Messung des Körperfettgehaltes

Hi zusammen,

bei vielen Fitness-Instituten und -Studios wird der Fettgehalt des Körpers mit einem Messgerät gemessen. Meistens muss man zwei Messflächen anfassen, oder es wird ein Stück Haut mit einer Messzange gepackt.

Offensichtlich wird hier der elektrische Widerstand des Körpers gemessen. Weiß jemand, ob diese Methode seriös und aussagekräftig ist? Da müßte doch auch der aktuelle Hautwiderstand einen großen Einfluss haben, und der kann ja sicher stark schwanken, je nachdem, ob man gerade schwitzt (Schweiß enthält Salz, leitet also sehr gut) oder nicht.

Bei mir hat das einen sehr niedrigen Wert ergeben (Kommentar: „Sportler-Fettgehalt“), obwohl ich in letzter Zeit wenig Sport getrieben habe und erst jetzt wieder einsteige.

Mich würde halt interessieren, wie ernst man eine solche Messung nehmen kann/darf/soll.

Vielen Dank schonmal.

Grüße
Sebastian

Hi zusammen,

bei vielen Fitness-Instituten und -Studios wird der Fettgehalt
des Körpers mit einem Messgerät gemessen. Meistens muss man
zwei Messflächen anfassen, oder es wird ein Stück Haut mit
einer Messzange gepackt.

Offensichtlich wird hier der elektrische Widerstand des
Körpers gemessen. Weiß jemand, ob diese Methode seriös und
aussagekräftig ist? Da müßte doch auch der aktuelle
Hautwiderstand einen großen Einfluss haben, und der kann ja
sicher stark schwanken, je nachdem, ob man gerade schwitzt
(Schweiß enthält Salz, leitet also sehr gut) oder nicht.

Bei mir hat das einen sehr niedrigen Wert ergeben (Kommentar:
„Sportler-Fettgehalt“), obwohl ich in letzter Zeit wenig Sport
getrieben habe und erst jetzt wieder einsteige.

Hallo Sebastian
Das geht mit Schwachstrom, damit wird die sogenannte Bio-Impedanz gemessen.
Man sollte das immer zur gleichen Zeit machen, zB. nach dem Aufstehen.
Die im Muskelgewebe gebundene Menge Wasser, das wird nämlich gemessen, schwankt im Laufe des Tages.
Der absolute Wert, soundsoviel Prozent, ist nur eine grobe Näherung, angeblich in der Größenordnung von einem Prozent Genauigkeit laut Hersteller, eher aber deutlich ungenauer.
Für einen Überblick aber nicht schlecht.
Gruß
Rainer

Hallo,
zur Bestimmung Deines realen Körperfettgehalts sind solche
Widerstandsmessungen nicht geeignet. Allerdings sind sie
ganz tauglich, um z.B. im Rahmen einer Diät Veränderungen
feststellen zu können, sofern annähernd gleiche Meßbedingungen
geschaffen werden. Die wesentlichen Punkte, die eine solche
Messung beeinflussen können, hast Du ja schon genannt.
Die Hautfaltenmessung halte ich für das beste, was man privat
bewerkstelligen kann. Damit kann man Stellen, wo man schlechter
Fett abbaut, kritisch „in Augenschein“ nehmen, wenn es um das
Abnehmen geht. Auch hier ist der absolute Fettgehalt weniger
wichtig, vielmehr die Veränderungen an den Meßpunkten. Letzlich
entscheidet Spiegel/Foto, ob das Resultat stimmt.

Gruss
Enno

Hi,

vielen Dank erstmal!

Letzlich
entscheidet Spiegel/Foto, ob das Resultat stimmt.

Ich will ja gar nicht (oder wenig) abnehmen, ich ernähre mich schon seit Jahren fettarm (viel Kohlehydrate, Balaststoffe, Obst, Gemüse halt usw.).

Ich habe nur vor einigen Tagen anläßlich einer Veranstaltung an so einer „Körperfettmessung“ teilgenommen, da wurde mir (obwohl die Leutchens da ihr Abnehm-Drink-Zeugs verkaufen wollten) ein sehr geringer Fettgehalt bescheinigt.

