Leben im Jahr 100000

Hallo Franz Josef,

bis zum Jahre 100000 haben wir die Zeitreise (und damit auch Langstreckenflüge durchs All mit quasi Überlichtgeschwindigkeit) ermöglicht und nachträglich die Anzahl der Erdenbewohner auf eine halbwegs erdverträgliche Anzahl gebracht, den Anteil der Umweltverschmutzung des 20.ten Jarhrunderts eliminiert und etwaige anfallende atomare Rückstände und Abfälle auf unwichtig scheinende Monde verteilt.

Wir haben künstliche Avatare, die für uns gefährliche Aufgaben übernehmen, wie zB vor die Haustür zu gehen und sind telepathisch mit unserem Weltcomputer vernetzt.
Schönheits-OPs werden daher unnötig. Weil uns ja eh keiner mehr wirklich zu gesicht kriegt.

Um erdliche Transportwege abzukürzen haben wir alle Kontinente wieder zusammengefügt und halten die notwendigen Meeresströmungen aufgrund der geänderten Geografie computergesteuert am Leben. Wir haben den Gehalt an Sauerstoff in der Luft wieder erhöht, denn Grundnahrungsmittel sind Riesen-Insekten.

Erste Bestrebungen zur synthetischen Fleischgewinnung sind im Gange, für die, die sich Fleisch noch leisten können.
Auch die Medizin profitiert letztlich davon, weil auch die Zucht einzelner Organe darunter fällt. Falls einem doch mal etwas passiert oder sonst wie krank werden sollte…unsere Badezimmer sind natürlich vollausgestattete medizinische Labore.
Auch das Süßwasser zum Waschen kann syntethisch hergestellt werden ist aber zum Verzehr nicht geeignet und wird daher intern ständig recycelt.

Unsere Felder wachsen in die Höhe und es gibt vollsynthetische Erntehelfer, weil die sich nicht vorab an der Nahrung vergreifen und die Pflanzen vor den Rieseninsekten beschützen können.

Regen gibt es nur noch nachts und wenn man keine Lust mehr hat auf Skifahren, klickt man den Schnee einfach weg. Auch wenn das dem Nachbarn gar nicht gefällt, wenn er plötzlich auf dem Rasen liegt…bei 20°C im Schatten…

Wer keine Lust auf Klamotten hat, lässt sich einfach jeden Tag ein neues passendes Fell wachsen. (Der Weltcomputer hat natürlich auch Zugriff auf das Genom eines jeden und kann es entsprechend modellieren) Antrag Nr. 2001 erforderlich.

Oder aber:

Ein längst überfälliger Meteoreneinschlag;
Überbevölkerung und damit verbundene Nahrungsmittelknappheit sowie Umweltzerstörung wischen uns mit samt allen anderen höheren Tieren weg und alles beginnt von vorne.
Ob wir es dann nochmal genauso machen??

Grüße
Mau

Hallo Peter

Naja, ob SIFi oder HiFi (HIstorical FIction) ist doch kein
Unterschied?

Rein analytisch nicht, das stimmt.
Was aber die Folgen betrifft, sicher nicht:smile:))

MfG Peter(TOO)

Balázs

Hai,

ich glaube so falsch liegst Du da gar nicht mit dem Maschinenmenschen:
http://www.youtube.com/watch?v=mj4D96LIDr4

Grüße
Mau

Hallo,

Wer hat weitere Science-Fiction-Vorschläge?

Der Mensch ist nicht mehr an seine fehlerhaften Biologischen und anfälligen Körper gebunden.
Die Transferierung von Bewusstsein in Kybernetische Körper oder Virtuelle Welten funktioniert.
Die Möglichkeiten bezügl. Forschung und Freizeitgestaltung sind daher nahezu unbegrenzt.
Das Wissen potenziert sich durch optimierte Gehirne.

ganau so aber wäre möglich dass wir in 100000 Jahren in Höhlen leben und auf die Jagd gehen müssen um Essen zu bekommen.
Grüße
Markus

Hallo,

Sind dies bereits „Maschinenmenschen“? Alle Zähne neu, 2 neue Hüfte, 2 neue Knie, neue Herzklappe aus Kunststoff, Hörapparat, Brille…

Gruss: Gerrit

Hallo Franz Josef

Ich habe mir überlegt, wie das Leben im Jahr 100000 wohl
aussehen mag:

na gut, weil ich heute meinen netten Tag habe, sage ich es Dir in den Grundzügen: die Türen werden erheblich niedriger sein! Aber damit Du auch verstehst, wie es dazu kam, nachfolgend ein kurzer Abriss dessen, was bis dahin geschieht:

