Hallo,
Angaben über Zeiten und Strecken ohne Angabe von Bezugspunkten
sind ziemlich unsinnig.
das ist richtig.
Q-----------O------------------O------------E
…_|____________|__
…o…o
Ich mache nun aus dem Sender und dem Empfänger Sende-Empfänger, das heisst dass jeder senden und empfangen kann
Q1 ist links, Q2 rechts
Q1-----------O------------------O------------Q2
Dazwischen sind die beiden Lichtdetektoren, sie sind auch in der Lage als Q’s zu wirken, also auch in der Lage selbst senden zu können.
Wie können ja bei Bedarf immer neue Eigenschaften dazusetzten.
Momentan geht es darum Bezüge festzulegen.
Alle beteiligten haben Uhren, diese sind alle vorher auf Gleichgang abgestimmt worden.
Diese Uhren dienen als „Beobachter“.
Ihr Anzeigewert dient als Basis für Aussagen.
Wie als priviligierte® Beobachter können all diese Uhren lesen und deren Anzeigen bewerten.
Als Erstes wollen wir testen ob Licht vom Q1 zu Q2 ebensolange unterwegs ist wie Licht vom Q2 zu Q1.
Wir halten also fest wann Q1 gefeuert hat (Anzeigwert seiner Uhr) und
lesen dann die Uhr von Q2 ab der den Uhrenwert für uns aufgehoben hat der anstand als der Lichtblitz vorbeikam.
Daraus errechen wir die Dauer die das Licht vom Q1 zum Q2 unterwegs war.
Wir müssen also noch keinen -Absolutbezug- festlegen weil wir nur eine Differenz auswerten.
Der Bezug der Aussage ist ja schon vorher festgelegt worden.
Es sind die Uhren die verwendet werden.
Sie sind vorher alle auf Null gestellt worden und ticken alle gleich.
Nun soll die Lichtlaufdauer vom Q2 zum Q1 vermessen werden.
Wieder das gleiche Vorgehen.
Wir erhalten die gleiche Differenz, also ist das Licht immer gleich gelaufen, ob von links nach rechts, ob von rechts nach links.
Nun kommen die beiden Lichtdetektoren ins Spiel.
Q1-----------O1------------------O2------------Q2
Sie haben ebenfalls Uhren dabei.
Nun wieder das gleiche Spiel.
Licht läuft vom Q1 zum Q2, sobald es O1 erreicht hält dieser den Uhrenstand fest, O2 sobald er erreicht worden ist.
Wir bewerten die beiden Uhrenstände.
Nun sendet Q2, o2 und O1 liefern wiederum ihre Stände ab.
Es ergeben sich wiederum gleiche Differenzen.
Das bedeutet dass es keine Rolle spielt ob Licht von links nach rechts, oder von rechts nach links läuft.
Es liegt der -Verdacht- nahe dass sich das laufende Licht so verhält als sei der Fussboden der Bezug dafür.
Nun noch ein weiterer Test.
Wir lassen den Q1 sich schnell bewegen und bewerten mit O1 und O2 das laufende Licht.
Ebenso verfahren wir mit Q2.
Es stellt sich heraus dass es keine Rolle spielt wie schnell sich Q1/Q2 bewegen, in welche Richtung sie sich bewegen.
Das Licht läuft immer gleich über die Strecke die von O1/O2 vermessen wird.
Eigentlich könnten wir nun schon felsenfest behaupten dass sich das laufende Licht so verhält als sei sein Bezug an den Fussboden angenagelt.
Wie wollen aber sicher gehen.
Wenn es nicht so ist wie vermutet dann sollte, dann muss, sich ein Unterschied ergeben wenn sich O1/O2 gemeinsam in eine Richtung bewegen.
Denn dann muss sich ein Unterschied in der Laufdauer zeigen.
Wir setzen O1 und O2 auf eine Plattform, diese auf eine Schiene.
Die Plattform lässt sich also verscheiben.
Q1-----------O1------------------O2------------Q2
…_|____________|__
…o…o
----------------------- Erdoberfläche--------------------
die kleinen o sind die Räder auf den Schienen.
1’ Q1 sendet Licht, die Plattform bewegt sich in Richtung Q1.
2’ Q1 sendet Licht, die Plattform bewegt sich in Richtung Q2.
3’ Q2 sendet Licht, die Plattform bewegt sich in Richtung Q2.
4’ Q2 sendet Licht, die Plattform bewegt sich in Richtung Q1.
Die Auswertung ergibt dass sich die Dauer des Lichtlaufens zwischen den O’s verändert hat, sie hat länger/kürzer gedauert, je nachdem ob sie der Lichtquelle entgegengelaufen, oder sich von ihr entfernt haben
in Bezug zu ihrem Stillstand.
Es lässt sich nun also unumstösslich behaupten dass Licht so läuft als sei sein Bezug auf der Erdoberfläche, dem Fussboden angebunden.
Das bedeutet dass man jederzeit feststellen kann ob sich
der Schlitten bewegt oder nicht.
Kurt