Hallo zusammen
Meine Fragen beziehen sich speziell auf Erfahrungen mit Malamuten.
Ich werde morgen früh eine solchen Hund aus einem Tierheim zu mir nehmen und würde gerne wissen auf was ich besonderst zu achten habe,da ich oft höre das Husky im Allgemeinen eine schwer zu führende Rasse sind.
Eigentlich war ich auf der Suche nach einer einfach sportlichen Mischlingshündin.Aber wie das halt so ist da sieht man ein schönes Tier und erkundigt sich danach. Dann wurde der Zwinger aufgemacht und der Hund(Arko) lief auf uns zu hat uns freudig begrüsst,beschnuppert und abgeschleckt!und da wars um mich geschehen. Ich bin zwar mit Hunden aufgewachsen und glaube zumindest soviel Erfahrung gemacht zu haben das ich das Wesen eines Tieres beurteilen kann.Dieser Hund hat ein sehr ruhiges und ich möchte fast sagen "liebes"Wesen.Nach Auskunft und eigenen Beobachtungen hat „Er“ z.B.mit anderen Hunden gar keine Probleme gleich welchen Geschlecht oder Grösse,was für mich ein Zeichen von Ausgeglichenheit und/oder Selbstbewustsein ist,sehe ich das richtig?
Mein Problem wird warscheinlich die „Erziehung“ werden da Arko schon 7 Jahre alt ist und eigentlich nicht mehr erzogen werden kann,ich aber nicht weiss was er kann und was nicht.Wie kriege ich das raus?
Nach Aussage ist er im Schlittensport eigesetzt worden,woraus ich schliesse das ihm bestimmte Kommandos bekannt sein müssen.
Mir ist klar das ich mit so einem Hund eine große Verantwortung übernehme aber ich bin fest entschlossen Arko ein schönes und angenehmes Leben zu bieten.Deshalb auch meine Bitte an alle die mir davon abraten wollen,helft mir lieber mit Tips und Tricks wie ich mich verhalten muss, denn abgeraten haben mir schon viele und ich will diesen Weg trotzdem gehen.
Da es sicher eine Menge offener Fragen gibt werde ich versuchen alle Fragen zu beantworten.
So nun bitte ich um zahlreiche „Tips“.
MfG Stressless
Hallo,
ich habe keine konkrete Erfahrung mit Husky oder Malamute. Das sind übrigens 2 verschiedene Rassen, die sich auch durchaus vom Wesen her unterscheiden.
Nur kurz hierzu:
Mein Problem wird warscheinlich die „Erziehung“ werden da Arko
schon 7 Jahre alt ist und eigentlich nicht mehr erzogen werden
kann,
Das ist falsch. Ein Hund kann immer Neues lernen, egal wie alt.
ich aber nicht weiss was er kann und was nicht.Wie kriege
ich das raus?
Du wirst schon merken, welche Grundkommandos er kann. Probiere sie einfach aus. Sitz, Platz und an der Leine gehen lassen sich ja ohne große Psychologiekenntnisse einem Hund beibringen, falls er es nicht kann.
Ich empfehle Dir nach kurzer Eingewöhnungszeit den Besuch einer guten Hundeschule. Auch ein paar Einzelstunden mit einem Hundetrainer können sicher nicht schaden. Achte darauf, dass mit positiver Verstärkung gearbeitet wird, und nicht mit Strafen. Möglicherweise gibt es auch jemanden mit spezifischer Erfahrung mit nordischen Hunden.
Wenn der Hund im Schlittensport eingesetzt wurde, kennt er möglicherweise nur Zwingerhaltung. Plane schon mal was Du machst, wenn er nicht stubenrein ist. Aber auch erwachsene Hunde, die nur den Tierheimzwinger kennen, lernen so etwas oft schnell.
Nordische Hunde sind bekannt dafür, dass sie eine konsequente Hand benötigen und oft „Einmannhunde“ sind, die nur einen Alphamenschen anerkennen, alle anderen sind Fußvolk. Wenn es also Mitbewohner oder häufige Besucher gibt, sollte der Hund frühzeitig lernen, dass diese zu akzeptieren sind.
Sei am Anfang nicht zu nachsichtig mit dem Hund. Was er später nicht darf, soll er auch jetzt nicht ausnahmsweise dürfen, weil er ja so ein armer Tierheimhund ist
Mitleid ist nicht angebracht, der Hund sitzt garantiert nicht depressiv bei Dir und denkt an die furchtbare Zeit im Tierheim zurück, sondern lebt im Jetzt.
Nordische Hunde sind Laufhunde. Wenn er gesundheitlich OK ist, benötigt er mehrere Stunden hurtigen Auslauf pro Tag. Also das Fahrrad poliert und aufgepumpt!
Viel Erfolg mit dem Nordischen,
Myriam
Hallo,
ich habe keine konkrete Erfahrung mit Husky oder Malamute. Das
sind übrigens 2 verschiedene Rassen, die sich auch durchaus
vom Wesen her unterscheiden.
Jupp,habe ich schon mitgekriegt.
Nur kurz hierzu:
Mein Problem wird warscheinlich die „Erziehung“ werden da Arko
schon 7 Jahre alt ist und eigentlich nicht mehr erzogen werden
kann,Das ist falsch. Ein Hund kann immer Neues lernen, egal wie
alt.
OK verstanden
ich aber nicht weiss was er kann und was nicht.Wie kriege
ich das raus?Du wirst schon merken, welche Grundkommandos er kann. Probiere
sie einfach aus. Sitz, Platz und an der Leine gehen lassen
sich ja ohne große Psychologiekenntnisse einem Hund
beibringen, falls er es nicht kann.
OK habe ich auch gedacht.
Ich empfehle Dir nach kurzer Eingewöhnungszeit den Besuch
einer guten Hundeschule. Auch ein paar Einzelstunden mit einem
Hundetrainer können sicher nicht schaden. Achte darauf, dass
mit positiver Verstärkung gearbeitet wird, und nicht mit
Strafen. Möglicherweise gibt es auch jemanden mit spezifischer
Erfahrung mit nordischen Hunden.
OK
Wenn der Hund im Schlittensport eingesetzt wurde, kennt er
möglicherweise nur Zwingerhaltung. Plane schon mal was Du
machst, wenn er nicht stubenrein ist. Aber auch erwachsene
Hunde, die nur den Tierheimzwinger kennen, lernen so etwas oft
schnell.
