MdB Hohmann und seine jüdischen Äusserungen

Hallo,

ich habe speziell den Ausdruck anti-jüdisch, wie er in der Presse benutzt wird, geschrieben da hier meine Frage entsteht.

Stimmt das oder nicht? Also nicht, dass er es gesagt hat, sondern der Wahrheitsgehalt.

Alle schreien rum, dass das doch unverschämt sei, er zurücktreten solle usw.
Keiner sagt, dass er Recht bzw Unrecht hat.

Der deutsche Michel in seiner vollkommensten Form kriecht hier wiede mal der öffentliche Meinung und dem Zentralrat der Juden dermaßen tief in den Arsch, dass sich keine drum kümmert, ob das wahr ist.

Wie war das den wirklich damals?
Oder was macht den Israel bzw, was wird denn i.M. da unten so abgezogen? Ist doch in keinem Maße ehrlicher oder menschenwürdiger als vor 65 Jahren?

nachtrag. hab mich vertippt

ich habe speziell den Ausdruck anti-jüdisch, wie er in der
Presse benutzt wird,

nicht (muß hier noch rein)

geschrieben da hier meine Frage entsteht.

Hallo Postbüttel,

ob ein Volk ein Tätervolk ist, beruht darauf, ob Großverbrechen begangen wurden (Tatsächlichkeit), ob die Täter ausschließlich Angehörige des Volkes waren und der Rest des Volkes die Großverbrechen gebilligt oder zugelassen hat (Täterschaft), und zuletzt, ob die Großverbrechen ihrer Art nach der Kultur und dem Charakter des Volkes entsprechen (Identität).

Der von den Bolschewisten begangene Völkermord scheint geschichtlich gesichert zu sein. Die Anzahl der Todesoper liegt weit im 8-stelligen Bereich. Im Nachrichtenbrett hat Lego darauf hingewiesen, daß sich lediglich manche Juden an die Revolution angeschlossen hätten, aber vor Beginn der Völkermorde sich daraus wieder zurückgezogen hätten. Er deutet ebenfalls an, daß diese Juden von geringer Zahl und auch keine echten Juden, sondern vielfach sogar Antisemiten waren, und wohl auch, wenn ich ihn da nicht überinterpretiere, unter den Todesopfern z.B. den Kleinbauern der Anteil der Juden ganz erheblich war.

Das ist der Stand der Diskussion. Ob das alles so stimmt, mag ich nicht zu beurteilen. Klar ist aber: wenn das so stimmt, dann rechtfertigt das ganz gewiß nicht die Bezeichnung „auch Tätervolk“ für die Juden.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Antisemitismus im Konjunktiv
Hallo!

[…]

Den Wahrheitsgrad der antisemitischen Äußerungen zu prüfen, macht wenig Sinn, weil sie auf Volksverhetzung ausgerichtet sind und nicht auf die Feststellung der historischen Wahrheit. Es gibt z.B. kein historisches Begriffspaar Tätervolk und Opfervolk, Bolschewiken sind kein Volk. Kläglich ist auch dein Versuch, Israels Politik mit Naziverbrechen zu vergleichen. Das ist ein alter antisemitischer Topos, Juden sollten „ehrlicher und menschenwürdiger“ als ihre Mörder „vor 65 Jahren“ sein.

Ich schliesse mich der Meinung Benz’ (Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin) an:

„Das ist das stärkste Stück von öffentlich geäußertem Antisemitismus eines Mandatsträgers seit vielen Jahren“, sagte Wolfgang Benz. Hohmann könne sich nicht damit herausreden, dass ihm ein unbedachtes Wort herausgerutscht sei. „Das ist eine zehnseitige, elaborierte Rede“, sagte Benz, „daran ist nichts spontan. Im Gegenteil, Herr Hohmann hat lange nachgedacht, bevor er das gesagt hat.“ (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/…)

Von vielen Kommentaren der heutigen Presse empfehle ich folgende Analyse:

http://www.taz.de/pt/2003/11/01/a0102.nf/text (Komplette Widerlegung für alle naiven Michels, insbesondere klar am Ende: „Natürlich ist die Rede Hohmanns mittlerweile aus dem Internet verschwunden. Das Gleiche wird bald für Hohmann als politische Person gelten. In der politischen Öffentlichkeit funktioniert nach wie vor die Tabuisierung antisemitischer Äußerungen. Hier wird - schon mit Rücksicht auf die wachsamen Augen des Auslands - auf den korrekten Sprachgebrauch geachtet und werden personelle Konsequenzen gezogen. Wie weit antisemitische Klischees in der Gesellschaft ihr Unwesen treiben, ist dagegen zweitrangig. Gerade die schwiemelige, sich rückversichernde Ausdrucksweise, deren sich Hohmanns Antisemitismus bedient, zeigt, als wie wenig nützlich sich das Sprachtabu in Sachen Antisemitismus erweist. Wie sonst auch hilft hier nur offener Streit.“)

Gruß


Anm. Moderator (Heiner): Da dieser Artikelbaum aus einem anderen Brett hierher verschoben wurde, wurde ein Hinweis darauf aus diesem Artikel entfernt. Der gelöschte Textabschnitt wurde ggf. durch „[…]“ ersetzt.

Stimmt das oder nicht? Also nicht, dass er es gesagt hat,
sondern der Wahrheitsgehalt.

Alleine, wie „UNKRITISCH“ Deine Frage entsteht, beweißt, dass hier etwas nicht stimmt, bzw. im deutschen Bewusstsein etwas nicht stimm:

Herr H hat von einem „jüdischen Volk“ gesprochen.

