Mehrfachsteckdosen - Brandgefahr

Guten Abend zusammen,
Wann war es nun gleich? Jedenfalls gesten oder vorgestern wurde im Fernsehen in einer Reportage darauf hingewiesen, dass durch die Überlastung von Mehrfachsteckdosen sehr häufig Brände ausgelöst werden können. Man hat berechnet, für wieviel Ampere (??) eine Mehrf.-Steckdose zugelassen ist und hat mit Amperemeter(??) gezeigt, wieviel ein einzelnes Gerät „liefert“.
Falls Experten das gesehen haben: Stimmt das so? Weil wenn ja, dann kann ich mich schon gleich von meinem Eigentum verabschieden: Wie verkable ich z.B. einen PC mit allem was man so hat, wenn nicht mit einer Mehrfachsteckdose???
Weiter: Auch Fernseher + Dig.-Satreceiver + CD-Player + dessen Receiver, mit Radio und einem alten Casettendeck (schreibt man Receiver so??? -komisch) hängen an einer 4-fach Steckdose. *Würg* -geht aber nicht anders, wie immer, wenn man man Mehrfachsteckdosen benutzen muss.
Woher also weiß ich, wenn man kein Messgerät hat, ob nicht ein Brand droht?
Alle meine Dinger haben ein GS-zeichen *hmmgrübel*
Zusätzlich: Auch meine Kabel sind der Orndnug halber - da zu lang - sauber locker mit Kabelbindern zusammengehalten und auch unter eben benütztem Schreibtisch verstaut… bis zur nächsten 3-fach-Steckdose.
Also: Woher weiß ich ob ich brandgefährlich lebe? Wie berechne ich meine Steckdosen und was steht auf den Dreifachsteckern, mit dem ich rechnen kann.
Kann ich was gut machen wenn ich in „Serie gehe“? und überhaupt:
Irgendwo treffen sich doch alle Stromkabel, vermutlich am Zähler (rein spekulativ) - wieso brennts da nicht???
wenn man mir meine Feuerangst nehmen könnte, würde ich besseren Gefühls das Haus verlassen. Also vielen Dank für Antworten
gruss rico

also DEN bericht hab ich zwar nicht gesehen, aber ähnliche und einige beiträge sind doch sehr übertriebene panikmache (bringt einschaltquoten - und (fast) nur noch darum geht es doch im tv- buisness). aber es gibt ohne frage auch gewisse gefahren (haupsächlich bei dem billigschrott) durch verwendung dünner aderquerschnitte (stärkeres aufheizen der leitung bei belastung) und wenn innerhalb der leiste nicht alle adern an die kontaktschiene geklemmt oder gequetscht sind (hotspot im klemm bzw. quetschbereich). dadurch könnte bei belastung die temperatur soweit ansteigen das das kabel tatsächlich feuer fängt. aber bei deinen anwendungen mit belastungen bis ca 500 watt sollte es keine probleme geben (abgesehen von einem eklatanten produktionsfehler). kritisch wirds üblicherweise erst wenn die geforderte leistung grösser als 1000 watt ist (zb fön, waschmaschiene, elektroheizung, mikrowelle, kaffemaschiene usw), dann lohnt es sich unter umständen wirklich mal 50 euro für ne 6-fach leiste zu investieren. mein übriger text bezog sich auf preiswertes zeug aus dem baumarkt. wie es natürlich mit den billigangeboten aus dubiosen quellen aussieht - kein kommentar (zünd es am besten selber an- dann bist du wenigstens anwesend wenns brennt). ich wünsche heisseste grüsse

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Hi Rico!
Eine kurze Erklärung zu dem Problem vorweg:
Normalerweise hat ein Haus / eine Wohnung mehrere Stromkreise, die jeweils mit einer Sicherung abgesichert sind.
Diese Sicherungen lösen bei Überschreiten eines gewissen Nennstroms ab (z.B. 16 Ampere). Es geschieht aber nicht sofort, sondern je nach „Sicherungstyp“ und Höhe des Stroms früher oder später.
Falls es dich interessiert : Auslösekennlinien http://www.anghuber.de/leitungsschutz/pic3.jpg

Nun werden Leitungen von deinem Sicherungskasten zu deinen Steckdosen, die einen Mindestquerschnitt haben(in Abhängigkeit von der vorgeschalteten Sicherung).Dieser beträgt bei 16A Nennspannung 1,5 mm².

