Maske ./. Hill

Hallo, Freunde des Faustkampfes!
Heute Morgen habe ich das alles ja noch für einen verspäteten Aprilscherz gehalten, aber der Gentleman hat tatsächlich nach 10-jähriger Abstinenz vor, geben den zwar gleichaltrigen aber noch aktiven und aktuellen Champion im Cruisergewicht, Virgil Hill, in den Ring zu steigen.
Was bewegt einen Mann, nach so einer langen Pause ein Comeback zu wagen? Selbstdarstellung, Geld? Meines Erachtens hat er gegen Hill nicht den Hauch einer Chance und das müsste er eigentlich auch selber wissen. Wie seht ihr die Sache?
Vielleicht sollte man ja auch Rocky und Tiger reaktivieren.

Grüße
Red

Hallo,

so recht konnte ich es auch nicht glauben als ich es heute morgen gelesen habe.
Bis jetzt hat Maske sich glaub ich auch noch nicht geäußert, ich denke er wird sagen ihn reizt die Herausforderung, auch dass er zeigen kann dass in seinem Alter noch große Erfolge möglich sind etc. etc.
Die Finanzen werden die größere Rolle bei der Entscheidung gespielt haben (vermute ich mal).

Hoffentlich ist er hinterher nicht in den A… gekniffen. Aber auf jeden Fall Hut ab wenn er einen guten Kampf abliefert.

Gruß
Miriam

Hi,

was tut man nicht alles wenn die Kohle ausgeht.

nicki

jap, alles wegen der kohle. ich hoffe maske bekommt den arsch voll

gruss

Das sind die Leute, die in der Schule nicht viel Kloppe / Haue bekommen haben und sich nun erneut profilieren müssen.
Damti er das macht um Geld reinzubekommen ist denk ich mal keine Frage…

Also das war so: Henry hat mit seinem alten Kumpel Axel Schulz gesoffen. Der hat angegeben wie ne Tüte Mücken, dass er wieder boxen wird. Das konnte Henry nicht ertragen und da hat er gesagt: „Das mache ich auch!!!“ Und am, nächsten Morgen konnte er nicht mehr zurück (ein Mann ein Wort).

Nee, nee weiß nicht ob es so war. Ich finds einfach nur lächerlich…
Holger

Moin,

was tut man nicht alles wenn die Kohle ausgeht.

Kann gut sein, denn hier haben zwei MC-Doofs zugemacht, soweit ich weiß, hat Henry auch drei MC-D’s, vielleicht gehts mit der Hackbraterei bergab?

CU

Axel

es gibt genug bekloppte…
… die dafuer geld ausgeben!
meine illusion, dass profiboxen ein „sport“ sein soll, wurde bereits mitte der 70er jahre zerstoert, als muhammed ali gegen den japanischen wrestler inoki antrat.
der angepriesene „kampf der giganten“ war die totale verarsche, fuellte aber die taschen der beteiligten.

maske hat einen exklusivvertrag mit rtl abgeschlossen und nun wollen sie mit ihm geld verdienen.

sie wuerden und koennten ihn auch in eine kochshow oder in einen container stecken, aber beim boxen werden die niederen instinkte der zuschaeuer besser angesprochen, und man kann ihnen leichter in die tasche greifen.

what shalls? ich gebe mein geld auch fuer viele sinnlose dinge aus, werde mir also nicht weiter anmaßen , die „fans“ zu kritisieren, die dann viel geld ausgeben um einen sportlichen event zu sehen…

gruss
khs

Hi Kuddel,

meine illusion, dass profiboxen ein „sport“ sein soll, wurde
bereits mitte der 70er jahre zerstoert, als muhammed ali gegen
den japanischen wrestler inoki antrat.
der angepriesene „kampf der giganten“ war die totale
verarsche, fuellte aber die taschen der beteiligten.

Es war der 26. Juni 1976 (laut Wikipedia). Ich war gerade 13 Jahre und wollte mir dieses Spektakel natürlich nicht entgehen lassen. Ich glaube, es sogar spät Abends oder Nachts als der Boxkampf übertragen wurde. Entäuschend wars. Nix anderes. Wir Jugendlichen hatten „wer-weiss-was“ erwartet aber es war ein absoluter Schwachsinn. Inoki lag nur am Boden und trat Ali gegens Bein. Und das die ganze Zeit über. Die Entäuschung war echt riesig. Und dafür hatte ich mir die Nacht um die Ohren gehauen.

Gruß
Frank

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moin frank,

als hauptdilemma sehe ich, dass es wohl weltweit fast mehr boxverbaende, als döner-buden in berlin gibt.

einigen dieser verbaende fehlen zugkraeftige namen, also werden „unionfights“ veranstaltet, wo dann champ a gegen champ b antritt.
den kampf dritter gegen siebter eines verbandes will schon keiner mehr sehen, und solche kaempfe finden auch kaum statt.

unsere fernsehsender - auch bzw gerade die öffentlich rechtlichen - haben sich nun angesicht der konkurrenz nach neuen spielplaetzen umgesehen, nachdem die attraktiven sportarten ( f1, fussball, skispringen ) vertragsmaessig untergebracht waren.

da wurden dann sogar die ukrainischen klitschkos von guten deutschen bejubelt, die normalerweise hinter jedem aussiedler eine russenmafia sehen…

deutschland braucht wieder einen „richtigen deutschen“ champ, und da es sportlich fuer die aktuellen nicht gut laeuft, wird henry maske = der max schmeling fuer arme mit viel geld in den ring geholt.

ein „boxkampf“ mit allerhoechsten einschaltquoten war stefan raab-regina halmich… das allein beweist doch schon, wo dieser „sport“ steht…

uebrigens: ich habe allerhoechste achtung vor amateurboxern und derem knüppelharten training - das kann sport vom feinsten sein!

gruss
kuddel

meine illusion, dass profiboxen ein „sport“ sein soll, wurde
bereits mitte der 70er jahre zerstoert, als muhammed ali gegen
den japanischen wrestler inoki antrat.

Zu Unrecht, denn das war ja nicht als „Boxen“ vermarktet. Inoki hat nicht behauptet, Boxer zu sein.