hallo,
alle auf rec drücken:
super rtl sa.30.märz 22.15
es läuft vom regie-genie G.L. der super kult film
„american graffiti“
nebenbei gibt es eine neuverfilmung von:
Agatha Christie „mord im orientexpress“
so.31.märz zdf 21.50 über dessen qualität ich aber nichts sagen kann.
cu
Friedrich
es läuft vom regie-genie G.L. der super kult film
„american graffiti“
Also erstens mal halte ich George Lucas für einen eher mittelmäßigen Regisseur, der bisher genau _einen_ guten Film inszeniert hat, und das war 1977.
Und „American Graffiti“ ist einer der dämlichsten und langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe. Höchstens interessant für Mittsechziger, die in Erinnerungen schwelgen wollen.
Ciao, Stephan
Hallo Stephan,
womit Du bewiesen hättest, dass „Kult“ eben nicht gleich „Mainstream“ ist
)
Ich persönlich halte George Lucas für nicht unbedingt kultig, den Film „American Graffiti“ aber sehr wohl. Gutes Psychogramm einer amerikanischen Kleinstadt, die keine Ahnung hat, was da gerae in Vietnam läuft…
Viele Grüße,
Jana
Und „American Graffiti“ ist einer der dämlichsten und
langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe. Höchstens
interessant für Mittsechziger, die in Erinnerungen schwelgen
wollen.
hi Stephan,
die autos,musik die beziehungen bzw. wichtige entscheidenede tage im leben wo man an einer kreuzung steht finde ich ultimativ…
und die zuschauerzahlen machen den kult nicht deine kritikKnitiker
cu
düdeldüdeldübabhba
Friedrich
Also erstens mal halte ich George Lucas für einen eher
mittelmäßigen Regisseur, der bisher genau _einen_ guten Film
inszeniert hat, und das war 1977.
stimmt er ist mittelmäßig - immer wieder schön zu sehen
bei den star wars filmen, allerdings hat er nach meinem
geschmack in seinen frühen jahren noch esprit gehabt und
um genau zu sein ZWEI wirklich überdurchschnittlich starke
streifen gedreht: american graffiti und thx1138
Und „American Graffiti“ ist einer der dämlichsten und
langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe. Höchstens
interessant für Mittsechziger, die in Erinnerungen schwelgen
wollen.
nun mag es sein daß dir dieser film, der fast kultstatus
besitzt, nicht gefällt und dich langweilt - diese tatsache soll
dir niemand absprechen, schließlich gibt es auch genug leute
denen krieg der sterne außerordentlich gut gefällt und geschmack
ist nicht kritisierbar - nur wie sagt schon carl gustav jung:
denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
gruß
arthur
der Kult als solcher
Hallo,
es ist doch schön, daß ein Begriff auch in unserer Zeit unbewußt in seiner ursprünglichen Bedeutung gelebt wird:
Kultus, die Verehrung des Heiligen in OPfer und Gebet, charakterist. Ausdruck der Frömmigkeit; oft wird die äußere Form des Kultus´ Kult genannt. Alle Formen des Kultus´ beziehen sich auf eine götlliche Wirklichkeit, die im Kultus gegenwärtig wird.
Soweit das dtv Lexikon.
Da ist es doch kein Wunder, daß über das Thema Kultfilme eigentlich lieber nicht gestritten werden sollte. Wer weiß, vielleicht zieht sonst jemand seine private Inquisition durch.
Gruß
Christian
Da ist es doch kein Wunder, daß über das Thema Kultfilme
eigentlich lieber nicht gestritten werden sollte.
…wäre aber schade, denn dann wäre dieses forum weniger
als halb so voll wie es gerade ist - ganz ehrlich würde
uns nicht was fehlen und uns diese plattform noch etwas
mehr langweilen???!!!