Du könntest also ohne Gefahr permanent etwa 16 Ampere „über eine Leitung laufen lassen“.
Jetzt kommt die Schwachstelle: Die meisten Mehrfachsteckdosen haben eine Zuleitung von 0,75mm² oder 1mm².
D.h., wenn du ein Gerät daran betreibst, das eine Stromaufnahme von 16 Ampere hat, wirds an dieser Stelle gefährlich.
Die Sicherung wird nicht auslösen, da der Nennstrom nicht überschritten wird.
Hinzu kommt noch, dass es unter den Mehrfachsteckdosen zahlreiche Billigimporte gibt, die auf Grund schlechter Verarbeitung (Anschlusskabel nicht vernünftig verschraubt, teilweise sogar weichgelötet;minderwertiges Kabel) das Risiko noch erhöhen.

Nun zum Schluss. Wenn du „nur“ einen Computer, Monitor und vielleicht einen Drucker anschließen möchtest, sollte bei vernünftigen Mehrfachsteckdosen keine Gefahr bestehen. Auf das GS-Zeichen kann man leider auch nicht viel geben, da diese auch gefälscht werden, siehe : http://www.welt.de/data/2005/02/22/531002.html
Also kaufe Dir eine vernünftige und verteile sie möglichst auf viele verschiedene Wandsteckdosen.

Besten Gruß.
Timo

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Hallo Rico,

zu deinem Aengsten. Also ich kann dich beruhigen und dir sagen das da nichts passieren kann.
Dein Mehrfachverteiler steckt in einer Steckdose. Diese wiederrum ist kommt irgendwann einmal von einer Sicherung die bei dir mit 16 A abgesichert werden sollte. Das bedeutet das ueber diese Leitung maximal 16 A fliessen koennen. Dazu reicht bei einer Elektroinstallation schon ein Kabel mit dem Querschnitt von 1,5 qmm² aus. Deine Verteilersteckdose hat ein felexibles kabel. Durch den sogenannten SKIN Effect kannst du so eine 1,5 qmm² Massive Kupferleitung mit einer 1,0qmm² flexiblen gleichsetzen. Deine Merfachsteckdose hat aber als Anschluss eine 1,5 qmm² starkes flexibles Kabel.- Von daher völlig ausreichend.

Du kannst nun etliche Geraete daranstecken. jedes einzelne Geraet zieht Strom, dieser summiert sich. Wenn du nun ueber die 16 A längerfristig kommst so schaltet die Sicherung ab und die Steckdosen haben keinen Strom mehr :smile:

Wie du nun erkennen kannst, brauchst du dir keine Sorgen machen :smile:
Solltest du jedoch noch aengste haben so fasse einfach mal das kabel der Merfachsteckdose an. Also die isolierung. Du wirst feststellen das sie nicht sehr heiss ist.

Braende enstehen zum bsp. durch schadhafte Steckdosen etc :smile:

Aber mal als Beisp.

Dein PC hat sagen wir 400 Watt.
Dein Monitor vlt. 150 Watt
Hast du beides an bist bei 600 Watt was wiederum bedeute laut dem ohmschen gesetz p = u*i --> i = p / u --> 600Watt / 230Volt = 2,6 A

Zu der anderen Sache warum am Zaehler die Draethe da nicht schmoren.
Ganz einfach jeder stromkreis hat eine Sicherung alle sicherungen sind parallel geschalten. sie werden dann durch ein dickeres kabel eingespeisst was mehr striom aushaelt :smile:
Dies wiederrum kommt von einer Sicherung oder halt direkt vom Zaehler :smile:

Bsp. Zaehlerschrank Sicherung 63 Ampere : Zaehlerschrank -> Zaehler = 16 qmm² Kabel --> Zähler -> Hauptschalter ( 3x 63 A) -> 16 qmm² --> Hauptschalter Unterverteilung auf die Sicherungen --> 16 qmm², Abgaenge der Sicherungen a 16 Ampere = 1,5 oder 2,5 qmm² Kabel ( je nach Grösse der sicherung und art des geraetes ( herd, WM etc )

Ich hoffe dir ein wenig deine aengste genmommen zu haben :smile:

MFG Alex

Hallo Timo,

also für 16 A reicht 1qmm² felxibel :wink:
Solange man nicht gerade die billigstens Mehrfachsteckdosen vom Baumarkt kauft, sollte schon mind. 1 qmm² als Zuleitung dran sein :wink:
Bei mir hier hat sogar jede 1,5qmm² :wink:

MFG Alex

Hallo, skin-effekt bei 50 hertz? bei 50.000 ja, aber dann auch nur bei isolierten äderchen.

