Meinungen zum Tempolimit?

Auch Mooin,
da hast Du ja einen schönen Thread losgetreten, klar daß da die Emotionen hochkochen.
Nur daß m.E. meist am Thema vorbeidiskutiert wird.
Ein Tempolimit befriedigt natürlich vor allem die Wünsche derer, die am liebsten alles reguliert hätten. Die oftmals auch wirklich glauben, daß der Staat alles reglementieren müßte. Unter ihnen wird mann auch überdurchschnittlich viele finden, die Vorschläge á la Kirchhoff oder Merz ablehnen. Und eben jene Herren Oberlehrer, die bei erlaubten 100 mit 95 auf der linken Spur neben dem Laster herumkrebsen, der 93 fährt…

… weil man bei jedem Überholen erst mal überlegen
muß, ob der, den man im Spiegel in einem halben Kilometer
Entfernung fährt, nicht vielleicht mit 250 fährt, aber dann
tun diese Alöcher noch Drängeln, Lichthupen und ausbremsen
wenn man sich nicht schnell wieder auf die rechte Spur trollt.

Kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest die Geschwindigkeitsdifferenzen Ich/Langsames Fahrzeug, Ich/Schnelles Fahrzeug, meine Möglichkeit zu beschleunigen sowie die daraus folgenden Abstände und Entscheidungen sollte ich mit maximal zwei schnellen Blicken in den Spiegel einschätzen können. Außerdem muß ich nicht nur auf den nächsten LKW fixiert sein sondern auch mal die Verkehrslage „soweit das Auge reicht“ abchecken und mir vor allem auch merken. Wer das nicht leisten kann oder will sollte besser nicht Auto fahren um sich und andere nicht zu gefährden.

Und dann noch diese ätzenden Minitransporter. Wie schnell
können die eigentlich? Die müssen doch perverse Motoren
haben?!

Jepp, und dazu oft noch lausige Bremsen, schlecht gesicherte Ladung und vor allem unerfahrene Fahrer. Daher sind sie sehr überdurchschnittlich oft in schwere Unfälle verwickelt und man denkt schon darüber nach sie entsprechend zu begrenzen. Was technisch Sinn macht, genauso wie bei den anderen „Wackelkandidaten“, Campingkarren zum Beispiel.

Es kommt mir so vor, daß man ja inzwischen schon schämen muß,
wenn man mit 120 auf die linke Spur fährt.

Nein, muß man so grundsätzlich nicht.

Also zum Hintergrund: nach langer Zeit (so knapp 10 Jahre seit
meinem Zivildienst halt) komm ich jetzt wieder öfter zum
Autofahren. Jetzt waren wir am Ijsselmeer segeln und da ist
dieser Kontrast zwischen niederländischen Autobahnen mit 120
maximal (und jeder hält sich dran!) und intelligenten
Verkehrsschildern und dem rechtsfreien Raum auf Deutschlands
Straßen schon der Hammer.

Richtig, es ist der Hammer, daß ich in solchen Ländern spätestens nach 100 km derartig müde werde, daß ich doppelt soviele Pausen brauche wie in D. Schlichte Unterforderung durch Monotonie und Gängelung.

Also in Zeiten, wo es immer mehr Autos gibt die 300 und mehr
fahren können (die spinnen doch!? wie kriegen die denn
überhaupt ne Zulassung?) muß ein Tempolimit her.

Auch falsch. Soooo viele Autos die 300 laufen gibt es gar nicht, sie tauchen nur wesentlich häufiger in den Medien auf, weil sie mehr faszinieren als dem Hänschen sein Golf. Es sind nicht viele, die 150.000€ und mehr hinblättern können.
Zum eigentlichen Thema:
Limitierendes Element ist in den meisten Fällen nicht das Fahrzeug sondern der Fahrer. Es bringt überhaupt nichts, wenn man eine Sache generell und undifferenziert begrenzt wenn die wahre Problematik im Benutzer steckt. Die eklatanten Mängel an Erfahrung, physikalischem Wissen, Verantwortung und vor allem die Weigerung vieler sich überhaupt mit diesen Punkten zu befassen sind das Problem. Egal ob wir über schnelle oder langsame Fahrer sprechen.
Ursache ist u.a. die „Ausbildung“. Da wird den Leuten beigebracht wie man ein Fahrzeug bedient und durch die Prüfung kommt. Toll, ein Auto zu bedienen kann man auch jedem halbwegs begabten Schimpansen beibringen, das ist noch keine Leistung. Fahren als Herausforderung an die Intelligenz lernt man aber erst in den nächsten 100.000 km - oder nie. Mitdenken (auch mal für andere!), den Verkehr als dynamischen Prozeß begreifen, am Verkehr teilnehmen ohne sich und andere mehr als unvermeidbar zu stressen bzw. zu behindern, selber beurteilen statt unmündig auf Regeln und Schilder zu starren, DAS ist die eigentliche Herausforderung. Solange aber viele ihre eigene armselige Existenz durch Mißbrauch von Lichthupe oder auch linker Spur aufpolieren (um nicht zu sagen sich geistig einen runterholen wenn sie es „dem Raser/Drängler/Schleicher/Blöden *** aber mal so richtig gezeigt“ haben), solange wird auch der Fortschritt auf sich warten lassen und solange werden sich die Hirnlosen von allen Seiten auf der Straße in die Haare kriegen. Oder eben in Internetforen.
Wo man sowas lernt? Wenn man Glück hat von Kindesbeinen an, nämlich dann wenn Papa Trucker ist wie bei mir. Ohne eigenes lernen wollen geht aber gar nix und daran hapert es m.E. am meisten.

Gruß
Bernd

…und da…

Der Raser, der mit seinem M3 mit 250 über die Straße bügelt
und den Anspruch stellt, daß alle, die sich einen Kilometer
voraus auf der linken Spur befinden gefälligst verpissen
müssen, damit er seine persönliche Freiheit austoben kann, der
stresst alle anderen.

… und da nervt halt einer gleich hunderte andere. Und da ist ja wohl klar, was passieren muß, warum ist das so schwer einzusehen?

fragt sich ernsthaft

chris

Hallöchen,

rücksichtslosen Menschen in Rennen geworfen werden um ihr
drängeln zu entschuldigen.

was Du als drängeln empfindest, könnte auch nur ein Ausrollen ohne Gas an den überholenden Vordermann sein, der natürlich nach überholen des Hinternisses rechtzeitig rechts den Blinker setzt und der StVO entsprechend unmittelbar nach dem Überholvorgang wieder rechts einschert.

Machst Du ja sicherlich alles, oder?

