Mal wieder so ein Klops

Hallo Gemeinde,

hier mal wieder ein weiterer Grund, warum ich froh bin, nnicht mehr der katholischen Kirche anzugehören.

http://de.news.yahoo.com/030729/3/3k8nj.html

Vor allem wen ich lese

Papst Johannes Paul II. und Ratzinger seien besorgt angesichts der Tendenzen in Deutschland und anderen europäischen Ländern, das Zusammenleben von Homosexuellen praktisch als gleichberechtigte Lebensform wie die «normale» Ehe anzuerkennen. Dies dürften katholische Politiker in den Parlamenten nicht stillschweigend hinnehmen.

Da sollen Prister erst mal in ‚normalen‘ Ehen leben, bevor sie solch einen Dumpfsinn von sich geben.

Bin mal wieder bedient von Voitila

Gandalf

von wegen Nächstenliebe
Hi,

tja, da fragt man sich wirklich, wie ernst diese Leute ihre eigenen Gebote nehmen. Nächstenliebe kann ich da nicht erkennen…

Gruss,

Herb

Hi,

tja, warum soll es keine Nächstenliebe sein, wenn die Kirche den Homosexuellen helfen will, ihre Krankheit zu überwinden.
(Es gibt dafür genug Beispiele)

Ciao

Thomas

tja, warum soll es keine Nächstenliebe sein, wenn die Kirche
den Homosexuellen helfen will, ihre Krankheit zu überwinden.
(Es gibt dafür genug Beispiele)

Ich enthalte mich jetzt mal jeder Bewertung, ob Homosexualität eine Krankheit ist. Die Beispiele hätten mich aber mal interessiert. Bitte nennen mir ein paar davon!

Hi Thomas,

tja, warum soll es keine Nächstenliebe sein, wenn die Kirche
den Homosexuellen helfen will, ihre Krankheit zu überwinden.

Du hast Dich im Brett vertan, so was gehört in Brett ‚Witze‘

(Es gibt dafür genug Beispiele)

Auf die ich seeeeeeehr neugierig bin

Gandalf

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Homosexualität war bis vor einigen Jahren tatsächlich eine Krankheit. Man konnte seine homosexuellen Kinder zur Therapie schicken.

Ich selber bin in dieser Hinsicht etwas konservativ und finde daß es sich hier nicht unbedingt um ein natürliches Verhalten handelt. Daß die Kirche hier nicht unbedingt Verständnis zeigt dafür hab ich ausnahmsweise Verständnis. das wäre ja gegen ihre Lehre.

Solange mich keiner belästigt sollen aber alle das Tun was sie wollen. Bin gespannt wie lang es noch dauern wird und sich die ersten alten Damen mit ihren Pudeln outen.

Grüße Dusan

Bin gespannt wie lang es noch dauern wird und sich die
ersten alten Damen mit ihren Pudeln outen.

Waaas? Das wird ja immer interessanter. Erzähl mir unbedingt mehr über die Pudel!

Beispiele?

Hi,

tja, warum soll es keine Nächstenliebe sein, wenn die Kirche
den Homosexuellen helfen will, ihre Krankheit zu überwinden.
(Es gibt dafür genug Beispiele)

Meinst Du die schwulen Pfarrer, die sich an den Ministranten vergehen?
Dafür gibt es sicher mehr Beispiele, als Du zu Deinem Punkt bringen kannst (vor allem, wo Homosexuelle von ihrer „Krankheit“ geheilt wurden).

Wir leben im 21.(!) Jahrhundert, dachte ich.

Gollum

Thema auf breiter Front verfehlt!
Hallo Thomas

tja, warum soll es keine Nächstenliebe sein, wenn die Kirche
den Homosexuellen helfen will, ihre Krankheit zu überwinden.

Nun, wenn Kardinal Ratzinger Politiker in aller Welt unter Druck setzen will, aus puren Prinzip-Gründen gegen eine Rechtsform zu stimmen, die in der Bevölkerung längst breite Zustimmung erfährt (60% der Deutschen z.B. sind für die Homo-Ehe), dann hat das nichts damit zu tun, irgendjemandem dabei zu helfen, irgendwelche Krankheiten zu überwinden.

Übrigens haben weder du noch Ratzinger bislang schlüssig erklären können, warum es die christliche Familie gefährden soll, wenn für Menschen, für die aufgrund ihrer sexuellen Identität eine trditionelle Ehe sowieso nicht in Frage kommt, ein eigenes Rechtsinstitut geschaffen wird. Die Homo-Ehe nimmt der traditionellen Ehe und Familie überhaupt nichts weg!

