Guten Morgen Petra,
Guten Morgen Franke,
Dass ich nicht bei jeder Antwort jedesmal einzeln Grüße, liegt dadran, dass ich auch im RL in einer Diskussion nicht jede Antwort damit beginne, mein Gegenüber zu grüßen. Ich finde Umgangsformen schon wichtig. Aber - auch im Internet - daraus zu machen, dass man das jedem Beitrag voranstellen muss, (auch dann, wenn man innerhalb von 1 Stunde mehrfach antwortet), ist in meinen Augen albern und hat auch nix mehr mit Höflichkeit zu tun.
Straßenseite hin oder her (jeder hat seine Interpretation zu
etwas, was wirklich nicht geschrieben ist), das hatte ich
bereits in einem anderen Post hier erläutert: Es ist
unerheblich für das von mir Geschriebene, es gilt für beide
Seiten der Straße.
Auf einmal? Du hast an anderer Stelle geschrieben, dass deine Ausführungen nur gelten, wenn die These andere Straßenseite stimmt. Was den nun?
Aber zur Sache:
Tatsache ist, dass alltäglichste Situationen wie die von Vera
geschilderte offensichtlich massivste Kommunikationsprobleme
hervorrufen.
Soweit sind wir einer Meinung.
Unterschwellig verbreitete Ich-Bezogenheit,
negative und aggressive Grundeinstellung, Angst, Borniertheit,
Verschlossenheit, soziale Kälte, mir fällt vieles dazu ein,
aber nichts positves. Ein freundliches Wort muss man sich hart
erarbeiten.
Das alles hat mit der Situation hier nix zu tun. Ich teile sogar deine Ansicht, dass in dieser Hinsicht sich die Gesellschaft nicht zu ihrem Besten verändert. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es nicht in Ordnung ist, ein kleines Kind und dann womöglich noch von hinten einfach anzupacken, obwohl keine akute Gefahr besteht und die Mutter direkt daneben steht.
hapert es an grundsätzlichem
Verständnis für ein einfaches und lockeres Miteinander.
Es ist kein lockeres Miteinander, ein fremdes Kind einfach so umzusetzen zu wollen! Nett und freundlich wäre es gewesen, den Blickkontakt zur Mutter zu suchen! Kommunikation! Das ist doch eigentlich das, was du vermisst? Wieso ist es dann auf einmal in Ordnung, wenn da jemand einfach agiert, ohne diese Kommunikation vorher mal herzustellen?
Im Übrigen spreche ich der Beobachterin auch die „Freundlichkeit“ ab. Zumindest war sie nicht alleinige Motivation. Dass die Mutter daneben stand, hat sie gesehen. Und sich offenbar daran gestört, dass diese nicht aktiv wurde. Es ging also primär gar nicht um die Hilfe, sondern zumindest gleichwertig darum, der Mutter zu signalisieren, dass sie einen Fehler macht, weil so so (nicht) handelt. Jedem steht es frei, sich zu ÄUßERN, wenn er mag. Aber nicht einfach so zu handeln.
Ich habe keinerlei Problem mit euren Grenzen,
Doch. Hast du. Du respektierst sie nicht.
wann darf ich
helfen, wann nicht, aber es mangelt mir an Verständnis für die
Art und Weise, wie diese Grenzen einem anderen mitgeteilt und
aufgezeigt werden.
Wenn der anderer Grenzen nicht respektiert, dann muss man sie im Zweifel aufzeigen. Die Grenzen eines anderen nicht zu respektieren ist btw alles andere als menschlich und freundlich…
Hilflosigkeit und Unvermögen.
Du redest von dir?
Ist dir eigentlich deine Wortwahl in den verschiedenen
Artikeln hier aufgefallen? Mir gegenüber, anderen gegenüber?
Die Wortwahl dir gegenüber kann ich ganz leicht begründen. In einer deiner ersten Antworten hast du meine Meinung (und die ähnliche Meinung anderer) in direktem Bezug zu Egoismus, Mobbing, sozialer Kälte gesetzt. DU hast gekeult! Und zwar ziemlich direkt und mehrfach. Du hast nicht be- sondern verurteilt. Und zwar sowohl das Verhalten der Mutter in der Situation, um die es geht, als auch uns (bzw. unsere Meinung).
Das ist nicht menschlich, das ist nicht freundlich, das ist nicht warm, das ist nicht herzlich. Das hat auch nix mit früher war alles besser zu tun.
Das ist anmaßend, überheblich, respektlos, ent-würdigend.
Die (vergessene) Anrede?
s.o.
Mmmhhh, wo liegt dein Problem?
Ich habe kein Problem in diesem Zusammenhang. Allenfalls mit Leuten, die ihre anderen ihre Werte, Vorstellungen, Meinung etc. einfach so aufdrücken wollen und das dann mit dem Deckmantel der Menschlichkeit tarnen wollen.
Hilfsbereitschaft mitteilend
Danke. Ich brauche akut keine Hilfe.
LG Petra