Meine Mutter vernachlässigt ihre Pflichten total

Hallo,
Ich spreche dabei hauptsächlich vom Thema putzen. Unsere Wohnung sieht aus wie sau, im Badezimmer liegt überall der Staub und die Fliesen sind seit gut 17 Jahren in denen wir nun in der Wohnung wohnen nicht mehr geputzt worden. Über der Badewanne ist inzwischen auf den Fliesen und Armaturen so viel kalk dass er sich schon an manchen Stellen grün verfärbt. Die Toilette wird höchstens alle 3 Monate mal geputzt genau wie der Rest des Bades, die Küche so ca.einmal im Jahr. Der Boden in der gesamten Wohnung wurde bestimmt schon 6 Monate nicht mehr gewischt usw. Insgesamt ist unsere Wohnung ein richtiger Sauladen geworden wo ich mich nur noch schäme wenn jemand zu besuch ist. Ab und zu wenn ich es gar nicht mehr aushalte nehme ich dann doch mal selber einen Putzlappen in die Hand und putze das nötigste, doch als dank kann ich mir nur blöde Sprüche anhören und wenn jemand zu besuch ist stellt mich meine Mutter immer total doof da vor den anderen und sagt immer von wegen ich würde so gerne putzen und so weiter… Klar werden sich jetzt einige von euch denken warum ich das nicht mache, doch ich arbeite täglich Mo-Sa von 8:30 bis 19:00 Uhr und möchte schliesslich auch noch meine Freizeit haben, während meine Mutter gerade mal zwei mal halbtags in der Woche arbeitet und eigentlich genügend Zeit hätte, stattdessen liegt sie erstmal bis 10 Uhr vormittags im Bett, steht dann auf, schaut erstmal eine Stunde fern, steht dann 2 Stunden im Bad und muss dann schon zu ihrer Krankengymnastik.

es ist einfach furchtbar, wenn man sie drauf anspricht reagiert sie total aggressiv und fühlt sich sofort angegriffen.
Auch mit dem kochen ist es so eine Sache, wenns hoch kommt kocht sie vielleicht ein bis zweimal im Monat, die restlichen Tage gibt es meistens Wurstbrot oder halt irgendwelche Fertiggerichte.

Wie kann ich sie dazu bringen ihre Pflichten wieder bewusster wahr zu nehmen, was soll ich tun, wenn ich ihr alle Arbeiten abnehme unterstütze ich doch nur ihre Faulheit oder???

verzweifelte grüße

Benedikt

Wie kann ich sie dazu bringen ihre Pflichten wieder bewusster
wahr zu nehmen, was soll ich tun, wenn ich ihr alle Arbeiten
abnehme unterstütze ich doch nur ihre Faulheit oder???

Indem du ausziehst und für dich selbst sorgst?

Grüße Bellawa.

Moin,

Wie kann ich sie dazu bringen ihre Pflichten wieder bewusster
wahr zu nehmen, was soll ich tun, wenn ich ihr alle Arbeiten
abnehme unterstütze ich doch nur ihre Faulheit oder???

jeh nuh, momentan bist Du die/der Faule.
Oder machst Du erwähnenswerte Dinge im Haushalt?

Meine Jungs haben ihre Aufgaben, deren Erfüllung ich zwar regelmäßig anmahnen muss, aber sie werden gemacht.

Eure Probleme werden sich wohl nur lösen lassen, wenn alle anpacken.

Gandalf

Moin,

ich gehe davon aus, dass Du erwachsen bist und „auf eigenen Füßen stehen kannst“: Warum tust Du das dann nicht, anstatt Dich über Deine Mutter zu ärgern?

Such´ Dir eine eigene Wohnung und lebe Dein eigenes Leben - was zu tun ist, scheinst Du zu wissen (da Du weisst, was Deine Mutter alles nicht macht) . . .

Statt also über Mutti zu meckern: Selbst ist der Mann :wink:

Regelmäßige Krankengymnastik deutet darauf hin, dass deine Mutter körperliche Einschränkungen hat, die ggf. auch ein Licht auf andere Dinge werfen, die du beschreibst.

Welche Einschränkungen hat sie und was ist die Ursache?

wenn Deine Mutter im Haushalt nicht alleine mehr klar kommt ggf. durch Krankheit (auch vielleicht Depressionen) hilft nur fachkompetente Hilfe.
Sprich mal mit dem Arzt Deiner Mutter und/oder gehe zum Gesundheitsamt, der Caritas oder ähnliche Einrichtungen.
Da kann man Hilfe bekommen.

