hallo an alle,
habe seit anfang dezember einen vorfall bereich 3. lendenwirbel. obwohl die ärzte meinen, dass sei ein recht heftiger vorfall, geht es mir eigentlich ganz ok, außer dass mir insb. beim gehen das rechte bein zieht. auf alle fälle geht es mir schon besser als noch vor 4 wochen. der letzte arzt meinte, dass sich das wohl ohne op nicht wieder beheben ließe, da die bandscheibe so kaputt ist, dass sie nicht mehr an ihre ausgangsposition zurückrutschen könnte. ich habe allerdings die hoffnung, dass auch ohne op hinzubekommen, mache auch schon intensiv krankengym.
meine frage:
hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann von seinem heilungsverlauf berichten?
gruß
jule
Hallo,
ich habe zwar keinen Bandscheibenvorfall, aber auch Schäden an der Wirbelsäule, die solche Symtome haben.
Ich mache auch Muskeltraining und seit 5 Wochen eine Kur mit Glucosaminen, mein Zustand hat sich sehr gebessert, ich komme fast ohne Beschwerden aus.
Es grüßt
m.reitner
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Jule,
habe selbst seit einigen Jahren Vorfälle im Bereich L4/L5.
Dachte in der schlimmsten Zeit, daß ich ohne OP nicht mehr auskomme.
Orthopäde wollte mir schon die Einweiung ins Krankenhaus in die Hand drücken.
Eine Bekannte gab mir den Tip es mit Akupunktur zur versuchen.
Bin im allgemeinen sehr skeptisch mit Akupunktur, Hömeopathie, Aloe Vera und dem ganzen Zeug !!!
Vor lauter Angst vor´ner OP ergriff ich diesen Strohhalm.
Nach 10 Sitzungen waren die Schmerzen im Bereich des erträglichen.
Hab heute noch Streß, mache regelmäßig REHA-Sport etc.
Übrigens als ich wieder mal beim Orthopäden war und ihm erzählte, daß ich es mit Akupunktur in den Griff bekam, bot er mir an er könne auch Akupunktur.
Kostet zwar 3mal soviel wie bei dem Hömeopaten bei dem ich war, er wäre aber ja schliesslich auch Arzt.
Ich wünsche dir Gesundheit und einen guten Arzt !!
Gruß
Hans
Hi Hans,
bei mir hat leider die Akupunktur (10 Sitzungen) überhaupt keine Änderungen ergeben. Schade! Kann aber wohl auch vorkommen.
Liebe Grüße
Burkhard
Hallo,
ich hatte vor zehn Jahren einen Bandscheibenvorfall S1 (Kreuzbein), der Arzt wollte mich auf jeden Fall ins Krankenhaus schicken, aber ich wollte nicht. Ich konnte wirklich nicht schmerzfrei stehen, sitzen (war am schlimmsten) und liegen - ich hatte immer Schmerzen! Ich habe 14 Wochen zu Hause im Stufenbett gelegen. Das war ein leerer Wasserkasten, mit einem Kissen oben drauf. Darauf habe ich rechtwinkelig meine Unterschenkel gelegt. Das entlastet die Wirbelsäule am besten. Am Anfang hatte ich trotzdem Schmerzen, aber nach ein paar Tagen konnte ich das schon stundenlang machen und merkte eine erhebliche Besserung. Ich bekam auch Krankengymnastik verschrieben, die ich zweimal täglich machte. Das ist wichtig und hat sehr geholfen, da durch das viele Liegen die Muskeln sehr rasch abgebaut werden und durch die Gymnastik die Rücken-Muskulatur zur Stütze der Wirbelsäule wieder gestärkt wird. Nach den 14 Wochen war ich fast schmerzfrei und konnte glücklicherweise wieder arbeiten, und nach einem Jahr habe ich auch die Krankengymnastik immer mehr weggelassen.
Eine Operation ist leider keine Gewähr dafür, dass die Schmerzen weg sind. Vorsicht auch vor den Nebenwirkungen bis zur Möglichkeit der Lähmung!
Nach zwei Jahren war ich vollkommen beschwerdefrei, ich kann wieder alle Bewegungen machen und jogge locker 10 Kilometer.
Ich wünsche dir gute Besserung!
RoRe