Massagegeräte gegen Fersensporn?

Hallo,
ich habe seit etwas über einem Jahr einen Fersensporn. Mittlerweile geht der Schmerz nicht nur unter dem Fuß her, sondern auch seitlich und mit unter sehr schmerzhaft.

Ich hatte mir damals sofort Einlagen vom Sanitätshaus machen lassen und wurden auch von meinem Diabetologen für richtig befunden.

Der Hausarzt meinte auch, ich könnte „Treppenübungen“ machen (Mit dem Vorderen Fuß auf eine Treppe stellen und so den Fuß spannen). Auch einen Massageball mit „Stacheln“ habe ich.
Aber gerade den (fast noch stärkeren) Schmerz an der Seite komme ich so nicht bei.
Also all diese Sachen kenne und mache ich.

Ich habe gesehen, dass es Massagegeräte für Füße gibt. Vom „Sprudelbad“ über „Rüttelplatten“ bis hin zu Shiatsu Geräte für den ganzen Fuß (die laut Rezensionen aber bei 46er Füße zu klein sind).
Ich versuche einfach mal hier zu fragen, ob da jemand vielleicht irgendwelche Geräte kennt, die da etwas Entspannung bieten und vielleicht auch helfen.

Vielen Dank

@Takima: Ich bin meinen Fersensporn mit Stoßwellentherapie losgeworden. Die hat der Orthopäde gemacht. Er hat mir auch Einlagen „mit Aussparung“ im Fersenbereich verschrieben, aber es war lustig. Das mit den Einlagen hat sich so lange hingezogen, dass keine Aussparung mehr nötig war. Die Dame im Sanitätshaus sagte, sie bestellt sie, und die Aussparung machen sie selbst. Als sie endlich da waren, wollte sie wissen, wo es weh tut, und ich konnte ihr nicht helfen :smiley:, denn es tat nicht mehr weh. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her, und die Schmerzen sind nicht mehr aufgetreten. Bei meiner Schwester hat die Stoßwellentherapie bei einer Kalkschulter nicht geholfen, deswegen weiß ich nicht, ob die Stoßwellentherapie bei Fersensporn immer hilft. Als ich die Behandlung bekam, habe ich die Rechnung bei der Beihilfe eingereicht, aber seit 2019 ist das Kassenleistung! Insofern würde sich ein Versuch evtl. lohnen. Ich kenne zwar auch einen Fall, bei dem operiert wurde, allerdings war der Patient stark übergewichtig (ich vermute sogar adipös). Ich habe aber auch nicht mit ihm darüber gesprochen, warum operiert wurde, ob vorher noch etwas anderes versucht wurde.
Sprich doch mal mit (d)einem Orthopäden darüber!

Gute Besserung!

MOD C_Punkt: Zitierte Passagen, des vorstehenden, gelöschten Artikel entfernt.

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ich lebe seit ca. 25 Jahren mit Fersensporn an beiden Füßen. Man gewöhnt sich an alles. Barfuß laufen hilft. Auch eine Giftmischung habe ich mir vom Arzt unter die Fußsohle spritzen lassen. Hat nicht lange vorgehalten. Die Stoßwellen muss man privat zahlen. Ganz schön teuer.
Man muss die Füße an den Druckschmerz gewöhnen, dann merkt man irgendwann zwischendurch „oh, heute tut’s ja garnicht weh“. An anderen Tagen könnte man sich den Fuß abhacken.
Einen Morbus Köhler habe ich ebenfalls im zweiten Zeh. Tut auch weh.

Wie gesagt, seit 2019 nicht mehr (s. meinen Link oben „Kassenleistung“). Ich weiß nicht, ob du privat oder gesetzlich versichert bist, aber ich gehe davon aus, dass wenn die Gesetzlichen das sogar bezahlen, die Privaten das erst recht tun sollten. Ich weiß es aber nicht.

