Mehrsprachig aufwachsen

Wenn Kinder, wenn sie noch ganz klein sind, mehrsprachig „aufwachsen“ und dann irgendwann, sagen wir mal vorm Kindergarten, nur noch eine Sprache hören, fällt es ihnen dann später leichter, diese Sprache zu lernen? Richtig fließend sprechen können sie die ja dann nicht mehr, schätze ich, so daß sie sie ganz normal lernen müssen.

Hallo Verena

Unter ‚Mehrsprachig‘ verstehen wir zumindestens ‚Zweisprachig‘.

a) das „Gehirn“ der zweisprachig (mehrsprachig) erzogenen Kind-
der entwickelt sich anders als „NORMALE“, die Denkweise ist
ausgeprägter, das logisch Denkende ist ausgeprägter.

b)trotz allem ist es das WICHTIGSTE was ein Kind lernen sollte:
> sich in EINER SPRACHE perfekt und vollkommen ausdrücken zu
können [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ein Freund von mir hat die ersten 5 Jahre seines Lebens in den USA gelebt, konnte nur Englisch und musste dann als er nach Deutschland kam aufhören Englisch zuhause zu sprechen, da er im Deutschunterricht Probleme hatte. Ein paar Jahre später (bzw. jetzt) sprach (spricht) er Englisch absolut durchschnittlich; hat aber mal gesagt, dass es ihm relativ leicht fällt Englisch zu verstehen. Insgesamt spricht er die Sprache aber auf absolut durchschnittlichem Niveau, so als ob er nie in Amerika gelebt hätte…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Es geht gar nicht um einen konkreten Fall, mich hat das nur so interesiert. Also ob da schon irgendwelche Synapsen gebildet werden, die auch bleiben und so das Erlernen der Sprache später vereinfachen.

Also ob da schon irgendwelche Synapsen gebildet werden
das Erlernen der Sprache später vereinfachen.

Hallo Verena!

(jetzt kurz)

Das „Sprachzentrum“ bei zwei(mehr)- sprachigen KINDERN ist
erwiesenermaßen anders und >logisch denkender

Hi Verena!

Vorab: Die anderen Postings habe ich noch nicht gelesen. Ich mache es in unmittelbaren Anschluß zu meiner Antwort.

Wenn Kinder, wenn sie noch ganz klein sind, mehrsprachig
„aufwachsen“ und dann irgendwann, sagen wir mal vorm
Kindergarten, nur noch eine Sprache hören, fällt es ihnen dann
später leichter, diese Sprache zu lernen?

Genau in der Fall ist/war meine Cusine (Tochter vom Bruder meiner Mutter). Allerdings hörte diese 1 sprache bis zur 2. Schulklasse und dann nicht mehr. Man sagt es ihr nach, sollte sie mal diese Sprache lernen wollen, würde es ihr wesentlich leichter fallen wie anderen, die noch nie mit dieser Sprache konfrontiert wurden.

Richtig fließend
sprechen können sie die ja dann nicht mehr, schätze ich,

Das kann ich nicht zustimmen. Wenn sie die Sprache sehr gut lernt und lange übt, warum soll sie das nicht fließend sprechen können???

so daß sie sie ganz normal lernen müssen.

Wie gesagt: Im Gehirn ist diese 1 Sprache wohl gespeichert und wenn sie das mal wieder lernen muß (aus welchen Grund auch immer), fällt ihr wesentlich leichter auf und braucht weniger Erklärungen, versteht den Satzbau schneller, merkt sich den Wörtern im Handumdrehen, usw…

Und ich denke so ist es auch. In der Schule und bis zu Abi hatte ich Französisch als Zweitsprache. Ich war ohne weiteres durchaus in der Lage, Zeitungen, Zeitschriften, Kinofilme, ja sogar Nachrichten im TV/Radio zu verstehen. Ich konnte auch fließend reden. Jetzt habe ich das weitesgehend vergessen. Aber wenn ich in Frankreich bin, verstehe ich was die Leute zu mir sagen und nach 1 woche ist ein größeren Teil dessen was ich damals konnte, wieder da.