Genau da liegt der Skandal. Das ist eben typisch deutscher Antijudaismus.

Die „Juden“ sind *kein* „Volk“ sondern genau wie „Christen“, „Moslems“, „Hindus“ etc. eine Glaubensrichtung (beim jüdischen Glauben trau ich mich nicht mal von einer „Glaubensgemeinschaft“ zu sprechen, weil es hier mindestens ebenso viele Richtungen gibt, wie in der christlichen Kirche).

Es gibt einen einzigen Staat auf der Welt, in dem der jüdische Glaube in der Bevölkerung überwiegt aber nicht einmal „Staatsreligion“ ist und das ist Israel. Darum sind aber auch die Israeli kein jüdisches Volk, sondern das israelische Volk und überwiegend jüdischen Glaubens (lt. http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/is… ca 80,1%).

Es gibt eben auch Deutsche, die Juden sind, diese sind aber wenn es um die Staatsangehörigkeit geht „Deutsche“ und eben keine „Juden“ und erst wenn es um den Glauben geht „Deutsche-Juden“ im selben Sinne, wie „Deutsche-Katholiken“ etc.

Nun also zur russischen Revolution und zum „jüdischen“ Glauben. Es ist aberwitzig, zu behaupten, dass in Russland bzw. der späteren Sowjetunion, in der die Mehrheit der Menschen christlich orthodoxen Glaubens ist eine verschwindende Minderheit eine Revolution hätte „machen“ können. Die Ursachen der russischen Revolution liegen sicherlich in Besonderheiten der russischen Geschichte und in der Größe des Landes begraben, aber nicht bei den paar wenigen Menschen jüdischen Glaubens, die später in den Sovjets tatsächlich überproportional vertreten waren (wohl eher, weil sie ein besonderes Talent hatten, Menschen für sich zu begeistern und „gewählt“ (ja zu Beginn der Sowjetunion wurden die Sovjets=Räte gewählt) zu werden als deshalb, weil sie jüdischen Glaubens waren.

Letzteres mag wiederum damit zusammenhängen, daß der europäische, wie auch der russische Antisemitismus, es den „Juden“ über Jahrhunderte unmöglich machten, als Bauern oder Handwerker zu arbeiten (einfach weil es Ihnen verboten wurde). Mit dem Ergebnis, dass sich Menschen jüdischen Glaubens auf andere Berufe konzentrieren mussten. Dabei waren offenbar viele Berufe, die es nötig machten lesen und schreiben zu lernen weshalb die gruppe der Menschen jüdischen Glaubens in Europa über eine lange Zeit der Geschichte eine erheblich erhöhte Alphabetisierungsquote (wenige Analphabeten) aufweist. Letzteres mag dann wiederum rhetorische Talente und sogen. Intellektuelle (Gebildete, Belesene) in relativ großer Zahl hervorgebracht haben, die überproportional jüdischen Glaubens waren.

So also ist *vielleicht* ein Zusammenhang zu konstruieren zwischen einer überproportionalen Vertretung jüdisch-gläubiger Menschen in den ersten Sowjets einerseits und deren Glauben andererseits.

Nun kommt aber der entscheidende Knackpunkt. Spätestens unter Stalin (der eingeborenen grobschlächtiger Dummkopf war und sich lediglich durch unglaubliche Brutalität und Skrupellosigkeit auszeichnete) begann in der damaligen Sowjetunion eine Judenverfolgung, die dem Holocaust in Deutschland nur in der Tatsache nachsteht, dass man keine systematische „industrielle“ Menschenvernichtung betrieb (was ja den Holocaust „einmalig“ in der Geschichte macht).

Herr H. irrt also selbst in der Tatsache, dass die „Täter“ der russischen Revolution überwiegend „jüdischen Glaubens“ waren. Es waren allerdings in den ersten Sowjets überproportional viele Menschen jüdischen Glaubens vertreten (überproportional heißt nicht mehrheitlich sondern in Proportion zu ihrem Anteil an der russischen Gesamtbevölkerung).

Allerdings ist auch die Frage zu stellen in wieweit in den ersten Jahren der russischen Revolution überhaupt sogen. „Täter“ in den Reihen der Revolutionäre zu suchen sind. Es bleibt doch festzuhalten, dass die europäischen Königshäuser bis hin ins ausgehende 19. Jahrhundert überwiegend aus skrupellos ihre Völker ausbeutenden Verbrecherbanden bestanden (das gilt für die deutschen Habsburger ebenso, wie für die russische Zarenfamilie). Diese Leute mit der selben Gewalt, die sie auszuüben bereit waren, um ihr Unterdrückungsregime aufrecht zu erhalten, zu vertreiben und zu beseitigen ist mit Sicherheit moralisch nicht verwerflich.

D.h. man könnte behaupten die russische Revolution begann erst verbrecherisch zu werden, als Stalin an die Macht kam und man könnte polemisieren, die russische Revolution wurde erst mit der Vertreibung der jüdischen Intellektuellen aus den Räten (Sowjets) zu einer verbrecherischen Veranstaltung.

Herr H. als Deutscher also wahrhaftig Angehöriger eines „Volkes“, das als Ganzes und in seiner Mehrheit für die Taten des Nationalsozialismus und er industriellen Menschenvernichtung verantwortlich war, muss sich also wirklich fragen lassen, welche Sicherung ihm durchgebrannt ist, als er es auch nur wagte, nach den Verbechern der Nazizeit die Menschen jüdischen Glaubens als „jüdischen Volk“ zu verunglimpfen.