Glücklicher weise war Arko „nur“ 8 Wochen im Tierheim
Nordische Hunde sind bekannt dafür, dass sie eine konsequente
Hand benötigen und oft „Einmannhunde“ sind, die nur einen
Alphamenschen anerkennen, alle anderen sind Fußvolk. Wenn es
also Mitbewohner oder häufige Besucher gibt, sollte der Hund
frühzeitig lernen, dass diese zu akzeptieren sind.
OK
Sei am Anfang nicht zu nachsichtig mit dem Hund. Was er später
nicht darf, soll er auch jetzt nicht ausnahmsweise dürfen,
weil er ja so ein armer Tierheimhund istMitleid ist nicht
angebracht, der Hund sitzt garantiert nicht depressiv bei Dir
und denkt an die furchtbare Zeit im Tierheim zurück, sondern
lebt im Jetzt.
davon gehe ich auch aus
Nordische Hunde sind Laufhunde. Wenn er gesundheitlich OK ist,
benötigt er mehrere Stunden hurtigen Auslauf pro Tag. Also das
Fahrrad poliert und aufgepumpt!
das ist selbstverständlich
Viel Erfolg mit dem Nordischen,
Myriam
Danke
Hallo
Ich werde morgen früh eine solchen Hund aus einem Tierheim zu
mir nehmen
Eine sehr schnelle Überlegung, wenn man bedenkt, das du vorher noch keine wirklichen Gedanken an einen Huskie verloren hast!
Aber ich wünsch euch beiden viel Glück-was soll schief gehen?
Geh mal hier www.schlittenhundeforum.de da erfährst du vieles von Mushern und Hobbiemushern.
Und lass von dir hören!
Manu
…unsrer war 8 als wir ihn bekommen haben - mittlerweile kann er ne Menge weiterer Dinge und ist total „lerngeil“. Musst halt schaun was er hin bekommt - ältere Hunde finden halt so Dinge wie Rolle und Salto nicht mehr ganz so witzig ;o)
Dauert alles ne Weile länger bis er geschnalt hat was man von ihm will, aber so nach 4 bis 6 Wochen hat er es dann eigentlich verstanden und kann das neu erlernte dann auch schon recht gut umsetzen.
…unsrer war 8 als wir ihn bekommen haben - mittlerweile kann er ne Menge weiterer Dinge und ist total „lerngeil“. Musst halt schaun was er hin bekommt - ältere Hunde finden halt so Dinge wie Rolle und Salto nicht mehr ganz so witzig ;o)
Is klar ne,ich möchte auch nur drei Kommandos
Aus,Beifuss und Platz,ich denke das sollte reichen da ich kein
Zirkustier brauche das auf Kommando das „Atmen einstellt“
Dauert alles ne Weile länger bis er geschnalt hat was man von
ihm will, aber so nach 4 bis 6 Wochen hat er es dann
eigentlich verstanden und kann das neu erlernte dann auch
schon recht gut umsetzen.
Ich bin guter Dinge
MfG SL
Hallo Stressless
Meine Fragen beziehen sich speziell auf Erfahrungen mit
Malamuten.
Wie schon gefragt wurde: ist es denn ein Malamute oder ein Husky? Auch bei den Huskies gibt es Unterschiede und zwar massive: u.a. gibt es Siberian Huskies und Alaskan Huskies.
Ich werde morgen früh eine solchen Hund aus einem Tierheim zu
mir nehmen und würde gerne wissen auf was ich besonderst zu
achten habe,da ich oft höre das Husky im Allgemeinen eine
schwer zu führende Rasse sind.
Äh ja… eine „schwer zu führende Rasse“ ist sehr nett ausgedrückt - einen Husky führt man nicht wie einen Schäferhund, ein Husky geht dahin wo er will - und Du gehst mit oder eben nicht, dem (echten) Husky ist das ziemlich egal… Du wirst vermutlich Deine liebe Mühe haben mit ihm wenn Du erwartest, dass er sich wie ein durchschnittlicher Wald- und Wiesenhund benimmt. Huskies sind meist sehr eigen - es sei denn, Du findest den Draht zu ihnen, dann tun Sie Dir manchmal gnädigst den Gefallen und können auch mal eine Begleithundeprüfung ablegen oder Agility machen… allerdings nur, wenn sie gerade Lust haben. An gewissen Tagen haben sie von den meisten Befehlen noch nie im Leben gehört - und das beweisen sie Dir äusserst glaubhaft… Sie sind nicht unerziehbar - das wäre ein Vorurteil - aber sie sind keine „Haus- und Hofhunde“ und werden es niemals sein. Er wird Dir niemals „gehorchen“ - wenn er ein richtiger Huskie ist.
Eigentlich war ich auf der Suche nach einer einfach
sportlichen Mischlingshündin.Aber wie das halt so ist da sieht
man ein schönes Tier und erkundigt sich danach.
Ja, schön sind sie, aber lass Dich davon bitte nicht verführen… der grosse „Fluch“ dieser Hunde ist leider, dass sie so schön sind. Viele Leute kaufen sich diese Hunde nur deswegen und sind sich überhaupt nicht bewusst, was sie sich damit ins Haus holen.
Nach Auskunft und eigenen Beobachtungen hat „Er“
z.B.mit anderen Hunden gar keine Probleme gleich welchen
Geschlecht oder Grösse,was für mich ein Zeichen von
Ausgeglichenheit und/oder Selbstbewustsein ist,sehe ich das
richtig?
Das ist normal - diese Hunde sind dafür gezüchtet worden miteinander auszukommen - im Norden leben viele Huskies auf kleinen Plätzen zusammen, auch wenn sie je nach Region über Nacht manchmal getrennt werden sollen die Hunde im Gespann laufen können, ohne sich dauernd Kämpfe zu liefern. Diese Friedlichkeit ist eines der Merkmale, das diese Rasse ausmacht: sie sind (generell) nett zu jedem - egal ob Hund oder Mensch. Deshalb sind Huskies auch völlig ungeeignete Wachhunde, sie lassen jeden ins Haus - und auch wieder hinaus. Viele Besitzer klagen auch darüber, ihr Hund würde zu jedem Fremden hingehen - sie sind eben nicht wie z.B. die Schäferhunde dafür gezüchtet worden um mit Menschen grossartig zu kooperieren. Von einem Husky wurde und wird viel Eigeninitiative verlangt.
Mein Problem wird warscheinlich die „Erziehung“ werden da Arko
schon 7 Jahre alt ist und eigentlich nicht mehr erzogen werden
kann,ich aber nicht weiss was er kann und was nicht.Wie kriege
ich das raus?
Das Problem sind hier sicher nicht die sieben Jahre, es ist leider ein offenbar unausrottbares Gerücht, dass Tiere im Alter nichts mehr lernen können. Jedes Tier kann in jedem Alter (bei guter psychischer und physischer) Gesundheit lernen.