Darüber gibt es zahlreiche (wissenschaftliche) Experimente und bestimmt Ergebnisse davon. Leider habe ich kein Link dazu…

Schönen Gruß
Helena

also: Lebt ihr in Deutschland, und wollt dort bleiben, so
sollten die Kinder auch Deutsch als ihre Hauptsprache lernen
und beherrschen !

ja, aber! *g*
kein elternteil darf mit dem kind in einer fremdsprache sprechen, sondern immer nur in der eigenen muttersprache. sonst erlernt das kind falsche grammatik und einen akzent. das ergibt später noch mehr probleme in der schule als wenn das kind konsequent mit einer vatersprache und einer muttersprache aufgewachsen wäre. lebendiges beispiel sind meine mutter und meine tante, deren italienische mutter auf deutsch mit ihnen sprach, als sie noch nicht allzugut deutsch konnte. in der folge fand keine zweisprachigkeit statt sondern es gab stattdessen massive probleme im deutschunterricht. das würde ich von vornherein unterbinden.

gruß
datafox

Hi Rudolf!
Ganz einverstanden bin ich zwar nicht. Deshalb diese Antwort von mir:

Unter ‚Mehrsprachig‘ verstehen wir zumindestens ‚Zweisprachig‘.

Ja, klar!

a) das „Gehirn“ der zweisprachig (mehrsprachig) erzogenen Kind-
der entwickelt sich anders als „NORMALE“, die Denkweise ist
ausgeprägter, das logisch Denkende ist ausgeprägter.

Da bin ich mir nicht so sicher. Ich denke im Gehirn haben wir „Platz“ und sowieso die Fähigkeit mehrere Sprachen zu lernen und sogar diese zu beherrschen. Nur wir nutzen idR gar nicht aus und bleiben bei unserer Muttersprache.

b)trotz allem ist es das WICHTIGSTE was ein Kind lernen sollte:
> sich in EINER SPRACHE perfekt und vollkommen ausdrücken
zu
können sprache soll in der Familie die sein, die den Eltern als Muttersprache haben. Alles andere ist mE. Unfug. Auch ohne das Zutun der Eltern werden die Kinder in unserem Beispiel, Deutsch lernen. Selbst dann wenn die Eltern versuchen würden, das zu unterbinden.

Und jetzt meine Meinung dazu:

Ich werde nie in der Lage sein Deutsch wie ein Deutscher zu sprechen oder gar akzentfrei zu reden. Wenn ich versuchen würde, mit meinem Sohn diese mir erlernte Sprache zu sprechen, kämen bestimmt Fehlern und ein ungewollten spanischen Akzent zutage. Ausserdem bestimmten Gedanken sind ohnehin schwer auszudrücken. Was dann wenn ich sie auch in einer mir gelernten Sprache auszudrücken habe??? Das ist für mich sehr wichtig und deshalb käme für mich nie in dem Sinne, mit meinem Sohn eine andere Sprache zu sprechen wie Spanisch oder Katalanisch. Egal wo ich auch lebe. Das ist auch den Grund weshalb ich immer dafür plädiere, daß Eltern mit den eigenen Kindern immer in deren Muttersprache zu reden, selbst dann wenn sie fließend eine andere Sprache reden und dann beherrschen.

Für mich Muttersprache ist die, auf dem man baut, um weiteren Sprachen zu lernen. Diese Sprache ist mir eigen und wird im Gehirn für alle Zeiten bleiben. Auch dann wenn ich nach 50 Jahren vermute, diese ganz vergessen zu haben. Dem ist es nicht so.

Auserdem verbindet man, rein automatisch, ein anderes Gefühl, wenn man eine Muttersprache hat als eine andere. zB bei mir: ich fühle mich als Mitglied der Latein-sprachigen Raum (sorry für das wohl unmöglichen Wort!). Und das verbindet mich mehr mit einem zB Mexikaner als zB mit einem Japaner.

