Mein beste freundinn ist lesbisch

Hallo ich heiße Jennifer und bin 14 jahre alt.Ich habe 2 beste freunde michelle und pauline.Seid 2 monaten habe ich das gefühl das michelle lesbisch ist.Meine Freundinn hat mich angerufen und mir was erzählt was ich eglich finde. Zumbeispiel hat pauline zum spaß gesagt wie:komm jetzt heiraten wir. und Michelle hat total lange mit ihr händchen gehalten obwohl pauline die ganze zeit loslassen wollte.Oder als sie sich bei michelle umgezogen hat und michelle zugeschaut hat und pauline nur ihren bh kurz anhatte hatte michelle gesagt:toller körper und hat voll auf ihre brüste gestarrt.Und einemal hat sie versucht pauline und mich zu küssen…
und jetzt wissen wir eben nicht wie wie wir uns verhalten sollen in ihrer nähe.Und wir müssen die ganze zeit denken das sie uns vieleicht angrabscht…

also wäre nett wenn ihr uns helfen könnte wäre nett und ich bedanke mich jetzt schon Tschüß

hallo jennifer,

vielleicht beruhigt es dich, wenn ich dir meine erfahrungen schreibe.

in jungen jahren habe ich einiges ausprobiert. auch mit frauen und freundinnen. das war lustig, aber irgendwie für uns alle nicht das wahre.

händchenhalten zwischen mädchen halte ich für normal. auch späßemachen.

was den tollen körper angeht: ich hatte mal eine freundin, die war für mich die schönste von allen. boah, fand ich die schön. mehr frau konnte mein typ nicht sein.
ich habe von ihr geschwärmt und wollte gerne ihre freundin sein, nicht ihre geliebte. aber irgendwie hat sie das in den falschen hals gekriegt. schade.
es lief dann auseinander, gesprochen wurde darüber nicht. ich entnehme ihre befürchtung, ich wolle ggf. mehr von ihr, einer bemerkung ihrer mutter.

habe es lange bedauert. aber hätt ich nicht sagen sollen, dass ich sie schön fand?

warum sollten lesben grapschen? ich habe meiner lebtag noch keine getroffen, die das getan hätte. ich war mal in einer lesbendisko, da waren mir die blicke unangenehm. angefaßt hat mich keine.

was wäre, wenn sie lebsisch wäre? kommt sie dann für euch nicht mehr in frage? wovor habt ihr angst? was kann passieren, wenn sie weiß, dass ihr körperlich nichts wollt? vielleicht will sie nur etwas ausprobieren, wie ich damals?

wenn dem so sei: sie wird 100 pro verwirrter sein als ihr. und sie ist dann allein. seid nette freundinnen. sprecht mit ihr, wenn es geht. vielleicht einzeln.

ekelt euch nicht. wenn es geht.

beste grüße,
tilli

Hallo

Warum denken alle, Homosexuelle seien Sexmonster? Ok, wenn sie lesbisch ist und 14! spielen bei ihr, wie auch bei euch, die Hormone verrückt und sie starrt euch dann eben so an, wie ihr wahrscheinlich einen nackten/halbnackten Jungen anstarren würdet, ist doch ganz normal in dem Alter!
Aber Homosexuelle (und Frauen schon mal dreimal nicht) sind keine fiesen Grapscher und Vergewaltiger!
Wenn sie lesbisch ist, ist sie es eben! Falls es mal zur Sprache kommen sollte, sagt ihr ihr eben, dass ihr zu 100% hetero seid und gut ist! Es ist viel schlimmer für sie, wenn sie sich z. Bsp. in eine von Euch verliebt und damit leben muss, dass diese Liebe total aussichtslos ist. Was daran eklig sein soll, kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
Ich hatte auch mal eine beste lesbische Freundin. Wir haben zusammen geduscht, in einem Bett geschlafen etc… und? Ich lebe noch, sie hat mich nie „begrapscht“…vor allem war mir ihre Freundschaft wichtig, mir doch egal, dass sie sich in Frauen verliebt. Deswegen ist sie doch kein schlechterer Mensch, mein Gott!

Liebe Grüße
Maria

Entschuldige, dass ich dir das jetzt einfach so schreibe, auch wenn ich dir grundsätzlich recht gebe: Wie alt bist du, dass du ein 14jähriges(oder jünger?!?) Mädchen so anfährst statt sie ruhig und in sachlichem Ton aufzuklären? Peinlich finde ich das!

