'Microsoft'Mail II

Hallo,

die Fehlermeldungen können genau so gut echt sein.
Der Versender der Mails kann ja einfach eine falsche Mailadresse als Absender eintragen. :wink:
Kann der empfänger dann nicht gefunden werden, kommt die Mail (samt Anhang) an den vermeintlichen ‚Absender‘ zurück.
Vor ein paar Tagen hatte ich das auch, hat sich nach drei Tagen von selbst gelegt.
(Oder auch nicht ganz von selbst, ich hatte mich an einen Provider gewandt. Ob der erfolgreich war, oder ob es auch so aufgehört hätte, weiß ich nicht.)

cu Rainer

Hallo,

Warum? Wozu HTML-Mails? Jetzt mal von den möglichen Gefahren
abgesehen. Wozu soll HTML in Emails gut sein? Ich finde es
hochgradig überflüssig, da es in erster Linie die Datenmenge
erhöht, ohne einen echten Nutzen zu bringen.

erst mal stimme ich Dir zu, brauche ich auch nicht. Uns hat aber niemand gefragt, gibt es halt.
Lästig wird es, wenn ne wirklich wichtige Mail mit HTML-Code kommt und der Mailclient das nicht anzeigen kann. Dann wird es schwierig, die Information in der Mail zu finden.

cu Rainer

Hallo,

die Fehlermeldungen können genau so gut echt sein.
Der Versender der Mails kann ja einfach eine falsche
Mailadresse als Absender eintragen. :wink:
Kann der empfänger dann nicht gefunden werden, kommt die Mail
(samt Anhang) an den vermeintlichen ‚Absender‘ zurück.

ja, da hast Du vollkommen recht. Das kommt noch dazu - wenn man sich den Header genau ansieht, kann man rausfinden, ob daß eine echte oder eine gefakte Fehlermeldung ist, aber eigentlich ist das egal - einfach löschen kann man beide getrost :smile:

Gruß,

Malte.

Moin Malte,

Nun, meine eMail-Clients lassen mich HTML-Mails gfahrlos
betrachten, was mich daran stört ist eher „philosophischer“
Natur:

eMail ist ein textbasiertes Kommunikationsmedium, gemacht für
plain text.

Ursprünglich schon.

Aber heute ist die eMail tatsächlich der elektronische Brief, der sie früher immer sein wollte. Früher war eine eMail nur eine kurze Notiz. Wie von so einem Notizzettelwürfel. Wichtig war nur der blanke Informationsgehalt („Komme um 6 - Gruß, K.“).
Heute schreibe ich keine Briefe mehr auf dem Papier (außer an meine Mutter), ich besitze gar keine Briefmarken mehr. Ich schreibe nur noch Faxe und eMails. Und die kurzen Notizen per SMS. Heutzutage werden sogar schon Geburtstagsgrüße per SMS versandt …

eMails sind in der Funktion zu einer Zeit entstanden, als man sie so verwendete, wie man heute SMS verwendet und unter diesem Gesichtspunkt war einfacher Text auch genauso sinnvoll, wie er es heute bei SMS ist.

Bei SMS empfinde ich Deine Vorbehalte gegen HTML-eMails adäquat. MMS und SMS mit Bildchen und Überlänge usw. halte ICH für überflüssig.
Aber Briefe schrieb ich noch nie auf Notizzetteln, sondern auf meinem Briefpapier, in meinem Design, mit meinem Logo und Schriftformatierungen, wenn es angebracht erscheint. Zuweilen auch mit echten Smileys und kleinen Bildern (je nach Thema). Eben so, wie ich früher auf Papier geschrieben habe.
Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Spielereien, womöglich gar um Leute wie Dich zu ärgern!

Durch jegliche Form von Dateianhängen wird jede
eMail aufgebläht, durch die Kodierung wird jede angehängte
Binärdatei um ca. ein Drittel größer als sie eigentlich ist.

Stimmt, ist aber meiner Meinung nach tolerierbar. Das ist genauso, wie ein mehrseitiger Brief einen dickeren Briefumschlag erfordert, als ein Notizzettel.

Das hat mit HTML nichts zu tun, gehört aber in diesen Kontext.
HTML in Mails halte ich schlicht für überflüssig und für
Bandbreitenverschwendung.

Analog wären dicke Briefe eine Verschwendung von Post-Ressourcen.

Ich möchte keine HTML-Mails bekommen, weil ich die
a) u.U. manuell aus meinem Spam-Filter rausholen muß und
b) mir sowieso nur den Quelltext ansehe.

Ich finde es ist in Ordnung, wenn das jemand nicht mag.