Gruß,
Christian

Hallo Chris,

Der Raser, der mit seinem M3 mit 250 über die Straße bügelt
und den Anspruch stellt, daß alle, die sich einen Kilometer
voraus auf der linken Spur befinden gefälligst verpissen
müssen,

Spricht da der Neid auf ein schnelles Auto, die Angst vor Geschwindigkeit oder die fehlende Fähigkeit, mehrere Objekte unterschiedlicher Geschwindigkeit gleichzeitig einzuschätzen? Ich frage ja nur, zumal du selber sagst, du bist seit 10 Jahren nicht Auto gefahren.
Sofern rechts Platz ist, schreibt übrigens auch die StVO vor, sich zu verpissen. Und das ist oft genug der Fall. Ebenso ist gegenseitige Rücksichtnahme vorgeschrieben. Und die fehlt genau dann, wenn jemand mit 120 schon 300m hinter einem Lkw ausschert, obwohl ein wesentlich schnellerer Hintermann vorher noch problemlos vorbeigelassen werden kann. Da ist natürlich dann derjenige der böse Bube, der schneller unterwegs ist. Ein ähnlich krankes Verhalten ist zu beobachten, wenn Vatti im Golf Diesel krampfhaft versucht, vor dem mit 140 gemütlich auf der rechten Spur dahinzuckelnden BMW auf die Autobahn zu kommen, obwohl dahinter bis zum Horizont nichts kommt. Vatti macht dann am Ende des Beschleunigungsstreifens entweder eine Vollbremsung (weil ist ja verboten die Linie zu überfahren…) oder nach weiteren 800m hat er es geschafft und schert wild hupend und gestikulierend vor dem BMW ein.
(Wer jetzt sagt, man müßte grundsätzlich immer auf die linke Spur ziehen, um Vatti reinzulassen, sollte seinen Führerschein abgeben.)

damit er seine persönliche Freiheit austoben kann, der
stresst alle anderen.

Ich stelle mal die ketzerische Gegenfrage: Stressen vielleicht 100 andere den einen durch ihre ebenso rücksichtslose Fahrweise? Rücksichtslos ist immer relativ, es gibt neben den Dränglern halt auch die Dauerschleicher. Sind die was besseres, bloß weil sie statt mit der Lichthupe durch ihre bloße Anwesenheit auf der linken Spur anderen auf den Sack gehen?

ist ja wohl klar, was passieren muß, warum ist das so schwer
einzusehen?

Ach ja? Was ist denn da klar? Daß ein Tempolimit her muß? Muß nicht eher das Rechtsfahrgebot bzw. dessen Nichteinhaltung mal unter die Lupe genommen werden?

Bei uns ist der Standstreifen oft freigegeben, zusammen mit einem Tempolimit von 120. Die Folge ist nicht etwa ein besserer Verkehrsfluß, sondern: ein paar Lkw fahren in sehr großen Abständen mit 90 auf der Standspur, Dänen und Holländer (offenbar mit der Beschilderung überfordert oder einfach nur stur), Rentner in ihrer silbernen E-Klasse und Muttis im Twingo oder Zafira fahren mit 95-100 auf der mittleren Spur, die restlichen 90% fahren mit Millimeterabstand bei 110 auf der linken Spur, bis sich ein Däne mit 101 reindrängelt, um den Holländer 300m weiter zu überholen.
Auch wenn es verboten und gefährlich ist, ich verstehe jeden, der mit 140 auf der Standspur vorbeidonnert und jede Lücke ausnutzt.

Genug der Polemik. Solange jeder Autofahrer selber entscheiden darf, wann, wo und wie schnell er fährt und jeder glaubt, seine Fahrweise sei die ideale und alle anderen sind doof, werden wir mit dem Chaos auf den Strassen leben müssen. Ein generelles Tempolimit von z.B. 120 wird an der grundsätzlichen Problematik definitiv nichts ändern. Zumal es auch dann Zeitgenossen gibt, die mit 100 alles blockieren.

Unfallfreie Fahrt
Nils

3 „Gefällt mir“

Hallo,

Nachts auf der menschenleeren BAB braucht’s kein Tempolimit.

Nicht um die Aufnahmekapazität der Straßen zu erhöhen,
allerdings durchaus um die hohen Unfallzahlen wegen hoher
Geschwindigkeit, die Schadstoffemissionen und die
Streßfaktoren zwischen langsamen und besonders schnellen
Fahrern zu begrenzen.

nun, bei wenigem bis gar keinem Verkehr glaube ich kaum, daß nennenswert viele Unfälle durch hohe Geschwindigkeit entstehen. Der Punkt mit den Schadstoffemissionen hat was von einem Totschlagargument, da gibt’s ganz andere Ansatzpunkte, die interessanter sind als ein Tempolimit, und was den Streßfaktor angeht: Ich empfinde es als anstrengender, auf einer leeren Autobahn 130 zu fahren, als so schnell zu fahren, wie das Auto es hergibt UND ich mich wohlfühle. Auch wenn das Gesetz es anders vorschreibt, bin ich der Meinung, daß gerade auf einer leeren Bahn ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit (sagen wir, ab 160) nichts auf der rechten Spur verloren hat, die zu solchen Zeiten ohnehin meist von LKW gebraucht wird, und damit ergibt sich ein sehr entspanntes Fahren mit wenigen Spurwechseln und wenig Streß.

Gruß,

Malte

Hallo,

Außer Nachts kannst du auf den Deutschen Autobahnen nämlich
nicht
„schneller“ fahren…

das stimmt schlichtweg nicht. Auf meiner Hauptstrecke A3 Düsseldorf-Frankfurt kann man problemlos einen Schnitt von 170 erreichen. Selbst von DDorf-Berlin bei Regen und regelmäßig auftauchenden Baustellen schafft man deutlich über 150.

Gruß,
Christian

Hallo Christian,

wo fährst du denn her??..*grinz*…

Auf der A 1 hast du doch in Wuppertal und in Hagen die
Dauerbaustellen…da schaffst du am Tage nichts über 100Km/h…

Und auf der A 46 sind doch ebenfalls Baustellen (und seit letzter Woche auch noch Fahrbahnverengungen in Bereich Erkrath)

Und das gleiche gilt auch für die A 3 Richtung OB von DUS aus…
am Tage hast du immer Stau zwischen ME und DU plus die Baustellen da oben in DU und auch weiter auf der A 3…

mfg

Frank

Hallo Nils

Spricht da der Neid auf ein schnelles Auto, die Angst vor
Geschwindigkeit oder die fehlende Fähigkeit, mehrere Objekte
unterschiedlicher Geschwindigkeit gleichzeitig einzuschätzen?
Ich frage ja nur, zumal du selber sagst, du bist seit 10
Jahren nicht Auto gefahren.

Falsch, nicht intensiv, sagte ich. Meine 100 000 Kilometer hab ich im Zivildienst gemacht, auch Blaulichterfahrung mit schnellen Autos habe ich. Kann also doch behaupten, zu den erfahreneren Fahrern zu gehören. Unfallfrei bisher. Die Pause kam dadurch zustande, daß ich in einer Fahrradstadt studiert habe und jetzt da arbeite, leider gehts jetzt ohne Auto nicht mehr. (c;

Sofern rechts Platz ist, schreibt übrigens auch die StVO vor,
sich zu verpissen. Und das ist oft genug der Fall. Ebenso ist
gegenseitige Rücksichtnahme vorgeschrieben. Und die fehlt
genau dann, wenn jemand mit 120 schon 300m hinter einem Lkw
ausschert, obwohl ein wesentlich schnellerer Hintermann vorher
noch problemlos vorbeigelassen werden kann. Da ist natürlich
dann derjenige der böse Bube, der schneller unterwegs ist. Ein
ähnlich krankes Verhalten ist zu beobachten, wenn Vatti im
Golf Diesel krampfhaft versucht, vor dem mit 140 gemütlich auf
der rechten Spur dahinzuckelnden BMW auf die Autobahn zu
kommen, obwohl dahinter bis zum Horizont nichts kommt. Vatti
macht dann am Ende des Beschleunigungsstreifens entweder eine
Vollbremsung (weil ist ja verboten die Linie zu überfahren…)
oder nach weiteren 800m hat er es geschafft und schert wild
hupend und gestikulierend vor dem BMW ein.
(Wer jetzt sagt, man müßte grundsätzlich immer auf die linke
Spur ziehen, um Vatti reinzulassen, sollte seinen Führerschein
abgeben.)

