Makellose Maria

Hallo Herb!

>Mathematik mit Religion in Verbindung zu bringen halte ich nicht für angeraten. Ein guter Mathelehrer kann den Schülern neue „Mathe-Gesetze“ beweisen. Mach das mal mit einer Religion, die beruht auf Glauben.

Ich stimme Dir zu, daß viele Menschen noch nicht über den Glauben hinausgekommen sind. Leider! Diese lieben den allerliebevollsten, heiligen Vater in Jesus eben noch nicht genug. Menschen, die IHN ü b e r a l l e s lieben, finden in ihrem Innern die Bestätigung ihres Glaubens. Dann ist es nicht mehr nur Glaube, sondern Wissen! Aber, da reicht natürlich kein lauer Glaube. (Offb 3,16 Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.)

Es gibt durch den Propheten Lorber, 1800-1864, Graz, das Gesicht des Oalim. Da wird gezeigt, daß da keine Lehre zu etwas nütze ist, wenn ihre Satzungen nicht durch Gottes lebendiges Zeugnis in jedes Menschen Herz können bestätigt werden! Das ist gerade der Punkt, den Du angesprochen hast:

09] … Der Mensch, der Mich nicht sah und hörte, wie ihr jetzt, kann von Mir lediglich nichts wissen, außer was er gehört hat von seinen nächsten Vormenschen. 10] Also war es auch bei euch bis jetzt der Fall, da außer dem Adam und der Eva niemand Mich je gesehen und gehört hatte – außer durch den Mund Adams und der Eva, die da Mich gesehen und gehört haben, und einigen wenigen Zeitgenossen Ahbels, die da Meine Stimme durch Meinen Engel vernommen haben. 11] Wie es aber euch ergangen ist bis auf diese Zeit, also wird es wieder eu-ren Nachkommen ergehen, die Mich da nur durch euren Mund werden, aber eigentlich besonders nur durch eure Herzen sollen tätig kennen lernen. 12] Was aber könnt ihr euren Kindern von Meinem Dasein denn für B e w e i s e geben, so Ich Mich ihnen nicht auch zeige und zeigen kann und darf, wie nun euch? 13] Ihr könnet ihnen nichts anderes tun, als nur oft genug sagen, daß Ich zwar allenthalben da bin unsichtbar, wohne aber eigentlich dennoch irgendwo über allen Sternen in einer endlosen Höhe der Höhen, oder Tiefe der Tiefen, und daß ihr Mich wesenhaft gesehen habet. 14] Werden eure Kinder aber auch ihren Kindern eine solche Lehre von Mir geben können, da sie keine Zeugen waren Meiner Sichtbarkeit?
15] Sehet, so sie lehreten als Zeugen, da müßten sie ja vor Scham rot werden, und ihre Kinder würden es ihnen ja doch gar bald ankennen (ansehen), daß ihnen ihre Eltern eine Unwahrheit gesagt haben! 16] Daher müssen sie ihnen sicher doch nur euch als Zeugen Meines Daseins aufstellen, – und so fort auf Kinder und Kinder, und Kinder und Kinder. 17] Wenn aber dadurch die Zeugen stets mehr und mehr veralten werden und lange, lange, lange nicht mehr dasein werden und von den späteren Nachkommen sogar das Dasein der einstmaligen Zeu-gen selbst bezweifelt wird, saget, wie wird es da mit der Lehre von Mir aussehen?!
18] Wird am Ende nicht auch deren Echtheit samt eurem Dasein bezweifelt werden?! (!!!)
19] Und was werden diese Menschen dann tun, wenn für die Echtheit dieser Meiner gegenwärtigen Lehre nie-mand mehr einen gültigen und haltbaren Beweis wird aufzustellen imstande sein? 20] Ich sage euch, da wird sich dann bald ein jeder nur etwas mächtigere Mensch einen naturmäßigen Gott machen und wird ihn mit seinen Hauptleidenschaften ehren und wird endlich seine Brüder mit Gewalt zwingen, diesem seinem Gotte zu huldigen und zu opfern. 21] Wenn aber solches zustande gebracht wird, so wird durch solche Abgötterei auch alles hin-absinken in die allertiefste Nacht des Verderbens und des ewigen Todes, und Ich werde dann gezwungen wer-den, mit feurigen Schwertern und flammenden Ruten zu richten die in den Tod gesunkene Welt, um sie wieder so weit zu beleben, daß sie fähig werde eines anderen Gerichtes; und da wird aus Tausenden kaum einer zur Freiheit gelangen, oder – was ebensoviel heißt – Tausende werden da kaum das freie Leben eines einzelnen haben, und ihr Wohnort wird heißen Materie.
22] Ich meine aber nun, ihr werdet in die Genüge haben, um einzusehen, daß alle Lehre vom Munde zu Munde kein nütze ist und also auch die vom Herzen zu Herzen, wenn sie nicht durch eine innere heilige Zeugenschaft auf das lebendigste bestätigt wird. 23] Ja wahrlich, sage Ich euch, die Lehre mag an und für sich noch so wahr, gut und schön sein, wenn sie aber allein auf den Glauben angewiesen wird, der da nichts als die alleinige schale Überlieferung zum Grunde und die Blindheit des Herzens zum zeugenden Beweise für die Echtheit der Lehre hat, so ist die Lehre alles dessen ungeachtet zu nichts nütze! 24] Ihr aber seid schon überschwach geworden, da doch alle eure Urlehrer noch am Leben sind; wie wird es denn hernach erst jenen ergehen, die über eure jetzige Existenz selbst in den blindesten Kampf geraten werden?!
25] Daher sage Ich euch noch einmal, daß da keine Lehre zu etwas nütze ist, wenn ihre Satzungen nicht durch Mein lebendiges Zeugnis in jedes Menschen Herz können bestätigt werden! 26] Im Oalim habt ihr dieses leben-dige Zeugnis ganz vollkommen dargestellt gefunden. Also ist es auch hernach zu nehmen, daß ihr zwar Meinen Namen und Meine urewige Gnade, Heiligkeit und liebevollste Wesenheit lehret die Kinder schon aus eurem Munde auf die Art, wie Ich es euch nun bis zur Genüge schon gezeigt habe; aber nur lasset es nicht bei der Lehre allein bewendet sein, sondern sorget eifrigst dafür, daß diese Lehre bei ihnen alsbald übergehe zur vollen, lebendigen Tat, und seid versichert, daß da jeder, der in und an sich diese Lehre ernstlich tätig aufnehmen wird, alsbald das große, lebendige, heilige Zeugnis Oalims in sich finden wird, welches da überstark leuchtend zeu-gen wird von der lebendigen Echtheit dieses Meines nun an euch alle gerichteten Wortes!

