Mein Kind

Hi Vera!

ich glaube, ich bin aus einem anderen Zeitalter.

Vom alter her sind wir beide aus derselben Zeitalter. Allerdings von Sichtweise in diesem Fall, trennen uns ein paar Generationen (wenn ich mich so ausdrücken darf)

Ich habe nix gegen Mütter, die mit ihren Kindern üben!

Schön!

Aber dafür gibt es Kinderspielplätze und Gärten.

Und meinst Du dort kann man/frau mit einem Kind alles übern was notwenidig und wichtig ist? Glaube mir Ayla: Wenn Du das glaubst, so liegst du falsch.
Selbstverstädnlich kan man mit einem Kind nicht ALLES üben, aber ich finde sehr wichtig, daß solche Regeln geübt werden. Und das in einem spielplatz zu tun ist mMn. sinnlos.

Übungen im Strassenverkehr gehören für mich nicht dazu.

Und ob! Dise sind m.E. mit den wichtigsten.

Ich hätte das Kind über die Strasse getragen und die Mutter
gefragt, ob sie noch sauber tickt!

Wenn jamend das mit meinem Kind getan hätte, wäre meine erste Reaktion schreien, denn ich weiß als erstes gar nicht warum ein mir Wildfremder das tut. Nach dem Motto: Will er mein Kind entführen?
Und dann hätte ich ihn bestimmt gesagt, daß genau diese Situation jetzt geübt wird und geübt werden muß.

bin eben aus einer anderen Zeit

Ich offenbar auch.

Schlne Grüße,
Helena

alles zu seiner Zeit!
Hi Helena!

Wenn ich das Ursprungsposting richtig verstanden habe, steht ein 15 Monate altes Kind am Bordstein. Beim Versuch, den Bordstein zu erklimmen, hält es den Verkehr auf. Vera trägt ihn rüber (ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, ob die Frau auf der gleichen oder der anderen Straßenseite steht. Aber warum sollten die Autos anhalten, wenn das Kind nur zur Mutter klettern will?).

Und meinst Du dort kann man/frau mit einem Kind alles übern
was notwenidig und wichtig ist? Glaube mir Ayla: Wenn Du das
glaubst, so liegst du falsch.

Verhalten im Strassenverkehr kann man nur dort üben. M.E. hat das Kind die Übung: „egal, was ich mache, die Autos bleiben stehen“ auf dem Lehrplan gehabt.

15 Monate alte Kinder gehören im Straßenverkehr an die Hand. Die Straße wird gemeinsam überquert. So sehe ich das als Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern.
Bordsteine oder Treppen kann man üben, wo man niemanden gefährdet.

just my 2 cent
Ulli

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Guten Morgen Petra,

Straßenseite hin oder her (jeder hat seine Interpretation zu etwas, was wirklich nicht geschrieben ist), das hatte ich bereits in einem anderen Post hier erläutert: Es ist unerheblich für das von mir Geschriebene, es gilt für beide Seiten der Straße.

Tatsache ist, dass alltäglichste Situationen wie die von Vera geschilderte offensichtlich massivste Kommunikationsprobleme hervorrufen. Unterschwellig verbreitete Ich-Bezogenheit, negative und aggressive Grundeinstellung, Angst, Borniertheit, Verschlossenheit, soziale Kälte, mir fällt vieles dazu ein, aber nichts positves. Ein freundliches Wort muss man sich hart erarbeiten.

Sooo lange ist es nicht her, dass meine Kids in diesem Alter waren. Wir haben derartiges nicht erlebt. In einer Großstadt, wohlgemerkt. Haben sich die Zeiten tatsächlich so sehr geändert? Sprich die Erziehenden? Wenn ich den Grundtenor hier über Postings und Sternchen betrachte, bin ich „erstaunt“. Einerseits überall die gut gemeinten Ratschläge, Tipps und Hilfestellungen, andererseits hapert es an grundsätzlichem Verständnis für ein einfaches und lockeres Miteinander. Ich habe keinerlei Problem mit euren Grenzen, wann darf ich helfen, wann nicht, aber es mangelt mir an Verständnis für die Art und Weise, wie diese Grenzen einem anderen mitgeteilt und aufgezeigt werden. Hilflosigkeit und Unvermögen.

Gehört übrigens auch dazu:
Ist dir eigentlich deine Wortwahl in den verschiedenen Artikeln hier aufgefallen? Mir gegenüber, anderen gegenüber? Die (vergessene) Anrede? Mmmhhh, wo liegt dein Problem? Zeit? …?

