Leon 8 monate alt mach NUR terror beim essen

hallo aus berlin
unser leon bekommt zwei mal am tag noch ein flaeschen (das liebt er) mittags ein gemueseglaeschen, nachmittags ein obstglaeschen und abends brei.
jede mahlzeit ausser den flaschen is echt stress pur, der kleine weint egal welche sorte egal welche temperatur egal ob er im stuhl oder aufm schoss gefuettert wird. er isst zwar meistens auf (das letzetz drittel uebrigens meistens ohne murren) und hat bisher nur wenige produkte komplett verweigert - aber essen ist ein schlimmerer stressfaktor als ihn ins bett zu bringen. traenen kullern, er dreht zig mal den kopf weg, isst aber am ende dann doch alles auf (aber auch nur weil wir nicht locker lassen) liebes zureden oder sanfter druck - nix hilft. aus dem nebenzimmer hoert es sich an als ob das kind geschlagen wird dabei bekommt er nur was zu essen :wink:

vielleicht einmal die woche gibt es kein theater beim essen dann denken wir immer: hurra wir haben was gefunden was ihm gut schmeckt. schon am naechsten tag wissen wir es besser denn dann wird wieder gweint und gestreikt. abhilfe schaffte bisher nur:

  • theater machen beim essen das er so abgelenkt wird von einer zweiten person das er quasi nebenbei ist … und es gar nicht so recht mitbekommt
    und/oder
  • ihm ein schaelchen und einen loeffel zu geben und ihn ca. ein viertel des essens auf stuhl gesicht und mama gleichmaessig zu verteilen …

wie gesagt bei flaeschen gibt es NIE gezeter aber wir wollen eigentlich recht bald die flasche ganz abschafen.

wem geht es aehnlich? wer hat ne idee was da los sein koennte? er gedeiht praechtig ist ein aufgewecktes lustiges kind, schlaeft nachts bis auf eine viertel stunde geplaerre um halb 4 immer durch bis um 6 … auch alle U-ntersuchungen waren ohne jeden befund … er liegt auch absolut im plan was groesse und gewicht etc angehen … er macht auch ansonsten nie auch nur halb soviel terror wie beim thema essen (doch halt: was er auch nicht ertragen kann sind - kinderwagen! spaetestens nach 15 minuten schreit er nach leibeskraeften es sei denn er ist eingeschlafen … auch da sind wir komplett ratlos)

gruesse
peter eleni und leon

Da er ja scheinbar nicht sonderlich lange gestillt wurde, denke ich das ihm einfach das körperliche abgeht, warum nicht auch bis 2 oder 3 'ne Flasche geben und das ganze gemütlich im Sofa? Mein Sohn hat bis zu seinem 5ten Geburtstag 2-3 mal täglich ne Kakaomilli (direkt nach der Kita war Ritual) bekommen mit der er es sich gemütlich gemacht hat. Wir haben dann mit ihm besprochen das es ab dem 5ten Geburtstag keine mehr gibt und es war kein Problem. Er hat sich weder die Zahnstellung ruiniert noch Karies bekommen, warum macht ihr euch selbst den Stress? Funktionieren wird er schon noch früh genug. Ihr habt da ein neues Leben das sicher nicht zum Psychopathen mutiert wenn es mal etwas ‚verwöhnt‘ wird…
T.

Nochwas zum Einschlafen
Ach ja, Einschlafen ist leicht zu machen wenn man die Dunkelreaktion ausnutzt, wir hatten einen Hängesitz auf dem Balkon auf dem ich es mir bei der Dämmerung mit ihm gemütlich gemacht habe, das war für mich ein prima Entstressungsprogramm von der Arbeit und für ihn die ultimative Einschlafhilfe…
Ach ja, trennt ‚euer‘ Leben nicht zu sehr von dem Leben des Kindes, das gibt immer nur Ärger und Stress. Weil, entgehen wird ihm das nicht und er wird seine Rechte einfordern. Und im übrigen kann ich nur sagen seid auf der Hut, es entgeht euch einiges wenn ihr euer Kind nur erziehen wollt und keine Einheit zulasst oder vielleicht selber nur erzogen worden seit und es euch fremd ist.
T.

