Hallo Experten
ich weiß, es wurde mittlerweile soviel über die experimente und versuche des LHC geredet, daß es manch einem verständlicherweise zu viel wird.
die einen sagen, das experiment, es ist gefährlich, welches von den andern wiederum nur belächelt wird. beide begründen es ja auch.
ich habe im grunde genommen nur zwei fragen die ich hier gerne beantwortet hätte, wovon sich die wichtigste sogar mit ja oder nein beantworten lassen würde.
als alter beobachter der B-Alpha sendungen mit „Prof Harald Lech“ der einem meiner meinung nach durch seine einfache art viel und gut erklärt, zur ersten frage.
Frage:
um etwas materie auf lichtgeschwindigkeit zu bringen, sollen doch ungeheure mengen an energie nötig sein.
womit und was schiebt die materie im LHC an, um das tempo der lichtgeschwindigkeit zu erreichen?
wo doch licht das schnellste ist, müsste das ja dann auch licht zum schieben sein, oder wie komme ich sonst auf so eine hohe geschwindigkeit, was ist es aber sonst?
wenn ja, wie kann licht schieben? oder wie geht das vonstatten?
bitte wenn es geht in einfachen verständlichen worten, danke.
und nun zu meiner wichtigsten frage, laut prof Lech, kommt man mit dem heutigen wissen zwar ganz ganz nahe bis an den urknall heran, *aber* doch nicht ganz.
Die *Planck-schwelle* bildet doch die Grenze experimentell überprüfbarer Naturkenntnis in richtung heute.
wir wissen also nichts über den zeitraum vom Urknall bis zur Planck-schwelle, geschweige etwas davor, der sogenannten Planck-Äera, oder dem urknall selber.
da in dieser zeit vor der Planck-schwelle Rt. Urknall die Quantentheorie sowie sogar die relativitätstheorie außer kraft war.
in dieser *Planch Äera* gab es weder eine Raumeinheit , Zeiteinheit noch gab es die uns bekannten Naturgesetze.
Frage:
handelt es sich bei den experimenten des LHC um einen eingriff in die *Planck-Äera?
oder noch um den bereich der nach der Planck-Schwelle in richtung heute besteht?
versucht das LHC Experiment diese Planck-schwelle richtung urknall überspringen zu wollen oder nicht?
vergleichbar mit der Büchse der Pandora,
Gibt es dafür ein klares ja oder nein, oder nur ein möglicherweise oder weiß man es nicht genau?
wird durch dieses Experiment eine zukünftige Theorie der Quantengravitation erwartet oder nicht?
sollte es sich also um ein Experiment handeln welches einen völlig unbekannten Bereich betrifft, verstehe ich das aufkommen von Bedenken und den Gegnern des LHC experimentes und deren Angst vor den unbekannten Folgen.
die Argumentation:
wenn ein schwarzes loch entstehen würde, wäre es absolut harmlos weil es ja so ein kleines wäre, was in sich sofort zerfallen würde.
OK, aber vor der Planck-Schwelle war alles sehr klein, kleiner als *nichts* (klingt komich) und was ist daraus geworden,
*Unser jetziges komplettes Universum.*
Also, experimentieren wir mit dem LHC mit experimenten im Rahmen der *Planck-Äera* und pokern wir dabei mit einem uns unbekannten Gefahrenpotenzial, Schwarzes Loch oder weiß der deufel was immer???
oder im Rahmen eines uns, wenn auch wenig aber bekannteren Zeitraumes nach der *Planck-Schwelle*?
entschuldigt mein teilweise kleinschreiben oder andere Fehler, aber ich leide unter leichter angeborener Legasthenie und das kleinschreiben hilft mir dabei die fehlerquote enorm zu reduzieren.
wer das nicht versteht kann ja mal googlen.
auf eine einfache antwort bin ich sehr gespannt und bedanke mich schon mal im voraus.
mit freundlichem Gruß
Franz
