Halli hallo. Ich möchte gerne eine elektronische Schaltung bauen, die eine LED zur Musik blinken lässt. Leider kann ich hier keine Bilder hochladen, denn die Schaltung hab ich schon entworfen, jedoch bin ich mir unsicher, welche Bauelementwerte ich verwenden muss.
Es soll eine möglichst einfache Emitterschaltung mit einem Transistor werden
Das Ausagngsproblem:
Ich habe einen 3.5 Y-Splitter um den Ton bspw. vom PC in eine Box und das Signal in die Schaltung zu leiten. Ein Ende habe ich dafür abgeschnitten um es in die Schaltung zu bekommen.
Frage 1
Das abgeschnittene Ende hat zwei Kabel in dem sich jeweils ein freies und ein nochmals isoliertes befinden. Die zweite Isolierung habe ich von einem Kabel ebenfalls abgemacht und mit dem freien Kabel verdreht. Eins muss ja nun „Plus“ sein und das andere „Minus“ bzw. Ground. Aber welches ist welches?
Ich habe eine 12 V Gleichspannung zur Verfügung.
Der Kollektor
Dieser ist am Pluspol angeschlossen sowie eine Diode und ein Vorwiderstand (Welcher Widerstand muss der haben? 600 Ohm?)
Die Basis
Hier müsste ausgehend vom „Plus“ der Y-Splitters ein Tiefpass/Hochpasse (ich möchte gerne Bässe sehen, also welchen Pass müsste ich wählen und welche Bauelementwerte müssen der Widerstand und der Kondensator haben?)
Der Emitter
An diesem laufen „Minus“ vom Y-Splitter, Kondensator/Widerstand (je nachdem welchen Pass man wählt) zusammen und enden dann am Minuspol der Spannungsquelle
Soweit die Schaltung. Generelle Frage: Geht das so oder ist der Aufbau falsch? Ich habe das Gefühl, dass das Signal, dass durch den Y-Splitter kommt nicht ausreicht bzw. kann ich mir das schwer vorstellen (Ich verwende einen TIP31 Transistor, der wie ich gelesen habe, dafür geeignet sein soll).
keine direkte Antwort auf deine Frage, aber was du bauen möchtest nennt sich (LED-) Lichtorgel. Kann zB so aussehen: http://www.b-kainka.de/bastel85.htm
Ja das kommt schon in etwas hin, aber ich will es viel viel einfacher. Ein Transistor, zwei widerstände, ein Kondensator, eine LED (oder LED-Reihe). Brauche das für einen Schülerversuch. Daraus muss man das doch auf einfache Art und weiße basteln. Die Schaltung ist mir auch klar, nur die Bauelementwerte sind mir unklar
Also ich hab ja diesen 3.5 Y-Splitter und den schließe ich am PC an. Das mit dem „Plus“ und „Minus“ versteh ich, aber beim Y-Splitter ist sind sind im abgeschnittenen Ausgang zwei Kabel, die (nach der Entfernung der Isolierung) ein freies Kabel und ein weiteres mit Isolierung enthalten. Eine der zweiten Isolierung hab ich abgemacht und mit dem freien Kabel verdreht. Ich frage mich ob das richtig war bzw. wie das da nun ran kommt. Hier mal der Schaltplan
Im Prinzip funktioniert das schon so. Ich habe das bereits selbst schon erfolgreich so einfach aufgebaut. Allerdings mit leichten Unterschieden: Den Tiefpass (Widerstand 100 Ohm und Kondensator 1 nF) kann man sich sparen! Der Pegel der Bässe ist sowieso viel höher, sodass automatisch nur diese visualisiert werden, vorausgesetzt, der Pegel stimmt. Dazu brauchst du noch ein Potentiometer! Dessen Anfang und Ende schaltest du an die beiden Tonsignalpole. Den Schleifer legst du auf die Transistorbasis. Logischerweise muss ein Ende des Potis auf Masse gelegt werden, also zusammen mit der Masse des Tonsignals (das ist jeweils die unisolierte Litze der beiden Einzelleitungen für links und rechts). Dieses Prinzip hattest du ja schon begriffen.
Also nochmal zum Mitmeißeln: Dein Y-Stück besteht aus einer Zwillingsleitung. In jedem Zwilling ist eine blanke und eine isolierte Litze. Die blanke ist beide Male Masse und die isolierte jeweils das Signal gegen Masse, einmal links und einmal rechts.
Für die Schaltung musst du dich für einen der beiden Stereokanäle entscheiden. Den anderen lässt du unbeschaltet.
Was ich auch noch empfehle, ist ein Elektrolytkondensator parallel zu der/den LED(s) mit Vorwiderstand/-ständen. Sonst wird die Visualisierung sehr flimmrig.
