Moin Malte,
Nun, meine eMail-Clients lassen mich HTML-Mails gfahrlos
betrachten, was mich daran stört ist eher „philosophischer“
Natur:
eMail ist ein textbasiertes Kommunikationsmedium, gemacht für
plain text.
Ursprünglich schon.
Aber heute ist die eMail tatsächlich der elektronische Brief, der sie früher immer sein wollte. Früher war eine eMail nur eine kurze Notiz. Wie von so einem Notizzettelwürfel. Wichtig war nur der blanke Informationsgehalt („Komme um 6 - Gruß, K.“).
Heute schreibe ich keine Briefe mehr auf dem Papier (außer an meine Mutter), ich besitze gar keine Briefmarken mehr. Ich schreibe nur noch Faxe und eMails. Und die kurzen Notizen per SMS. Heutzutage werden sogar schon Geburtstagsgrüße per SMS versandt …
eMails sind in der Funktion zu einer Zeit entstanden, als man sie so verwendete, wie man heute SMS verwendet und unter diesem Gesichtspunkt war einfacher Text auch genauso sinnvoll, wie er es heute bei SMS ist.
Bei SMS empfinde ich Deine Vorbehalte gegen HTML-eMails adäquat. MMS und SMS mit Bildchen und Überlänge usw. halte ICH für überflüssig.
Aber Briefe schrieb ich noch nie auf Notizzetteln, sondern auf meinem Briefpapier, in meinem Design, mit meinem Logo und Schriftformatierungen, wenn es angebracht erscheint. Zuweilen auch mit echten Smileys und kleinen Bildern (je nach Thema). Eben so, wie ich früher auf Papier geschrieben habe.
Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Spielereien, womöglich gar um Leute wie Dich zu ärgern!
Durch jegliche Form von Dateianhängen wird jede
eMail aufgebläht, durch die Kodierung wird jede angehängte
Binärdatei um ca. ein Drittel größer als sie eigentlich ist.
Stimmt, ist aber meiner Meinung nach tolerierbar. Das ist genauso, wie ein mehrseitiger Brief einen dickeren Briefumschlag erfordert, als ein Notizzettel.
Das hat mit HTML nichts zu tun, gehört aber in diesen Kontext.
HTML in Mails halte ich schlicht für überflüssig und für
Bandbreitenverschwendung.
Analog wären dicke Briefe eine Verschwendung von Post-Ressourcen.
Ich möchte keine HTML-Mails bekommen, weil ich die
a) u.U. manuell aus meinem Spam-Filter rausholen muß und
b) mir sowieso nur den Quelltext ansehe.
Ich finde es ist in Ordnung, wenn das jemand nicht mag.
Alerdings funkioniert es ganz, das Leuten, mit denen man öfter
mailt einfach mitzuteilen. Der Mozilla-Mail-Client bspw. kann
im Adressbuch speichern, ob der Empfänger plain text oder
HTML-Mails wünscht.
Bei meinen Adressbucheinträgen kann ich das auch entsprechend angeben, wenn jemand default nur Text-Mails bekommen will. Und Du wirst staunen, in den ganzen Adressen von meiner Frau und mir (über 100) gibt es nur einen Eintrag (ihre Anwältin), die es so wünscht …
Für den ONU sind HTML-Mails grundsätzlich erstmal gefährlich,
… der Empfang …
denn er setzt idR eine unsichere und schlecht konfigurierte
Software ein und er weiß nunmal nicht, daß eine HTML-Mail von
Dir gefahrlos ist, die von jemand anderem aber nicht.
Das stimmt natürlich. Nur können diejenigen, die privat eMails von mir erhalten, meinen Absender und meinen Betreff in der Regel zuordnen, um zu erkennen, daß diese Mail von mir stammt. Also keine Betreffs wie „Ich bin’s“ oder „Hallo“, „Huhuu“ oder so. Zudem verschicke ich persönlich zertifizierte Mails, es läßt sich also erkennen, wenn sie verstümmelt oder gefälscht wären. Natürlich muß man das erkennen wollen. Die ONUs in meinem Adreßbuch (wahrscheinlich die meisten, zugegeben) fühlen sich durch die Aufforderung zur Empfangsbestätigung und durch das Zertifikat eher gestört, oder tolerieren es großzügig. Wenn jemandem die Authentizität und Sicherheit einer Mail egal ist, dann nützt es auch nichts, wenn ich ihm nur Textmails schickte. Die Wurm-Mail würde er trotzdem öffnen.
Die offiziellen Mails gehen ja in der Regel an Firmen oder Ämter. Und da erwarte ich, daß sie sich gefälligst mit entsprechender Sicherheit umgeben sollen, schließlich haben sie genug Geld dafür.
Hier kommen wir glaube ich zum Punkt: Wer trägt die Verantwortung, der Absender oder der Empfänger? Ich meine: der Empfänger!
