Manager verdienen nicht zu viel

Hallo

…da platzt mir doch glatt der Kragen. Manager sagen, das Sie nicht zu viel verdienen.
Telekom-Chef Obermann: 2,6 Mio im Jahr, Deutsche Bank-Chef Ackermann: 13,6 Mio im Jahr, Bahn-Chef Mehdorn: 3,2 Mio im Jahr…u.s.w.
Unser eins ist froh, wenn er wenigstens ein paar Euronen mehr bekommt (wenn überhaupt)
…Armes Deutschland…

…warum strebst du nicht danach,auch manager zu werden!

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Hallo,

und wie genau lautet nun deine Frage?

Gruß

S.J.

…da platzt mir doch glatt der Kragen. Manager sagen, das Sie
nicht zu viel verdienen.
Telekom-Chef Obermann: 2,6 Mio im Jahr, Deutsche Bank-Chef
Ackermann: 13,6 Mio im Jahr, Bahn-Chef Mehdorn: 3,2 Mio im
Jahr…u.s.w.
Unser eins ist froh, wenn er wenigstens ein paar Euronen mehr
bekommt (wenn überhaupt)
…Armes Deutschland…

Auch hallo.

Manager sagen, das Sie
nicht zu viel verdienen.
Telekom-Chef Obermann: 2,6 Mio im Jahr, Deutsche Bank-Chef
Ackermann: 13,6 Mio im Jahr, Bahn-Chef Mehdorn: 3,2 Mio im
Jahr…u.s.w.

Was steht dem denn an Ausgaben und Risiken gegenüber ?
Manager sind i.A. keine Arbeitnehmer im Sinne des BGB…

mfg M.L.

Hallo,

…da platzt mir doch glatt der Kragen. Manager sagen, das Sie
nicht zu viel verdienen.
Telekom-Chef Obermann: 2,6 Mio im Jahr, Deutsche Bank-Chef
Ackermann: 13,6 Mio im Jahr, Bahn-Chef Mehdorn: 3,2 Mio im
Jahr…u.s.w.

  1. Manager beurteilen Ihr Gehalt immer relativ. Wenn man von solchen „Angestellten“ spricht, dann muss man zwangsläufig Vergleiche mit „Angestellten“ in der gleichen Position in anderen Ländern anstellen. Bei so einem Vergleich kommt dann realativ gesehen heraus, dass die meisten Manager in Deutschland weniger erhalten, als die internationalen Kollegen.

Ob und wie man das nun wertet, ob es mit der eigenen Gerechtigkeitsvorstellung kongruent ist oder aber, ob man es gar moralisch verwerflich empfindet, steht dabei zunächst nicht zur Debatte.

Tatsache ist, dass es den meisten Menschen eben nur schwer oder oftmals gar nicht möglich ist, die Arbeit eines Managers zu bewerten und demnach eine bestimmte Vergütung x beurteilen zu können.

Es steht natürlich außer Frage, dass in einigen Fällen die Verhältnismäßigkeit „mehr oder weniger wackelig“ ist, insbesondere dann, wenn die Maßnahmen des Managements zumindest schlecht kommuniziert werden.

Zu den konkret genannten Gehältern muss aber noch etwas gesagt werden:
Herr Obermann bekommt nach meinem Gefühl auf gar keinen Fall zuviel. Ob er „zu wenig“ bekommt, möchte ich nicht sagen; ich halte es aber auf keinen Fall für unverhältnismäßig viel.
Er ist schließlich in einem sehr kompetitiven Markt tätig. Jo Ackermann hat es da ganz anders. Er kann von einer viel breiteren Produktpalette und oftmals recht stark abgeschirmten und hoch profitablen Märkten ausgehen und wenn er dann eben „erfolgsabhängig“ verdient, kommen eben mal ein Mio. zusammen.