Es ist für mich eine sehr wichtige Entscheidung im Leben, welche Sprache ich mit meinem Sohn reden werde. Die Grundlage der Kommunikation wird im Gehirn eines Menschen auf eine Sprache gebildet. Wenn diese fehlerhaft ist, weil wir diese nicht so gut können wie wir mal vermuten, so wird das Kind nie in der Lage sein, eine andere Sprache zu lernen, denn dafür wird das Grundwissen mangelhaft sein.

Das ist meine Meinung dazu.

Schöne Grüße
Helena

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schalom eref tof schoschana
hallo datafox (zum arikel von VERENA)

im prinzip geben wir dir recht wie du es ausdrückst!

aber um es VERENA zu vereinfachen, möchte ich es nochmal
besser im SINNE meiner FRAU (Hagar) ausdrücken:

>>> ob MUTTERSPRACHE oder „VATERSPRACHE“

Hallo!

Ich kann da keine Allgemeingültigkeit vermitteln, nur einen Erfahrungsbericht. Meine Mutter ist Chilenin und als ich geboren wurde, waren ihre Deutschkenntnisse noch…naja, sagen wir mal bescheiden. Infolgedessen redete sie Spanisch mit mir, in Gegenwart von meinem Vater aber Deutsch und später nur noch Deutsch. Meine ‚Muttersprache‘ ist also Deutsch, Spanisch war in der Schule nur noch rudimentär vorhanden. Es fiel mir dann aber später, als ich meine ‚Wurzeln‘ wieder entdeckte, relativ leicht wieder in die Sprache zu finden (doofe Formulierung, aber ich kann es nicht besser beschreiben). Aber dennoch spreche ich nicht fließend, wenn ich eine Weile nicht gesprochen habe, komme ich aus dem Fluss und brauche dann wieder eine gewisse Anlaufzeit. Ich wünschte meine Eltern hätten das damals mit der Zweisprachigkeit durchgezogen, dann könnte ich heute bestimmt beide Sprachen fließend. Deswegen denke ich, dass es wichtig ist, wenn beide Elternteile verschiedene Muttersprachen haben, dass diese auch ausgewogen und ständig gesprochen werden, die ganze Kindheit über. Das ist für das Kind auf jeden Fall ein Pluspunkt mehr.

mfg Dirk

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo helena

mittlerweile überschneiden sich all unsre beiträge

deine vorgehende antwort war die auf den beitrag meiner frau.

meine - auf die von datafox

(nur um nun alles mal zu sortieren)

  • ich mach dann auch mal pause damit nicht noch mehr über-
    lappungen passieren) -

JEDOCH: DER WISSENSCHAFTLICHE „BEWEIS“ IST !!!

>>> das gehirn eines mehrsprachigen („zweisprachigen“) kindes
entwickelt sich total in der logischen denkweise anders als das
eines nicht-mehrsprachig aufgewachsenes kindes. - SO -

einfach reden weniger sorgen machen
hallo zusammen,

ich verstehe die disskussionen nicht. jeder elternteil sollte seine muttersprache mit dem kind reden.

beispiel (bei mir in der verwandschaft)

vater redet russisch
opa redet russisch
mutter redet italienisch
andere leute reden deutsch

vater u. mutter halten sich STRIKT an die sprachen

Ergebnis: kin d redet u. versteht fließend deu, rus, ita

ich zb. bin zweisprachig deu, rus aufgewachsen. mein bruder kam in die schule ohne ein wort deu. das kommt alles.

ich weis nicht warum man sich irgendwelche sorgen macht…und solche tips wenn du in deutschland wohnst musst du unbedingt nur deutsch lernen bzw. das kind muss es im kiga schon können ist imho schwachsinn.

wenn die eltern ihr ding durchziehen lernt das kindc die landessprache bereits im umfeld --> wenn die eltern natürlich keine eigenbrödler sind und kontakt zur außenwelt halten.