Du schreibst, dass Du auch vollzeit arbeiten musst und auch Deine Freizeit haben willst, das kann ich verstehen, dass man dann nicht noch Lust hat alles alleine zu putzen…

aber sich gleichzeitig aufregen, über den „Saustall“ und über Deine Mutter schimpfen und sagen, dass Du Dich schämst, wenn Du Besuch bekommst, ist auch nicht richtig.

Entweder hilfst Du mehr im haushalt mit…oder musst Dir eine eigene Wohnung suchen. Aber da wirst Du alles alleine machen müssen ^^
In dieser Wohnung könnt ihr aber zusammen putzen.
Gemeinsamkeit macht stark.
Ggf. könnt Ihr auch eine Haushaltshilfe beantragen, wenn Deine Mutter so krank ist, dann seid Ihr zu dritt und werdet das Chaos wohl gut beseitigen können.

Da hilft nur eins : putzen!
Und bißchen mehr Verständnis haben, für die Mutter!
Vielleicht überfordert sie das „Gemecker“ von Dir auch und ist einfach hilflos.
Es gibt Menschen, die können nicht aus sich heraus kommen und den inneren Schweinehund besiegen. Das ist Krankheitsbedingt.
Ich gelube nicht, dass Deine Mutter sich wirklich wohl fühlt…sie kann nur nicht alleine den ersten Schritt tun!

Rede ruhig mit Deiner Mutter und hole Dir Hilfe von Dritten.
Vielleicht gibt das ja gute Verwandte/Bekannte, die mal gemeinsam eine
Großputzaktion starten, damit mal „Grund“ reinkommt in die Wohnung.
Wenn Du wirklich gute Feunde hast, dann rede mit Ihnen. Vielleicht helfen sie ja auch mit beim putzen.

Ich hoffe, ihr kriegt das zusammen hin.

Benedikt?
Beantworte doch bitte ein paar Fragen, damit wir uns ein besseres Bild machen können:
Wie alt bist du?
Lebst du mit deiner Mutter alleine in dieser Wohnung?
Immer schon?
Welche Beschwerden hat deine Mutter denn?
Und wie oft muss sie zur KG? (Ich kann das gar nicht glauben, dass KG ein fester Termin über mehr als einige Wochen ist.)

Gruß,
agnes

Hallo,

beim Lesen Deines Beitrags fühle ich mich total hin- und hergerissen. Auf der einen Seite tust Du mir leid und das liest sich wie ein echt beschissene Situation.
Auf der anderen Seite finde ich einige Deiner Formulierung sehr anmaßend. Z.B. finde ich es komisch, dass Du eine dermaßen genaue Dreckinventur machst, aber die beklagten Kalkablagerungen nicht bekämpfst. Du schreibst, Du wischt ab und zu, aber gleichzeitig sagst Du, seit 17 Jahren ist es so schlimm.

Offensichtlich haben weder Deine Mutter noch Du besondere Kenntnisse im Führen von Haushalten und Arbeitsteilung. Gut, Du hättest das von Deiner Mutter lernen müssen und sie kann es wohl nicht. Sei es wies mag, wie kann man es ändern?

Ganz konkret mal: Wenn ein gewisser Dreck- und Müllgrad überschritten ist, hat man eigentlich keine Lust mehr, überhaupt anzufangen. Es scheint uferlos und man wird man bloßen Gedanken müde.
Persönlich würde ich Dir darum zu einer Gewaltaktion raten. Wenn Du hast, lade Dir Hilfe ein.

  1. Unordnung wird durch zwei Dinge sehr begünstigt: Man hat zuviel Kram und der Kram hat keinen wirklichen Platz. Darum kann man so vorgehen:
    Leihe Dir Waschkörbe und schaufele den Inhalt von Schränken, Schubladen, Regalen (immer eines nach dem anderen) dort hinein. Wische die Schränke aus. Räume sie nun wieder ein, sei freizügig mit dem Wegschmeißen.

  2. Räume alle Oberflächen frei. Sortiere den Kram und weise ihm einen Platz zu. Auch hier gilt: Schmeiße weg. Wische die Oberflächen. Aus meiner Sicht wird Deko schwer überschätzt und ist für unordentliche Menschen überhaupt nicht gut. Verzichte drauf. Oder nagele sie an die Wand.

  3. Besorge Dir Gebißreiniger und wirf ihn ins Klo, Waschbecken, Badewanne usw. Macht sehr gut sauber.

  4. Wische alle Türen gründlich ab.

  5. Wasche alle Vorhänge, Decken, usw.

  6. Wische Staub (da gibt es so Wuschelstäbe für)

  7. Wische.

Nach diesen Schritten sieht die Wohnung erträglich aus und man kann bedenkenlos Menschen reinlassen ohne dass die kotzen wollen. Man selber ist ziemlich fertig. Wenn man sich wieder etwas erholt hat, macht man sich eine realistische (also angepasst an eigene Motivation, Zeit, usw.) Liste darüber, was in welchen Abständen sinnvoller Weise geputzt gehört.