Ja, wir können uns jetzt noch kilometerlang Einzelbeispiele um die Ohren hauen, das führt aber zu nichts, oder?!

damit er seine persönliche Freiheit austoben kann, der
stresst alle anderen.

Ich stelle mal die ketzerische Gegenfrage: Stressen vielleicht
100 andere den einen durch ihre ebenso rücksichtslose
Fahrweise? Rücksichtslos ist immer relativ, es gibt neben den
Dränglern halt auch die Dauerschleicher. Sind die was
besseres, bloß weil sie statt mit der Lichthupe durch ihre
bloße Anwesenheit auf der linken Spur anderen auf den Sack
gehen?

Dann sollten, die paar, die unbedingt so schnell fahren wollen, sich eigene Autobahnen bauen.

ist ja wohl klar, was passieren muß, warum ist das so schwer
einzusehen?

Ach ja? Was ist denn da klar? Daß ein Tempolimit her muß? Muß
nicht eher das Rechtsfahrgebot bzw. dessen Nichteinhaltung mal
unter die Lupe genommen werden?

Wenn Du mal genau aufpasst, wenn Du die Zeitung liest, heißt es in 90%, daß überhöhte Geschwindigkeit Ursache eines Unfalls war, und, sorry, schuld ist der, der drauf fährt.

Bei uns ist der Standstreifen oft freigegeben, zusammen mit
einem Tempolimit von 120. Die Folge ist nicht etwa ein
besserer Verkehrsfluß, sondern: ein paar Lkw fahren in sehr
großen Abständen mit 90 auf der Standspur, Dänen und Holländer
(offenbar mit der Beschilderung überfordert oder einfach nur
stur), Rentner in ihrer silbernen E-Klasse und Muttis im
Twingo oder Zafira fahren mit 95-100 auf der mittleren Spur,
die restlichen 90% fahren mit Millimeterabstand bei 110 auf
der linken Spur, bis sich ein Däne mit 101 reindrängelt, um
den Holländer 300m weiter zu überholen.
Auch wenn es verboten und gefährlich ist, ich verstehe jeden,
der mit 140 auf der Standspur vorbeidonnert und jede Lücke
ausnutzt…

…und dabei andere gefährdet. Ich war inzwischen auch oft genug auf der Autobahn bei Unfällen. Echt geil, wenn Du da ne halbe Stunde lang kaum den Patienten helfen kannst, weil die erst mal durch die Feuerwehr rausgeschnitten werden müssen.
Bedauerlicherweise ist es oft so, daß der Verursacher ein mehr als eine Tonne schwweres Gefährt über einen Kleinwagen gezogen hat. Leider sind die Überlebenschancen dabei im reziproken Verhältnis zum Anteil an der Unfallschuld.

Genug der Polemik.

Genau, die finde ich hier auch fehl am Platz.

Solange jeder Autofahrer selber entscheiden
darf, wann, wo und wie schnell er fährt und jeder glaubt,
seine Fahrweise sei die ideale und alle anderen sind doof,
werden wir mit dem Chaos auf den Strassen leben müssen.

Deswegen fordern viele ein Tempolimit (c;

Ein generelles Tempolimit von z.B. 120 wird an der grundsätzlichen
Problematik definitiv nichts ändern.

Richtig, es muß auch strikt auf die Einhaltung geachtet werden.

Unfallfreie Fahrt
Nils

dito,

Chris

Moin, ich nochmal:

damit er seine persönliche Freiheit austoben kann, der
stresst alle anderen.

Ich stelle mal die ketzerische Gegenfrage: Stressen vielleicht
100 andere den einen durch ihre ebenso rücksichtslose
Fahrweise? Rücksichtslos ist immer relativ, es gibt neben den
Dränglern halt auch die Dauerschleicher. Sind die was
besseres, bloß weil sie statt mit der Lichthupe durch ihre
bloße Anwesenheit auf der linken Spur anderen auf den Sack
gehen?

Ja, denn sie sind eindeutig in der Mehrheit und gottseidank leben wir in einer Gesellschaft, die ansatzweise semokratisch geregelt ist.
Es ist ja zB auch nicht erlaubt, mit automatischen Waffen durch die Stadt zu laufen, auch wenn einige das geil und notwendig finden. Das die bestehende Regelung sinnvoll ist, zweifeln hierzulande wenige an, glaub ich.

Ciao nochmal,

Chris

Nochmal Mooin,

… weil man bei jedem Überholen erst mal überlegen
muß, ob der, den man im Spiegel in einem halben Kilometer
Entfernung fährt, nicht vielleicht mit 250 fährt, aber dann
tun diese Alöcher noch Drängeln, Lichthupen und ausbremsen
wenn man sich nicht schnell wieder auf die rechte Spur trollt.

Kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest die
Geschwindigkeitsdifferenzen Ich/Langsames Fahrzeug,
Ich/Schnelles Fahrzeug, meine Möglichkeit zu beschleunigen
sowie die daraus folgenden Abstände und Entscheidungen sollte
ich mit maximal zwei schnellen Blicken in den Spiegel
einschätzen können.

Weiß nicht, ich finds einfach schwer, das korrekt bei hohen Geschwindigkeiten des anderen einzuschätzen. In der Regel klappt das schon, aber selten ist trotzdem zu oft.
Beispiel: ich fahre einen 120 - 130 km/h Schnitt (wenn immer möglich auf der rechten Spur, ist ja klar. Deswegen muß ich ja auch oft überholen). Eine Lücke von etwa 250 Metern halte ich für geeignt, einen vor mir fahrenden LKW (fährt so meistens 110). Ist ca 20m lang (nehm ich jetzt mal an).
Macht bei einer dv von 20km/h (die doch wohl ausreichend sein sollte?) und unter Einhaltung von etwas Sicherheitsabstand (sagen wir mal 40 Metern vorher und 20 Metern hinterher) ungefähr 15 Sekunden, die ich zum Überholen brauche.

Und da kommt jemand, der mit 250km/h (dv= 120km/h = 36,1 m/s) aus 250 m Entfernung fährt ohne Bremsen in 6 Sekunden direkt in mich rein.

So und wer ist jetzt der, der sich falsch verhält? Es sind nicht viele, die so schnell fahren, lar, aber denen gehört die Hölle heiß gemacht. Und wenn sie 120 km/h auf der Autobahn zu schnell fahren und rausgezogen werden hab ich sie erstaml fürn halbes Jahr los.

