Hallo,
da das Vergesellschaften von Mäusen aus verschiedenen Familien zeitintensiv, schwierig und manchmal unmöglich ist, und der Mäuserich wohl schon alt ist, würde ich ihn alleine altern lassen. Ihm wird natürlich die familiäre Körperpflege fehlen, die den alten Mäusen sonst immer zukommt und die auch wirklich nötig wird zum Ende, so dass man dann irgendwann überlegen wird, ob sein Leben noch erträglich ist. ABer solange er das Putzen schafft, frisst und im Terrarium genug Beschäftigung hat, würde ich ihn einfach allein alt werden lassen.
So habe ich auch meine jahrelange Mäusehaltung beendet.
Hoffe, ich konnte helfen,
motte-s
wenn du ihn frei lässt, wird sein Überleben von eher begrenzter Dauer sein, da er nicht gelernt hat, draußen zu überleben. Sollte er auch noch weiß oder gescheckt sein, fällt er noch dazu besonders auf. Ihn an die frische Luft setzen, dürfte also eher eine „Tötung auf Umwegen“ sein.
Wenn er nur alt ist, kann man ihm vielleicht sein letztes Bisschen Leben noch gönnen - allzu groß wird seine Lebenserwartung wohl ohnehin nicht mehr sein. Das wird er auch ganz gut allein bewältigen.
Wenn ihr ihn töten wollt, sollte das in jedem Fall schnell und schmerzlos passieren. Das muss man können - sowohl technisch als auch mental, weil Liebhabmäuserich eben doch was anderes ist, als Hausmäuserich. Die Kinder sollten dabei in jedem Fall außen vor bleiben.
Mir ist es egal, ob irgendwo auf der Wel täglich massenhaft Meerschweinchen gegegessen werden, unser Kater jeden Tag seine Mäuse gefangen hat oder ich eigentlich Fleisch und Fisch gerne esse.
All unsere Haustiere stehen/standen immer unter „Naturschutz“. Kranke Meersäue oder Hamster wurden niemals bei schwerer Krankheit gegen eine Mauer o.ä. geworfen (ja, Nachbarn haben das tatsächlich mit ihrem Hamster getan), sondern falls notwendig vom Tierarzt eingeschläfert.
Opamäuserich wird wahrscheinlich gar nicht mehr so viel Interesse an junger Gesellschaft haben und wird froh sein, seine letzten Monate in aller Ruhe bei Dir verbringen zu dürfen. Eine Vergesellschaftung in dem Alter wird vermutlich eher Stress für Deinen Opi sein.
… bei schwerer Krankheit gegen eine Mauer o.ä. geworfen (ja, Nachbarn haben das tatsächlich mit ihrem Hamster getan), …
Solche Delikte werden zwar mangels Interessenvertretung vermutlich niemals verfolgt, aber sowas ist gesetzlich verboten (kriminell).
Aussetzen darf man sein Haustier auch nicht.
sondern falls notwendig vom Tierarzt eingeschläfert.
Wenn es nicht notwendig ist, wird man keinen Tierarzt finden, der es tut. Der Tierarzt und auch der Tierhalter darf kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund töten.
Also: Wenn man sein Tier nicht mehr will, Tierheim oder Vermittlung.
man weiß ja, dass Tiere einem ans Herz wachsen, aber es ist die erste Generation Haustier… Ich hoffe, auch die letzte und das letzte Tier geht mit dem letzten Kind aus dem Haus…
Tilli, die den Mäuserich nun immer mit Obst beglückt.
Wie kommt man bitte dazu, sich Haustiere anzuschaffen und, wenn man keine Lust mehr drauf hat, sie an die Wand zu hauen, zu verfüttern oder auszusetzen? Haustiere holt man sich freiwillig ins Haus und hat dann Verantwortung, bis alle verstorben sind. Warum haben kleine Nager keine Rechte? Einen kleinen Hund könnte man auch erschlagen oder an die Nachbarsschlange verfüttern, da hat man nur mehr Hemmungen, als bei einer Maus, obwohl diese genau so sehr Angst und Schmerzen haben kann.
Es gibt Auffangstationen, die sich auf kleine Nager spezialisier haben, weil diese in Tierheimen oft zu kurz kommen. Da ist der arme Mäuserich auf jeden Fall am besten aufgehoben.
Komisch, dass selbst solche Fragen immer so triggern müssen.
(Warum fallen derartige Tiere haben Rechte-Hemmungen eigentlich bei so vielen Menschen komplett unter den Tisch, wenn es buchstäblich „um die Wurst“ geht??)
