Laufen usw

Hi,

also, ich hol mal kurz aus, dann meine frage:

ich habe vor nicht ganz einem jahr das rauchen aufgehört. habe dort (bei 1,70 m) mit 64 kg insg. 10 kilo zugenommen. habe am anfang ziemlich viel sport getrieben und unwichtige 2-3 kg zugenommen, dann, einige monate später habe ich damit aufgehört und innerhalb ca. 6 monaten die restlichen kilo draufgelegt.
nun trainiere ich seit gut 2 monaten wieder. ich laufe (da es draussen einfach zu kalt ist) z.z. auf dem laufband (3 Mal pro Woche) und wenn es sich ausgeht (so wie heute) dann walk ich mit ner freundin durch die winterlandschaft.
ich laufe z.z. 30 minuten, dehne, mache bauchmusekelübungen und hin und wieder spring ich nachher noch ins schwimmbad und schwimm locker durch die gegend. ich laufe 5,6 km/g schnell. vor einigen tagen teilte mir eine freundin mit, dass sie, sobald sie ihr training nach einer faulenzsaison wieder startet mind. 8,5 km/h schnell läuft und dies für mind. 30 min. sie ist gleich gross wie ich.

nun meine frage: ist der sport, den ich treibe total vergebens bzw. ist dies kinderkram, denn die 8,5 km/h sind für mich wirklicht trotz training nicht ohne extremer anstrengung nicht zu schaffen. kann ich überhaupt mit meinen sporteinheiten das gewicht wieder langsam verlieren? ich esse 2 mal am tag mit „großem“ Appetit (z.B.: 1 Teller Nudln & 1 Schnitzel mit Beilage) in der Mensa… klingt jetzt nach sehr viel…

… ich dachte immer, ich wäre ein sportlicher mensch, aber so wie andere ihre eigenen aktivitäten beschreiben, ist meine betätigung nicht der rede wert und viel zu „leicht“ und wenig anspruchsvoll…

Hallo,

ich bin kein Sportler, kann also eigentlich keine konkrete Aussage treffen und lese hier jetzt, da ich auch gerne mal in andere Bretter reinschaue, man kann ja nur dazu lernen.

Mein „Sport“ besteht darin, dass ich häufig den Fahrstuhl vermeide, viele Wege zu Fuß gehe, Einkäufe mit dem Rucksack erledige. Je nach Zeit, die ich habe, Wetter und Umfang des Einkaufes darf der Weg (eine Richtung) bis ca. 3/4 Std. sein, dann habe ich natürlich keine 2x6 1.5l Selter auf dem Rückweg am Arm.

schwimm locker durch die gegend. ich laufe 5,6 km/g schnell.

5,6 km/h ist für mich eine normale Spaziergehgeschwindikeit, das hat mit Laufen noch nichts zu tun.

Tja, was die anderen so sagen. Ich bin oft angesprochen worden, Du musst Sport machen, dies und das und jenes. Diese Kollegen waren häufig krank, meist Fussballverletzungen. Warteten gerne auf den Fahrstuhl, da sie ja ein Stockwerk zu überwinden hatten.

Ich hoffe, dass ich Dir mit meinen „Nichtsportler-Bemerkungen“ nicht zu nahe getreten bin.

Werd ein wenig schneller, such Dir steilere Wege, steig die Treppen, das wird dann schon klappen.

Gruß Volker

Hallo,
die Frage ist ja: für wen trainierst du? Wohl kaum für irgendwelche Freunde und Bekannten.
Training ist und bleibt individuell und nicht vergleichbar.
Wenn du mit deinen Aktivitäten ausgelastet und zufrieden bist, reicht das völlig.
Nun sind auch 2 Monate Training nicht soviel als das eine große Leistungssteigerung zu erwarten wäre. Mach’ weiter so wie bisher und du wirst feststellen, dass du langsam aber sicher auch längere Strecken laufen können wirst. Das ist für eine Abnahme das Wichtige und nicht die Schnelligkeit.
Gruß
Claudia

Hi,
leider ist es so, dass Nikotin den Stoffwechsel beschleunigt. Hört man nun auf zu rauchen, so verlangsamt sich der Stoffwechsel bzw. er wird wieder normalwertig. Wenn man sein Essverhalten nicht ändert, nimmt man folglich zu. Wie viel man zunimmt hängt von der individuellen Veranlagung ab und wie lange man wie viele Zigaretten geraucht hat. Bei einigen sind es nur 3 kg, bei anderen 10 bis 15 kg – das lässt sich nicht voraussagen. Es soll auch Leute geben, die ihr Gewicht problemlos halten können.