Hallo Anno74,
ich finde es ziemlich riskant, gerade im E-Technik-Bereich, Leuten Tipps zu geben, ohne das nötige Wissen zu besitzen.
Zum einen wird eine 0,75 mm²-Flex-Leitung ganz sicher nicht mit 16A abgesichert (genauen Wert schlag ich morgen im Tabellenbuch nach;bin zu müde gerade).
Zum anderen kommt der Skin-Effekt zwar auch schon bei 50Hz zum Vorschein, allerdings nicht bei einem Aderquerschnitt von 1,5mm², da
die Durchdringtiefe bei Kupfer bei 50Hz ca. 9mm.

Gruß.Timo

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verabschieden: Wie verkable ich z.B. einen PC mit allem was
man so hat, wenn nicht mit einer Mehrfachsteckdose???
Weiter: Auch Fernseher + Dig.-Satreceiver + CD-Player + dessen
Receiver, mit Radio und einem alten Casettendeck (schreibt man
Receiver so??? -komisch) hängen an einer 4-fach Steckdose.

Hallo Rico

Deine Kleingeräte sind bei einer intakten Mehrfachsteckdose egal, zumal Du wahrscheinlich auch nicht alle Geräte auf einmal verwendest.
Anders könnte es bei Heizgeräten und ähnlichen Geräten aussehen, welche eine hohe Leistung haben. Es gibt meist auch keine Alternative.

Ein anderes Problem sind abgenutzte oder korrodierte Bestandteile und lose Schrauben der Mehrfachsteckdose.

Hier kannst Du z.B. auf lokale Erwärmung und Geruchsbildung achten.
Dann muss sie ggf. neu, die Steckdose.

MfG

Hallo, skin-effekt bei 50 hertz? bei 50.000 ja, aber dann auch
nur bei isolierten äderchen.

Auch Hallo,

ist mir dann aber nen Raetsel, warum du teilweise in der Industrie Hohlleiter hast. Waere mir echt neu wenn dort die Motoren auf einer Frequenz vo´n der dir angegeben arbeitet?
Richtig ist jedoch das bei steigender Frequenz der effekt zunimmmt jedoch ist er schon bei 50 Hz gegeben.

Hallo Timo,

du weisst aber schon das die steckerleisten für 16 A ausgelegt sind?
Ich selbst habe mal geschaut und keine Steckerleiste mit einem querschnitt von 0,75 qmm² gefunden. Die haben mind. alle einen Querschnitt von 1 qmm² und dieser ist bei einer flex. Leitung ausreichend. Somal in dem genannten Falle er eh nie auf die vollen 16 A kommt. Es mögen viele Geraete sein, aber alle mit einer kleinen Leistung. Dazu kommt noch das die gegebenheit das ALLE Geraete zur gleichen Zeit an ist, das diese gegen 0 geht.

MFG

Hallo Rico,

zunächsteinmal sollte - wenn es das für Tischsteckdosen überhaupt noch gibt, auf das VDE-Zeichen geachtet werden. Das bedeutet „elektrisch Sicher“. Ein GS-Zeichen hingegen ist meist nur die Sichere Bauform des Gehäuses oder irgend eine Nebensächlichkeit geprüft. Da muß der Hersteller dann gefragt werden was er da hat überprüfen lassen.
Ich hab hier eine, da ist die Kindersicherung geprüft- alles andere nicht.

Im Hausnetz Deiner Steckdosen sind entweder 10A Schraubsicherungen oder 16 A Automaten zugelassen. Wenn Du dann noch davon ausgehst, das innerhalb Deiner Verteilung eine gewisse Umgebungstemperatur herscht, so wird der Automat oder die Sicherung bereits 10A es ist allso alles rechtmäßig.

