Lebensversicherung verkaufen

Hallo zusammen,

nach 15 Jahren ist der Rückkaufswert meiner Lebensversicherung geringer als das was ich einbezahlt habe. Für mich erschreckend, denn eigentlich wollte ich nach vorn und nicht zürück sparen. Jetzt soll ich noch 15 Jahre einzahlen, um dann eine mickrige Verzinsung von 5% zu erreichen. Deshalb möchte ich meine LV auszahlen lassen und in eine bessere Anlageform investieren.

Nun habe ich gehört, dass es Firmen gibt, die LV zu einem höheren Wert als den Rückkaufswert ankaufen. Deshalb habe ich drei Fragen an euch:

  1. Was ist die Motivation für eine Firma, gebrauchte Lebensversicherung über dem Rückkaufswert zu erwerben?

  2. Falls ich meine LV verkaufen möchte, welche Firmen sind aus eurer Sicht seriös?

  3. Auf was sollte ich im Falle des Verkaufs achten?

Beste Grüße aus OÖ,

Sausewind

Teilantwort

  1. Was ist die Motivation für eine Firma, gebrauchte
    Lebensversicherung über dem Rückkaufswert zu erwerben?

Die LV wird ganz normal weiterlaufen lassen und man verleibt sich dann die Schlusszahlung mit allen Boni ein.

Gruß

Stefan

Solche Fragen verleiten mich immer wieder zu der Nachfrage, ob Sie denn diesen Müll abgeschlossen hätten, wären diese Nachteile tatsächlich bekannt gewesen. Zumindest ist die Auszahlung steuerfrei.
Das wussten Sie aber damals schon, oder?
Wir haben einfach zu lange nicht über dieses Thema diskutiert.
Naja, im Grunde genommen sind solche Lebensversicherungen aber gut. Garantiert kommt am Ende mehr raus.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo zusammen,

nach 15 Jahren ist der Rückkaufswert meiner Lebensversicherung
geringer als das was ich einbezahlt habe. Für mich
erschreckend, denn eigentlich wollte ich nach vorn und nicht

1.) Bei welcher Gesellschaft bist Du? Bei meiner habe ich schon (bei 100 Eur Beitrag auf z.B. 35 Jahre) Tausende Euro Überschuss, obwohl die Verzinsung geringer ist, als früher! Deshalb nenn mal die Laufzeit, überprüfe ob UZV oder Berufsunfähigkeitszusatzvers. integriert ist. Eine LV soll eben nicht abgeschlossen werden, um sie nach Hälfte der Zeit zu kündigen.

Jetzt soll ich noch 15 Jahre einzahlen, um dann
eine mickrige Verzinsung von 5% zu erreichen. Deshalb möchte
ich meine LV auszahlen lassen und in eine bessere Anlageform
investieren.

Es gibt nicht einmal den Ansatz einer Alternative, wie weiterzahlen oder Du handelst kaufmännisch unlogisch und d.h. bei mir idiotisch!
Wenn ich Lust und Zeit habe, erklär ich Dir´s!

Nun habe ich gehört, dass es Firmen gibt, die LV zu einem
höheren Wert als den Rückkaufswert ankaufen.

Warum glaubst Du wohl, warum solche Firmen LVn aufkaufen - um Verlust zu machen?

Deshalb Augen auf, ein bisschen mitdenken beim Geschäft und zur Erkenntnis kommen, dass eine Lv nach 15 Jahren zu kündigen oder zu verkaufen, die noch VOR 2005 abgeschlossen wurde (also steuerfrei ist)
so ziemlich der größte Quatsch ist. Wenn´s Dir nur um Rendite geht, dann kündige evtl. einige Zusatzversicherungen raus, falls vorhanden!

Nur bei absoluter finanz. Notsituation herrschen evtl. andere Gesetze.

Beste Grüße aus OÖ,

Sausewind

Auch beste Grüße

Auch Teilantwort: Motivation
Hallo zusammen:
Vorab: Habe mich mit dem Thema nur teilwese beschäftigt: Freue mich also über jede fortbildende Belehrung :wink:

Die LV wird ganz normal weiterlaufen und man verleibt
sich dann die Schlusszahlung mit allen Boni ein.

1)Richtig! Bei Kündigung verwirkst du dein erarbeitestes Recht auf den Schlussbonus. Zwischen der Differenz „Kündigung ohne Boni“ und „regulärer Ablauf mit Boni“ kann dir der LV-Käufer ein Angebot machen. Dieses dann zum beiderseitigen Vorteil von Käufer und Verkäufer. Jedoch! Es gibt Gesellschaften, welche nicht mit schlussboni „arbeiten“ oder nur geringe Boni bieten.