Damit man etwas sieht, muss der Pegel am PC voll aufgesteuert werden, also Lautstärke softwareseitig komplett aufdrehen! Es kann auch Soundkarten geben, deren Pegel selbst dann zu schwach für diese Schaltung ist. Vielleicht hast du mehrere verschiedene Tonquellen. Einen Versuch könnte man auch am MP-3-Player machen.
Die Endabstimmung machst du dann mit dem Poti. Bei laufender Musik drehst du solange dran, bis die LED(s) nicht dauerhaft, sondern rhythmisch blinken.
Qualitativ ja. Der Elko könnte ruhig etwas mehr Kapazität vertragen. Um die 47 bis 100 µF sollten nicht schaden, je nach gewünschtem Effekt.
Jetzt bräuchte ich noch so ungefähre Werte für die
Bauelemente. Also welche Spannweite muss zum Beispiel der Poti
haben?!
Der arbeitet eh nur als Spannungsteiler, daher ist der Widerstandswert unkritisch. Er darf nur die Signalquelle nicht überlasten. 10 k klingt gut und sollte klappen. Dann ist da noch die Winkelkennlinie, also ob sich der Wert mit dem Drehwinkel linear, logarithmisch oder anderweitig verändert.
Linear müsste bei dieser Anwendung in Ordnung sein.
Die beiden blanken Enden habe ich jetzt zusammengedreht und
die kommen jetzt an die Masse richtig?
Ja, kann man so machen. Die sind intern sowieso verbunden, also ob eins offen bleibt oder beide zusammen, ist egal. Wichtig ist, die beiden Signallitzen nicht zu verbinden, sonst könnte das die Soundkarte übelnehmen und man hätte außerdem kein Stereosignal mehr (was für den gewünschten Zweck aber vermutlich egal ist).
Qualitativ ja. Der Elko könnte ruhig etwas mehr Kapazität
vertragen. Um die 47 bis 100 µF sollten nicht schaden, je nach
gewünschtem Effekt.
Da wird er aber nicht lange Spass dran haben!
Wenn der Transistor durchschaltet ist der Ladestrom durch den Transistor nur vom Innenwiderstand der Spannungsquell begrenzt. Bei einem 8V-Block überlebt das der Transistor, wenn da aber ein Netzteil verwendet wird, stirbt der Transistor früher oder später.
Die Generatorspannung muss über etwa 0.7V liegen, sonst schaltet der Transistor nie. Für eine kleiner Generatorspannung muss an die Basis mit einem Spannungsteiler auf etwa 0.5V vorspannen und die Wechselspannung über einen Kondensator einkoppeln.
Zudem muss man auch noch sicherstellen, dass die Basisspannung nie kleiner als -5V wird, sonst nimmt das der Transistor auch übel.
Zu 1.: Ich habe eine regelbare Spannungsquelle zur Verfügung, die von 0 V bis 12 Volt alles ausgibt.
Zu 2.: Das müsstest du mir genauer erklären! Was meinst du denn mit Generatorspannung? Und warum und wie muss ich plötzlich Wechselspannung einkoppeln?
Zu 3. Wie stelle ich sicher, dass die Basisspannung nie kleiner als -5 V ist?
Ein Schaltplan würde mir dabei glaub ich am besten helfen
Wenn die hier auf meine Antwort postest, also erst meinen Text lesen und dann direkt Antworten anklicken, dann steht dein Antwort einerseits am richtigen Ort im Baum und andererseits bekomme ich eine E-Mail, dass du geantwortet hast.
Andernfalls entdecke ich deine Nachfrage nur per Zufall …
Zu 1.: Ich habe eine regelbare Spannungsquelle zur Verfügung,
die von 0 V bis 12 Volt alles ausgibt.
Tja, dann nimmt die der Transitor das übel!
Zu 2.: Das müsstest du mir genauer erklären! Was meinst du
denn mit Generatorspannung?
Die Quelle deiner Tonspannung. So was wird allgemein als Generator bezeichnet, da könnte auch ein Tongenerator angeschlossen sein.
Und warum und wie muss ich
plötzlich Wechselspannung einkoppeln?
Wieso plötzlich?
Audio-Signale sind nun mal Wechselspannung.
Nimm mal einen Lautsprecher und gib da so 1-2V Gleichspannung drauf.
Die Membrane bewegt sich dann z.B. nach vorne.
Wenn du die Spannung umpolst, bewegt sich die Membrane in die andere Richtung.
Zu 3. Wie stelle ich sicher, dass die Basisspannung nie
kleiner als -5 V ist?