Das Problem ist eher, dass der Hund, den Du Dir holen wirst, ein Husky ist. Wie oben schon erwähnt, sind diese Hunde keine „Befehlsauführer“, sie müssen selbst dafür sorgen, dass sie überleben.
Natürlich kann man jetzt einwenden, dass diese Tiere Gebrauchstiere, also Transportmittel sind und folglich trotzdem einen gewissen Gehorsam an den Tag legen müssen, da der Musher (Schlittenhundeführer) den Tieren ja irgendwie mitteilen muss, wohin die Fahrt gehen soll. Tatsache ist aber, dass bei einem Gespann je nach Anspannungsart nur ein- bis höchstens zwei Hunde wirkliche „Leit“-Hunde sind, die die Kommandos befolgen, die anderen laufen einfach nach. Nun dürfen aber auch diese Leithunde nicht einfach stupide den Anweisungen ihres Schlittenlenkers folgen, denn u.U. sieht dieser z.B. brüchiges Eis oder Felsspalten nicht, wenn er ein langes Gespann hat. Ausserdem muss der Hund meist nicht gleich punktgenau wenden, sondern versteht die Anweisung eher als (jetzt völlig übertrieben ausgedrückt): „geh dann irgendwann mal nach links“ und muss aber selber einschätzen, wann der richtige Zeitpunkt dazu ist.
Der SchlittenhundeSPORT hat mit der ursprünglichen Schlittenhundearbeit nicht mehr viel mehr damit zu tun, als dass die Tiere, die da vor dem Schlitten gehen, ebenfalls zur Spezies Hund gezählt werden. Bei Sprintläufen (also Kurzstrecken) findet man oft Jagdhunde wie Pointer und Setter oder gar Windhunde vor dem Schlitten, sowie Eigenkreationen der einzelnen Musher. Auch für die Langstreckenläufe, bei denen es ebenfalls nur um Schnelligkeit geht, sind die Siberian Huskies oder gar Malamuten viel zu langsam.
Nach Aussage ist er im Schlittensport eigesetzt worden,woraus
ich schliesse das ihm bestimmte Kommandos bekannt sein müssen.
Siehe oben: eben nicht - mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit war er eben einer „im Gespann“ und nicht Leithund - denn diese sind wertvoll und haben eine steile Karriere hinter sich, wenn sie es bis an die Spitze des Gespanns gebracht haben… Deiner war wohl einfach zu langsam.
Mir ist klar das ich mit so einem Hund eine große
Verantwortung übernehme aber ich bin fest entschlossen Arko
ein schönes und angenehmes Leben zu bieten.
Ok - denke aber daran, dass dieser Hund spezielle Bedürfnisse hat. Siberian Huskies laufen am besten bei minus 25°C… das hat mir ein langjähriger alaskanischer Musher glaubhaft versichert - auch meine beiden fühlten sich erst bei Minusgraden so richtig wohl.
Deshalb auch meine Bitte an alle die mir davon abraten wollen,
helft mir lieber
mit Tips und Tricks wie ich mich verhalten muss, denn
abgeraten haben mir schon viele und ich will diesen Weg
trotzdem gehen.
Tipps und Tricks gibt es mit Huskies nicht mein lieber, wenn Dein zukünftiger einer der „richtigen“ Huskies ist (mit ECHTEM Huskiewesen), dann wünsche ich Dir viel Spass… deinem Hund nicht unbedingt, der weiss schon, wie er durchkommen wird.
Was mir allerdings etwas Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass Leute Dir offenbar abgeraten haben, so einen Hund zu holen - warum?
Verzeih mir, vielleicht liege ich völlig falsch, aber ich habe in der Tat auch eher den Eindruck, dass Du etwas blauäugig an die Sache herangehst:
-Du holst Dir einen Hund aus dem Tierheim und fragst einen Tag vorher noch kurz nach ob jemand „Tipps“ hat
- Du behauptest das „Wesen“ des Hundes beurteilen zu können und sagst dann einfach, er sei „lieb“ und vor allem einfach „schön“
- Leute scheinen Dir abzuraten einen Hund zu holen…
So nun bitte ich um zahlreiche „Tips“.
Wie gesagt: die gibt es nicht, frag nicht mich - frag den Hund.
Gruss,
Semiramis
(zwei eigene Huskies und ein längeres Praktikum auf einer Huskiefarm überlebt)
Anwort
Hallo Stressless
Meine Fragen beziehen sich speziell auf Erfahrungen mit
Malamuten.Wie schon gefragt wurde: ist es denn ein Malamute oder ein
Husky? Auch bei den Huskies gibt es Unterschiede und zwar
massive: u.a. gibt es Siberian Huskies und Alaskan Huskies
Es ist ein reinrassiger Malamute Rüde der mit einer Hündin zusammengelebt hat.Ich werde versuchen die Erstbesitzerin(Musher)
zu kontaktieren um mir genauere Info zum werdegang des Hundes zu holen.
Leider ist die Frau an Krebs erkrankt und musste Arko deshalb ins Heim geben.
Ich werde morgen früh eine solchen Hund aus einem Tierheim zu
mir nehmen und würde gerne wissen auf was ich besonderst zu
achten habe,da ich oft höre das Husky im Allgemeinen eine
schwer zu führende Rasse sind.Äh ja… eine „schwer zu führende Rasse“ ist sehr nett
ausgedrückt - einen Husky führt man nicht wie einen
Schäferhund, ein Husky geht dahin wo er will - und Du gehst
mit oder eben nicht, dem (echten) Husky ist das ziemlich
egal… Du wirst vermutlich Deine liebe Mühe haben mit ihm
wenn Du erwartest, dass er sich wie ein durchschnittlicher
Wald- und Wiesenhund benimmt.Huskies sind meist sehr eigen -
es sei denn, Du findest den Draht zu ihnen, dann tun Sie Dir
manchmal gnädigst den Gefallen und können auch mal eine
Begleithundeprüfung ablegen oder Agility machen… allerdings
nur, wenn sie gerade Lust haben. An gewissen Tagen haben sie
von den meisten Befehlen noch nie im Leben gehört - und das
beweisen sie Dir äusserst glaubhaft… Sie sind nicht
unerziehbar - das wäre ein Vorurteil - aber sie sind keine
„Haus- und Hofhunde“ und werden es niemals sein. Er wird Dir
niemals „gehorchen“ - wenn er ein richtiger Huskie ist.
Ja ist verständlich aber irgendwie muss doch auch noch eine Rudelinstinkt da sein (Alphatieren wird sich untergeordnet)
ich hatte da einen Ansatzpunkt erwartet.
