Christoph (?) Langen scheint ja ein genialer Bobfahrer zu sein, aber was von seiner Persönlichkeit rüberkommt, macht ihn mir unsympathisch:
Selbstbeschreibung seines Verhaltens vor einem Wettkampf: aggressiv, „scheißt jeden zusammen“ (Zitat),
Kommentar dazu, dass Frauenbobsport olympisch wurde: „Na prima, da kann man ja gleich Schneeballwerfen olympisch machen.“,
Hat seine Kufen an Susi Erdmann nur gegen klingende Münze „ausgeliehen“ - bei den Schweizern lief die gegenseitige Unterstützung ganz selbstverständlich…
Scheint mir trotz seiner für Sportler schon 40 Jahre ziemlich unreif zu sein, oder was meint ihr?
So ist es nun mal Sport ist ein knallhartes Business. Das mit Kameradschaft und Dabei-sein-ist-alles, ist doch nur Gefühlsduselei.
Der Langen bastelt halt an seinem Image als kalter Macho. Wenn er dann einen Werbevertrag für entsprechende Produkt erhält, hat er es richtig gemacht.
Im dt. Bobsport fährt jeder für sich alleine. Im Gegensatz dazu haben die Schweizer Bobfahrer eine Sponsorenpool. Da werden die Sponsoren halt die Kollegenhilfe erzwingen, aber nicht wg. Kameradschaft sondern auch nur um des Erfolges willen.
Er ordnet dem Erfolg halt alles unter. Vor vier Jahren warf Langen seinen besten Freund aus dem Viererbob kurz vor Olympia in Nagano - und wurde Olympiasieger. Richtig? Arschloch?