Mac-System vs PC-System

schönen guten morgen alle zusammen,

ich weiß nicht genau, ob ich hier in diesem (unter-)forum richtig bin, aber ich wüsste nicht, wo cih es sonst posten soll.
ich arbeite in einer werbeagentur, die auf mac-rechner schwört (mein chef ist von den dingern, was grafikarbeiten angeht extrem überzeugt). meine meinung ist allerdings, dass ich mit den pc-systemen besser klarkomme als mit den macs.
so sachen wie design und betriebssystem-oberfläche interessieren mich nicht, aber gibt es wirklich relevante punkte bei denen man sagen könnte, dass ein mac im werbebereich besser ist als ein pc.

ich habe schon das eine oder andere forum durchsucht, aber ich stoße immer nur auf beiträge von „mac-fans“ oder „pc-fans“ und die zerreissen das jeweils andere system in der luft. was ich suche sind neutrale betrachtungen der systeme und vielleicht ein fazit dazu, was in werbeagenturen besser ist.

mfg
wisi

Ach herrje . . .
das ist genauso eine überflüssige, von Emotionen geprägte Debatte wie Windows vs. Linux.

Jedes System hat Vor- und Nachteile, aber das einzige, was für einen speziellen Einsatzzweck zählen (sollte), ist die Software.
Macs waren früher auch aufgrund der homogenen und übersichtlichen Benutzeroberfläche und nicht zuletzt wegen der verfügbaren Software für euren Einsatzzweck jedem PC um Längen überlegen. Das ist heute nicht mehr so, aber das Bild ist geprägt. Die wirklich wichtige Software (also Photoshop und DTP-Soft) unterscheidet sich heute nicht mehr, von daher isses eigentlich wurst, was man benutzt.

Ich persönlich würde allerdings - wenn irgend - möglich eine Mischung der Systeme im Netz vermeiden. Das sollte zwar problemlos möglich sein, die Erfahrung lehrt aber, das es immer noch an der einen oder anderen Ecke knirscht. Wenn es also bisher nur Macs in deiner Agentur gibt, dann solltet ihr auch dabei bleiben. (Und das kommt von einem überzeugten PC-User :wink:

Hy,

ich weiß nicht genau, ob ich hier in diesem (unter-)forum
richtig bin, aber ich wüsste nicht, wo cih es sonst posten
soll.

schaun wa mal…

ich arbeite in einer werbeagentur, die auf mac-rechner schwört
(mein chef ist von den dingern, was grafikarbeiten angeht
extrem überzeugt). meine meinung ist allerdings, dass ich mit
den pc-systemen besser klarkomme als mit den macs.

Glaube mir die Werbeagentur wird wissen warum Sie das so macht …

so sachen wie design und betriebssystem-oberfläche
interessieren mich nicht, aber gibt es wirklich relevante
punkte bei denen man sagen könnte, dass ein mac im
werbebereich besser ist als ein pc.

Ja, die gibt es. Jahrzentelange Erfahrung.

ich habe schon das eine oder andere forum durchsucht, aber ich
stoße immer nur auf beiträge von „mac-fans“ oder „pc-fans“ und
die zerreissen das jeweils andere system in der luft. was ich
suche sind neutrale betrachtungen der systeme und vielleicht
ein fazit dazu, was in werbeagenturen besser ist.

Wie der Vorredner schon gesagt hat: Diese und ähnliche Diskussionen sind mehr oder weniger sinnfrei.

Aber um mal meine 2Cent dazu beizusteuern …
Es ist wie eine gut geschmierte Maschine. Alles was mit Design in welcher Art auch immer zu tun hat, hat sich vor Jahrzenten mal zum Apple hingewandt. Egal ob Software, Treiber, etc. Egal ob in der Druckvorstufe, Design, etc. Und weil das seit Jahren eben funktioniert läuft das halt auch so weiter.

Klar kann man das für und wieder verschiedener Betriebssysteme erläutern. Ist aber der falsche Weg, weil dieser zu keinem Ziel führt :wink:

Gewöhne dich an den Mac und arbeite damit. Man kommt schnell damit klar und im Endeffekt bist Du wie jeder andere egal ob am mac oder PC ein Mäuseschubser…

Gruß
h.

also little h. - auf deine antwort hätte ich verzichten können. nach jemandem der mir sagt "gewöhn dich dran … " usw kann cih auch in anderen foren suchen. da ist mir die antwort von mabuse schon lieber, da man zumindest sagen kann, dass es eigentlich egal ist was man benutzt.