MdB Hohmann und sein (post)Büttel
Hallo (post)Büttel,

Alle schreien rum, dass das doch unverschämt sei, er
zurücktreten solle usw.
Keiner sagt, dass er Recht bzw Unrecht hat.

Der Meinung, dass Hohmann Unrecht hat, sind alle, die sich dazu äußern. Das Unrecht ist aber so offensichtlich und so unfassbar, dass es keiner verbalen Feststellung bedarf.

Da es in Russland eine jüdische Minderheit gab, gab es zwangsläufig auch Juden in der sowjetischen Führung und unter ihren repressiven Vollzugsagenten. Es gab sie, ebenso zwangsläufig, unter den Unterdrückten.

Sind betroffene Juden nun ein „Tätervolk“, weil einzelne von ihnen auf der einen, oder ein „Opfervolk“, weil ebenso einzelne auf der anderen Seite standen?

Wenn damals jemand Unrechtes getan hat, dann tat er es als Russe, als Sowjetbürger, als Kommunist, als Funktionär oder als befehlsgewohnter Untergebener. Wenn er zufällig jüdischer Herkunft war, tat er es trotzdem als Einzeltäter. So wie andere Juden zu der Zeit Opfer waren.

Der deutsche Michel in seiner vollkommensten Form kriecht hier
wiede mal der öffentliche Meinung und dem Zentralrat der Juden
dermaßen tief in den Arsch, dass sich keine drum kümmert, ob das wahr ist.
Wie war das den wirklich damals?

Bist du wirklich so dumm, dass du, wenn du es nicht weißt, dich nicht informieren kannst?

Oder was macht den Israel bzw, was wird denn i. M. da unten so abgezogen?
Ist doch in keinem Maße ehrlicher oder menschenwürdiger als vor 65 Jahren?

Zu den Sowjetzeiten, die Hohmann ansprach, gab es überhaupt kein jüdisches Volk. Auch deshalb ist die Formulierung „Tätervolk“ Unsinn. Dies ganz unabhängig davon, was einzelne Juden dort oder woanders als Einzeltäter verbrochen haben mögen. So wie auch Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften Verbrechen begehen.

Was der Staat Israel heute macht, ist, ganz sachlich, in vielen Punkten kritikwürdig. Du gehst aber jetzt noch weiter als Hohmann: Du verwechselst eine Religion, die weltweit verbreitet ist, mit einem Staat, der erst seit wenigen Jahrzehnten (wieder) existiert. Du setzt die heutige Politik dieses Staates mit dem Handeln Einzelner gleich, das lange Zeit vor der Gründung des Staates stattfand.

Ein Mann wie Hohmann, der einen Teil unseres Volkes im Bundestag und nach außen hin vertritt, sollte das aber unterscheiden können. Jemand der das nicht kann, sollte kein Vertreter unseres Volkes sein. Die Entschuldigung, die er sich jetzt nach zunächst mehreren Zurückweisungen doch noch abgerungen hat, ist deshalb kein Grund, ihn im Amt zu lassen.

Egal welcher Partei Hohmann angehört: Ich schäme mich, von einem solchen Menschen „voksvertreten“ zu werden.

Angeekelte Grüße
Peggy

Wie war das den wirklich damals?

Bist du wirklich so dumm, dass du, wenn du es nicht weißt,
dich nicht informieren kannst?

Na das wemigstens versucht er ja hier.

Zu den Sowjetzeiten, die Hohmann ansprach, gab es überhaupt
kein jüdisches Volk.

Ich lege weiterhin Wert auf die Feststellung, daß es auch heute kein „jüdisches Volk“ gibt. Es gibt ein israelisches Volk, dessen Bevölkerung überwiegend jüdischen Glaubens ist. Dazu gibt es Menschen jüdischen Glaubens in aller Welt und in fast allen Völkern der Welt.

Egal welcher Partei Hohmann angehört: Ich schäme mich, von
einem solchen Menschen „voksvertreten“ zu werden.

Danke, da sind wir der selben Meinung!

Hallo,

Stimmt das oder nicht? Also nicht, dass er es gesagt hat,
sondern der Wahrheitsgehalt.

Alleine, wie „UNKRITISCH“ Deine Frage entsteht, beweißt, dass
hier etwas nicht stimmt, bzw. im deutschen Bewusstsein etwas
nicht stimm:

Herr H hat von einem „jüdischen Volk“ gesprochen.

Genau da liegt der Skandal. Das ist eben typisch deutscher
Antijudaismus.

Die „Juden“ sind *kein* „Volk“ sondern genau wie „Christen“,
„Moslems“, „Hindus“ etc. eine Glaubensrichtung (beim jüdischen
Glauben trau ich mich nicht mal von einer
„Glaubensgemeinschaft“ zu sprechen, weil es hier mindestens
ebenso viele Richtungen gibt, wie in der christlichen Kirche).