Wie kommt es nun zu einem Brand. Das liegt einerseits bei einigen Tischsteckdosen dadrann, daß diese vernietet sind, die Nietstelle jedoch durch mechanische Beanspruchung (Stecker rein-Stecker raus) sich die Nietstellen lockern und es zur Funkenbildung kommt. Mit der Zeit wird der Übergangswiderstand zu hoch und die Nietverbindung fängt bei Last an zu Glühen.

Andererseits gibt es noch die einwirkende Feucht, wenn Du z.B. Blumen in der nähe hast und ab und zu gießt Du die Tischsteckdose mit. Dann kann es dazu kommen, daß durch ständige Funkenbildung eine Leitfähige Kohlenbrücke kommt. In diesem Fall reicht nur das Vorhandensein von der Betriebsspannung aus um einen beträchlichen Lichtbogen zu erzeugen.

Derzeit warnt die BG vor Tischsteckdosen mit nur 2 Leiter Kasbelanschluß, die in den Baumärkten verkauft wird.

Hallo,

ist mir dann aber nen Raetsel, warum du teilweise in der
Industrie Hohlleiter hast.

Das möchte ich bitte sehen!

Gruß
Axel

das der skin-effekt schon bei so niedrigen frqeuenzen einen signifikanten einfluss auf das wanderverhalten der elektronen hat wäre mir im gegenzug neu, aber unter umständen ists bei SEHR grossen strömen und aderquerschnitten für die industrie interssant hohlleiter zu verwenden um material und gewicht zu sparen, aber wie gesagt ich kenne keine praktische anwendung für 50 hertz - verrate du mir doch mal bitte eine (macht mich auch ein stück schlauer). ansonsten kenne ich hohlleiter nur aus der antennentechnik (wo ja erwiesenermassen die frequenzen höher als 50 hertz sind). und aus dem hifi-sektor wo einige „highender“ auch auf hohlleiter schwören. erwartungsvolle grüsse

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Guten Abend zusammen,
Wann war es nun gleich? Jedenfalls gesten oder vorgestern
wurde im Fernsehen in einer Reportage darauf hingewiesen, dass
durch die Überlastung von Mehrfachsteckdosen sehr häufig
Brände ausgelöst werden können. Man hat berechnet, für wieviel
Ampere (??) eine Mehrf.-Steckdose zugelassen ist und hat mit
Amperemeter(??) gezeigt, wieviel ein einzelnes Gerät
„liefert“.
Falls Experten das gesehen haben: Stimmt das so? Weil wenn ja,
dann kann ich mich schon gleich von meinem Eigentum
verabschieden: Wie verkable ich z.B. einen PC mit allem was
man so hat, wenn nicht mit einer Mehrfachsteckdose???
Weiter: Auch Fernseher + Dig.-Satreceiver + CD-Player + dessen
Receiver, mit Radio und einem alten Casettendeck (schreibt man
Receiver so??? -komisch) hängen an einer 4-fach Steckdose.
*Würg* -geht aber nicht anders, wie immer, wenn man man
Mehrfachsteckdosen benutzen muss.
Woher also weiß ich, wenn man kein Messgerät hat, ob nicht ein
Brand droht?
Alle meine Dinger haben ein GS-zeichen *hmmgrübel*
Zusätzlich: Auch meine Kabel sind der Orndnug halber - da zu
lang - sauber locker mit Kabelbindern zusammengehalten und
auch unter eben benütztem Schreibtisch verstaut… bis zur
nächsten 3-fach-Steckdose.
Also: Woher weiß ich ob ich brandgefährlich lebe? Wie berechne
ich meine Steckdosen und was steht auf den Dreifachsteckern,
mit dem ich rechnen kann.
Kann ich was gut machen wenn ich in „Serie gehe“? und
überhaupt:

Mir ist das schon seit der Lehrzeit bekannt.
Ich besitze auch 5 verschmorte Mehrfachsteckdosen die bei Kunden abgefachelt sind.

