Hi,
man sagt, Bananen enthalten körpereigene glücklichmacher. Allerdings musst du davon Berge essen, ehe du was davon merkst.
Das, was du geschrieben hast, lässt mich darauf schließen, dass du das Problem, was du angeschnitten hast (und nicht näher drauf eingegangen bist) nicht verarbeitet hast. Das ist aber manchmal nichts aussergewöhnliches. Wenn eine Ursache so gravierend ist, dass man sie alleine nicht bewältigen kann, neigt man dazu es unter dem Teppich zu kehren und zu unterdrücken. Man lebt dann einfach so in den Tag hinein und hält diese oberflächliche Gelassenheit aufrecht.
Es gibt kein Glück in Tablettenform. Glücklichsein ist das, was wir selber aus unserem Leben machen. Ich kann mir nicht einfach ein paar Tabletten reinschmeissen und erlebe dieselbe Freude die ich empfinde, wenn ich daran denke, dass im Sommer bald Terminator 4 in die Kinos kommt (ich bin ein riesiger Terminator Fan und kann es einfach nicht abwarten, den im Kino zu sehen). Sowas erreichst du nicht mit Medikamenten, sondern mit deiner inneren und äußeren Einstellung zu deinem Leben gegenüber.
Du sagst, du empfindest eine Art Apathie. Kannst nicht lachen und weinen, es ist dir vieles gleichgültig. Positiv an der Sache ist, dass es dich nervt und das ist schon mal eine gute Vorraussetzung dafür diesen Zustand zu ändern. Das zeigt, dass du wenigstens motiviert bist es zu ändern, da es dich belastet (viele machen sich erst garnicht die Mühe, weil sie abgeschlossen haben).
Meine Empfehlung ist: diese nicht verarbeiteten Sachen in Ordnung bringen. Diese „Ursache“ die du angeschnitten hast, aufarbeiten. Mit Freunden und Familie - oder zur Not auch mit Hilfe einer fremden Person im Rahmen eines psychologischen Gespräches (nicht davon irriterien lassen - zum Psychologen zu gehen ist längst keine Beklopptenstigmatisierung mehr).
Was mir noch aufgefallen ist: du erwartest glaub ich etwas zu viel. Du verliebst dich in eine Frau und wartest auf den Feuersturm der Leidenschaft. Du nimmst (oder nahmst) Anti-Depressiva und dachtest, du wirst zum Hans in Glück. Fragst nach Tabletten die man einfach isst und alles ist takko.
Vielleicht fängst du erstmal mit kleinen Dingen an, wo das Erfolgserlebnis schneller zu erreichen ist und dich zusätzlich motiviert weiterzumachen (keine Ahnung, vielleicht mal n Hobby zulegen). Und steigerst dann. Setze dir erreichbare Ziele und such nach neuen Herrausforderungen. Erfolg zu haben ist die beste Stimmungskanone.
Und zu deinem Schwarm: es muss nicht immer der riesige Super-Knall sein, manchmal äußert sich Verliebtsein auch leise.
Bosse, ein Musiker, schrieb dazu in einem Lied folgendes:
„Es war immer so laut und Liebe ist leise. Hast du sie nie gehört, sie hat die ganze Zeit geflüstert“
http://www.youtube.com/watch?v=4FrqOPQ6RZQ
Fang mit kleinen Schritten an, mach mit Zeit immer größere und mach am Ende eigene Fußstapfen. Weil, wenn man immer nur in die der anderen reintriff, hinterlässt man keine eigenen 
Und sei geduldig, arbeite an dir.
Gruss levi