Aber irgendwie wirkte das auf mich ein bisschen wie Hokuspokus, so wie die Automaten, die einem aus den Handlinien die Zukunft vorhersagen. Oder wie die Geräte, die man an die Wasserleitung hängt und die dann angeblich den Kalk im Wasser so umwandeln, dass nix mehr verkalkt (absoluter Schwachfug).

Na ja, Fazit für mich: Es ist was dran, wenn das ernsthaft und seriös gemacht wird, sonst nicht (wie bei so vielen Dingen).

Grüße
Sebastian

Hi,

Man sollte das immer zur gleichen Zeit machen, zB. nach dem
Aufstehen.

Na ja, das ist bei mir ja nur einmal gemacht worden. Hm …

Die im Muskelgewebe gebundene Menge Wasser, das wird nämlich
gemessen …

Ah so!

Für einen Überblick aber nicht schlecht.

Na gut, dann weiß ich in etwa, was ich davon zu halten habe.

Vielen Dank!

Grüße
Sebastian

Hallo Sebastian,

mit zwei an den Körper wie und wo auch immer angelegten Elektroden kann man einen Strom fließen lassen, diesen direkt messen oder eine Widerstandsmessung daraus ableiten. Das Messergebnis ist von vielen Parametern abhängig, insbesondere beeinflußt allein der Übergangswiderstand Elektrode/Haut das Ergebnis um ganze Zehnerpotenzen. Auch wiederholte Messungen immer zur gleichen Tageszeit ändern daran nichts. Aus dem Absolutwert solcher Messung jetzt auf Fettgehalt des Körpers oder auf irgend etwas anderes schließen zu wollen, ist vollkommen abwegig.

Deutliche Veränderungen des Körperwiderstands lassen sich innerhalb von kurzen Zeiträumen (Sekunden oder Minuten) z. B. durch Aufregung feststellen. Wegen der Vielzahl der Einfluß nehmenden Parameter sind aber auch daraus keine weiteren Rückschlüsse möglich.

Körperwiderstandsmessungen werden seit Jahrzehnten von allen möglichen Scharlatanen für die eigentümlichsten Aussagen verwendet. Die geheimnisvollen Instrumente der Scientologen sind nichts anderes als schlichte Ohmmeter in teuer aussehender Verpackung. Die Aussagen über Körperfett per Ohmmeter gehören in genau diese Kategorie.

Das Ganze ist also nur Hokuspokus ohne die geringste Aussagekraft.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Das
Messergebnis ist von vielen Parametern abhängig, insbesondere
beeinflußt allein der Übergangswiderstand Elektrode/Haut das
Ergebnis um ganze Zehnerpotenzen.

Das genau hatte ich befürchtet. Wenn ich mein Vielfachmessgerät nehme, auf Widerstandsmessung schalte und dann mal messe, ergeben sich völlig unterschiedliche Werte, je nachdem, wie fest ich die Messspitzen anfasse, ob die Haut trocken ist oder nicht usw. usw.

Aus dem
Absolutwert solcher Messung jetzt auf Fettgehalt des Körpers
oder auf irgend etwas anderes schließen zu wollen, ist
vollkommen abwegig.

Auch das hatte ich geahnt.

Körperwiderstandsmessungen werden seit Jahrzehnten von allen
möglichen Scharlatanen für die eigentümlichsten Aussagen
verwendet. Die geheimnisvollen Instrumente der Scientologen
sind nichts anderes als schlichte Ohmmeter in teuer
aussehender Verpackung. Die Aussagen über Körperfett per
Ohmmeter gehören in genau diese Kategorie.

Na ja, es hätte ja irgendwas anderes sein können als eine reine Widerstandsmessung …

Das Ganze ist also nur Hokuspokus ohne die geringste
Aussagekraft.

In dem Moment, wo sowas Geld kostet oder mit diesem Argument eigentlich nutzlose Waren verkauft werden, ist das eigentlich Betrug:

§ 263 StGB Betrug
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Wenn man die Leute in einem solchen Fitness-Center als „Bande“ ansehen würde bzw. da ja gewerbsmäßig gehandelt wird, käme sogar ein besonders schwerer Fall dabei heraus:

_(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

  1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat …_

Kicher …

Grüße
Sebastian

Das Ganze ist also nur Hokuspokus ohne die geringste
Aussagekraft.