Das wichtigste aber:
Homosexualität ist keine Krankheit!
Zu diesem Schluss sind die Weltgesundheitsorganisation, die amerikanische psychiatrische Vereinigung, der Bundesverband deutscher Psychologen usw. bereits vor Jahren und Jahrzenten gekommen, und haben damit einen Schlussstrich unter das Missverständnis gezogen, nur Verhalten das in der Mehrheit sei, sei auch „normal“ und „gesund“.

Überleg mal: Linkshänder sind auch in der Minderheit gegenüber Rechtshändern. Ist Linkshändigkeit deswegen eine Krankheit? Früher glaubte man dies und versuchte, Linkshänder zur Rechtshändigkeit umzuerziehen - oft mit massiven psychischen Folgen für die Betroffenen.

(Es gibt dafür genug Beispiele)

Da hast du Recht, es gibt tatsächlich erschreckend viele Negativbeispiele dafür! Umpoler-Organisationen aus dem kirchlichen Umfeld wie „Wüstenstrom e.V.“ machen mit einfachen Parolen und Konzepten Stimmung für eine angebliche „Heilbarkeit“ der Homosexualität, und führen zum Beweis eine Reihe von Einzelfällen angeblich gelungener Therapien an. Das ganze ist natürlich kein bisschen wissenschaftlich fundiert oder ausgewertet, und die Fallberichte ovn gründlich misslungenen Therapiefehlschlägen werden auch gründlich unter den Teppich gekehrt.

http://www.lsbk.ch/zwischenraum/Stellungnahme_von_Ud…

Grüße
Wolfgang

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Typische Glanzleistung von Wackelhennes und Co.owT
Gruß kw

Hi,

tja, warum soll es keine Nächstenliebe sein, wenn die Kirche
den Homosexuellen helfen will, ihre Krankheit zu überwinden.
(Es gibt dafür genug Beispiele)

ich kenn da einen Homosexuellen, der Dir sicher gerne dabei hilft, Deine Krankheit zu überwinden. Gleitmittel und andere Utensilien bringt er mit, Du musst also nicht weiter tun als locker lassen :wink:

Soll ich einen Termin für Euch beide ausmachen?

M.

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hi,

wieso thema verfehlt? das brett heißt u.a. religion. also darf jeder seine religiöse meinung zu jedem thema äußern, auch wenn sie anderen nicht paßt.

Die Homo-Ehe nimmt
der traditionellen Ehe und Familie überhaupt nichts weg!

den begriff. der ist religiös besetzt. und das paßt vielen nicht. solange man homo-lebensgemeinschaften EHEN nennt, wird man damit ständig leute provozieren. das halte ich für unnötigen aktionismus und populistischen stammtisch-journalismus. „homo-ehe“ ist so ein wort aus der gossenjournaille.

Zu diesem Schluss sind die Weltgesundheitsorganisation, die
amerikanische psychiatrische Vereinigung, der Bundesverband
deutscher Psychologen usw. bereits vor Jahren und Jahrzenten
gekommen, und haben damit einen Schlussstrich unter das
Missverständnis gezogen, nur Verhalten das in der Mehrheit
sei, sei auch „normal“ und „gesund“.

der staat hat sich de entscheidung zu enthalten, was normal und akzeptiert ist und was nicht. er darf sich weder in das leben von schwulen noch in die religion einmischen. deswegen soll es meinetwegen homo-lebensgemeinschaften geben, aber man darf es nicht EHE nennen, da dies religiöse gefühle verletzt.

datafox

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Hi datafox,

wieso thema verfehlt?

Weil Thomas in einer Dikussion über politische Einflussnahme der Kirche plötzlich von angeblichen Heilmöglichkeiten bei Homosexulität spricht. Davon ist weder im Ratzinger-Papier noch im bisherigen Thread die Rede. Lies mein Posting noch einmal.

das brett heißt u.a. religion. also darf
jeder seine religiöse meinung zu jedem thema äußern, auch wenn
sie anderen nicht paßt.

Völlig einverstanden.

Die Homo-Ehe nimmt
der traditionellen Ehe und Familie überhaupt nichts weg!

den begriff. der ist religiös besetzt. und das paßt vielen
nicht. solange man homo-lebensgemeinschaften EHEN nennt, wird
man damit ständig leute provozieren. das halte ich für
unnötigen aktionismus und populistischen
stammtisch-journalismus. „homo-ehe“ ist so ein wort aus der
gossenjournaille.

