Lebensziel / Lebensqualität

Hallo Leute,
eigentlich müsste ich mehrere Artikel verfassen, denn alles ist so weit umfassend, dass es eigentlich nicht in EINEN Rahmen passt - zumindest für so manche andere…
Also,

  • habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, in einem bestimmten anderen Land sesshaft werden zu müssen, weil ihr wisst, dass dort euer Schicksal liegt…
  • seid ihr mit eurem Partner noch zusammen weil ihr mal tolle Zeiten hattet, jetzt noch durch Kind und / oder Haus und irgendeine (möglicherweise bedeutende) Gemeinsamkeit verbunden seid
  • macht ihr irgendeinen Job der euch eigentlich fast nur noch die monatlichen Krankenversicherungsbeiträge absichert
  • spürt ihr Talente in euch schlummern, die ihr unter den gegenwärtigen Umständen nicht entfalten könnt
  • und / oder - habt ihr vielleicht auch schon eine oder mehrere Psychotherapien hinter euch, nur um festzustellen, dass ihr wieder da seid, wo ihr am Anfang wart…
  • leidet ihr???
    ???
    -> Willkommen im Club!

Gruß an alle Mitleidenden, Marietta

Hallo Marietta,

ähhhmm…stilmäßig gehört Dein Artikel wohl eher ins
Brett ‚Plauderei‘. Ich vermute, daß Du wohl eigentlich
weißt, daß es zahllosen Menschen ähnlich wie Dir ergeht.
Und ich sehe, daß Dir Deine Lebensfreude abhanden gekommen
ist. Du suchst wohl dringend einen Ausweg aus Deiner inneren
Not. Und ich vermute ebenso, daß es Dir nicht ganz leicht
fiel, hier zu schreiben. Denn sonst hättest Du direkt von
Dir selbst erzählt; und nicht den Umweg über uns gewählt;
so wie ‚habt ihr auch schon mal‘, ‚seid ihr auch‘, etc.

Auch wenn’s schwer fällt…als erstes wäre es vielleicht
von Vorteil für Dich, wenn Du Dich direkt mit Deinen
Problemen konfrontieren könntest. Nur ableiden kanns doch
auf Dauer auch nicht sein. Wäre schön, wenn Du einen Weg
raus aus dem Dilemma fändest.

Weiß nicht so recht, was ich Dir antworten soll. Wollte
gerade ausloggen und fand noch Deinen einsamen Ruf aus der
Wüste…und das mitten in der Nacht, wo vielleicht
keiner mehr da ist… Also, ich habe Dich gehört und
fühle mit Dir…Mögest Du Deinen Weg finden!!

Herzlichst, Yndigo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Marietta,

ich möchte Yndigo zustimmen: es geht unheimlich vielen Leuten wie Dir. Du bist nicht die einzige, die mit ihren Gefühlen nicht klar kommt.
Aber ich denke, Lebensqualität ist nicht das Umsetzen aller Wünsche im Leben. Es funktioniert auf Dauer nicht, dass man beispielsweise eine Beziehung beendet, nur, weil es nicht mehr die gleichen Bedingungen sind, wie zu Beginn der Beziehung.

Lebensqualität ist für meine Begriffe das kontinuierliche Arbeiten an einem selbst, die eigene Entwicklung, anderen Freude schenken (vor allem in der Beziehung), miteinander etwas Sinnvolles aufbauen, …

Zu all dem gehört eine gewisse Entspanntheit: Die Dinge sind nunmal so, wie sie sind und Du kannst sie nicht ändern. Was Du aber ändern kannst, ist Deine Motivation und Deine innere Ausrichtung auf Freudvolles. Und plötzlich wirst Du auch die Dinge, obwohl sie noch immer so sind, anders wahrnehmen.

Alles Liebe, viel Entspanntheit, Kraft und Freude auf Deinem Weg …
Sebastian

Hi Sebastian,

Die Dinge sind
nunmal so, wie sie sind und Du kannst sie nicht ändern.

Das wäre ja furchtbar! Ist das eine Folgeerscheinung von „Sorge Dich nicht, lebe!“ ?

Gruß,

Anja

Hallo Sebastian
Alles in allem gesehen hätt ichs nicht schöner sagen können. Ein Sternlein auch von mir dafür.
Gruß,
Branden

Moin,

was genau hindert dich daran, die „Zustände“ zu verändern?