In dem Moment, wo sowas Geld kostet oder mit diesem Argument
eigentlich nutzlose Waren verkauft werden, ist das eigentlich
Betrug:

Hallo Sebastian,

da wird Rasierwasser in der TV-Werbung so dargestellt, daß den Anwender natürlich auf der Stelle eine knackige Schönheit küßt. Nun klagt der etwas aus der Form geratene bierbäuchige Herr, untersetzt, ohne sichtbaren Hals, weshalb bei ihm keine langbeinige… na ja.

Oder sieh’ Dir die zahlreichen Esoterik-Seiten an. Steine gegen Strahlen, Folien gegen sonstwas… da wird Geld für Unfug verlangt und nicht zu knapp. Betrug?

Anderweitig liegen meterweise Zeitschriften aus, die außer Inseraten, Horoskopen und frei erfundenen Geschichten absolut nichts enthalten… Betrug?

Der Staat zieht Kirchensteuer für Kirchen ein, die ganz absonderliche Dinge behaupten… Betrug?

Ach, die Liste ließe sich beliebig verlängern. Ein großer Teil unserer Wirtschaft, unseres ganzen Lebens besteht aus Fassade und Hokuspokus…Betrug?

Man kann an der Dummheit der Menschen, die auf ganzer Linie besch**** werden wollen, verzeifeln und einen aussichtslosen Kampf gegen Windmühlen anzetteln. Man kann aber die Menschen auch nehmen, wie sie sind, selbst denken, statt denken zu lassen und versuchen, sich die Verhältnisse zu Nutzen zu machen. Ich komme immer mehr zur Überzeugung, daß Letzteres die bessere Möglichkeit ist.

Gruß
Wolfgang

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Blick ins Archiv…
Hi zusammen,

das Thema wurde auch schon im Forum Sport diskutiert:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

ciao,
Bernhard

Hallo Wolfgang
Da bist Du wohl nicht auf dem aktuellen Stand der Medizin.

Körperwiderstandsmessungen werden seit Jahrzehnten von allen
möglichen Scharlatanen für die eigentümlichsten Aussagen
verwendet. Die geheimnisvollen Instrumente der Scientologen
sind nichts anderes als schlichte Ohmmeter in teuer
aussehender Verpackung. Die Aussagen über Körperfett per
Ohmmeter gehören in genau diese Kategorie.

An jeder kardiologischen Abteilung von Universitäten forscht man intensiv an nichtinvasiven Untersuchungsmethoden, die Bioimpedanz ist dabei eine der wichtigsten.
Man kann damit den Blutstrom zum Herzen oder Gewebezusammensetzungen recht gut erkennen.

Das Ganze ist also nur Hokuspokus ohne die geringste
Aussagekraft.

Ganz falsch, für den Patienten ist es eine große Erleichterung, man muß keinen Herzkatheter legen und nicht operieren.
Natürlich mißt man nicht direkt, sondern rechnet gemessene Parameter um, so geht das auch bei der Körperfettbestimmung.
Wenn man dabei sorgfältig vorgeht, sind die Ergebnisse recht gut.
Gruß
Rainer