Unser eins ist froh, wenn er wenigstens ein paar Euronen mehr
bekommt (wenn überhaupt)

Man kann eben nicht alles haben. In Zukunft wird man noch mehr denn je Prioritäten setzen müssen. Wer eben ein gewisses Einkommen haben will, muss dafür auf andere Dinge verzichten. Wir leben nicht mehr in den 60ern.

VG
Sebastian

Hallo Traders s.Was bist du denn für einer?Schreib doch erstmal was du Arbeitest.
Oder bist du auch bei der betrüger Bande.

Das ist doch nicht dein ernst was du hier von dir gibst.

Ich habe so ein Hals,das kannst du dir garnicht vorstellen.

Schreib jetzt bitte nicht das du Werftarbeiter oder in einer Fabrik Arbeitest.

Ich könnte Kotzen.

Mücke

neid ist immer noch ein todsünde

Hallo Markus

Was steht dem denn an Ausgaben und Risiken gegenüber ?

Meinst Du Spesenabrechnungen oder Abfindungen bei Kündigung?

Manager sind i.A. keine Arbeitnehmer im Sinne des BGB…

Wieso denn nicht? Die sind doch Lohnempfänger.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich führe keine Neiddebatten. Deine
Gegenfragen bzw. Argumente sind nur etwas merkwürdig.

Gruss
Heinz

Hallo nochmal.

Was steht dem denn an Ausgaben und Risiken gegenüber ?

Meinst Du Spesenabrechnungen oder Abfindungen bei Kündigung?

Unter anderem.
Aber siehe http://de.news.yahoo.com/ap/20071202/tbs-top-manager…

Manager sind i.A. keine Arbeitnehmer im Sinne des BGB…

Wieso denn nicht? Die sind doch Lohnempfänger.

Aber je nach Position im Unternehmen ohne richtigen Kündigungsschutz und immer mit dem Risiko an die frische Luft gesetzt zu werden (hat der normale AN zwar auch, aber dieser hat kaum (Personal)Verantwortung)

mfg M.L.

Ich könnte Kotzen.

Da hilft oftmals der Gang in die Apotheke.

Was bist du denn für einer? Schreib doch
erstmal was du Arbeitest.

BWL-Student in der Endphase (zuvor bereits eine Ausbildung absolviert. Ergo, das harte Arbeitsleben auch schon mal kennengelernt).

Oder bist du auch bei der betrüger Bande.

Ja, schon öfters mal gewesen und ob man direkt immer von Betrügern sprechen kann … na ja, Ansichtssache. Manche denken eher ja, manche eher nein. Ich denke, dass das Wort „Betrüger“ nicht ganz passend ist. Ich denke solche Leute sind wenn eher „gewieft“.

Das ist doch nicht dein ernst was du hier von dir gibst.

Oh doch. Scheinbar kochen die Emotionen bei manchen aber dermaßen hoch, dass sie auch einfachste Aussagen nicht mehr deuten können. Ich hatte nicht umsonst aus der Sicht der Manager geschrieben und dazu auch noch einen sehr wichtigen Zusatz in FETTDRUCK erwähnt.

Daher will ich Dir jetzt nochmal die Bedeutung des Wortes „relativ“ verdeutlichen.
Ich habe gesehen, dass Du Hausmeister bist. Gerade in diesem Bereich gibt es sehr viele Regularien (zur Sicherheit) und man trägt auch in diesem Job je nachdem mitunter sehr viel Verantwortung (z.B. Schulen oder aber Wohnanlagen).
Du machst diesen Job nun in Deutschland.

Nehmen wir an, man befragt Deinen rumänischen Kollegen in Bukarest zu seinem Gehalt. Er wird dann mit Sicherheit darauf antworten, wenn man ihm von Dir und Deinem Gehalt berichtet, dass er sich für unterbezahlt hält. Er wird somit zu Recht auf sein Gehalt pochen, was sicherlich über dem eines Schuhputzers o.Ä. liegt. Mit einer Berufung auf den internationalen Vergleich (also Dich in Deutschland) wird er davon auch nicht abrücken. Relativ und absolut trennen Euch eben Welten. Allerdings wird er die gleiche Arbeit verrichten.

