ich bin gerade im ersten Semester an der Uni und jetzt zum Ende hin stehen die Abschlußklausuren an.
Ich stehe unter Stress wie noch nie zuvor, habe riesige Angst zu versagen.
Mein Problem ist, dass ich in den letzten Tagen sehr kurzatmig bin; ich kann kaum richtig durchatmen, manchmal fühlt es sich an, als bekäme ich gar keine Luft mehr.
Kann mir vielleicht jemand helfen und hat Tipps dagegen?
Kann mir vielleicht jemand helfen und hat Tipps dagegen?
Autogenes Training
Sport
In einer Gruppe lernen
…
Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Bei einigen greift eine, die bei anderen nicht greift und umgekehrt.
Es hilft auch, sich nicht frontal auf Prüfungen vorzubereiten, sondern konstant ein gewisses Niveau der Wiederholung beizubehalten.
Mir hat bei Faktenwissen die Zettelkastenmethode sehr geholfen.
Mein Problem ist, dass ich in den letzten Tagen sehr kurzatmig
bin; ich kann kaum richtig durchatmen, manchmal fühlt es sich
an, als bekäme ich gar keine Luft mehr.
Hi
Wenn es KEINE psychische Ursache hat, dann würde ich auf Rückenverspannung tippen (ich habe das durch die lange Sitzerei auf den „bequemen“ Hörsaalstühlen auch ab und zu)
ist vielleicht etwas zu spät, aber regelmäßiger Sport kann Wunder wirken, vor allem um dich auch vom Stress etwas abzulenken.
Was ich aber z.B. öfters gemacht habe ist, morgens vor der Uni oder vor einer Lern-Session ein paar Runden zu schwimmen. Ich denke das hilft dir auch, ruhiger und regelmäßiger zu atmen.
kann sein,dass du wegen der Aufregung hyperventilierst.
Das ist quasi eine Hechelatmung bei der du nicht mehr richtig ausatmest.Deswegen kann die Lunge auch keinen Sauerstoff mehr aufnehmen und die Atemzüge werden immer kürzer.
Ist harmlos,fühlt sich aber extrem übel an.
Vielleicht findest du irgendwo gute Atemübungen zum Thema.
Jedenfalls immer mal wieder tief ausatmen,flach einatmen und auf Bauchatmung achten.Der Tipp mit dem Schwimmen ist hervorragend,denn da reguliert sich deine Atmung automatisch wieder.
um Deine Kurzatmigkeit kurzfristig und effektiv in den Griff zu bekommen, kannst Du nur Deine Atemmuskulatur kräftigen, indem Du die drei Formen der Atemtechnik (Schulter-/Bauch- und Flankenatmung) trainierst.
Dazu legt man sich am besten auf den Rücken, atmet 3 x und zieht dabei die Schultern bewusst nach oben, und senkt sie wieder. Dann legt man seine Hände auf das Bäuchlein unterhalb des Nabels und atmet 3 x tief in den unteren Bauchraum ein und aus. Dabei beobachtet man, wie sich die Hände heben und senken (man kann statt der Hände auch ein Buch nehmen). Zum Schluss wendest Du 3 x die Flankenatmung wie unten beschrieben an.
Schulteratmung
Die Schulteratmung wird auch Hoch- oder Stressatmung genannt. Während des Einatmens zieht man die Schultern hoch und senkt sie beim Ausatmen wieder ab. Dadurch verschafft man zwar der Lunge nach oben hin mehr Platz, um sich auszudehnen, doch da der Platz recht gering ist, werden nur die Lungenspitzen mit Sauerstoff versorgt. Bei Stress oder körperlicher Anstrengung verfällt man häufig automatisch in die Schulteratmung: man hechelt, keucht und kann nicht mehr normal sprechen.
Bauchatmung
Bei der Bauchatmung kann sich dank der Bauchmuskulatur die Lunge nach unten hin ausdehnen und hat dort viel mehr Platz als in der Schulter. Beim Einatmen wölbt sich das Bäuchlein leicht nach vorn. Diese Form der Atmung ist wesentlich effizienter als die Schulteratmung, weil sie viel weniger Sauerstoff verbraucht, und der gesamte Bauchbereich besser durchblutet wird. Besonders Entspannungsübungen sollten ausschließlich per Bauchatmung absolviert werden.
Flankenatmung
Wenn Du Deine beiden Hände seitlich unterhalb der Rippenbögen legst und jetzt versuchst per Atmung diese zur Seite zu drücken, praktizierst Du die Flankenatmung. Du arbeitest mit Deinen Zwischenrippenmuskeln. Beim Einatmen dehnt sich der Brustkorb seitlich in die Breite aus.
Weitere Übungen sind z.B. das berühmte Aufblasen eines Luftballons: Langsam, ohne einen roten Kopf zu bekommen oder den Atem zu pressen 3 x am Tag aufblasen. Oder Du hältst Dir eine brennende Kerze in ca. 15 cm Abstand vor dem Mund und fängst laut an zu singen oder zu sprechen. Die Kerze darf zwar etwas flackern, aber nicht ausgehen, so kannst Du den Druck des Atems kontrollieren.