Wer weiß,
vielleicht zieht sonst jemand seine private Inquisition durch.
soll er/sie es doch versuchen, mal davon abgesehen, daß
der kult beim film wirklich nix mehr mit dem kult des
dtv-lexikons zu tun hat, fände ich es schon überaus
interessant wie die figur die jenen thread in die welt
gesetzt hat mir klar machen will, warum und wie toll er/sie
sich bei seinen/ihren kultfilmen fühlt und denkt (wenn überhaupt)
gruß
arthur
womit Du bewiesen hättest, dass „Kult“ eben nicht gleich
„Mainstream“ ist)
Auch wenn es jetzt so scheint, als wäre ich ein Ottonormal-Mainstream-Kinogucker: Es ist nicht so
Aber mit einem hast Du absolut recht: Mainstream ist in den meisten Fällen mit Kult unvereinbar. Genauso übrigens wie Zuschauerzahlen! Irgendjemand hat hier geschrieben, daß Kult durch Zuschauerzahlen und nicht durch Kritiken gemacht wird. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Wie entsteht ein Kultfilm? Kann mir das überhaupt mal jemand erklären?
Ich persönlich halte George Lucas für nicht unbedingt kultig,
den Film „American Graffiti“ aber sehr wohl. Gutes Psychogramm
einer amerikanischen Kleinstadt, die keine Ahnung hat, was da
gerae in Vietnam läuft…
Der Film leidet unter akuter Handlungsarmut, das hat mich wohl am meisten gestört. Außerdem kann ich mich mit der Zeit einfach nicht besonders gut identifizieren (vielleicht weil ich da noch nicht auf der Welt war?
Gefallen hat mir nur die Episode mit einem der motorisierten Halbstarken und dem kleinen Mädchen, das hatte etwas Amüsantes…
Ciao, Stephan
Der Film leidet unter akuter Handlungsarmut, das hat mich wohl
am meisten gestört.
…in diesem film ist fast zu viel handlung - viele
charaktere und ihr „schicksal“ auf eine nacht projiziert -
wenn man kann und will ist die handlung demzufolge noch
in fantastischer weise imaginär erweiterbar - kein vergleich
zu einem sinnlosesn rumgebolze in weltraum mit sturmtruppen
in rüstungen, die nicht mal einem stein eines ewoks widerstehen
können und das in der zukunft mit all der technik - star wars
ist handlung am abgenagten knochen für simple gemüter -
american graffiti bietet handlung(en) aus delikatessenläden,
allerdings nur wenn man nicht an akuter hirnarmut leidet!!!
gruß
arthur
Hi!
star wars
ist handlung am abgenagten knochen für simple gemüter -
american graffiti bietet handlung(en) aus delikatessenläden,
allerdings nur wenn man nicht an akuter hirnarmut leidet!!!
Hmmm…
Star Wars für simple Gemüter…
Eigentlich ist Star Wars ein Paradebeispiel für perfekt funktionierende Dramaturgie, wie aus Archetypen Charaktere werden, wie Erzählungen strukturell aufgebaut werden.
Jedenfalls wird mit „Star Wars“ sehr intensiv an europäischen (!) Filmhochschulen analytisch gearbeitet - aus positiver Sicht.
Natürlich lassen sich jede Menge logische Fehler finden - Raumschiffe geben im Weltall keine Geräusche von sich, weder beim Flug noch bei der Explosion, und Laserwaffen, die mit Vorhaltewinkel feuern, dürften auch nicht gerade sinnig sein - aber darum geht es bei „Star Wars“ nicht, es geht um die Bildung von Legende und Mythos (in der Geschichte, nicht um den Film drumherum). Star Wars ist letztendlich ein auf modern aufgepepptes Märchen, und da gelten andere Gesetze als in einem Realfilm über das Jahr 1962.
Grüße
Heinrich
Eigentlich ist Star Wars ein Paradebeispiel für perfekt
funktionierende Dramaturgie, wie aus Archetypen Charaktere
werden, wie Erzählungen strukturell aufgebaut werden.