An jeder kardiologischen Abteilung von Universitäten…

Hallo Rainer,

was die Kardiologen machen, weiß ich nicht.
Wenn ich aber einen Strom durch Gewebe fließen lasse und die sich einstellende Spannung messe oder umgekehrt eine Spannung anlege und den Strom messe, ist eine Aussage über den Körperwiderstand möglich. Ein induktiver oder nennenswerter Kapazitiver Anteil wird nicht dabei sein. So erhalte ich also den ohmschen Körperwiderstand. Dieser besteht aus einer Reihenschaltung von zwei Übergangswiderständen Elektrode-Haut und aus dem dazwischen liegenden ganzen Rest. Allein den Übergangswiderstand definiert zu halten und ihn nicht um ganze Zehnerpotenzen variieren zu lassen, ist schon in der unbelebten Natur ein Unterfangen mit erheblichem Aufwand. Bei der Haut mit ihrer Oberflächenstruktur ist schon der Anpressdruck einer Elektrode entscheidend. Hinzu kommen Einflüsse von Schweiß und Hornhaut etc… Selbst wenn man es schafft, etwa wie beim EEG entweder mit Nadelelektroden oder mit NaCl-Lösung benetzten Elektroden den Übergangswiderstand einigermaßen konstant zu halten, habe ich einen inhomogenen Probanden, wobei jeder Bestandteil eine keineswegs konstante Leitfähigkeit aufweist. So ist reines Wasser ein Nichtleiter. Verunreinigungen, z. B. Salze, können die Leitfähigkeit um viele Potenzen hochtreiben. Nun habe ich aber nicht nur Wasser, sondern alle möglichen anderen Bestandteile, deren Leitfähigkeit auch von vielfältigen Parametern abhängig ist. Hätte man es nur mit einem einzigen Stoff mit veränderlicher Leitfähigkeit zu tun und der Rest wäre konstant, wären Rückschlüsse möglich. Schon bei nur 2 gleichzeitig vorhandenen Stoffen mit veränderlicher Leitfähigkeit ist der Rückschluß unmöglich. Das alles hat absolut nichts mit Medizin zu tun. Es ist elementare E-Technik, wobei die hier anzustellenden grundsätzlichen Überlegungen auch in vielen anderen Gebieten auftauchen.

Man kann sich die Verhältnisse an folgendem Beispiel verdeutlichen: Lege mehrere Stück Schaumgummi unterschiedlicher Härte aufeinander und messe die Höhe des Schaumgummiturms. Jetzt übe senkrecht eine Kraft auf den Schaumgummiturm aus. Die Turmhöhe wird sich verkleinern. Wieder ist die Turmhöhe exakt meßbar. Mit dieser einen einzigen Messung kannst Du aber nicht sagen, um welchen Betrag sich jedes einzelne Schaumgummistück verkleinert hat. Um zu einer Aussage über einzelne Bestandteile dieser Reihenschaltung zu kommen, sind weitere Messungen erforderlich oder man braucht Angaben über die Härte jedes einzelnen Teils.

Genau so verhält es sich auch bei der Körperwiderstandsmessung. Aus verschiedenen, aber gleichzeitig gewonnenen Meßergebnissen, sowie aus Messungen, die andere physikalische Größen erfassen, lassen sich sicher Rückschlüsse ziehen. Insbesondere dann, wenn man über Erfahrungswerte verfügt.

Dieser Sachverhalt erlaubt aber unter keinen Umständen, ein Verfahren bis auf eine einzige Widerstandsmessung abzumagern, um dann daraus irgendeinen Schluß zu ziehen (siehe Schaumgummiturm). Richtig durchgeführt ist also nicht etwa die Körperwiderstandsmessung fragwürdig, sondern nur der Rückschluß aus dieser einzigen Messung ohne gleichzeitige Korrelation mit anderen Meßergebnissen.

Anmerkung: Mit „richtig durchgeführt“ meine ich die Ausschaltung des großen Unsicherheitsfaktors durch den Übergangswiderstand Elektrode/Haut. Der reine Körperwiderstand mit eingestochenen Nadelelektroden liegt im kOhm-Bereich von einer Hand zur anderen. Wenn man die schmerzhafte Prozedur nicht scheut, wird man feststellen, daß sich der Widerstand schon durch Zusammensetzung und Menge von Nahrung und Getränken verändert. Ferner stellt sich erwartungsgemäß heraus, daß die Meßwerte von Körpergröße und Länge der Extremitäten abhängig sind. Der Übergangswiderstand mit Flächenelektroden liegt je nach Hautbeschaffenheit, Größe der Meßfläche und Anpressdruck im Bereich von kOhm bis Größenordnung 100 kOhm - und zwar bei ein und demselben Probanden! Diese gewaltige Schwankungsbreite muß also durch das Meßverfahren ausgeschlossen werden, weil sie schon allein viel größer ist, als der „reine“ Körperwiderstand. Damit scheiden von vornherein alle Methoden aus, wo dem Probanden Elektroden in die Hand gedrückt werden oder wo er sich auf eine bestimmte Meßfläche stellen soll.

Gruß
Wolfgang

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Hallo!

Leider muss ich an dieser Stelle widersprechen.

Die BIA ist nicht in der Lage, ein individuell aussagekräftiges Ergebnis zu liefern.