Im Idealfall machen Deine Mutter und Du das alles gemeinsam und verteilt Euch die Aufgaben auf der potentiellen Liste.

Wenn das alles nicht klappt oder nicht das ist, was Du willst, sehe ich drei Möglichkeiten:

  1. Love it (Du nimmst den Zustand der Wohnung hin und beklagst Dich nicht)

  2. Leave it (Du ziehst aus)

  3. Lug it (Du kümmerst Dich eigenständig darum, dass die Wohnung in einem für Dich annehmbaren Zustand bleibt, egal, ob Deine Mutter sich über Dich lustig macht oder nicht)

Viel Erfolg und viele Grüße

Deine Fragen gehen vernünftigerweise noch weiter als meine.

Beantworte doch bitte ein paar Fragen, damit wir uns ein
besseres Bild machen können:
Wie alt bist du?
Lebst du mit deiner Mutter alleine in dieser Wohnung?
Immer schon?
Welche Beschwerden hat deine Mutter denn?
Und wie oft muss sie zur KG? (Ich kann das gar nicht glauben,
dass KG ein fester Termin über mehr als einige Wochen ist.)

Oh, das ist nicht selten. Mir fallen da gleich mehrere Beispiele chronischer Krankheiten ein, wo das zutrifft. Genau deshalb hatte ich ja auch nach den Hintergründen der Krankheit gefragt.

Wenn so jemand betroffen ist, dann kann daraus eine Situation entstehen, die für BEIDE, auch für das beteiligte (ehemalige) Kind nicht lustig ist. Daher finde ich genau wie du halt auch bedenklich, wenn man sich auf Basis der vorhandenen Situationen so als überheblicher Rächer der wasauchimmer aufspielt.

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sie erstmal bis 10 Uhr vormittags im Bett, steht dann auf,
schaut erstmal eine Stunde fern, steht dann 2 Stunden im Bad
und muss dann schon zu ihrer Krankengymnastik.

Arbeitet sie da oder ist sie Patientin? Liest sich nicht raus.

es ist einfach furchtbar, wenn man sie drauf anspricht
reagiert sie total aggressiv und fühlt sich sofort
angegriffen.

Naja ich kann mir nicht vorstellen dass deine Mutter krank ist, denn dann hättest du sicher mehr Verständnis und würdest selbst auf die Idee kommen regelmässig zu putzen. Oder?

Auch mit dem kochen ist es so eine Sache, wenns hoch kommt
kocht sie vielleicht ein bis zweimal im Monat, die restlichen
Tage gibt es meistens Wurstbrot oder halt irgendwelche
Fertiggerichte.

Sehr dürftig… versuch doch selbst zu kochen. Irgendwann muss man das auch lernen :wink:

Wie kann ich sie dazu bringen ihre Pflichten wieder bewusster
wahr zu nehmen, was soll ich tun, wenn ich ihr alle Arbeiten
abnehme unterstütze ich doch nur ihre Faulheit oder???

Ich an deiner Stelle würde putzen oder ausziehen (weiss ja nicht wie alt du bist) denn ich denke nicht dass du deine Mutter noch erziehen kannst :wink: .

Ich bin Männlich und 16 Jahre alt, ausziehen darf ich erst mit 18, schön dass hier alle meinen dass ich für den kompletten Haushalt zuständig bin, nochmal zum mitschreiben „MEINE MUTTER MACHT REIN GAR NICHTS!!!“

Hallo,
hab schon gar keine Lust mehr was dazu zu schreiben wenn eh alle meinen ich wäre mit 16 aleine für den Haushalt zuständig während meine Mutter nur faul rumhockt, traurig dass man hier nur beschimpft wird…

LG

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[MOD] Entspannt bleiben
Hallo,

auch wenn dich nicht alle Antworten freuen mögen: Das passiert in einem Forum durchaus. Da ich beleidigende Beiträge inzwischen gelöscht habe, bitte ich nun dich, die Contenance zu wahren.

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo,
Vielleicht liegt es daran dass ich erst 16 bin und von meiner Mutter aus noch nicht ausziehen darf, ausserdem kann ich mir von meinem Ausbildungsgehalt von 540€ Netto niemals eine Wohnung geschweige denn ein WG Zimmer leisten, normalerweise würde ich dir recht geben, ich plane ja schliesslich nicht umsonst mit 18 das Feld zu räumen, aber bis dahin würde ich gerne in einer einigermaßen bewohnbaren Wohnung wohnen.

