Meine Situation

Wenn man diese ganzen Diskussionen nicht mit ein bischen Humor
aufnimmt, wird es unerträglich, zumindest für mich. Ganz zu
schweigen, von den Schlagzeilen in der ausländischen Presse,
„dass der rechte Sumpf nach über 60 Jahren noch nicht
verschwunden ist“ und dass man doch darauf reagieren solle,
indem man deutsche Produkte nicht kauft et cetera.

Quellen bitte - daily mirror oder andere Revolverblätter auf BILD-Niveau zählen da aber nicht…

Mir ist inzwischen klar, dass ich auf gewisse sexistische Äusserungen weiblicher Kollegen, mich nicht so äussern sollte, wie ich es getan habe, weil ich mich damit auf dasselbe Niveau begebe, wie die sich Äußernde. Als Nichtdeutsche darf man sich einfach nicht soviel erlauben, wie ein Deutscher und es wird alles doppelt so hoch gewichtet.

Klar - als Deutscher hätte ich mir bei einem solchen Verhalten gleich eine Ohrfeige eingehandelt - bei AUsländern traut man sich das nicht, weil man ja nicht als „rechtsextrem un dausländerfeindlich“ gelten will.

Wieso sollte ich dich als Rassisten einstufen ? Du hast deine individuelle Meinung abgegeben, die keine rassistische Geisteshaltung erkennen lässt, aber dennoch gewisse argumentative Schwächen aufweist.

so? welche denn…?

Kleine Beleidigungskunde…

Kündigungsgrund: sexistische Äusserungen von Mitarbeiterinnen
„Fick mich“ (nur weil ich sehr attraktiv bin, übrigens auch
intelligent) wurden von mir mit „Fick dich“ beantwortet (kann
meine sexuellen Triebe beherrschen.

Kleiner Hinweis - wenn eine Frau in einem Steuerberatungsunternehmen Dirt gegenüber die Worte „Fick mich“ verwendet, dann ist dies keine Aufforderung zum Beischlaf, sondern eine sehr deutliche und mir in dieser Form fast unvorstellbare Aufforderung, von dieser Person Abstand zu halten. Solche Kommentare erscheinen mir aufgrund Deiner arroganten Ausstrahlung gekoppelt mit dem Verstecken hinter der Rassismusbeschuldigung aber schon doch wieder realistisch.

Diese Frauen hatten alles andere als sexuelle Interessen an Dir, sie wollten nur, dass Du aus Ihrem Dunstkreis möglichst weit verschwindest…

Noch ein kurzes Statement zu den Aussichten:

2 Jahre Ausbildung zum Steuerfachangestellten
danach
1,5 Jahre Tätigkeit als Steuerfachangestellter
danach
6 Wochen "

danach
4,5 Jahre Fachhochschulstudium, Wirtschaft
mit den Schwerpunkten Steuerlehre und
Unternehmensprüfung
Abschlussnote: 2,9

4,5 Jahre für den Abschluß an einer FH? Ist das nicht ein bißchen lang?
Und Note 2,9 ist auch nicht gerade eine Traumnote, auf die man sich was einbilden kann.

drei Monate Steuerberatungsassistent bei einer
grösseren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Arbeitgeberseitige Kündigung
Kündigungsgrund: sexistische Äusserungen von Mitarbeiterinnen

erster Knockout für eine weitere berufliche Karriere

Andererseits hat mich die Arbeit nicht besonders motiviert
(Steuererklärungen anfertigen) und das Betriebsklima war
äusserst schlecht (Mitarbeiter die nur klagen und lästern,
fürchterlich !)

zweiter Knockout, wenn so oder ähnlich vorgebracht bei Bewerbungsgespräch.

danach zwei Monate Prüfungsassistent bei einer kleinen
Steuerberatungsgesellschaft
wieder arbeitgeberseitige Kündigung
Kündigungsgrund: wieder „Fick mich“ (lach) einer Mitarbeiterin
mir gegenüber und wieder „Fick dich“
von mir.

endgültiges KO…

seitdem arbeitslos (u. a. Vorbereitung zur
Steuerberaterprüfung, Verbesserung der Englischkenntnisse)
über 300 Bewerbungen geschrieben im Bereich Steuerberatung,
Wirtschaftsprüfung, Finanzbuchhaltung

Habe klare berufliche Zielvorstellungen:

Steuerberaterprüfung ablegen, dann selbstständig machen,
später noch den Wirtschaftsprüfer machen.