Wer Viren schreibt, ist ein Schwein; wer sie sich freiwillig holt, ist entweder unwissend oder selbst Schuld.
Ich bin eindeutig nicht bereit, meine Briefe auf Notizzetteln zu schreiben, nur weil es Leute gibt, die mit ihrer Post nicht umgehen können.
[…]
Mein Mailserver (deidzierter Server im Internet) hat dadurch
höheren Traffic.
Die Post hat auch durch die ganzen Directmailings (Flyer etc) mehr Traffic und sie freut sich darüber.
Spamfilter müssen auf „false positives“ kontrolliert werden.
Und es geht viel Zeit dabei drauf, anderen in diesen Dingen zu
helfen.
Das ist wahr, aber (mal andere Gegenmaßnahmen ignoriert) nur wenn so gut wie alle ein unangreifbares oder wenigstens ein schwer angreifbares System hätten, würden der böse Traffic wirklich abebben. Bis dahin müssen wir alle mehr oder weniger damit leben, ungewollte Post zu erhalten und uns die Mühe machen, sie auszusortieren. Egal ob Hard- oder Softcopy.
Beruf, Studium und Hobby lassen sich da bei mir nicht wirklich
trennen…
Das hab’ ich mir so vorgestellt …
Und nein, es wäre keine große Leere da, wenn
Software ein wenig besser wäre als heute und der User etwas
bedachter. Dann hätte ich mehr Zeit, mich mit anderen Dingen
zu beschäftigen - Baustellen hab ich genug, die auf
Fertigstellung warten. Ich könnte z.B. endlich anfangen an ein
paar Tutorials zu arbeiten. Ich wollte immer mal eins
schreiben „Wie mache ich eine default Windows XP-Installation
halbwegs sicher?“
Würde das dann noch jemand brauchen?
sowie „Wie bekomme ich stressfrei einen
Einstieg in FreeBSD?“
Wat isn ditte? „FreeBSD“? Der B lut S ende D ienst war doch schon immer frei??
Ach, ich hatte immer den Eindruck, daß Dir IT-Security eher
„Spaß“ macht, will heißen: Du sie interessant findest.
Natürlich. Allerdings ist es nicht meine Art von IT-Secrity,
jeden Tag wieder 5 Usern erklären zu müssen, warum HTML-eMails
doof sind und das dann weggewischt zu sehen mit Sprüchen wie
„Aba da kann ich so schön mit bunten Farben und riesengroßen
Bildern und Animationen rumspielen!“.
Ich wollte Deine Argumente nicht „wegwischen“, ich hoffe, ich konnte deutlich machen, daß ich mich schon damit auseinander setzte.
Nur weil ich hier eben auch schon einige Zeit lese, kenne ich
schon die allgemeine Stimmung. Und die ist eben so aggressiv
und oft herablassend, daß einer, der sich den Wissenden
unterlegen fühlt, sich leicht eingeschüchtern läßt und sich
garnicht traut zuzugeben, daß er z.B. „Schlangenöl“ verwendet.
Das ist ein beiderseitiges Problem. Ich schreibe hier jetzt
seit fast zwei Jahren, und ich habe den Eindruck, als sei die
Qualität der Fragen gesunken.
Das kommt vielleicht durch die Öffnung des w-w-w für Suchmaschinen und den leichten Zugang. Dadurch ist natürlich die Masse der neuen User größer und die Postings ein wenig mehr zur Massenware geworden. Die User fühlen sich dann auch anonymer. Erst wenn man einige Wochen hier regelmäßig – wenigstens auf den persönlich interessierenden Boards – mitgelesen hat, bildet sich so langsam im Hinterkopf ein Gesamteindruck und die User, die viele Postings verfassen werden zu Persönlichkeiten. Das ist eigentlich auch bei jeder Community so.
Es gibt ja so etwas wie einen
Verhaltenskodex für Internetforen und Mailinglisten, der wird
jedoch nur allzu häufig mit Füßen getreten,
Das finde ich hier aber schon noch sehr moderat. Der allgemeine Umgangston und die Disziplin beim Posten ist schon noch gutes Niveau. Da kenne ich viel Schlimmeres. Vor allem in Newsgroups und das, obwohl (vielleicht auch weil) die mit ihrer Nettiquette noch viel steifer umgehen.
teils aus Unwissenheit (obwohl das Sachen sind, die imho
selbstverständlich sind),
Nur, wenn man Erfahrung im Umgang mit Foren hat. Heutzutage sind die Pioniere im Rentenalter, und der Durchschnitt hat vielleicht erst seit ein, zwei Jahren einen Rechner. Viele sind Kids. Und wo man leicht mit einsteigen kann, wird beinahe zwangsläufig die Kultur nicht so gepflegt.
teils aus Ignoranz. Da fällt es
mitunter sehr schwer, nicht aggressiv zu werden.