Hilfsbereitschaft mitteilend und

Gruß
Der Franke

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Guten Morgen Petra,

Guten Morgen Franke,

Dass ich nicht bei jeder Antwort jedesmal einzeln Grüße, liegt dadran, dass ich auch im RL in einer Diskussion nicht jede Antwort damit beginne, mein Gegenüber zu grüßen. Ich finde Umgangsformen schon wichtig. Aber - auch im Internet - daraus zu machen, dass man das jedem Beitrag voranstellen muss, (auch dann, wenn man innerhalb von 1 Stunde mehrfach antwortet), ist in meinen Augen albern und hat auch nix mehr mit Höflichkeit zu tun.

Straßenseite hin oder her (jeder hat seine Interpretation zu
etwas, was wirklich nicht geschrieben ist), das hatte ich
bereits in einem anderen Post hier erläutert: Es ist
unerheblich für das von mir Geschriebene, es gilt für beide
Seiten der Straße.

Auf einmal? Du hast an anderer Stelle geschrieben, dass deine Ausführungen nur gelten, wenn die These andere Straßenseite stimmt. Was den nun?

Aber zur Sache:

Tatsache ist, dass alltäglichste Situationen wie die von Vera
geschilderte offensichtlich massivste Kommunikationsprobleme
hervorrufen.

Soweit sind wir einer Meinung.

Unterschwellig verbreitete Ich-Bezogenheit,
negative und aggressive Grundeinstellung, Angst, Borniertheit,
Verschlossenheit, soziale Kälte, mir fällt vieles dazu ein,
aber nichts positves. Ein freundliches Wort muss man sich hart
erarbeiten.

Das alles hat mit der Situation hier nix zu tun. Ich teile sogar deine Ansicht, dass in dieser Hinsicht sich die Gesellschaft nicht zu ihrem Besten verändert. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es nicht in Ordnung ist, ein kleines Kind und dann womöglich noch von hinten einfach anzupacken, obwohl keine akute Gefahr besteht und die Mutter direkt daneben steht.

hapert es an grundsätzlichem
Verständnis für ein einfaches und lockeres Miteinander.

Es ist kein lockeres Miteinander, ein fremdes Kind einfach so umzusetzen zu wollen! Nett und freundlich wäre es gewesen, den Blickkontakt zur Mutter zu suchen! Kommunikation! Das ist doch eigentlich das, was du vermisst? Wieso ist es dann auf einmal in Ordnung, wenn da jemand einfach agiert, ohne diese Kommunikation vorher mal herzustellen?

Im Übrigen spreche ich der Beobachterin auch die „Freundlichkeit“ ab. Zumindest war sie nicht alleinige Motivation. Dass die Mutter daneben stand, hat sie gesehen. Und sich offenbar daran gestört, dass diese nicht aktiv wurde. Es ging also primär gar nicht um die Hilfe, sondern zumindest gleichwertig darum, der Mutter zu signalisieren, dass sie einen Fehler macht, weil so so (nicht) handelt. Jedem steht es frei, sich zu ÄUßERN, wenn er mag. Aber nicht einfach so zu handeln.

Ich habe keinerlei Problem mit euren Grenzen,

Doch. Hast du. Du respektierst sie nicht.

wann darf ich
helfen, wann nicht, aber es mangelt mir an Verständnis für die
Art und Weise, wie diese Grenzen einem anderen mitgeteilt und
aufgezeigt werden.

Wenn der anderer Grenzen nicht respektiert, dann muss man sie im Zweifel aufzeigen. Die Grenzen eines anderen nicht zu respektieren ist btw alles andere als menschlich und freundlich…

Hilflosigkeit und Unvermögen.

Du redest von dir?

Ist dir eigentlich deine Wortwahl in den verschiedenen
Artikeln hier aufgefallen? Mir gegenüber, anderen gegenüber?

Die Wortwahl dir gegenüber kann ich ganz leicht begründen. In einer deiner ersten Antworten hast du meine Meinung (und die ähnliche Meinung anderer) in direktem Bezug zu Egoismus, Mobbing, sozialer Kälte gesetzt. DU hast gekeult! Und zwar ziemlich direkt und mehrfach. Du hast nicht be- sondern verurteilt. Und zwar sowohl das Verhalten der Mutter in der Situation, um die es geht, als auch uns (bzw. unsere Meinung).

