Hallo,
Junior ist jetzt 9 Monate alt. So ganz allmählich gehen wir - alleine schon altersbedingt - jetzt immer mehr zu Nahrung in gröberen Stücken über, aber immer noch in einer sehr eingeschränkten Auswahl. Und ab dem 10. bis 12. Monat kann bzw. soll man ja auch langsam anfangen, die normale Kost zu füttern.
Aber während man jemanden mit den existierenden Büchern über Säuglingsernährung und Brei-Zubereitung quasi erschlagen kann, finde ich nichts brauchbares zur Kleinkind-Ernährung. 
Hier und da schnappt man mal vereinzelt Infos auf. Aber das finde ich etwas dürftig. Denn ich weiß z. B. erst seit Junior auf ein kleines Stückchen Erdbeere mit roten Flecken reagiert hat, dass man Erdbeeren eigentlich erst ab dem 3. Lebensjahr geben sollte. Ja, super, dass ich das HINTERHER nach einer Recherche im Netz erfahren habe…
Oder bei Milch weiß ich nur, dass es im ersten Lebensjahr maximal 200 ml sein dürfen. Aber ab wann darf es mehr sein? Irgendwann soll ja auch Käse und/oder Joghurt dazukommen…
Kennt jemand ein Buch, das einem solche Tipps verrät?
Das Buch braucht keine große Rezeptsammlung, denn Kochen an sich ist kein Problem! Es geht mir eigentlich viel mehr um eine Übersicht, welches Lebensmittel ab wann in welcher Menge und ggf. in welcher Zubereitungsform gegeben werden darf.
Wer hat den ultimativen Tipp für mich?
Viele Grüße
Merlinchen
Moin Merlinchen,
Kennt jemand ein Buch, das einem solche Tipps verrät?
Dein erstes Kind?!
Da haben wir auch so ein Gedöns veranstalltet 
Also Breichen seperat gekocht oder Gläschen gekauft etc.
Der zweite kriegte das, was auf dem Tisch stand zu futtern, ev. (sehr) klein geschnitten.
Und was soll ich sagen; er hat es überlebt!
Macht euch also keinen Kopf.
Ach ja, die erste Windel, wenn er Fleisch gegessen hat, wird sich in Deine Erinnerung hineinfressen 
Gandalf
Hallo Gandalf,
Dein erstes Kind?!
ja 
Da haben wir auch so ein Gedöns veranstalltet 
Also Breichen seperat gekocht oder Gläschen gekauft etc.
Ich glaube, da bin ich noch relativ harmlos… *g* Ich bin sicher niemand, der das Kind von allen Gefahren fern halten will. Es gibt Dinge, die passieren halt.
Macht euch also keinen Kopf.
Das ist allerdings leichter gesagt als getan! Denn Papa ist Allergiker, Mama hat auch so das ein oder andere „Leiden“ weiterzugeben… Da will man dem Kind ja nicht unnötig Dinge antun, die nicht sein müssen…
Es sind halt so Dinge wie „mehr als 200 ml Milch schaden den Nieren“ bei denen ich dann doch lieber etwas vorsichtiger bin. Denn z. B. gerade die Nierchen sind bei mir auch schon dezent in Mitleidenschaft gezogen (habe ich erst hinterher erfahren). Und da ich nicht weiß, wie empfindlich Juniors Nierchen sind, will ich ihn dann z. B. in dem Punkt nicht unnötig größeren Gefahren aussetzen. Also halte ich mich zur Zeit an die 200 ml. Aber ich kann ihm ja schlecht direkt am 1. Geburtstag dann gleich einen ganzen Liter Milch verabreichen… Und bis zum 20. Geburtstag zu warten, ist auch nicht die eleganteste Lösung… 
In welchen Etappen ist das denn dann aber sinnvoll?
Solche Dinge interessieren mich.
Ach ja, die erste Windel, wenn er Fleisch gegessen hat, wird
sich in Deine Erinnerung hineinfressen 
Ach, DARÜBER sind wir schon längst hinaus! *lach*
Viele Grüße
Merlinchen
Meine Tochter ist jetzt 19 Monate alt.
Ich habe die Erfahrung gemacht (aber auch bei anderen Dingen), dass die Kinder sich selten an Bücher halten.
Meine Tochter wollte um den 1. Geburtstag einfach das haben, was Mama und Papa gegessen haben. Jetzt aktuell gibts sachen, die sie mit den Händen essen kann (also mehr Nudeln und Kartoffeln - weniger Reis und Suppen). Bevor sich meine Tochter füttern lässt, isst sie lieber gar nichts.