Im Jahr 2137 kommt es zum Umkippen des Ökosystems und die meisten der 21 Milliarden Menschen sterben - wobei das für die meisten eine Gnade ist. Da nur die Machtgierigsten überleben, streiten die sich vehement um die zerfallende Infrastruktur, bis zwei Jahre später, also 2139, einer als erster auf den Knopf drückt (Namen nenne ich keine). Damit hat sich das Thema Menschheit erledigt. Die Kakerlaken kommen als erste aus den Startlöchern und erledigen die überlebenden Ratten (damit sind die Säugetiere aus dem Rennen). Auf der Erde breiten sich riesige Urwälder aus, der Sauerstoffgehalt steigt immens an. Aufgrund der weiten Verbreitung mutagener Stoffe entwickeln die Kakerlaken ein geschlossenes Blutsystem und erreichen in der Folge eine Länge von bis 2,1 m. Die Mandibeln und das vordere Beinpaar werden zunehmend zur Manipulation von Gegenständen eingesetzt. In 100.000 Jahren hat sich wieder eine ansehnliche Zivilisation gebildet; da sich die Kakerlaken aber aufgrund des immer noch vorhandenen Rückenschildes nicht aufrichten können, sind die Türen eben trotz ihrer (der Kakerlaken) gewaltigen Größe niedriger als heute. Im Jahr 100.001 kommt ein Kakerlak (Namen nenne ich keine) auf die Idee, einen Forschungsantrag zum Thema Pechblende (oder zu der Zeit Zrchchzs’prsssstch:stuck_out_tongue:fchch, übersetzt: Mutter aller Veränderungen) zu stellen und die Geschichte beginnt von neuem.

Alles klar?

Grüße, Thomas

Hallo,

die Menschheit ist durch zwei Supervulkanausbrüche (Toba und Yellowstone) im Abstand weniger zehner Jahre stark dezimiert und auf Steinzeitniveau zurückgefallen.
Als Werkzeuge dienen Steine, Holz-, Horn- und Knochenwerkzeuge.
Fossile Funde der Technikära wie Computergehäuse, sonstige Plastikteile oder erhaltene Stahlwerkzeuge sind Kultgegenstände, den Göttern geweiht.
Die Stufe der Bronzezeit wird die Menschheit nicht wieder erreichen, da alle mit einfachen Mitteln erreichbaren Erze längst abgebaut und die Metallprodukte zu weit verstreut sind.

Das Leben der meisten Menschen ist alles andere als einfach - also wie immer.
Es gibt sogar die übliche Last wie Politiker und Religionshüter, oft in Personalunion.

Europa ist wieder überwiegend bewaldet, im Norden von Eis bedeckt (ist halt immernoch Eiszeit, das Interglazial beendet).

Große Herden Rentiere und verwilderter Rinder und Schafe ziehen im Sommer über Kaltsteppen, kleine Herden und Schweinetrupps leben in den Wäldern weiter südlich. Rudel von Wölfen und verwilderten Hunden sowie div. Katzenarten bilden die wesentichen Raubtierpopulationen.
Auch sie wurden durch die vulkanischen Winter stark dezimiert, aber die Bestände erholten sich wegen höherer Vermehrungsraten und schnellerem Generationswechsel sehr viel schneller. Zudem wurde durch den Wegfall etlicher Menschen ehem. Kulturland zu Wildniss, was mehr Lebensraum für Wildtiere bot.

Im Meer gibt es richtig viele Fische.

Außerirdische haben sich immernoch nicht blicken lassen - aber bei den Entfernungen ist das kein Wunder.

Grß, Paran

Hallo Paran,

ohne Dich deprimieren zu wollen, aber Du hast vergessen, dass zwischen den beiden Vulkanausbrüchen die komplette Westseite von La Palma (Kanaren) in den Atlantik abgerutscht sein wird. Der daraus resultierende Supertsunami hat den Bereich zwischen Appalachen und Rocky Mountains zerlegt.

Grüße, Thomas

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Hallo Gerrit,

wo wäre denn Deine Grenze?
vgl. Anatomie 2 oder Johnny Mnemonic?

Wäre jemand mit einer implantierten Orthese oder einem Sehimplantat (Zunge, Zahn, Chip) keiner?
Welcher Prozentsatz zählt? (vgl. Virus mit Donald Sutherland)

Grüße
Mau

Hallo Mau,

drum habe ich die Frage gestellt, weil ich die Grenze eben NICHT weiss.

Gruss: Gerrit

Sagt dir der Begriff Transhumanismus etwas?
Das ist im Prinzip das was du beschreibst, wenn du vom Menschen als ein technisch verbessertes Wesen sprichst. Zu dem Thema gibt es eine Menge Bücher die sich mit den Zukunftsaussichten (das Jahr 100000 ist vielleicht ein bischen zu fern um darüber zu spekulieren was dann sein könnte. Die nächsten 100 bis 500 Jahre wird wohl unausweichlich eine „Optimierung“ des Menschen durch den Menschen stattfinden, einfach weil es machbar sein wird.) der Menschheit befassen.

http://hpd.de/node/18799
http://hpd.de/node/4746