Um mal wieder auf das Thema zu kommen:
Die Auffangstationen nehmen ihn nicht, weil er eben die Krätze oder sonstwas hat.
Ich glaube sie hat eine verzweifelte FRAGE gestellt.
Das man keine Tiere aussetzt und bla bla bla… weis sie sicher selbst.
Ihr tut das Mäuschen leid und sie will das Beste - keine Anklagen!!!
Gruß aus Berlin
Eve
Das sind dann keine seriösen Auffangstationen. Die nehmen
nämlich ALLE Tiere auf.
Hm…
Ist das seriös oder ein bißchen schizo?
Es handelt sich um einen knapp zwei Jahre alten hautkranken Farbmäuserich.
Ich hatte mal Kontakt zu einer Tierliebe-Organisation, die nahm Hängebauchschweine auf, die schlecht behandelt wurden… und die Leute hielten die Tiere dann im Wohnzimmer.
Seriös?
Weitere Stichworte gehen mir im Angesicht dieser Maus durch den Kopf:
Tierversuche für Kosmetika
Insektizidschwaden auf konventionell beackerten Feldern
Weggeworfene Fleischreste, Grillorgien…
südliche Länder
Tja, da baut der Mäuserich etwas auf. :-0
Ich hatte mal ein krankes Huhn, das sollte ich laut Forum auch zum Tierarzt bringen. Und was ist mit der Putenbrust aus Quälhaltung auf dem Abendbrottisch von Forennutzern?
muß mal provozieren
Vorneweg gesagt: ich bin an sich tierlieb und naturverbunden und weiß auch, wie sehr man an einem Tier hängt und wie schwer solche Entscheidungen sind - unseren Hund haben wir wegen eines schweren Nierenleidens einschläfern lassen, zum Glück war er aber schon 12.
Aber ich habe auch genügend Verbindung - nicht beruflich, sondern z.B. über Reitsport - zur Landwirtschaft und zur Haltung von Nutztieren etc. und bin deshalb geneigt solche Fragen nüchterner zu betrachten.
–> Was genau spricht eigentlich dagegen, diesen Mäuserich ins Jenseits zu befördern und wenn es mittels Katze oder Schlange wäre? Gut, Katze würde ich persönlich nicht bevorzugen, weil ich deren Spielverhalten mit der Beute zwar akzeptiere, aber dem Mäuserich nicht antun würde und der Tod durch eine Schlange ist evtl. (weiß ich nicht genau) auch eine langwierigere unschöne Sache. Aber alle Fleischfresser töten Beutetiere. Und wenn es nicht dieser Mäuserich ist, ist es am gleichen Tag vielleicht das gesunde und gerade brütende Rotkehlchen aus meinem Garten ??? Alle Fleischfresser ausrotten wollten wir ja nun doch nicht. Und Menschen können u.U. auf Fleisch verzichten. Vegetarisch ernährte Stubenkatzen betrachte ich als viel größere Tierqäulerei, als z.B. diesen Mäuserich zu verfüttern.
Wie würden die, vermutlich großen?, Kinder das denn finden?
wir hatten über die Jahre zahlreiche Hamster bei uns in Pflege.
Angefangen hat es als Geschenk des Onkels.
Meine Kinder wollten irgendwann kein Haustier mehr mit der Begründung,der Schmerz ist beim Verlust zu groß und zu zeitig,da den Hamstern nur ein kurzes Leben beschieden ist.
Wir haben uns dennoch immer wieder Hamster angeschafft,uns über die Aktionen und Spielchen ausserhalb des Käfigs gefreut und waren jedesmal bei deren Ableben schmerzlich berührt.
Die Hamster sind entweder an Altersschwäche gestorben oder einem Leiden erlegen und nie hätten wir daran gedacht den Tieren aus Bequemlichkeitsgründen deren Leben selbst zu beeenden.
Sie gehörten einfach zur Familie und wurden auch so behandelt.
(Der Tierarztbesuch kann den Wert des Tieres bei weitem übersteigen.)
Meine Kinder haben damit gelernt mit dem Tot umzugehen,Trauer zu zeigen und das Vergängliche zu begreifen.
Wenn ihr ihn töten wollt, sollte das in jedem Fall schnell und
schmerzlos passieren. Das muss man können - sowohl technisch
als auch mental, weil Liebhabmäuserich eben doch was anderes
ist, als Hausmäuserich. Die Kinder sollten dabei in jedem Fall
außen vor bleiben.