Langstrecken-Infrarotsensor

Hallo.

In welchem Wellenlängen Bereich arbeiten übliche Langstrecken-Infrarotsensoren und welche mittlere Intensität würde zur Blendung solcher Sensoren ausreichen?

Gruß
Oliver

Hallo!

In welchem Wellenlängen Bereich arbeiten übliche
Langstrecken-Infrarotsensoren und welche mittlere Intensität
würde zur Blendung solcher Sensoren ausreichen?

Da einen Tag niemand geantwortet hat, frage ich mal nach, was du unter „übliche Langstrecken-Infrarotsensoren“ verstehst, da ich solche nicht kenne.

Cu Rene

Hallo,

Da einen Tag niemand geantwortet hat, frage ich mal nach, was
du unter „übliche Langstrecken-Infrarotsensoren“ verstehst, da
ich solche nicht kenne.

Ich meine solche, die in zielsuchenden Raketen eingesetzt wird.

Gruß
Oliver

Hi Olivewr,

In welchem Wellenlängen Bereich arbeiten übliche
Langstrecken-Infrarotsensoren

was Langstrecke in diesem Zusammenhang bedeutet weiß ich nicht, aber den Frequenzbereich kann ich Dir verraten: Infrarot.

und welche mittlere Intensität
würde zur Blendung solcher Sensoren ausreichen?

Blenden? Infrarot blenden? Nix verstehn. Ein Infrarotsensor stellt fest, ob da ein Quelle im Infrarot strahlt.

Gruß Ralf

Hi.

was Langstrecke in diesem Zusammenhang bedeutet weiß ich
nicht,

Mit „Langstecken“ meinte ich „über lange Strecke hinweg“, also Sensoren wie sie in zielsuchenden Rakten eingesetzt werden.

aber den Frequenzbereich kann ich Dir verraten:
Infrarot.

Könnest du das etwas eingrenzen?

Blenden? Infrarot blenden? Nix verstehn. Ein Infrarotsensor
stellt fest, ob da ein Quelle im Infrarot strahlt.

Und wie wird festgestellt aus welcher Richtung das Objekt strahlt?

Gruß
Oliver

Mit „Langstecken“ meinte ich „über lange Strecke hinweg“, also
Sensoren wie sie in zielsuchenden Rakten eingesetzt werden.

Wonach zielsuchenden? Wie lang ist die Strecke? 1 km? 10? 100?

Könnest du das etwas eingrenzen?

Da kommt auf die abgestrahlte Wellenlänge des gesuchten Körpers an. Und somit auf die Temperatur.

Es wäre zweckmässig, die Wellenlänge des Sensors auf ein der atmosphärischen Fenster zu legen (google mal).

Und wie wird festgestellt aus welcher Richtung das Objekt
strahlt?

Durch Sensoren mit Richtcharakteristik.

Etwas konkretere Fragen würden etwas konkretere Antworten ergeben.

MfG

C.

Mit „Langstecken“ meinte ich „über lange Strecke hinweg“, also
Sensoren wie sie in zielsuchenden Rakten eingesetzt werden.

Wonach zielsuchenden?

Triebwerke.

Wie lang ist die Strecke? 1 km? 10? 100?

So um die 10 km

Durch Sensoren mit Richtcharakteristik.

Und wie funktioniert das?

Gruß
Oliver

Durch Sensoren mit Richtcharakteristik.

Könnte mal solche Sensoren blenden?

Durch Sensoren mit Richtcharakteristik.

Könnte mal solche Sensoren blenden?

Hallo,

man kann grundsätzlich jeden Sensor blenden, wenn man eine Quelle hat, die hell genug ist. Entweder ist die Störquelle so hell, dass der Dynamikbereich des Sensors überschritten wird, dann funktioniert der Sensor zuverlässig nicht mehr; oder die Quelle ist zumindest heller als die eigentlich gesuchten, das genügt für einfache Systeme, um sie abzulenken.

Dazu sind die Feuerwerkskörper da, die von Flugzeugen bei Start und Landung abgeworfen werden (in gefährdeten Gebieten natürlich, nicht in Frankfurt oder München).

Gruss Reinhard

Hallo.

Danke für die erste hilfreiche Antwort.

Dazu sind die Feuerwerkskörper da, die von Flugzeugen bei
Start und Landung abgeworfen werden (in gefährdeten Gebieten
natürlich, nicht in Frankfurt oder München).

Interessant, was spricht dagegen die Sensoren durch Laser zu blenden?

Gruß
Oliver

Interessant, was spricht dagegen die Sensoren durch Laser zu
blenden?

Die technische Herausforderung, den Sensor zu treffen.

Außerdem es bringt ja nichts, den Sensor vom Standpunkt des zu schützenden Zieles anzustrahlen. Damit würde man nämlich nur seine Arbeit erleichtern.

MfG

C.

Hallo Oliver,

Da einen Tag niemand geantwortet hat, frage ich mal nach, was
du unter „übliche Langstrecken-Infrarotsensoren“ verstehst, da
ich solche nicht kenne.

Ich meine solche, die in zielsuchenden Raketen eingesetzt
wird.

Sind sehr üblich, hat ja jeder ein paar unterm Bett.
Üblich, allerdings für Kurzstrecke, wären diejenigen welche in jedem modernen Gerät als Empfänger für die Fernsteuerung eingebaut werden.