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Hallo

Bei uns müssen die kleinen Kinder nichts
essen, wenn sie nicht wollen. Wir wissen
nämlich, dass jeglicher Zwang zum Essen
höchstwahrscheinlich in einer Esstörung
endet.

Unsere Kinder essen, weil und wenn sie sehen,
was die Eltern essen - und das nachmachen wollen.
Sie essen alles und auf jede Art, sofern sie
nicht irgendwann dazu gezwungen wurden, dann
aber wehren sie sich sehr lange noch dagegen.

jede mahlzeit ausser den flaschen is echt stress pur,

Das meine ich. Wenn er nicht isst, isst er nicht. Punkt.
Essen ist eine fröhliche und schöne Sache. Wenn er DAS
daraus entnimmt, ist alles gerettet.

Euer CMБ

er hat hunger
man merkt deutlich das er hunger hat
man will ihm was zu essen geben
man will ihn fuettern
er schreit und weint ABER er isst! da er ja EIGENTLICH hunger hat! und er bekommt nun ganz sicher nur gesunde bio-nahrung (hipp glaeschen - und da auch nur die die relativ einfach sind, ohne aromen oder gar zucker etc!)
was sollen wir deiner meinung nach machen?
ihm nix zu essen geben?
nur flasche? einem 8,5 monate alten kind??
von 20 mahlzeiten in der woche mit loeffel sind 3 ok der rest eine mittlere katastrophe und damit meine ich nicht nur unsre nerven sondern grad seine! irgend was passt nicht - nur was?
sonst ist er ja ein liebes kind! und wir spielen und reden sehr viel und lange mit ihm!
uebrigens: auch wenn wir ihm brot nudeln kartoffeln geben - fliegt alles nach sekunden auf den boden. ausnahme: apfel den er selber abbeisst mit seinen zwei vorderzaehnen NUR: daran verschluckt er sich immer riesig.

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er hat hunger
man merkt deutlich das er hunger hat
man will ihm was zu essen geben
man will ihn fuettern
er schreit und weint ABER er isst! da er ja EIGENTLICH hunger
hat! und er bekommt nun ganz sicher nur gesunde bio-nahrung
(hipp glaeschen - und da auch nur die die relativ einfach
sind, ohne aromen oder gar zucker etc!)
was sollen wir deiner meinung nach machen?
ihm nix zu essen geben?
nur flasche? einem 8,5 monate alten kind??

OK, unser letzes Kind wurde ca. 12 Monate voll gestillt
(14 Monate 1/2 gestillt) und wollte bis 10 Monate nichts
oder nur wenig dazu haben. Wahrscheinlich ist die Fähigkeit,
verschiedene Arten von Nahrung zu verarbeiten, sehr
unterschiedlich ausgeprägt.

von 20 mahlzeiten in der woche mit loeffel sind 3 ok der rest
eine mittlere katastrophe und damit meine ich nicht nur unsre
nerven sondern grad seine!

Als wir mit den Gläschen anfingen, gab es einige
Präferenzen und einige Sorten wurden gar nicht
„gemocht“.

irgend was passt nicht - nur was?

Ich denke, anfangs ist es wichtiger, das Ereignis „zusammen
Essen“ zu einem Erfolg (lustig, freudbetont) zu machen, als
dem Kind etwas reinzuzwingen. Erst wenn „das Zusammen-Essen“
vom Kind akzeptiert wurde, wird es freiwillig etwas essen.
Sonst hat es schlichtweg Angst davor.

sonst ist er ja ein liebes kind! und wir spielen und reden
sehr viel und lange mit ihm!
uebrigens: auch wenn wir ihm brot nudeln kartoffeln geben -
fliegt alles nach sekunden auf den boden. ausnahme: apfel den
er selber abbeisst mit seinen zwei vorderzaehnen NUR: daran
verschluckt er sich immer riesig.

Vielleicht ist das für ihn (eben gerade das Ess-Ereignis) mit
Unangenehmen Gefühlen verbunden, wer weiss. Da ist er schon
bedient, wenn er hingesetzt wird. Müsst Ihr einschätzen.