Hallo,

also ich vermag nicht zu sagen ob ein PC oder ein Mac der bessere Computer ist. Da ich aber auch in einer Werbeagentur arbeite (also ähnliche Aufgaben zu erledigen sind) kann ich Dir sagen warum wir uns für PC-Systeme entschieden haben.

  1. PC-Systeme sind heute bezüglich Prozessoren/Festplatten bei gleichen Kosten, leistungsfähiger als Mac-Systeme.
  2. Hardware: Hardwareaufrüstungen (Zusatzkarten etc.) sind für den PC zumeist schneller am Markt als für dem Mac und in der Regel günstiger.
  3. Viele Hersteller von Plottern, LFP-Druckern etc. konfigurieren ihre Schnittstellen nach PC-Standards - oft benötigt man für den Mac zusätzliche Schnittstellenkarten (Kosten).
  4. Viele sinnvolle Softwaretools werden zuerst für den PC entwickelt und sind für den Mac erst später oder gar nicht verfügbar.

Das dies so ist liegt sicherlich nicht daran das Macs schlechter wären, sondern spiegelt nur den Verbreitungsgrad von PC-Systemen und somit deren Marktmacht wider.

Eingefleischte Mac-Fans werden sich aber auch durch rationale Argumente nicht umstimmen lassen :wink:

Gruß
Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

also little h. - auf deine antwort hätte ich verzichten
können. nach jemandem der mir sagt "gewöhn dich dran … " usw
kann cih auch in anderen foren suchen.

Was für eine Antwort hast Du denn erwartet?
Win ist gut, Mac ist Dreck und zu nichts zu gebrauchen - oder umgekehrt?

Tatsächlich kann man heutzutage fast jede Aufgabe mit fast jedem Betriebssystem lösen, die Wahl ist letztendlich Geschmackssache.

Wenn es jedoch in einer Branche/Firma ein „System der Wahl“ gibt hat man letztendlich nur 3 Möglichkeiten:

  • Branche/Firma wechseln
  • sich daran gewöhnen
  • bis zur Rente damit hadern

Ich glaube nicht, daß es sich für eine Unternehmen lohnt wegen des Geschmacks eines einzelnen Anwenders eine homogene (und damit leicht administrierbare) Umgebung aufzugeben.

LG
Stuffi

muchas gracias frank,
damit hast du meinen glauben in die forencommunity wieder hergestellt.

an alle anderen — nehmt euch nen beispiel an frank …

Hi auf die Gefahr hin daß du auf meine Antwort ebenfalls verzichten
kannst, aber nun gut.
Ich arbeite mit beiden Systemen, die gesamte Druckvorstufe
Bildbearbeitung Proofen mit Mac, Rippen Plotten mit PC - quasi
eigentlich nur als Druckserver.

Der Hintergrund ist folgender, Farbmanagement und Software gabs
früher nur ordentlich für MAC, Ripsoftware dagegen nur für PC.

Nun obwohl es schon möglich wäre mit Win auch in der Bildbearbeitung
zu arbeiten, finde ich doch insgesamt den Mac trotz höherer
Hardwarekosten wirtschaftlicher.
Dies einfach deshalb da über Jahre hinweg das Prinzip völlig ident
geblieben ist (ok. es gab den eine grundsätzlichen Sprung von OS 9
zu OS 10)
Ich weiss zb. wo ich Profile hinzugeben habe, um in jedem Programm
darauf zugreifen zu können egal ob als Softproof, zum Einbinden oder
zum Proofen. Das ist nur ein Beisspiel.
Ich brauche einfach meine Arbeitszeit um Produktiv zu sein, und nicht
um mich um irgendwelche Konfigurationen zu kümmern.
Ich weiss natürlich, daß ich am PC nicht so versiert bin und daß es
möglicherweise daran liegt. Deshalb lasse ich mir die komplizierten
Dinge am PC meist von den Lieferanten einrichten.
Interessant ist nur daß bei Programmen und Geräten die für beide
Systeme sind, die selbe Installation am MAC meist ohne fremde Hilfe
in wesentlich kürzerer Zeit selbst erledigt ist, der geschulte Profi
(bei inkl. InstallationPreis) hingegen mehrere Telefonate und
Downloads, Support und oftmals einen zweiten und dritten Termin
benötigt.