Das wäre die einzige Möglichkeit, allerdings nur bei wirklich außergewöhnlichen Leistungen und Ergebnissen, was mir bei Betrachtung der FH-Episode allerdings unrealistisch erscheint.

Bin nun 20 Monate arbeitslos. Wie sehen die Chancen aus,
nachdem ich zweimal entlassen wurde ?

0 Prozent - schlechter Abschluß, zweimal wegen dem gleichen Grund schon in der Probezeit rausgeflogen undundund…

Vielleicht eine Chance bei einem Steuerberater mit Ausländern in der Leitung (davon wird es sicherlich einige im Ruhrgebiet geben), wenn Du da Deine traurige Geschichte erzählst - aber ich schätze, selbst dort wird das Gejammere über Ausländerfeindlichkeit zur Übertünchung Deines mangelhaften EQ nicht ziehen.

Liebe Busy,

deine Interpretationen sind wirklich abenteuerlich.

Im übrigen hat die gemeinte Person auch unmissverständliche Sätze wie: „Lass uns ficken“ von sich gegeben. Mich würde gerne deine Interpretation dieses Satzes interessieren. Komme mir bitte nicht, dass Sie gemeint hat, "ich solle aus ihrem Dunstkreis verschwinden.

Kündigungsgrund: sexistische Äusserungen von Mitarbeiterinnen „Fick mich“ (nur weil ich sehr attraktiv bin, übrigens auch intelligent) wurden von mir mit „Fick dich“ beantwortet (kann meine sexuellen Triebe beherrschen).

Die Kündigungen wurden übrigens begründet mit Fehlern in der Kommunikation und Zusammenarbeit.

Kleiner Hinweis - wenn eine Frau in einem
Steuerberatungsunternehmen Dirt gegenüber die Worte „Fick mich“ verwendet, dann ist dies keine Aufforderung zum Beischlaf, sondern eine sehr deutliche und mir in dieser Form fast unvorstellbare Aufforderung, von dieser Person Abstand zu halten. Solche Kommentare erscheinen mir aufgrund Deiner arroganten Ausstrahlung gekoppelt mit dem Verstecken hinter

der Rassismusbeschuldigung aber schon doch wieder realistisch.

Selbst wenn ich, deiner Ansicht nach, „arrogant“ bin, ist dies noch lange kein Freischein, sich mir wahllos gegenüber zu äussern.

In München ist es durchaus üblich sich so zu äussern. Im übrigen bin der Letzte, der die wahren Begebenheiten verschleiern möchte.

Diese Frauen hatten alles andere als sexuelle Interessen an Dir, sie wollten nur, dass Du aus Ihrem Dunstkreis möglichst weit verschwindest…

Ich wünschte, es wäre so. In meinem Fall war es so, dass ich die Gefühle der Frauen nicht erwidert, sondern verletzt habe. Hinterher wird die Situation dann so dargestellt, dass die Frauen garnicht „interessiert“ waren, weil es schmerzhaft ist auf Ablehnung zu stossen.

Gruß
Marcel

Noch ein kurzes Statement zu den Aussichten:

2 Jahre Ausbildung zum Steuerfachangestellten

danach
1,5 Jahre Tätigkeit als Steuerfachangestellter
danach
Wochen "

danach
4,5 Jahre Fachhochschulstudium, Wirtschaft
mit den Schwerpunkten Steuerlehre und
Unternehmensprüfung, Abschlussnote: 2,9

4,5 Jahre für den Abschluß an einer FH? Ist das nicht ein bißchen lang? Und Note 2,9 ist auch nicht gerade eine Traumnote, auf die man sich was einbilden kann.