Naja, ich hab’ auch schon mal jemanden, der sein Problem schlecht dargestellt hat, keine Hintergrundinfos geliefert, eigentlich nicht mal 'ne Frage formuliert hat angepflaumt, weil nicht mal grüßen konnte.
Aber ich meinte auch nicht diese Aggression. Ich meinte die Aggression auf höherem Niveau, die Argumentation in der Sache. Also wenn zum Beispiel ein PC-User den Mac seines Gesprächspartners nicht ohne negative Adjektive erwähnen kann. Nicht beleidigend, aber doch herablassend. Wenn der Mac-User von allen Seiten so angesprochen wird, traut sich ein Newbie bestimmt nicht zu erwähnen, daß er auch einen Mac hat. Wie gesagt frei erfundenes Beispiel!
[…] Aber schweigen darf man doch auch mit ruhigem Gewissen, oder?
Du kennst den Begriff „Zustimmung durch Unterlassen“ oder auch
„Pflicht zur Hilfeleistung“? Wer schweigt, macht sich
mitschuldig.
Na komm’, man kann es auch übertreiben, oder? Deshalb mußt Du jeden „Schlangenöl“-Benutzer von den Risiken und Nebenwirkungen seines Tuns überzeugen?
[…]
Genau, und dieses Ideal ist es wert, daß man sich dafür
einsetzt. Und das bedeutet eben auch, nicht einfach die Klappe
zu halten.
Also Hilfeleistung in Form von Überzeugung zu Open Source Software, weil es Deine Überzeugung ist?
Natürlich ist das eine Gratwanderung, man verfällt
leicht einem gewissen Missionierungsdrang.
Ja, doch. Wenn’s etwas zu verdienen gäbe, würde man es wahrscheinlich Schleichwerbung nennen wollen.
Aber wenn hier jemand postet, fragt er ja von sich aus,
Nur zuweilen fragt er etwas ganz anderes und wird dann erst dahin geführt.
weil er etwas wissen will oder ein Problem hat. Dann ist das imho
erlaubt,
Erlaubt! Was heißt hier „erlaubt“? Es gibt doch in diesem Sinne kein „Erlaubt“ oder „Verboten“ und ich habe dies schon gar nicht zu entscheiden.
denn ich weigere mich, eine stumpfe Antwortmaschine
zu sein.
Das will doch gar keiner.
Wenn jemand fragt „wie kann ich mein Outlook sicher
einsetzen?“ wird er sicherlich einige Hinweise zur
Konfiguration von Outlook bekommen, aber es ist imho eine
genauso wichtige und richtige Antwort, diesen Jemand zu
hinterfragen, ob er wirklich Outlook einsetzen MUSS und auf
Alternativen hinzuweisen.
Wenn beides stattfindet, ok.
Wenn nur Letzteres, dann eigentlich nicht, sondern es ist auch eine Form der Ignoranz. Der hat ja gar keine Alternativen wissen wollen.
Wenn ich Frage „Wie tune ich am besten meinen OPEL“, dann nützt mir die Antwort „Kauf Dir einen FORD“ überhaupt nichts. Und wenn ich dann obendrein gesagt bekomme, wie schlecht es generell und ganz speziell zum Tunen ist, einen OPEL zu fahren, bereue ich es, diese Frage überhaupt gestellt zu haben. Wenn gleich mehrere so antworten, ist es irgendwann peinlich, zugegeben zu haben, einen OPEL zu besitzen und ich flüchte aus dem vermeintlichen FORD-Nest. Weil ich will meinen OPEL (notfalls heimlich) behalten.
Letzteres wäre quasi die Behandlung
der Ursache, und nicht nur der Symptome.
*gg* MS ist auch eine Krankheit, allerdings heißt sie dann ausgeschrieben „Multiple Sklerose“.
[- Zippen ausführbaren Codes -]
Dazu eine andere Idee: Kennst Du die daemontools?
Habe ich von gehört, allerdings habe ich auf dem Hauptrechner virtuelle Laufwerke von CloneCD™, Nero™ und VirtualCD™, das müßte ja auch gehen.
Damit kannst
Du (Freeware) virtuelle CD-ROM-Laufwerke einrichten. Das
bedeutet, daß die Daten irgendwo als bspw. ISO-Image
rumliegen, Du sie aber schnell und unkompliziert als virtuelle
CD mounten kannst und sie damit dann sofort zu Verfügung
stehen. Heisst also, daß Du Deine Installtionsdateien oder
Daten oder was auch immer mit einem Brennprogramm Deiner Wahl
zu einem unterstützten CD-Image brennen würdest, dieses Image
dann irgendwo ablegst und bei Bedarf mit zwei Mausklicks
mountest. Das hat gegenüber ZIP den Vorteil, daß die Daten bei
Bedarf schneller zur Verfügung stehen und zu Backupzwecken
leicht „brennbar“ sind.