  1. Abschlußkosten und Zillmerkosten.(vergangene Kosten, welche schon zukünftige Kosten vorgezogen hat: „Zillmer“?kosten): Dein niedriger Rückkaufswert ergibt sich ja aus den hohen Anfangskosten. Die Aufkäufer kaufen dir also eine LV ab, deren hohen Abschlußkosten du vorfinanziert hast. Dafür bieten Sie dir gerne ein wenig mehr als den Rückkaufswert an.

3)Stornokosten (zukünftige kosten, erwartete Einnahmen): Dein niedriger Rückkaufswert ergibt sich auch daher, dass die KLV`s ihre zukünftigen Gewinne/Kosten (natürlich abgezinst, was aber kein Mensch kontrollieren kann außer ein Vers.mathematiker) dir vorwurfsvoll vor die Füße schmettern. Die Sache nennt sich dann Stornokosten. Bei Kediten nennen das Banken Vorfälligkeitsentschädigung. Dein aufgekaufter Vertrag wird diesen Storno nicht erleben, dein gekündigter Vertrag jedoch schon. Daher kann der Aufkäufer dir gerne mehr als dein Rückkaufswert (welcher diesen Storno beinhaltet) bieten.

  1. Eine eventuelle garantierte Verzinzung von beispielweise 4% ist hochattraktiv für die Geldlanlagen der Aufkäufer, welche noch obige Renditen/Gewinne mit sich bringen.****

5)KEIN GEWINN wird aus Ihrem etwaigen Tod gezogen. Die Versicherungssumme wird in diesem Fall Ihren Hinterbliebenen ausgezahlt. ***

Welcher der 4 Punkte die größte Motivation des LV-Käufers ausmacht, vermag ich nicht abzuschätzen. Die (deutschen) LVs werden zurecht als Blackboxes bezeichnet, die bis heute alles andere als transparent sind. Zum Nachteil des Kunden und des Maklers.

Was ist deine Motivation bezüglich der Kündigung: Geldbedarf oder weiterhin Altersvorsorge. Dann könnte man auch raten, ob sich eine Kündigung/ein Verkauf lohnt. Wodrauf beziehen sich 5% Rendite, auf die gesamtprämie, auf aktuelle Ansagen von Ratingunternehmen.

Auch wurde richtig angemerkt (Ich glaube Frank war das!), dass die 5% nur eine Momentaufnahme sind. Im Moment sind wir aber in einer Niedrigzinsphase, die bei der HOCHRECHNUNG auf 5% eben auf diese momentane Zinslage beruhen.

Falls du den GLAUBEN hast, welchen ich teile, dass du mit fondgebunden Produkten trotz fehlender Garantie renditetechnisch die Nase vorn haben wirst, solltest du die Pferde wechseln. Die Entscheidung hängt natürlich auch von anderen Punkten ab. Zum Beispiel, wünschen Sie Verentung oder Kapital. Wie flexibel darf der Ablauf(zeitpunkt) sein. Und, und, und, also kompetenten Makler aufsuchen!!! Der kann auch deine restlichen Versicherungsfelder vorteilhaft abdecken und verbleibt dir auch im Schadensfall als erster Ansprechpartner erhalten. (Falls Du Ihm bitte dann auch so Geschäft bringst, sonst zum Versberater gegen Honorar)

Gruss Christian

Gewinn im Todesfall:
***Die Europäer finden das unethisch im Gegensatz zu den Amis! In dieser Frage bin ich eher ein Ami, nur oberflächlich gesehen ist das mE unethisch. Was macht ein Single, der niemanden bedenken möchte. Den kann diese „statistische Wette auf seinen Tod“ einen Geldwerten Vorteil bringen. Die Wette ist aber nicht beim Verkauf der LV entstanden, sondern schon bei der Policierung der LV. Sie ist nun mal entstanden und sollte auch verkaufbar sein. Die Europäer erlauben an diesem Punkt nicht, diese Wette handelbar zu machen. Ich als Bürger möchte nicht, dass mir der Staat hier großväterlich vorbestimmt, ob ich dieses eingekaufte Recht (LV gemacht) veräußern kann (Policenverkauf).