MfG Peter(TOO)

Außerdem es bringt ja nichts, den Sensor vom Standpunkt des zu
schützenden Zieles anzustrahlen. Damit würde man nämlich nur
seine Arbeit erleichtern.

Nicht unbedingt, wenn der Sensor geblendet ist, funktioniert die Richtungspeilung nicht mehr zuverlässig.

Hallo Oliver,

Durch Sensoren mit Richtcharakteristik.

Und wie funktioniert das?

Im primitivsten Fall nimmst du vier Photozellen und eine Optik. Die Photozellen ordnest du als 2x2 Matrix an. Ist der Lichtfleck in der Mitte dieser 4 Zellen fokusiert, bewegst du dich direkt auf die Quelle zu., andernfalls weisst du in welche Richtung du den Kurs verändern musst.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Nicht unbedingt, wenn der Sensor geblendet ist, funktioniert
die Richtungspeilung nicht mehr zuverlässig.

Aber dazu musst du erst einmal treffen, so auf 1km einen Sensor von einigen mm2 und alles wärend sich beide Objekte bewegen…

Hinzu kommt noch, dass der Raketenbauer auch nicht blöd ist und natürlich versucht seinen Sensor so zu bauen, dass der nicht so einfach geblendet wird. Ist alles nur eine Frage der Kosten.

MfG Peter(TOO)

Hinzu kommt noch, dass der Raketenbauer auch nicht blöd ist
und natürlich versucht seinen Sensor so zu bauen, dass der
nicht so einfach geblendet wird.

Ist alles nur eine Frage der Intensität der Stör - Lasers.

Hinzu kommt noch, dass der Raketenbauer auch nicht blöd ist
und natürlich versucht seinen Sensor so zu bauen, dass der
nicht so einfach geblendet wird.

Ist alles nur eine Frage der Intensität der Stör - Lasers.

Leistung gleich Gewicht.
ENtweder hebt dann dein Flugzeug gar nicht mehr vom Boden ab, was die Rakete auch nutzlos macht oder die Leistung des Lasers wird so gross, dass es einfacher ist die Rakete zu zerstören, anstatt zu blenden.

MfG Peter(TOO)

Ist alles nur eine Frage der Intensität der Stör - Lasers.

Leistung gleich Gewicht.

Gerade in der Lasertechnik stimmt das ganz sicher nicht.
Es gibt mittlerweile sehr effiziente und leistungsstarke kohärente Strahlquellen im MIR. (z.B. Quantenkaskadenlaser oder durch nichtlineare Frequenzkonversion) Daher auch meine Frage in welchem Wellenlängenbereich solche Sensoren sensitiv sind. Ich vermute im Bereich von 4.5 µm, da hier ein Atmosphärisches Fenster vorliegt. Aber anscheinend weiß hier keiner was genaueres

ENtweder hebt dann dein Flugzeug gar nicht mehr vom Boden ab,
was die Rakete auch nutzlos macht oder die Leistung des Lasers
wird so gross, dass es einfacher ist die Rakete zu zerstören,
anstatt zu blenden.

Zerstören wär natürlich das Optimum, aber ich glaube Blenden ist erstmal einfacher.

Gruß
Oliver

Hallo Oliver,

Leistung gleich Gewicht.

Gerade in der Lasertechnik stimmt das ganz sicher nicht.
Es gibt mittlerweile sehr effiziente und leistungsstarke
kohärente Strahlquellen im MIR. (z.B. Quantenkaskadenlaser
oder durch nichtlineare Frequenzkonversion)

Du machst aber immer noch einen Denkfehler.

  1. Im Flugzeug musst du die Leistung mitnehmen, der Strom kommt da nicht einfach aus der Steckdose.

  2. Du benötigst auf dem Sensor eine bestimmte Energiedichte um diesen zu blenden.
    2a) das kannst du mit einem eng fokusierten Laser erreichen, dann benötigst du aber eine entsprechend exakte Ziel- und Nachführ-Einrichtung. Diese hat dann ein entsprechendes Gewicht und auch Platzbedarf. Bei zwei Raketen kanns dann aber blöd werden.
    2b) Dein Laser ist weniger eng fokusiert. Dadurch erhöht sich aber die nötige Laser-Leistung, aber die Vorrichtung zum Zielen wird einfacher.

  3. Du darfst den ganzen Aufwand für die Zielcomputer nicht vergessen, zudem brauchen die dann auch noch Energie.

Bei der ganzen Betrachtung ist es einfacher und effizienter einige Magnesium-Fackeln abzuwerfen. Zudem sind einfache Systeme auch zuverlässiger.

Schau dir mal Starwars an, die ballern da wie die blöden rum, bis die endlich mal etwas treffen :wink:)

MfG Peter(TOO)

Du machst aber immer noch einen Denkfehler.

So groß kann der Denkfehler nicht sein, da man hier

http://www.fgan.de/fom/

tatsächlich an solchen Abwehrsystemen arbeitet.

  1. Im Flugzeug musst du die Leistung mitnehmen, der Strom
    kommt da nicht einfach aus der Steckdose.

Was glaubst du denn wo der Strom für die anderen Systeme herkommt? Astralenergie?

  1. Du darfst den ganzen Aufwand für die Zielcomputer nicht
    vergessen, zudem brauchen die dann auch noch Energie.

Du scheinst eine merkwürdige Vorstellung vom Energiebedarf von Computern und Lasern zu haben.

Gruß
Oliver