Vielen Dank, das ist eine hervorragende Idee! Das ich da noch nicht drauf gekommen bin. Stimmt eigentlich. Allerdings ist diese Partition, in der sich die ganzen SetUps befinden 2GB groß. Also müßte ich sie aufteilen. Das geht noch, sie sind ja eh’ thematisch in Ordnern aufgeteilt.
Bei dieser Gelegenheit ist mir aber ein anderes Problem eingefallen:
Was mache ich mit der Windows™-CD-Kopie? Ich installiere generell von der Festplatte, weils einfacher und schneller geht und ich mir keinen Kopf um den CD-ROM-Treiber und das Diskettenlaufwerk machen muß. Auf der Win98SE-„CD“ sind zwar die meisten Dinge in .CAPs, aber es liegen da auch 3 .COM-, 8 .EXE-, 7 .BIN-, 3 .WAV- und 2 .TXT-Dateien herum. Wenn ich die zippe oder in Images verpacke, kann ich das Win-Setup nicht mehr über DOS starten. Das muß ich aber können.
Nachteil ist jedoch, das keine
Kompression und kein Passwortschutz zur Verfügung stehen.
Das ist nicht so wild.
[- ONU-Definitionen -]
Das sind sogar Menschen, denen es egal ist, wo das Bremspedal
ist, schliesslich brauchen sie zum Fahren ja nur das Gaspedal.
Der war gut. *lol*
[…]
Aber tatsächlich ist das Schutzniveau vieler Firmen
erschreckend niedrig. Naja. Alles potentielle Kunden von mir,
wenn ich fertig bin mit dem Studium 
Na dann sei doch froh, daß Deine Zukunft gesichert ist 
[…]
Wichtiger als die eingesetzte Software an sich ist es, sich
selbst und sein Verhalten zu hinterfragen.
Genau so isses. Und wie bringen wir das nun der Allgemeinheit bei, ohne und gegen die Medien mit der ganzen Sorglos-Werbung?
Wenn einer sagt
„Ich nutze den IE, denn ich weiß um seine Stärken und
Schwächen und habe mich dann dafür entschieden“, ist das doch
wunderbar. Dann bin ich da raus. Verständnislos, aber raus.
Warum? Auch der muß ja lernen, den iE richtig einzustellen. Zum Beispiel die umfangreichen Möglichkeiten in der Feineinstellung der Internetoptionen. Das bringen noch nicht einmal die PC-Magazine erschöpfend. Jeder weiß ein bißchen was, keiner alles. Da ist Deine Marktlücke!
[…]
Schauen wir mal, was Microsoft noch so für uns bereit hält 
Irgendwann kommt der Tag, an dem auch Du die Schnauze voll
hast
)
[Offenbarung des Malte, 10,1-2]
Oder ich kenne irgendwann die Produkte besser, als ihre Hersteller …
[…]
IMAP lohnt sich nur, wenn Du viel Speicherplatz zur Verfügung
hast.
Auf dem Mailserver.
Dann alerdings hat es den Vorteil, daß Du Deinen Mailtraffic
reduzierst, ein quasi kostenloses Backup auf dem Server
bekommst, Deine Mails von überall auf der Welt bearbeiten
kannst und völlig unabhängig vom verwendeten Client oder
Betriebssystem bist. Über IMAPS das ganze dann noch
verschlüsselt und authentifiziert und fertig.
Also Du meinst die Mails bleiben generell nur auf dem Mailserver? Und werden nur online bearbeitet?
Ich finde das sehr angenehm, weil bei mir eben genau Client
und Betriebssystem variieren und ich sowohl von der Uni aus
als auch aus der Firma oder wenn ich bei meiner Freundin bin
vollen Zugriff auf meine Mails habe.
Ok, jeder wie er’s braucht. Mag für Dich praktisch sein. Ich bearbeite meine Mails eigentlich bislang lieber offline. Nur die Vorsortierung mache ich online, weil ich mir den Müll ja nicht erst in die Bude holen muß, um ihn dann wieder zu entsorgen. Und wenn’s mal schnell gehen muß, schreibe ich auch schon mal online. Aber ich will meine Daten bei mir haben, nicht im Netz. Mails werden bei mir auch wie Briefe und Faxe, also als allgemeiner Schriftverkehr registriert und einzeln digital abgelegt. Lediglich bestimmte Mails (Newsletter, Forenbenachrichtigungen, Empfangsbestätigungen, Unzustellbarkeitsmeldungen, eBay-Tagesmeldungen usw.) werden einfach nur im Outlook aufbewahrt. Sogar diese Postings hier schreibe ich offline, weil das dauert ja Stunden, in denen ich eigentlich keine neuen Daten anfordere.