Garantieverzinzung-Rechnungszins:
****Die hohe Garantieverzinzung ist auch für Sie ein Punkt, welcher Ihnen die momentane KLV als „Schätzchen“ darstellt je nach Gusto (Rendite/GarantieErwartungen)! Jedoch ist ein hohes Garantieversprechen immer renditeschädlich. KLVS mit hohen Beständen an 4%Policen können kaum am Aktienmarkt teilnehmen, um die Rendite zu puschen.
Diese Aussagen sind aber immer halbrichtig, da man immer noch ein weiteres Faktum in Betracht siehen kann, um die Allgemeingültigkeit solcher Aussagen ins Wanken zu bringen. Deswegen ist die Finanztest immer in der Kritik, Sie versucht regelmäßig auf wenigen Seiten Standardregeln zu phantasieren, die dann beim Leser als unumstößliche Gesetze gelten. Als Richtschnur sind aber Verbraucherzentralen und eben Finanztest für Laien (mit Bauchschmerzen) zu empfehlen

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Hallo zusammen:
Vorab: Habe mich mit dem Thema nur teilwese beschäftigt: Freue
mich also über jede fortbildende Belehrung :wink:

Die LV wird ganz normal weiterlaufen und man verleibt
sich dann die Schlusszahlung mit allen Boni ein.

1)Richtig! Bei Kündigung verwirkst du dein erarbeitestes Recht
auf den Schlussbonus. Zwischen der Differenz „Kündigung ohne
Boni“ und „regulärer Ablauf mit Boni“ kann dir der LV-Käufer
ein Angebot machen. Dieses dann zum beiderseitigen Vorteil von
Käufer und Verkäufer. Jedoch! Es gibt Gesellschaften, welche
nicht mit schlussboni „arbeiten“ oder nur geringe Boni bieten.

  1. Abschlußkosten und Zillmerkosten.(vergangene Kosten, welche
    schon zukünftige Kosten vorgezogen hat: „Zillmer“?kosten):
    Dein niedriger Rückkaufswert ergibt sich ja aus den hohen
    Anfangskosten. Die Aufkäufer kaufen dir also eine LV ab, deren
    hohen Abschlußkosten du vorfinanziert hast. Dafür bieten Sie
    dir gerne ein wenig mehr als den Rückkaufswert an.

3)Stornokosten (zukünftige kosten, erwartete Einnahmen): Dein
niedriger Rückkaufswert ergibt sich auch daher, dass die KLV`s
ihre zukünftigen Gewinne/Kosten (natürlich abgezinst, was aber
kein Mensch kontrollieren kann außer ein Vers.mathematiker)
dir vorwurfsvoll vor die Füße schmettern. Die Sache nennt sich
dann Stornokosten. Bei Kediten nennen das Banken
Vorfälligkeitsentschädigung. Dein aufgekaufter Vertrag wird
diesen Storno nicht erleben, dein gekündigter Vertrag jedoch
schon. Daher kann der Aufkäufer dir gerne mehr als dein
Rückkaufswert (welcher diesen Storno beinhaltet) bieten.

  1. Eine eventuelle garantierte Verzinzung von beispielweise 4%
    ist hochattraktiv für die Geldlanlagen der Aufkäufer, welche
    noch obige Renditen/Gewinne mit sich bringen.****

5)KEIN GEWINN wird aus Ihrem etwaigen Tod gezogen. Die
Versicherungssumme wird in diesem Fall Ihren Hinterbliebenen
ausgezahlt. ***

Du hast die Kernpunkte gut getroffen!

Welcher der 4 Punkte die größte Motivation des LV-Käufers
ausmacht, vermag ich nicht abzuschätzen.

Vielleicht alle!


Falls du den GLAUBEN hast, welchen ich teile, dass du mit
fondgebunden Produkten trotz fehlender Garantie
renditetechnisch die Nase vorn haben wirst, solltest du die
Pferde wechseln.

In diesem speziellen Fall liegst Du VÖLLIG FALSCH!
Kann man noch darüber streiten, welches für die Altersversorgung das richtige Produkt ist, z.B. eine Renten/LV-Vers. oder ein Aktienfonds (je nach Risikobewußtsein), wenn ich die Wahl zum GLEICHEN ZEITPUNKT habe, so ist eine Kündigung DIESER LV (oder Verkauf - bringt ein bisschen mehr) kaufmännischer Selbstmord. Du willst doch nicht den armen Fragesteller ausgerechnet jetzt, wo er die Kosten hinter sich gelassen hat und die Sache erst lukrativ wird und dazu noch STEUERFREI ist, in eine Anlage mit ungewissem Ausgang hetzen, die zudem noch zum Dank ab 2009 eine Abgeltungssteuer draufgeknallt bekommt - das kann doch nicht Dein Ernst sein!
Kurz auf einen Nenner gebracht, er hat die Kosten für die potent. Aufkäufer-Firma bezahlt, verzichtet auf den Schlußgewinnanteil, verzichtet auf eine GARANTIEverzinsung die viel höher ist als die jetzige, verzichtet auf die STEURFREIHEIT (bekommt er NIE mehr), würde derzeit (da die Blase kurz vor dem Platzen ist) TEURE Anteile kaufen und würde anstatt STEUERFREIHEIHEIT freundlicherweise eine VERSTEUERUNG entgegennehmen! Na ja, wie sagt man so schön, Kürbis gedeih!