Gruß
Demenzia

Hallo

was genau hindert dich daran, die „Zustände“ zu verändern?

Ich *vermute* mal, es liegt daran,
dass man schon absieht, dass die
*Alternative* am Ende genau so
sinnfrei ist wie das Vertraute.

Und - warum in so einem Falle
auf das Vertraute verzichten?

Grüße

CMБ

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Hallo Marietta,

Wir können alles hinter uns lassen
Das, was wir lieben und das, was wir hassen.
Wir können uns sagen, dass wir viel mehr könnten,
Wenn andre uns mal eine Pause gönnten.
Beim Weglaufen merkt man Schritt für Schritt:
Sich selber nimmt man immer mit!

Das einz’ge ,was man machen kann:
Man fängt erst bei sich selber an!

Gruß!

Horst

Hallo Marietta

Das liest sich traurig, was Du da schreibst.
Wenn ich mich so umsehe dann geht es einer Vielzahl an Menschen ähnlich. Sie beklagen sich nicht unbedingt lautstark, aber manchmal glaube ich es ihnen förmlich ansehen zu können. „Unzufriedenheit mit der eigenen Gewohnheit“ ist meine eigene Definition dieses Zustandes.
Sie machen einen Job, der ihnen längst keinen Spass mehr macht und begründen dies damit, dass auf dem Arbeitsmarkt ja sonst nichts zu finden ist. Sie sind mit einem Partner zusammen, den sie schon lange nicht mehr lieben, der Kinder wegen. Sie gehen nicht außer Haus, weil es regnet.

Und meine Wenigkeit behauptet, sie ändern nichts, weil es eben EINFACHER ist das Vertraute und Gewohnte hinzunehmen und ist es auch noch so bescheiden. Veränderung bedeutet RISIKO. Da nimmt man lieber das, was man hat!

Lebensqualität bedeutet für mich u.a. auch die STÄNDIGE Veränderung.
Ich bin viel zu neugierig und habe so wenig Zeit in diesem wahrscheinlich einzigen Leben, also bin ich bestrebt möglichst viel AUSZUPROBIEREN.

Anstatt nach Verbündeten zu suchen- oder sagen wir nach Unterstützung zu suchen- für Dein Verhalten, solltest Du vielleicht bedenken, dass es einzig und alleine an DIR liegt, wieviel Glück und Zufriedenheit DIR zukommt.

LG
Frank

Hallo Sebastian,

Aber ich denke, Lebensqualität ist nicht das Umsetzen aller
Wünsche im Leben. Es funktioniert auf Dauer nicht, dass man
beispielsweise eine Beziehung beendet, nur, weil es nicht mehr
die gleichen Bedingungen sind, wie zu Beginn der Beziehung.

Wieso funktioniert das nicht? Das versteh ich nicht. Selbstverständlich beende ich eine Beziehung, wenn die Bedingungen nicht mehr die gleichen sind. Das ist ja geradezu eine Aufforderung sich zu quälen.

Lebensqualität ist für meine Begriffe das kontinuierliche
Arbeiten an einem selbst, die eigene Entwicklung, anderen
Freude schenken (vor allem in der Beziehung), miteinander
etwas Sinnvolles aufbauen, …

Ich hab so schon genug zu arbeiten. Ich arbeite nicht an mir, sondern ich lebe.

Zu all dem gehört eine gewisse Entspanntheit: Die Dinge sind
nunmal so, wie sie sind und Du kannst sie nicht ändern.

Das ist der Weltuntergang. Nahezu eine Schreckensvision!
Und woher bekomme ich die gewisse Entspanntheit das zu ertragen?

LG
Frank

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Hallo Frank,

Lebensqualität bedeutet für mich u.a. auch
die STÄNDIGE Veränderung.

Ich glaube, das ist eine Krankheit, die die
Produktwerbung in die Köpfe eingepflanzt hat.