Euer CMБ

> :smiley:a er ja scheinbar nicht sonderlich lange gestillt wurde,

leon ist brustscheu, lies mal meinen bericht
www.leonpoellinger.fr.st
wir haben wochenlang gekaempft, huetchen, milchpumpe, stillpraxen - alles umsonst.

denke ich das ihm einfach das körperliche abgeht, warum nicht
auch bis 2 oder 3 'ne Flasche geben und das ganze gemütlich im
Sofa?

ich sage nicht das wir sofort flaeschchen abschaffen wollen bzw werden, aber bis 2 oder 3 scheint mir doch uebertrieben

Er hat sich weder die
Zahnstellung ruiniert noch Karies bekommen, warum macht ihr
euch selbst den Stress?

karies? stress? zahnstellung?
steht da was davon in meinem mail?
es geht nicht um die flasche! da haben wir (wir drei) kein probleme!
es geht um die glaeschenmahlzeiten und den abendbrei, also nahrung vom loeffel

Funktionieren wird er schon noch früh
genug.

keiner redet von funktionieren??
aber wie du sicher weisst kann man im alter von 8 monaten noch nicht alles in seinem leben selbst bestimmen sondern braucht eltern die einem beim leben helfen

Ihr habt da ein neues Leben das sicher nicht zum
Psychopathen mutiert wenn es mal etwas ‚verwöhnt‘ wird…

auch hier wieder: wer redet von psychopathen???
wir haben eine ganz normale frage gestellt weil es drei mal am tag inzwischen regelmaessig zu einer stres-situation kommt die wir alle vermeiden wollen eben damit fuer alle ein positives umfeld geschaffen wird und essen nicht negativ besetzt wird. bitte also am thema bzw an der fragestellung bleiben denn dazu kam NIX in deinem mail, schade

Ach ja, Einschlafen ist leicht zu machen wenn man die
Dunkelreaktion ausnutzt

hatten wir fragen zum einschlafen?
ich habe so ein posting nicht formuliert!
leon schlaeft wunderbar - schon vom ersten tag an.

leider hat er sich angewoehnt zum einschlafen nur noch mamas arm zuzulassen (er muss also schon fix und alle sein wenn er mal einfach so einschlaeft)
und er kommt halt z zt in der nacht einmal so um 3-4 h und wenn er dann nicht mehr einschlaeft im bettchen dann kommt er zu uns und ist nach zehn minuten eingeschlafen, sehr angenehm

wir hatten einen Hängesitz auf dem
Balkon auf dem ich es mir bei der Dämmerung mit ihm gemütlich
gemacht habe, das war für mich ein prima Entstressungsprogramm
von der Arbeit und für ihn die ultimative Einschlafhilfe…

mag sein
leon krabbelt und tobt durch die wohnung bis er umfaellt
er ist nachmittags zusehend motziger man kann dann richtig sehen wie er muede wird aber das nicht versteht … wenn dann nix mehr hilft dann laeuft leise ruhige musik und wir tanzen leicht auf dem arm das mag er und wird ganz ruhig
dann brei, wickeln und … er is wieder wach :wink: grad wenn er ins bettchen soll … macht aber nix, dauert nur 15 minuten

Ach ja, trennt ‚euer‘ Leben nicht zu sehr von dem Leben des
Kindes, das gibt immer nur Ärger und Stress.

wo trennen wir denn?
wir sind sogar beide daheim und 24 h in seiner naehe

Weil, entgehen
wird ihm das nicht und er wird seine Rechte einfordern. Und im
übrigen kann ich nur sagen seid auf der Hut, es entgeht euch
einiges wenn ihr euer Kind nur erziehen wollt und keine
Einheit zulasst oder vielleicht selber nur erzogen worden seit
und es euch fremd ist.

macnhe menschen in diesem board schreiben als waeren sie allsehend allwissend und allurteilend. ich sag jetzt nichts mehr das wird mir zu esoterisch und subjektiv

haarsträubend
Hi,

Wir wissen
nämlich, dass jeglicher Zwang zum Essen
höchstwahrscheinlich in einer Esstörung
endet.

das ist so einfach nur Blödsinn.