Milch kriegt meine Tochter gar nicht. Ich müsste mit Zucker tricksen (kakao) damit sie sie pur trinkt. Aber durch Molkereiprodukte hat sie locker ihren Bedarf.
Erdbeeren isst sie sehr gerne, wenn ich sie erst nach dem 3. Geburtstag geben sollte, wäre sie vermutlich sehr enttäuscht. Sie verträgt sie super, dafür bekommt sie Ausschlag von Tomaten (Hinweis Pseudoallergie, natürliches Histaminvorkommen)
So, kein Buchtipp, nur privatgedöhns.
Schau Dein Kind an, lass dein Kind entscheiden.
Einige wenige Dinge solltest du meiden (passt in kein Buch)
Honig ist ein Rohprudukt, kann Krankheitserreger enthalten, Kinder unter einem Jahr sind gefährdet
Auch andere Rohwaren wie Rohmilchkäse, rohes halbgare Wurst und Fleischwaren und rohen Fisch solltes kleine Kinder nicht unbedingt essen.
Lutzie
Hallo Merlinchen,
schau mal hier
http://www.onmeda.de/ratgeber/kindergesundheit/ueber…
und hier
http://www.onmeda.de/ratgeber/kindergesundheit/famil…
Da findest du Tipps und am Ende der Artikel immer auch ein paar ganz ordentliche Buchtipps.
Ich werds auch so machen, dass ich mir anlese, was so geraten wird und das dann mit gesundem Menschenverstand und dem, was meine Tochter von selbst an Interesse zeigt, kombiniere.
Gruß
Cess
Hallo Merlinchen,
ich würde dir empfehlen dich mit der Ernährung echt nicht so unter Druck zu setzten.
Mein Kleiner ist 10 Monate alt und ißt ganz normal am Tisch mit. Natürlich ohne Gewürze, aber sonst einfach Alles.
Und er hat gar keine Probelem! Auch trinkt er Milch und ißt Erdbeeren.
Nebenher stille ich noch.
Ich glaube du solltest einfach ausprobieren was deine Kleine (war doch ein Mödchen?) verträgt und was nicht. Es wird dir nämlich immer jemand etwas anderes sagen. Da gibt es einfach zu viele Meinungen drüber.
So gibt es z.B. bei uns kein Fleisch und meinem Kind geht es auch prima.
Also mach dir da bitte keinen Streß!!
Alles Gute
ot
Hallo,
(war doch ein Mödchen?)
Süß. Und das wird dann, wenn es groß ist, ein Mod.
SCNR
Elke
Hallo Merlinchen,
es gibt eine Broschüre vom Bundesamt das auch das Thema Ernährung im Ersten Lebenjahr beinhaltet (Liegt evtl.auch bei Deinem Kinderarzt aus). Daher habe ich wertvolle Infos zum Thema Ernährung erhalten. Kannst Du Dich mit anderen Müttern austauschen? Wenn Du Dir ganz unsicher bist frag einfach mal beim Kinderarzt nach (gehört eigentlich zu den Us mit dazu). Es gibt auch spezielle Kochbücher für Kleinkinder, blätter einfach mal durch ob Dir was gefällt. Ich habe oft unser Essen einfach kleingestückelt, habe allerdings auch die Grundinfo`s gehabt da wir auf Allergien achten mussten. Das war am Anfang ein ziemliches Theater.
LG Ines
P.S Viele Regionen bieten auch Termine bei einer Ernährungsberaterin zur Ernährung von Kleinkindern an
Gib ihm Dein Futter
hi,
das was Du ißt. Was ihm nicht schmeckt wird er zu kommunizieren wissen… Das es Bücher zu Babykost gibt, liegt daran, dass eine Nachfrage existiert. (Fast) Nichts von dem was in den Büchern steht ist aber wirklich belegt. Bei Kleinkindern haben die Eltern dann schon festgestellt, dass Kinder verdammt viel Elternexperiment aushalten. Die Wänster sind robust und können demzufolge auch mampfen wonach ihnen ist. Wenn sie Allergien haben, kannst Du das aus keinem Buch vorauschauend erkennen.
pp
Nein, eine…
… Mode wirds. Der Mod ist männlich.
pp
Milch
wer sagt das Kuhsaft der Niere schadet? hab i noch nie gehört. Angst vor Steinen vielleicht? Und wer legt 200 ml fest? Halt ich für ein Gerücht der Teeindustrie und Fenchelbauern.
pp
Ach ja, die erste Windel, wenn er Fleisch gegessen hat, wird
sich in Deine Erinnerung hineinfressen 
Da bin ich jetzt aber neugierig. Bei uns gibt es kein Fleisch. Darum fehlt mir diese Erfahrung. Was ist denn dann anders?