Zuerst solltest du mal wissen, was du für eine Spannung an deinen Drähten anliegen hast?
Wenn der Transistor durchschaltet ist der Ladestrom durch
den Transistor nur vom Innenwiderstand der Spannungsquell
begrenzt. Bei einem 8V-Block überlebt das der Transistor, wenn
da aber ein Netzteil verwendet wird, stirbt der Transistor
früher oder später.
Wie kann ich es denn erreichen, dass der Transistor überlebt???
Die Generatorspannung muss über etwa 0.7V liegen, sonst
schaltet der Transistor nie. Für eine kleiner
Generatorspannung muss an die Basis mit einem Spannungsteiler
auf etwa 0.5V vorspannen und die Wechselspannung über einen
Kondensator einkoppeln.
Meine Signalspannung liegt zwischen 0 V bis 1.5 mV (vom Handy, vom PC sicher etwas höher). Ich muss doch die Signalspannung jetzt irgendwie erhöhen, damit der Transistor auch mal durchschaltet bei bestimmten Tönen. Wie soll das jetzt mit dem Spannungsteiler funktionieren und wie soll man die Wechselspannung mit dem Kondensator einkoppeln?! Hab da leider überhaupt kein Plan, welche Schaltung zwischen Generator und Basis sein muss
Zudem muss man auch noch sicherstellen, dass die
Basisspannung nie kleiner als -5V wird, sonst nimmt das der
Transistor auch übel.
Meine Signalspannung liegt zwischen 0 V bis 1.5 mV (vom Handy,
vom PC sicher etwas höher). Ich muss doch die Signalspannung
jetzt irgendwie erhöhen, damit der Transistor auch mal
durchschaltet bei bestimmten Tönen. Wie soll das jetzt mit dem
Spannungsteiler funktionieren und wie soll man die
Wechselspannung mit dem Kondensator einkoppeln?! Hab da leider
überhaupt kein Plan, welche Schaltung zwischen Generator und
Basis sein muss
Bei 1.5mV kommst du mit einem Transistor nicht aus.
Da muss man das Signal erst mal Verstärken.
Wenn der Transistor durchschaltet ist der Ladestrom durch
den Transistor nur vom Innenwiderstand der Spannungsquell
begrenzt. Bei einem 8V-Block überlebt das der Transistor, wenn
da aber ein Netzteil verwendet wird, stirbt der Transistor
früher oder später.
Kommt auf Transistor und Spannungsquelle an. Ich habe diese Schaltung ohne Transistorschäden (Typ BC337-25) an einem 5,2-V-Schaltnetzteil betrieben. 08/15-Elkos, die nicht „Low-ESR“ entsprechen, sollten selber auch noch etwas Innenwiderstand haben.
Wie kann ich es denn erreichen, dass der Transistor
überlebt???
So kritisch ist das nicht. Probier es einfach aus. Vorsichtshalber kannst du ja zwei Transistoren auftreiben und im Notfall noch seriell einen Widerstand vor den Elko hängen.
Die Generatorspannung muss über etwa 0.7V liegen, sonst
schaltet der Transistor nie. Für eine kleiner
Generatorspannung muss an die Basis mit einem Spannungsteiler
auf etwa 0.5V vorspannen und die Wechselspannung über einen
Kondensator einkoppeln.
Meine Signalspannung liegt zwischen 0 V bis 1.5 mV (vom Handy,
vom PC sicher etwas höher). Ich muss doch die Signalspannung
jetzt irgendwie erhöhen, damit der Transistor auch mal
durchschaltet bei bestimmten Tönen. Wie soll das jetzt mit dem
Spannungsteiler funktionieren und wie soll man die
Wechselspannung mit dem Kondensator einkoppeln?! Hab da leider
überhaupt kein Plan, welche Schaltung zwischen Generator und
Basis sein muss
Wie hast du die 1,5 V womit gemessen? Vielleicht auf DC-Messbereich gestellt gehabt? Bei voll aufgedrehter Lautstärke sollte es wesentlich mehr sein. Allerdings muss man mit einem nicht allzu teuren Messgerät einen großen Fehler einkalkulieren, weil sie nur um die 50 Hz oberwellenarmer Spannung sinnvolle Werte anzeigen. Davon ist ein Musiksignal weit entfernt. Im Idealfall hast du Software, um zum Testen und Messen einen 50 Hz-Dauerton zu erzeugen.
Zudem muss man auch noch sicherstellen, dass die
Basisspannung nie kleiner als -5V wird, sonst nimmt das der
Transistor auch übel.
Davon gehe ich jetzt einfach mal aus.
Kann man getrost machen. Keine Soundkarte gibt so hohe Spannungen aus.