Außerdem muß ich nicht nur auf den
nächsten LKW fixiert sein sondern auch mal die Verkehrslage
„soweit das Auge reicht“ abchecken und mir vor allem auch
merken. Wer das nicht leisten kann oder will sollte besser
nicht Auto fahren um sich und andere nicht zu gefährden.

Das geht bei mir und angemessenen Geschwindigkeiten auch ohne Probleme.Allerdings vergißt Du, daß es auch Fahranfänger, Alte oder Frauen gibt, die ggfs noch mit Kleinwagen da ihre Probleme haben. Ich erinnere nur an die Geschichte der Mutter, die Panik bekommen hat, als dieser Mördermerzedes plötzlich hinter ihr im Spiegel war.
Die dürfen die Autobahnen genauso benutzen, wie die höher motorisierten und da müssen die halt einfach zurückstecken, tut mir leid, das ist ein Grundprinzip der menschlichen Gesellschaft.

Richtig, es ist der Hammer, daß ich in solchen Ländern
spätestens nach 100 km derartig müde werde, daß ich doppelt
soviele Pausen brauche wie in D. Schlichte Unterforderung
durch Monotonie und Gängelung.

Ich denke, da kann man sich schnell dran gewöhnen. Vielleicht liegt das daran, daß bei uns viele Menschen einfach so unter Strom stehen, daß sie sich ohne dauernden Input nicht mehr konzentrieren können? Ób das gesund ist?

Also in Zeiten, wo es immer mehr Autos gibt die 300 und mehr
fahren können (die spinnen doch!? wie kriegen die denn
überhaupt ne Zulassung?) muß ein Tempolimit her.

Auch falsch. Soooo viele Autos die 300 laufen gibt es gar
nicht, sie tauchen nur wesentlich häufiger in den Medien auf,
weil sie mehr faszinieren als dem Hänschen sein Golf. Es sind
nicht viele, die 150.000€ und mehr hinblättern können.

Auch wenns nur einer von 1000 ist, der schneller als 250 fahren kann wirst Du bei einer Fahrt quer durch Deutschland mindestens einmal mit so einem in Kontakt kommen.

Zum eigentlichen Thema:
Limitierendes Element ist in den meisten Fällen nicht das
Fahrzeug sondern der Fahrer. Es bringt überhaupt nichts, wenn
man eine Sache generell und undifferenziert begrenzt wenn die
wahre Problematik im Benutzer steckt. Die eklatanten Mängel an
Erfahrung, physikalischem Wissen, Verantwortung und vor allem
die Weigerung vieler sich überhaupt mit diesen Punkten zu
befassen sind das Problem. Egal ob wir über schnelle oder
langsame Fahrer sprechen.

Auch Du warst mal Anfänger (s.o.). Ich halte eine Ansicht á la „die anderen sollen sich gefälligst daran anpassen, wenn ich mir ein schnelles Auto/Motorrad kaufe“ für borniert, für sozialdarwinistisch…

Ursache ist u.a. die „Ausbildung“. Da wird den Leuten
beigebracht wie man ein Fahrzeug bedient und durch die Prüfung
kommt. Toll, ein Auto zu bedienen kann man auch jedem halbwegs
begabten Schimpansen beibringen, das ist noch keine Leistung.
Fahren als Herausforderung an die Intelligenz lernt man aber
erst in den nächsten 100.000 km - oder nie. Mitdenken (auch
mal für andere!), den Verkehr als dynamischen Prozeß
begreifen, am Verkehr teilnehmen ohne sich und andere mehr als
unvermeidbar zu stressen bzw. zu behindern, selber beurteilen
statt unmündig auf Regeln und Schilder zu starren, DAS ist die
eigentliche Herausforderung. Solange aber viele ihre eigene
armselige Existenz durch Mißbrauch von Lichthupe oder auch
linker Spur aufpolieren (um nicht zu sagen sich geistig einen
runterholen wenn sie es „dem Raser/Drängler/Schleicher/Blöden
*** aber mal so richtig gezeigt“ haben), solange wird auch der
Fortschritt auf sich warten lassen und solange werden sich die
Hirnlosen von allen Seiten auf der Straße in die Haare
kriegen. Oder eben in Internetforen.

Ich denke, Diskussion ist Grundlage der Demokratie.

Wo man sowas lernt? Wenn man Glück hat von Kindesbeinen an,
nämlich dann wenn Papa Trucker ist wie bei mir. Ohne eigenes
lernen wollen geht aber gar nix und daran hapert es m.E. am
meisten.

Als Du mit Deinem Papa gefahren bist, war „schnell“ aber auch noch was anderes. Und es gibt nunmal Leute, die sind nicht so talentiert wie andere, denen das in die Wiege gelegt wurde. Auch die sollten Auto fahren dürfen und dafür Verhältnisse vorfinden, die sie nicht überfordern.

Schöne Grüße,

Chris

Hi Chris

Wenn Du mal genau aufpasst, wenn Du die Zeitung liest, heißt
es in 90%, daß überhöhte Geschwindigkeit Ursache eines Unfalls
war, und, sorry, schuld ist der, der drauf fährt.

Die Unfälle, die du in der Zeitung findest, sind aber zu 98% in der Stadt und auf Landstrassen passiert - und dort gibt es Tempolimits. Schwere Verkehrsunfälle durch hohe Geschwindigkeiten sind gerade auf der Autobahn eher selten.

Grüßle
Frank K.

Ich mache das OWT

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Hallo Chris,

vielleicht hast du ja den Sinn von Autobahnen nicht verstanden:
Autobahnen dienen dazu, einen Punkt A und einen Punkt B möglichst rasch miteinander verbindbar zu machen. Dieses Ziel wird sowohl von Schleichern wie auch von Tempolimits untergraben.
Es wird dir aufgefallen sein, dass beim Bau von ABs auf möglichst viele gerade Teilstücke und nicht zu enge Kurvenradien geachtet wird, um obigen Anspruch gerecht zu werden.

Ein Tempolimit (wie übrigens auch Schleicher…) auf ABs würde diese Vorgehensweise ad absurdum führen, weil man bei derem Bau dann nicht für viel Geld und Mühe Schneisen in Wälder schlagen müsste, oder Brücken, Tunnels und was auch immer bauen müsste, sondern dann hätte es eine holprige Berg- und Talbahn auch getan.

Weiß nicht, ich finds einfach schwer, das korrekt bei hohen
Geschwindigkeiten des anderen einzuschätzen. In der Regel
klappt das schon, aber selten ist trotzdem zu oft.
Beispiel: ich fahre einen 120 - 130 km/h Schnitt (wenn immer
möglich auf der rechten Spur, ist ja klar. Deswegen muß ich ja
auch oft überholen). Eine Lücke von etwa 250 Metern halte ich
für geeignt, einen vor mir fahrenden LKW (fährt so meistens
110). Ist ca 20m lang (nehm ich jetzt mal an).
Macht bei einer dv von 20km/h (die doch wohl ausreichend sein
sollte?) und unter Einhaltung von etwas Sicherheitsabstand
(sagen wir mal 40 Metern vorher und 20 Metern hinterher)
ungefähr 15 Sekunden, die ich zum Überholen brauche.