Allerdings mußte ich bislang auch für meine Online-Zeit bezahlen. Demnächst wird es das Datenvolumen sein. Da ich aber kaum sauge, denke ich, daß sich das sehr in Grenzen halten wird.
Die neuen Mails kann ich auch von jedem Ort der Welt bearbeiten, wenn ich nur ins Netz kann. Das reicht mir eigentlich. Zumal ich mich in den letzten und nächsten Jahren eh’ kaum weit von Hause entfernen kann.
[…]
Ja, web.de macht das seit einer Weile, allerdings in der
FreeMail Variante auf 12MB und 500 Mails max. beschränkt, was
imho nicht reicht, um komplett umzusteigen
Mein Postfach
ist jedenfalls gerade 600 MB groß.
Ja, mir würde das auch nicht reichen, zumal ja das Volumen ständig anwächst. Allein mein ausgefiltertes Volumen liegt schon ständig bei ca. 100-125 Mails, weil ich sie 30 Tage aufbewahre.
[…]
DSL ist super
Deine Bedenken (die btw. durch das
mangelhafte Rechte-Konzept von Windows bedingt sind
) sind
berechtigt. Ich mache das so, daß mein Modem (hab kein ISDN)
defaultmäßig ausgeschaltet ist. Zum faxen knippse ich es halt
an. In Deinem Fall wird das nicht möglich sein, also bleibt
Dir nur „Kabel raus“ - was aber je nach Verwendung ein
vertretbarer Aufwand sein sollte.
„Kabel raus“ hieße aber auch DSL weg, weil das geht doch über’s selbe Kabel (Fritz!Card DSL SL). Aber ich kann an der Telefonanlage analoge Telefone anschließen, vielleicht kann ich da auch mein gutes altes externes 56k-Modem anschließen? Und dann den ISDN-Kanal der Fritz! abstellen? Na mal sehen, ich werde schon noch rausfinden, was praktikabel ist. Noch habe ich es nicht.
Nur
diejenigen, die sowieso schon innerlich auf der Suche nach
einem „Besseren eMail-Client mit rattenscharfen Features“
sind. Das ist aber, glaube ich, nicht Deine Zielgruppe.
Nun, eigentlich sind genau die meine Zielgruppe. Die, die noch
nicht wissen, daß sie was anderes suchen, kann ich nur
anstupsen - mehr wäre eine Sysiphusarbeit, die ich mir nicht
wirklich aufbürden will (meistens). Wer sich helfen lassen
will, dem ist nicht zu helfen.
Ich nehme an, Du meinst „wer sich nicht helfen lassen will“ …
Wer hier ein Posting liest, will weiter lesen – hier! Da ist
der Klick auf „Weiter“ das gerade noch akzeptierte Maß an
Eigenleistung.
Diesbzgl. bemerke ich an mir eine gewisse Gleichgültigkeit,
die sich einstellt. Irgendwann ist es mir egal, ob sich ein
User selbst ins Verderben stürzt - er wird wiederkommen, wenn
er sich das erste Mal die Finger verbrannt hat.
Manche Erfahrungen muss man machen,
Das ist sicherlich ein gesundes Maß an Selbstschutz. Außerdem letztlich auch pädagogisch effektiver. Du kannst einem kleinen Kind so oft erzählen wie Du willst, daß es sich die Finger in der Tür klemmen wird. Erst wenn das passiert ist, wird der Schmerz das Kind lehren. Du hättest Dir die Warnungen sparen können. Einmal gewarnt reicht völlig. Da paßt dann auch wieder:
[…]
Da sagt man „Siehst Du, das
nächste Mal hörst Du besser oder probierst mal
Brain®.“ und gut ist’s. Der soll sich doch von
jemand anders helfen lassen.
Das wird von einigen hier schon als jener „aggressive Ton“
aufgefasst. Das nur nebenbei.
Ich denke da kommt es dann auf die Formulierung an. Eine zurückhaltende und wohlwollende Haltung bewirkt hier mehr Nachdenken, als ein krasses „Ätsch, Du Depp!“.
Oder Du bist ein hilfsbereiter, netter Mensch, der jedem aus
der Patsche zu helfen versucht, wie es auch der christliche
Gedanke ist, dann vergiß’, daß Du ihn zuvor gewarnt hast. Aber
versäume nicht weiter zu warnen, denn das ist Deine Aufgabe.
Ich helfe gern und nahezu unermüdlich denen, die es nicht
besser wissen, und die mir ein Grundmaß an Respekt und
Freundlichkeit entgegenbringen.
