Kündigungsgrund beim Vorstellungsgespräch

Hallo Zusammen,

mich interessiert was ich ohne bedenken beim Bewerbungsgespräch
als legitimen Kündigsgrund angeben kann, so das es weder die ehemalige
Firma, noch mich schlecht macht.

Also um ehrlich zu sein: die Firma hatte eine schreckliche Personalpolitik, aber das kann ja wohl nicht dem neuen Personal-
menschen sagen, oder?

das was im Zeugnis steht

mich interessiert was ich ohne bedenken beim
Bewerbungsgespräch
als legitimen Kündigsgrund angeben kann, so das es weder die
ehemalige Firma, noch mich schlecht macht.

Häää? Waaaas?
Wie wärs mit dem was in deinem Zeugnis steht! Oder ist das noch nicht geschrieben und wird entsprechend angepasst.
Also entweder bist du gekündigt worden oder hast selber gekündigt oder bis im geg. Einvernehmen gegangen. Und selbst beim letzten gibt es „Geheimsprache“ das anders darzustellen.

Also um ehrlich zu sein: die Firma hatte eine schreckliche
Personalpolitik, aber das kann ja wohl nicht dem neuen
Personal- menschen sagen, oder?

Wieso nicht?

Auch hallo

so das es weder die ehemalige
Firma, noch mich schlecht macht.

Wie lange ging das AV ?
Aber als Idee: „(…)Es hat nicht gepasst(…)“, „(…)Persönliche Erwartungen nicht erfüllt(…)“

mfg M.L.

komme ich mit so
doch etwas schwammigen Bemerkungen durch?grins

eigentlich war es ja die neue Personalpolitik die ich
wirklich zum Kotzen fand.
wie kann man das „angenehm“ formulieren?

nun, einen wirklichen Grund wird man ja nie in einem Zeugnis finden.
Meines habe ich schon auf Herz und Nieren prüfen lassen
Gott sei Dank enthält es keine Geheimverbalspitzen,
die ja gerne mal verteilt werden.

Für mich ist es nun nur von Wichtigkeit zu wissen wie
ich mich gekonnt in einem Gespräch verkaufe.

Allgemeinplätze sind in einem Bewerbungsprozess natürlich zu vermeiden, da diese Raum für die ungünstigsten Interpretationen lassen. Aber da dürften wohl noch ein paar andere Faktoren mit hineinspielen: http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/stud…

mfg M.L.

Oh man

Also um ehrlich zu sein: die Firma hatte eine schreckliche
Personalpolitik, aber das kann ja wohl nicht dem neuen
Personal- menschen sagen, oder?

Wieso nicht?

Weil es eine Todsünde oder neudeutsch ein absolutes no go im Bewerbungsgespräch ist - was absolut JEDER weiß, der sich auch mal nur fünf Minuten mit der Materie befasst hat…

Über manche Bemerkungen hier kann man echt nur den Kopf schütteln

1 „Gefällt mir“

Hi

eigentlich war es ja die neue Personalpolitik die ich
wirklich zum Kotzen fand.
wie kann man das „angenehm“ formulieren?

Durch Veränderungen im Laufe der Zeit passte die Chemie irgendwann nicht mehr.

Gruß
Guido

Moin,

Also um ehrlich zu sein: die Firma hatte eine schreckliche
Personalpolitik, aber das kann ja wohl nicht dem neuen
Personal- menschen sagen, oder?

Wieso nicht?

heißa, diese Antwort zeugt ja mal wieder von famoser Sachkenntnis!
Si tacuisses, philosophus mansisses

Gandalf

2 „Gefällt mir“

Hallo.

Da man sich idealerweise ungekündigt bewirbt, ist ein Arbeitszeugnis in der Regel noch nicht vorhanden. Weiterhin steht im Zeugnis oftmals „auf eigenen Wunsch“ - das reicht einem Personaler aber seltenst.

Zu dem Rest deiner geistigen Ergüsse haben sich andere schon kompetent geäußert.

Bombadil

2 „Gefällt mir“

Hi

Durch Veränderungen im Laufe der Zeit passte die Chemie
irgendwann nicht mehr.