es ist das schönste geschenk an das kind wenn sprachen weitergegeben werden, die ohne mühe angewendet werden.

darum denk einfach nicht drüber nach…

cu
alex

Hallo Alex,

ich verstehe die disskussionen nicht. jeder elternteil sollte
seine muttersprache mit dem kind reden.

ich auch nicht wirklich…

beispiel (bei mir in der verwandschaft)

vater redet russisch
opa redet russisch
mutter redet italienisch
andere leute reden deutsch

vater u. mutter halten sich STRIKT an die sprachen

Das ist das Beste für das Kind. Persönliche Frage: in welchem Land leben Sie und mit welchem Sprache sprechen sie untereinander?

Ergebnis: kin d redet u. versteht fließend deu, rus, ita

Das ist genial!!

es ist das schönste geschenk an das kind wenn sprachen
weitergegeben werden, die ohne mühe angewendet werden.

Das will ich an meine Kinder schenken. Und nicht wie ich mit Deutschsprache quälen

Gruß,
Séverine

Interessante Frage
Hi,

Du sprichst anscheinend 3 Sprachen fließend.

Was mich mal interessieren würde: in welcher träumst Du?

mfg

Hallo Rudolf!

Sorry aber ich verstehe Dein Posting nur teilweise. Ist es nicht ein bißchen wirr oder bilde ich es mir nur ein??? (Bitte verstehe das nicht, als ob ich Dich beleidigen will -dem ist es nicht so, aber der Sinn etngeht mir zum Teil)

mittlerweile überschneiden sich all unsre beiträge

Einschl. meins gibt es nur 3, die innerhalb 30 Minuten heute nach Mitternacht geschrieben wurden…

deine vorgehende antwort war die auf den beitrag meiner frau.

???

meine - auf die von datafox

Ja, ich weiß, daß ich geschrieben hätte, ich war mit ihrer Meinung einverstanden. Das bin ich noch heute und jetzt. Habe ich nur erwähnen wollen und war mir voll bewußt, daß ich nicht auf ihren Posting geantwortet hatte. Es passte bloß zu dem was ich behauptete und wollte nur sagen. Mehr nicht.

(nur um nun alles mal zu sortieren)

???

  • ich mach dann auch mal pause damit nicht noch mehr über-
    lappungen passieren) -

REichen fast 12 Std??? ;o))

JEDOCH: DER WISSENSCHAFTLICHE „BEWEIS“ IST !!!

>>> das gehirn eines mehrsprachigen
(„zweisprachigen“) kindes
entwickelt sich total in der logischen denkweise anders als
das
eines nicht-mehrsprachig aufgewachsenes kindes. - SO -

Hi Rudolf!
Folgendes stimme ich nicht zu bzw nur bedingt:

WICHTIG IST : dass sich ein kind in EINER sprache wirklich
ausdrücken kann, diese sprache beherrscht und logischerweise
damit problemlos umgehen kann. (bzw. es noch schulisch lernen
muss). und in deutschland ist es nunmal DEUTSCH !

Irgendwann mal habe ich mal gelesen, daß es eine sprachliche Altersgrenze gibt: Mit max. 6 Jahren muß ein Mensch eine (oder mehrere) Sprache gelernt haben. Darauf bauen sich die anderen Sprachen, die diesem Menschen evtl mal lernen wird.
Also es ist doch reiclich Zeit um eine zu lernen. Wenn bis dahin das Kind kein Deut gehört/gelesen hat, verliert er die Fähigkeit und kann nie wieder einen Satz selbständig bauen. Das war der Fll bei ein Mädchen in California vor vielen Jahren und an die Jahrhundertwende irgendwo hier in Deutschland.

ansonsten ist das kind hier, oder im heimatland (z.B.Verenas)
„sprachlich aufgeschmissen“ - denke ich -

Nein. Das widerspreche ich. Angenommen Deine Firma schickt Dich für 10 Jahren nach China zum Arbeiten. Selbstverständlich nimmst Du Deine Familie mit. Was dann? Es wird eine kürzere oder längere Zeit dauernd, bis ihr Euch mit euren Nachbarn unterhalten könnt, aber wenn Ihr dauernd mit dieser Sprache konfrontiert seid, wird ihr das lernen. Noch ein Beispiel? Gastarbeiter, die nach Deutschland kommen, lernen nur manchmal Deutsch weil all ihre Arbeitskollegen Landsleute sind; in der Familie sowieso nur die Heimatsprache gesprochen wird und neuerdings, im TV läuft den heimischen Sender. Woher soll man denn dann Deutsch lernen???