Das steht Dir auch zu. Wer mir unsympathisch kommt, dem antworte ich nicht, schließlich bin ich ja auch nicht persönlich gemeint. Außerdem braucht auch nicht jeder Text eine „Antwort“. Dazu sollte ich vielleicht mal erwähnen, auf diesem Board ist es erst der zweite Thread, an dem ich mitschreibe, auf anderen Boards habe ich mich schon häufiger verewigt.
Ich helfe nicht gerne denen, die mich etwas fragen und mir
dann bei der Antwort nicht zuhören.
Im Reallife kriege ich da auch regelmäßig die Krise und werde dann schon mal etwas unwirsch. Im Forum fällt mir das nicht unbedingt auf. Wenn jemand nicht antwortet, heißt das ja nicht, daß er es nicht gelesen hat. Ein „Danke [owT]“ kann man glaube ich nicht erwarten, obwohl es freundlicher wäre.
Ich will kein Danke, kein „Du bist der Grösste“ oder sonstwas.
Ich will, daß das Problem gelöst wird.
Das bekommst Du halt nur nicht unbedingt mit. Feedback ist im negativen Fall wesentlich wahrscheinlicher. Das scheint undankbar. Aber ich glaube, das liegt an einer allgemeinen Umgangsart in der Gesellschaft. Wenn jemand mit Firmen oder Behörden einen Schriftwechsel hat, dann endet der meistens mit dem letzten Schreiben der Institution, wenn es den gewünschten Effekt bringt. Kaum einer schreibt dann noch mal ein „Danke“ oder wenigstens eine Bestätigung der Erledigung. Das ist eigentlich eine Unart, aber wahrscheinlich den Institutionen eher recht, weil sie sonst noch mehr Papier zu bearbeiten hätten, das ja dann effektiv ohnehin nichts mehr bringt. Wenn sich einer nicht mehr rührt, wird von der Erledigung ausgegangen. Das hat natürlich auch den umgekehrten Effekt, daß man dran bleiben muß, wenn man etwas erreichen will.
Das funktioniert bloß nicht, wenn mir mein Gegenüber nicht
zuhört oder nicht mitdenkt, deshalb ist das dann vergeudete
Zeit, die ich an anderer Stelle hätte sinnvoller einsetzen
können. Und vergeudetet Zeit ärgert mich.
Naja, hier würde mich an Deiner Stelle mehr die geistige Mühe ärgern, daß ich mich damit quasi umsonst beschäftigt habe. Vergeudete Zeit ärgert mich nur im Zusammenhang mit den Medien. Und da bin ich richtig sauer!
[…]
Manchmal wäre das durchaus in meinem Sinne
))
*bg*
[…]
Das ist ein Problem, bei dem ich meistens beide Seiten gut
verstehen kann - sowohl den ängstlichen User als auch den
„pampigen“ Antworter.
Ja, verstehen kann ich auch beide Seiten, aber meine Intention ist, die Effektivität zu verbessern. Und das setzt voraus, daß das Wissen der Amwenigstenwissenden am stärksten gefördert wird. Nicht, daß sich die Wissenden gegenseitig bestätgen. 
[…]
Für diesen Fall habe ich in Bezug auf Firewalls bspw. zwei
Papers geschrieben, eines speziell über Personal Firewalls und
eines über Firewalls allgemein - beide imho mit wenig Mühe für
jeden lesbar, der ein Grundinteresse mitbringt. Wo sogar das
fehlt, müssen andere ran…
Hier habe ich eigentlich die Links zu Deinen .PDFs vermißt …
Wir schreiben hier ja keine PMs, sondern vor allem für die Leser.
[…] Ich halte es für unabdingbar, genau diese
Gegenfrage zu stellen:
„Wovor hast Du Angst?“
Um eben aus einem diffusen Unwohlsein ein Bewusstsein für
Risiken zu machen.
Machst Du aber nicht. Der arme Mensch kann sein Unwohlsein gar nicht beschreiben. Der kann nicht beschreiben, was er befürchtet, weil er eigentlich gar nicht weiß, was er befürchtet. Er hat irgendwo irgendwas gehört und weiß nur noch, was es bei ihm für ein Gefühl erzeugt hat. Mit der Frage, die so einfach scheint, beschämst Du ihn, verunsicherst ihn und schlägst ihn häufig in die Flucht.
Wie gesagt: Die Gruppe „Mach mich sicher, wie und warum ist
mir doch egal!“ ist nicht meine Zielgruppe.
Sollte sie aber sein, weil die sind einerseits die größere Gruppe, andererseits bergen sie das größere Gefahrenpotential.
Meine Zielgruppe ist „Erklär mir kurz und verständlich, was es
für Gefahren gibt und was ich tun muß, um mich davor
einigermaßen zu bewahren.“.
Das sind ja schon User, die gedanklich auf dem richtigen Weg sind. Die holen sich ihre Informationen eher auch wenn es Mühe kostet, als die erste Gruppe.