Jedenfalls wird mit „Star Wars“ sehr intensiv an europäischen
(!) Filmhochschulen analytisch gearbeitet - aus positiver
Sicht.
na jetzt übertreiben wir ein wenig - sicher wird star wars
analysiert, aber werder positiv noch negativ - lassen wir
sie analysieren - ansonsten hast du natürlich recht, es
ist nicht unbedingt ein vergleich wert und star wars hat
seinen platz (auch wenn man bei dem streifen nicht viel
denken muß und er außerdem der scifi viel schaden zugefügt hat)
und die leute sollen die serie ruhig mit viel spaß anschauen,
aber wenn so ein futzi kommt und meint star wars ist super,
kann aber mit seinem verstand mit american graffiti nix mehr
anfangen dann muß ich mich einfach zu wort melden…
gruß
arthur
Wie entsteht ein
Kultfilm? Kann mir das überhaupt mal jemand erklären?
Nö, aber ich kann es versuchen. 
_Hollywood hat, um eine teure Produktion gegen Mißerfolg abzusichern, ein Rezept erfunden, das bei neueren Filmen pausenlos angewendet wird. Man powere die gängigen Reizthemen gleichmäßig hinein - Liebe, Karriere, Orgasmusschwierigkeiten, Mord, Musik, Exotik, Fantasy, Nostalgie, rühre kräftig um, gebe noch eine Prise Übersinnliches hinzu, koche das Ganze melodramatisch auf - und fertig ist der Renner der Saison.
So entsteht in den seltensten Filmen ein Kultfilm, nicht mal als Zufallstreffer. Risikominimierung ist der falscheste Weg, etwas Großes zu schaffen. Kultfilme funktionieren eher nach dem Prinzip: Alles oder nichts.
Kultfilme präsentieren ein Thema, eine Atmosphäre, eine ästhetische Struktur pur - wie reines Gold. Ohne wenn und aber oder irgendwas dazwischen. Sie erzeugen Anteilnahme, Emotion (auch intellektuelle), Spannung, Begeisterung - etwas, worin man baden kann. Jedenfalls sind sie nie lauwarm.
…
Kultfilme machen den Fan süchtig, verleiten oder zwingen ihn dazu, sich den Streifen immer wieder anzusehen. Denn der Film wirkt wie eine Droge. Dabei spielt es keine Rolle, ob das kultische Werk nun angenehme Vibrationen in der Magengegend auslöst oder totale Identifikation mit den Figuren, ob die Helden Furien, Transvestiten oder Engelchen sind, ob Religion, Blasphemie oder Atheismus angesagt ist.
Wie immer die Definition für einen Kultfilm lautet, eines bleibt unbestritten: das Publikum macht den Kult. Wie sehr ein Regisseur auch glaubt, einen kultischen Cocktail zu mixen, wenn die Fans den Film fad finden, war’s ein Schuß in den Ofen. Daraus ergibt sich die Kurzformel: Die Geschichte des Kultfilms wurde durch das Publikum geschrieben.
Was ist ein Kultfilm, wie definiert er sich von seiner Filmsprache, seiner Botschaft her? Es läßt sich leichter bestimmen, was ein Kultfilm nicht ausmacht: er hat primär nichts mit Kunst und finanziellem Erfolg zu tun, schließt beides aber auch nicht aus.
Kultfilme setzen den stromlinienförmigen Ansichten der offiziellen A-Filme und Festivalbeiträge eine andere Welt entgegen - die graue, bruchstückhafte, banale Kehrseite der Realität.
Kultfilme sind so widersprüchlich wie das Leben. Sie bringen Stars hervor mit traurigen oder strahlenden Blicken, jedenfalls mit Charisma, das verstärkt durch einen frühen oder tragischen Tod zur Wirkung kommt. James Dean und Marilyn Monroe gingen so inden Olymp der Unsterblichkeit ein.