Ich hab das auch mal so gedacht und deswegen einiges nicht verstanden (Versuche, religiöse Gruppe mit Körpermerkmalen identifizieren, usw…), aber:

www.wissen.de

„ursprünglich das nach dem Stamm und späteren Königreich Juda in Palästina benannte Volk, später nach der Zerstreuung ausgedehnt auf alle, die ihre Herkunft auf das Volk Israel zurückführten und sich aufgrund der jüdischen Glaubensgemeinschaft ein gewisses Maß an gemeinsamem Brauchtum bewahrten. Nach jüdischer Tradition gilt als Jude, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum übergetreten ist. In Israel dient diese Definition zur Feststellung der jüdischen Nationalität.“

www.brockhaus.de

„Juden, im Alten Testament Bezeichnung der Angehörigen des Stammes beziehungsweise der Bewohner des Südreiches Juda; nach der Babylonischen Gefangenschaft zunächst Bezeichnung der nicht jüdischen Umwelt für die Angehörigen des Volkes Israel; in der späteren Diaspora auch jüdische Selbstbezeichnung. Der Begriff umfasst zwei Aspekte: die Juden als die Angehörigen der jüdischen Nation und die Juden als die dem jüdischen Religionsgesetz verpflichteten Bekenner des Gottes Israels (Jahwe).“

Ansonsten schliesse ich mich der hier allgemein voherrschenden Meinung an, mit der Ausnahme, dass ein jeder Gegenstand einer Diskussion auch ausgesprochen werden dürfe. Mir ist eine folgende Auseinandersetzung lieber als ein reines Abstempeln, das Ergebnis (in diesem Fall) ist das gleiche.

Gruss und schönen Sonntag,
Daniel

"Natürlich ist die Rede Hohmanns mittlerweile aus dem
Internet verschwunden.

falls es wen interessiert, ich habe sie, und bin nahe dran sie hier reinzuposten. wäre das urheberrechtlich ok?

wieder so ein fall, bei dem alles unter den tisch gekehrt wird, anstatt offen darüber zu reden. was in ein paar wochen übrigbleiben wird, ist ein weiterer märtyrer der tabubrecherfraktion.

datafox

hallo,

Also nicht, dass er es gesagt hat,
sondern der Wahrheitsgehalt.

na dann schauen wir mal. ich kenne die rede nur als textdatei, und kenne weder den redner noch seine partei noch sein gesicht.

Zitat: „Die Deutschen als Tätervolk. Das ist ein Bild mit großer, international wirksamer Prägekraft geworden. Der Rest der Welt hat sich hingegen in der Rolle der Unschuldslämmer – jedenfalls der relativen Unschuldslämmer – bestens eingerichtet.“

aus sicht vieler deutscher stimmt das mit sicherheit. der deutsche ist in seiner ehre gekränkt und fühlt sich verarscht, daß nur er seine vergangenheit aufgearbeitet hat, während andere… lest selbst:

Zitat: „Jede andere Nation neigt eher dazu, die dunklen Seiten ihrer Geschichte in ein günstigeres Licht zu rücken. Vor beschämenden Ereignissen werden Sichtschutzblenden aufgestellt. Bei den anderen wird umgedeutet. Paradebeispiel für Umdeutung ist die Darstellung der französischen Revolution.“

er beneidet also andere nationen, die in mieser weise ihre eigene geschichte umlügen, und wünscht sich wohl, deutschland würde dasselbe tun? eigenartig. man könnte das deutsche verhalten im gegenteil als „vorbildlich“ sehen, aber ich schweife ab…

weiter im text. also deutschland hat verantwortung gezeigt, was h. nicht als besonders klug einstuft. er konkretisiert dann weiter:

Zitat: „Das deutsche Volk hat nach den Verbrechen der Hitlerzeit sich in einer einzigartigen, schonungslosen Weise mit diesen beschäftigt, um Vergebung gebeten und im Rahmen des Möglichen eine milliardenschwere Wiedergutmachung geleistet, vor allem gegenüber den Juden.“

„die juden“ kommen nun endlich ins spiel. und jetzt fragt h. sich, ob es überhaupt stimmt, diese rollenverteilung „wir täter - ihr opfer“. dabei bricht er ein tabu - oh wie glorreich - er wagt es es auszusprechen:

Zitat: „Auf diesem Hintergrund stelle ich die provozierende Frage: Gibt es auch beim jüdischen Volk, das wir ausschließlich in der Opferrolle wahrnehmen, eine dunkle Seite in der neueren Geschichte oder waren Juden ausschließlich die Opfer, die Leidtragenden?“

die provozierende frage!! darum ging es, nicht um den wahrheitsgehalt des folgenden. was folgt ist eine peinlich genaue auflistung von verbrechen die von juden begangen worden sind bzw. jüdischer beteiligung an solchen.

Zitat: „es wird Sie überraschen, daß der amerikanische Autokönig Henry Ford 1920 ein Buch mit dem Titel „The International Jew“ herausgegeben hat. Dieses Buch hat in den USA eine Auflage von 500.000 Exemplaren erlebt. Es wurde ein Weltbestseller und in 16 Sprachen übersetzt. Darin prangert Ford die Juden generalisierend als „Weltbolschewisten“ an.“

jetzt sind wir überrascht. ein amerikanischer (undeutscher) autor sagt sowas! noch dazu ein weltbestseller!

