Linksextreme Straftaten, die nicht in der Zeitung stehen:
- September:
Erneut Linksextremist gefaßt
Im Zusammenhang mit der Plakatierung der Bürgerbewegung pro Köln e.V. ging am späten Abend des 31. August der Polizei erneut ein linksextremer Straftäter ins Netz, diesmal aber einer von der harten kriminellen Sorte, der sich nicht mit Sachbeschädigungen aufgehalten hat. Vor dem Bezirksrathaus in Kalk stürmte der polizeibekannte Gewohnheitsschläger auf zwei Wahlhelfer von pro Köln zu, die gerade Plakate der Bürgerbewegung ausbessern wollten, und prügelte auf einen der beiden - den Schatzmeister von pro Köln, Manfred Rouhs - mit menschenverachtender Brutalität ein. Die sofort herbeigerufene Polizei nahm den Politkriminellen fest. Rouhs erlitt erhebliche Verletzungen und mußte im Kalker Krankenhaus behandelt werden. Der ärztliche Bericht verzeichnet einen angebrochenen Finger, eine schwere Prellung des linken Handrückens, Hautabschürfungen sowie Prellungen an Kopf und Rücken.
Der Schläger von Kalk war in der Vergangenheit an politischen Aktionen der „Sozialistischen Alternative (SAV)“ beteilig. Nach der polizeilichen Auflösung verschiedener Zentren linksextremer Gewalt in den vergangenen Jahren scheint sich mit der „SAV“ erneut eine kriminelle Vereinigung zu bilden, deren Ziel es ist, systematisch Straftaten gegen politisch Andersdenkende zu begehen, um dadurch ein Klima der Einschüchterung entstehen zu lassen. Die Festnahme in Kalk zeigt, daß diese Strategie nicht aufgeht. Der Schläger von Kalk wird die vollen straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen seines Verhaltens zu tragen haben.
Gewalt ist kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung. Die Institutionen des Rechtsstaates sind gefordert, um Politkriminelle jeder Schattierung in ihre Schranken zu weisen.