Soweit der Hinweis auf den inneren Beweis. Ist dieser Text nicht ein Ansporn, den Vater in Jesus mehr als alles auf der Welt in der Tat zu lieben, damit unser Glauben zum Wissen wird ?

Gruß
Helmut

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herzlichen Dank für Text, Links u. Tipps :smile: o.T.
.

Hi ho,

hast Du Dich mal mit Mathematik beschäftigt? Da ist jeder Satz und jedes „Gesetz“ bewiesen, und zwar runter bis aufs kleinste Detail. Das ist von jedem Nachvollziehbar.
Wo ist bitteschön die Beweisfähigkeit in der Religion? Ein Satz in der Mathematik kann von jedem überprüft werden. Jeder Satz in der Religion beruht a priori auf Glauben. Da lässt sich definitiv nix beweisen.

Glauben kann nicht durch blosses wollen zum Wissen werden, so einfach ist das nicht :wink:

Viele Grüsse und schönes Wochenende,

Herb

Soweit der Hinweis auf den inneren Beweis. Ist dieser Text
nicht ein Ansporn, den Vater in Jesus mehr als alles auf der
Welt in der Tat zu lieben, damit unser Glauben zum Wissen wird
?

Gruß
Helmut

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Hallo Metapher,

vielen Dank für Deine Ausführungen.
Brillant wie immer *

Da fast alle Kulte im Laufe
der Zeit wechselseitig überlagert wurden, kann man ihre
Historie heute weitgehend nicht mehr nachzeichnen.

Also eine Verschmelzung der mesopotamischen Astarte mit der keltischen Bridgit kann ich mir nicht recht vorstellen. Die beiden Kulturen waren doch soweit voneinander entfernt (geographisch). Wie kommt es da zu Ähnlichkeiten?

Marienkulte sind daher kein „Ersatz“ für frühere sog.
„heidnische“ Göttinnen, sondern Synkretismen: Also in
Wirklichkeit Konservierungen alter Kulte in neuem Gewand.

Und somit verehrt die heutige Christenheit jene Gottheiten, von denen der Gott Abrahams, Isaaks und Israels gesagt hat, dass wir sie nicht verehren sollen.

Gruss Harald

Hallo Herb!

>hast Du Dich mal mit Mathematik beschäftigt? Da ist jeder Satz und jedes „Gesetz“ bewiesen, und zwar runter bis aufs kleinste Detail. Das ist von jedem Nachvollziehbar.

Da stimme ich Dir völlig zu. Das ist ja auch der Grund, warum es bei der Mathematik zwischen den Völkern keine Probleme gibt. Denn 2x2=4, bei allen Völkern!

>Wo ist bitteschön die Beweisfähigkeit in der Religion? Ein Satz in der Mathematik kann von jedem überprüft werden. Jeder Satz in der Religion beruht a priori auf Glauben. Da lässt sich definitiv nix beweisen.

Im Gegensatz zur Mathematik, läßt sich Gott nicht allgemein und auch nicht materiell, sondern nur in jedem einzelnen Menschen g e i s t i g beweisen. Das ist deshalb so, um die Willensfreiheit der Menschen nicht zu gefährden. Ich versuche das an einem Beispiel zu erklären:

Die Wissenschaft kann zwar feststellen, d a ß in einem bestimmten Bereich des Gehirns g e d a c h t w i r d, aber sie kann nicht sagen, w a s g e d a c h t w i r d! Denn Gedanken sind nicht materiell, sondern geistig!

Genau so ist es mit dem Gottesbeweis. Da sitzen zwei Menschen auf einer Bank. Der Eine hat eine geistige Schau und schwelgt in den Ausflüssen der Gnade Gottes und der Andere merkt nichts davon.

Aber von Gott aus sind wir Menschen so eingerichtet, und das zeigt das Gesicht des Oalim, daß jeder einzelne Mensch diesen Beweis in sich finden kann, wenn er nur will. Dazu ist aber nötig, daß er seine ganze Liebe auf Gott konzentriert, und das geht nicht von heute auf morgen. Das ist ein langer Prozeß.

Da wir aber Gott mehr lieben sollen, wie alles andere auf der Welt, sollte uns kein Aufwand zu schade sein. So aber verschwenden die meisten Menschen den Großteil ihrer Zeit mit Nebensächlichkeiten, ohne Gott in sich gesucht und gefunden zu haben und gelangen unreif ins Jenseits. (Was ihnen viel Bitterkeit verursachen wird.)

Gruß Helmut