9 Semester sind noch vergleichsweise schnell studiert. Wie lange studierst Du schon ? Du bist immerhin schon 32 oder 33, was allerdings nichts heissen muss. Meine Noten wurden bei Arbeitgebern immer als gut bewertet. Also, an den Noten und der Fachkompetenz liegt es nicht. Im übrigen „bilde“ ich mir nichts auf meine Note ein, womit wohl gemeint ist, dass ich mich überbewerte.

drei Monate Steuerberatungsassistent bei einer

grösseren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Arbeitgeberseitige Kündigung
Kündigungsgrund: sexistische Äusserungen von
Mitarbeiterinnen

erster Knockout für eine weitere berufliche Karriere

Wieso werden die Kündigungsgründe eigentlich immer beim Arbeitnehmer gesucht ? Wäre gerne selbst gegangen, nur dann hätte ich nicht mal Anspruch auf Sozialhilfe. Ausserdem sehe ich mich nicht als fremdgesteuerten Menschen an, dessen Karriere nur vom Wohl Anderer abhängig ist.

Andererseits hat mich die Arbeit nicht besonders motiviert (Steuererklärungen anfertigen) und das Betriebsklima war äusserst schlecht (Mit-arbeiter die nur klagen und lästern,fürchterlich !)

zweiter Knockout, wenn so oder ähnlich vorge-bracht bei Bewerbungsgespräch.

Bei Bewerbungsgesprächen äussere ich mich geschickter (u.a. unpersönliche Mitarbeiter, autokratische Leitung und hierarchische Denkstrukturen, fehlende Identifikation mit der Tätigkeit, Kommunikationsniveau (reden ohne etwas auszusagen und nachzudenken, die der Mitteilung dienenden Sprache wird sozusagen missbraucht für sinnloses Geschwafel), fehlende Eigenverantwortung

etc.

danach zwei Monate Prüfungsassistent bei einer kleinen Steuerberatungsgesellschaft

wieder arbeitgeberseitige Kündigung
Kündigungsgrund: wieder „Fick mich“ (lach) einer
Mitarbeiterin mir gegenüber und wieder „Fick dich“
von mir.

endgültiges KO…

Wie ist das gemeint ? Sollte ich mich nicht mehr bei Steuerberatern bzw. in der Steuer-beratung ?

seitdem arbeitslos (u. a. Vorbereitung zur

Steuerberaterprüfung, Verbesserung der Englisch-kenntnisse)
über 300 Bewerbungen geschrieben im Bereich Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Finanzbuch-haltung

Habe klare berufliche Zielvorstellungen:

Steuerberaterprüfung ablegen, dann selbstständig machen, später noch den Wirtschaftsprüfer machen.

Das wäre die einzige Möglichkeit, allerdings nur bei wirklich außergewöhnlichen Leistungen und Ergebnissen, was mir bei Betrachtung der FH-Episode allerdings unrealistisch erscheint.

Ich habe ein Studium absolviert und eine Ausbildung, das sind beste Voraussetzugen, was mir auch immer wieder von der Arbeitgeberseite bestätigt wurde. Es ist doch kein Geheimnis, dass

Ausländer in der Berufswelt diskrimiert werden.
(ich werde bswp. immer wieder gefragt, ob ich denn einen Deutschen Pass hätte). Grotesker wird es dann noch, wenn man betrachtet, dass ich in Deutschland aufgewachsen bin. Und trotzdem sieht man mich in der Mehrheit als Ausländer. Da fragt sich nur, auf welcher Seite das Problem liegt.

Bin nun 20 Monate arbeitslos. Wie sehen die Chancen aus, nachdem ich zweimal entlassen wurde ?

0 Prozent - schlechter Abschluß, zweimal wegen dem gleichen Grund schon in der Probezeit rausgeflogen und und und…

Wenn es so wäre, würde ich keine Einladungen bekommen.

Vielleicht eine Chance bei einem Steuerberater mit Ausländern in der Leitung (davon wird es sicherlich einige im Ruhrgebiet geben), wenn Du da Deine traurige Geschichte erzählst - aber

ich schätze, selbst dort wird das Gejammere über
Ausländerfeindlichkeit zur Übertünchung Deines mangelhaften EQ nicht ziehen.