Diese Beobachtung als Beispiel, warum ich alles was geht am Mac mache
und nur was dort nicht geht am PC.
Schlieslich sind die Stillstandzeiten, auch wenn ich dem Lieferanten
nichts zu zahlen brauche auch Kosten.

Noch ein Beispiel, ist mir grad kürzlich aufgefallen.
ich habe 4 Macs davon steht einer kaputt Softwaremäsig herum (der
wird demnächst aber selbst repariert bekommt aber zuerst eine größere
Platte), aber ich habe auch 8 PCs davon funktionieren
3 hardwaremäsig fast, davon muß einer aber neu aufgesetzt werden.
Da kommen die Macs dann eigentlich doch billiger

OL

danke offline,
dein beitrag hat mir sachlich gut beschrieben wie es aus der sicht eines mac-users ist.
kurzum guter beitrag … danke

antwort von mabuse schon lieber, da man zumindest sagen kann, dass es
eigentlich egal ist was man benutzt.

Das ist eigentlich auch die einzig richtige Antwort. Eine objektive
pro/contra - Diskussion hat es bei diesem Thema NOCH NIE gegeben. Beide
Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und je nachdem wie man selber
gepolt ist, muss man die halt für sich abwägen und dann entsprechend
entscheiden.

Hallo!

Nun auch mein Senf dazu, so als Wanderer zwischen den Welten:

Ich arbeite meistens unter Windows beruflich, zuhause aber am PC unter Linux, auf einem anderen PC unter Win XP. Ganz früher habe ich mal an einem Mac Plus gearbeitet und mit einer der ersten Pagemaker Versionen ein paar Kataloge und Broschüren gestaltet. Das war damals das Nonplusultra für grafische Sachen.

Ich glaube, dass mein nächster Privatrechner ein iMac wird, da fast alle Applikationen, die ich auf dem Windows-Rechner fahre, auch schon lange für den Mac verfügbar sind. Mich reizt einfach der stabile Unterbau (Unix-Derivat), der in den neuen Macs ist. Performance Probleme sollte man eigentlich auch keine mehr haben.

Es gibt nur eine Killer-Applikation, wo es IMHO nichts Gescheites für den Mac gibt: Ein wirklich brauchbares CAD-System für den Maschinenbau. Da habe ich mir schon den Wolf gesucht, aber nichts gefunden. Und ein Windowsprogramm (AutoDesk o.ä.) unter einer Windows-Emulation auf dem Mac laufen zu lassen ist wahrscheinlich nicht so der Brüller. Ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.

Just my 2 Cent.

Grüße

/Reinhard

Hallo wisi,

ich arbeite in einer werbeagentur, die auf mac-rechner schwört
(mein chef ist von den dingern, was grafikarbeiten angeht
extrem überzeugt). meine meinung ist allerdings, dass ich mit
den pc-systemen besser klarkomme als mit den macs.
so sachen wie design und betriebssystem-oberfläche
interessieren mich nicht, aber gibt es wirklich relevante
punkte bei denen man sagen könnte, dass ein mac im
werbebereich besser ist als ein pc.

Als erstes sollte man definieren was unter „besser“ zu verstehen ist !

Da es hier um ein Berufliches Umfeld geht, steht kommt eigentlich nur die Produktivität als Kriterium in Frage.

Hinzu kommt noch, dass im Bereich Werbung/Graphik keine Insellösungen gefragt sind, da die Ergebnisse normalerweise an andere Firmen weitergegeben werden müssen.

Grundsätzlich ist es so, das ein PC-System wesentlich innovativer ist, da es mehr Firmen gibt welche neue Hardware und Programme für Windows anbieten, als für den Mac. Wie auch schon geschrieben wurde werden neue Programme auch meist zuerst für Windows entwickelt und erst später auf den Mac portiert.