H. spricht es dann sogar aus, was sich viele denken. damit will er jeden verdacht entkräften und die karten auf den tisch legen:

Zitat: „Wie kommt Ford zu seinen Thesen, die für unsere Ohren der NS-Propaganda vom „jüdischen Bolschewismus“ ähneln?“

was ich sage hört sich an wie göbbels, aber seid beruhigt… denn:

Zitat: „Hören wir, was der Jude Felix Teilhaber 1919 sagt“

„der jude“ teilhaber muß her, denn wenn er jude was gegen juden sagt, dann kann es schonmal nicht antisemitisch sein und somit die reine wahrheit! eine typische argumentation.

und es geht weiter. mit deutscher gründlichkeit eruiert h. die genauen prozentzahlen jüdischer teilhaberschaft am bolschewismus:

Zitat: „Konkret stellt sich die Frage: Wieviel Juden waren denn nun in den revolutionären Gremien vertreten?“

mich erinnert das an den propagandafilm der ewige jude, wo grafisch so schön dargestellt wird, wieviele prozente der regierenden weltweit juden sind…

die zahlen können wir uns ersparen, ich unterstelle, daß sie richtig sind.

h. bedient sich hier desselben propagandatricks, den schon die nazis und andere regime angewandt haben, um bevölkerungsgruppen pauschal zu unterminieren, diskriminieren und letztendlich auszurotten.

auch wenn 50% aller beteiligten an einem verbrechen zur gruppe x gehören, bedeutet das ja nicht, daß diese verbrechen zum zwecke der gruppe x bzw. ihrer ziele ausgeführt worden sind. es ist ein logischer fehler, der sich hier einschleicht, wohl mit absicht, um zu manipulieren. wenn 2 juden und 2 christen eine bank überfallen, war es dann ein jüdisches verbrechen oder ein christliches?

Zitat: „Unter den 21 Mitgliedern des revolutionären Zentralkomitees in Rußland waren 1917 6 der jüdischen Nationalität an, also 28,6 %.“

das bedeutet daß 71.4 % der Beteiligten christen, atheisten und andere waren. also ein eindeutig christliches verbrechen?

eine logische absurdität, mit der gut propaganda betrieben werden kann.

zum vergleich: ein richtig jüdisches verbrechen war die ermordung rabins. sie diente dem zwecke einer jüdischen radikalen ideologie.

Der deutsche Michel in seiner vollkommensten Form kriecht hier
wiede mal der öffentliche Meinung und dem Zentralrat der Juden
dermaßen tief in den Arsch, dass sich keine drum kümmert, ob
das wahr ist.

man sieht, daß h.`s propagandataktik bei einfältigen geistern bereits wirkung zeigt.

Wie war das den wirklich damals?

das ist irrelevant. siehe oben.

Oder was macht den Israel bzw, was wird denn i.M. da unten so
abgezogen?

was „da unten abgezogen“ wird, das kannst du herausfinden, wenn du hinfährst. wenn du dann konzentrationslager und gaskammern für araber findest, dann stimmte deine behauptung, daß dies „in keinem Maße ehrlicher oder menschenwürdiger als vor 65 Jahren“ ist.

gruß
datafox

Hallo!

"Natürlich ist die Rede Hohmanns mittlerweile aus dem
Internet verschwunden.

falls es wen interessiert, ich habe sie, und bin nahe dran sie
hier reinzuposten. wäre das urheberrechtlich ok?

Der Autor meint hier, daß Hohmanns Text von dem CDU-Landkreis nicht mehr verlinkt ist. Der Text ist überall zu sehen. Von Broder bis Ultrarechten, alle posten es und deuten für sich. Bitte nicht hier, genug der Seuche.

wieder so ein fall, bei dem alles unter den tisch gekehrt
wird, anstatt offen darüber zu reden. was in ein paar wochen
übrigbleiben wird, ist ein weiterer märtyrer der
tabubrecherfraktion.

Noch nicht. Der Druck auf CDU ist momentan groß. Siehe heutige TAZ, Frankfurter Rundschau etc.

Daß M.Friedman gestern bei Christiansen-Soap mit keinem Wort auf die Hohmann-Affäre eingegangen ist, nehme ich ihm übel.

Gruß

Hallo,

Daß M.Friedman gestern bei Christiansen-Soap mit keinem Wort
auf die Hohmann-Affäre eingegangen ist, nehme ich ihm übel.

Wieso ? Habe ich überhört, dass er sich bei Christiansen bei den Frauen, die ihm durch die Russen-Mafia zugeprügelt wurden, entschuldigt hat ? Im Übrigen erwarte ich, dass die CDU neben Hohmann auch Friedmann, Koch und Rüttgers aus der Partei wirft. Ich gehöre nicht zur schweigenden Masse, die aufjault, wenn etwas über Juden gesprochen wird, aber dem Rassismus gegen Moslems durch beharrliches Schweigen Vorschub leistet. Ich schliese mich da P. Spiegel an. Wer schweigt duldet und stimmt zu. Friedmann ist mit Sicherheit der Letzte, der derzeit Moral predigen kann. Im Übrigen war das Gejaule hinsichtlich der „eigenen Schuld“ peinlich. Statt Politik hörten wir immer wieder „seelische Befindlichkeiten“. Dem Opfer der Justiz Friedmann will man die 2. Chance geben. Möllemann hat keine 2. Chance erhalten. Die Hetzjagd brachte Kinder um den Vater. Und die neuerliche Hetzjagd derselben Kreise wird wohl auch nur mit einem toten Hohmann enden dürfen. Vorher wird man in den gewissen Kreise nicht ruhen. Aber wie im Fall Möllemann werden sich die Täter wieder als Opfer darstellen. Wenn sich der ZdJ dann der poststalinistischen Säuberungen der Frau Merkel bedient, ist dies das letzte Zeichen des Zerfalls dieses Staates.

Ich erwarte eine Entschuldigung für diese gequälten, von Zuhältern missbrauchten Täter, die ihren Opfern aus der deutsche Prominenz zugeführt werden. Friedmann ist für das Ansehen der CDU und deren Moralbegriffe ( sofern es unter Merkel Moral gibt ) eine Schande.