Andererseits können Kultfilme eine Stimmung, ein Zeitgefühl akzentuieren, oder Moden auslösen: nach dem Western Spiel mir das Lied vom Tod trugen Männer und Frauen diese seltsamen langen Ledermäntel, Blow up kreierte nicht nur Kleidermoden; Boutiquen, Discotheken, Kneipen wurden durch die zwei Zauberworte schick und zeitgeistverdächtig.
Kultfilme sind innovativ und provokativ. Filme, die ein Tabu zum erstenmal brechen, dringen tief ins Bewußtsein ein. Dabei spielt es keine Rolle, daß man später schönere Geschlechtsakte auf der Leinwand sehen konnte, aber Luis Bunuel in L’age d’or zeigte es 1930 zum erstenmal.
Kultfilme schaffen ihren Wiedererkennungswert durch ihre Sprüche, die zum geflügelten Wort werden: „Haben Sie eine Kanone in der Tasche, oder freuen Sie sich nur, mich zu sehen?“ (Mae West); „Die Welt ist drei Drinks zurück, es wird Zeit, daß sie das aufholt“ (Humphrey Bogart)…
Kultfilme entstehen an historisch-gesellschaftlichen Schnittpunkten - sie treffen das richtige Thema zur richtigen Zeit. Zwar gab es zuerst die Rockerbanden in Kalifornien, wo sie in Ortschaften wie Heuschreckenschwärme einfielen und die braven Bürger schockierten, aber erst durch Marlon Brandos Film Der Wilde (1953) wurden sie populär. Die Rocker erkannten sich in Brando wieder, und die Skandalpresse, die gern Ursache und Wirkung vertauscht, machte den Star für das Bandenunwesen verantwortlich.
Andererseits können Kultfilme auch zeitversetzt wirken. Casablanca wurde 1942 nach wenigen Wochen abgesetzt; durch die Konferenz zwischen Roosevelt und Churchill ein Jahr später bekam der Film noch einmal eine Chance - erst später wurde er durch Bogart zum Kultfilm.
Kultfilme sind Minderheitenfilme, sie sind revolutionär, sie klagen das Recht der Außenseiter an, ihre Helden sind unangepaßt, sie kümmern sich nicht um herrschende Meinungen.
Nicht jede These trifft auf jeden Kultfilm zu …
Kultfilme sind Filme für Nachtvorstellungen. Der nächtliche Kinobesuch wird zum Ritual: in ihm treffen sich die Trivialmythen des Kinos mit denen der Großstadt, dem hochgeschlagenen Trenchcoat, den klappernden Stöckelschuhen und dem feinen Regen, der auf den leeren Asphalt fällt._
CINAMA: Die Kultfilme S. 9-11.
Hi!
na jetzt übertreiben wir ein wenig - sicher wird star wars
analysiert, aber werder positiv noch negativ - lassen wir
sie analysieren
Ts, ts, ts! 
Hast du meinen Text nur so mal eben überflogen?
Natürlich wird SW positiv analysiert - eben in punkto Dramaturgieaufbau, Archetypen, usw.
- ansonsten hast du natürlich recht, es
ist nicht unbedingt ein vergleich wert und star wars hat
seinen platz (auch wenn man bei dem streifen nicht viel
denken muß und er außerdem der scifi viel schaden zugefügt
hat)
Wieso ist Star Wars ScienceFiction?
Nur wegen Weltall und Raumschiffe?
Science Fiction ist zuallererst nichts weiter als ein Etikett. Ein Aufkleber. 99% aller SF-Filme sind gar keine (Star Wars, Star Trek, Alien usw.). Weil sich ihre Handlung problemlos auf ein anderes Genre übertragen läßt. Nimm SW das Weltall und die Raumschiffe weg, funktioniert die Story noch immer - weil sie eben so genial universal ist (vielleicht macht das den riesigen Erfolg aus). Der Kern der Geschichte könnte genauso gut heutzutage in Berlin-Kreuzberg, im 13.Jahrhundert in Bayern oder um Christi Geburt im alten Rom stattfinden.