Allerdings ist die Innovation und die vielen Hersteller auch ein Nachteil:

  1. Neue Geräte und Programme haben Kinderkrankheiten. Schon bei der Portierung fliessen die Erfahrung mit der ersten Generation als Verbesserung ein.
  2. Durch viele Hersteller gibt es enorm viele Kombination. Es ist heute gar nicht mehr Möglich diese alle zu testen, weshalb es in der PC-Welt auch viel mehr Probleme damit gibt.
  3. Im Bereich Werbung/Graphik/Druck hat sich nun mal der Mac durchgesetzt. z.B. beim Datenaustausch ist es immer einfacher zwischen gleichen System zu tauschen, als wenn man auf ein Anderes portieren muss. Dieses Brett hier zeigt eigentlich recht deutlich, dass vor allem PC-User Probleme haben, ihre Daten im richtigen Format an eine Druckerei abzuliefern. Grundsätzlich ist es kein Problem die Daten auf einem PC zu erstellen und im richtigen Format abzuliefern, aber es benötigt wesentlich mehr Fachwissen vom Anwender als wenn die Daten auf einem Mac erstellt werden.

Allerdings sollten sich Benutzer nicht mit solchen Problemen herumplagen müssen, wen sie produktiv sein sollen.

Bei der Peripherie sind diese beiden Welten mittlerweile durch USB zusammengerückt.

Auf einem „alten Hobel“ bei dem man sämtliche Macken kennt ist man meist produktiver als auf einem leistungsfähigeren nigelnagelneuen System, bei dem man von den Macken überrascht wird, bzw. erst lernen muss wie man damit die Aufgaben angehen muss.

MfG Peter(TOO)
P.S. Da ich im technischen Bereich tätig bin, ist für mich ein Mac eher unbrauchbar.

Grundsätzlich ist es so, das ein PC-System wesentlich
innovativer ist, da es mehr Firmen gibt welche neue Hardware
und Programme für Windows anbieten, als für den Mac. Wie auch
schon geschrieben wurde werden neue Programme auch meist
zuerst für Windows entwickelt und erst später auf den Mac
portiert.

Nichts für ungut aber an dieser Stelle habe ich gelacht wie schon lange nicht mehr.
Solchen Unsinn bekommt man selten serviert. Wohl Quantität mit Qualität verwechselt oder?
Gerade im Grafikbereich ist es ja so, dass fast alle professionellen Programme zuerts für den Mac entwickelt wurden und jahrelang auch nur dort liefen, ehe sie auch PC-tauglich gemacht wurden.
Photoshop z.B. lief auch danach am Mac viel besser als am PC, weil es am Mac einfach mit weniger Arbeitsspeicher auskam, und das habe ich mir nicht ausgedacht sondern von einer ganzen Reihe Profis gehört, die auf beiden Systemen arbeiteten, vornehmlich in Druckereien.
Wo es allerdings für den Mac echt eng wird, wie schon in einem anderen posting erwähnt wurde, sind CAD und 3D- Programme. Die gibt es zwar auch ausreichend für den Mac, aber die meisten Plug-ins laufen dann nur auf den PC-Versionen…

MacJazz

  1. PC-Systeme sind heute bezüglich Prozessoren/Festplatten bei
    gleichen Kosten, leistungsfähiger als Mac-Systeme.

… das würde ich gerne mal sehen!

  1. Hardware: Hardwareaufrüstungen (Zusatzkarten etc.) sind für
    den PC zumeist schneller am Markt als für dem Mac und in der
    Regel günstiger.

… Zustzkarten??? USB, SCSI, Firewire hatte Apple auf den Markt gebracht.

  1. Viele Hersteller von Plottern, LFP-Druckern etc.
    konfigurieren ihre Schnittstellen nach PC-Standards - oft
    benötigt man für den Mac zusätzliche Schnittstellenkarten
    (Kosten).

Schnittstellenkarten – nenne mir da bitt Beispiele (siehe Punkt 2)

  1. Viele sinnvolle Softwaretools werden zuerst für den PC
    entwickelt und sind für den Mac erst später oder gar nicht
    verfügbar.

z. B. das Office-Paket von MICROSOFT gibt es für den Mac meist schon ein Quartal früher als für die Dose – und läuft stabiler.

Eingefleischte Mac-Fans werden sich aber auch durch rationale
Argumente nicht umstimmen lassen :wink:

… wenig Rationales zu entdecken. Ich habe übrigens keinen Sex mit meinem Powerbook :wink:

Gruß
Magnus

PS: Arbeite hier an einem G4, 5 Jahre alt mit CS1 und CS3 – es läuft…

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Hi Reinhard!

Wolf gesucht, aber nichts gefunden. Und ein Windowsprogramm
(AutoDesk o.ä.) unter einer Windows-Emulation auf dem Mac
laufen zu lassen ist wahrscheinlich nicht so der Brüller. Ich
lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.