Schöne Grüße
Helena

Hi Timekiller,

ich bin zwar nicht Alex und spreche auch nur
zwei Sprachen, aber ich bekomme die Frage durchaus
oefter gestellt.
Die Antwort ist einfach: kommt drauf an.
Traeume ich zum Beispiel von meiner Kindheit,
traeume ich auf deutsch. Traeume ich von eher
heutigen Sachen, traeume ich entweder deutsch
oder englisch - je nachdem wie es in den Kontext
passt.
Mein Mann und ich sind beide deutschsprachig,
aber leben in einem englischsprachigen Umfeld
(seit vielen, vielen Jahren). Wir reden ueber Privates
auf Deutsch, ueber andere Dinge je nachdem in welcher
Sprache wir das erlebt haben. Z.B. wenn ich frueher, als
ich noch studiert habe, von der Uni erzaehlt hab, hab
ich ganz automatisch auf Englisch erzaehlt, wenn es sich0
auf das Dramadepartment bezogen hat, und auf Deutsch,
wenn es mit dem Deutschdepartment zu tun hatte.
Beim Traeumen laeuft das analog.

Gruesse, Elke

Hi,

hi timekiller,

Du sprichst anscheinend 3 Sprachen fließend.

2 les noch mal nach

Was mich mal interessieren würde: in welcher träumst Du?

mit leuten mit denen ich rus spreche träume ich auch so mit allen anderen deutsch

mfg

hi Séverine

Das ist das Beste für das Kind. Persönliche Frage: in welchem
Land leben Sie und mit welchem Sprache sprechen sie
untereinander?

sie leben in deutschland und reden untereinander deutsch, da der vater kein italienisch und die mutter kein russisch kann (aber sie lernen es mittlerweile, von der kleinen, weil sie alles verwendet)
wie gesagt die eltern reden jeweils ihre sprache in der die kleine auch antwortet (was auch verlangt wird). sprech ich sie auf deutsch an kommt déutsch zurück

Das ist genial!!

mir gefällt das auch sehr gut

Das will ich an meine Kinder schenken. Und nicht wie ich mit
Deutschsprache quälen

mach es séverine!!!

Gruß,
Séverine

cu
alex

eref tof

man sollte aufpassen, mit seinen kindern nicht in einem akzent zu sprechen! genau das habe ich vorher ja erläutert. eine sprache sollte man - egal wie alt man ist - IMMER von muttersprachlern lernen! deutsche schaffen es nicht, ein W am ende eines wortes zu sagen. es ist immer eref tof be tel avif. deshalb sollte man hebräisch besser von israelis lernen die dort geboren worden sind!

ansonsten ist das kind hier, oder im heimatland (z.B.Verenas)
„sprachlich aufgeschmissen“ - denke ich -

würde ich nicht so streng sehen. das extremste beispiel ist folgende familienkonstellation: frau aus rumänien, verheiratet mit einem israelischen araber. deren tochter hat gleich drei muttersprachen: rumänisch von der mutter, arabisch vom vater und hebräisch vom kindergarten. das klappt hervorragend! wie die kleine herumswitcht ist wirklich erstaunlich. wenn sie so weitermacht und weiterhin so aufwächst, wird eine geborene dolmetscherin erzeugt, noch dazu mit so ausgefallenen sprachen! darüberhinaus kann sie ganz gut englisch durch das fernsehen. ich finde das faszinierend.

gruß
datafox