Es gibt von letzterer zuviele, als
daß ich mich um erstere kümmern wollte.
Die zweite Gruppe sind die, die sich sorgen, daß womöglich IHR Rechner Würmer verschickt. Die wollen das nicht, die empfinden schon ein gewisses Maß an Verantwortung für Ihre mögliche Beteiligung an dem Problem.
Aber die erste Gruppe weiß noch nicht einmal, daß es diese Möglichkeit geben könnte. Für die sind Viren, Würmer, Scripte, Firewalls usw. böhmische Dörfer, utopische Begriffe, von denen sie überhaupt keine Vorstellung haben. Das sind Menschen die kaum ihr Betriebssystem von ihrer Software unterscheiden können. Und diese Gruppe wurschtelt immer weiter und weiß gar nicht, was sie möglicherweise anrichtet.
In meiner Nachbarschaft wohnt eine dreiköpfige Schwulen-WG, alles Jungs zwischen 18 und 28, eigentlich keine dummen Menschen. Jeder hat einen Rechner, man geht über einen Router per DSL ins Netz. Die Chatten wie blöd, sind rund um die Uhr online, saugen in P2P-Netzwerken und surfen bei Anbietern schwuler Fotos usw. Irgendwann habe ich mal in einer Unterhaltung beiläufig das Wort „Firewall“ erwähnt. Alle drei fragten mich, was das sei. – !!! – Aber alle paar Wochen ist ein Freund von mir bei denen, weil wieder irgendein Rechner nicht mehr läuft …
[…]
[…gute Fragen…]
Schreib solch ein Paper. Du kannst das! 
Wenn Du willst, schreib ich Dir vielleicht die Fragen, die Antworten möchte ich nicht formulieren. Zumal ich nicht ausreichend Ahnung habe, um alles korrekt zu beantworten. Ich bemühe mich generell nur zu posten, was ich weiß oder wenigstens zu wissen glaube bzw. was meine Überzeugung ist. Einfach abschreiben oder nachplappern ist nicht meine Art.
[- Datei und Druckerfreigabe bei Win98SE -]
[…] Da würde ich zur Sicherheit aber nochmal
im Win98-Brett nachfragen, vielleicht ist da jemand, der das
besser weiß als ich.
Mach ich, danke.
[- Ängstliche ONUs -]
So funktioniert das ganze Forum (naja, zumindest die Boards,
die ich lese), warum nicht auch dieses Board?
Hm, ich glaube, Du tust diesem Brett ein wenig Unrecht. Schau
Dir die aktuellen threads an, die laufen doch so ab, oder
nicht?
Ja, nur nicht die zum Thema „Schlangenöl“. Und dieses Thema ist das grundlegende. Die anderen Threads sind immer speziell zu einem singulären Problem, so wie dieser hier auch ursprünglich. Das wird auch gut bearbeitet, die „echten“ Experten sind da auch weniger gefordert und geben offensichtlich anderen auch mal die Chance zu antworten. Das ist schon gut so. Nur bei dem Basisthema der IT-Security („Schlangenöl“) schwätzen sich immer die Gemüter heiß. Jedenfalls soweit mein Eindruck.
Ein Problem hier ist, daß hier viele völlig unterschiedliche
Kenntnisstände aufeinandertreffen.
Das ist gut! So potenziert sich das Gesamtwissen schneller. Auch wenn’s in der Diskussion manchmal schwierig erscheint. Das ist wie mit Beton:
nur mit Sand und Kies wird es fest. Die verschieden großen Körner ergeben den Zusammenhalt. Gleich große Körner sind wie Wasser (siehe Pyramiden).
Die Zahl derer, die wirklich Profis in Sachen IT-Security
sind, ist gering, und die Ignoranz mancher User unendlich.
Mag sein. Manchmal muß man schon ein dickes Fell haben, klar. Aber man kann den Leuten auch etwas beibringen. Nur mit der Zeit und der größtmöglichen Geduld wird es besser. Du hast eine Haltung in der Art, der Problembeladene will etwas von Dir (die Lösung). Versuch es mal so zu sehen:
Er kommt zu Dir und gibt Dir die Chance einem Problembeladenen zu helfen sein System und damit ein Stück der Netcommunity zu verbessern. Du willst auch was von ihm!
Im Übrigen s.o.: „Wer mir unsympathisch kommt, dem antworte ich nicht …“
Das ist natürlich in allen Brettern mehr oder weniger so, aber
die Diskrepanz empfinde ich her als besonders hoch - „schlimmer“
ist es nur im Mietrechtsbrett, in dem GünterW fast
Einzelkämpfer ist und wir alle seine unbegrenzte Geduld und
Motivation viel zu wenig zu schätzen wissen.
IT-Security ist halt auch keine leichte Kost und viele beschäftigen sich nur damit, wenn sie ein Problem haben.