Eigentlich war ich auf der Suche nach einer einfach
sportlichen Mischlingshündin.Aber wie das halt so ist da sieht
man ein schönes Tier und erkundigt sich danach.Ja, schön sind sie, aber lass Dich davon bitte nicht
verführen… der grosse „Fluch“ dieser Hunde ist leider, dass
sie so schön sind. Viele Leute kaufen sich diese Hunde nur
deswegen und sind sich überhaupt nicht bewusst, was sie sich
damit ins Haus holen.Nach Auskunft und eigenen Beobachtungen hat „Er“
z.B.mit anderen Hunden gar keine Probleme gleich welchen
Geschlecht oder Grösse,was für mich ein Zeichen von
Ausgeglichenheit und/oder Selbstbewustsein ist,sehe ich das
richtig?Das ist normal - diese Hunde sind dafür gezüchtet worden
miteinander auszukommen - im Norden leben viele Huskies auf
kleinen Plätzen zusammen, auch wenn sie je nach Region über
Nacht manchmal getrennt werden sollen die Hunde im Gespann
laufen können, ohne sich dauernd Kämpfe zu liefern. Diese
Friedlichkeit ist eines der Merkmale, das diese Rasse
ausmacht: sie sind (generell) nett zu jedem - egal ob Hund
oder Mensch. Deshalb sind Huskies auch völlig ungeeignete
Wachhunde, sie lassen jeden ins Haus - und auch wieder hinaus.
Viele Besitzer klagen auch darüber, ihr Hund würde zu jedem
Fremden hingehen
das ist auch völlig i.O.da wir so abgeschieden wohnen das uns kein Fremder ohne Wegbeschreibung findet, soll heissen das bei uns fast niemand vorbeikommt der nicht angemeldet ist.
Mein Problem wird warscheinlich die „Erziehung“ werden da Arko
schon 7 Jahre alt ist und eigentlich nicht mehr erzogen werden
kann,ich aber nicht weiss was er kann und was nicht.Wie kriege
ich das raus?Das Problem sind hier sicher nicht die sieben Jahre, es ist
leider ein offenbar unausrottbares Gerücht, dass Tiere im
Alter nichts mehr lernen können. Jedes Tier kann in jedem
Alter (bei guter psychischer und physischer) Gesundheit
lernen.
Habe schon mitgekriegt das ich hier falsch liege,ich dachte ein „alter Hund lernt keine neuen Tricks“ aber ist schon erklärt worden.
Das Problem ist eher, dass der Hund, den Du Dir holen wirst,
ein Husky ist. Wie oben schon erwähnt, sind diese Hunde keine
„Befehlsauführer“, sie müssen selbst dafür sorgen, dass sie
überleben.Natürlich kann man jetzt einwenden, dass diese Tiere
Gebrauchstiere, also Transportmittel sind und folglich
trotzdem einen gewissen Gehorsam an den Tag legen müssen, da
der Musher (Schlittenhundeführer) den Tieren ja irgendwie
mitteilen muss, wohin die Fahrt gehen soll. Tatsache ist aber,
dass bei einem Gespann je nach Anspannungsart nur ein- bis
höchstens zwei Hunde wirkliche „Leit“-Hunde sind, die die
Kommandos befolgen, die anderen laufen einfach nach. Nun
dürfen aber auch diese Leithunde nicht einfach stupide den
Anweisungen ihres Schlittenlenkers folgen, denn u.U. sieht
dieser z.B. brüchiges Eis oder Felsspalten nicht, wenn er ein
langes Gespann hat. Ausserdem muss der Hund meist nicht gleich
punktgenau wenden, sondern versteht die Anweisung eher als
(jetzt völlig übertrieben ausgedrückt): „geh dann irgendwann
mal nach links“ und muss aber selber einschätzen, wann der
richtige Zeitpunkt dazu ist.
Aha
nein im ernst,ich komme nicht aus dem Urwald und sehe zu erstenmal einen Husky.Nur von Malamuten hatte ich noch nichts mitbekommen,was ich bisher herausgefunden habe ist das es eine erhäblich ältere Rasse ist und zum „Arbeiten“ bei den Inuid(Eskimo) gezüchtet wurde.
Deswegen suche ich nach Infos zu den Eigenheiten dieser Rasse.
Wobei meine Erfahrungen mit andern Hunden mich gelehrt haben das man
dabei natürlich ein Tier einer bestimmten Rasse X trotzdem nicht mit einem andern Tier derselben Rasse vergleichen kann.
So war es bei meinem alterbedingt verstorbenen „Canadisch-Amerikanischen“ Schäferhund (das sind die weissen Schäferhunde). Der Vater war ein echter „Draufgänger“ und sehr ungestüm,sein Sohn (mein Hund)ein Schlaftablette vor dem nichtmal Mäuse weggelaufen sind.
Der SchlittenhundeSPORT hat mit der ursprünglichen
Schlittenhundearbeit nicht mehr viel mehr damit zu tun, als
dass die Tiere, die da vor dem Schlitten gehen, ebenfalls zur
Spezies Hund gezählt werden. Bei Sprintläufen (also
Kurzstrecken) findet man oft Jagdhunde wie Pointer und Setter
oder gar Windhunde vor dem Schlitten, sowie Eigenkreationen
der einzelnen Musher. Auch für die Langstreckenläufe, bei
denen es ebenfalls nur um Schnelligkeit geht, sind die
Siberian Huskies oder gar Malamuten viel zu langsam.Nach Aussage ist er im Schlittensport eigesetzt worden,woraus
ich schliesse das ihm bestimmte Kommandos bekannt sein müssen.Siehe oben: eben nicht - mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit
war er eben einer „im Gespann“ und nicht Leithund - denn diese
sind wertvoll und haben eine steile Karriere hinter sich, wenn
sie es bis an die Spitze des Gespanns gebracht haben… Deiner
war wohl einfach zu langsam.
siehe oben
Wie gesagt versuche ich alle Artikel zu beantworten um Unklarheiten auszuräumen,leider konnte ich in meiner 1.Anfrage nicht alles was ich weiss oder vermute mit angeben da der Artikel sonst zu lang geworden wäre.
Heute abend gibt es einen Bericht mit den ersten Erfahrungen.
Mir ist klar das ich mit so einem Hund eine große
Verantwortung übernehme aber ich bin fest entschlossen Arko
ein schönes und angenehmes Leben zu bieten.Ok - denke aber daran, dass dieser Hund spezielle Bedürfnisse
hat. Siberian Huskies laufen am besten bei minus 25°C… das
hat mir ein langjähriger alaskanischer Musher glaubhaft
versichert - auch meine beiden fühlten sich erst bei
Minusgraden so richtig wohl.