Bei der Psychogenese von Essstörungen treten mehrere Faktoren zusammen, im Wesentlichen erlerntes Verhalten, Essen als Mittel zur Affektregulation (Bulimie, Adipositas), Selbstwertproblematik (Bulimie/ Anorexia nervosa) und die individuell unterschiedliche genetisch biologische Kontrolle des Essverhaltens.

Ein wesentlicher Zusammenhang besteht häufig zwischen Borderline-PPersönlichkeitsstruktur und Essstörungen, vor allem bei affektiv instabilen Borderlinern. Im Rahmen gestörter Impulsivität findet man eine Trias von gesteigerter motorischer Aktivität, Aufmerksamkeitsdefizit und unzureichendem planerischem Verhalten, das dann die Versuche dieser Menschen begünstigt, dysphorische Stimmungen zumindest vorübergehend über Essen zu neutralisieren.

Essstörungen sind aber ein Riesenthema, das kann man ohnehin nicht in einem kurzen Artikel hier erschöpfend erklären.

Zwang zum Essen wirkt sich natürlich auch auf das spätere Essverhalten aus, aber so ein Satz wie du ihn da hinwirfst ist einfach nur albern.

Gruß

Yoyi

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Au weia, ich hab nur von meinen Erfahrungen berichtet, sorry wenn mein Sprachstil als Angriff rüberkommt (ich hatte schon sowas geahnt). Waren nur vermutungen, ich bin auch nicht im Besitz der alleinigen Wahrheit. Streiflichter nicht Absolutes, klar? Hier im Brett scheint es wohl etwas aggressiv abzugehen, hab ich noch nicht ganz mittgekriegt, sind meine ersten Postings hier.
T.
Ach, falls es die Form ist (ich spar mir das redundante ‚Hallo‘ und die ‚MfGs‘) tuts mir leid.

OK, unser letzes Kind wurde ca. 12 Monate voll gestillt
(14 Monate 1/2 gestillt)

oh das ist sehr lange
leider ist stillen ein rotes tuch fuer uns gewesen und haette bei meiner frau fast schwangerschaftsdepressionen ausgeloest. leon war brustscheu - leider ;(
www.leonpoellinger.fr.st

und wollte bis 10 Monate nichts
oder nur wenig dazu haben. Wahrscheinlich ist die Fähigkeit,
verschiedene Arten von Nahrung zu verarbeiten, sehr
unterschiedlich ausgeprägt.

dazu muss er sie erst mal zu sich nehmen :wink:
verdauung klappt soweit prima

Als wir mit den Gläschen anfingen, gab es einige
Präferenzen und einige Sorten wurden gar nicht
„gemocht“.

ja so ist es.
wir haben nun in den letzten 15 wochen ca. 10 sorten probiert, komplett durchgefallen sind leider gerade die sorten ausm naturkostladen (pastinaken und blumenkohl) auch ansonsten koennen wir keine favoriten feststellen, zucchini mag er ab und an, und moehrchen. aber ich denke das widersetzen kommt nicht von den glaeschen, denn beim brei ist die geschichte ja identisch. es geht um was grundlegenderes …

interessanterweise wenn ich ihm seine fluortablette gebe 4 mal die woche - die nimmt er mit grosser freude vom loeffel und ich muss immer noch mind 3 mal wasser drauftun und ihn damit fuettern so viel spass macht es ihm :open_mouth:
also loeffel pauschal ablehnen kann es auch nicht sein

Ich denke, anfangs ist es wichtiger, das Ereignis „zusammen
Essen“ zu einem Erfolg (lustig, freudbetont) zu machen, als
dem Kind etwas reinzuzwingen. Erst wenn „das Zusammen-Essen“
vom Kind akzeptiert wurde, wird es freiwillig etwas essen.

er ist immer bei uns am tisch, wir fuettern ihn entweder parallel (einer ist, einer fuettert) oder kurz davor oder kurz danach.
ab und an ueberlege ich ob er einfach den stuhl nicht mag … denn er sitzt nie laenger als 10 minuten gerne drinnen (aber im kinderwagen tut er das ja auch nicht!) - stehen ist vieeeeel besser als sitzen liegen und krabbeln zusammen! er steht quasi den ganzen tag bzw hangelt sich an schraenken lang