Evt. läuft das mit parallels Desktop http://www.parallels.com/ doch
ganz gut. Die neueste Versionu unterstütz u.a. jetzt auch
Hardware-3d-Beschleunigung und scheint performancemäßig ganz gut zu
sein. Leider fehlen mir die entsprechenden Windowsprogramme zum
Vergleichen.

Vielleicht lohnt es sich trotzdem das mal anzuchecken.

Gruß

Edi

Hallo,

der Grund warum Macs im Grafik/DTP-Bereich weiter verbreitet sind/waren hat einen technischen Hintergrund:

Windows verwendet zum Anzeigen auf dem Bildschirm eine Technik namens GDI, die vor allem auf Bildschrimanzeige optimiert ist. Wenn man jetzt eine PS oder PDF-Datei erzeugen möchte, gehen durch die Wandlung informationen verloren bzw. werden die Farben verfälscht.

Konsistente Farben zu erhalten ist auch auf Macs nicht ganz einfach, aber bis OS9 wurde von Apple PS, ab OSX pdf als systeminternes Verfahren genutzt und daher die Wandlung in eine eben solche Datei stark vereinfacht.

z. B. das Office-Paket von MICROSOFT gibt es für den Mac meist
schon ein Quartal früher als für die Dose – und läuft
stabiler.

Sollte man noch erwähnen, daß es für den Mac entwickelt wurde und erst
später auch für Win zur Verfügung stand?

Bei der SW, die es wirklich erst für Win und dann für Mac gibt, dürfte
es seit den Intel - Macs schneller gehen, weil wegen gleicher Proz.
Archtektur einfacher…

b23

Ach Leute,
es ist müßig darüber zu diskutieren ob Mac oder PC. Auch wenn ein System 10-mal besser als ein windows-Rechner ist, er wird immer ein Nischendasein führen und zwar solange, bis es genug gute Spiele für dieses System gibt. Ist einfach so. PC-User sind Spieler, auch wenn sie es nicht gerne zugeben. Ihre erste Sorge, wenn ein neues BS herauskommt - laufen meine Spiele noch, welche schnelle Grafikkarte kann ich einbauen?

War schon früher so. Z.B. der gute alte Amiga 2000 (war damals schon besser und schneller als jeder vergleichbare PC) wurde nur als Spielkiste belächelt. Eigenartigerweise wurden, kurz nachdem man PCs mit Officpaketen auf den Markt geschmissen hatte, die Spieleregale in den Kaufhäusern schlagartig immer länger, die für den Amiga immer kürzer.

Unter dem Deckmäntelchen, ich brauche einen PC zu Hause um ernsthaft zu arbeiten, frönt der PC-User sein Zockerdasein. Nur zugeben wird er das nie :wink:.

Gruß Jürgen

Salut,

ich arbeite mit allen drei Systemen, WinXP, Linux SuSE 10.x und auf’m Schleppi Mac OS 10.x, wobei dort auch WinXP in Parallels Desktop installiert ist. Alle Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und es gibt nicht „das beste“, wichtig ist, dass die Software, die benötigt wird, auf dem System läuft, sprich, daß die anstehenden Aufgaben schnell und effizient gelöst werden können. Je nach Aufgabe ist m.E. das Sytem der Wahl ein anderes.

Mein Eindruck war bis jetzt, daß Grafik / Video / Bildbearbeitung beim Mac am besten „out of the box“ läuft, d.h. mit der wenigsten Frickelei, man aber gleichzeitig die effiziente Kommandozeile hat, die Linux einem bietet. Auf der anderen Seite hat man für WinXP und Linux im Schnitt eine größere Auswahl an Programmen zur Verfügung (was aber auch teils sicher mit meiner bisher kurzen Mac -Erfahrung zusammenhängt). WinXP hat den Vorteil, daß man zwar leicht irgendwas bekommt, die meiste Perepherie dort mit Treibern lieferbar ist, aber das System sehr leicht kaputt administrieren läßt, wenn man den naiven Zugang des Nicht-Admin-Profis wählt, auch wenn „man sich mit Rechnern auskennt“. Solche Möchte-Gern Profis, wie auch ich einer bin, nerven mit ihren vermeintlichen Besser-Wissen nur die Leute, die wirklich Ahnung haben. Denn meistens haben die doch Recht und sich was bei gedacht - und wenn’s nur ist, daß es so, wie’s jetzt ist, läuft.

