Lahmheit Vorderpfote beim Hund

Hallo alle zusammen,
meine 7 jährige Harzer-Fuchs Hündin hat seit einiger Zeit Probleme mit der rechten Vorderpfote.Humpelt stark.Man kann aber nicht genau sagen woran es genau liegt. TA hat ca 20 Röntgenbilder gemacht.ohne Befund.Keine Arthrose, kein Bruch-nix.Sie humpelt seit ca. 2 Monaten,anfangs war es kaum sichtbar,aber jetzt ist es im Moment ziemlich stark ausgeprägt.Seit sie gestern etwas rumgetollt hat auf der Wiese scheint es ganz schlimm zu sein.
Zur Vorgeschichte: Ist vor ca. 2 Jahren mal 2 Treppenstufen runtergefallen,weil sie Fliegen fangen wollte.Wurde da komplett durch geröntgt,o.B. .
Ist sonst eine ganz unternehmungslustige Hündin(kastriert,falls das wichtig ist).Frisst auch normal,spielt normal.
Auf abtasten der Pfote bzw.des Schultergelenks reagiert sie beim TA NICHT schmerzempfindlich.
Gebe,wenn notwendig,gerne mehr Info´s.
Morgen nachmittag hat sie Termin beim TA,würd halt nur gern vorher wissen was es überhaupt sein könnte.

MfG
Blacky2000

Hallo Blacky,

humpelt Sie die ganze Zeit, oder läuft sich die Pfote nach einer Weile „ein“?

Gruß Motorradmieze

Hallo,
am anfang humeplt sie stark,lässt dann etwas nach,aber nicht vollständig.
Wenn sie ein Geschirr trägt,dass man über den Kopf zieht und am Bauch schließt humeplt sie von Anfang an weniger,aber immer noch ein bißchen.

LG
Blacky2000

Hallo,

Sie humpelt seit ca. 2 Monaten,anfangs war es kaum
sichtbar,aber jetzt ist es im Moment ziemlich stark
ausgeprägt.Seit sie gestern etwas rumgetollt hat auf der Wiese
scheint es ganz schlimm zu sein.
Zur Vorgeschichte: Ist vor ca. 2 Jahren mal 2 Treppenstufen
runtergefallen, weil sie Fliegen fangen wollte. Wurde da
komplett durch geröntgt,o.B. .

alles ohne Befund und

spielt normal.

???

Wenn man also mit ihr spielt ist alles normal, wenn sie ein Geschirr trägt und so direkte Verbindung zu dir hat, humpelt sie kaum und dann gar nicht mehr oder so gut wie nicht.

Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein: ich zog mal 6 Welpen groß. Sie hatten einen eigenen Raum und ein Brett verhinderte den Zugang zu Küche und Wohnzimmer - von wegen Pfützen und so. Der größte Welpe, schaffte es immer mal wieder über das Brett, irgendwann ließ ich ihn dann in der Küche, sofern er direkt am Brett liegen blieb.

Mit 12 Wochen kam er zu einem Hunde-erfahrenen Förster, der mich eines Tages anrief: irgend etwas stimmt mit dem Welpen nicht. Im Wald legt er sich irgendwann hin und rührt sich nicht mehr von der Stelle. Probleme mit den Knochen? Sonst was? Wir diskutierten und fanden nichts. Dann fiel mir die Geschichte mit dem Brett ein, ich erzählte es. Der Förster stutzte, sagte dann nur „Ach soooo“. Bei meinem nächsten Besuch hatte er dem Welpen das Hinlegen abgewöhnt. Alles OK!

Fazit: wenn Monsieur Welpe keine Lust mehr zum Laufen hatte, legte er sich einfach hin. Fertig! Bei mir hatte er damit seinen Dickschädel durchsetzen können, warum also nicht auch im Wald?

Folgerung? Als deine Hündin damals stürzte, du viel Getue um sie gemacht hast - obwohl ihr nichts fehlte, was sie selbst ja wußte, der Tierarzt sich liebvoll mit ihr befaßte, dein jetziges Interesse an ihr, wenn sie humpelt, das liebevolle abtasten usw. Die Hündin findet das wahrscheinlich herrlich - soooo viele extra Schmuseeinheiten, dafür humpelt sie dann gern mal…

Übrigens eine Verhaltensweise, die auch Menschen an den Tag legen, die partout nicht gesund werden - Vorteile der Krankheit sind so groß, daß sie lieber krank bleiben.

Empfehlung: das Humpeln komplett ignorieren und übersehen, für mindestens 2 Wochen. Hilft das noch nicht, bei jedem Humpeln, sich von der Hündin abwenden und etwas ganz anderes tun. Spätestens dann hört das Humpeln auf…

Tiere, insbesondere unsere Hunden und Katzen sind mindestens so schlau wie unsere Kinder.

Gruß,
Cantate

Guten Morgen,
Muskelzerrung, Bänderdehnung die nicht ausgeheilt wird, evtl. eine Granne im Fuß… es gibt einiges was den Hund humpeln läßt und NICHT im Röntgenbild zu sehen ist.
Habt ihr genau zwischen den Ballen nachgesehen, notfalls Haare zwischen den Zehen mal wegschneiden.

http://www.vet-doktor.de/ARCHIV/Gesundheit/Grannen/g…

Sollte mit dem Muskel oder den Bändern etwas sein, muss das mit langer Ruhezeit ausgeheilt werden, min. 6 Wochen kein Toben, sprich Leinenzwang…Vorher muss aber eine genaue Diagnose wirklich sicherstellen, dass es keine Knochenschäden gibt ! ( Ist bei Dir ja der Fall)
Für solche Fälle habe ich dann immer Traumeel im Haus. Das ist etwas homöopathisches und hilft ganz gut.
http://www.dr-roeder.de/traumeel.html

Allerdings sollte man im Hinterkopf auch an eine Thrombose denken, kommt nicht sehr häufig vor, aber gibt es auch beim Hund.

Grüße und alles Gute

Margit

Hallo Blacky2000,
Mein Hund hatte/hat ähnliche Symptome an der Vorderpfote. Zuerst humpelte er auch nur manchmal ganz leicht und v.a. nach viel Bewegung. Auf Röntgenbildern etc. konnte man nichts feststellen - auch beim Abtasten der Pfote war nix. Seit einer Woche ist das Gelenk total geschwollen und komplett unbeweglich. Er humpelt komischerweise wenig, zeigt auch keine Schmerzen beim Abtasten, obwohl man die Pfote kaum mehr bewegen kann.
Bei ihm wurde Borreliose festgestellt - die Tierärzte meinten, dass das durchaus daher kommen könnte…
Ein Osteopath sagte mir, dass sich wohl ein Knöchelchen im Gelenk „verklebt“ habe…
Lass doch mal ein Blutbild machen - kann auf jeden Fall nicht schaden!
Liebe Grüße,
petitefleur