Vielleicht ist das für ihn (eben gerade das Ess-Ereignis) mit
Unangenehmen Gefühlen verbunden, wer weiss. Da ist er schon
bedient, wenn er hingesetzt wird. Müsst Ihr einschätzen.

koennen wir nicht
das problem war ja schon von anfang an da.
und wir zwingen ihn ja nicht
aber wenn wir ihm nur zu essen geben wenn er nicht meckert (bzw weint!) dann - bekaeme er wohl nix zu essen :wink: ausser halt flasche

in allen ernaehrungsbuechern heisst es ab ca. 6 monaten sollte man langsam mit beikost anfangen … wir sind also im plan denke ich mal

gruesse

hatten wir fragen zum einschlafen?
ich habe so ein posting nicht formuliert!
leon schlaeft wunderbar - schon vom ersten tag an.

Keine Ahnung wo ich mir das hergesaugt habe, war wohl ein Querschläger, ich hab die Gehirnareale zur Kinderbereuung gerade erst fürs sprachliche aktiviert, da ist wohl was durcheinandergepurzelt. Ich werf mich jetzt mal in den Dreck und winke mit der weissen Fahne.
T.

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alles kein problem :wink:
ich wollte nur konstruktive kritik ueben
peace :wink:
peter

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lol du hast humor
das ist sympathisch :wink:
*zurueckwink und aus dem dreck zieh*
gruesse

Keine Ahnung wo ich mir das hergesaugt habe, war wohl ein
Querschläger, ich hab die Gehirnareale zur Kinderbereuung
gerade erst fürs sprachliche aktiviert, da ist wohl was
durcheinandergepurzelt. Ich werf mich jetzt mal in den Dreck
und winke mit der weissen Fahne.
T.

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Hallo Peter Eleni und Leon,

ich habe alle voran gestellten Texte gelesen und finde jeder hat zwar irgendwie recht, aber das bringt Dich nicht weiter.
Ich habe den Eindruck, das es sich um den ständigen Versuch Deines Sohnes handelt Euch zu testen und in wie weit er seine „Macht“ über Euch ausüben kann bzw. wie weit er es noch treiben kann.
Diese Entwicklung ist zwar normal, aber dennoch solltet Ihr Euch nicht auf der Nase herumtanzen lassen.
Mein Vorschlag - habe ich mit meiner Tochter früher auch gemacht - ist folgender:
Versucht wie immer das Essen auf den Tisch zu stellen und dann anzufangen. Bei der zweiten oder dritten Weigerung von Leon, wird das Essen vom Tisch genommen und er bekommt nichts - bis zur nächsten Mahlzeit. Das macht er höchstens zwei mal und dann merkt er, dass er so nicht mehr mit Euch umspringen kann. Versucht auch mal ihm einen Löffel - nur seiner! - zu geben, wegen der Selbständigkeit und er ist doch schon sooooo groß.
Natürlich solltet Ihr ihm dazwischen genug zu trinken anbieten!!! Keine Angst er verhungert nicht - und keine Extras , auch wenn Ihr meint ein shlechtes Gewissen zu haben.
Ich bin der Meinung, man sollte Kindern schon ihren Freiraum lassen, aber sie sollten wissen und merken wo die Grenzen sind - ist natürlich immer auch altersabhängig.
Viel Glück! Gruß Iso.Osi

Darf ich mich einmischen?
Hallo Temper,

ich hab jetzt alle deine Beitraege gelesen und
seh beim besten Willen nicht, wie man dich falsch
verstehen kann bzw. dich als ‚allwissend‘ sehen kann.
Du berichtest von deinen Erfahrungen. Du schmetterst
schon mal im Vorfeld eventuelle Kritiken ab (Psychopath,
Karies, Zahnstellung)und das ist gut so, denn der
Vorwurf waere sonst sicher gekommen (nicht unbedingt
schriftlich). Ich glaube bei upe liegen die Nerven
im Moment ziemlich blank, so dass er hinter jeder all-
gemeinen Bemerkung einen Angriff vermutet.
Wenn ich sage: „Geh nicht bei Rot ueber die Strasse!“
ist das ein Rat, es beinhaltet nicht automatisch die
Anklage, dass ich glaube, dass du normalerweise bei
Rot ueber die Strasse gehst. Deshalb fand ich deine
Bemerkungen ueber Trennung von Lebensraeumen auch nicht
fehl am Platz. Dass du die Einschlaf-Tipps gebracht hast,
nun gut, da ging wohl was durcheinander (vielleicht durch
das Durchschlaf-Posting untendran ausgeloest), aber auch
das braucht man nicht als Angriff zu werten.