Star Wars ist ein Märchen. Ein Psychologie-Märchen mit viel Brimborium drumherum. Nichts weiter. Aber ein verdammt gut gemachtes Märchen. Man muß nur seinen Grips einschalten und mal hinter die Primär-Handlung blicken. Da gibt es viel zu entdecken:
Verschiedenste Variationen des Vater-Sohn-Konfliktes: Luke gegenüber seinem Onkel als Ziehvater, gegenüber Obiwan und Yoda als Mentor-Vater, gegenüber Darth Vader als zentralen Konflikt (darum geht es eigentlich wirklich in SW: der Konflikt zwischen Vater und Sohn, das sich Lösen aus dem Schatten des (Über-)Vaters zur eigenen Persönlichkeit über den Weg des Vatermordes - setz das mal in Relation zum Kernthema von „American Grafitti“! Du stößt auf Dutzende von Parallelen! Vermutlich sollte man mal die Kindheit und Jugend von George Lucas analysieren, wieso er gerade dieses Thema so massiv in Filmen verarbeitet. THX1138 hat zwar keine Jugendlichen als Hauptfiguren, aber prinzipiell das gleiche psychologische Thema).
Interessant sind in SW doch auch die inzestuösen Anspielungen auf das Verhältnis von Luke zu Leia. Da spielt bei SW doch die Musik, und nicht bei irgendwelchen Zing-Zang-Zong-Laserschwertduellen. Unter der sauber blitzenden Oberfläche von Star Wars brodelt es ganz gewaltig! Es wimmelt nur so von Anspielungen!
und die leute sollen die serie ruhig mit viel spaß anschauen,
aber wenn so ein futzi kommt und meint star wars ist super,
kann aber mit seinem verstand mit american graffiti nix mehr
anfangen dann muß ich mich einfach zu wort melden…
Melde dich ruhig zu Wort. Jederzeit! 
Aber durch vorschnelles Plattbügeln und in die Ecke hängen geht einem manchmal durchaus etwas verloren. Schau dir SW mal unter ganz anderen Aspekten an - macht plötzlich ganz anders Spaß!
Grüße
Heinrich
Science Fiction ist zuallererst nichts weiter als ein Etikett.
Ein Aufkleber. 99% aller SF-Filme sind gar keine (Star Wars,
Star Trek, Alien usw.).
Ist „1984“ für Dich SciFi? Wahrscheinlich auch nicht. Wahrscheinlich ist SciFi für Dich weitergedachte Wissenschaft. Aber wie genau muß das sein? Bei Star Trek wird Wissenschaft weitergedacht. Natürlich nicht exakt und manches ist unmöglich. Aber es gab Teile (Communicator), die nicht so unrealistisch waren.
Ist „2001“ für Dich SciFi?
Nenne mir mal zwei, drei Filme, die für Dich SciFi sind.
na jetzt übertreiben wir ein wenig - sicher wird star wars
analysiert, aber werder positiv noch negativ - lassen wir
sie analysierenTs, ts, ts!
Hast du meinen Text nur so mal eben überflogen?
Natürlich wird SW positiv analysiert - eben in punkto
Dramaturgieaufbau, Archetypen, usw.
keine spur - also: filmanalyse wie du sie glaubst wird
nicht praktiziert - sicher wird star wars in den punkten
die du nanntest als funktionierend analysiert, dies ist
aber lange noch nicht positiv!!!
- ansonsten hast du natürlich recht, es
ist nicht unbedingt ein vergleich wert und star wars hat
seinen platz (auch wenn man bei dem streifen nicht viel
denken muß und er außerdem der scifi viel schaden zugefügt
hat)Wieso ist Star Wars ScienceFiction?
Nur wegen Weltall und Raumschiffe?
star wars ist sicher sf, zugegeben mit einem schuß
fantasy (macht des bösen), aber selbst bei den
untersch. definition von sf, wird star wars immer
ohne ausnahme in die sf eingereiht - es gibt kein
sf-film-lexikon wo star wars fehlt!!!