Ja das mit der Krankheit ist schon richtig, sie hat Osteoporose (oder wie man das schreibt) und kann deswegen nicht alles machen, aber deswegen mache ich ihr fast den kompletten Haushalt, aber manche Dinge wie Kochen kann man auch (zumindest Zeitweise) im sitzen, und ich denke wenn sie es wirklich nicht schafft soll sie in ein betreutes Wohnen gehen und mich ausziehen lassen, glaubt mir, ich würde lieber heute als morgen ausziehen!

LG Benedikt

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Oder machst Du erwähnenswerte Dinge im Haushalt?

Gandalf

Hi,
nein, nein, ich mache nur 3/4 des Haushalts, und das bei einer Arbeitszeit von gerade mal 9 Stunden täglich, aber sonst ist alles in bester Ordnung.

Mann Leute, ich habe das Gefühl ihr nehmt mich gar nicht richtig ernst, es geht hier nicht um einmal am Tag Spülmaschine ausräumen oder Tisch abwischen, ICH MACHE IHR INZWISCHEN FAST DEN KOMPLETTEN HAUSHALT ALEINE, findet ihr das etwa in Ordnung??? Noch dazu bei meinen Arbeitszeiten???

LG

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Hallo Benedikt,

nu, nu, ganz ruhig: Aus dem, was du zuerst geschrieben hast, habe zumindest ich geschlossen, dass Du älter bist.

Pass auf, ich sag Dir mal was: Manchmal sind Eltern ein Ausfall. Es ist unfair, es ist Scheiße, aber so ist es nun mal. Ich habe eine Freundin, deren Mutter war eine dermaßen krasse Alkoholikerin, da ging gar nichts mehr. Ich kenne jemand, deren Mutter hat sie, als sie 13 war für alt genug gehalten, eine super Betreuungsperson für sich und ihre jüngeren Geschwister zu sein und ist 300 km weit weg gezogen. Alles unschöne Dinge. Aber manchmal ist das so. Und man kann als Kind/Jugendlicher unterschiedlich reagieren. Man kann sich Hilfe von außen holen, von echten Menschen. Ansprechpartner sind hier z.B. Familienmitglieder, Jugendamt, Lehrer, usw. Unter Umständen muss man mehrmals nachfragen, aber im Großen und Ganzen kann man drauf vertrauen, schon irgendwann Hilfe zu kriegen. Oder man kann mit der Situation umgehen. Was man machen sollte, hängt offensichtlich auch sehr davon ab, was für eine Situation das ist.
An Deiner Stelle (und natürlich bin ich nicht an Deiner Stelle und es ist somit für mich einfach, gute Tipps zu geben) würde ich einfach versuchen, noch zwei Jahre mit dem Ganzen klarzukommen. Wie gesagt: Unfair und Scheiße, aber ich bleibe bei dem, was ich schon vorher geschrieben habe: Entweder lebst Du mit dem Zustand der Wohnung oder Du machst sauber. Das scheint mir aussichtsreicher als Deine Mutter ändern zu wollen.
Wie gesagt: Ich finde das nicht gut und sehr unschön für Dich, aber aus meiner Erfahrung heraus ändert man andere Leute nicht, vor allem dann, wenn sie selber überhaupt kein Problem sehen!

Ich wünsche Dir alles Gute!

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ICH MACHE IHR
INZWISCHEN FAST DEN KOMPLETTEN HAUSHALT ALEINE, findet ihr das
etwa in Ordnung??? Noch dazu bei meinen Arbeitszeiten???

Stell dir mal vor: Wenn du ausziehst, musst du den ganzen Haushalt alleine machen. Und das bei deinen Arbeitszeiten.

=^…^=

Hallo,

hier mal ein paar praktische Tipps, ich kann mir deine Überforderung ganz gut vorstellen, und ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein 16 jähriger noch nicht so „schußfest“ ist, dass er alle Möglichkeiten kennt:

    1. Jugendamt: Gehe zum Jungendamt, erklär denen die Situation evtl gibt es von dort die Möglichkeit, etwas in deine Richtung zu bewegen.
    1. Pflegestufe: Von hier aus hat kein Mensch die Möglichkeit, zu überblicken, was deine Mutter kann, und was sie nicht kann. Sprich mal mit deinem oder dem Hausarzt deiner Mutter über die Situation, ob es vielleicht möglich ist, Hilfe im Haushalt zu bekommen. Evtl. ist deine Mutter pflegebedürftig, dass muss dann geprüft werden. Wenn dem so sein sollte, gibt es evtl. Möglichkeiten Hilfe im Haushalt über die Pflegekasse zu beantragen.
    1. Krankenversicherung: Sprich mal mit der Krankenversicherung deiner Mutter über die Problematik, leuchte mit denen gemeinsam aus, ob und an welcher Lösung sich die Krankenversicherung beteiligt.
    1. Solziale Einrichtung: Versuch es auch beim Caritas oder ähnlich gelagerten Trägern, auch die können evtl. gemeinsam mit euch Lösungen anbieten, die momentan noch nicht bekannt sind.