Berlin war, ist und bleibt die Stadt des Gesinnungs- und Meinungsterrors. Es hat sich seit 1914 nichts geändert. Berlin als Hauptstadt war immer nur der Alptraum dieses Landes. Die Verhältnisse in Berlin sind heute vergleichbar derer von 1932.

Linkes Gesindel, brauner Mob und raffgierige Lobbyisten sind an der Zerstörung dieses Staates beteiligt.

Gruß Günter

Herr H hat von einem „jüdischen Volk“ gesprochen.

es gibt ein jüdisches volk.

Genau da liegt der Skandal. Das ist eben typisch deutscher
Antijudaismus.

antijudaismus ist eine gegnerschaft zur jüfischen religion aus christlicher (bzw. falsch interpretierter christlicher) dogmen. von religion war nirgends die rede.

Die „Juden“ sind *kein* „Volk“ sondern genau wie „Christen“,
„Moslems“, „Hindus“ etc. eine Glaubensrichtung

das ist falsch. juden sind ein volk (am israel - volk israel)

beim jüdischen
Glauben trau ich mich nicht mal von einer
„Glaubensgemeinschaft“ zu sprechen, weil es hier mindestens
ebenso viele Richtungen gibt, wie in der christlichen Kirche).

das judentum (jahadut) ist die religion des jüdischen volkes. sie hat viele strömungen und ausrichtungen.

Es gibt einen einzigen Staat auf der Welt, in dem der jüdische
Glaube in der Bevölkerung überwiegt aber nicht einmal
„Staatsreligion“ ist und das ist Israel. Darum sind aber auch
die Israeli kein jüdisches Volk, sondern das israelische Volk
und überwiegend jüdischen Glaubens

das ist korrekt. das israelische staatsvolk besteht überwiegend aus juden und aus einem fünftel aus christlichen und moslemischen arabern.

Es gibt eben auch Deutsche, die Juden sind, diese sind aber
wenn es um die Staatsangehörigkeit geht „Deutsche“ und eben
keine „Juden“ und erst wenn es um den Glauben geht
„Deutsche-Juden“ im selben Sinne, wie „Deutsche-Katholiken“
etc.

staatsangehörigkeit hat mit der jüdischen definition von volk nichts zu tun.

Nun also zur russischen Revolution und zum „jüdischen“
Glauben.

das vollkommener unsinn, da der kommunismus eine atheistische ideologie ist. religion und glauben haben dort nichts zu suchen. sie waren verpönt und nichtzuletzt bei strafe verboten. auch die jüdische.

andere Berufe konzentrieren mussten. Dabei waren offenbar
viele Berufe, die es nötig machten lesen und schreiben zu
lernen weshalb die gruppe der Menschen jüdischen Glaubens in
Europa über eine lange Zeit der Geschichte eine erheblich
erhöhte Alphabetisierungsquote (wenige Analphabeten) aufweist.

das hat mit den berufen nichts zu tun. nach jüdischer tradition muß JEDER lesen, schreiben und auch einschlägige mathematik beherrschen. damals waren die menschen nämlich traditionsbewußt. ohne lesen, schreiben und mathematik ist die jüdische religion nicht ausübbar. allein der kalender erfordert profunde kenntenisse in rechnen und schreiben. im gegensatz dazu lehrte das mittelalterliche christentum die volksverblödung. nur die geistlichen waren gebildet. sogar der könig ließ einen schreiber unterschreiben und vervolsltändigte den schriftzug mit einem strichlein. nebenbei gibt es unterschiede in der jüdischen und christlichen lehrmethode. die klassisch christliche ist stillsitzen, zuhören, auswendiglernen und nachplappern. die jüdische (talmudische) ist streit, diskussion, argumentation. daher ist es einleuchtend, daß juden damals allen anderen geistig überlegen waren.

Letzteres mag dann wiederum rhetorische Talente und sogen.
Intellektuelle (Gebildete, Belesene) in relativ großer Zahl
hervorgebracht haben, die überproportional jüdischen Glaubens
waren.

der wert von bildung, belesenheit, forschung usw. ist immer noch teil der jüdischen kultur. auch ohne religion.

So also ist *vielleicht* ein Zusammenhang zu konstruieren
zwischen einer überproportionalen Vertretung jüdisch-gläubiger
Menschen in den ersten Sowjets einerseits und deren Glauben
andererseits.

natürlich.

ist, als er es auch nur wagte, nach den Verbechern der
Nazizeit die Menschen jüdischen Glaubens als „jüdischen Volk“
zu verunglimpfen.

das jüdische volk gibt es sein mehreren tausend jahren (nach der überlieferung). die nazis sprachen nicht von einem volk, sondern von einer rasse. die definition von „jude“ unter den nazis ist nicht dieselbe wie intern jüdisch. ein mensch mit jüdischem vater und nichtjüdischer mutter ist ein nichtjude und kein halbjude. ein mensch ohne jegliche jüdische vorfahren kann ein jude sein. so läuft das.

gruß
datafox

Wie war das den wirklich damals?

das ist irrelevant.

Schön hast Du das gesagt.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Wie war das den wirklich damals?

das ist irrelevant.