Und da kommt jemand, der mit 250km/h (dv= 120km/h = 36,1 m/s)
aus 250 m Entfernung fährt ohne Bremsen in 6 Sekunden direkt
in mich rein.

So und wer ist jetzt der, der sich falsch verhält? Es sind
nicht viele, die so schnell fahren, lar, aber denen gehört die
Hölle heiß gemacht. Und wenn sie 120 km/h auf der Autobahn zu
schnell fahren und rausgezogen werden hab ich sie erstaml fürn
halbes Jahr los.

Wenn eine AB von Rechts wegen darauf ausgelegt ist, damit mit >200 km/h zu fahren, wie kommst du auf die Idee, alle Leute nach deinen Vorstellungen einbremsen zu können???

Ich kenne als Autofahrer beide Seiten, fahre mal zügig und mal gemütlich. Wenn ich während eines Überholvorgangs merke, dass von hinten jemand schnell näher kommt, steige ich halt mal kurz aufs Gas, um schneller wieder rechts einscheren zu können, bevor der Hintermann auf mich aufgelaufen ist und bremsen muss. Ich erlebe es aber umgekehrt nur zu oft, dass man stur eine einmal gewählte Geschwindigkeit stur auf allen Spuren beibehält - was soll der Mist? Wenn ich 120 auf der rechten Spur fahre und auf einen langsamen LKW auflaufe, habe ich kein Problem beim Überholen kurz auf höheres Tempo hochzuziehen, damit ich niemanden auf der Überholspur behindere.

Verkehr ist ein dynamischer Vorgang, der nur dann funktioniert und fließt, wenn alle zusammenhelfen. Dazu gehört auch, auf der Überholspur, wenn man sie benutzt, die dort üblichen Geschwindigkeiten zu verwenden, um andere nicht aufzuhalten.

Noch ein paar Worte zu Ursache und Wirkung im Zusammenhang mit „Schleichern“ und „Dränglern“: Es lässt sich in folgendem Merksatz zusammenfassen: Wo kein Schleicher, dort kein Drängler…
Wenn jemandem auf der AB ein „Raser“ im Heck hängt, hat der Vordermann wohl vorhin etwas falsch gemacht - nicht umgekehrt.

Schöne Grüße, Jerry

1 „Gefällt mir“

Hallo Chris,

vielleicht hast du ja den Sinn von Autobahnen nicht
verstanden:
Autobahnen dienen dazu, einen Punkt A und einen Punkt B
möglichst rasch miteinander verbindbar zu machen. Dieses Ziel
wird sowohl von Schleichern wie auch von Tempolimits
untergraben.
Es wird dir aufgefallen sein, dass beim Bau von ABs auf
möglichst viele gerade Teilstücke und nicht zu enge
Kurvenradien geachtet wird, um obigen Anspruch gerecht zu
werden.

Ach neee?! (c; Ja dann solltest Du Dich dafür einsetzen, daß es in Zukunft eine Mindestgeschwindigkeit von 200km/h gibt und Autos, die diese nicht erreichen können, verboten werden.

Ein Tempolimit (wie übrigens auch Schleicher…) auf ABs würde
diese Vorgehensweise ad absurdum führen, weil man bei derem
Bau dann nicht für viel Geld und Mühe Schneisen in Wälder
schlagen müsste, oder Brücken, Tunnels und was auch immer
bauen müsste, sondern dann hätte es eine holprige Berg- und
Talbahn auch getan.

Ich glaub ehrlich gesagt, Du hast das mit den Autobahnen mißverstanden.

Weiß nicht, ich finds einfach schwer, das korrekt bei hohen
Geschwindigkeiten des anderen einzuschätzen. In der Regel
klappt das schon, aber selten ist trotzdem zu oft.
Beispiel: ich fahre einen 120 - 130 km/h Schnitt (wenn immer
möglich auf der rechten Spur, ist ja klar. Deswegen muß ich ja
auch oft überholen). Eine Lücke von etwa 250 Metern halte ich
für geeignt, einen vor mir fahrenden LKW (fährt so meistens
110). Ist ca 20m lang (nehm ich jetzt mal an).
Macht bei einer dv von 20km/h (die doch wohl ausreichend sein
sollte?) und unter Einhaltung von etwas Sicherheitsabstand
(sagen wir mal 40 Metern vorher und 20 Metern hinterher)
ungefähr 15 Sekunden, die ich zum Überholen brauche.

Und da kommt jemand, der mit 250km/h (dv= 120km/h = 36,1 m/s)
aus 250 m Entfernung fährt ohne Bremsen in 6 Sekunden direkt
in mich rein.

So und wer ist jetzt der, der sich falsch verhält? Es sind
nicht viele, die so schnell fahren, lar, aber denen gehört die
Hölle heiß gemacht. Und wenn sie 120 km/h auf der Autobahn zu
schnell fahren und rausgezogen werden hab ich sie erstaml fürn
halbes Jahr los.

Wenn eine AB von Rechts wegen darauf ausgelegt ist, damit mit
>200 km/h zu fahren, wie kommst du auf die Idee, alle Leute
nach deinen Vorstellungen einbremsen zu können???

Ich versteh jetzt Deine Kausalkette nicht ganz… ich bremse niemand ein, aber ich sehe nicht ein, bei jedem Überholvorgeng meine Geschindigkeit, die sich direkt im Bereich der heute gültigen Richtgeschwindigkeit befindet, verdoppeln muß, damit Hacke Bleifuß nicht verärgert wird.
Nichts für ungut: auch ich fahre mal mit 150, 160, wenn ich einen Grund dafür habe. Ich habe aber einfach eine Allergie gegen diese aggressive Stimmung und die immer mehr werdenden Raser auf unseren Autobahnen.

Ich kenne als Autofahrer beide Seiten, fahre mal zügig und mal
gemütlich. Wenn ich während eines Überholvorgangs merke, dass
von hinten jemand schnell näher kommt, steige ich halt mal
kurz aufs Gas, um schneller wieder rechts einscheren zu
können, bevor der Hintermann auf mich aufgelaufen ist und
bremsen muss.

Nett von Dir.

Ich erlebe es aber umgekehrt nur zu oft, dass
man stur eine einmal gewählte Geschwindigkeit stur auf allen
Spuren beibehält - was soll der Mist?

Das frage ich mich in der Tat auch. Aber diese Leute nerven mich weniger als die, die mir mit Lichthupe im Kofferraum hängen.

rechten Spur fahre und auf einen langsamen LKW auflaufe, habe
ich kein Problem beim Überholen kurz auf höheres Tempo
hochzuziehen, damit ich niemanden auf der Überholspur
behindere.

Ok, vielleicht war das mit dem Rechenbeispiel gar zu statisch dargestellt. Vielleicht kannst Du es mir zuliebe sinngemäß interpretieren?

Verkehr ist ein dynamischer Vorgang, der nur dann funktioniert
und fließt, wenn alle zusammenhelfen. Dazu gehört auch, auf
der Überholspur, wenn man sie benutzt, die dort üblichen
Geschwindigkeiten zu verwenden, um andere nicht aufzuhalten.