Oktober 2020, mein Stiefvater, Rentner, musste privat 120 Euro pro Sitzung an der Stoßwelle wegen seines Fersensporn zahlen. Ort Hamburg

Hmm, ich sage nicht, dass es nicht stimmt, aber ich frage mich, was bei ihm so viel anders war als bei mir. Wie gesagt, bei mir ist es einige Jahre her, da war es sowieso keine Kassenleistung, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich so viel bezahlt habe (ich bin zu 50 % beihilfeberechtigt). Hat er vielleicht die Bedingungen nicht erfüllt, so dass er deshalb die Kosten selbst getragen hat? Als Bedingungen sind angegeben „Zudem müssen Patienten mindestens sechs Monate unter Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris leiden und dadurch in ihrer gewohnten körperlichen Aktivität eingeschränkt sein. Während dieser Zeit müssen unterschiedliche konservative Therapieansätze sowie Maßnahmen wie Dehnübungen und Schuheinlagen ohne relevante Beschwerdebesserung angewandt worden sein. Erst dann dürfen Ärzte eine Stoßwellentherapie als zusätzliche Maßnahme durchführen.“, das war bei mir alles nicht, denn die Beihilfe hatte keine Bedingungen daran geknüpft, und die Einlagen habe ich erst parallel dazu bekommen. An Dehnübungen kann ich mich gar nicht erinnern.

Etwas verwunderlich. Aber das kann @Takima bei Interesse mit dem Arzt und der Krankenkasse im Vorfeld klären. Zumindest scheint er die Bedingungen zu erfüllen, nach dem, was er berichtet hat.

Meiner Frau hat die Stoßwellentherapie geholfen. Das war eine schwere Zeit, weil man sich freiwillig einer wirklich schmerzhaften Behandlung stellen muss. Heute läuft sie wieder stundenlang durchs Gelände.
Udo Becker

Hallo Udo,

der Frosch hat auch nicht die Wirksamkeit in Frage gestellt, hat sich nur über den hohen Preis geärgert. :slight_smile: Mir hat die Stoßwellentherapie, wie gesagt, auch geholfen, und klar, die Sitzungen an sich waren kein Zuckerschlecken, aber die Schmerzen davor auch nicht.

Erfreulich aber, von einem (mindestens) zweiten Fall zu hören, wo es geholfen hat. Wie das bei Froschis Stiefvater war, hat sie uns nicht verraten, vielleicht sind wir sogar zu dritt. :smiley:

Gruß
Christa

Möglicherweise eine Dornwarze, ja. Aber ich will ihn ja nur provozieren. :joy: :rofl: :joy:

Es hat nicht geblutet, es hat sich nur immer wieder eine Hornhauterhöhung gebildet, die den Schmerz, beim Auftreten, verstärkt hat, durch das Raspeln dieser Erhöhung, war der Schmerz nicht mehr so Groß, bis sich eine neue Hornhauterhöhung gebildet hat. Durch das erneute Raspeln, ist die Wurzel nach Oben gewandert, bis ich auch diese entfernen konnte und das Problem beseitigt war. Es war einfach eine Eigenmeditation.

Ich gebe, prinzipiell keine dogmatischen Antworten, die den Anspruch erheben, die einzig Richtige zu sein. Aber wenn ich von meiner Auffassung als RICHTIG erachte, werde ich sie auch vertreten, gegen Alle Anfechtungen.

Ich nehme an, die Diagnose Fersensporn war selbst gestellt? Hast du die Links von @miezekatze angeklickt, durchgelesen und verstanden?
Hier kannst du anerkannte Therapiemethoden nachlesen:


Nochmal: Fersensporn ist ein KNOCHENauswuchs, da kannst du nichts wegraspeln, wenn du nicht die Haupt bis auf den Knochen abraspelst. Und glaub mir, das machst du nicht, denn du blutest dann wie ein Schwein!

Und ja, ich bin kein Arzt, aber ich wage zu behaupten, dass das, was du hattest, eine Dornwarze war.

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Ich wusste nicht, dass es ein Fersensporn ist und habe auch nicht darauf hin gearbeitet ihn zu beseitigen. Ich wollte nur die Schmerzen lindern, beim Auftreten, und nach mehreren Wochen, mit dieser Vorgehensweise, hat es sich ergeben, dass dieser Fersensporn verschwunden war.

Dann sage ich dir nochmal: ES WAR KEINER. ES WAR EINE DORNWARZE.

Und noch etwas: die Diagnose „Fersensporn“ (ICD-Code M77.3) kann nur ein Arzt stellen, der den Fuß/die Ferse geröntgt hat. Das ist nichts, was man mit bloßem Auge erkennt!

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Hi,

Herrgottnochmal du hattest keinen Fersensporn!!!