Aber ansonsten warst Du gut!

Halt, da fällt mir ein, schreibe in Zukunft bitte „fondSgebunden“, es erinnert mich sonst an eine Gemüsebrühe!
Wahrscheinlich war es aber ein Verschreiber!

Gruss Christian

Auch Gruß

P.S. Ich finde es gut, dass mit dem Todesfall keine Geschäfte gemacht werden können - so ein kleines Unfällchen zur rechten Zeit, schafft Freude und Behaglichkeit - wenn Du weißt, was ich meine!

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Falls du den GLAUBEN hast, welchen ich teile, dass du mit
fondgebunden Produkten trotz fehlender Garantie
renditetechnisch die Nase vorn haben wirst, solltest du die
Pferde wechseln.

In diesem speziellen Fall liegst Du VÖLLIG FALSCH!
Kann man noch darüber streiten, welches für die
Altersversorgung das richtige Produkt ist, z.B. eine
Renten/LV-Vers. oder ein Aktienfonds (je nach
Risikobewußtsein), wenn ich die Wahl zum GLEICHEN ZEITPUNKT
habe, so ist eine Kündigung DIESER LV (oder Verkauf - bringt
ein bisschen mehr) kaufmännischer Selbstmord. Du willst doch
nicht den armen Fragesteller ausgerechnet jetzt, wo er die
Kosten hinter sich gelassen hat und die Sache erst lukrativ
wird und dazu noch STEUERFREI ist, in eine Anlage mit
ungewissem Ausgang hetzen, die zudem noch zum Dank ab 2009
eine Abgeltungssteuer draufgeknallt bekommt - das kann doch
nicht Dein Ernst sein!

Das kann sich doch der Fragesteller selbst beantworten.
Soll er sich die Rendite einsetzen, von der er meint, dass sie eintritt und vergleichen. So ein kleiner Internetrechner kann Zahlen liefern.
Hat er vielleicht 8.000€ drin und spart monatlich 50€ und geht von einer Steigerung von 5% (steuerfrei) aus, kommt er etwa auf 29.300€
Geht er bei einem Fondsdepot von 8% (steuerpflichtig, 30%) und ohne AA aus, kommt er auf etwa 32.000€. Nimmt er mit Ausgabeaufschlag 5%, sind es eben 30.400€.
Und je nachdem, was er sich vorstellt, sollte er für sich entscheiden.
Offenbar sind 8% steuerpflichtig immer noch besser als 5% steuerfrei.
Aber immer wieder schön zu lesen, wie mit der Abgeltungssteuer Angst und Schrecken geschürt wird.
Der Rechner: http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Kurz auf einen Nenner gebracht, er hat die Kosten für die
potent. Aufkäufer-Firma bezahlt, verzichtet auf den
Schlußgewinnanteil, verzichtet auf eine GARANTIEverzinsung die
viel höher ist als die jetzige, verzichtet auf die
STEURFREIHEIT (bekommt er NIE mehr), würde derzeit (da die
Blase kurz vor dem Platzen ist) TEURE Anteile kaufen und würde
anstatt STEUERFREIHEIHEIT freundlicherweise eine VERSTEUERUNG
entgegennehmen! Na ja, wie sagt man so schön, Kürbis gedeih!

Blase? Kurz vor dem Platzen? Wo bekommt man denn diese Glaskugel her?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch einige Zeit darauf warten dürfen, bis sich eine Blase abzeichnet. Bitte jetzt keine Fonds der Risikoklasse 5 herreichen, wir gehen von ganz normalen Fonds aus, die in Standardwerte investieren. Und die sind weit von einer Blase entfernt.

Aber ansonsten warst Du gut!

Halt, da fällt mir ein, schreibe in Zukunft bitte
„fondSgebunden“, es erinnert mich sonst an eine Gemüsebrühe!
Wahrscheinlich war es aber ein Verschreiber!

Gruss Christian

Auch Gruß

P.S. Ich finde es gut, dass mit dem Todesfall keine Geschäfte
gemacht werden können - so ein kleines Unfällchen zur rechten
Zeit, schafft Freude und Behaglichkeit - wenn Du weißt, was
ich meine!

Ansichtssache. Auch die Bezugsberechtigten könnten Opa zu einer Bergwanderung einladen. Die hätten sogar den Vorteil, sein Vertrauen zu haben.
Andererseits könnte ein alleinstehender Versicherter in Geldsorgen auch seine RLV verkaufen, um seinem Leben etwas mehr Inhalt zu geben.
Macht natürlich wenig Sinn, wenn die Police nur bis zum 60. Lebensjahr geht. Außer, das Blutbild sagt etwas anderes aus.