Alerdings funkioniert es ganz, das Leuten, mit denen man öfter
mailt einfach mitzuteilen. Der Mozilla-Mail-Client bspw. kann
im Adressbuch speichern, ob der Empfänger plain text oder
HTML-Mails wünscht.

Bei meinen Adressbucheinträgen kann ich das auch entsprechend angeben, wenn jemand default nur Text-Mails bekommen will. Und Du wirst staunen, in den ganzen Adressen von meiner Frau und mir (über 100) gibt es nur einen Eintrag (ihre Anwältin), die es so wünscht …

Für den ONU sind HTML-Mails grundsätzlich erstmal gefährlich,

… der Empfang …

denn er setzt idR eine unsichere und schlecht konfigurierte
Software ein und er weiß nunmal nicht, daß eine HTML-Mail von
Dir gefahrlos ist, die von jemand anderem aber nicht.

Das stimmt natürlich. Nur können diejenigen, die privat eMails von mir erhalten, meinen Absender und meinen Betreff in der Regel zuordnen, um zu erkennen, daß diese Mail von mir stammt. Also keine Betreffs wie „Ich bin’s“ oder „Hallo“, „Huhuu“ oder so. Zudem verschicke ich persönlich zertifizierte Mails, es läßt sich also erkennen, wenn sie verstümmelt oder gefälscht wären. Natürlich muß man das erkennen wollen. Die ONUs in meinem Adreßbuch (wahrscheinlich die meisten, zugegeben) fühlen sich durch die Aufforderung zur Empfangsbestätigung und durch das Zertifikat eher gestört, oder tolerieren es großzügig. Wenn jemandem die Authentizität und Sicherheit einer Mail egal ist, dann nützt es auch nichts, wenn ich ihm nur Textmails schickte. Die Wurm-Mail würde er trotzdem öffnen.
Die offiziellen Mails gehen ja in der Regel an Firmen oder Ämter. Und da erwarte ich, daß sie sich gefälligst mit entsprechender Sicherheit umgeben sollen, schließlich haben sie genug Geld dafür.
Hier kommen wir glaube ich zum Punkt: Wer trägt die Verantwortung, der Absender oder der Empfänger? Ich meine: der Empfänger!
Wer Viren schreibt, ist ein Schwein; wer sie sich freiwillig holt, ist entweder unwissend oder selbst Schuld.
Ich bin eindeutig nicht bereit, meine Briefe auf Notizzetteln zu schreiben, nur weil es Leute gibt, die mit ihrer Post nicht umgehen können.

[…]
Mein Mailserver (deidzierter Server im Internet) hat dadurch
höheren Traffic.

Die Post hat auch durch die ganzen Directmailings (Flyer etc) mehr Traffic und sie freut sich darüber.

Spamfilter müssen auf „false positives“ kontrolliert werden.
Und es geht viel Zeit dabei drauf, anderen in diesen Dingen zu
helfen.

Das ist wahr, aber (mal andere Gegenmaßnahmen ignoriert) nur wenn so gut wie alle ein unangreifbares oder wenigstens ein schwer angreifbares System hätten, würden der böse Traffic wirklich abebben. Bis dahin müssen wir alle mehr oder weniger damit leben, ungewollte Post zu erhalten und uns die Mühe machen, sie auszusortieren. Egal ob Hard- oder Softcopy.

Beruf, Studium und Hobby lassen sich da bei mir nicht wirklich
trennen…

Das hab’ ich mir so vorgestellt …

Und nein, es wäre keine große Leere da, wenn
Software ein wenig besser wäre als heute und der User etwas
bedachter. Dann hätte ich mehr Zeit, mich mit anderen Dingen
zu beschäftigen - Baustellen hab ich genug, die auf
Fertigstellung warten. Ich könnte z.B. endlich anfangen an ein
paar Tutorials zu arbeiten. Ich wollte immer mal eins
schreiben „Wie mache ich eine default Windows XP-Installation
halbwegs sicher?“

Würde das dann noch jemand brauchen?

sowie „Wie bekomme ich stressfrei einen
Einstieg in FreeBSD?“

Wat isn ditte? „FreeBSD“? Der B lut S ende D ienst war doch schon immer frei??

Ach, ich hatte immer den Eindruck, daß Dir IT-Security eher
„Spaß“ macht, will heißen: Du sie interessant findest.

Natürlich. Allerdings ist es nicht meine Art von IT-Secrity,
jeden Tag wieder 5 Usern erklären zu müssen, warum HTML-eMails
doof sind und das dann weggewischt zu sehen mit Sprüchen wie
„Aba da kann ich so schön mit bunten Farben und riesengroßen
Bildern und Animationen rumspielen!“.

Ich wollte Deine Argumente nicht „wegwischen“, ich hoffe, ich konnte deutlich machen, daß ich mich schon damit auseinander setzte.