Ich finde deine bis jetzt geaeusserten Ansichten ziemlich
gut und wuerde gern oefter von dir was lesen.
Also nicht vergraulen lassen.

Gruesse, Elke

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Hallo

auf die Äusserung meiner persönlichen Meinung

Wir wissen nämlich, dass jeglicher Zwang
zum Essen höchstwahrscheinlich in einer
Esstörung endet.

antwortest Du mit

das ist so einfach nur Blödsinn.

Aha. Es ist also egal, man kann ruhig kleine
Kinder „zum Essen zwingen“. Es wird daraus
keine Störung resultieren können.

War es das, was Du mir hochtrabend
mitteilen wolltest?

Und warum dann Dein Einlenken:

Zwang zum Essen wirkt sich natürlich auch auf das spätere
Essverhalten aus,

soso

aber so ein Satz wie du ihn da hinwirfst ist
einfach nur albern.

Aha, „Essens-Zwang“ wirkt sich Deiner Meinung
nach eher positiv aus?

Na Gute Nacht. Hast Du Kinder? Mal ehrlich …

Euer CMБ

OK, unser letzes Kind wurde ca. 12 Monate voll gestillt
(14 Monate 1/2 gestillt)

oh das ist sehr lange
leider ist stillen ein rotes tuch fuer uns gewesen und haette
bei meiner frau fast schwangerschaftsdepressionen ausgeloest.
leon war brustscheu - leider ;(

Na ja, in der Anfangszeit dauerte ein „erfolgreiches Stillen“
bei uns auch immer länger(!) als eine Stunde. Da brauchte die
Frau Nerven wie Drahtseile. Aber es hat sich zumindest in diesem
Fall gelohnt. Nach einem halben Jahr war die Sache jedes Mal nach
15 min erledigt. Aber wenn das Kind gar nicht mitspielt, ist das
mit Sicherheit eine sehr deprimierende Sache.

dazu muss er sie erst mal zu sich nehmen :wink:
verdauung klappt soweit prima

Vielleicht hat er einfach keine Lust. Was passiert,
wenn Ihr ihm mal eine Weile nix zu trinken gebt?
Und dann das Breichen, das er beim letzten mal
akzeptiert hatte?

es geht um was grundlegenderes …
interessanterweise wenn ich ihm seine fluortablette gebe 4 mal
die woche - die nimmt er mit grosser freude vom loeffel und
ich muss immer noch mind 3 mal wasser drauftun und ihn damit
fuettern so viel spass macht es ihm :open_mouth:
also loeffel pauschal ablehnen kann es auch nicht sein

Dann schmecken ihm die Breichen vielleicht doch noch
nicht. Anfangs wollen die Kids nur Süsses
(Milch/Milchzucker) akzeptieren, anderen Geschmack
erst später. Aber vielleicht ist es was ganz Simples
und man kommt einfach nicht drauf :frowning:

und wir zwingen ihn ja nicht
aber wenn wir ihm nur zu essen geben wenn er nicht meckert
(bzw weint!) dann - bekaeme er wohl nix zu essen :wink: ausser
halt flasche

Also was passiert, wenn Ihr statt Flasche erstmal mit
Breichen ankommt, ihn aber nicht zwingt?

in allen ernaehrungsbuechern heisst es ab ca. 6 monaten sollte
man langsam mit beikost anfangen … wir sind also im plan
denke ich mal

Wenn er nicht gestillt wird, kann es schon nötig sein. Allerdings
ist es wohl von der Natur so eingerichtet, dass bei Vollstillen
das Kind etwa 1 Jahr ganz ohne Zukost klarkommen kann.

