Hi Manuela,
Danke für Eure Antworten. Mein Problem ist, dass er sich
derzeit fast nur auf Äußerlichkeiten konzentriert, und das
finde ich nicht gut und befürchte, dass ich es durch das
Haargel noch verstärke.
Darf ich Dich fragen, wie sich das an anderer Stelle äußert?
Schade, dass manche von euch das
anscheinend gar nicht verstehen können
Jetzt, als ich die Antwort bin dem herangezogegen Narziss gelesen habe, fiel mir wieder etwas ein:
Ein kleines Mädchen in der Verwandtschaft fand es schon sehr früh sehr schön, für ihre Kleidung/Schmuck/Haare etc. gelobt zu werden. Die Mutter „durfte“ auch nur Kleidchen kaufen, die vorher als „gaaaaaanz toll“ bezeichnet wurden.
Jenes Mädchen bekam mit 4 eine Brille. Bevor sie die bekam nahmen ihre Eltern alle Leute beiseite mit denen die Kleine zu tun haben könnte und impften ihnen ein der Kleinen zu sagen wie wunderhübsch sie doch mit dieser Brille war…auch beide Elternteile orientierten sich eher an Äußerlichkeiten.
Eines schönen Sonntags in der Kirche…eine sehr betagte Dame beugte sich in der Sitzreihe zu ihr hinunter und wollte die schöne Perlenkette die die Kleine trug bewundern, als diese ihr entgegnete:" Du bist mir viel zu hässlich, mit dir rede ich nicht"
Ich denke, dass wenn die Eltern ein gesundes Verhältnis zu inneren und äußeren Werten haben und das den Kindern auch dementsprechend vorleben, an einer Tube Haargel nichts auszusetzen ist.
Meist ist es ja auch so, dass etwas nur begehrlich erscheint, solange man es nicht hat. Hat man es dann und zur Genüge ausprobiert, wird das auch idR uninteressant.
Es sei denn, das Kind wird an anderer Stelle -wie das kleine Mädchen von oben- immer wieder in seinem Handeln bestärkt…
(Jenes Mädchen wurde dann Jahre später auch Fastnachtsballkönigin, weil sie das schönste Kostüm trug und stand damit auch groß in der Zeitung…)
Argument für häufigeres Haarewaschen. Das mag er nämlich gar
nicht.
Das ist natürlich die logische Konsequenz, wer Gel benutzt muss sich öfter die Haare waschen 
Gruß
Maja