Man braucht (es ist *gut* zu haben)

  • neues Auto
  • neue Jacke (Mode!)
  • neue Waschmaschine (Öko)
  • neuen Kühlschrank (Bio/Öko)
  • neue Wohnung

dies alles verträgt sich natürlich nicht mit:

  • „alte“ Frau/„alter“ Mann

da musss dann auch was neues her :wink:

Ich bin viel zu neugierig und habe so wenig Zeit
in diesem wahrscheinlich einzigen Leben, also bin möglichst
ich bestrebt viel AUSZUPROBIEREN.

ach ja:

  • neuer „Beruf“ (im Gegensatz zum „Lebensberuf“)

solltest Du vielleicht bedenken, dass es einzig und
alleine an DIR liegt, wieviel Glück und Zufriedenheit
DIR zukommt.

Wenn ich diesen Satz lese (und ich lese ihn oft),
sehe ich immer „gedanklich“ einen Zug in Auschwitz
vor die Rampe fahren und jemanden dieses Satz sagen.

Sprich: der Satz ist (imho) ohne Sinn.

Grüße

CMБ


PS.: => Mod, wenn der Beitrag nicht den
zu erwartenden Lesegewohnheiten der Ge-
meinschaft entspricht, bitte komplett
löschen (nicht ändern).

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solltest Du vielleicht bedenken, dass es einzig und
alleine an DIR liegt, wieviel Glück und Zufriedenheit
DIR zukommt.

Wenn ich diesen Satz lese (und ich lese ihn oft),
sehe ich immer „gedanklich“ einen Zug in Auschwitz
vor die Rampe fahren und jemanden dieses Satz sagen.

Sprich: der Satz ist (imho) ohne Sinn.

Hallo

und ich sehe den Soldaten im Krieg der mit dem Gewehr auf andere zielt und sich denkt „scheiße das ich hier gelandet bin“ Aber ich konnte ja nicht anders, man hat mit gesagt Krieg ist gut.

Unser eigenes Verhalten ist von Zwängen und strengen Regeln bestimmt.
Wir nehmen diese Regeln nicht wahr, weil sie für JEDERMANN gelten und weil wir gar nicht mehr wissen, was wir ohne diese Zwänge und Regeln tun könnten. Uns wurde gesagt was „gut“ ist, was sich gehört, was ein ANSTÄNDIGES Leben ausmacht. Deine Aufzählung ist soweit okay:
neues Auto, neue Jacke…das alles steht für ein Leben, wie es uns eingeimpft wurde. Wir haben die Illussion einer FREIHEIT, wenn wir uns hieraus etwas aussuchen dürfen.

Ein Großteil der Menschheit erklärt eben genau diese Lebensführung für erstrebenswert, normal, wünschenswert. Sie sind stolz ein ebensolches Leben, ein „gutes“ Leben zu führen.

Wobei „GUT“ nichts anderes bedeutet als DURCHSCHNITT, oder NORMAL oder so „wie es die anderen auch leben“

Wenn wir uns dann ein Leben lang abgemüht haben nach diesen Zwängen und Regeln zu leben und irgendwann auf dem Sterbebett liegen, dann müssten wir uns eigentlich sagen: Schei…Leben gehabt.

Wenn Du mit STÄNDIGER VERÄNDERUNG den Besitz der Güter, die Du aufzählst assoziierst, finde ich das persönlich schade. Somit befindest Du Dich eben genau in dieser Gesellschaft, der man den Gebrauch dieser Güter nahelegt.
Ich bringe mit Veränderung etwas völlig anderes in Verbindung, nämlich meine persönliche Möglichkeit mir Freunde und Umfeld aussuchen zu dürfen, meinen Lebensstil frei von Zwängen und Regeln führen zu dürfen, Reisen, Bekanntschaften, Wissen, Lernen, neues ERLEBEN.

Die Werbung als verantwortlich für eine Krankheit zu erklären, ist die simpelste Methode die alltägliche Banalität zu begründen. Die Lebenspläne, die von Menschen entwickelt werden sind vielmehr zurückzuführen auf Erziehung, Prägung, Umfeld- Werbung ist eher eine Bestätigung für vorgeplante und bewusst strukturierte Lebenslaüfe- wenn sie denn dann so geplant waren.

Gruß
Frank

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eigentlich müsste ich mehrere Artikel verfassen, denn alles
ist so weit umfassend, dass es eigentlich nicht in EINEN
Rahmen passt - zumindest für so manche andere…

Ich bin mir auch nicht sicher, in welchen Rahmen dein Anliegen passt. Am ehesten scheint es mir eine Umfrage zu sein, deshalb mach ich auch mal mit:

  • habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, in einem bestimmten
    anderen Land sesshaft werden zu müssen, weil ihr wisst, dass
    dort euer Schicksal liegt…

Ja, das Gefühl habe ich seit etwa 15 Jahren. Ich bin aber hier noch sehr verwurzelt und auch etwas zu träge, aber ich plane, dem Drang in etwa 10 Jahren nachzugeben.

