Leitungswassser

Hallo,
„weiss-wer-was“ ob gegen Leitungswasser als Trinkwasser etwas einzuwenden wäre.

In einem Gebiet, das für seine hervorragende Trinkwasserqualität
berühmt ist .
Gibt es andere Gründe, um nicht nur vom Wasser aus der
Leitung zu trinken ?

Angel

Hallo, Angel,

als ich noch in Konstanz lebte, besuchte ich öfter bei Exkursionen das Wasserwerk dort und jedesmal konnte ich mich davon überzeugen, dass es kein saubereres Lebensmittel gibt als das Trinkwasser.

Allerdings habe ich auch einmal in den Wasserfilter unseres Hauses gesehen und dabei feststellen müssen, dass die Wasserleitungen das Wasser nicht in der Qualität, wie es losgeschickt wird, bei uns anbringen.

Ich trinke nur im Notfall Leitungswasser, obwohl ich auch schon Schreckliches über Mineralwasser gesehen habe. Ich nehme nur solche, denen ich vertrauen zu können glaube.

Gruß Fritz

Hi Angel,

„weiss-wer-was“ ob gegen Leitungswasser als Trinkwasser etwas
einzuwenden wäre.

Gaaaaar nix! Leitungswasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte ‚Lebensmittel‘. Ich drehe ständig den Hahn auf. BTW: In Schweden ist das Schlürfen von Leitungswasser eher die Regel denn die Ausnahme…

Viele Grüße

Renee

Hi Angel,

„weiss-wer-was“ ob gegen Leitungswasser als Trinkwasser etwas einzuwenden wäre.

absolut nichts. In Deutschland darf Wasser als das einzig nicht versaute Lebensmittel betrachtet werden.

In einem Gebiet, das für seine hervorragende Trinkwasserqualität berühmt ist.

Dann erst recht Wasser trinken!

Gibt es andere Gründe, um nicht nur vom Wasser aus der Leitung zu trinken?

Alkoholsucht. Aber im Ernst: Mineralwasser hat oft einen anderen Geschmack - salziger, strenger, säuerlicher, nach Eisen, was auch immer. Wenn es den persönlichen Vorlieben entgegenkommt, warum nicht, dann aber das kracherte. Vor stillen Wässern oder gar der Brühe in Plastikflaschen graust es mir. Da kenne ich nur eine Steigerung: Tee in Tüten. Pfui!

Gruß Ralf

Hallo Fritz,

genau das vermutete ich.
Die Leitungen des eigenen Hauses, oder die draußen.
Aber was kann dann damit los sein ?
Vergiftung, Verschmutzung, mit was ?

Angel

Hi Angel,
Vergiftung, Verschmutzung, mit was ?

der Möglichkeiten sind da nicht so viele: Bleirohre gaben Gift ins Wasser ab, in welchen Dosen, dürfte kaum noch bekannt sein, weil diese Rohre inzwischen den Geist aufgegeben haben dürften. Eisenrohre rosten, das ist allerdings völlig unschädlich. Meistens merkt man das nur nach dem Absperren an der braunen Verfärbung, wenn beim Aufrehen schlagartig Wasser einströmt und den Rost von den Innenwänden haut. Kupferrohre gab es meines Wissens nie, andere Materialien fallen mir jetzt nicht ein. Woher sollten Verschmutzungen kommen? Selbst defekte Rohre stehen unter Druck, sodass wohl Wasser verlorengehen, aber nichts von außen eindringen kann.

Gruß Ralf

PS: Filter verkeimen schon mal, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden. So wird durch Filtereinbau aus einem mechanischen Problem ein hygienisches.

Hi Angel,
Vergiftung, Verschmutzung, mit was ?

der Möglichkeiten sind da nicht so viele: Bleirohre gaben Gift
ins Wasser ab, in welchen Dosen, dürfte kaum noch bekannt
sein, weil diese Rohre inzwischen den Geist aufgegeben haben
dürften.

Bleirohre sind heute nicht mehr zulässig, dennoch in manch altem Haus vorhanden. Wen es beruhigen mag: Diese uralten Rohre sind innen mit einer Kalkschicht bedeckt, welche die Abgabe von Blei ans TW verhindert. Erst wenn man daran arbeitet (Reparaturen etc.) entstehen möglicherweise wieder blanke, bleiabgebende Stellen. Ein gewissenhafter und geschäftstüchtiger Installateur würde an dieser Stelle aber daruf hinweisen, dass er laut Trinkwasserverordnung ohnehin die ganze Bleiinstalltion ersetzen müßte…

Eisenrohre rosten, das ist allerdings völlig

unschädlich. Meistens merkt man das nur nach dem Absperren an
der braunen Verfärbung, wenn beim Aufrehen schlagartig Wasser
einströmt und den Rost von den Innenwänden haut.

Schmeckt manchmal komisch - bei einer Freundin gab es Brunnenwasser aus einer moorigen gegend, ich empfand den Geschmack als gewöhnungsbedürftig.

Kupferrohre
gab es meines Wissens nie, andere Materialien fallen mir jetzt
nicht ein. Woher sollten Verschmutzungen kommen? Selbst
defekte Rohre stehen unter Druck, sodass wohl Wasser
verlorengehen, aber nichts von außen eindringen kann.

