In den Artikel weisen die Experten immer wieder darauf hin, dass es haufenweise NoGos im Berwerbungungsgespräch gibt.
Beispielsweise, darf man nie was schlechtes über die bisherige Firma sagen und wenn man die Firma verlässt, dann nur um Karriere zu machen und sich weiter zu entwickeln.
Wenn man also eine neue Arbeitsstelle sucht, dann niemals deswegen, weil das bisherige Arbeitsklima grauenhaft war.
Auf der anderen Seiten sitzen in den Personalabeteilungen keine realitätsfremde Dummköpfe. Und erkennbare Lügen und oder abgedroschene Phrasen sind auch NoGos.
Was soll das Ganze? Was suchen Personaler? Kunstvolle Täuscher?
Gruß
Carlos
P.S. Manchmal erninnern mich die Personaler ein wenig an Politiker
Was soll das Ganze? Was suchen Personaler? Kunstvolle
Täuscher?
streng genommen schon. Es gehört zu den wichtigen Softskills, Sachverhalte umschreiben zu können und auch negative Sachen positiv rüber zu bringen. Schließlich müssen Mitarbeiter auch unpopuläre Maßnahmen des Unternehmens später positiv vermitteln können.
Letztendlich geht es darum, wie gut sich der Bewerber selbst verkaufen kann. Nur wenn er das kann, wird er auch die Interessen des Unternehmens später gut verkaufen können.
Wer in solchen Dingen diplomatisch geschickt ist, wird von Unternehmen als Mitarbeiter gern gesehen.
Provokante Fragen des Personalers gehören daher zum Interview wie die Butter aufs Brot.
Das z.B. jemand wegen schlechter Arbeitsbedingungen mal kündigen kann, ist heutzutage mehr Praxis denn Ausnahme. Man sollte lediglich nicht gleich mit Negativa beginnen, sondern sich nur kurz und relativ neutral auf direkte Anfrage des Personalers dazu äußern.
Letztlich muß sich das Gegenüber der Firmenvertretung doch in einem relativ kurzem Gespräch schon mal ein grobes Bild vom Bewerber machen können. Und wenn die Wahrheit zwar nicht der reibungslosen Traumkarriere entspricht, wäre der Firma doch ein ehrlicher Bewerber lieber.
Beispielsweise, darf man nie was schlechtes über die bisherige
Firma sagen und wenn man die Firma verlässt, dann nur um
Karriere zu machen und sich weiter zu entwickeln.
Nö.
Man darf schon sagen, dass etwas nicht passte, nur sollte man das diplomatisch verpacken.
Auf der anderen Seiten sitzen in den Personalabeteilungen
keine realitätsfremde Dummköpfe. Und erkennbare Lügen und oder
abgedroschene Phrasen sind auch NoGos.
Sieh es mal so: Wenn ein Unternehmen einen MA einstellt und direkt merkt, dass dieser über seinen EX nur so herzieht, dann ist es einfach schlechter Stil - schlechter Stil, der noch dazu geschäftsschädigend weil rufschädigend sein kann!
Die Möglichkeit, dass das einstellende Unternehmen auch mal irgendwann der EX-AG sein wird, ist ja nicht wirklich von der Hand zu weisen.
Jeder, dem mal gekündigt wurde, sollte selbst wissen, dass die Objektivität darunter schon mal leidet, denn IMMER ist der AG Schuld, niemals ich selbst.
Was soll das Ganze? Was suchen Personaler? Kunstvolle
Täuscher?
Einfach nur Leute, die über SICH erzählen und nicht über die Unfähigkeit des letzten Arbeitgebers.
P.S. Manchmal erninnern mich die Personaler ein wenig an PolitikerMich nicht, denn wir streiten nicht dumm rum, sondern erledigen unseren Job, der nicht wirklich elemntar unwichtig für ein Unternehmen ist
Was soll das Ganze? Was suchen Personaler? Kunstvolle
Täuscher?
jain.
Vergleiche den Bewerbungsprozess mit dem Werben um eine Frau.
Du möchtest bei ihr landen und gehts dabei auch eher diplomatisch vor.
Wenn Du zu arg über Deine Ex herziehst, macht sich die Umworbene wohl auch so ihre Gedanken.
Sie will wohl nicht belogen werden, die dierekte Wahrheit wills sie aber auch nicht hören. Die Verpackung und die Form müssen stimmen.
Herzlichen Dank für eure Antworten
Ich habe eure Antworten gelesen und nochmals darüber nachgedacht.
Diplomatische Fähigkeiten und die Kunst sich gut zu verkaufen lassen sich in einem Interview besonders gut messen.
Andere Softskills, wie Fleiß, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit usw. lassen sich wesentlich schwerer messen. Letztendlich hat man nur Arbeitszeugnisse, die Bewerbung und die Aussagen des Bewerbers. Hier dominiert folglich die Fähigkeit sich selbst verkaufen zu können.
Wenn man nun auf der Suche nach einem Vertriebler ist, hat man gute Chancen den Besten herauszufinden. Wie sieht es nun aber aus, wenn man aber beispielsweise einen Datenbankspezialisten, Sacharbeiter oder Designer sucht, dann ist auch hier die Chance hoch, den besten Vertriebler oder einen erfahrenen Jobhopper auszuwählen.
Wenn ich Gandalfs Beispiel aufgreife, dann erinnert mich das an eine Frau, die immer wieder auf den gleichen Typ Mann reinfällt und sich darüber ärgert.
Und was passiert mit dem wirklich geeignetsten Bewerber? Der kommt schon irgendwo unter, z.B. bei einer kleinen Klitsche, die keinen erfahrenen Personaler hat.
Wenn man nun auf der Suche nach einem Vertriebler ist, hat man
gute Chancen den Besten herauszufinden. Wie sieht es nun aber
aus, wenn man aber beispielsweise einen Datenbankspezialisten,
Sacharbeiter oder Designer sucht, dann ist auch hier die
Chance hoch, den besten Vertriebler oder einen erfahrenen
Jobhopper auszuwählen.
Nunja, ein guter Personaler wird das schon richtig einordnen, wenn jemand in Sachen Sozialkompetenz und Selbstvermarktung nicht die Höchstpunktzahl bekommt, aber dafür den Anschein eines fachlichen Asses erbringen kann.
Allerdings sollte der Ausfall im ersten Bereich nicht zu extrem sein, denn wer im Bewerbungsgespräch die Schuld immer nur bei anderen sucht, wird eventuell später auch eher bei Kollegen als bei sich selbst ansetzen.
Andererseits finde ich es notwendig ehrlich, wenn ein Kandidat als Grund angibt, dass er mit den angekündigten allgemeinen Vertragsanpassungen in der Firma nicht zufrieden war oder auch wenn er sich mit einem einzigen Menschen nicht verstand, der vielleicht sein Chef war. Schließlich würde ein Personaler NOCH SKEPTISCHER, wenn jemand bei der Frage nach dem Wechselgrund Karriere angibt und den Rest des Gesprächs als genügsamer ruhiger Typ auftritt, der nur eine solide Beschäftigung sucht. Auch ein Personalmensch weiß, dass es blöde Chefs gibt.