Das kann sich doch der Fragesteller selbst beantworten.
Soll er sich die Rendite einsetzen, von der er meint, dass sie
eintritt und vergleichen. So ein kleiner Internetrechner kann
Zahlen liefern.
Hat er vielleicht 8.000€ drin und spart monatlich 50€ und geht
von einer Steigerung von 5% (steuerfrei) aus, kommt er etwa
auf 29.300€
Geht er bei einem Fondsdepot von 8% (steuerpflichtig, 30%) und
ohne AA aus, kommt er auf etwa 32.000€. Nimmt er mit
Ausgabeaufschlag 5%, sind es eben 30.400€.
Und je nachdem, was er sich vorstellt, sollte er für sich
entscheiden.
Offenbar sind 8% steuerpflichtig immer noch besser als 5%
steuerfrei.

Herrlich, Du hast genau den Prozentsatz eingesetzt, welcher die ALTE Anlage knapp schlägt! Fairerweise hättest Du noch den Versicherungsschutz berücksichtigen müssen (er könnte ja verheiratet sein, bzw. heiraten). Dazu hat der Fragesteller KEINERLEI GARANTIE mehr! Warum soll er, selbst bei Deiner math. Hochrechnung,ein quasi Nullsummenspiel unter weitaus schlechteren Voraussetzungen veranstalten? Vielmehr wird es ihm eine Freude sein, zu registrieren, wie in den nächsten Jahren erst einmal sein Geld schwindet, featuring Fiskus, um dann zitternd und bebend an seinen ehemals ruhigen Schlaf zu denken. Deshalb Hände weg von der ALTEN Anlage!

Ansichtssache. Auch die Bezugsberechtigten könnten Opa zu
einer Bergwanderung einladen. Die hätten sogar den Vorteil,
sein Vertrauen zu haben.

Wenn der „Todesfall“ gewerblich zu nutzen wäre, könnten die Bergwanderungen evtl. beträchtlich zunehmen! Man weiß nie, welche „Firmen“ dann aus dem Boden schießen!

In diesem speziellen Fall liegst Du VÖLLIG FALSCH!

Hallo Cooler. Ja, ich habe schon erwartet, dass ich hier Haue bekomme und somit meine sonstigen „Abhandlungen“ versaut werden. Daher Danke, dass du die anderen so lobenswert findest! :wink:

Kann man noch darüber streiten, welches für die
Altersversorgung das richtige Produkt ist, z.B. eine
Renten/LV-Vers. oder ein Aktienfonds (je nach
Risikobewußtsein),

Jap, darüber streiten sich auch die Gelehrten bis zum erbrechen, dass sollte der Kunde für sich entscheiden. Man denke nur an die heißblütigen Diskussion, ob eine fondSgeb. LV oder ein Depot besser is und wie die Meinungen der Stimmungsinstitute (jeweils Bank oder Versicherungen) dann in den Medien durchgenudelt werden.

Die kritischsten Punkte

Kurz auf einen Nenner gebracht, er hat die Kosten für die
potent. Aufkäufer-Firma bezahlt, verzichtet auf den
Schlußgewinnanteil, verzichtet auf eine GARANTIEverzinsung die
viel höher ist als die jetzige, verzichtet auf die
STEURFREIHEIT (bekommt er NIE mehr), würde derzeit (da die
Blase kurz vor dem Platzen ist) TEURE Anteile kaufen und würde
anstatt STEUERFREIHEIHEIT freundlicherweise eine VERSTEUERUNG
entgegennehmen! Na ja, wie sagt man so schön, Kürbis gedeih!

Die kritischsten Punkte sind Steuerfreiheit und Garantieverzinzung!
Dazu erzähl ich aber morgen was! Is ja schon spät!

Aber ansonsten warst Du gut!
Aber ansonsten warst Du gut!
Aber ansonsten warst Du gut!

Danke, das nimm ich jetzt zufrieden mit! Ich will nen Stern! :wink:
Aber den bekommst ja nun du vermeintlich zu Hauf, da viele ehrliche! Vermittler ebenfalls STEUERFREIHEIT als sofortiges k.o.-Kriterium bei Ersatzgeschäft für 2004 Policen ansehen.

Glaub mir, größtenteils rate ich den Kunden eben wegen diesem Argument und der persönlichen Wünsche des Kunden (zB.Kapitalwahlrecht), die AltLV stehen zu lassen.

Hätte ich aber selbst eine LV2004, so würde ich gemäß …

meinen Erwartungen (Vertrauen auf eine höhere Rendite),
meines Alter(Lange Laufzeit, deutlichst höhere Ablaufleistung duch Zineszinseffekt bei zB 9% anstatt 6% )
und meinen Wünschen (Kapitalwahlrecht nicht gewünscht, keine Garantien gewünscht)

…mir das Dinge selber unter den Arsch weg kündigen.