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Hallo

Wo bitte habe ich sie angefahren? Außerdem ist sie 14, nicht 4! Es tut mir leid, ich kann mich eben eher in die eventuell lesbische Freundin hineinversetzen… Sie bräuchte viel eher sachliche oder tröstende Ratschläge. Sie muss Angst haben, ausgegrenzt zu werden, sie könnte in Gefahr laufen, sich unglücklich in eine der beiden zu verlieben…
Wenn mir eine 14(!) Jährige sagt, dass ihre Freundin eventuell lesbisch ist und sie das eklig findet, da kann ich nur sagen: Mein Gott, stell dich nicht so an, siehe es mal von ihrer Warte aus! Und anfahren ist noch mal was ganz anderes. Außerdem - bei posts liest man keinen Ton - den denkt man sich nur dazu…

Liebe Grüße
Maria

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Hi

Wo hat sie denn wen angefahren?

Ich finde sie hat das sehr gut rüber gebracht.

Das Mädchen ist 14, sie ist strafmündig, einwilligungsfähig und kann erste Geschäfte führen.

Sie ist alt genug um mal Klartext zu hören, und eigentlich ist sie alt genug um selbst zu wissen, dass lesbisch sein nichts schlimmes ist.

Ich bewundere die Vorposterin für ihre Ruhe, ich hätte das nicht geschafft, mir wär schon fast bei „eglich“ der Kragen geplatzt.

lg
Kate

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Hallo Jenny,

kann es sein, dass du etwas in Panik geraten bist, und vielleicht etwas überinterpretierst? So ganz klar kommt mir deine Schilderung nicht vor.

Vielleicht beruhigt dich das folgende etwas:
Ich identifiziere mich seit meinem 15. Lebensjahr als bisexuell und kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass Klassenkameradinnen und Freundinnen zu 90% genauso geschlechtsneutrale Wesen sind wie 90% alle männlichen Mitschüler, nämlich wie alle, auf die man grade kein Auge geworfen hat.

Lesben sind nicht notgeil, die Annährungsstrukturen sind die selben wie bei einem teenager-mädchen zu einem teenager-jungen.

Freut euch lieber über das Kompliment und sollte sie sich selbst outen (! denn ihr vermutet bisher ja nur und könnt völlig falsch liegen) könnt ihr immer noch klarstellen, dass ihr nicht so empfindet.

Nur bitte tratscht nicht hinter ihrem Rücken herum, sie sei eine Lesbe. Sowas ist echt schlimm, vor allem wenn es nicht stimmt. Seid das, was ihr sein wollt: Gute Freundinnen.

Überlegt doch mal: Würdet ihr einen Jungen, den ihr mögt, einfach so zu küssen versuchen? Eher nicht, oder?

Ich denke es kann auch etwas kulturelles sein. Hierzulande (in meinem Heimatort) ist es normal für Mädchen Händchen zu halten. Und zwar vom 2. bis zum 90. Lebensjahr, wenn du verstehst was ich meine.

Ich gehörte zwar nie zur „Clique“ in meiner Schule, aber die Mädchengruppen auseinander haben ständig Küsse ausgetauscht, manche Luftküsse, andere Schmatzer auf die Wange zu Begrüßung, Abschied oder Sonstwas, andere sogar mal auf den Mund. Fand ich jetzt komisch, hatte aber nichts mit deren Sexualität zu tun.

Wenn es deiner Freundin oder dir unangenehm ist, über längere Zeit der Freundin die Hand zu halten, dann sagt es ihr doch einfach. Sie kann ja nicht hellsehen. Und zwar nicht mit „Ih ich will jetzt nicht mehr du Lesbe!“ sondern
„Hey Martina*, kann ich meine Hand wieder haben? Es ist kalt.“ oder ähnliche normale Dinge WARUM man die Hand wieder haben möchte. Dafür wird es ja Gründe geben, oder war es nur unangenehm, weil deine Freundin befürchtet hat, deine andere Freundin könnte „andersrum“ sein?