Aus Firmensicht, würde ich immer ein homogenes System wählen (bspw. alle Computer Macs), da sich dann der Verwaltungs- und Administrationsaufwand DEUTLICH reduziert und auch Inkompatibilitäten wie sie immer zwischen verschiedenen Systemen auftreten, geringer sind.

Beste Grüße,
Ingo

  1. PC-Systeme sind heute bezüglich Prozessoren/Festplatten bei
    gleichen Kosten, leistungsfähiger als Mac-Systeme.

… das würde ich gerne mal sehen!

Na, schau einfach mal die aktuellen Angebote im PC-Bereich an, glaube kaum das Du für das gleiche Geld einen ähnlich ausgestatteten und Leistungsstarken Mac mit Betriebssytem für das Geld bekommst.

IMac:
Image

* 2,0 GHz Intel
Core 2 Duo
* 1 GB Arbeitsspeicher
* 250 GB Festplatte1
* 8x SuperDrive Laufwerk (Double Layer)
* ATI Radeon HD 2400 XT mit 128 MB
>>1199 Euro

HP-Hewlett-Packard Workstation xw4400 (PW375ET)

  • PC-Komplettsystem,
    Prozessor Intel Core 2 Duo E6600, 2,4GHz,
    Arbeitsspeicher 2GB (2x 1GB) DDR2,
    Festplatte 250GB, 7200 U/Min,
    Laufwerke 16X DVD+/-RW Dual-Layer-LightScribe,
    Anschlüsse 7 USB 2.0, Seriell, Parallel, PS/2 Tastatur/Maus, RJ-45, Audio I/O, LAN 10/100/1000 Mbit, keine Grafikkarte,
    Betriebssystem Windows XP Professional, Zubehör Tastatur, Maus
    Eur 1.199,00

Also der PC hat doppelten Arbeitsspeicher,schnelleren Prozessor, besseres DVD.-Laufwerk etc.

  1. Hardware: Hardwareaufrüstungen (Zusatzkarten etc.) sind für
    den PC zumeist schneller am Markt als für dem Mac und in der
    Regel günstiger.

… Zustzkarten??? USB, SCSI, Firewire hatte Apple auf den
Markt gebracht.

Na super, hab ich auch nie bezweifelt. Wenn aber heute neue Steckkarten auf den Markt kommen, sind es in der Regel erst die für PC-Systeme.

  1. Viele Hersteller von Plottern, LFP-Druckern etc.
    konfigurieren ihre Schnittstellen nach PC-Standards - oft
    benötigt man für den Mac zusätzliche Schnittstellenkarten
    (Kosten).

Schnittstellenkarten – nenne mir da bitt Beispiele (siehe
Punkt 2)

Viele Schneideplotter, Graviermaschinen etc. benötigen serielle Schnittstellen (und laufen auch heute noch stabiler darüber als über USB) - da gab es beim Mac schon 1999 Schwierigkeiten: Serielle Schnittstelle zum Nachrüsten im G3-Mac

Zitat: c’t-Archiv, 15/1999, Seite 37; Wer nicht teures Geld in neue USB-Hardware investieren mag, braucht einen Adapter, um alte Peripherie für die serielle Schnittstelle weiterzuverwenden. Stealth Port und gPort versprechen volle Kompatibilität zu Modems, Druckern, MIDI- und anderen Geräten am G3-Macintosh.

  1. Viele sinnvolle Softwaretools werden zuerst für den PC
    entwickelt und sind für den Mac erst später oder gar nicht
    verfügbar.

z. B. das Office-Paket von MICROSOFT gibt es für den Mac meist
schon ein Quartal früher als für die Dose – und läuft
stabiler.

Also ich würde Office (obwohl es eine nützliche Software ist)nicht unbedingt als Tool bezeichnen.

Eingefleischte Mac-Fans werden sich aber auch durch rationale
Argumente nicht umstimmen lassen :wink:

… wenig Rationales zu entdecken. Ich habe übrigens keinen
Sex mit meinem Powerbook :wink:

Klar, und damit hast Du den oben geschriebenen Satz ja durchaus bestätigt :wink:.

Gruß
Magnus

PS: Arbeite hier an einem G4, 5 Jahre alt mit CS1 und CS3 – es
läuft…

Na, dann weißt Du ja vielleicht gar nicht was ein moderner PC leisten kann :wink:!

Gruß
Frank