Das ist nicht menschlich, das ist nicht freundlich, das ist nicht warm, das ist nicht herzlich. Das hat auch nix mit früher war alles besser zu tun.

Das ist anmaßend, überheblich, respektlos, ent-würdigend.

Die (vergessene) Anrede?

s.o.

Mmmhhh, wo liegt dein Problem?

Ich habe kein Problem in diesem Zusammenhang. Allenfalls mit Leuten, die ihre anderen ihre Werte, Vorstellungen, Meinung etc. einfach so aufdrücken wollen und das dann mit dem Deckmantel der Menschlichkeit tarnen wollen.

Hilfsbereitschaft mitteilend

Danke. Ich brauche akut keine Hilfe.

LG Petra

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Hallo Franke,

andererseits hapert es an grundsätzlichem
Verständnis für ein einfaches und lockeres Miteinander. Ich
habe keinerlei Problem mit euren Grenzen, wann darf ich
helfen, wann nicht, aber es mangelt mir an Verständnis für die
Art und Weise, wie diese Grenzen einem anderen mitgeteilt und
aufgezeigt werden. Hilflosigkeit und Unvermögen.

Also Unbeteiligte an diesem Thread - ich konnte mir die Situation nicht richtig vorstellen - und Unbeteiligte, weil ich durch andere Umstände nie in einer vergleichbaren Situation wie die Mutter war, wundere ich mich 1. wie hoch du den Hammer hängst und beinahe den Untergang des Abendlandes heraufbeschwörst und 2. dass die von dir angeprangerten Verhaltensweisen gerade aus deinen Postings zu lesen sind: mangelnder Respekt gegenüber Menschen und Verständnis für ihre Fähigkeiten.

Gruß
Elke

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Hallo,

Versteh ich in hundert Jahren nicht solche

Reaktionen…

ich leider schon…

ich gehöre nicht zu den mamas, die wirklich die geduld haben, stunden- und tagelang den bemühungen des zweijährigen zuzusehen.
ich weiß, dass sie es können und lernen müssen, aber puuuuuuuuuuuuh.
bis sie es mal haben, die kleinen.

und wenn dann eine schnelle dame kommt und dem kind hilft…

da bin ich nicht immer gerecht. gebe ich gerne zu.

tilli

Hallo Elke,

…wundere ich mich 1. wie hoch du
den Hammer hängst und beinahe den Untergang des Abendlandes
heraufbeschwörst

ein fettes :smile:

und 2. dass die von dir angeprangerten
Verhaltensweisen gerade aus deinen Postings zu lesen sind:
mangelnder Respekt gegenüber Menschen und Verständnis für ihre
Fähigkeiten.

Wem gegenüber???

Gruß
Der Franke

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Hallo liebe Mütter, besondere Grüße an den Franken,
reichlich erschrocken über die hochgekochten Emotionen verstehe ich einerseitets die Mütter, die die Mutter des Knirpses verteidigen, die einem 15 Monate „alten“ Jungen zutrauen, daß er entscheiden kann :„ich will jetzt lernen und nicht die Hilfe einer fremden Frau annehmen“.
Wahrscheinlich kann adererseits der Franke, weil er ein Mann ist, die ganze Situation objektiver beurteilen. Ich hätte vielleicht nicht instinktiv, wie eben eine Omi, handeln sollen. Aber um eine tiefsinnige Psychoanalyse zu erstellen, hatte ich ja keine Zeit(war ja am Joggen).
Danke an Alle,
und seid wieder nett zueinander.
LG Vera

Hallo zusammen,
ich denke es hängt immer davon ab, in welcher Umgebung man die Kinder alleine machen läßt.
Unsere Zicke ist vor ein paar Tagen 4 geworden und übt sich fleißig an Reißverschlüssen, Druckknöpfen, Gürtel usw. Zuhause versuche ich dann die Zeit beim Anziehen auch mit einzuplanen, damit sie alleine machen kann, wenn sie möchte.
Aber wenn ich dort unterwegs bin, wo etwas wegen einer winzigkleinen Unachtsamkeit etwas schlimmes passieren kann, setze ich mich durch und zeige in dem Moment auch meiner Tochter wo des langgeht - aber immer mit einer Erklärung warum und wieso, damit kein Zickenkrieg ausbricht.
Man kann als Mutter immer selber entscheiden, was kann ich meinem Kind wo zumuten und was nicht.
Für die Straße wo Autos fahren sind Kinder unterhalb des Grundschulalters meines Erachtens nicht fähig irgendwas alleine zumachen. Dafür passiert in den kleinsten Momenten einfach zuviel.