Science Fiction ist zuallererst nichts weiter als ein Etikett.
Ein Aufkleber. 99% aller SF-Filme sind gar keine (Star Wars,
Star Trek, Alien usw.). Weil sich ihre Handlung problemlos auf
ein anderes Genre übertragen läßt. Nimm SW das Weltall und die
Raumschiffe weg, funktioniert die Story noch immer - weil sie
eben so genial universal ist (vielleicht macht das den
riesigen Erfolg aus). Der Kern der Geschichte könnte genauso
gut heutzutage in Berlin-Kreuzberg, im 13.Jahrhundert in
Bayern oder um Christi Geburt im alten Rom stattfinden.
…dann wäre es keine sf, aber da star wars nun mal so
ist wie es ist, ist es sf - noch ein denkfehler: die
geschichte funktioniert hauptsächlich weil sie im
weltraum spielt (die erfolgreichsten filme der letzten
20 jahre, waren zu über 50% sf)
Star Wars ist ein Märchen. Ein Psychologie-Märchen mit viel
Brimborium drumherum. Nichts weiter. Aber ein verdammt gut
gemachtes Märchen. Man muß nur seinen Grips einschalten und
mal hinter die Primär-Handlung blicken. Da gibt es viel zu
entdecken:
o.k. - stimmt (auch)
Melde dich ruhig zu Wort. Jederzeit!
Aber durch vorschnelles Plattbügeln und in die Ecke hängen
geht einem manchmal durchaus etwas verloren. Schau dir SW mal
unter ganz anderen Aspekten an - macht plötzlich ganz anders
ts, ts, ts - da hast du meinen text wohl nur überflogen!!
gruß
arthur
na jetzt übertreiben wir ein wenig
Wer übertreibt hier?
und die leute sollen die serie ruhig mit viel spaß anschauen,
aber wenn so ein futzi kommt und meint star wars ist super,
kann aber mit seinem verstand mit american graffiti nix mehr
anfangen dann muß ich mich einfach zu wort melden…
Bist Du nur ein bißchen leicht reizbar oder leidest _Du_ etwa unter der Hirnarmut, die Du Star-Wars-Fans unterstellst? Du hättest den Ton ruhig etwas freundlicher halten können, aber da scheinst Du keinen Wert drauf zu legen.
Das, was in „American Graffiti“ vor sich geht, kann man ja wohl nicht Handlung nennen. Es gibt zwar viele Handlungsstränge, doch das sind nur Episoden, deren Zusammenhang sehr vage ist. Es gibt zwar einen Rahmen, nämlich daß Richard Dreyfuss’ Charakter am nächstes Tag wegzieht (genau weiß ich es nicht mehr, ist auch schon wieder länger her, daß ich den Film gesehen habe), aber keinen Handlungsrahmen. Ein junger Typ verbringt seine letzte Nacht zuhause - das ist für meinen Geschmack keine Storyline. „Star Wars“ ist auch nicht mein Lieblingsfilm, aber er ist was die Geschichte angeht das krasse Gegenteil zu AG: Eine großangelegte, fast epische Handlung mit vielen für einen SciFi-Film einigermaßen plastisch gezeichneten Figuren.
AG ist mMn immer noch hauptsächlich für Nostalgiker unterhaltsam, mit Verstand hat das wenig zu tun - denn zu den anspruchsvollen Filmen würde ich AG nie und nimmer zählen, so flach wie der ist.
Ciao, Stephan
Bist Du nur ein bißchen leicht reizbar oder leidest _Du_ etwa
unter der Hirnarmut, die Du Star-Wars-Fans unterstellst? Du
hättest den Ton ruhig etwas freundlicher halten können, aber
da scheinst Du keinen Wert drauf zu legen.
