jetzt komme ich völlig durcheinander…wie schreibt man „Du“ „Ihr“ usw. in der direkten Anrede ?
Ich kenn es so, daß man es groß schreibt.
Nach der neuen Reform kann es aber auch klein schreiben.
Wie denn nun ?
Ist das letzendlich die persönliche Entscheidung eines jeden Einzelnen ?
Wie macht Ihr das ?
A pros pros das… „daß“ oder „dass“, also nach einem Komma ?
Irgendwie sehen meine Texte in der letzten Zeit doch ein wenig merkwürdig aus…scheint mir ziemlich gemischt und deshalb wüßte ich mal gerne, wie es richtig bzw. besser ist.
jetzt komme ich völlig durcheinander…wie schreibt man „Du“
„Ihr“ usw. in der direkten Anrede ?
Ich kenn es so, daß man es groß schreibt.
Nach der neuen Reform kann es aber auch klein schreiben.
Wie denn nun ?
Soweit mir bekannt ist, schreibt man es in der indirekten und direkten Anrede nach neu klein.
Es werden lediglich die Anreden: Ihr *z.B. Ihr Schreiben… aber nicht ihr lieben Freunde… *
Und Ihnen…sowie Sie…
Alles aber in der Höflichkeitsanrede einer Person *Chef, fremde Person, ggf. Kollege*
Ist das letzendlich die persönliche Entscheidung eines jeden
Einzelnen ?
Ich glaube nicht…
Wie macht Ihr das ?
Siehe obiger Ausführung…
A pros pros das… „daß“ oder „dass“, also nach einem Komma ?
so wie immer… folgt es auf kurzen Vokal, dann „ss“. Folgt es auf langen Vokal, dann „ß“…
Die Reform sollte fuer AuslanderInnen eine Erleichterung sein, aber Spa** und Ha** klingen identisch wenn man kein Ohr fuer „lang“ und „kurz“ hat – also auswendig lernen oder das Oehr benutzen und in Duden jedes Mal nachschlagen! :-{
Hallo Vabe
"Die Anredepronomen ‚du‘ und ‚ihr‘ mit allen zugehoerigen Formen beginnen auch in Briefen, Urkunden und anderen feierlichen Schriften mit einem kleinen Anfangsbuchstaben.
Aber: Das Anredepronomen ‚Sie‘ (singular und plural)mit allen seinen zugehoerigen Formen wird auch weiterhin gross geschrieben.
Und ‚gross‘ sollte ein sz haben, aber ich hab ein englisches Keyboard, und es deshalb einfach.
Aber sonst, was Marco schreibt.
Übrigens schreibt man nicht nach jedem Komma jetzt „dass“, es gibt auch noch das Relativpronomen „das“…leider hat da die neue Rechtschreibung nichts dazu beigetragen, dass (!) das (!) jetzt klar wäre.
Also etwa:
Mit dem Buch, das er mir geliehen hatte, kann ich nichts anfangen.
die sollen wohl der allgemeinen verwirrung dienen?
Mitnichten. Die sind graphischer Ausdruck der im Deutschen am Wortanfang üblichen Aspiration der Vokale.
Anders gesagt, wir ziehen die Worte nicht zusammen wie etwa die Franzosen, sondern hauchen die Vokale am Wortanfang an. Und für die Darstellung dessen hat Peter halt das „q“ gewählt.#
Mitnichten. Die sind graphischer Ausdruck der im Deutschen am
Wortanfang üblichen Aspiration der Vokale.
Das stimmt nicht ganz… mit dem „q“ wird der sogenannte Glottisschlag markiert, die kurze Unterbrechung des Luftstroms an der Stimmritze im Kehlkopf, die sich wieder öffnet und explosionsartig den Luftstrom wieder ermöglicht. Bestes Beispiel: das Wort „beenden“ - zwischen den beiden ersten „e“-s findet ein Glottisschlag statt, der die beiden Silben trennt - im Gegensatz zum Wort „See“, wo zwei „e“-s einfach als langer „e“-Laut gesprochen werden.
Aspiration bedeutet vielmehr Behauchung im Sinne eines hörbaren „h“- bzw. „ch“-Lautes am Silbenanfang (z.B. „heiter“ im Gegensatz zu „Eiter“ - „heiter“ ist aspiriert, „Eiter“ beginnt mit Glottisschlag).
Womit Kubi recht hat: das Französische kennt weder Aspiration noch Glottisschlag im Silbenanlaut.
Boah…super viel Informationen…zwei ganz tolle Tipps !
Mit dem Buch, das er mir geliehen hatte, kann ich nichts
anfangen.
Genau, da hab mich mal irgendwann gelernt, wenn man „dieses, jenes oder welches“ sagen könnte, schreibt man es mit einem s…
mich interessiert aber eben auch noch, ob das „ß“ heute generell weniger geschrieben wird…mir persönlich gefallen zwei s besser, also, rein optisch, nur ist das ja nicht ausschlaggebend.