Ihr beide dagegen scheint mir aus einem, nunja, „behüteteren“ Umfeld zu kommen. Bei „uns“ in der Schule haben die Mädels jedenfalls keine Scheu voreinander gehabt, wenn man sich in der Umkleide ausgezogen hat - und aufgrund der Duschen durchaus auch ganz nackt. Und da wurde dann auch schonmal angesprochen, dass jemand besonders schön gebräunt ist und ähnliches.

lg
Kate
* Beispielname

Hallo Maria,

Aber Homosexuelle (und Frauen schon mal dreimal nicht) sind
keine fiesen Grapscher und Vergewaltiger!

Ich finde Deine Unterscheidung zwischen Schwulen und Lesben daneben.

Ansonsten kann ich Deinem Beitrag folgen.

Gruß

Joschi

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Hallo Jennifer,

also erst mal eins vorweg:

Jeder hat ein gewisses Selbstbestimmungsrecht. Wenn Ihr untereinander das Anfassen als unangenehm empfindet, dann müßt Ihr Eurem Gegenüber das ganz klar sagen. Da spielt es keine Rolle wer das ist.

Mit 14 Jahren kann die Anziehung zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen durchaus noch als pubatäre Phase bezeichnet werden. Pubatär ist hier in keinem Fall abwertend gemeint, sondern ist als ganz normale Lebensphase anzusehen.

Natürlich ist es durchaus möglich, dass Eure Freundin lesbisch ist, habt Ihr da Berührungsängste, so macht Euch doch erst mal schlau über das Thema, ich denke bei einer guten Freundschaft sollte Euch das der Aufwand wert sein.
Im Anschluß daran ist es sinnvoll über Eure Ängste mit Eurer Freundin zu reden. Das seit Ihr Eurer Freundin dann auch schuldig. Wie schon hier gesagt worden ist, solltet Ihr das einzeln tun um Eure Freundin nicht vor eine „Übermacht“ zu stellen.

Wenn Ihr das könnt, bietet Eurer Freundin „Hilfe“ an und zeigt Verständnis.

Das ist wenigstens mein Verständnis von Freundschaft.

Gruß

Joschi

Ich finde Deine Unterscheidung zwischen Schwulen und Lesben
daneben.

Ohne jetzt den Wahrheitsgehalt beurteilen zu wollen:
Ich denke, hier wird eher zwischen Männern und Frauen unterschieden.

Gruß,

Myriam

Hallo, Jennifer,
eigentlich ist ja schon alles gesagt. In Deinem Alter ist die sexuelle Ausrichtung (also ob gleichgeschlechtliche oder andersgeschlechtliche Neigung) wohl meist noch nicht fest ausgeprägt.

Freundschaft hängt bestimmt nicht davon ab, ob jemand homophil oder heterophil ist. Ich habe gute Freunde und enge Freundinnen aus beiden Lagern.
Aber was klar sein muss, ist, dass nichts zwischen Freunden geschieht, was dem einen oder dem anderen unangenehm ist. Und da bist Du ja wohl alt genug, um Deiner Freundin zu sagen: „Ich mag Dich als Freundin, aber ich mag es nicht, …“ (Da kannst Du dann selbst einsetzen, was Dir unangenehm ist und was Du ablehnst.)

Wichtig ist nur, dass man klar sagt, was man will oder nicht und das man den Willen des anderen respektiert.

Gruß
Eckard

Um Gottes Willen, nein - so meinte ich das nicht!!! Nein, Schwule sind natürlich ebensowenig Grapscher und Vergewaltiger!!
Was ich damit (sehr missverständlich, gebe ich zu) ausdrücken wollte: Sexuelle Übergriffe finden im Allgemeinen eher von Männern statt, egal ob Hetero oder homo! Womit ich nicht sagen will, dass Homosexuelle eher dazu neigen als Heteros. Aber Vergewaltigungen die von Frauen ausgehen gibt es natürlich, sind aber prozentual geringer, als die von Männern.Also wenn einer mal grapscht oder ungewollt zudringlich wird, ist die Chance größer, dass es sich dabei um einen Mann (egal welcher sexuellen Präferenz!) handelt.

Ich hoffe, ich habe es einigermaßen plausibel erklären können.