Aber es geht hier nicht nur um den Gegensatz FondsLV vs. KlassischLV.
Auch bei Ersatz einer schlechten klassischen04 RV/KLV durch eine sehr gute klassische RV lässt sich das manchmal noch zum Vorteil des Kunden berechnen. Der Steuernachteil kommt ja nur bei Kapitalisierung zum Tragen.

Immerhin beschäftigen WIR uns mit dem Thema, den schlechten Vermittlern ist das ganze eh alles egal und kündigen blindwütig alles! Bis dato, Mal schauen, wie diese Ärsche mit der VermR umgehen werden.

Halt, da fällt mir ein, schreibe in Zukunft bitte
„fondSgebunden“, es erinnert mich sonst an eine Gemüsebrühe!
Wahrscheinlich war es aber ein Verschreiber!

Ja sicher hab ich mich nur verschrieben. LügGRINS [ich werds nicht rausbekommen, obwohl ich es besser weiß, aber da bin ja nicht der Einzigste Einzige, der das S weglässt. Spricht man das S den auch, wenn man die Einzahl meint, ober schreibt man es nur. Vielleicht mal im Deutschboard nachschauen, grübel :smile:]

Auch Gruß

LGruss Christian

Herrlich, Du hast genau den Prozentsatz eingesetzt, welcher
die ALTE Anlage knapp schlägt!

Es ging mir nicht darum, irgendeine Anlage zu schlagen. Und ob du es glaubst oder nicht, der erste Versuch war ein Treffer. Hätte auch nicht gedacht, dass es so klappt. Aber 8% ist in aller Regel die Rendite, die im langfristigen Bereich ein halbwegs gut aufgestelltes Depot angesetzt wird. Setzt unser Fragesteller weniger an, behält er eben seine Police. Setzt er mehr an, fliegt sie raus. Keiner hier weiß, was tatsächlich aus einem guten Depot rauskommt, wenn es in 15 Jahren zum Moment der Wahrheit kommt.
Und den Todesfallschutz habe ich deswegen weggelassen, weil ich erstens keine Lust hatte, für 20 oder 25 TEUR eine RLV auszurechnen, deren Todesfallsumme in keinem der geschilderten Fälle ausreicht. Im Übrigen behält der Fragesteller beim Verkauf diesen Todesfallschutz.
Aber das wusstest du sicher schon.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, wären die 8% nicht ausreichend, hätte ich dahinter noch ein Beispiel mit 10% oder 12% gerechnet. Wobei ich für mich persönlich immer 8% als durchaus machbar dargestellt habe.
Wenn du davon ausgehst, dass Aktienfonds langfristig deutlich weniger erwirtschaften, ist das für dich doch in Ordnung. Dann spare in Versicherungen. Ich gehe hier wieder von weniger als 5% aus.
So ist es nun mal, verschiedene Meinungen eben.

Fairerweise hättest Du noch den
Versicherungsschutz berücksichtigen müssen (er könnte ja
verheiratet sein, bzw. heiraten). Dazu hat der Fragesteller
KEINERLEI GARANTIE mehr! Warum soll er, selbst bei Deiner
math. Hochrechnung,ein quasi Nullsummenspiel unter weitaus
schlechteren Voraussetzungen veranstalten?

Ich brauche keine Garantie. Wozu? Ein gut gestreutes Depot hat immer Bereiche, in denen Gewinne gemacht wurden. Wer natürlich alles auf Aktien setzt, verbrennt möglicherweise Geld, weil genau im Augenblick der Entnahme die Kurse fallen. Dann warten wir eben ab, bis sich Kurse erholt haben.
Was sind die schlechteren Voraussetzungen? Die erhöhte Flexibilität? Die höheren Renditechancen?

Vielmehr wird es
ihm eine Freude sein, zu registrieren, wie in den nächsten
Jahren erst einmal sein Geld schwindet, featuring Fiskus, um
dann zitternd und bebend an seinen ehemals ruhigen Schlaf zu
denken. Deshalb Hände weg von der ALTEN Anlage!

Wieso sollte in den nächsten Jahren sein Geld schwinden? Wegen einer möglicherweise vorhandenen Blase? Oder weil der Fiskus zuschlägt?
Komisch, ich dachte immer, dass der nur bei Gewinnen die Hände aufhält.

Wenn der „Todesfall“ gewerblich zu nutzen wäre, könnten die
Bergwanderungen evtl. beträchtlich zunehmen! Man weiß nie,
welche „Firmen“ dann aus dem Boden schießen!