Werde dir auch klar darüber, dass du keine Verantwortung trägst - weder kannst du was dafür, dass deine Mutter krank ist, noch dafür, dass dich die Situation überfordert. Das ist normal, und geht vielen anderen in deinem Alter und deiner Situation genau so.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Bemühungen!

LG Michael

hi

Ich kann von hier nicht durch die Glaskugel sehen ob die Mama krank ist , regelmässige Krankengymnastic Besuche würdenn dafür sprechen , oder ob sie Grundzüge einer Messi aufweisst , oder einfach nur Faul ist .
Um das richtig zu erkennen müsste ein Psychater Sie mal vor sich liegen haben .
Deshalb schliesse ich hier für mich die Rubrik Psychologie ab.

Aber einen Lebensratschlag kann ich dir geben.

Spring EINMAL über deinen Schatten , klinke dich ein Wochenende von allen Verpflichtungen und Freizeitvergnügungen aus und bringe die Wohnung EINMAL auf Vordermann .
Danach sprichst du mit deiner Mutter ob Sie das auch hinbekäm , was der Grund ist warum Sie das nicht auf den Alltagsüblichen Sauberkeitsstandart bringen kann .
Man kann einen Kompromiss eingehen , das man verschiedene Arbeiten übernimmt , z.b. Boden wischen , wenn sich die Mutter nicht mehr bücken kann.

oder man beauftragt eine Putzhilfe auf 400,- Euro

kommen da irgendwelchen ausweichenden Antworten die deinen erwartungen nicht entsprechen … kommt der 2te Schritt

Ausziehen

gruss

Toni

Genereller Kommentar
Hallo Allerseits,

ich bin etwas unglücklich darüber, wie die die Diskussion gelaufen ist. Da ist ein verzeifelter 16jähriger, der schildert, dass die jetzige Lebenssituation in unglücklich macht,… im Psychologiebrett wohlgemerkt.

Als Antworten holt er sich viele Klatschen ab:

  • Jammer nicht rum
  • Zieh doch aus
  • Mach gefälligst selber sauber

Seine Mutter verspottet ihn und ein Haufen fremder Menschen beschimpft ihn.
Ich finde das weder einfühlsam noch sinnvoll.

Das Ganze liegt daran, dass viele Informationen fehlten aber auch an dem Ansatz in der Fragestellung: „Wie erziehe ich meine Mutter“.

Damit begeht er einen Tabubruch. Man darf keinen anderen Menschen erziehen, es sei denn man ist ihm gesellschaftlich übergeordnet.

  • Die Eltern sollen die Kinder erziehen, aber die Kinder dürfen nicht die Eltern erziehen (,es sei denn die Eltern werden pflegebedürftig und damit von den Kindern abhängig).
  • Der Chef darf seine Untergebenen erziehen, aber nicht umgekehrt.
  • Der Richter darf den Angeklagten erziehen , aber nicht umgekehrt.
    Einem Jugendlichen mag das häufig noch nicht bewußt sein.

Und nun zu dir Benedikt
Es tut mir leid für dich. Du siehst, wie relativ bequem deine Altersgenossen im Gegensatz zu dir leben. Und das dürftest du als Ungerechtigkeit empfinden.

Karlsson hat es schon perfekt erläutert. Du wirst deine Mutter kaum ändern können, vor allem dann nicht, wenn sie es nicht einsieht. Vielleicht leidet sie selber darunter und hat Schuldgefühle.
Schimpfen bringt aber nichts und erzeugt nur Streit.
Möglichweise hilft gutes Zureden und freundliches Bitten ein wenig.

Wenn deine Mutter wirklich Osteoporose hat, sind Haushaltsarbeiten ein perfekter Bestandteil der Therapie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose#Lebensweise

Ansonsten gilt, dass du früher oder später ausziehen wirst. Dann wirst du wahrscheinlich Vollzeit arbeiten und deinen Haushalt alleine machen. Die Arbeit bleibt die Gleiche. Was dann wegfällt, ist das Gefühl der Ungerechtigkeit.

Gruß
Carlos