Also wenn die Mutter des Kleinen in einer gefährlichen Situation Deiner Meinung nach zu unachtsam gewesen ist, dann hätte ich auch eingegriffen. Das Risiko einer Anschnautzung wäre ich auch eingegangen.

Lieben Gruß an alle Mütter die Ihre Kinder wie kleine selbständige Persönlichkeiten behandeln, aber nie vergessen, das es halt noch „KLEINE“ Persönlichkeiten sind.

Simone

Hi,

Tja, ich habe zwei Kinder, beide volljährig :smile:

Ähh? Und? Ich bin davon ausgegangen, daß Du Kinder hast, würd mich sonst wundern, daß Du hier so viel schreibst, also in so einem Brett.:wink:

Ja, es mag ein Generationenproblem sein.

Hmmm, so ganz pauschal nach längerem Nachdenken eher nein. Meine vorsichtige Einschätzung: früher dachten 90-95% so wie Du, heute sind’s „nur noch“ 70-85% - Du siehst, Du bist auf der „stärkeren“ Seite.

Ich wollt gar nicht mehr antworten, denn ich denke, es ist alles gesagt (und gut is:wink:, aber ich bin so entsetzt über das Posting oben vor ner halben Stunde (da ist nun inzwischen sogar von Gefahr die Rede), daß man wirklich ne Story sooo mißverstehen kann.

Insbesondere zuhören,
versuchen zu verstehen, Freundlichkeit, Hilfe (heute z.B.
Bereitschaft), Vertrauen. Ich bemerke auch die Unnahbarkeit,
die Kälte, das Misstrauen, den Egoismus. Das Problem der
heutigen Zeit. Und beneide meine Kids wahrlich nicht.

Ich hab’s wieder gelöscht, was ich eben zur obigen Aufzählung geschrieben hab. Will nicht den Thread unnötig verlängern. :wink:
Aber sei Dir gewiß, um o. g. Begriffe geht es in der geschilderten Situtuation wirklich nicht.

Gruß,
Christiane

verstehe ich einerseitets die Mütter, die die Mutter des
Knirpses verteidigen, die einem 15 Monate „alten“ Jungen
zutrauen, daß er entscheiden kann :„ich will jetzt lernen und
nicht die Hilfe einer fremden Frau annehmen“.

Du hast offenbar - leider - nichts verstanden…
Jedenfalls kann ich hier nirgendwo einen Beitrag entdecken, der darauf hinausläuft, dass ein 15 Monate altes Kind eine derartige kognitive Entscheidung zu treffen.

Das einzige, was du dir in dem Zusammenhang nur laut sagen müsstest:
FREMDE FRAU

Im übrigen wünsch ich dir mal folgende (oder eine ähnliche) Situation:

Du hast den Fuss verknackst und willst aus dem Bus aussteigen. Greifst nur mal eben die Tasche um, damit du dich am Griff festhalten kannst. Da kommt ein starker Mann von hinten, packt dich einfach (ohne dich angesprochen zu haben) und hebt dich hoch.

Du würdest einen solchen Akt nicht als Hilfe empfinden, sondern dich tierisch erschrecken!

Wahrscheinlich kann adererseits der Franke, weil er ein Mann
ist, die ganze Situation objektiver beurteilen.

? Bitte ? Mal völlig unabhängig von Franke - warum soll ein Mann objektiver in der Lage sein, eine solche Situation zu beurteilen? Welche Frage / Aussage hast du noch so schön in deinem Eingangsbeitrag gestellt? Ich glaube, du bist wirklich aus einem anderen Zeitalter… (Wobei ich gar nicht weiß, ob es ein solches Zeitalter jemals gegeben hat…)

Ich hätte vielleicht nicht instinktiv, wie eben eine Omi, handeln
sollen.

Das hat nix mit dem Instinkt zu tun. Sondern mit dem Respekt vor Menschen. (Anmerkung der Redaktion: Der Knirps ist ein Mensch, seine Mutter übrigens auch)

LG Petra

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Hallo Pomeranze,
guten Morgen!
Ich hab`ihn nicht mal berührt!!!
Einen schönen Tag noch.
Wünscht hochachtungsvoll Vera

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Hallo Vera,

Ich hab`ihn nicht mal berührt!!!

Du hättest aber, wenn die Mutter nicht dazwischengegangen wäre.