Liebe Grüße
Maria

Ja, genau, habe ich habe ich oben nochmals genauer dargelegt.
Aber Männer neigen ja eher zu sexuellen Übergriffen als Frauen. Ich denke, das ist Fakt. Frauen tun dies natürlich auch, es ist leider meistens schwerer festzustellen, aber die ganzen Vergewaltiger im Knast sind ja eher Männer. Frauen machen das wohl subtiler…und sie haben weniger Testosteron! :smile:

Also, nein, der Mann im allgemeinen ist kein Vergewaltiger per se, und das gilt auch hier für jede sexuelle Präferenz.

Alles Liebe
Maria

Hallo Myriam,

Ich finde Deine Unterscheidung zwischen Schwulen und Lesben
daneben.

Ohne jetzt den Wahrheitsgehalt beurteilen zu wollen:
Ich denke, hier wird eher zwischen Männern und Frauen
unterschieden.

die Kernaussage bleibt aber auch dann bestehen. Mein eigentlicher Hintergrund ist aber ein ganz anderer, wenn wohl auch so nicht von der Posterin gedacht.

Solch Aussagen bekräftigen meiner Ansicht nach im Wesentlichen folgende Ängste eines Opfers:

  1. das glaubt mir eh keiner…
  2. ich hätte mich wehren können…
  3. Übergriffe von Frauen auf Männer (oder Frauen) finden nicht statt sondern sind eher als „Ehre für den Mann“ anzusehen.

Mag sein, dass die Kommentierung kleinlich erscheint, aber so wollte ich das nicht stehen lassen. Ich denke, gerade im Bereich der sexuellen Nötigung liegt die Dunkelziffer (hier im speziellen das Verhältnis zwischen durchgeführten und angezeigten Übergriffen) im Vergleich zu Mann-Frau-Übergriffen wesentlich höher, weil „Mann“ sich scheut dies anzuzeigen.
Auch ist es ein Trugschluß, Männer könnten mit solchen Übergriffen besser umgehen, das ist nämlich für den Mann gleichermaßen (wenn - zumindest im Bezug auf die seelische Belastung - nicht sogar noch mehr) körperlich wie auch seelisch belastend.

Gruß

Joschi

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Hallo Eckard,

In Deinem Alter ist die
sexuelle Ausrichtung (also ob gleichgeschlechtliche oder
andersgeschlechtliche Neigung) wohl meist noch nicht fest
ausgeprägt.

hm, wenns auch mal wieder kleinlich klingt, die meisten Theorien besagen, dass die sexuelle Orientierung von Geburt oder von früher kindheitlichen Zeit an festgelegt ist. Zumindest ist diese Theorie im homosexuellen Umfeld vermehrt anzutreffen. Klar steht hier ein gewisser Eigennutz wohl im Vordergrund.

Die stichhaltigste Begründung wird wohl wie folgt zu außern sein: Würde die sexuelle Orientierung anerzogen sein oder auf Erfahrungen beruhen, so würde es der Tatsache widersprechen, dass in früheren „homosexuellenfeindlichen“ Zeitabschnitten die „Quote“ der Homosexuellen nicht maßgeblich geringer zu bewerten ist.

Mir ist natürlich durchaus bewußt, dass die Theorie auch aus Gründen der Schuldzuweisung bevorzugt wird. Da müssen sich nämlich Eltern und das soziale Umfeld nicht die „Schuld“ an der Neigung des „Betroffenen“ geben. Will heißen: Angeboren = kein „Verschulden“ durch die Erziehung, Eltern somit „freizusprechen“.

Auch erweckt die Aussage, es sei im pubatären Alter noch nicht festgelegt, die Ängste, man könne aufgrund „sexueller Spielchen“ schwul oder lesbisch werden.

Also sagen wir mal: Schwul oder lesbisch ist man, man wird es nicht.

Allenfalls dient die sexuelle Orientierungsphase der Selbstfindung.

Gruß

Joschi

Hallo,

zuerst einmal schenke ich Dir ein paar frische Wörter für Deinen Wortschatz: Pubertät, pubertär, pubertierend

hm, wenns auch mal wieder kleinlich klingt, die meisten
Theorien besagen, dass die sexuelle Orientierung von Geburt
oder von früher kindheitlichen Zeit an festgelegt ist.

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Selbst wenn bei den tatsächlich Homosexuellen die Ausrichtung angeboren ist, bedeutet das nicht, dass jeder Teenie, der phasenweise total für einen gleichgeschlechtlichen Freund schwärmt, homosexuell ist. Daher kann man aus diesen Schwärmereien nicht automatisch darauf schließen, dass derjenige tatsächlich homo- oder bisexuell ist.