Schwarzmalerei

Vereinfachung
Lassen wir doch die Alternative eines Fondsdepot einfach mal weg.
Lassen wir damit also Punkte wie Versicherungsmantel, Depot-, Switch-, Shiftgebühren und Ausgabeaufschläge, Abgeltungssteuer während des Ansparprozesses und zum Schluss und, und, und weg! Das ist eine Diskussion für sich!

Sondern konzentrieren uns darauf, ob man wirklich pauschal sagen kann:
AltLV`s mit Steuervorteil bei der Kapitalisierung muss man „stehen“ lassen!
Ist der Steuervorteil wirklich ein solches Totschlag-Argument, egal wie schlecht die AltLV ist?

  1. Zumindestens ist es kein Argument, wenn der Kunde keine Kapitalisierung wünscht. Eine andere Frage wäre die nach dem Garantiezins (max4% vs 2,25%), aber es geht hier nur darum, ob das Steuerargument hier greift!

Die vielen Policen aus dem Jahr 2004 haben einen Garantiezins von 2,75%, Mit aktuellen sehr guten Policen mit 2,25% kann man durchaus öfters einen höheren Garantiewert belegen.(Eventuell wäre hier sogar die Basis-Rente die bessere Alternative, aber lassen wir die anderen AV-Schichten auch mal außen vor)
2)Zumindestens ist es kein Argument, wenn der Kunde zwar Kapitalisieren will, jedoch hohe Fondsrenditen erwartet und keinen Wert auf den Rechnungszins legt. (Ab einem gewissen Renditevorteil muss die FLV die schlechte AltLV auch nachsteuerlich schlagen!)
1+2)Wünscht der Kunde Version 2) und verzichtet zudem bewußt auf Kapitalisierung. Dann verliert er steuerlich nix wegen fehlender Kapitalisierung-Und spart sich ein sehr viel größeres Vermögen zu Verrentung an.

So gut is, um die Uhrzeit kann man eh schlecht texten.

gruss chris

PS) Bei Betonung auf Verrentung sollte der Kunde natürlich auf ein hohen garantierten Rentenfaktor und/oder Marktoption achten.

Ob die Marktoption steuerunschädlich ist, wird zwar behauptet, jedoch hab i das noch nie schwarz auf weiß bestätigt bekommen. Vielleicht jemand von euch?

Hallo,

äh die 5% beziehen sich immer nur auf den Sparanteil? Wenn dann noch eine Unfallzusatzversicherung oder BUZ dabei ist, eignet sich das Ding doch wohl kaum zum Kapitalaufbau oder? Steuerfreiheit hin, Abgeltungssteuer her.
Effektivverzinsung liegt dann bei…(hier beliebige Zahl unter 1 einsetzen)
So, und jetzt? Wie soll man hier einen konkreten Tipp geben losgelöst von der Gesamtsituation? Keiner kann abschätzen wie das mit anderen Fördermöglichkeiten wie Riester aussieht, familiäre Situation ist unklar, finanzielle Ziele unbekannt. Vielleicht braucht er ja eine Absicherung? Oder die Möglichkeit die LV als Sicherheit zu hinterlegen weil er bauen will?
Er braucht auf jeden Fall Beratung, da die Frage nach einem Verkauf nicht isoliert betrachtet werden kann.

Grüße
H.

Spricht man das S den auch, wenn man die Einzahl
meint, ober schreibt man es nur. Vielleicht mal im
Deutschboard nachschauen, grübel :smile: ]

Nee nee, mich fragen:

*Klugscheißmodus an*
der Fond: „Der Begriff Fond (von französisch fond, Grund; aus lateinisch fundus) bezeichnet“

und

der Fonds: „von französisch: fonds (fr) - Deckungsmittel, Gelder, Kapital,“

Man schreibt den Investmentfonds mit „S“ spricht es aber nicht. Nur in der Mehrzahl. Wenn ich mir mal mehrere Rücksitze für ein Auto kaufen möchte, würde ich ganz einfach das Wort "Rücksitz e wählen, als unsicher Fond se zu bestellen.

*Klugscheißmodus wieder aus*

Noch ein Grund warum ich Versicherungen so mag. Die spricht man so aus, wie sie sind und lässt nicht 20% unter den Tisch fallen :wink:

…und lässt nicht 20% unter den Tisch
fallen :wink:

… solange es nicht um die Kosten geht :smiley:

Hallo,

äh die 5% beziehen sich immer nur auf den Sparanteil?

Vermutlich!

Wenn dann noch eine Unfallzusatzversicherung oder BUZ dabei ist,
eignet sich das Ding doch wohl kaum zum Kapitalaufbau oder?

Das gilt für KLV genauso wie für FLV, Rürup, etc… Kein Argument gegen eine KLV!

Steuerfreiheit hin, Abgeltungssteuer her.