Und vermutlich noch nicht einmal wirklich, um ihm zu helfen, wie Du Dir schön zu reden versuchst, sondern schlicht und ergreifend, weil er Dich beim Joggen aufgehalten hat.

Verständnislose Grüße

=^…^=

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Hallo Vera!
Kann deine Reaktion verstehen!
Ich kann allerdings nicht verstehen, wie vehement hier einige auf dich eindreschen…?
Ich habe selbst 3 Kinder und lasse sie nach dem Motto „Du bist aber süß“ (tätscheltätschel) auch nicht gerne anfassen, aber wenn es ums HELFEN geht, dann wäre ich FROH um jemanden, der dann zupacken würde! Wir waren in Vera´s Situation alle nicht dabei, aber ein 15(!!) Monate altes Kind an einer Straße Bordsteine (sprich: Hindernisse) überklettern lassen zu wollen, hat mMn nichts mit „das Kind muss es ja lernen“, „mein Kind kann das allein“ oder „mein Kind braucht das Erfolgserlebnis“ zu tun. Jeder (auch Nicht-Eltern) wird verstehen, dass Kinder a) ihre Erfolgserlebnisse brauchen (muss man ja nicht unbedingt an ner Straße üben…), b) lernen müssen, dass sie nichts mit Fremden zu tun haben dürfen (aber mit 15 Monaten wird das noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen) und c) nicht ohne Weiteres „anfassen“ darf. Aber einen 1,5jährigen zu fragen, ob man ihm beim Erklimmen des für ihn offensichtlich zu hohen Hindernisses behilflich sein dürfte, grenzt schon ein wenig an Ironie. Mag sein, dass einige unter uns üble Erfahrungen mit Fremden gemacht haben, aber die beschriebene Situation ist ja nun wirklich kein Fall von „Unantastbarkeit der Würde“ etc…
Ich hätte in deiner Situation evtl ähnlich gehandelt…

Gruß finnie

die gestern einem kleinen Mädchen (ca. 5 Jahre), das auf dem Jahrmarkt hingefallen war, auf die Beine geholfen (mit „unter die Arme greifen“!) hat, ohne vorher zu fragen (und da das Mädchen sich nicht verletzt hatte, hätte es das sicher auch ohne meine Hilfe geschafft) und dafür ein „Dankeschön“ des Vaters geerntet hat…

Guten Tag.

Ich konnte nur „bescheuert“ murmeln und weiterjoggen.

Völlig richtig reagiert - nur hättest du es nicht murmeln, sondern deutlich sagen sollen.

Mit einem Kind in dem Alter „übt“ man nicht im Straßenverkehr! Der Winzling kann mit einiger Sicherheit noch nicht vernünftig gehen/laufen, soll aber über Bordsteine zu klettern üben, an einer Stelle, an der Jogger, Radfahrer und womöglich auch Autos unterwegs sind? „Junge Frau, schmeißen sie ihn doch gleich weg, ich mach Ihnen einen viel schöneren“ wäre mein Kommentar gewesen.

GEK

Hallo Vera
Hallo

Wo du dich jetzt noch mal gemeldet hast, könntest du uns vielleicht nochmal aufklären, wie die Situation war?

… sondern schlicht und ergreifend, weil er Dich beim Joggen aufgehalten hat.

Haben die den ganzen Verkehr aufgehalten?
Worauf haben die beiden Autos gewartet?
Wie weit waren die beiden Frauen in etwa vom Knirps entfernt?

MfG

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Ach weißte, pomeranze, …
und ein fröhliches Hallo (==> Anrede, da helfen auch keine Ausreden),

Du hast offenbar - leider - nichts verstanden…

Hauptsache du.

Jedenfalls kann ich hier nirgendwo einen Beitrag entdecken,
der darauf hinausläuft, dass ein 15 Monate altes Kind eine
derartige kognitive Entscheidung zu treffen.

Es wird aber mehr oder weniger direkt als Begründung vorgeschoben.

Im übrigen wünsch ich dir mal folgende (oder eine ähnliche)
Situation:
Du hast den Fuss verknackst und willst aus dem Bus aussteigen.
Greifst nur mal eben die Tasche um, damit du dich am Griff
festhalten kannst. Da kommt ein starker Mann von hinten, packt
dich einfach (ohne dich angesprochen zu haben) und hebt dich
hoch.
Du würdest einen solchen Akt nicht als Hilfe empfinden,
sondern dich tierisch erschrecken!

Das erklärt zumindest ein wenig deine Einstellung.