MEIN ton ist absolut freundlich - von einer kleinen glosse
sollte man nicht unbedingt gleich falsche schlüsse ziehen…
Das, was in „American Graffiti“ vor sich geht, kann man ja
wohl nicht Handlung nennen. Es gibt zwar viele
Handlungsstränge, doch das sind nur Episoden, deren
Zusammenhang sehr vage ist. Es gibt zwar einen Rahmen, …
genau das (bzw. auch dies) nennt sich handlung!!!
Geschichte angeht das krasse Gegenteil zu AG: Eine
großangelegte, fast epische Handlung mit vielen für einen
SciFi-Film einigermaßen plastisch gezeichneten Figuren.
plastisch - gut so kann man es auch nennen - ich würd
einfach sagen: eindimensional
AG ist mMn immer noch hauptsächlich für Nostalgiker
unterhaltsam, mit Verstand hat das wenig zu tun - denn zu den
anspruchsvollen Filmen würde ich AG nie und nimmer zählen, so
flach wie der ist.
nun vielleicht hat es doch was mit verstand zu tun, nur
gelingt es nicht jedem dies zu erkennen, insbesondere wenn
man nicht erkennt, daß er nicht flach ist - von anspruchsvoll
hat hier noch niemand geredet - das wäre eine völlig neue
diskusion (die wir uns vielleicht lieber ersparen sollten)
gruß
arthur
MEIN ton ist absolut freundlich - von einer kleinen glosse
sollte man nicht unbedingt gleich falsche schlüsse ziehen…
Deine groben Verallgemeinerungen sind einfach nur pampig, eine „Glosse“ würde ich das absolut nicht nennen.
genau das (bzw. auch dies) nennt sich handlung!!!
Es ist ein Rahmen da, aber der ist so vage, daß man es nicht Handlung nennen kann. Du liest wirklich nicht richtig.
plastisch - gut so kann man es auch nennen - ich würd
einfach sagen: eindimensional
Sie sind nicht unbedingt eine Ausgeburt an gelungener Figurenzeichnung, aber in AG wird ja nicht einmal der Versuch einer Charakterisierung unternommen.
nun vielleicht hat es doch was mit verstand zu tun, nur
gelingt es nicht jedem dies zu erkennen, insbesondere wenn
man nicht erkennt, daß er nicht flach ist - von anspruchsvoll
hat hier noch niemand geredet - das wäre eine völlig neue
diskusion (die wir uns vielleicht lieber ersparen sollten)
Du sagst also: Wer nicht erkennt, daß AG nicht flach ist, dem fehlt Verstand. Bravo. Hiermit ist die Diskussion für mich beendet. Du hast gewonnen.
Ciao, Stephan
genau das (bzw. auch dies) nennt sich handlung!!!
Es ist ein Rahmen da, aber der ist so vage, daß man es nicht
Handlung nennen kann. Du liest wirklich nicht richtig.
ich denke schon!
Sie sind nicht unbedingt eine Ausgeburt an gelungener
Figurenzeichnung, aber in AG wird ja nicht einmal der Versuch
einer Charakterisierung unternommen.
mehr als dies - ist sogar hervorragend gelungen!!
Du sagst also: Wer nicht erkennt, daß AG nicht flach ist, dem
fehlt Verstand. Bravo. Hiermit ist die Diskussion für mich
beendet. Du hast gewonnen.
war doch von anfang an klar!!!
gruß
arthur
Hi!
Ist „1984“ für Dich SciFi? Wahrscheinlich auch nicht.
Jein.
„1984“ ist George Orwells Abrechnung mit totalitären Polit-Systemen, geschrieben unter dem Eindruck eine rechten Herrschaftsapparates (Nazi-Deutschland), der durch einen linken Herrschaftsapparat (Stalins Sowjetunion) ersetzt wurde. Um das Buch „1984“ gänzlich verstehen zu können, muß man Orwells Lebensgeschichte kennen. Orwell war ein gesellschaftlicher Idealist, politisch links ausgerichtet. 1936 meldete er sich freiwillig als Kämpfer für die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg. 1937 mußte er Spanien fluchtartig verlassen, weil die kommunistische Polizei ihn jagte. Er stand auf den Fahndungslisten des stalinistischen Terrors, der in den 30ern durch alle linke Organisationen ging.