Es gibt Mehrfachleisten mit thermischen Überschutz (Wie er mitlerweile auch in jeder Kabeltrommel voreschrieben ist) oder auch welche mit Induktiven Überschutz.
Die Zuleitung sollte auf jeden Fall 1,5 qmmm betragen. Das kabel und auch die der angeschlossenen Geräte sollten immer komplett ausgerollt gerade verlegt sein. Keine Schlaufen oder verwurstelungen (Häuffung und Induktive Schlaufe). Der Mehrfachstecker sollte verkabelt mit einzelnen Steckbuchsen sein. Nicht wie die 50 Cent dinger für jeden Leite 2 Kupferdrähte zwischen denen der Stecker klemmt, wo dann manche wenn der Secker nicht richtig rein will diesen reinklopfen oder draufsteigen.

Bei Lidel und bei Norma gabe es voriges Jahr 12 Fach steckdosenleisten für 7,99 mit einer 0,75 qmm Zuleitung, mit CS und Tüv Zeichen. Hey Sorry dieses Teil hat noch nie im Leben einen Tüv gesehen, auf normale Mehrfachsteckdosen gibt es auch keinen Tüv da sie nicht der VDE entsprechen. Vielelich tummelt sich ja hier im Forum jemand vom Tüv der das mal bestätigen kann.
Ein GS Zeichen würde entsprechen das jedes Einzelne Gerät ein Belstungstest unterzogen wurde. In der Automobiel und Flugzeugindustirie ist es normal das wirklich jedes Teil komplett gemessen wird, hey aber die Steckdosenleiste war sicher niemals einige Minuten der angegebenen Vollast ausgesetzt.

So und wers wieder nicht glaubt solls weiterverwenden, mir egal :smile:

Irgendwo treffen sich doch alle Stromkabel, vermutlich am
Zähler (rein spekulativ) - wieso brennts da nicht???
wenn man mir meine Feuerangst nehmen könnte, würde ich
besseren Gefühls das Haus verlassen. Also vielen Dank für
Antworten
gruss rico

Die Verkabelung in deinen Verteiler- und Zählerschränken wurde genau berechnet und nach der VDE installiert. Bis zu deine Steckdosen wird jedes Kabel, jede Leitung, jeder Draht gegen Kurzschluss und Überlast abgesichert. Zu beachten ist hier das bis zur Steckdose. Dein eLS Schalter in deinen Verteilerschrank sind allein dazu da die Leitung bis zur Steckdose vor Kurzschluss und Überlast zu schützen; Es sei den die es liegt eine gerätespezifische Steckverbindung vor. (Herd, Waschmaschiene) die auch in der VDE vorgeschrieben wurde und durch ihre Bauart oder einer Beschriftung nur für ein vorgesehenes Gerät verwendet werden. Hier übernimmt die Sicherung auch den Schutz des Gerätes. Jedes Einzelgerät bei dir braucht normalerweise eine eigene Absicherung, bzw. das Gerät selbst ist für sich Verantwortlich. Jeder Anwender muss für sich prüfen ob das Gerät in das Hausleitungsnetz eingebracht werden darf (sprich in die Steckdoese gesteckt).

Die BV schreibt bei Gewerbe und Industrie auch vor das jedes Gerät in bestimmten Turnus von einen Fachmann überüft wird (E-Check). Diese Vorschriften gibt es für Wohngebäude nicht.

Hoffe die Antwort war hilfreich für dich. Falls du brauchst sende ich dir 2 Links zu grossen Elektronikversenden zu wo es sichere Steckdosenleisten günstig zu kaufen gibt.

Grüsse Zoomi

Hallo Alex,

du weisst aber schon das die steckerleisten für 16 A ausgelegt
sind?
Ich selbst habe mal geschaut und keine Steckerleiste mit einem
querschnitt von 0,75 qmm² gefunden. Die haben mind. alle einen
Querschnitt von 1 qmm² und dieser ist bei einer flex. Leitung
ausreichend. Somal in dem genannten Falle er eh nie auf die
vollen 16 A kommt. Es mögen viele Geraete sein, aber alle mit
einer kleinen Leistung. Dazu kommt noch das die gegebenheit
das ALLE Geraete zur gleichen Zeit an ist, das diese gegen 0
geht.

Nur hat das ALLES nichts mit dem Skin-Effekt zu tun !!!

Der Unterschied liegt an der Verlegeart, bzw. die sich daraus ergebende Wärmeabfuhr.