Wie gesagt Richtgeschwindigkeit = 130 km/h.

Noch ein paar Worte zu Ursache und Wirkung im Zusammenhang mit
„Schleichern“ und „Dränglern“: Es lässt sich in folgendem
Merksatz zusammenfassen: Wo kein Schleicher, dort kein
Drängler…

Definitionssache. Und wenn ich mithelfe, diese Leute aus ihren Wracks zu befreien, höre ich diese Argumentation sehr selten (c;

Wenn jemandem auf der AB ein „Raser“ im Heck hängt, hat der
Vordermann wohl vorhin etwas falsch gemacht - nicht umgekehrt.

Das ist schlicht falsch. Wer den Mindestabstand (halber Tacho, schonmal gehört?) nicht einhält, macht was falsch.

Schöne Grüße, Jerry

Auch so,

Chris

1 „Gefällt mir“

Aber gerade dort (glaub es mir) von besonderer Schwere und Ekelhaftigkeit und das wünsche ich niemandem.

Bis demnächst auf der Autobahn.

Chris

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Hallo nochmal,

Ach neee?! (c; Ja dann solltest Du Dich dafür einsetzen, daß
es in Zukunft eine Mindestgeschwindigkeit von 200km/h gibt und
Autos, die diese nicht erreichen können, verboten werden.

Verboten gehören eher aufklärungsresistente Verkehrsteilnehmer, deren Definition von gegenseitiger Rücksichtnahme stets auf den eigenen festgemauerten Ansichten basiert. Davon gibt es meiner Erfahrung nach in der Fraktion der „Ich fahr bis zum Horizont mit 110 links, das ist öko und außerdem ist Streß doch voll unknorke“ wesentlich mehr als bei den „Nun mach endlich Platz du Schnarchnase“-BMWs oder den „Mein Penis ist zu kurz, darum hab ich meinen GSI bis zur Unkenntlichkeit getunt“-Fahrern.

Ein Tempolimit (wie übrigens auch Schleicher…) auf ABs würde
diese Vorgehensweise ad absurdum führen, weil man bei derem
Bau dann nicht für viel Geld und Mühe Schneisen in Wälder
schlagen müsste, oder Brücken, Tunnels und was auch immer
bauen müsste, sondern dann hätte es eine holprige Berg- und
Talbahn auch getan.

Ich glaub ehrlich gesagt, Du hast das mit den Autobahnen
mißverstanden.

Oh Meister, lasse uns an deinem Verständnis teilhaben! Beschränke unser Tun auf 130 und erlöse uns von unserem Streß!
Übrigens: Wenn schon Tempolimit, dann nur mit „keep-in-lane“-System wie in den USA und Aufhebung des Rechtsüberholverbots. Obwohl damit auch wieder 75% der Autofahrer überfordert wären… Unterm Strich bleibt wie vorher: Viele sind einfach nicht fähig, sich im Straßenverkehr nicht als Individuum sondern als Teil eines großen dynamischen Prozesses zu sehen.

Ich versteh jetzt Deine Kausalkette nicht ganz…

Sag ich nichts zu.

niemand ein, aber ich sehe nicht ein, bei jedem Überholvorgeng
meine Geschindigkeit, die sich direkt im Bereich der heute
gültigen Richtgeschwindigkeit befindet, verdoppeln muß, damit
Hacke Bleifuß nicht verärgert wird.

Und Hacke Bleifuß sieht nicht ein, warum jemand stur an der Richt(nicht Pflicht-)geschwindigkeit festhält und damit sein schnelleres Fortkommen hindert. Du siehst: Je nach Betrachtungsweise hat jeder „Recht“. Und du siehst nur deine. Schlechte Basis für eine konstruktive Diskussion.

Nichts für ungut: auch ich fahre mal mit 150, 160, wenn ich
einen Grund dafür habe.

Ach so… Ich wußte ja nicht, daß ich drei Tage vorher schriftlich bei dir ankündigen muß, daß ich kein Raser bin, sondern einen Grund habe, dich von der linken Spur zu pusten. Wo krieg ich denn die Formulare?

Ich kenne als Autofahrer beide Seiten, fahre mal zügig und mal
gemütlich. Wenn ich während eines Überholvorgangs merke, dass
von hinten jemand schnell näher kommt, steige ich halt mal
kurz aufs Gas, um schneller wieder rechts einscheren zu
können, bevor der Hintermann auf mich aufgelaufen ist und
bremsen muss.

Nett von Dir.

Deinen bisherigen Postings nach zu urteilen, wäre ein „Mach ich auch so“ statt des „Nett von Dir“ auch mehr als abwegig.

Verkehr ist ein dynamischer Vorgang, der nur dann funktioniert
und fließt, wenn alle zusammenhelfen. Dazu gehört auch, auf
der Überholspur, wenn man sie benutzt, die dort üblichen
Geschwindigkeiten zu verwenden, um andere nicht aufzuhalten.

Wie gesagt Richtgeschwindigkeit = 130 km/h.

Ich leihe dir gern meine Brille: Richt und Pflicht sind ein kleiner aber feiner Unterschied. Sicherlich ist 130 eine angemessene Empfehlung, schließt aber in keinster Weise höhere Geschwindigkeiten aus. Und gibt der Fraktion der Schleicher und 130-Fahrer (man beachte hier die saubere Trennung dieser beiden Gruppen) nicht das Recht, länger als nötig andere aufzuhalten.

Gehörst du auch zu denen, die in der Fußgängerzone abrupt mitten im Weg stehen bleiben, um sich dann mit je drei überbreiten Karstadt-Tüten an jeder Hand ebendort mit Gleichgesinnten zu unterhalten und den Verkehr aufzuhalten? Schließlich gibts dort doch auch eine Richtgeschwindigkeit, nämlich Schneckentempo. Immer dieser Streß… Sollen die, die es eiliger haben, doch eine eigene Fußgängerzone bauen (um mal bei deiner Argumentation zu bleiben).

Da wir offensichtlich nie auf einen Nenner kommen, beende ich an dieser Stelle das Gespräch.

Schönen Abend
Nils

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Und Nochmal Mooin,

… weil man bei jedem Überholen erst mal überlegen
muß, ob der, den man im Spiegel in einem halben Kilometer
Entfernung fährt, nicht vielleicht mit 250 fährt, aber dann
tun diese Alöcher noch Drängeln, Lichthupen und ausbremsen
wenn man sich nicht schnell wieder auf die rechte Spur trollt.

Kann ich nicht nachvollziehen. Zumindest die
Geschwindigkeitsdifferenzen Ich/Langsames Fahrzeug,
Ich/Schnelles Fahrzeug, meine Möglichkeit zu beschleunigen
sowie die daraus folgenden Abstände und Entscheidungen sollte
ich mit maximal zwei schnellen Blicken in den Spiegel
einschätzen können.