  • seid ihr mit eurem Partner noch zusammen weil ihr mal tolle
    Zeiten hattet, jetzt noch durch Kind und / oder Haus und
    irgendeine (möglicherweise bedeutende) Gemeinsamkeit verbunden
    seid

Ich habe keine Beziehung.

  • macht ihr irgendeinen Job der euch eigentlich fast nur noch
    die monatlichen Krankenversicherungsbeiträge absichert

Finanziell lebe ich eigentlich sehr gut. Manchmal macht mir der psychische Druck in meinem Beruf zu schaffen. Ich habe mir aber auch schon Auszeiten gegönnt und festgesetllt, dass ich zumindest gegenwärtig diesen Stress brauche. Nach zwei Monaten würde mir sonst langweilig.
Andererseits will ich den Job nicht bis ganz zuletzt machen. Vermutlich ändere ich in etwa zehn Jahren was, verbunden mit deiner ersten Frage.

  • spürt ihr Talente in euch schlummern, die ihr unter den
    gegenwärtigen Umständen nicht entfalten könnt

Ja. Aber ich fürchte es dauert noch etwas, bis ich die Talente, die ich in mir sehe, auch als solche verkaufen kann.

  • und / oder - habt ihr vielleicht auch schon eine oder
    mehrere Psychotherapien hinter euch, nur um festzustellen,
    dass ihr wieder da seid, wo ihr am Anfang wart…

Nein. Vielleicht war mal der Bedarf einer Therapie da. Aber ich halte mich für therapie-resistent und bin für meine Person der Meinung, dass ich selbst zurechtkommen kann und muss.
Es gibt solche Menschen, vielleicht ist das der Grund für erfolglose Therapien.

  • leidet ihr???

Wenn ich das Bild zum Maßstab nehme, das Dein Beitrag von Dir zeichnet, muss ich sagen:
Wir leiden alle. Es gibt Schlimmeres.
Sterben ist das Risiko des Lebens und nicht die einzige Unannehmlichkeit, die man durch seine Geburt auf sich nimmt.
Es gibt Nächte, an denen man wach im Bett liegt, und Tage, an denen man weint. Oder umgekehrt. Oder beides zugleich. Das ist menschlich.

Lebensqualität ist, wenn man das akzeptiert und sein Selbstmitleid nicht zum Lebensziel macht.

Täuschung - Enttäuschung
Hi,

Wieso funktioniert das nicht? Das versteh ich nicht.
Selbstverständlich beende ich eine Beziehung, wenn die
Bedingungen nicht mehr die gleichen sind. Das ist ja geradezu
eine Aufforderung sich zu quälen.

Situationen ändern sich ständig und zwar auch oftmals so, wie man sich das eigentlich nicht vorgestellt hat. Dann heißt es flexibel und entspannt bleiben und das Beste aus der Situation machen. Wenn es überhaupt nicht mehr paßt und man zu viele Kompromisse eingehen muss, dann würde ich mich wohl auch trennen. Alles andere nenne ich Davonlaufen.

Ich hab so schon genug zu arbeiten. Ich arbeite nicht an mir,
sondern ich lebe.

Ich habe ja auch nicht Dich angesprochen, oder? Lebe Du Dein Leben, das ist doch in Ordnung!

Zu all dem gehört eine gewisse Entspanntheit: Die Dinge sind
nunmal so, wie sie sind und Du kannst sie nicht ändern.

Das ist der Weltuntergang. Nahezu eine Schreckensvision!
Und woher bekomme ich die gewisse Entspanntheit das zu
ertragen?

Die Menschen laufen irgendwelchen Veränderungen hinterher, anstatt mal mit dem zu leben, was sich an Möglichkeiten bietet. klar, man kann bewußt etwas angehen, ein Ziel haben, etwas planen usw. aber wer sich an seinen Vorstellungen festbeißt, an dem wie-ich-die-Dinge-haben-will, der wird schnell enttäuscht. (Ent-Täuschung bedeutet übrigens auch, dass man sich vorher selbst ge-täuscht hat.)