Das habe ich bei Arko festgestellt,dem ist einfach zu warm im Moment
verständlich bei dem Fell, deshalb geh ich nur Spazieren mit ihm.
Deshalb auch meine Bitte an alle die mir davon abraten wollen,
helft mir lieber
mit Tips und Tricks wie ich mich verhalten muss, denn
abgeraten haben mir schon viele und ich will diesen Weg
trotzdem gehen.Tipps und Tricks gibt es mit Huskies nicht mein lieber, wenn
Dein zukünftiger einer der „richtigen“ Huskies ist (mit ECHTEM
Huskiewesen), dann wünsche ich Dir viel Spass… deinem Hund
nicht unbedingt, der weiss schon, wie er durchkommen wird.Was mir allerdings etwas Sorgen bereitet ist die Tatsache,
dass Leute Dir offenbar abgeraten haben, so einen Hund zu
holen - warum?
Na ist doch klar oder?
Aus sorge um das Tier
Verzeih mir, vielleicht liege ich völlig falsch, aber ich habe
in der Tat auch eher den Eindruck, dass Du etwas blauäugig an
die Sache herangehst:
Stimmt aber so ist das halt.
-Du holst Dir einen Hund aus dem Tierheim und fragst einen
Tag vorher noch kurz nach ob jemand „Tipps“ hat
- Du behauptest das „Wesen“ des Hundes beurteilen zu können
und sagst dann einfach, er sei „lieb“ und vor allem einfach
„schön“
Klar ist ein „Husky“ schön,das war aber nicht der ausschlaggebende Punkt sondern das „Wesen“
So nun bitte ich um zahlreiche „Tips“.
Wie gesagt: die gibt es nicht, frag nicht mich - frag den
Hund.
mach ich nur in welcher Sprache?
Gruss,
Semiramis
(zwei eigene Huskies und ein längeres Praktikum auf einer
Huskiefarm überlebt)
Danke
Antwort
Hallo
Ich werde morgen früh eine solchen Hund aus einem Tierheim zu
mir nehmenEine sehr schnelle Überlegung, wenn man bedenkt, das du vorher
noch keine wirklichen Gedanken an einen Huskie verloren hast!
Stimmt aber ich wurde trotz meiner Bedenken von 3 Frauen überstimmt,was den zeitlichen Ablauf betrifft. Da kannst Du nur noch hoffen das alles gut geht.
Aber ich wünsch euch beiden viel Glück-was soll schief gehen?
Geh mal hier www.schlittenhundeforum.de da erfährst du
vieles von Mushern und Hobbiemushern.Und lass von dir hören!
Manu
Danke
Heute abend gibts den ersten Bericht.
So jetzt geh ich erstmal „spazieren“ mal sehen wer hier wen „ausführt“
Hallo nochmal!
Es ist ein reinrassiger Malamute Rüde der mit einer Hündin
zusammengelebt hat.Ich werde versuchen die
Erstbesitzerin(Musher)
zu kontaktieren um mir genauere Info zum werdegang des Hundes
zu holen.
Leider ist die Frau an Krebs erkrankt und musste Arko deshalb
ins Heim geben.
Ok, dann klingt das schon besser - ich hatte befürchet, der Hund wurde einfach abgeschoben, „weil er nicht mehr taugte“. So sieht die Ausgangslage gleich viel besser aus - wenn nur zwei Hunde da waren und die Besitzerin offenbar mit Ihnen gearbeitet hat, kann man hoffen, dass die Tiere doch einiges an „Zivilisation“ mitbekommen haben 
Ja ist verständlich aber irgendwie muss doch auch noch eine
Rudelinstinkt da sein (Alphatieren wird sich untergeordnet)
ich hatte da einen Ansatzpunkt erwartet.
Auf den Rudelinstinkt würde ich mich nicht allzu sehr verlassen - es kommt unter „orginalen“ Huskies gar nicht so selten vor, dass sie sich totbeissen, wenn mehrere zusammen in einen Zwinger gesperrt werden. Deshalb gibt es das sog. „Staking“, eine lange Kette an der die Hunde einzeln ausserhalb der Reichweite der anderen angebunden werden. Je nach Region werden die Hunde z.B. in der Nacht so „versorgt“. Meistens sind die Gebiete, in denen die Hunde sich aufhalten allerdings so gross, dass sie sich aus dem Weg gehen können, weshalb es in den Ursprungsgebieten weniger solche „Unfälle“ gibt.
Natürlich kloppen sich die dominanten Tiere trotzdem, wobei es dann meist eher um Leben und Tod als um mehr oder weniger „freundschaftliches Gerangel“ geht. Alte Leithunde werden auf diese Weise „natürlich“ entsorgt…
das ist auch völlig i.O.da wir so abgeschieden wohnen das uns
kein Fremder ohne Wegbeschreibung findet, soll heissen das bei
uns fast niemand vorbeikommt der nicht angemeldet ist.
Das sind allerdings ideale Voraussetzungen für die Huskyhaltung - die wachen zwar (meist) nicht, können sich aber manchmal zu wolfsähnlichem Heulen hinreissen lassen. Davon sind aber leider meist nur gerade die Besitzer sehr begeistert, die Nachbarn haben merkwürdigerweise selten ein Ohr für diesen… äh… melodischen Klang.
nein im ernst,ich komme nicht aus dem Urwald und sehe zu
erstenmal einen Husky.Nur von Malamuten hatte ich noch nichts
mitbekommen,was ich bisher herausgefunden habe ist das es eine
erhäblich ältere Rasse ist und zum „Arbeiten“ bei den
Inuid(Eskimo) gezüchtet wurde.
Ich wollte Dir nicht völlige Unwissenheit vorwerfen - ich wusste nur nicht, wieviel Du schon weisst über die ganze „Szene“, deshalb habe ich ein wenig weit ausgeholt. Die Malamuten kommen tatsächlich aus Alaska (und sind ihrerseits wohl über die Beringstrasse von Russland her „eingereist“) und sind schwere „Arbeitstiere“, wurden also nie auf Schnelligkeit gezüchtet (wie z.B. der Siberian Husky).
Deswegen suche ich nach Infos zu den Eigenheiten dieser Rasse.
Wobei meine Erfahrungen mit andern Hunden mich gelehrt haben
das man
dabei natürlich ein Tier einer bestimmten Rasse X trotzdem
nicht mit einem andern Tier derselben Rasse vergleichen kann.
