Hallo Helena,
zwei Quellen habe ich ja schon angegeben. Welche Zahlen
konkret zweifelst du an?
Eben diese wo du sagst daß 10% der Heime ganz schlimm
aussehen.
es ist schon das zweite Mal in dieser Diskussion und das dritte Mal überhaupt, dass ich sehe, dass du dir die Postings nicht aufmerksam durchliest. Auf diese Weise kann man nicht diskutieren. Geschrieben hatte ich nämlich wörtlich:
„10% der ehemaligen Heimkinder in Russland begehen kurz nach ihrer Entlassung aus dem Heim Selbstmord.“
In der Ukraine sieht die Situation vermutlich noch schlimmer aus.
Wenn man Prozente nennt, bezieht es sich idR. auf
alle Heime,
Richtig.
PS: Dass die offizielle Statistik vielleicht anders aussieht,
wäre verständlich.
Glaube mir: Es ist so!!!
Warum sollte ich dir glauben, wenn alle Menschen, die sich ehrenamtlich Tag für Tag darum kümmern, das Leben dieser Kinder zu verbessern, etwas ganz anderes sagen? Entschuldige bitte, wenn ich diesen Menschen mehr Kompetenz unterstelle als dir. Es sei denn, du kannst mir plausibel erklären, woher du deine Kenntnisse nimmst (Quellen wären übrigens nicht schlecht, denn während ich dir schon vier angebracht habe, habe ich von dir noch keine einzige bekommen).
Ich bewege mich aber in Kreisen von Leuten,
die direkt mit diesen Kindern zu tun haben und versuchen, ihre
Lebensumstände etwas menschlicher zu gestalten.
Was ser löblich ist. Aber was ich partout nicht nachvollziehen
kann ist wenn Du anhand zwei Webseiten und ein paar Bekannten
in Rußland, felsenfest behauptest (so kommt es bei mir an) daß
überall in diesem Land (Anmerkung: wir reden von dem größten
Land dieser Erde!) daß er dort überall so ist.
Siehe meine Antwort auf dein Posting weiter unten.
Außerdem geht
es natürlich nicht in allen Kinderheimen so zu, doch
leider an viel zu vielen.
s.o. was ich über prozente gesagt habe.
Für solche statistiken sollte man allgemein bekannten Vereine
oder Geselschaften nehmen (wie zB rotes Kreuz oder Ärzte ohne
Grenze, zB um nur zwei zu nennen)
Bitte schön: http://www.redcross.int/EN/mag/magazine2000_1/voyage…
Zitat:
"Orphans and „social orphans“ - children whose parents cannot care for them, or who have had their „parental rights“ withdrawn - enter dom rebyonki or baby houses where they spend the first four years of life. At that point, an assessment is made by a board of state medical and educational reviewers and those with heavy mental or physical disabilities are given over to the care of the Ministry of Labour and Social Development. They are officially labelled as idiots and sent to closed institutions. There they remain till the age of 18 when - if they survive - they move to adult asylums for the rest of their lives.
There are 600,000 „orphans“ in Russia, up to 95 per cent of them may have at least one living parent. But as conditions worsen, more and more children are being born handicapped, to parents who cannot support them, who are alcoholics, or diseased, or simply don’t care. The system is cracking - lack of money means lack of food and clothes, which means poorer health, with fewer drugs to fight illness, less staff to cope, morale in a downward spiral…
And what happens to those children who leave the system at the age of 15 or 16? UNICEF estimates that one in three lives on the streets, one in five is a criminal, and one in ten commits suicide. If children are the hope for the future of a country, these grim statistics do not bode well for Russia."
(Hervorhebungen von mir)
Gruß,
Anja