Darüber will ich mich gar nicht beklagen, das ist nunmal so,
Dadurch wird aber auch der einzelne Experte wertvoller. Hast Du kein Ego, das auch mal gestreichelt werden will?
aber das erklärt vielleicht, warum einem hier manchmal Geduld
und Verständnis schwer fallen. Besonders eben in den Fällen,
in denen der Fragesteller alles tut, um eine Antwort so schwer
wie möglich zu machen. Und DAS hat nix mit IT-Sicherheit zu
tun, sondern mit menschlichen Qualitäten.
Sicherlich gibt’s das auch, aber zurückziehen kannst Du Dich immer. Für’s Ärgern wirst Du nicht bezahlt. – Für alles andere allerdings auch nicht.
)
[…]
„Arrangieren“ kann da im Zweifelsfall aber auch heißen, daß
ich sie ignoriere oder ihnen unfreundlich gegenüber stehe.
[…]
So geht das nicht. Wenn Du mit der IT an teuren Anlagen oder
mit der Implikation teurer oder lebensgefährlicher
Konsequenzen beschäftigt bist, brauchst Du einen
Befähigungsnachweis in Form eines Studiums oder
Berufsabschlusses. Aber allein für das Surfen und Chatten, das
eMailen und Downloaden? Das geht doch nicht.
Nun, aber diese Handlungen implizieren auch schon „teure“
Konsequenzen.
In der Einzelheit doch sehr begrenzt.
Sie implizieren nämlich das Risiko des Totalverlustes aller
persönlichen Daten,
Ihrer eigenen …
das massenhafte Verbreiten von Viren etc.,
Das ist wie mit dem Kieselstein, den ein Bergwanderer gedankenlos wegkickt und der dann eine Lawine auslöst, die ein Dorf verschüttet, sich ins Meer ergießt, einen Tsunami auslöst, der dann halb Japan vernichtet.
den Verlust von Privatsphäre usw. usf.
Dieses Risiko geht derjenige, der sich in die Öffentlichkeit begibt, immer freiwillig ein. Wer seine Haustüre nicht schließt, nimmt freiwillig in Kauf, das sich die Nachbarn über seinen Kühlschrank hermachen. Zumindest in der Anarchie.
[…]
für schmales Geld Rettungswagen fahren 
Immerhin, die Johanniter fahren glaube ich nur ehrenamtlich.
[…]
Es gibt hier einen ganze Menge an Experten, die sich
bewundernswert für andere einsetzen, und das zumindest ohne
pekuniären Eigennutz. Das ist in einer geldfixierten
Gesellschaft viel wert.
Deshalb mag ich solche Einrichtungen auch. Und darum sollte man geeignetes Lob auch nicht vergessen.
[…]
Nun, ich bin gespannt, wie schlimm es noch werden muß, damit
mal wirklich was passiert - denk mal allein an die
Vorkommnisse in diesem Jahr bis jetzt: SQLslammer, MS Blaster,
jetzt Swen…
So etwas ist aber das einzige Mittel, um irgendwann auch die letzte Schlaftablette wach zu rütteln.
Dann noch TCPA,
Habe ich nicht mit bekommen, was ist das? Werde ich mal googeln.
kopiergeschützte CDs,
Das wäre ein separates Thema
die steigende Anzahl an nicht gepatchten IE-Lücken,
Damit kann ich noch gut leben. Man lernt die Bugs mit der Zeit immer besser kennen. Letztlich sollte das System so dicht sein, daß die ungepachten Versionen dennoch nicht erreicht werden. Wer weiß schon, welche neuen Bugs er sich mit dem Patch einfängt?
die Spionage-Funktionen in Windows XP…
Warum räumt MS nicht mit den Gerüchten auf? Das ist doch lächerlich.
Aber entweder muß es noch schlimmer kommen, oder die „Wende“
kommt schleichend. Wir werden es hoffentlich erleben!
Ein interessantes Lebensmotto
Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her [Unbekannt]
möchte ich ergänzen
Erst am Ende der Sackgasse zeigt sich der Ausweg
Daß traceroute zu claranet immer in einem Fehler auf einem deutschen Server (ich glaube sogar in Ffm) stecken bleibt, ist mir auch schon aufgefallen. Das ist schon seit Monaten – vielleicht schon immer – so. Sollte man darüber nun glücklich sein oder eher die Jungs auf das Problem aufmerksam machen? Immerhin hat es den zweifelhaften Vorteil, daß man auch kein traceroute zu mir (unter anderem) durchführen kann.
Wieder muß ich jedem, der bis hierhin gelesen hat, für Geduld und Ausdauer danken.
Gruß,
Kristian
PS: Deine Korrektur habe ich zu spät bemerkt und auch keinen wesentlichen Unterschied auf die Schnelle finden können