Hallo rambazamba,
hinter der Überlegung, früh genug mit der Altersversorgung anzufangen,
steht die „Theorie“ des Zinseszinseffektes. Das bedeutet, dass man im Laufe seines kurzen Lebens möglichst frühzeitig mit der Kapitalbildung anfängt, um beim Austritt aus dem Erwerbsleben genügend Kapital zur Verfügung zu haben.
Das eine Extrem (sehr sinnvoll) wäre, wenn in der Familie jemand (vielleicht einer der Eltern, Schwiegereltern, Patenonkel,usw.) wäre, der bei der Geburt des Kindes - meist sind in dieser Lebensphase die Eltern hier finanziell überfordert - für einen Kapitalstock oder für laufende regelmäßige Spareinlagen (Thema: vorweggenommene Erbschaften) sorgt.
Ich möchte hier nicht spekulieren, wie man das Geld anlegt, das sollte dem jeweiligen Temperament obliegen.
Das andere Extrem wäre, wenn die Kinder aus dem Haus sind und das Eigenheim bezahlt ist, mit dem Sparen fürs Alter loszulegen. OK, es ist immer noch besser als gar nichts zu sparen. Aber eigentlich bringt es mit Hilfe des Zinseszinseffektes nur marginal etwas.
Die Realität sieht so aus, dass man anfängt etwas zurückzulegen, wenn man sich karrieremäßig etabliert hat. Die besten Zeiten sind dann aber schon vorbei (meist 30 Jahre) und es stehen einem dann nur noch ca. 35 Jahre zur Verfügung.
Vielleicht ist unter uns jemand, der eine Webseite kennt, wo man solch eine Zinseszinsrechnung durchrechnen kann. Dann wird man sehen, dass man mit einer minimalen monatlichen Rate große Kapitalsummen nach ca. 65 Jahren hat.
Vernachlässigen wir dabei, dass politische Katastrophen (Kriege, Inflation und Währungszusammenbrüche) passieren können.
Meiner Meinung nach ist aber die beste Geldanlage die Investition in eine gute, ja sehr gute Ausbildung. Alles fällt dagegen ab. So sollte von der Geburt an mit Hilfe des Zinseszinseffektes Kapital aufgebaut werden, das bereit steht, dem® Heranwachsenden eine qualifizierte, international ausgerichtete Ausbildung zu ermöglichen.
Tschüss
Bernd