Schön hast Du das gesagt.

ich meinte damit, daß es für diese rede irrelevant ist, da einzig allein die schlüsse zählen, die man aus den fakten (falsch) ziehen kann.

gruß
datafox

Was ich mich ja viel mehr frage: Wieso haben eigentlich die Juden, die ja als ewiger Jude - wie wir wissen - eigentlich 2/3 des Weltkapitals in der Ostküste der USA auf sich vereinen, (Ostküstenweltfinanzjudentum) damals aktiv an einer bolschewistischen (also antikapitalistischen) Revolution teilgenommen?
War das nur ein Täuschungsmanöver, um zu verbergen, dass alle Juden brutale Turbokapitalisten sind, die für Geld über Leichen (und vergiftete Brunnen) gehen und die komplette weltweite Kontrolle über die Medien haben? Oder haben die Ostküstenfinanzweltjudentümer (oder auch Weltfinanzherrschaftsostküstenjuden) noch ganz andere, viel finsterere Pläne, die mit sie mit den Freimaurern abgesprochen haben?

sorry, aber für eine sachliche Auseinandersetzung mit DIESEM GANZEN SCHEIß, den ich hier immerfort zu diesem Thema lesen kann, fehlen mir mittlerweile echt die Nerven. Habt ihr eigentlich nichts besseres zu tun, als nach bescheuerten Argumenten für Schuld und Unschuld irgendwelcher Völker nachzudenken? In was für Kategorien denkt ihr eigentlich?!! Mannmannmann…

Hallo Wolfgang,

hierauf hat Hohmann ( soweit mir die Presseerklärungen vorliegen ) sogar ausdrücklich verweisen. Er hat hingewiesen, dass viele der Beteiligten Juden waren, die sich jedoch vom Judentum abgewandt haben. Er hat hierbei einen Vergleich zum 3. Reich gezogen, dass auch dort Christen sich vom Christentum abgewandt haben und antichristliche und antijüdische Aktionen aus Hass auf die jeweilige Religion ausgeübt haben sollen.

ob ein Volk ein Tätervolk ist, beruht darauf, ob
Großverbrechen begangen wurden (Tatsächlichkeit), ob die Täter
ausschließlich Angehörige des Volkes waren

Mit dieser These wäre ich vorsichtig. Bekanntlich waren im 3. Reich nicht nur Deutsche beteiligt.

und der Rest des

Volkes die Großverbrechen gebilligt oder zugelassen hat
(Täterschaft),

Deine Theorie geht von der Gesamtzustimmung eines Volkes aus. da diese nie in der Geschichte egal welchen Volkes vorliegt, kann wohl nie von den „Juden als Täter“ und auch nie „von den Deutschen als Täter“ gesprochen werden. Täterschaft ist aus meiner Sicht ohnehin eine individuelle Schuld und nicht eine Kollektivschuld.

Wie manchmal - wohl ohne Nachdenken - so etwas geschehen kann, zeigt sich gestern Abend in der Sendung „Titel,Thesen, Temperamente“ in der der Architekt des Holocaustdenkmals erklärt hat, dass nach seiner Meinung die „Juden in Deutschland keine Versöhnung mit den Deutschen wollen“. Lea Rosh hat er noch ganz andere Vorwürfe gemacht.

und zuletzt, ob die Großverbrechen ihrer Art

nach der Kultur und dem Charakter des Volkes entsprechen
(Identität).

Der von den Bolschewisten begangene Völkermord scheint
geschichtlich gesichert zu sein. Die Anzahl der Todesoper
liegt weit im 8-stelligen Bereich. Im Nachrichtenbrett hat
Lego darauf hingewiesen, daß sich lediglich manche Juden an
die Revolution angeschlossen hätten, aber vor Beginn der
Völkermorde sich daraus wieder zurückgezogen hätten.

Dann müssen wohl alle Geschichtsbücher umgeschrieben werden. Richtig ist aber, dass spätestens ab Stalin die Juden in Russland verfolgt wurden.

Er deutet

ebenfalls an, daß diese Juden von geringer Zahl und auch keine
echten Juden,

Dies ist doch ein unglaublicher Sophismus. Entweder waren es Juden oder es waren keine Juden. Aber echte Juden, was soll denn dass ein ? Gibt es auch "unechte Juden " ?

sondern vielfach sogar Antisemiten waren, und

wohl auch, wenn ich ihn da nicht überinterpretiere, unter den
Todesopfern z.B. den Kleinbauern der Anteil der Juden ganz
erheblich war.

Das ist der Stand der Diskussion. Ob das alles so stimmt, mag
ich nicht zu beurteilen. Klar ist aber: wenn das so stimmt,
dann rechtfertigt das ganz gewiß nicht die Bezeichnung „auch
Tätervolk“ für die Juden.

Wer die Rede nachliest, kann nicht erkennen, dass Hohmann, wie der Zentralrat behauptet, eine Tatsachenbehauptung aufgestellt hat. Hohmann hat eindeutig diesen Hinweis als Möglichkeitsform erklärt und ausdrücklich in seiner Rede hingewiesen, warum diese Bezeichnung nicht zulässig ist.

Hier geht es auch weniger um Hohmann. Hier soll die CDU in den Würgegriff des Zentralrates gepackt werden. Da eine poststalinistische Säuberungsaktion Merkel gelegen kommt, wer weiss, ob nicht aus der CDU die Aktion lanciert wurde, um der Clique um Merkel die Chancen schafft, Koch und Stoiber zu verhindern, sehe ich die ganze Geschichte mit etwas Humor.

Die einzige Sorge, die ich mir mache, da Hohmann nicht Fallschirmspringen kann ist, wie er denn sterben können muss.