Weiß nicht, ich finds einfach schwer, das korrekt bei hohen
Geschwindigkeiten des anderen einzuschätzen. In der Regel
klappt das schon, aber selten ist trotzdem zu oft.
Beispiel: ich fahre einen 120 - 130 km/h Schnitt (wenn immer
möglich auf der rechten Spur, ist ja klar. Deswegen muß ich ja
auch oft überholen). Eine Lücke von etwa 250 Metern halte ich
für geeignt, einen vor mir fahrenden LKW (fährt so meistens
110). Ist ca 20m lang (nehm ich jetzt mal an).
Macht bei einer dv von 20km/h (die doch wohl ausreichend sein
sollte?) und unter Einhaltung von etwas Sicherheitsabstand
(sagen wir mal 40 Metern vorher und 20 Metern hinterher)
ungefähr 15 Sekunden, die ich zum Überholen brauche.

Also, eine Lücke (Du meinst sicher in der linken Spur, oder?) von 250 m ist genug, wenn, ja WENN Du es hinbekommst Deine Geschwindigkeit an die dort gefahrene anzupassen ohne andere auszubremsen. Ansonsten hast Du rechts zu bleiben, ganz einfach.

Und da kommt jemand, der mit 250km/h (dv= 120km/h = 36,1 m/s)
aus 250 m Entfernung fährt ohne Bremsen in 6 Sekunden direkt
in mich rein.

Sorry, das ist schlicht Unsinn. Wenn einer so schnell ankommt, dann hast Du auch nicht auszuscheren. Bist du aber beim Überholen und es kommt einer an, den Du vorher nicht sehen konntest (z.B. wenn Du mehrere LKW auf einmal überholen mußt und in der Zeit einer „aufläuft“) dann hat der Schnellere zu warten.
Ich verstehe so langsam das Feindbild auf das Du Dich eingeschworen hast: Alles was schneller als ich fährt ist per definitionem ein „Raser“ und damit automatisch ganz böse.
MEIN Feindbild ist dagegen simpel und hat mit der Geschwindigkeit erst mal nix zu tun: Dumme Menschen oder welche die sich so benehmen.

So und wer ist jetzt der, der sich falsch verhält?

I.d.R. der der meint er hätte immer recht…

Außerdem muß ich nicht nur auf den
nächsten LKW fixiert sein sondern auch mal die Verkehrslage
„soweit das Auge reicht“ abchecken und mir vor allem auch
merken. Wer das nicht leisten kann oder will sollte besser
nicht Auto fahren um sich und andere nicht zu gefährden.

Das geht bei mir und angemessenen Geschwindigkeiten auch ohne
Probleme.Allerdings vergißt Du, daß es auch Fahranfänger, Alte
oder Frauen gibt, die ggfs noch mit Kleinwagen da ihre
Probleme haben.

Dann sollen sie es lernen! Auch hier liegt in der Ausbildung und Einstellung der Leute einiges im Argen.

Ich erinnere nur an die Geschichte der Mutter,
die Panik bekommen hat, als dieser Mördermerzedes plötzlich
hinter ihr im Spiegel war.

Zu der polemisch aufgeblasenen Geschichte sag´ ich lieber nichts. Allein die Wortwahl „Mördermercedes“ macht Kommentare überflüssig.

Die dürfen die Autobahnen genauso benutzen, wie die höher
motorisierten und da müssen die halt einfach zurückstecken,
tut mir leid, das ist ein Grundprinzip der menschlichen
Gesellschaft.

Klingt nach: Der Klügere gibt nach. Deswegen regiert ja auch Dummheit die Welt…

Also in Zeiten, wo es immer mehr Autos gibt die 300 und mehr
fahren können (die spinnen doch!? wie kriegen die denn
überhaupt ne Zulassung?) muß ein Tempolimit her.

Auch falsch. Soooo viele Autos die 300 laufen gibt es gar
nicht, sie tauchen nur wesentlich häufiger in den Medien auf,
weil sie mehr faszinieren als dem Hänschen sein Golf. Es sind
nicht viele, die 150.000€ und mehr hinblättern können.

Auch wenns nur einer von 1000 ist, der schneller als 250
fahren kann wirst Du bei einer Fahrt quer durch Deutschland
mindestens einmal mit so einem in Kontakt kommen.

Einspruch. Um klar zu machen, daß ich in etwa weiß was los ist: ich fahre zur Zeit privat ca. 20 Tkm/a, dienstlich nochmal das gleiche (aktiv und passiv), kann auf locker 500 Tkm Auto und 100 Tkm Mopped (= 2Räder

2 „Gefällt mir“

Tach

Also, eine Lücke (Du meinst sicher in der linken Spur, oder?)
von 250 m ist genug, wenn, ja WENN Du es hinbekommst Deine
Geschwindigkeit an die dort gefahrene anzupassen ohne andere
auszubremsen. Ansonsten hast Du rechts zu bleiben, ganz
einfach.

Und das (gähn…) ist eben oft schwer einzuschätzen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Und da kommt jemand, der mit 250km/h (dv= 120km/h = 36,1 m/s)
aus 250 m Entfernung fährt ohne Bremsen in 6 Sekunden direkt
in mich rein.

Sorry, das ist schlicht Unsinn. Wenn einer so schnell ankommt,
dann hast Du auch nicht auszuscheren. Bist du aber beim
Überholen und es kommt einer an, den Du vorher nicht sehen
konntest (z.B. wenn Du mehrere LKW auf einmal überholen mußt
und in der Zeit einer „aufläuft“) dann hat der Schnellere zu
warten.

Es gibt einfach einen Punkt, an dem gewisse Geschwindigkeiten auch auf der linen Spur unangemessen sind. Und das fängt da an, wenn rechts jemand fährt, der ausscheren könnte. Und heutzutage erreichen immer mehr Autos diese Geschwindigkeiten. Das habe ich damit gemeint, nicht mehr und nicht weniger.

Ich verstehe so langsam das Feindbild auf das Du Dich
eingeschworen hast: Alles was schneller als ich fährt ist per
definitionem ein „Raser“ und damit automatisch ganz böse.

Tut mir leid, das wollte ich nicht implizieren, ich gebe gerne auch mal nach auf der Autobahn und fahre auch oft zwischen zwei Lastern, die ich überhole rechts rein, wenn der hinter mir auf der linken Spur sich wie ein normaler Mensch benimmt. Aber wenn er versucht, meine Tüvplakette zu lesen, hat er bei mir verloren.

MEIN Feindbild ist dagegen simpel und hat mit der
Geschwindigkeit erst mal nix zu tun: Dumme Menschen oder
welche die sich so benehmen.

So und wer ist jetzt der, der sich falsch verhält?

I.d.R. der der meint er hätte immer recht…

Außerdem muß ich nicht nur auf den
nächsten LKW fixiert sein sondern auch mal die Verkehrslage
„soweit das Auge reicht“ abchecken und mir vor allem auch
merken. Wer das nicht leisten kann oder will sollte besser
nicht Auto fahren um sich und andere nicht zu gefährden.

Das geht bei mir und angemessenen Geschwindigkeiten auch ohne
Probleme.Allerdings vergißt Du, daß es auch Fahranfänger, Alte
oder Frauen gibt, die ggfs noch mit Kleinwagen da ihre
Probleme haben.

Dann sollen sie es lernen! Auch hier liegt in der Ausbildung
und Einstellung der Leute einiges im Argen.