Nur weil ich hier eben auch schon einige Zeit lese, kenne ich
schon die allgemeine Stimmung. Und die ist eben so aggressiv
und oft herablassend, daß einer, der sich den Wissenden
unterlegen fühlt, sich leicht eingeschüchtern läßt und sich
garnicht traut zuzugeben, daß er z.B. „Schlangenöl“ verwendet.

Das ist ein beiderseitiges Problem. Ich schreibe hier jetzt
seit fast zwei Jahren, und ich habe den Eindruck, als sei die
Qualität der Fragen gesunken.

Das kommt vielleicht durch die Öffnung des w-w-w für Suchmaschinen und den leichten Zugang. Dadurch ist natürlich die Masse der neuen User größer und die Postings ein wenig mehr zur Massenware geworden. Die User fühlen sich dann auch anonymer. Erst wenn man einige Wochen hier regelmäßig – wenigstens auf den persönlich interessierenden Boards – mitgelesen hat, bildet sich so langsam im Hinterkopf ein Gesamteindruck und die User, die viele Postings verfassen werden zu Persönlichkeiten. Das ist eigentlich auch bei jeder Community so.

Es gibt ja so etwas wie einen
Verhaltenskodex für Internetforen und Mailinglisten, der wird
jedoch nur allzu häufig mit Füßen getreten,

Das finde ich hier aber schon noch sehr moderat. Der allgemeine Umgangston und die Disziplin beim Posten ist schon noch gutes Niveau. Da kenne ich viel Schlimmeres. Vor allem in Newsgroups und das, obwohl (vielleicht auch weil) die mit ihrer Nettiquette noch viel steifer umgehen.

teils aus Unwissenheit (obwohl das Sachen sind, die imho
selbstverständlich sind),

Nur, wenn man Erfahrung im Umgang mit Foren hat. Heutzutage sind die Pioniere im Rentenalter, und der Durchschnitt hat vielleicht erst seit ein, zwei Jahren einen Rechner. Viele sind Kids. Und wo man leicht mit einsteigen kann, wird beinahe zwangsläufig die Kultur nicht so gepflegt.

teils aus Ignoranz. Da fällt es
mitunter sehr schwer, nicht aggressiv zu werden.

Naja, ich hab’ auch schon mal jemanden, der sein Problem schlecht dargestellt hat, keine Hintergrundinfos geliefert, eigentlich nicht mal 'ne Frage formuliert hat angepflaumt, weil nicht mal grüßen konnte.
Aber ich meinte auch nicht diese Aggression. Ich meinte die Aggression auf höherem Niveau, die Argumentation in der Sache. Also wenn zum Beispiel ein PC-User den Mac seines Gesprächspartners nicht ohne negative Adjektive erwähnen kann. Nicht beleidigend, aber doch herablassend. Wenn der Mac-User von allen Seiten so angesprochen wird, traut sich ein Newbie bestimmt nicht zu erwähnen, daß er auch einen Mac hat. Wie gesagt frei erfundenes Beispiel!

[…] Aber schweigen darf man doch auch mit ruhigem Gewissen, oder?

Du kennst den Begriff „Zustimmung durch Unterlassen“ oder auch
„Pflicht zur Hilfeleistung“? Wer schweigt, macht sich
mitschuldig.

Na komm’, man kann es auch übertreiben, oder? Deshalb mußt Du jeden „Schlangenöl“-Benutzer von den Risiken und Nebenwirkungen seines Tuns überzeugen?

[…]
Genau, und dieses Ideal ist es wert, daß man sich dafür
einsetzt. Und das bedeutet eben auch, nicht einfach die Klappe
zu halten.

Also Hilfeleistung in Form von Überzeugung zu Open Source Software, weil es Deine Überzeugung ist?

Natürlich ist das eine Gratwanderung, man verfällt
leicht einem gewissen Missionierungsdrang.

Ja, doch. Wenn’s etwas zu verdienen gäbe, würde man es wahrscheinlich Schleichwerbung nennen wollen.

Aber wenn hier jemand postet, fragt er ja von sich aus,

Nur zuweilen fragt er etwas ganz anderes und wird dann erst dahin geführt.

weil er etwas wissen will oder ein Problem hat. Dann ist das imho
erlaubt,

Erlaubt! Was heißt hier „erlaubt“? Es gibt doch in diesem Sinne kein „Erlaubt“ oder „Verboten“ und ich habe dies schon gar nicht zu entscheiden.

denn ich weigere mich, eine stumpfe Antwortmaschine
zu sein.

Das will doch gar keiner.