LG
Frank

Lieben Gruß zurück,
Sebastian

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Bei Männern . . .
Hallo Marietta,

nennt man das m. W. „Midlife-Crisis“, was man frei, aber sinngemäß übersetzen könnte mit „(Sinn-)Krise in der vermeintlichen Mitte des Lebens(-alters)“.

Moin Anja,

Die Dinge sind
nunmal so, wie sie sind und Du kannst sie nicht ändern.

Das wäre ja furchtbar! Ist das eine Folgeerscheinung von
„Sorge Dich nicht, lebe!“ ?

OK, ich geb’s zu, ich habe ein bißchen polarisiert, um meiner Meinung Ausdruck zu verleihen. Dann jetzt nochmal ein wenig genauer:
Natürlich kann man etwas an der Situation ändern, aber man darf nicht erwarten, dass es so wird, wie man es sich vorgestellt hat, denn das wird nicht eintreten.
Und sollte dieser unwahrscheinlichste Fall eintreten, dass es doch genau so wird, wie man es sich vorgestellt hat, dann ist diese Situation mit Sicherheit nicht von Dauer.

So ist das wohl zum Glück,
Sebastian

Hallo Marietta,

ganz so schlecht wie dir geht es mir gerade nicht, aber sonst schon des öfteren. Ich habe erst gestern einen Satz gelesen, der gut zum Thema paßt:

Glück ist nicht, zu bekommen, was man will,
sondern zu wollen, was man bekommt.

Oder mein Lieblingsspruch (leicht abgewandelt):
Ich wünsche dir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen,
die du nicht ändern kannst,
den Mut, die Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(und Humor, damit das Leben ein bisschen leichter wird.)

Also, viele haben ähnliche Gefühle, du bist nicht allein. Aber du musst schon selbst etwas tun, wenn sich etwas ändern soll, abnehmen kann dir das keiner.

Gruß, Sigrid

Hi Sigrid

Glück ist nicht, zu bekommen, was man will,
sondern zu wollen, was man bekommt.

Ohhhh, der ist böse, böse, böse…
WEIL er der (sowieso reichlich unterdrückten) Masse suggerieren hilft, dass das, was sie da kriegen, genau richtig (und ausreichend) für sie ist.
Uhhh, ist der böse. Wenn man ihn sich richtig bewusst macht.
Der könnte von so einem Volksverführer kommen.
Natürlich verkenne ich dabei keineswegs auch seine guten Seiten, aber der Spruch ist eben nach beiden Richtungen zu ge- bzw. miss-brauchen.

Oder mein Lieblingsspruch (leicht abgewandelt):
Ich wünsche dir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen,
die du nicht ändern kannst,
den Mut, die Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Der ist schon besser, aber natürloch reichlich oft zitiert worden.
Gruß,
Branden

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Hallo Branden,

Glück ist nicht, zu bekommen, was man will,
sondern zu wollen, was man bekommt.

Ohhhh, der ist böse, böse, böse… WEIL er der
(sowieso reichlich unterdrückten) Masse suggerieren
hilft, dass das, was sie da kriegen, genau richtig
(und ausreichend) für sie ist.

Hier muss ich Dir „ausnahmsweise“ mal recht geben :wink:

Aber an der Begründung müssen wir noch feilen!

Der Spruch:
Glück ist nicht, zu bekommen, was man will,
sondern zu wollen, was man bekommt.

ist letztlich identisch mit dem nietzscheschem
amor fati‘ und „an sich“ ja eigentlich
gar nicht typisch „nietzscheianisch“.

Letzten Endes ist es (imho) trivial bzw. albern
zu sagen, dass man das, was man (sowieso)
bekommt, als „erstrebenswertes Glück“ ansieht.

Dass das natürlich, wie Du angedeutet hast, eine
„obrigkeitsfreundliche Glücksdefinition“ ist,
kann man nicht abstreiten …

Grüße

CMБ

Hier muss ich Dir „ausnahmsweise“ mal recht geben :wink:

Na, ab und an sind wir doch sowieso einer Meinung.*g*

Dass das natürlich, wie Du angedeutet hast, eine
„obrigkeitsfreundliche Glücksdefinition“ ist,
kann man nicht abstreiten …

Dann bin ich zufrieden.
Gruß,
Branden