Ich beziehe mich hier in erster Linie auf folgende Quelle:

http://www-dgaum.med.uni-rostock.de/leitlinien/fettg…

(© Copyright und alle Vertriebsrechte: Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin)

Das würde ich so unterschreiben
Um die Testergebnisse bei der BIA exakt zu halten, müssen die Testpersonen (bei medizinischer Anwendung) eine halbe Stunde vor Test die Blase entleeren, sollen keinerlei körperliche Anstrengungen unternehmen und sollen sogar einen längeren Zeitraum vorher nüchtern bleiben.

Diese Vorgabe schließt den Test im Fitness-Studio aus.

Hallo!

Leider muss ich an dieser Stelle widersprechen.

Die BIA ist nicht in der Lage, ein individuell
aussagekräftiges Ergebnis zu liefern.

Ich beziehe mich hier in erster Linie auf folgende Quelle:

Ich denke schon, die Studie ist auch schon älter, da gibt es Weiterentwicklungen.
http://www.arcs.ac.at/DissDB/diss/UW/FN/trn100196
Allerdings sind indirekte Messungen immer etwas problematisch, da hast Du Recht.
Gruß
Rainer

Es geht eine Benachrichtigung

Hallo Wolfgang
ich bin genau so wie Du gegen Hokuspokus und Esoterikbetrug, aber da liegst Du falsch, Bioimpedanz ist eine sehr erfolgversprechende Technik, die Schwerkranken ungemein helfen kann.
Gruß
Rainer

Genau das ist der Punkt - unter richtigen Bedingungen genutzt eine vielversprechende Technologie (mit entsprechend genauer Diagnostik).

„Just for Fun“ im Fitness-Studio unter ungeeigneten Bedingungen nicht viel mehr als ein „Horoskopautomat“, der die persönliche Glückszahl ausspuckt.

Im Übrigen wie bei vielen sinnvollen Techniken auch hier:
Die BIA soll einigen Firmen dazu verhelfen, Produkte besser zu vertreiben.

Hallo Rainer

An jeder kardiologischen Abteilung von Universitäten forscht
man intensiv an nichtinvasiven Untersuchungsmethoden, die
Bioimpedanz ist dabei eine der wichtigsten.

wie wäre es denn mit Quellenangaben? Mutige Behauptungen alleine bringen’s nicht - für Glauben sind andere zuständig!

Gruß Ralf

wie wäre es denn mit Quellenangaben? Mutige Behauptungen
alleine bringen’s nicht - für Glauben sind andere zuständig!

Hallo Ralf
dann versuchs mal hier:
http://www.google.de
Da gibt es jede Menge
Viel Spaß
Rainer

dass ich rumgoogeln kann, weiß ich auch. Ich dachte eher an
Belege für die Messmethode / Wirksamkeit / Qualität von
Körperfettmessungen - ich hatte den Eindruck, Du wüsstest da
was.

Zwei Zeilen tiefer habe ich einen Link gepostet, sonst gib einfach Körperfettmessung oder Bioimpedanz in google ein, da findest Du reichlich.
Gruß
Rainer

Vielen Dank!
Hi zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten, auch wenn nicht alle einer Meinung sind.

Ich entnehme den Antworten sowie den unter den Links gefundenen Artikeln, dass das Messverfahren zwar grundsätzlich funktioniert, aber

a) an zahlreiche Voraussetzungen gebunden ist, die eingehalten werden müssen und

b) gerade bei den nicht so aufwendigen Geräte eher keinen absoluten, sondern einen relativen Wert liefert, der zur Ermittlung der Tendenz herangezogen werden kann, allerdings nur dann, wenn a) bei jeder Messung erfüllt ist und möglichst alle Umgebungsbedingungen identisch sind.

Mir persönlich ist das eh nicht so wichtig, ich ernähre mich ziemlich fettarm und treibe (jetzt wieder) Sport, so dass ich mir um überhöhte Körperfettwerte eher keine Sorgen machen muss.

Ich wollte halt mal wissen, ob die Leute mit solchen Messungen reell beraten oder eher verar…t werden. Unter den vorgefundenen Bedingungen („Hier, nehmen Sie mal in die Hand …“ *mess* „… Ah, Ihr Körperfettgehalt ist … da empfehle ich Ihnen unser Produkt …“) tippe ich nun eher auf letzteres.

Grüße
Sebastian