*ganz gespannt*
die Lulea
Gandalf
Hallo,
wer sagt das Kuhsaft der Niere schadet? hab i noch nie gehört.
Angst vor Steinen vielleicht? Und wer legt 200 ml fest? Halt
ich für ein Gerücht der Teeindustrie und Fenchelbauern.
das ist unter anderem beim FKE zu lesen. Mir hat es aber auch eine Ernährungsberaterin erzählt.
Es schadet dabei der hohe Eiweiß-Anteil. Ob das dann zu Steinen oder was anderem führt - keine Ahnung.
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo,
Da bin ich jetzt aber neugierig. Bei uns gibt es kein Fleisch.
Darum fehlt mir diese Erfahrung. Was ist denn dann anders?
wenn man vorher schon glaubt, dass eine volle Windel stinkt, wird man nach dem Genuss von Fleisch eines „Besseren“ belehrt… 
Dann kann es auch schon mal vorkommen, dass man sein Kind aus einigen Metern entfernung riecht.
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo,
wie weit man sich an Empfehlungen hält, ist ja die eigene Entscheidung eines jeden.
Ich gehöre dafür - im Gegensatz zu vielen anderen - zu der Gruppe Mütter, die ihrem Kind seit dem 8. Monat täglich Kuhmilch verabreicht.
Und ich finde es nicht verwerflich, seinem Kind vorm 3. Geburstag Erdbeeren zu geben. Ich hätte es nur schön gefunden, wenn ich vorher gewusst hätte, dass es zu irgendwelchen Reaktionen (bei uns dann rote Flecken auf dem Rücken) führen kann.
Auch sowas wie der von dir erwähnte Honig… so einfache Dinge interessieren mich. Und die wünsche ich mir daher alle in einem Buch gesammelt.
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo Cess,
Ich werds auch so machen, dass ich mir anlese, was so geraten
wird und das dann mit gesundem Menschenverstand und dem, was
meine Tochter von selbst an Interesse zeigt, kombiniere.
Genau das habe ich auch vor. Deine Links sind dafür durchaus hilfreich. So „langfristige“ Informationen habe ich aber auch sehr gerne in einem Buch jederzeit griffbereit. Wenn du also noch etwas dazu entdeckst, freu ich mich über einen Hinweis.
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo senftube,
ich würde dir empfehlen dich mit der Ernährung echt nicht so
unter Druck zu setzten.
nö, habe ich nicht vor. Aber Informationen sammeln kann man ja trotzdem… 
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo,
(war doch ein Mödchen?)
Süß. Und das wird dann, wenn es groß ist, ein Mod.
*lach*
Das sollte ich mal im Hinterkopf haben. Schließlich ist er die Folge des www-Chats…
Viele Grüße
Merlinchen
Hallo,
es gibt eine Broschüre vom Bundesamt das auch das Thema
Ernährung im Ersten Lebenjahr beinhaltet (Liegt evtl.auch bei
Deinem Kinderarzt aus).
beim Kinderarzt ist mir noch nichts derartiges aufgefallen. Von welchem Bundesamt ist die Broschüre? Dann kann ich mich mal gezielt auf die Suche machen. Allerdings interessiert mich ja mehr das, was nach dem 1. Lebensjahr kommt…
P.S Viele Regionen bieten auch Termine bei einer
Ernährungsberaterin zur Ernährung von Kleinkindern an
Da waren wir auch schon - vom Kinderarzt hingeschickt - wegen Papas Allergien. Da standen dann aber andere Fragen an. Und ich hätte gerne einfach quasi „dauerhaft“ einen Ratgeber zur Hand um z. B. bei Bedarf was nachzuschlagen. Alternativ nehme ich natürlich auch gerne eine Ernährungsberaterin, die rund um die Uhr auf unserem Sofa auf Abruf ist
.
Viele Grüße
Merlinchen
Hi,
Genau das habe ich auch vor. Deine Links sind dafür durchaus
hilfreich. So „langfristige“ Informationen habe ich aber auch
sehr gerne in einem Buch jederzeit griffbereit. Wenn du also
noch etwas dazu entdeckst, freu ich mich über einen Hinweis.
kann ich dir geben - am Ende der verlinkten Artikel ist immer ein Quellennachweis. Da steht drin, aus welchen Quellen die Infos für die Artikel kommen. Einige davon sind Bücher, die du einfach bei Amazon kaufen kannst.
Aber einen gezielten Tipp hab ich auch nicht. 
Gruß
Cess