Absolut richtig - deshalb kann es durchaus auch mal einen Nordischen geben, der Wachhund spielt oder ernsthaft zu gehorchen versucht.
So war es bei meinem alterbedingt verstorbenen
„Canadisch-Amerikanischen“ Schäferhund (das sind die weissen
Schäferhunde)
… die heute Berger Blanc Suisse heissen - als Schweizerin bestehe ich darauf! 
Das habe ich bei Arko festgestellt,dem ist einfach zu warm im
Moment
verständlich bei dem Fell, deshalb geh ich nur Spazieren mit
ihm.
Das Fell kann aber auch als Isolation gegen die Hitze wirken, je nachdem wie „funktionell“ es noch ist.
Wie gesagt: die gibt es nicht, frag nicht mich - frag den
Hund.mach ich nur in welcher Sprache?
Versuchs mal mit Yupik, Inuit oder Aleutisch… 
Viel Erfolg, ich freue mich schon auf den Bericht!
Gruss,
Semiramis
Hi,
ich kann mich den bisherigen Schilderungen nur anschließen: Ich hab eine Bekannte mit Husky, den ich einen Monat lang „live“ erleben konnte, außerdem war das Tier mal zehn Tage zur Urlaubsbetreuung bei mir.
In den Zeiten konnte ich den klassischen Husky-Charakter beobachten: Abgrundtief liebes Tier, sehr lernfähig und lernbegeistert, hat auch auf alle Kommandos in Kürze gehört - aber nur, solange sie wollte! Irgendwie musste ich in der Zeit immer an eine Katze denken … Ohne Leine konnte sie schon laufen - nur kam sie zurück, wann es ihr passte, einmal sogar erst drei Tage später. Seitdem gab es immer nur die lange Leine, aber kein Laufen ohne Leine mehr.
Und müde bekam man den Husky gar nicht - die Besitzerin hatte sich ein Zuggeschirr besorgt und sie vors Rad gespannt, aber abends ist meist der Besitzer völlig im Eimer und der Hund freut sich auf mehr …
Viel Spaß!
Gruß
Cess
Der Erste Eindruck
Hallo zusammen
Leider kann ich mich erst heute melden.
Also
1.Ihr habt recht was das "hören"angeht,war auch nicht anders zu erwarten.
2.Es entwickelt sich eine Situation mit der ich zufrieden bin,Arko wird anhänglich wenn auch bisher nur an mich.
3.Das Dosenfutter scheint nicht sein Ding zu sein(falsche Sorte?),Trockenfutter auch nur eine bestimmte Sorte,aber wehe jemand macht den Kühlschrank auf oder raschelt mit Wurstverpackungen da steht er sofort daneben und wartet auf einen Leckerbissen.
4.Heute bin ich mit ihm Joggen gewesen,er zu Fuß und ich mitn Moped um zu sehen wie er sich anstellt(keine Angst der Hund bestimmt den Speed)hat gut geklappt, bis wir zu einer Kuhherde kamen.Da habe ich einen Stop eingelegt,ihm Wasser hingestellt und abgewartet was passiert.
Arko war die ganze Zeit an der Leine so das nichts schiefgehen konnte und siehe da der hat versucht sich anzupirschen und auf ne Kuhmeute loszugehen,ganz schön irre für ein einzelnes Tier(der Wolf im Schafspelz?).Naja jedefalls ist er noch ca. 4 Km ganzschön ausser Atem gewesen bei einer Geschwindigkeit die ein tranierter Dauerläufer locker mitgemacht hätte.
Mein Fazit bisher:
Arko ist „lieb“,stur und warscheinlich nicht so fit wie ich gedacht habe.
Achso eine Frage habe ich noch,der Hund fängt sofort an einem die Handinnenflächen und/oder das Gesicht abzuschlecken(sehr intensiv) wenn man ihm die Hände hinhält.Ich würde das als soziale Geste deuten oder weiss jemand was das sein kann?
Ich danke auch nochmal allen die hier mitwirken da ich somit doch ein paar Eigenheiten des Hundes besser verstehen kann und nicht rumrätseln muss wieso er sich ebend anders verhält als meine bisherigen Hunde.
Weitere Berichte folgen.
MfG Stressless
Huhu!
Nur mal eine kurze Anmerkung…das Führen von Hunden von motorisierten Gefährten aus ist verboten.
Liebe Grüsse
Bine
Hallo Stressless
Leider kann ich mich erst heute melden.
Für einmal verzeihen wir Dir
Im Ernst: ich freue mich sehr über Deinen Bericht! Danke!
1.Ihr habt recht was das "hören"angeht,war auch nicht anders
zu erwarten.
Gut, das kann man nach so wenigen Stunden (von Tagen wage ich bei dieser kurzen Zeitdauer ja noch nicht einmal zu sprechen)noch nicht definitiv sagen - das kann durchaus auch noch kommen - probier ruhig aus, was drin liegt. Gewöhn ihm ja nicht an, dass er mit allem durchkommt…
2.Es entwickelt sich eine Situation mit der ich zufrieden
bin,Arko wird anhänglich wenn auch bisher nur an mich.
Schon ein sehr gutes Zeichen.
3.Das Dosenfutter scheint nicht sein Ding zu sein(falsche
Sorte?),Trockenfutter auch nur eine bestimmte Sorte,aber wehe
jemand macht den Kühlschrank auf oder raschelt mit
Wurstverpackungen da steht er sofort daneben und wartet auf
einen Leckerbissen.
Hm… auch wenn er ein ganz lieber, süsser Junge etc. ist - Essen ausm Kühlschrank oder vom Tisch ist nicht. Weisst Du, was er im Tierheim zu fressen gekriegt hat? Wie hat er da gefressen? Vielleicht hilft es, wenn Du ihm vorerst dasselbe Futter gibst und dann langsam das Futter wechselst. Ansonsten gilt: Er kriegt sein Futter und wenn er das nicht will, soll ers eben bleiben lassen - bisher ist mir noch kein Fall bekannt, dass ein (gesunder) Hund vorm vollen Napf verhungert wäre…
Lass den Napf nicht den ganzen Tag herumstehen, zu Fressen gibt es 2 oder 3x am Tag, nicht dauernd.
4.Heute bin ich mit ihm Joggen gewesen,er zu Fuß und ich mitn
Moped um zu sehen wie er sich anstellt(keine Angst der Hund
bestimmt den Speed)hat gut geklappt, bis wir zu einer Kuhherde
kamen.