Ich habe so ein Hals,das kannst du dir garnicht vorstellen.

Tja, den kannst Du ja ruhig haben. Nur man sollte halt bedenken, dass man nicht jeden Beruf und jedes Gehalt vergleichen kann. Darüber hinaus es ist auch immer gefährlich, Leistungen zu beurteilen, die sich nicht gerade durch eine hohe Transparenz auszeichnen, bzw. dies nur dann sind, wenn man ein vertiefteres Wissen darüber hat.

Sich einfach „Volksanwälten“ wie denen der Bild-Zeitung anzuschließen und Tribunale á la Kerner abzuhalten, halte ich -nicht immer- aber in der Mehrheit der Fälle doch für recht bedenklich.

Schreib jetzt bitte nicht das du Werftarbeiter oder in einer
Fabrik Arbeitest.

Nö, aber es würde uns schon wesentlich helfen, wenn man einen Job nicht nur über die Bezahlung definieren würde. Das gilt sowohl für Topverdiener als auch für solche, die viel arbeiten und nicht soviel dafür herausbekommen.

VG
Sebastian

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neid ist immer noch ein todsünde

…neid treibt die wirtschaft an !

Stimmt!
Hi!

Manager sagen, das Sie
nicht zu viel verdienen.

DAS meine ich!

LG
Guido

…klugscheisser…

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neid ist immer noch ein todsünde

…neid treibt die wirtschaft an !

…ist kein neid, das ist nur ungerecht…

Hallo Markus

Du hast mich beruhigt.

Aber je nach Position im Unternehmen ohne richtigen
Kündigungsschutz und immer mit dem Risiko an die frische Luft
gesetzt zu werden

Ein kluger Manager wird sich für dieses Risiko vertraglich absichern.
Falls nicht, ist er eben nicht so klug - soll es ja auch geben.

Gruss
Heinz

hans hat es schon gesagt und ich will es wiederholen:

was hindert dich daran, auch manager zu werden?

hast du den willen oder die faehigkeiten nicht?

gruss
khs

…noch so ein klugscheisser…

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Hi!

…ist kein neid, das ist nur ungerecht…

Was ist an einem System, in dem Angebot und Nachfrage den Preis regeln ungerecht?

Es steht JEDEM frei, einen solchen Job anzunehmen. Genau, wie es jedem frei steht, Formel-1-Fahrer zu weden oder Fußballprofi oder Tennis-Star…
OK, wenn das Talent oder andere Fähigkeiten fehlen dann geht das vermutlich nicht, aber das kann kaum das Problem der Manager, Formel-1-Fahrer, Fußballprofis oder Tennis-Stars sein (ich liebe BILD-Schlagzeilen - auch ich sitze im Management, allerdings bei weit geringerem Einkommen).

Gruß
Guido

Hi Alex,

…da platzt mir doch glatt der Kragen. Manager sagen, das Sie
nicht zu viel verdienen.
Telekom-Chef Obermann: 2,6 Mio im Jahr, Deutsche Bank-Chef
Ackermann: 13,6 Mio im Jahr, Bahn-Chef Mehdorn: 3,2 Mio im
Jahr…u.s.w.
Unser eins ist froh, wenn er wenigstens ein paar Euronen mehr
bekommt (wenn überhaupt)

Heul doch!

…Armes Deutschland…

Ja, so ist es.
Neidgetrieben, missgünstig, leistungsfeindlich. Wirklich unangenehm…

Bewege Deinen Hintern, dann verdienst auch Du mehr.

Grüße,

Mathias

Heul doch!

genau das hab ich meiner tochter immer gesagt,wenn sie mit der verteilung der barmittel in unserer familie unzufrieden war—hat was gebracht,heute hat sies im griff,obwohl sie noch studentin ist.