Ich hatte eine Klassenkameradin, die in der Mittelstufe total für mich schwärmte. Das war mir, obwohl ich sie mochte, sehr unangenehm, da ich mich gerade selbst sozusagen kurz vor dem Coming-out befand und sie mit ihrer Anbetung unnötig Aufmerksamkeit auf mich lenkte (wie ich fand). Sie ist heute glücklich verheiratet, hat 2 Kinder und erinnert sich sicher gar nicht mehr an mich.

Gruß,

Myriam

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Hallo Fingersmith,

zuerst einmal schenke ich Dir ein paar frische Wörter für
Deinen Wortschatz: Pubertät, pubertär, pubertierend

na, da dank ich Dir doch mal… wenn auch im Allgemeinen gilt, Rechtschreibefehler gehören dem Finder.

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Selbst wenn bei den
tatsächlich Homosexuellen die Ausrichtung angeboren ist,
bedeutet das nicht, dass jeder Teenie, der phasenweise total
für einen gleichgeschlechtlichen Freund schwärmt, homosexuell
ist. Daher kann man aus diesen Schwärmereien nicht automatisch
darauf schließen, dass derjenige tatsächlich homo- oder
bisexuell ist.

Habe ich auch mit keinem Wort behauptet. Meine Aussage bezieht sich auf ein anderes Problem.

Gruß

Joschi

Hi

Es gibt da unendlich viele Theorien. Ich finde natürlich die, dass wir alle Bisexuell geboren werden und der Rest Erziehung ist, ganz toll :wink:

Aber letztendlich wird es wohl beides sein: Ein Teil Veranlagung, ein Teil Umwelt, wie bei vielen anderen Dingen auch.

Wenn wir einen Blick in andere Kulturen werfen, gibt es durchaus Hinweise darauf. Drittes Geschlecht und die Frauenkriegerschaft der Nye, die diversen "two-spirit way"s diverser uramerikanischer Stämme und die Standardbisexualität im antiken und mittelalterlichen China sowie im Mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Japan…

das alles spricht dafür, dass der Mensch nicht nur in nur zwei Geschlechter eingeteilt ist (was für viele Kulturen auch gar nicht gilt, frag einen Ethnologen), sondern dass Heterosexualität auch kein non plus ultra der „Normalität“ ist. Und wenn wir dann in die Tierwelt gucken finden wir heraus, dass Homosexualität durchaus seinen Platz in der Evolution hat, und das ist KEIN Aussterbemechanismus.

Ergo, die „Schuld“ ist wenn, dann ist der Natur zu suchen - und zwar in beiden Fällen. Ich gehe davon aus, dass wir mit einer bestimmten Offenheit für Neigungen geboren werden und der Rest durchs Umfeld bestimmt wird.
Und das muss absolut gar nichts mit sexuellen Ereignissen zu tun haben.

lg
Kate

Hallo liebe Kate,

solange Schlagwortfragen wie

„Mein Sohn ist schwul, was habe ich verkehrt gemacht?
Hilfe, ich weiblich, wurde von meiner Freundin geküsst, werd ich jetzt lesbisch?
Mein Sohn wurde mit seinem Freund bei Doktorspielchen erwischt, muß ich mir Sorgen machen?
…“

in Mengen in Zeitungen, Foren und Talkshows zu finden sind, bevorzuge ich der Einfachheit halber eine Auslegung die eine Nichtbeinflußbarkeit von außen vorsieht.

:wink:

Gruß

Joschi

Hi

Welche Einfachheit denn? Du weißt doch wie es bei Mobbern ist: Hast du keine Brille, ist es die Nase, ansonsten bist du zu dick, zu dünn, hast pickel oder bist zu reich…

Beide Ansätze liefern genug Material an Homophobe um Scheiße zu verbreiten.
Istes nicht die „Anerziehung“ sondern „Natürlich“, dann handels sich bei Homosexualität „natürlich“ um einen Gen-Defekt oder eine Krankheit die geheilt werden muss… oder einfach nur um Minderwertige Wesen von denen die Menschheit befreit werden muss.

Auch nicht besser.

lg
Kate

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