Trotzdem gibt es sie, sonst würde man keine Filter in den HAusanschluß einbauen - oder die Filter sind nur Geschäftemacherei.

Gruß Ralf

PS: Filter verkeimen schon mal, wenn sie nicht regelmäßig
gereinigt werden. So wird durch Filtereinbau aus einem
mechanischen Problem ein hygienisches.

Genau - und am fiesesten sind jene Teewasserfilter (Brita…), die mit einer Filterkartusche bestückt in der sommerlich warmen Küche ein ideales Biotop für Mikroorganismen bilden. Finger weg davon!
Und auch von jenen haushaltlichen Ionentauschern, die wenn ihre Austauschkapazität erschöpft ist, schlagartig große Mengen Natrium ins Wasser abgeben…

Der Wasserversorger ist verpflichtet, bis zum HAusanschluß (!) Wasser in höchster Qualität gem Trinkwasserverordnung zu liefern, danach ist der Betreiber (Eigentümer, Vermieter, Wirt…) verpflichtet, diese Qualität bis zur Zapfstelle (Wasserhahn) aufrecht zu erhalten. Eine Goldgrube für Installateure - wenn denn alle Mieter von diesen Vorschriften wüßten und bei ihren Vermietern die Umsetzung einfordern würden…

dalga

Hallo,

im Fernsehen kam mal, dass man die eigenen Leitungen testen kann, wenn man nicht weiß wie alt sie sind. Und zwar schickt man dazu eine Wasserprobe an ein Institut. Adresse habe ich leider keine, aber dürfte sicherlich nicht so schwer sein dazu was im INternet zu finden.
pacific_ocean22

Ralf,

Warst Du schon mal auf http://www.bpes.de/de/index.html?
Wahrlich sehenswert! Wenn alles existierte, wofür Gegenmittel
verscheuert werden…

Die von dir angegebene Seite ist reine Verar…, oder? Das können keine ernsthaften Angebote sein! Incredibile!

  • oder die Filter sind nur Geschäftemacherei.

So sehe ich das.

Bei den Kosten dafür ist das durchaus möglich. Früher, als man noch keine Filter hatte, sind angeschlossene Geräte (Wasch-, Spülmaschine, Durchlaufwasserheizer…) ja auch nicht an SChmutz aus der Leitung kapituliert. Interessant aber auch, dass Installationsfirmen bei diesen Filtern im Hausanschluß am liebsten solche mit auswechselpflichtigem Einsatz verkaufen (denn da kann man regelmäßig dran verdienen) statt selbsttätig rückspülender ´Filter.

candan selamlar, dalga

Hallo Angel,

ich trinke seit Jahren mein Leitungswasser - allerdings gefiltert. Da ich a) in einem Baumschulengebiet lebe und b) der Kupfergehalt sehr hoch ist. Das habe ich testen lassen. Mein Filter ist ein Aktivkohle-Durchflussfilter, der direkt in die Leitung eingebaut wird.

Normalerweise ist gegen Leitungswasser nichts zu sagen. Manchmal stört der Geschmack, das zugesetzte Chlor o.a.

Wenn du dein Wasser testen lassen willst: Hier habe ich es mal machen lassen:

Indikator GmbH
Ges. für Umweltanalytik
Kaiserstraße 86 a
42329 Wuppertal

[email protected]

Die schicken, glaube ich, Röhrchen zum Abfüllen zu. Einfach mal nachfragen.

Liebe Grüße
Maren

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Angel,

auch ich gehöre zu den Menschen, die gerne und viel normales ungefiltertes Leitungswasser trinken.
Filter jedweder Art halte ich nur in Ausnahmefällen für angebracht, weil sie gerne und recht schnell verkeimen.
Da wird dann der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben, wer will schon gerne eine verkeimte Brühe trinken.

Gandalf

Hi Angel,

„weiss-wer-was“ ob gegen Leitungswasser als Trinkwasser etwas
einzuwenden wäre.

Gaaaaar nix! Leitungswasser ist das in Deutschland am
strengsten kontrollierte ‚Lebensmittel‘. Ich drehe ständig den
Hahn auf. BTW: In Schweden ist das Schlürfen von
Leitungswasser eher die Regel denn die Ausnahme…

Dasselbe gilt für England.

Viele Grüße auch von mir,

Beate

Hallo Beate,

das mit der Wasserkontrolle ist zwar richtig aber Deine Ansicht ist m.E. zu oberflächlich. Direkt krnk wird keiner, aber langfristig können m.E. schon Probleme auftreten.

a) Die Grenzwerte für Schadstoffe wurden in den letzten 20 Jahren laufend nach oben korrigiert. Näme man die Grenzwertempfehlungen der Naturheilkundler, müsste jedes 2. Wasserwerk dichtgemacht werden. Ist natürlich politisch nicht gewollt.
z.B. Grenzwert Kupfer m.E. 2 mg/Liter, EU-Empfehlung für Kleinkinder = 0,1 mg !?

b) Viele Stoffe haben gar keine Grenzwerte und werden auch gar nicht gemessen (z.B. Arzneimittelrückstände, Hormonrückstände etc.)

Gruss
Jörg