Ich erinnere nur an die Geschichte der Mutter,
die Panik bekommen hat, als dieser Mördermerzedes plötzlich
hinter ihr im Spiegel war.

Zu der polemisch aufgeblasenen Geschichte sag´ ich lieber
nichts. Allein die Wortwahl „Mördermercedes“ macht Kommentare
überflüssig.

Wenn dabei 3 Menschen ums Leben kommen, halte ich diese Bezeichnung für durchaus angemessen.

Nee, wieder falsch. Geht schon in unserem Schulsystem in die
Hose. Es ist nicht einzusehen, daß sich alle nach dem
schlechtesten orientieren sollen. Es reicht, wenn man weiß,
das es sie gibt und jederzeit mit Ihnen rechnet. Das lernt man
am schnellsten beim Moppedfahren.

Schön gesagt, aber das tun die wenigsten auf der AB heutzutage. Das es dabei sowohl dumme Raser wie auch dumme Schleicher gibt, ist mir auch klar.
Aber mal ganz abgesehen davon, wer dran schuld ist: ein Tempolimit würde die Situation einfach entschärfen.

Auch wenn ich wenig Hoffnung habe, daß mein Statement bei Dir
auf fruchtbaren Boden fällt: Ich glaube im gegensdatz zu
vielen anderen nicht, daß ich der beste überhaupt bin - aber
ich versuche es zu sein.

Das kann ich nur genauso zurückgeben.

Schönen Tag noch,

Chris

… da ich das Gefühl habe ich versuche mit einem strikten Schwarz-Weiß-Seher über die RAL-Palette zu diskutieren.

Gruß
Bernd

Also, eine Lücke (Du meinst sicher in der linken Spur, oder?)
von 250 m ist genug, wenn, ja WENN Du es hinbekommst Deine
Geschwindigkeit an die dort gefahrene anzupassen ohne andere
auszubremsen. Ansonsten hast Du rechts zu bleiben, ganz
einfach.

Und das (gähn…) ist eben oft schwer einzuschätzen. Wer lesen
kann ist klar im Vorteil.

Wenn du nicht in der Lage bist, die Situation einzuschätzen, wäre es nicht sinnvoller passiv zu fahren (also gemäß StVO) und auf den Überholvorgang zu verzichten, anstatt dich und andere in Gefahr zu bringen?
Anderes Beispiel: Du fährst auf einer Landstraße. Ein Traktor vor dir. Ein andere PKW kommt dir entgegen. Du tust dich schwer, die Lücke einzuschätzen, überholst aber ohne zu beschleunigen mit 20km/h Differenz, weil der andere kann ja bremsen, wenns eng wird.
Deine Geschwindigkeit also 40, der entgegenkommende fährt 100, macht zusammen 140km/h, der gleiche Wert wie in deinem Beispiel auf der AB…Mit dem Unterschied, das du es auf der AB nicht sehen musst, wenn dir einer Hinten reinknallt.

Und da kommt jemand, der mit 250km/h (dv= 120km/h = 36,1 m/s)
aus 250 m Entfernung fährt ohne Bremsen in 6 Sekunden direkt
in mich rein.

Sorry, das ist schlicht Unsinn. Wenn einer so schnell ankommt,
dann hast Du auch nicht auszuscheren. Bist du aber beim
Überholen und es kommt einer an, den Du vorher nicht sehen
konntest (z.B. wenn Du mehrere LKW auf einmal überholen mußt
und in der Zeit einer „aufläuft“) dann hat der Schnellere zu
warten.

Es gibt einfach einen Punkt, an dem gewisse Geschwindigkeiten
auch auf der linen Spur unangemessen sind. Und das fängt da
an, wenn rechts jemand fährt, der ausscheren könnte. Und
heutzutage erreichen immer mehr Autos diese Geschwindigkeiten.
Das habe ich damit gemeint, nicht mehr und nicht weniger.

Das hängt sicherlich von der Situation ab. Ist die Autobahn abgesehen von den drei VTs frei, sind 250 nicht unbedingt verantwortungslos. Auf alle Fälle aber vom Gesetzgeber erlaubt.
Aber mal anders gesagt: Derartige Szenarien, also diese Auffahrunfälle bei hohen Geschwindigkeitsdifferenzen kommen so gut wie nie vor. Der Raser[TM] wird zur Bremsung genötigt, was er wohl aus Liebe zum eigenen Leben auch machen wird. Dass der Sicherheitsabstand unterschritten wird, ist wohl eher Schuld des Spurwechslers. Wenn die Richtgeschwindigkeitsfahrer es, wie sie so gerne betonen, sowieso nicht eilig haben, warum lassen sie den Schnellfahrer nicht noch vorbei und überholen dann in Ruhe?

Ich verstehe so langsam das Feindbild auf das Du Dich
eingeschworen hast: Alles was schneller als ich fährt ist per
definitionem ein „Raser“ und damit automatisch ganz böse.

Tut mir leid, das wollte ich nicht implizieren, ich gebe gerne
auch mal nach auf der Autobahn und fahre auch oft zwischen
zwei Lastern, die ich überhole rechts rein, wenn der hinter
mir auf der linken Spur sich wie ein normaler Mensch benimmt.
Aber wenn er versucht, meine Tüvplakette zu lesen, hat er bei
mir verloren.

Trotzreaktion? Gut, derart dichtes Auffahren ist absolut unnötig und ausgesprochen dämlich, wenn es zu vermeiden war. Den Überholvorgang künstlich in die Länge zu ziehen aber ebenfalls. Von den anderen Methoden wollen wir gar nicht sprechen…

Ich erinnere nur an die Geschichte der Mutter,
die Panik bekommen hat, als dieser Mördermerzedes plötzlich
hinter ihr im Spiegel war.

Zu der polemisch aufgeblasenen Geschichte sag´ ich lieber
nichts. Allein die Wortwahl „Mördermercedes“ macht Kommentare
überflüssig.

Wenn dabei 3 Menschen ums Leben kommen, halte ich diese
Bezeichnung für durchaus angemessen.

Obwohl ich es leid bin, darüber zu diskutieren: Hat der „Mördermercedes“ die Frau von der AB geschubst?

Nee, wieder falsch. Geht schon in unserem Schulsystem in die
Hose. Es ist nicht einzusehen, daß sich alle nach dem
schlechtesten orientieren sollen. Es reicht, wenn man weiß,
das es sie gibt und jederzeit mit Ihnen rechnet. Das lernt man
am schnellsten beim Moppedfahren.

Schön gesagt, aber das tun die wenigsten auf der AB
heutzutage. Das es dabei sowohl dumme Raser wie auch dumme
Schleicher gibt, ist mir auch klar.
Aber mal ganz abgesehen davon, wer dran schuld ist: ein
Tempolimit würde die Situation einfach entschärfen.

Wirklich?
Österreich hat ein Tempolimit. Österreich führt viele Verkehrskontrollen durch mit höheren Strafen als in D. Trotzdem ist Österreich im europäischen Vergleich Schlusslicht was Verkehrsunfälle betrifft. Kannst du mir das erklären?

mfg
Jolly

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