Äh… wie war das nochmal mit dem sportlichen Hund? Ich hab mir vorgestellt Du joggst oder radelst wenigstens neben dem Hund her, wenn Du schon einen sportlichen Hund suchst…! Moped geht ja wohl gar nicht, schon nur, weil Du damit über Asphalt fährst und das ist pures Gift für die Gelenke. Auf ganz kurzen Strecken mag es die Sehnen stärken, aber mit einem älteren Hund wie Deinem würde ich Laufen auf Asphalt vermeiden.
Da habe ich einen Stop eingelegt,ihm Wasser hingestellt
und abgewartet was passiert.
Das ist allerdings lobenswert.
Arko war die ganze Zeit an der Leine so das nichts schiefgehen
konnte und siehe da der hat versucht sich anzupirschen und auf
ne Kuhmeute loszugehen,ganz schön irre für ein einzelnes
Tier(der Wolf im Schafspelz?)
Gar nicht irre - gewisse Küherhunde wie Appenzeller, Kelpies, Cattle Dogs oder Corgis sind ja nun wirklich nicht gross - nehmen es aber locker mit jeder Kuh auf - alleine! Dein Malamute ist da viel grösser - und sein Verhalten ist ganz normal.
Naja jedefalls ist er noch ca. 4
Km ganzschön ausser Atem gewesen bei einer Geschwindigkeit die
ein tranierter Dauerläufer locker mitgemacht hätte.
Hast Du den Hund aufgewärmt? Eingelaufen? Menschen darfst Du nicht mit Hunden vergleichen - je nachdem was mit ihm gemacht wurde, ist er kein Sprinter! Ein Marathonläufer läuft auch nicht so schnell wie ein Hundertmeterprofi! Wie heiss war es denn? Im Tierheim wurde der Hund bestimmt nicht trainiert, Kondition muss trainiert und aufrecht erhalten werden!
Achso eine Frage habe ich noch,der Hund fängt sofort an einem
die Handinnenflächen und/oder das Gesicht abzuschlecken(sehr
intensiv) wenn man ihm die Hände hinhält.Ich würde das als
soziale Geste deuten oder weiss jemand was das sein kann?
Interpretiere bitte nicht zu schnell: womöglich bist Du salzig, insbesondere wenn das Wetter heute schön warm bei Euch war - viele Hunde mögen das, deshalb lecken sie auch so intensiv. Natürlich ist da auch eine gewisse soziale Komponente dabei, wobei der Hund natürlich noch keine Bindung zu Euch aufgebaut hat in der kurzen Zeit.
Ich danke auch nochmal allen die hier mitwirken da ich somit
doch ein paar Eigenheiten des Hundes besser verstehen kann und
nicht rumrätseln muss wieso er sich ebend anders verhält als
meine bisherigen Hunde.
Weitere Berichte folgen.
Finde ich super!
Gruss,
Semiramis
hi
3.Das Dosenfutter scheint nicht sein Ding zu sein(falsche
Sorte?),Trockenfutter auch nur eine bestimmte Sorte,aber wehe
jemand macht den Kühlschrank auf oder raschelt mit
Wurstverpackungen da steht er sofort daneben und wartet auf
einen Leckerbissen.
vielleicht wurde er bisher gebarft ? Frag lieber das vorherige Frauchen (sofern möglich) wenn er gebarft wurde, ist vollkommen klar dass er Dosenfrass und TroFu ablehnt und nervös wird wenn der Kühlschrank aufgeht - das muss nichts mit „leckerchen“ zu tun haben sondern einfach damit dass sein Futter bisher immer aus dem kühlschrank kam ;o)
Gruß H.
Antwort
Huhu!
Nur mal eine kurze Anmerkung…das Führen von Hunden von
motorisierten Gefährten aus ist verboten.
Sorry das wuste ich nicht
Liebe Grüsse
Bine
Danke
Antwort
Hallo Stressless
Leider kann ich mich erst heute melden.
Für einmal verzeihen wir Dir
Im Ernst: ich freue mich sehr
über Deinen Bericht! Danke!1.Ihr habt recht was das "hören"angeht,war auch nicht anders
zu erwarten.Gut, das kann man nach so wenigen Stunden (von Tagen wage ich
bei dieser kurzen Zeitdauer ja noch nicht einmal zu
sprechen)noch nicht definitiv sagen - das kann durchaus auch
noch kommen - probier ruhig aus, was drin liegt. Gewöhn ihm ja
nicht an, dass er mit allem durchkommt…2.Es entwickelt sich eine Situation mit der ich zufrieden
bin,Arko wird anhänglich wenn auch bisher nur an mich.Schon ein sehr gutes Zeichen.
3.Das Dosenfutter scheint nicht sein Ding zu sein(falsche
Sorte?),Trockenfutter auch nur eine bestimmte Sorte,aber wehe
jemand macht den Kühlschrank auf oder raschelt mit
Wurstverpackungen da steht er sofort daneben und wartet auf
einen Leckerbissen.Hm… auch wenn er ein ganz lieber, süsser Junge etc. ist -
Essen ausm Kühlschrank oder vom Tisch ist nicht.
?aus gesundheitlichen Gründen?
Ansonsten muss ich bin froh rauszukriegen was für ihn als Leckerbissen zum Lernen interresant ist.
Weisst Du,
was er im Tierheim zu fressen gekriegt hat? Wie hat er da
gefressen? Vielleicht hilft es, wenn Du ihm vorerst dasselbe
Futter gibst und dann langsam das Futter wechselst. Ansonsten
gilt: Er kriegt sein Futter und wenn er das nicht will, soll
ers eben bleiben lassen - bisher ist mir noch kein Fall
bekannt, dass ein (gesunder) Hund vorm vollen Napf verhungert
wäre…Lass den Napf nicht den ganzen Tag herumstehen, zu
Fressen gibt es 2 oder 3x am Tag, nicht dauernd.
is klar
4.Heute bin ich mit ihm Joggen gewesen,er zu Fuß und ich mitn
Moped um zu sehen wie er sich anstellt(keine Angst der Hund
bestimmt den Speed)hat gut geklappt, bis wir zu einer Kuhherde
kamen.Äh… wie war das nochmal mit dem sportlichen Hund? Ich hab
mir vorgestellt Du joggst oder radelst wenigstens neben dem
Hund her, wenn Du schon einen sportlichen Hund suchst…!
Moped geht ja wohl gar nicht, schon nur, weil Du damit über
Asphalt fährst und das ist pures Gift für die Gelenke. Auf
ganz kurzen Strecken mag es die Sehnen stärken, aber mit einem
älteren Hund wie Deinem würde ich Laufen auf Asphalt
vermeiden.
Das war ein einziger Test um zu sehen wie´s klappt.