Ausländische Steuerberater gibt es meines Wissens nicht. Deshalb wird es mir auch wesentlich schwerer gemacht. Gegen die Berufsfreiheit wird in dieser Branche verstossen. Liegt das Problem nicht eher darin, dass mein EQ zu hoch ist ?

Hallo Busy,

4,5 Jahre für den Abschluß an einer FH? Ist das nicht ein
bißchen lang?

Meiner Meinung nach schon, insbesondere, weil das 1. Praxissemester aufgrund der Lehre wegfallen kann (macht dann 6 Theorie-Semester + 1 Praxissemester + 1 Semester Diplomarbeit).

Und Note 2,9 ist auch nicht gerade eine Traumnote, auf die man
sich was einbilden kann.

Das ist nun tatsächlich war. Nicht, dass die Note „unter aller Sau“ wäre, aber Arroganz darf meiner Meinung nach erst mit der 1,x beginnen (wenn überhaupt).

drei Monate Steuerberatungsassistent bei einer
grösseren Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Arbeitgeberseitige Kündigung
Kündigungsgrund: sexistische Äusserungen von
Mitarbeiterinnen

erster Knockout für eine weitere berufliche Karriere

Stimme ich zu, halte es aber noch nicht für das absolute KO.

Andererseits hat mich die Arbeit nicht besonders motiviert
(Steuererklärungen anfertigen) und das Betriebsklima war
äusserst schlecht (Mitarbeiter die nur klagen und lästern,
fürchterlich !)

zweiter Knockout, wenn so oder ähnlich vorgebracht bei
Bewerbungsgespräch.

Absolutes Knockout !!! Denn im Bewerbungsgespräch signalisiert er damit, dass er nichts daraus gelernt hat und die Gefahr, dass es wieder passiert, groß ist.

Übrigens: was macht ein selbstständiger Steuerberater kurz nach der Existenzgründung: vorwiegend Steuererklärungen. Oder glaub Ihr, dass eine Firma mit Beratungsbedarf (und das ist wahrscheinlich die Kür), zu so einem Neuling geht ?

danach zwei Monate Prüfungsassistent bei einer kleinen
Steuerberatungsgesellschaft
wieder arbeitgeberseitige Kündigung
Kündigungsgrund: wieder „Fick mich“ (lach) einer
Mitarbeiterin
mir gegenüber und wieder „Fick dich“
von mir.

endgültiges KO…

Für mich die Bestätigung, dass der AG keine Ahnung von Personalauswahl hat, denn bereits im Bewerbungsgespräch hätte es ihm auffallen müssen. Oder hat sich Marcel bei dieser Gelegenheit „zusammengerissen“ ?

seitdem arbeitslos (u. a. Vorbereitung zur
Steuerberaterprüfung, Verbesserung der Englischkenntnisse)
über 300 Bewerbungen geschrieben im Bereich Steuerberatung,
Wirtschaftsprüfung, Finanzbuchhaltung

Ist mir klar, denn mit dem Lebenslauf, mit den Einstellungen, mit der Erwartungshaltung bzgl. Tätigkeit usw. hat er sich’s verschissen.

Habe klare berufliche Zielvorstellungen:
Steuerberaterprüfung ablegen, dann selbstständig machen,
später noch den Wirtschaftsprüfer machen.

Das wäre die einzige Möglichkeit, allerdings nur bei wirklich
außergewöhnlichen Leistungen und Ergebnissen, was mir bei
Betrachtung der FH-Episode allerdings unrealistisch erscheint.

Ich glaube, das mit der Beraterprüfung kriegt er noch hin, die Existenzgründung wird schieflaufen, insbesondere weil er sich ständig neue Mitarbeiterinnen suchen muß (die stehen nicht unbedingt auf Sprüche wie „Fick Dich“ !)

Bin nun 20 Monate arbeitslos. Wie sehen die Chancen aus,
nachdem ich zweimal entlassen wurde ?