Was hat die Abgeltungssteuer beim Thema Versicherungen zu suchen? Verstehe den Zusammenhang nicht!

Effektivverzinsung liegt dann bei…(hier beliebige Zahl
unter 1 einsetzen)

Bitte nicht polemisch werden. Die Zahl unter 1 mag in den ersten Monaten ein Versicherung gelten, wie auch beim Bausparer. Aber ich kenne keine LV, die vom Beginn bis Ablauf mit einer Effektivrendite unter 1 Pozent am Start ist. Sie? Dann bitte ich um Beispiele!

Frank Wilke

Ich hab´s nachgerechnet. Bei einer Annahme von 8% für den Fonds und einer Restlaufzeit für die LV von 20 Jahren (100 EUR Beitrag) würde unsere LV ca.17.000 EUR mehr bringen. (Bei unserem Rückkaufswert nach 15 Jahren und dann gekündigt und dann in Fonds,über 22.000 EUR zugunsten der ALTEN LV). Grundsätzlich, auch wenn die andere LV bei einem etwas schwächeren Anbieter ist, Finger weg!

Einige schreiben hier immer von einer 2004 LV mit 2,75 garant. Rechnungszins - die hier ist 15 J. alt und hat, glaub ich, 4 % gar, RG.!

Was mich noch wundert, dass der Fragesteller sich nicht mehr rührt. War es vielleicht wieder eine wundervolle Komposition aus Sausewind und Dirk?

Steuerfreiheit hin, Abgeltungssteuer her.
Effektivverzinsung liegt dann bei…(hier beliebige Zahl
unter 1 einsetzen)

Unwissender (wenn ich sehr unhöflich wäre, hätte ich auch Spinner schreiben können), ich hab´s gerade vor mir, und zwar keine Hochrechnungen sondern unumstößliche Zahlen.
Lebensversicherungspolicen: ERREICHTE Ablaufrenditen bei 30 Jahren Laufzeit zum 31.12.2006: Der Spitzenreiter 6,90 % Rendite - Durchschnitt der Branche 5,69 %.
Bei 20 Jahren Laufzeit: Der Spitzenreiter 6,87 %, der Durchschnitt 5,45 %. Quelle map-report 2006.

Was mich in solchen Foren anödet, ist, dass sich immer wieder einige Ahnungslose herumtreiben, die das, was sie so von sich geben, evtl. auch noch glauben!
Wie sagte doch der bekannte deutsche Kabarettist, Dieter Nuhr?

Grüße
H.

Grüße, wenn auch mit größten Bedenken

Hey,
macht doch nix, ich hau dich schon nicht!
(:

Wie gesagt die Rendite bezieht sich immer auf den Sparanteil, was eigentlich jeden Vergleich ad absurdum führt.

Was mich an Foren oder Internet anödet sind die Semiprofis, die das Internet für die Quelle allen Wissens halten. Nur halb so schlimm find ich es, wenn man Reports, Ratings, oder Statistiken nicht lesen kann oder versteht.

Ich hab wirklich keine Zeit und Lust jetzt hier groß und breit über die KLV zu reden, aber scheinbar gibts immer noch ein paar Unverbesserliche die die Dinger für die Altersvorsorge toll finden…

Grüße
H.

Moin,

Hallo,

äh die 5% beziehen sich immer nur auf den Sparanteil?

Vermutlich!

Wenn dann noch eine Unfallzusatzversicherung oder BUZ dabei ist,
eignet sich das Ding doch wohl kaum zum Kapitalaufbau oder?

Das gilt für KLV genauso wie für FLV, Rürup, etc… Kein
Argument gegen eine KLV!

Steuerfreiheit hin, Abgeltungssteuer her.

Was hat die Abgeltungssteuer beim Thema Versicherungen zu
suchen? Verstehe den Zusammenhang nicht!

das war auf einen Post weiter unten bezogen.

Effektivverzinsung liegt dann bei…(hier beliebige Zahl
unter 1 einsetzen)

Bitte nicht polemisch werden.

Kann das sein dass dir die Bedeutung des Begriffs Polemik nicht so ganz klar ist?
(: (ok ok nehm ich wieder zurück, bitte nicht böse sein)

Die Zahl unter 1 mag in den
ersten Monaten ein Versicherung gelten, wie auch beim
Bausparer. Aber ich kenne keine LV, die vom Beginn bis Ablauf
mit einer Effektivrendite unter 1 Pozent am Start ist. Sie?

Auf den Gesamtbeitrag bezogen!

Hach ich will gar nicht pro oder contra argumentieren, meine Aussage war, dass man mit den vorliegenden Fakten keine Bewertung vornehmen kann. Und natürlich das sich die KLV nicht zum Kapitalaufbau eignet.
Ok?

Grüße
H.