? Bitte ? Mal völlig unabhängig von Franke - warum soll ein Mann objektiver in der Lage sein, eine solche Situation zu beurteilen?

Bin ich jetzt auf deiner schwarzen Liste oder was willste mir mit dem Seitenhieb vermitteln?

Ich glaube, du bist wirklich
aus einem anderen Zeitalter… (Wobei ich gar nicht weiß, ob
es ein solches Zeitalter jemals gegeben hat…)

Tja, wie gehabt, rotzfrech. Dir mangelt es ein wenig an Erziehung und Respekt.

Das hat nix mit dem Instinkt zu tun. Sondern mit dem Respekt
vor Menschen. (Anmerkung der Redaktion: Der Knirps ist ein
Mensch, seine Mutter übrigens auch)

Ach neh.
Neh, du hast wirklich nicht verstanden, was Vera, ich oder andere hier geschrieben haben. Es gibt noch ein Leben über deinen Tellerrand hinaus.

Gruß
Der Franke

PS: Vor drei/vier Wochenenden, mit Freunden und wie üblich mit unseren Hunden unterwegs. Eine junge Familie (Mama, Papa, und Knirps, ca. 1-2 Jahre, im Bollerwagen) mit Großeltern kommt entgegen. Wie gewohnt, ist ja auch Training, alle Hunde müssen links und rechts des Weges absitzen. Die Familie ist angetan, insbesondere Knirps im Bollerwagen plappert wegen der vielen Hunde (ca. 8 waren es) aufgeregt vor sich hin. Da ist es mir so rausgerutscht:
„Da, schauts, Hunde, Essen auf Rädern.“

Und Mama?
Hat gelacht. Ich sollte nicht mal an sowas denken :smile:

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Hallo,

? Bitte ? Mal völlig unabhängig von Franke - warum soll ein Mann objektiver in der Lage sein, eine solche Situation zu beurteilen?

Bin ich jetzt auf deiner schwarzen Liste oder was willste mir
mit dem Seitenhieb vermitteln?

Meine Güte, das ging doch überhaupt nicht gegen dich, sondern gegen die Einstellung (irgend)einem Mann von vorneherein in (irgend)einer Frage mehr Objektivität zugestehen, nur weil er eben Mann ist.

Da kann man ja nicht mehr zugucken, wie du jedes Wort verdrehst.

Gruß
Elke

PS: und das mit dem mangelnden Respekt, DAS war ein Seitenhieb

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Hallo

Für die Straße wo Autos fahren …

Ehrlich gesagt, diese wartenden Autos wurden meiner Meinung nach erwähnt, um zu begründen, dass die Joggerin selber im Moment nicht weiterjoggen konnte und deswegen zwischendurch Zeit hatte, um sich um dieses Kind zu kümmern.

Viele Grüße

Hallo Elke,

eigentlich bist du mir noch eine Antwort auf eine Frage schuldig :smile:

? Bitte ? Mal völlig unabhängig von Franke - warum soll ein Mann objektiver in der Lage sein, eine solche Situation zu beurteilen?

Bin ich jetzt auf deiner schwarzen Liste oder was willste mir
mit dem Seitenhieb vermitteln?

Meine Güte, das ging doch überhaupt nicht gegen dich

Du hast alle Antworten von Pomeranze auf meine Postings gelesen?
Ich habe nicht versehentlich geschrieben, rotzfrech. Ich meine es so, ohne nachtragend oder bösartig zu sein. Und sie hätte es weglassen können, so wie sie z.B. einen Satz von mir dezent halbiert hat, um sich Angriffsfläche zu schaffen. Und die Antwort von Pomeranze jetzt zu Vera ist untere Schublade.

Da kann man ja nicht mehr zugucken, wie du jedes Wort
verdrehst.

Ist auch keine Pflichtveranstaltung und Ansichtssache, wer was verdreht. Aber ich erwarte einfach eine halbwegs sachliche Diskussion und weniger „…deine Fantasien…“, „…völliger Bullshit.“, und „…scheinst du nicht zu kapieren oder nicht zu kapieren wollen…“.
Dann gibt es halt Gegenwind. Ist nun mal so. Du würdest übrigens genauso reagieren, daher verstehe ich dein Ansinnen nicht so recht.

Gruß
Der Franke

PS: und das mit dem mangelnden Respekt, DAS war ein Seitenhieb

Ja. Wie man in den Wald …
Und da bin auch schon mal dezent nonchalant.

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