Der korrekte Begriff ist (in Deutschland) „eingetragene Lebenspartnerschaft“. Ich habe in der Eile den Begriff „Homo-Ehe“ verwendet, weil er in der öffentlichen Diskussion ist, und weil ich glaubte, damit können mehr Leser etwas anfangen. Ich akzeptiere deine Begriffs-Kritik; an der Sache ändert es nichts.

der staat hat sich de entscheidung zu enthalten, was normal
und akzeptiert ist und was nicht. er darf sich weder in das
leben von schwulen noch in die religion einmischen. deswegen
soll es meinetwegen homo-lebensgemeinschaften geben,

Wiederum völlig einverstanden.

aber man
darf es nicht EHE nennen, da dies religiöse gefühle verletzt.

s.o. Ich habe den Begriff nicht erfunden, und ich finde ihn auch selber nicht gut.

Grüße
Wolfgang

Hi Datafox,

spätestens seit Bismark ist die Ehe eine staatliche Institution!

Die kirchliche Eheschließung ist ein rein symbolischer Akt, auch wenn es den Vertretern der Kirche immer noch schwerfällt, sich damit abzufinden.

Den Begriff ‚Homo-Ehe‘ halte ich zwar auch für ziemlich unglücklich gewählt, aber den Tanz der Katholiken versteh ich mal wieder nicht.

Gandalf

Hallo Gandalf

Was regst Du Dich denn auf, wenn die katholische Führung das tut, was sie schon immer getan hat?

Der Standpunkt der katholischen Obrigkeit zu dem Thema ist bekannt und klar, der gesetzliche ebenso. Insofern ist das alles alter Kaffee.

Gruss
Thomas

Mir fällt gerade das Beispiel eines Jugendlichen ein, den ich persönlich kannte, und der durch Gebet seine (nicht praktizierte)Homosexualität überwunden hat. Sonst gibt es in entsprechenden Büchern auch Zeugnisse.

Viele Grüsse

Thomas

Mir fällt gerade das Beispiel eines Jugendlichen ein, den ich
persönlich kannte, und der durch Gebet seine (nicht
praktizierte)Homosexualität überwunden hat.

Mir fallen da Beispiele von Freunden ein, die durch (praktizierte) Homosexualität die tiefen Verletzungen von religiöser Erziehung und Bigotterie überwunden haben.

Sonst gibt es in
entsprechenden Büchern auch Zeugnisse.

Fakten? Was sind „entsprechende Bücher“?

Ich schließe dich in meine Gebete mit ein. O Herr, wirf Hirn vom Himmel!

Wolfgang

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Hi Thomas,

Mir fällt gerade das Beispiel eines Jugendlichen ein, den ich
persönlich kannte, und der durch Gebet seine (nicht
praktizierte)Homosexualität überwunden hat.

mir fällt gerade ein Beispiel ein, wo ein Klassenkamerad meines Bruders (in den prüden 60ern) durch Bigotterie und Druck des Elternhauses, Priester etc. in den Selbstmord getötet wurde, weil er schwul war und es nicht sein durfte.
So gesehen auch ne Heilung, den schwul war er dann auch nicht mehr.

Meine Meinung zu Deiner These:
Leute, die Schwule krank bezeichnen sind selber krank.

Gandalf

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hi,

Davon ist weder im Ratzinger-Papier
noch im bisherigen Thread die Rede. Lies mein Posting noch
einmal.

ACK

Ich akzeptiere deine Begriffs-Kritik; an der Sache
ändert es nichts.

an diesem begriff spießt es sich aber, meine ich. wenn man strikte trennung von staat und kirche fordert, dann darf eine wie immer eingetragene lebensgemeinschaft eben nicht „ehe“ heißen. umgekehrt darf die religion dem staat nicht vorschreiben, wer sich wie eintragen darf. die verwirrung und empörung von beiden seiten (die einen empören sich über „homo-ehen“, die anderen empören sich über religiöse einmischung ins privatleben) hat nur darin ihren ursprung.

dann sind wir ja einer meinung…

gruß datafox

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Mir fällt gerade das Beispiel eines Jugendlichen ein, den ich
persönlich kannte, und der durch Gebet seine (nicht
praktizierte)Homosexualität überwunden hat. Sonst gibt es in
entsprechenden Büchern auch Zeugnisse.

Na, bleiben wir bei diesem Jugendlichen. Warum glaubte er, er müsse seine Homosexualität überwinden? Woher kamen seine Schuldgefühle? Warum haben andere Männer mit ihrer Homosexualität keine Probleme? Wie war das bei ihm?