Un dann frage ich mich, wann die CDU ihre rechtsradikalen Gestalten, die auf Moslems polemisieren, wobei der Zentralrat offenbar gegen dieses Gesochse schweigend reagiert - wer schweigt stimmt zu - aus der Partei entfernt. Und auch, wenn Moral bei meienr Partei so gross sein soll, frage ich mich, was ein Herr Friedmann in eienr Partei zu suchen hat, die strikt gegen Drogen ist und strikt jede Form der Prostitution bekämpft. Diese CDU ist genauso in ihrer Moral verlogen wie alle anderen Parteien.

was von Berlin kommt war und ist immer eine Gefahr für unser Land gewesen. Berlin ist an der Schwelle des Jahres 1932. Gesinnungsterror und Meinungsterror, ist an der Tagesordnung.

Gruss Günter

Selektive Wahrnehmung und Irrtümer :smile:
Hallo Guenter,

Wer die Rede nachliest, kann nicht erkennen, dass Hohmann, wie
der Zentralrat behauptet, eine Tatsachenbehauptung aufgestellt
hat. Hohmann hat eindeutig diesen Hinweis als Möglichkeitsform
erklärt und ausdrücklich in seiner Rede hingewiesen, warum
diese Bezeichnung nicht zulässig ist.

Falls es Dir nicht aufgefallen ist: Hohmann macht Werbung fuer ein altbekanntes und bereits gut genutztes Machwerk des Antisemitismus aus dem Jahre 1920 und so weiter. Aber mach nur weiter mit Deiner Verniedlichung.

Hier geht es auch weniger um Hohmann. Hier soll die CDU in den
Würgegriff des Zentralrates gepackt werden. Da eine
poststalinistische Säuberungsaktion Merkel gelegen kommt, wer
weiss, ob nicht aus der CDU die Aktion lanciert wurde, um der
Clique um Merkel die Chancen schafft, Koch und Stoiber zu
verhindern, sehe ich die ganze Geschichte mit etwas Humor.

Die einzige Sorge, die ich mir mache, da Hohmann nicht
Fallschirmspringen kann ist, wie er denn sterben können muss.

Schon gehoert, durch Rechtsextreme sind ueber 100 Menschen in Deutschland seit dem Mauerfall ums Leben gekommen. Der Dreck vo Hohmann schuert auch solche Morde. Dein Vergleich zum Selbstmord des Moellemanns ist mehr als peinlich und spricht wider Dich.

Un dann frage ich mich, wann die CDU ihre rechtsradikalen
Gestalten, die auf Moslems polemisieren, wobei der Zentralrat
offenbar gegen dieses Gesochse schweigend reagiert - wer
schweigt stimmt zu - aus der Partei entfernt. Und auch, wenn
Moral bei meienr Partei so gross sein soll, frage ich mich,
was ein Herr Friedmann in eienr Partei zu suchen hat, die
strikt gegen Drogen ist und strikt jede Form der Prostitution
bekämpft. Diese CDU ist genauso in ihrer Moral verlogen wie
alle anderen Parteien.

Tut mir furchtbar traurig Guenter, dass ich Dich wieder einmal auf Deine selektiv-emotional-geschichtlich belastete Falschwahrnehmung aufmerksam machen darf. Der ZdJ hat sehr wohl, wie in der juedische Presse nachzulesen ist, wider die hiesige intolerante Dominanzkultur Druck gemacht und fuer Kopftuchfreiheit geworben. Nur wollen Leute wie DU dies nicht hoeren bzw. ueberhoeren und unter anderem darum ist es kein Reisser in der Presse. Du irrst schlichtweg in Deiner selektiven Wahrnehmung :stuck_out_tongue:

schoene Gruesse, Peter

http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/po…
http://www.google.com/custom?q=kopftuch&sa=Search+AU…

Hallo Günter,

Deine Theorie geht von der Gesamtzustimmung eines Volkes aus.

Das Vorliegen der Gesamtzustimmung, mithin „Mitwisserschaft“, ist vielfach behauptet worden. Und sobald diese Behauptung im Raume steht, ist es „Verharmlosung“, wenn ihr einer widerspricht.

ebenfalls an, daß diese Juden von geringer Zahl und auch keine
echten Juden,

Dies ist doch ein unglaublicher Sophismus. Entweder waren es
Juden oder es waren keine Juden. Aber echte Juden, was soll
denn dass ein ? Gibt es auch "unechte Juden " ?

Lego zufolge wohl schon: das wären „Juden nach der Halacha“ oder solche mit nur einem jüdischen Elternteil

Wer die Rede nachliest, kann nicht erkennen, dass Hohmann, wie
der Zentralrat behauptet, eine Tatsachenbehauptung aufgestellt
hat. Hohmann hat eindeutig diesen Hinweis als Möglichkeitsform

Jawohl, so ist es.

Die einzige Sorge, die ich mir mache, da Hohmann nicht
Fallschirmspringen kann ist, wie er denn sterben können muss.

Vom moralischen her wäre so ein kleiner Unfall kaum anders zu bewerten als die Ermordung irgendwelcher feindseliger Palästinserführer.

was von Berlin kommt war und ist immer eine Gefahr für unser
Land gewesen. Berlin ist an der Schwelle des Jahres 1932.
Gesinnungsterror und Meinungsterror, ist an der Tagesordnung.

Finde ich auch. Die außenpolitische Konstellation ist aber günstiger als damals.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Schon gehoert, durch Rechtsextreme sind ueber 100 Menschen in
Deutschland seit dem Mauerfall ums Leben gekommen.

Und wieviele Menschen sind durch Ausländer oder Linksextreme oder in der Schwulenszene usw. seitdem ums Leben gekommen?

Nur mal ne Frage.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger