Ich will auch noch mal 
Hallo Edith,
Huhu!
Bin zwar nicht Edith, aber egal 
OK, ich will mal offen reden. Bei uns drüben darf ja jeder
seine Meinung haben
–
Würde ich Russisch können, könnte ich vielleicht was mit dieser Äußerung anfangen, aber so bleibt mir Deine ViKa ein Rätsel.
Was Du als „neue Medien“ beschönigst ist nicht mehr als
ein ordinäres Konsumprodukt, das den Erwerb weiterer or-
dinärer Konsumprodukte nach sich ziehen soll.
Ist das nicht in vielen Medien so? In Zeitungen und Zeitschriften wimmelt es von Werbung, Kinderbücher (ich ziehe mal H. Potter als Beispiel ran) werden mit Merchandising zugekippt.
Und auch bei LEGO, Playmobil, HABO (heißen die Holzeisenbahnen so?) ist in jedem Paket ein Flyer oder Prospekt beigefügt…
Der „korrekte Umgang“ mit dem Computer sollte vor allem
im „Nichtumgang“ bestehen, es sei denn, man verwendet
diesen als eingewöhnliches Werkzeug.
Deine Meinung! Warum sollten Kinder z.B. an regnerischen Tagen nicht auch mal zusammen ein Computerspiel zocken (bei uns war in der vorletzten Woche - mein Zwerg durfte wegen seine Mandel-OP noch nicht raus - 1, 2 oder 3 angesagt)? Computer sind nun mal nicht nur Arbeitsgeräte (halt meine Meinung *g*)!
Und da ist bei
Kindern nichts zu finden, was sie ohne dieses Werkzeug
nicht besser (mit anderen Werkzeugen) machen könnten.
Ich denke, hier sind wir gar nicht so weit auseinander! Wir hatten in besagter Woche die Hütte eigentlich dauernd mit 3 bis 5 Kindern gefüllt. Die haben super viel gespielt, das eher selten am Computer. Aber halt AUCH.
Welche „Schlüsselkompetenzen“ soll denn eine
„Computerbedienung“, die ja im wesentlichen eine
„Maschinenbedienung“ ist, benötigen?
Das habe ich in einer anderen Antwort auf Tara schon geschrieben.
Was ich gut verstehe: Wenn der Vater oder die Mutter,
die sehr oft verschiedenste Dinge mit ihrer „Computer-
maschine“ machen, ihren Sprößling auch mal diese
Rolle spielen lassen – so wie wir ja als kleine
Kinder gerne mal auf der Schreibmaschine herum-
getippt haben 
Eine Schreibmaschine bietet aber nun mal nicht im Geringsten die Möglichkeiten.
Zu meiner Kinderzeit gab es keine Computer in Haushalten. Mittlerweile ist es aber doch nun mal so, dass in fast allen Berufsfeldern (nur, um mal einen Bereich zu nennen) Computer zum Werkzeug gehören, wie vor 50 Jahren noch Papier und Stift.
Und damals hat sich bestimmt niemand empört, wenn Kinder mit Papier und Stiften gespielt haben…
Was aber, wenn ich mich hier als „erfahrene Eltern“
in „Computersachen“ verstehe? Wäre das denn so
abwegig? Liege ich völlig verkehrt?
Ich habe auch ein Problem mit Eltern, die ihren Kids im Alter von 5 Jahren (oder NOCH früher) ein TV-Gerät, einen Compi, eine Plastation, etc. ins Zimmer stellen und dann (noch schlimmer) nicht beaufsichtigen, was dort im Zimmer passiert!
Mein Sohn (7) hat einen Compi und einen Gameboy in seinem Zimmer. Er bekommt seine Flimmerkistenration von max. 1 Std. am Tag, wobei sich diese Stunde auf alle Flimmerkisten (Compi, Gameboy, TV [die nächsten Jahre nur im Wohnzimmer]) aufteilt.
Mittlerweile weiß er, wie er einfache Programme selbst installiert, oder wie er eine CD brennen kann. Das Installieren hat er selbst „erfahren“, das Brennen musste ich ihm kurz zeigen. Ich kann da nichts erkennen, was ich verteufeln soll, sorry! Und schulische oder soziale Probleme hat er nun wirklich nicht…
Nicht zu vergessen: Wir reden von Kindern, insbesondere
von kleinen Kindern im Vorschul- und frühen Schulalter.
Ich muss gestehen, dass meiner erst seit nem knappen Jahr Interesse am Computer entwickelt hat. Ziemlich genau bis er 6 wurde hat er zwischendurch mal auf meinem Rechner rumgehackt, dort aber nie länger als 10 Minuten - trotz Kindersoftware, die wir ihm noch nicht einmal selbst gekauft haben…
LG
Guido, dessen Frau noch nicht einmal weiß, wie man einen Computer einschaltet!