Von daher ist „1984“ eine Beschreibung des Zeitgeistes, wo die Handlung in die Zukunft verlegt wurde.
Wahrscheinlich ist SciFi für Dich weitergedachte Wissenschaft.
Nein. Es _kann_ um weitergedachte Wissenschaft gehen, muß aber nicht. Science-Fiction ist für mich jede Handlung, die die Zukunft als unbedingtes Mittel benötigt. Können die SF-Elemente aus der Geschichte entfernt werden, ohne daß dabei die Geschichte leidet, ist es _keine_ Science-Fiction.
Beispiel?
Zwei Männer - ein Polizist und ein Gefangener - sind mit einem Raumschiff unterwegs. Sie geraten in einen Meteoritenhagel, das Raumschiff stürzt auf einen Sandplaneten und geht zu Bruch. Die beiden Männer überleben. Der Polizist schaltet einen Notsender ein, doch anhand seiner Unterlagen muß er feststellen, daß ein Rettungsschiff frühestens in drei Wochen sie abholen könnte. Ihr Wasservorrat reicht für beide aber allenfalls für zwei Wochen. Da befreit sich der Gefangene, schnappt sich die Laserpistole und bedroht den Polizisten. Und gerade, als zwischen ihnen ein fürchterlicher Kampf entbrennt, tauchen feindlich gesonnene Bewohner des Sandplaneten - vielbeinige Insektoide - auf.
Ist das Sci-Fi?
Nein.
In Wahrheit ist es die Geschichte eines Westernfilms. Der Polizist war ein Sheriff, der Gefangene ein Killer. Der Meteoritenhagel ein Sandsturm, das Raumschiff zwei Pferde, der Sandplanet eine Wüste, die Bewohner des Sandplaneten Komantschen. Und das Rettungsschiff eine Postkutschenlinie.
Nur weil ich die Handlung ins Weltall lege und dem Helden eine Laserpistole in die Hand drücke, entsteht keine Sci-Fi! Meine Geschichte hat ein (Verkaufs-)Etikett „Sci-Fi“ bekommen, das ist alles. Weltall und Laserwaffen sind hier nur Verzierungen, mit der eigentlichen Geschichte haben sie nichts zu tun.
Aber wie genau muß das sein? Bei Star Trek wird Wissenschaft
weitergedacht. Natürlich nicht exakt und manches ist
unmöglich. Aber es gab Teile (Communicator), die nicht so
unrealistisch waren.
Es geht nicht um Gegenstände, die irgendwo auftauchen. Es geht um die erzählte Geschichte selbst. Verlege ich die Geschichte in eine andere Zeit oder ein anderes Metier und sie funktioniert noch, ist es keine SF - siehe oben.
Gerade das Star Trek Umfeld ist keine SciFi. Star Trek (und die Epigonen-Serien wie ST-TNG, ST-DS9, ST-RV) kommentiert in vielen Folgen die politische Situation auf der Erde (Roddenberry hat z.B. das Klingonen-Reich als Abild der Sowjetunion im Zeitalter des Kalten Krieges geschaffen, versuchte aber alternative Lösungswege aufzuzeichnen - beispielsweise ging das Klingonen-Reich in Star Trek zur gleichen Zeit unter, als Ende der 80er der Ostblock zusammenbrach).
Ist „2001“ für Dich SciFi?
Ja, weil „2001“ anders als im SF-Umfeld nicht funktioniert.
Nenne mir mal zwei, drei Filme, die für Dich SciFi sind.
Gerne 
„2001“
„Silent Running“
„Der Planet der Affen“
„Die Zeitmaschine“
„Zurück in die Zukunft I - III“ (auch wenn die meisten diese Filme als Komödie ansehen, ohne die Zeitmaschine würden die Filme nicht funktionieren - das ist das zwingende SF-Element)
Grüße
Heinrich