Ich könnte Kotzen.
Da hilft oftmals der Gang in die Apotheke.
Was bist du denn für einer? Schreib doch
erstmal was du Arbeitest.
BWL-Student in der Endphase (zuvor bereits eine Ausbildung absolviert. Ergo, das harte Arbeitsleben auch schon mal kennengelernt).
Oder bist du auch bei der betrüger Bande.
Ja, schon öfters mal gewesen und ob man direkt immer von Betrügern sprechen kann … na ja, Ansichtssache. Manche denken eher ja, manche eher nein. Ich denke, dass das Wort „Betrüger“ nicht ganz passend ist. Ich denke solche Leute sind wenn eher „gewieft“.
Das ist doch nicht dein ernst was du hier von dir gibst.
Oh doch. Scheinbar kochen die Emotionen bei manchen aber dermaßen hoch, dass sie auch einfachste Aussagen nicht mehr deuten können. Ich hatte nicht umsonst aus der Sicht der Manager geschrieben und dazu auch noch einen sehr wichtigen Zusatz in FETTDRUCK erwähnt.
Daher will ich Dir jetzt nochmal die Bedeutung des Wortes „relativ“ verdeutlichen.
Ich habe gesehen, dass Du Hausmeister bist. Gerade in diesem Bereich gibt es sehr viele Regularien (zur Sicherheit) und man trägt auch in diesem Job je nachdem mitunter sehr viel Verantwortung (z.B. Schulen oder aber Wohnanlagen).
Du machst diesen Job nun in Deutschland.
Nehmen wir an, man befragt Deinen rumänischen Kollegen in Bukarest zu seinem Gehalt. Er wird dann mit Sicherheit darauf antworten, wenn man ihm von Dir und Deinem Gehalt berichtet, dass er sich für unterbezahlt hält. Er wird somit zu Recht auf sein Gehalt pochen, was sicherlich über dem eines Schuhputzers o.Ä. liegt. Mit einer Berufung auf den internationalen Vergleich (also Dich in Deutschland) wird er davon auch nicht abrücken. Relativ und absolut trennen Euch eben Welten. Allerdings wird er die gleiche Arbeit verrichten.
Ich habe so ein Hals,das kannst du dir garnicht vorstellen.
Tja, den kannst Du ja ruhig haben. Nur man sollte halt bedenken, dass man nicht jeden Beruf und jedes Gehalt vergleichen kann. Darüber hinaus es ist auch immer gefährlich, Leistungen zu beurteilen, die sich nicht gerade durch eine hohe Transparenz auszeichnen, bzw. dies nur dann sind, wenn man ein vertiefteres Wissen darüber hat.
Sich einfach „Volksanwälten“ wie denen der Bild-Zeitung anzuschließen und Tribunale á la Kerner abzuhalten, halte ich -nicht immer- aber in der Mehrheit der Fälle doch für recht bedenklich.
Schreib jetzt bitte nicht das du Werftarbeiter oder in einer
Fabrik Arbeitest.
Nö, aber es würde uns schon wesentlich helfen, wenn man einen Job nicht nur über die Bezahlung definieren würde. Das gilt sowohl für Topverdiener als auch für solche, die viel arbeiten und nicht soviel dafür herausbekommen.
VG
Sebastian