Übrigens, das Erste, was unser jüngstes wirklich mit
Begeisterung verdrückte, waren diese blau-weissen
kleinen Naturjogurt-Packungen. Gläschen-Breichen warenn
nie der Renner.

Euer CMБ

Hallo Peter und Eleni,

es gibt Zeiten da geht es leicht und dann gibt es Zeiten da geht nichts, es ist oft einfach und dann wieder nicht, so sind Kindern.

Alles was ein Kind heute einfach nicht kann oder will, ist meistens in einem halben Jahr kein Thema mehr und man ist gut beraten, daraus keinen Terror zu machen.

aber wir>/B>wollen
eigentlich recht bald die flasche ganz abschafen
aber auch nur weil wir
nicht locker lassen) liebes zureden oder sanfter druck - nix
leon 8 monate alt mach NUR terror beim essen

Warum muss Leon gerade jetzt mit dem Löffel essen, warum macht ihr Theater damit er abgelenkt wird und warum ist es so schlimm, wenn ein Viertel vom Schälchen nicht in Leons Mund landet.

Aufs Töpfchen gehen, Schuhe binden, Einmaleins…jedem Kind geht irgendwann mal der Knopf auf, warum also Terror machen und langfristige Probleme schaffen.

Ich würde euch raten, nehmt den Druck weg…gebt Leon vorerst sein geliebtes Fläschchen und schummelt Gemüse, Obst und Brei hinein. (Nuckelöffnung vergrößern)
Meine Tochter mochte den Gläschenbrei nie, da half nur selber kochen und zerkleinern.

Setzt Leon weiter zu euch an den Tisch und gebt ihm einen Löffel in die Hand und ein kleines Schüsselchen, lasst euch aber nicht von eurem Essen ablenken.
Wenn er jammert, bietet ihm einen Löffel Essen an, wenn er den Kopf wegdreht, lasst es sein.

Ihr schreibt so viele positive Seiten von Leon, genießt diese und wartet geduldig auf seine Fortschritte und freut euch daran.
Es wird schon, man kann alles erwarten…
Herzliche Grüße von
Kerbi

Hallo,

wenn ich dich richtig verstanden habe, kann euer Sohn also praktisch die Gläschen nicht leiden. Flasche und Sachen zum selber knabbern nimmt er gern an. Hast du von meiner Tochter geschrieben? Die konnte den Gläschenbrei nämlich auch nie leiden (ebensowenig, wie ihren Kinderwagen).
Ich habe ihr dann selbst was gekocht, am besten so, dass sie es sehen konnte. Das mochte sie eine zeitlang. Dann wollte sie nur noch bei uns Eltern mitessen. Ich weiß, dass die offizielle Empfehlung eigentlich lautet, Kindern bis 1 Jahr möglichst keine/kaum Gewürze zu geben. Meiner Tochter war die Empfehlung egal. Ich habe es so wenig wie möglich gewürzt für sie (obwohl es Erwachsene gibt, die auch nicht würziger essen) und nicht püriert - das mochte sie nicht - sondern nur etwas zerdrückt. Sie hatte allerdings schon früh Zähne (mit 8 Monaten 6-8 Stück).
Von dem Tag an ging es bei uns aber prima. Sie fand essen toll, musste allerdings auch nie aufessen, wenn sie nicht wollte. Wichtig war und ist auch immer das Getränk beim essen.
Als sie so alt war wie dein Sohn wollte sie auch gern selbst essen. Mit einigen gekochten Gemüse- und Kartoffelstückchen kann das Kind sich groß fühlen (notfalls auch als „Fingerfood“). Mit 11 Monaten wollte sie komplett nicht mehr gefüttert werden. Es waren 3 sehr kleckerige Wochen (zum Glück war Sommer, wir haben oft im Garten gegessen), aber dann konnte sie es wirklich super.
Vielleicht war da ja die eine oder andere hilfreiche Idee dabei. Ach so, der Kinderwagen: Unserer wurde nur wenig benutzt, meist saß die Kleine im Tragetuch oder auf dem Arm, später dann auch auf den Schultern. Jetzt läuft sie meist selbst. Fand/Find ich gut so, man ist doch viel beweglicher als mit der Kutsche.

Viele Grüße - Heike