Alternativ:

Aufgrund von firmeninternen Änderungen sehe ich für meine berufliche Laufbahn in der Firma keine Zukunft mehr. Ich will [aufsteigen, die Firma vorwärts treiben, sonstige tolle firmenfreundliche Sachen machen] und glaube, in einer Firma mit einer anderen Struktur und/oder Arbeitsweise [wie zum Beispiel bei Ihnen], dies eher erreichen zu können.

Wem’s zu geschleimt ist, kann kürzen oder anwandeln :smile:

Gruß
Bombadil2

1 „Gefällt mir“

Hallo Zoho,

na, das kommt doch ganz erheblich auf folgendes an:

  • wie lange Du dort warst (nach drei Monaten kannste schlecht schwadronieren „hat sich im Laufe der Zeit verändert“, nach 10 Jahren ist ein „hat irgendwie von Anfang an nicht gepasst“ etwas schwierig)

  • was der wahre Grund ist (sorry, unter „Personalpolitik zum kotzen“ kann ich mir nix rechtes vorstellen). Wie hat sich die Personalpolitik auf Dich ausgewirkt? Ständige Umstrukturierungen?

  • was das für ne Firma war und was die neue Firma für eine ist (wenn Du vom Trachtenmodengeschäft_1 ins Trachtenmodengeschäft_2 wechselst solltest eher nicht mit „war mir zu wenig modern“ argumentieren, wenn Du ins „Mega-Hip-in-Outlet“ wechselst, könntest das durchaus sagen)

  • wer wann wem gekündigt hat (sprich, wenn Du gekündigt wurdest ist das Argument „wollte mich neuen Herausforderungen stellen“ etwas absurd)

Schreib doch mal ein bisserl was zu den einzelnen Punkten, dann kann Dich auch gehelft werden :wink:

Generell gilt natürlich, dass Du nix negatives über die alte Firma erzählst, egal was passiert.

*wink*

Petzi

O.k. hast du immer noch nicht gesagt, wie das AV beendet wurde. Also nehmen wir an, du hast selber gekündigt, wegen miesen Personalentwicklung. Dann suchst du jetzt nach besserer Entwicklung/Karierre. Allerdings wäre es typisch, dass man das aus ungekündigter Position heraus macht.

Da man sich idealerweise ungekündigt bewirbt,

Ah ja, dann lesen wir mal den Originaltext des Fragestellers:

Hallo Zusammen,
mich interessiert was ich ohne bedenken beim Bewerbungsgespräch
als legitimen Kündigsgrund angeben kann, so das es weder die ehemalige
Firma, noch mich schlecht macht.
Also um ehrlich zu sein: die Firma hatte eine schreckliche Personalpolitik, aber das kann ja wohl nicht dem neuen Personal-
menschen sagen, oder?

Die „ehemalige“ Firma ist Ausdruck für Abgeschlossenheit oder auch Vergangenheit genannt. D.h. er war mal bei dieser Firma aber ist nicht mehr bei dieser Firma.
Der Ausdruck „hatte“ bestätigt dies an dieser Stelle, soweit es aus der ersten Formulierung unverständlich war.

Natürlich kann das ganze mal zum „Deutschkurs“ in diesem Forum rüber gereicht werden, damit die das mal nach den Regeln der deutschen Sprache analysieren.

Zurück zum Thema. Daher war anzunhemen, dass es sich bei dem beschriebenen Arbeitsverhältnis um ein bereits beendetes, also Zeugnis vorliegend, handelt.

Zu dem Rest deiner geistigen Ergüsse haben sich andere schon
kompetent geäußert.

Über den sprachlichen Ausdruck „kompetent“ kann man streiten, was aber dem Fragesteller auch nichts nützt.

Finde ich gut
Hi!

Deine Version finde ich noch souveräner.

Meine ist eher die für Leute, die nicht gut schauspielen können :smile:

VG
Guido

Nutzen der Antworten
Zum Thema Sprache äußere ich mich bei Deiner Orthographie besser nicht.

Über den sprachlichen Ausdruck „kompetent“ kann man streiten,
was aber dem Fragesteller auch nichts nützt.

Das Wissen um die Tatsache, dass Deine Antwort dafür aus einer völlig inkompetenten Quelle stammt, nutzt dem Fragesteller dafür um so mehr.