Normalerweise wird die Hausinstallation unter Putz verlegt, möglichst noch mehrere Stränge im gleichen Rohr … Bei P und N, mit Normquerschnitt und voller Belastung, wird es im Rohr schnell einmal 60°C warm.

Eine flexible Zuleitung an irgendeinem Gerät wird nicht in einem Rohr verlegt, die Umgebende Luft kann also zirkulieren.

Hast du schon einmal gesehen was passiert, wenn man eine Kabeltrommel mit aufgewickeltem Kaber voll belastet ?? Genau deshalb ist da der entsprechende Kleber drauf.

MfG Peter(TOO)

Moin rico
Gemäß der anerkannten Regeln der Technik sind Verlängerungen und Tischsteckdosen und gleichartige Installationsgeräte nur für ein kurzzeitiges Provisorium zugelassen . Beispiel Weihnachtsbaum .
Der Anschluß von Comutern oder Haushaltsgeräten ist kein kurzeitiges Provisorium und somit nicht zulässig .
Zig Tausend Haushalte riskieren so Heutzutage ihren Versicherungsschutz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

das der skin-effekt schon bei so niedrigen frqeuenzen einen
signifikanten einfluss auf das wanderverhalten der elektronen
hat wäre mir im gegenzug neu, aber unter umständen ists bei
SEHR grossen strömen und aderquerschnitten für die industrie
interssant hohlleiter zu verwenden um material und gewicht zu
sparen, aber wie gesagt ich kenne keine praktische anwendung
für 50 hertz - verrate du mir doch mal bitte eine (macht mich
auch ein stück schlauer).

Überlandleitungen sind eine praktische Anwendung!
Genau deswegen werden z.B. 3 Leiter pro Phase genutzt anstelle einer einzelnen dickeren.

Gruß
Stefan

PS: Das der Effekt im Haushalt eine Rolle spielt halte ich auch für gewagt.

Überlandleitungen sind eine praktische Anwendung!
Genau deswegen werden z.B. 3 Leiter pro Phase genutzt anstelle
einer einzelnen dickeren.

Ist das nicht eher ein handling-Problem?
Schließlich wäre zB ein Aluminiumseil mit 30cm Durchmesser doch recht steif und schwierig zu verlegen.

LG
Stuffi

Gemäß der anerkannten Regeln der Technik sind Verlängerungen
und Tischsteckdosen und gleichartige Installationsgeräte nur
für ein kurzzeitiges Provisorium zugelassen . Beispiel
Weihnachtsbaum .
Der Anschluß von Comutern oder Haushaltsgeräten ist kein
kurzeitiges Provisorium und somit nicht zulässig .
Zig Tausend Haushalte riskieren so Heutzutage ihren
Versicherungsschutz

Wenn ich hier also meinen PC stehen hab, müsste ich theoretisch einen Elektriker kommen lassen, der mir acht bis zehn Steckdosen in die Wand dübelt?

Hallo,

vor diesem Problem stehe ich auch gerade. Ich hab mein Arbeitszimmer renoviert, das lediglich über 3 Steckdosen verfügt. 2 davon sind in erreichbarer Schreibtischnähe. Ich benötige aber 24 Stück davon (in Worten: Vierundzwanzig). Was würdest Du da empfehlen ?

Gibts vielleicht Lösungen, die es ermöglichen, Geräte die nicht ständig benötigt werden, mit einem Schalter stromlos zu machen ? Eine Master-Slave Steckdosenleiste kann ich in meinem Fall nicht benutzen.

Ich habe eher an eine Reihe von Dosen gedacht, die pro Dose einen 3-Wege Vorwahlschalter besitzen. Dann sollten per Masterschalter die entsprechenden Dosen aus- oder eingeschaltet werden können.

Also:

1=Dauerstrom
2=Wenn Masterschalter EIN Strom
3=AUS

Gibts sowas ? Sollte aber bezahlbar sein.

Und noch ein wichtiger Punkt:
Da ich mehrere dieser blöden Steckernertzteile benutzen muß, die üblicherweise die beiden benachbarten Dosen gleich mitblockieren, sollten die Dosen einen größeren Abstand voneinander haben, oder noch besser, verschiebbar sein.

Any Idea ?

Danke,
Klaus