Alphalt kriegt der Hund max beim „spazierengehen“ zu sehen und dann auch nur ca. 400 m bis ich auf die Feldwege abbiegen kann.Mitn Moped soll es später mal ins „Gelände“ (Tagebaurestloch)gehen wo ich zu Fuß oder mitn Rad zuviel auf mich selber achten muss beziehungsweise zu langsam bin.Dort möchte ich ihn dann so früh wie möglich ohne Leine laufen zu lassen so das da nix schiefgeht und er sich wirklich austoben kann,ich aber im Notfall immer schneller bin als der Hund z.B. wenn ein Reh auftaucht wo er hinterher rennt.Leider geht das bisher ebend nur zu Fuß mit Leine und ist dementsprechend für mich ein super Training (schwitz)aber für Arko nicht ganz ausreichend.
Deshalb gehts im moment jeden Tag für 3 bis 4 Stunden zu Fuß los so das er wenigsten etwas gefordert wird(ich lasse mich etwas ziehen)und trotzdem seinen „Spass“ hat.
Naja jedefalls ist er noch ca. 4
Km ganzschön ausser Atem gewesen bei einer Geschwindigkeit die
ein tranierter Dauerläufer locker mitgemacht hätte.
Hast Du den Hund aufgewärmt? Eingelaufen? Menschen darfst Du
nicht mit Hunden vergleichen - je nachdem was mit ihm gemacht
wurde, ist er kein Sprinter!
Wie schon erwähnt bestimmt der Hund das Tempo
Mit tranierten dauerläufer meine ich eine Geschwindigkeit von 10 bis max 15 km/h also Arko ist im lockeren Trab unterwegs gewesen und Temperatur mäßig war es ok(frühe Abendstunde)und wie gesagt Wasser war auch dabei.Die 4 KM waren auch die gesamtstrecke (alles normale Feldwege kein Gelände)also 2 hin 2 zurück damit ist kein Hund in dieser Größenordnung überfordert es sei den er ist nicht gesund.
Achso eine Frage habe ich noch,der Hund fängt sofort an einem
die Handinnenflächen und/oder das Gesicht abzuschlecken(sehr
intensiv) wenn man ihm die Hände hinhält.Ich würde das als
soziale Geste deuten oder weiss jemand was das sein kann?Interpretiere bitte nicht zu schnell: womöglich bist Du
salzig, insbesondere wenn das Wetter heute schön warm bei Euch
war - viele Hunde mögen das, deshalb lecken sie auch so
intensiv. Natürlich ist da auch eine gewisse soziale
Komponente dabei, wobei der Hund natürlich noch keine Bindung
zu Euch aufgebaut hat in der kurzen Zeit.
Jo is klar deswegen frage ich,dieses Verhalten kannte ich bisher noch nicht, aber die Erklärung ist plausibel da ich immer relativ feuchte Hände habe.
Ich danke auch nochmal allen die hier mitwirken da ich somit
doch ein paar Eigenheiten des Hundes besser verstehen kann und
nicht rumrätseln muss wieso er sich ebend anders verhält als
meine bisherigen Hunde.
Weitere Berichte folgen.Finde ich super!
Gruss,
Semiramis
Danke
Antwort
hi
3.Das Dosenfutter scheint nicht sein Ding zu sein(falsche
Sorte?),Trockenfutter auch nur eine bestimmte Sorte,aber wehe
jemand macht den Kühlschrank auf oder raschelt mit
Wurstverpackungen da steht er sofort daneben und wartet auf
einen Leckerbissen.vielleicht wurde er bisher gebarft ? Frag lieber das vorherige
Frauchen (sofern möglich) wenn er gebarft wurde, ist
vollkommen klar dass er Dosenfrass und TroFu ablehnt und
nervös wird wenn der Kühlschrank aufgeht - das muss nichts mit
„leckerchen“ zu tun haben sondern einfach damit dass sein
Futter bisher immer aus dem kühlschrank kam ;o)
Jetzt fühl ich mich wie`n Hund und versteh nur Bahnhof???
Sorry was bedeutet gebarft?
und warum wurde mir im Artikel von Seramis genau davon abgeraten aus dem Kühlschrank „zu füttern“?
Gruß H.
Danke
hi
vielleicht wurde er bisher gebarft ? Frag lieber das vorherige
Frauchen (sofern möglich) wenn er gebarft wurde, ist
vollkommen klar dass er Dosenfrass und TroFu ablehnt und
nervös wird wenn der Kühlschrank aufgeht - das muss nichts mit
„leckerchen“ zu tun haben sondern einfach damit dass sein
Futter bisher immer aus dem kühlschrank kam ;o)Jetzt fühl ich mich wie`n Hund und versteh nur Bahnhof???
Sorry was bedeutet gebarft?
barf = Biologisch Artgerechtes Rohes Futter
bedeutet Hunde/Katzen artgerecht mit rohem bzw. abgekochtem „Tier“ zu füttern - google mal danach … z.B: http://www.drei-hunde-nacht.eu/
und warum wurde mir im Artikel von Seramis genau davon
abgeraten aus dem Kühlschrank „zu füttern“?
nicht DIREKT aus dem Kühlschrank füttern, aber zeig mir mal wie du bei unserer Witterung Schlachttiere und Fleischreste etc. NICHT im Kühlschrank aufbewahren willst ;o) *müffel*
Gruß H.
Antwort
hi
vielleicht wurde er bisher gebarft ? Frag lieber das vorherige
Frauchen (sofern möglich) wenn er gebarft wurde, ist
vollkommen klar dass er Dosenfrass und TroFu ablehnt und
nervös wird wenn der Kühlschrank aufgeht - das muss nichts mit
„leckerchen“ zu tun haben sondern einfach damit dass sein
Futter bisher immer aus dem kühlschrank kam ;o)Jetzt fühl ich mich wie`n Hund und versteh nur Bahnhof???
Sorry was bedeutet gebarft?barf = Biologisch Artgerechtes Rohes Futter
bedeutet Hunde/Katzen artgerecht mit rohem bzw. abgekochtem
„Tier“ zu füttern - google mal danach … z.B:
http://www.drei-hunde-nacht.eu/
Das leuchtet ein und wär ne „passende“ Erklärung
und warum wurde mir im Artikel von Seramis genau davon
abgeraten aus dem Kühlschrank „zu füttern“?nicht DIREKT aus dem Kühlschrank füttern, aber zeig mir mal
wie du bei unserer Witterung Schlachttiere und Fleischreste
etc. NICHT im Kühlschrank aufbewahren willst ;o) *müffel*
ja nee is klar ne
Danke