0 Prozent - schlechter Abschluß, zweimal wegen dem gleichen
Grund schon in der Probezeit rausgeflogen undundund…

Meiner Meinung nach auch bei 0 %. Zumindest bei dem Auftreten. Meiner Meinung nach gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Selbständig machen (sofern’s klappt)
  2. in einem wesentlich niedrigeren Job versuchen, wieder reinzukommen und dann mit Leistung so überzeugen, dass ihm wieder mehr zugetraut wird (positiver Überaschungseffekt).

Vielleicht eine Chance bei einem Steuerberater mit Ausländern
in der Leitung (davon wird es sicherlich einige im Ruhrgebiet
geben), wenn Du da Deine traurige Geschichte erzählst - aber
ich schätze, selbst dort wird das Gejammere über
Ausländerfeindlichkeit zur Übertünchung Deines mangelhaften EQ
nicht ziehen.

Probieren sollte er’s meiner Meinung nach.

Grüsse

Sven

sorry Marcel…
… aber dein Beitrag ist zum Brüllen komisch!

Bei deinem Auftreten wirst du noch weitere 300 erfolglose Bewerbungen schreiben müssen.

Weiß man doch, dass man niemals bei einem Vorstellungsgespräch über seinen ehemaligen Arbeitgeber lästern sollte.

Und wenn du von Neid deiner Kollegen sprichst und dass sie dich deswegen meiden, sage ich dir, sie meiden dich, weil du nicht zu ertragen bist.

Du hast von Teamfähigkeit gesprochen. Wie soll das funktionieren, bei so einem Mister Perfect wie dir, wo doch um dich herum nur faule, nichtsnutzige Versager umher irren?

Bei den Frauen bitte ich dich um Verständnis: Natürlich ist es nicht nett von uns, dass wir dir sabbernd hinterher rennen und dich anflehen uns sexuell zu beglücken. Müsste uns doch eigentlich klar sein, dass bei einem Mann mit deinem IQ schwer etwas zu machen ist.

Mach dich lieber selbständig! Da kannst du schalten und walten wie es dir beliebt.
Du solltest dir nur überlegen in welcher Branche, denn als Steuerberater + Wirtschaftsprüfer wirst du wohl niemals enden!

Sooooo schlecht fand ich den Vorschlag mit dem Gigolo gar nicht. Dieser Beruf scheint zu dir zu passen, oder hast du Angst, auch dort zu versagen? Würde mich nicht wundern.

Verschwende deine Zeit nicht hier an solchen Boards. Sehe lieber zu, dass du mal deine Einstellung änderst - GRUNDLEGEND!

Sonst wird das nix mehr mit dir!

Frohes Leben noch + Gruß
Petra

Mal die Meinung eines Personalers…
Hi Marcel!

Du fragst nach Deinen Chancen! Auch ich kann Dir nur sagen: Mit Deiner hier demonstrierten Einstellung wird Dich kein Personalmensch einstellen!

9 Semester sind noch vergleichsweise schnell studiert. Wie lange studierst Du schon ? Du bist immerhin schon 32 oder 33, was allerdings nichts heissen muss. Meine Noten wurden bei Arbeitgebern immer als gut bewertet. Also, an den Noten und der Fachkompetenz liegt es nicht. Im übrigen „bilde“ ich mir nichts auf meine Note ein, womit wohl gemeint ist, dass ich mich überbewerte.

Ein gutes Wirtschaftsstudium dauert 6, maximal 8 Semester und ist auch im Abschluiss gut, sprich max. 2,4! Wenn die Arbeitgeber das als gut bewerten, warum bist Du arbeitssuchend?

Wieso werden die Kündigungsgründe eigentlich immer beim Arbeitnehmer gesucht ? Wäre gerne selbst gegangen, nur dann hätte ich nicht mal Anspruch auf Sozialhilfe. Ausserdem sehe ich mich nicht als fremdgesteuerten Menschen an, dessen Karriere nur vom Wohl Anderer abhängig ist.