Generell heißt es, dass Leute, die mit dem Rauchen aufhören, pro Tag zwischen 200 bis 600 Kalorien weniger verbrauchen. Du hast Dich nun dazu entschlossen, diese Kalorien durch sportliche Betätigung zusätzlich zu verbrennen.
Wichtig ist, dass Dir der Sport, den Du betreibst, Spaß macht und Du darin keine „Pflichtveranstaltung“ siehst. Sonst ist Dein Vorhaben schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Und miss Dich nur an Dir selbst - nicht an anderen!
Zum Abspecken ist es ideal, wenn Du eine Kombination aus Maximalkraft- und Ausdauertraining betreibst. Durch das Krafttraining wird parallel zum Muskelaufbau das Fett reduziert. Je mehr Muskelmasse vorhanden wird, umso mehr Fett wird verbrannt.
Beim Essen würde ich aber auf jeden Fall die Zufuhr von Fetten niedrig halten, wobei die pflanzlichen den tierischen vorzuziehen sind. Und achte auf versteckte Fette, die z.B. in Kuchen, Eis, Schokolade, Chips, Flips, Wurst, Saucen versteckt sind. Iss einfach etwas überlegter, ersetze Sahnesaucen durch frische Tomatensauce, ein Schnitzel muss nicht unbedingt paniert sein, in einer kalorienreduzierten Leberwurst ist immer noch viel mehr Fett als in der glelichen Menge gekochter Schinken etc. …

Gruß
Red

Hi,
ich kann das, was die Beiden unter mir geschrieben haben nur unterstützen.
Ich bin von der 130 kg Marke gekommen und am Ende bei 95 kg gelandet.
Mittlerweile bin ich bei so um die 100kg bis 102 kg was otptisch völlig ok ist.
Bei den 95 kg hielten mich alle für todkrank.
Angefangen habe mich mit Gehen so über 45 min. pro Tag. Später bin ich immermal ne Strecke „gerannt“, anfangen bei 100m .
Habe es 2 mal bis zum Marathon gebracht und kann nur sagen- ja es lohnt sich.

Geschwindigkeit beim Training auf längeren Strecken sollte nicht das Thema sein.
Dazu gibt es bei guter Kondition viele Möglichkeiten, die man einbauen kann, um Tempohärte zu gewinnen. Fahrtenspiele …
Wichtig ist, sich im Training nicht ständig zu quälen und nach Bestzeiten zu gieren. Langsames laufen im „Wohlfühltempo“ bringt da mehr Spass und mehr Erfolg.

Ernährung ist schon angesprochen worden - ich halte 2 Mahlzeiten täglich für zu wenig. Ich habe damals bei meiner Ernährungsumstellung meine Kalorien gezählt. 5 Mahlzeiten am Tag bei max 1800kcal. Bei höherer sportlicher Belastung habe ich das dann natürlich auch erhöht. Man kann nicht 15 oder 20 km joggen ohne was zu essen.
Für die Abnehmphase habe ich auf „Dickmacher“ völlig verzichtet und eine ausgewogene Ernährung angestrebt.
Viel Gemüse das machte satt und hat wenig Kalorien. Auf Alkohol verzichte ich generell. Aber das ist halt Geschmackssache.

Und was genauso wichtig ist wie das Training, aber gerne vergessen wird, ist die Regeneration. Dem Körper Zeit zu geben, das was er im Training gelernt hat umzusetzen. Muskeln aufbauen und Fett verbrennen.

Ansonsten viel Spaß

Rumburak

hi,

danke für eure antworten!!!

ja, ihr habt total recht, ich sollte mich nicht an anderen messen…
… und ich finde 5,6 km/h nicht unbedingt ein schneckentempo, ich laufe kleine schritte und beweg mich also nicht in zeitlupe.

ja, ich hab ganz wenige ruhephasen, da ich mich zwischen den lauffreien Tagen (jeden 2. tag) mit walken oder schwimmen oder sonstiger leichten sportlichen aktivität beschäftige. ich dachte, dass der körper sich innerhalb 24 stunden ausruhen kann und wieder fit für eine neue runde ist.