Was auch immer Du hattest, ist durch wegraspeln weggegangen. Das glaube ich dir. Das klappt bei mir auch, mache ich andauernd. Wirklich. Aber weder ich noch Du haben einen Fersensporn. Ich habe auch so eine erhabene Stelle unter der FErse, die gelegentlich drückt. Die Fußpflegerin entfernt die gründlicher, als ich das selber kann. sie nennt das an der unterseite der FErse Warze, und den Rest den sie entfernt Hornhaut oder Hühnerauge. NICHT FERSENSPORN!!

die Franzi

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Also ich danke für die Antworten. Das mit der Schockwellentherapie werde ich mir mal zu Gemüte führen. Selbst wenn die 120 Euro kostet, wenn der Fersensporn dann ganz weg ist, soll mir das nur Recht sein. Ich bin übergewichtig und Diabetiker und ich brauche die Bewegung dringend. Ich habe in den letzten Jahren 25 kg abgenommen und das soll auch so bleiben, bzw. wären weitere 20kg nicht verkehrt.

Zu „Miragel“:
Ich bin zwar kein Arzt, aber bei MIR ist da nichts zum Abraspeln. Der Fersensporn ist nicht mal zu „erfühlen“, dass er hunter der Haut sitzen würde. Und da er am Knochen sitzt, glaube ich eigentlich nicht, dass irgenwann die Wurzel kommt.
Dornwarzen halte ich da auch für wahrscheinlicher (VORSICHT vor dem Wikipedia-Bericht zu „Warzen“, da sind Bilder, die dir nicht so leicht aus dem Kopf gehen, und das meine ich wirklich ernst). Und der Schmerz bei den Warzen ist tatsächlich ähnlich, da ich die früher auch hatte (habe ich mir irgendwann weg operieren lassen, seitdem ist Ruhe).
Aber Fersensporn ist ganz anders, weil es weh tut, wenn du lange stehst, aber auch wenn du den Fuß nicht belastest und dann wieder auftrittsts. Oft auch, wenn du gar nichts machst.
Aktuell bei mir halt auch seitlich vom Fuß - oder der Schmerz strahlt in die Richtgung, das geht ja auch…

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ich habe noch einmal in den Bedingungen der Krankenkasse nachgesehen. Dort steht, dass die Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen gezahlt wird, jedoch nicht die Kosten „drumherum“. Das ist es dann wohl, das die 120 Euro pro Sitzung kostet. Der Stiefvater hatte drei Sitzungen. Hat sich nur über den höllischen Schmerz beschwert. Der Fersensporn soll wieder da sein. Nur, er jammert und motzt sobald er spricht - also frage ich nicht viel nach :wink:

ACHTUNG, Stoß-, nicht Schockwellen. :wink: Auch wenn man beim Preis vielleicht einen Schock bekommt. :smiley: Und die 120 Euro, die der Frosch erwähnte, waren pro Sitzung, also dann eher 360, aber erkundige dich auf jeden Fall genau, wie gesagt, ich bin der Meinung, dass es bei dir die Kasse übernehmen müsste.

Hmm, das verstehe ich nicht. Meinst du meinen Link oben, genauer genommen den Absatz „Seit 2019 ist die Stoßwellentherapie für die Diagnose Fersenschmerz bei Fersensporn unter bestimmten Voraussetzungen gesetzliche Leistung der Krankenkassen. Die Kosten für andere Anwendungen der Stoßwellentherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.“?

Da ist kein „drumherum“, gemeint ist, dass sie nur bei Fersensporn zahlen, aber nicht in anderen Fällen. Ich hatte weiter oben erzählt, dass meine Schwester so etwas wegen einer Kalkschulter versucht hatte. Das würde die Kasse wohl weiterhin nicht bezahlen.

Das ist auf jeden Fall schonender für dich. :wink:

Nee Christa, ich habe direkt auf der Seite „unserer Kasse“ nachgesehen und die Erklärung dort entdeckt.

  • individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)
    Als IGeL werden die Kosten für eine Stoßwellentherapie nach der Gebührenordnung für Ärzte berechnet und richten sich nach der Anzahl der Sitzungen und dem benötigten Zeitaufwand. Auch für die Bestimmung der Behandlungsstelle per Ultraschall- oder Röntgenbild, die örtliche Betäubung und die Beratung kann der Arzt Kosten berechnen. Die Gesamtkosten einer Stoßwellentherapie können sich auf mehrere hundert Euro belaufen.