Wenn Du nicht auf das Wohl anderer angewiesen sein willst, dann bleibt Dir nur eine Möglichkeit: Mach Dich selbständig!

Bei Bewerbungsgesprächen äussere ich mich geschickter (u.a. unpersönliche Mitarbeiter, autokratische Leitung und hierarchische Denkstrukturen, fehlende Identifikation mit der Tätigkeit, Kommunikationsniveau (reden ohne etwas auszusagen und nachzudenken, die der Mitteilung dienenden Sprache wird sozusagen missbraucht für sinnloses Geschwafel), fehlende Eigenverantwortung
etc.

Und das nennst Du geschickter?!?!?!
Sei mir nicht böse, aber solche Leute fallen bei jedem Personalmenschen sofort durch! Die Tatsache, Negativa in positive Formulierungen zu packen, macht die Aussage nun mal nicht positiv!

Wie ist das gemeint ? Sollte ich mich nicht mehr bei Steuerberatern bzw. in der Steuer-beratung ?

Ändere Dich! Besuche ein paar Seminare zum Thema Motivation und Gesprächsführung! Statt Dich laut aufzuregen, tue es intern (ganz intern - innerhalb Deiner Person!) und lächel drüber! Letztendlich kannst Du Vorgesetzte nicht damit beeindrucken, dass Du die Leute runtermachst, die die Vorgesetzten ausgesucht und eingestellt haben!!! Wenn Du Dir einen DVD-Player kaufst, den Du vorher genau inspiziert hast, dann bist Du auf eine Person nicht besonders gut zu sprechen, die Dir sagt: Das Teil ist Scheiße! Erst recht nicht, wenn Du diese Person nicht kennst!!!

Solltest Du einen Job finden: Überzeuge durch gute Leistung und nicht durch Verbalattacken!

Ich habe ein Studium absolviert und eine Ausbildung, das sind beste Voraussetzugen,

NEIN! Dir fehlt das Wichtigste, was es im Berufsleben gibt: Erfahrung!

was mir auch immer wieder von der Arbeitgeberseite bestätigt wurde.

Meine Güte: Wenn die wirklich dieser Meinung wären: Warum hast Du keinen Job?!
Solche Äußerungen fallen unter den Begriff Höflichkeit!

Es ist doch kein Geheimnis, dass
Ausländer in der Berufswelt diskrimiert werden.

Ich war zuletzt 16 Jahre im Personalwesen tätig, und diese Behauptung kann ich nur mit einem Wort beschreiben: Blödsinn!

(ich werde bswp. immer wieder gefragt, ob ich denn einen
Deutschen Pass hätte). Grotesker wird es dann noch, wenn man
betrachtet, dass ich in Deutschland aufgewachsen bin. Und
trotzdem sieht man mich in der Mehrheit als Ausländer. Da
fragt sich nur, auf welcher Seite das Problem liegt.

Auf Deiner! Hör endlich auf, Dich selbst zu bemitleiden!

Wenn es so wäre, würde ich keine Einladungen bekommen.

Wenn es nicht so wäre, hättest Du einen Job!

Ausländische Steuerberater gibt es meines Wissens nicht. Deshalb wird es mir auch wesentlich schwerer gemacht.

Schaue Dir mal die Namen an, die bei den gelben Seiten in den großen Ruhrpottstädten auftauchen!
Kabut, Corterier, Tognino oder Kapusczak hören sich für mich nicht unbedingt „deutsch“ an!

Gegen die Berufsfreiheit wird in dieser Branche verstossen. Liegt das Problem nicht eher darin, dass mein EQ zu hoch ist ?

Weißt Du, wofür EQ steht, und wodurch sich ein solcher auszeichnet? Sorry, aber diese Frage muss ich Dir ernsthaft stellen!

Ich will Dich mit dieser Antwort in keiner Form angreifen! Du hast nach Antworten gefragt, und ich habe versucht, Dir die ein oder andere zu geben! Dass ich das ohne die ein oder andere Kritik nicht kann…damit musst Du leben!

Liebe Grüße und viel Erfolg
Guido