Wenn jemand fragt „wie kann ich mein Outlook sicher
einsetzen?“ wird er sicherlich einige Hinweise zur
Konfiguration von Outlook bekommen, aber es ist imho eine
genauso wichtige und richtige Antwort, diesen Jemand zu
hinterfragen, ob er wirklich Outlook einsetzen MUSS und auf
Alternativen hinzuweisen.

Wenn beides stattfindet, ok.
Wenn nur Letzteres, dann eigentlich nicht, sondern es ist auch eine Form der Ignoranz. Der hat ja gar keine Alternativen wissen wollen.
Wenn ich Frage „Wie tune ich am besten meinen OPEL“, dann nützt mir die Antwort „Kauf Dir einen FORD“ überhaupt nichts. Und wenn ich dann obendrein gesagt bekomme, wie schlecht es generell und ganz speziell zum Tunen ist, einen OPEL zu fahren, bereue ich es, diese Frage überhaupt gestellt zu haben. Wenn gleich mehrere so antworten, ist es irgendwann peinlich, zugegeben zu haben, einen OPEL zu besitzen und ich flüchte aus dem vermeintlichen FORD-Nest. Weil ich will meinen OPEL (notfalls heimlich) behalten.

Letzteres wäre quasi die Behandlung
der Ursache, und nicht nur der Symptome.

*gg* MS ist auch eine Krankheit, allerdings heißt sie dann ausgeschrieben „Multiple Sklerose“.

[- Zippen ausführbaren Codes -]

Dazu eine andere Idee: Kennst Du die daemontools?

Habe ich von gehört, allerdings habe ich auf dem Hauptrechner virtuelle Laufwerke von CloneCD™, Nero™ und VirtualCD™, das müßte ja auch gehen.

Damit kannst
Du (Freeware) virtuelle CD-ROM-Laufwerke einrichten. Das
bedeutet, daß die Daten irgendwo als bspw. ISO-Image
rumliegen, Du sie aber schnell und unkompliziert als virtuelle
CD mounten kannst und sie damit dann sofort zu Verfügung
stehen. Heisst also, daß Du Deine Installtionsdateien oder
Daten oder was auch immer mit einem Brennprogramm Deiner Wahl
zu einem unterstützten CD-Image brennen würdest, dieses Image
dann irgendwo ablegst und bei Bedarf mit zwei Mausklicks
mountest. Das hat gegenüber ZIP den Vorteil, daß die Daten bei
Bedarf schneller zur Verfügung stehen und zu Backupzwecken
leicht „brennbar“ sind.

Vielen Dank, das ist eine hervorragende Idee! Das ich da noch nicht drauf gekommen bin. Stimmt eigentlich. Allerdings ist diese Partition, in der sich die ganzen SetUps befinden 2GB groß. Also müßte ich sie aufteilen. Das geht noch, sie sind ja eh’ thematisch in Ordnern aufgeteilt.
Bei dieser Gelegenheit ist mir aber ein anderes Problem eingefallen:
Was mache ich mit der Windows™-CD-Kopie? Ich installiere generell von der Festplatte, weils einfacher und schneller geht und ich mir keinen Kopf um den CD-ROM-Treiber und das Diskettenlaufwerk machen muß. Auf der Win98SE-„CD“ sind zwar die meisten Dinge in .CAPs, aber es liegen da auch 3 .COM-, 8 .EXE-, 7 .BIN-, 3 .WAV- und 2 .TXT-Dateien herum. Wenn ich die zippe oder in Images verpacke, kann ich das Win-Setup nicht mehr über DOS starten. Das muß ich aber können.

Nachteil ist jedoch, das keine
Kompression und kein Passwortschutz zur Verfügung stehen.

Das ist nicht so wild.

[- ONU-Definitionen -]

Das sind sogar Menschen, denen es egal ist, wo das Bremspedal
ist, schliesslich brauchen sie zum Fahren ja nur das Gaspedal.

Der war gut. *lol*

[…]
Aber tatsächlich ist das Schutzniveau vieler Firmen
erschreckend niedrig. Naja. Alles potentielle Kunden von mir,
wenn ich fertig bin mit dem Studium :smile:

Na dann sei doch froh, daß Deine Zukunft gesichert ist :wink:

[…]

Wichtiger als die eingesetzte Software an sich ist es, sich
selbst und sein Verhalten zu hinterfragen.

Genau so isses. Und wie bringen wir das nun der Allgemeinheit bei, ohne und gegen die Medien mit der ganzen Sorglos-Werbung?

Wenn einer sagt
„Ich nutze den IE, denn ich weiß um seine Stärken und
Schwächen und habe mich dann dafür entschieden“, ist das doch
wunderbar. Dann bin ich da raus. Verständnislos, aber raus.

Warum? Auch der muß ja lernen, den iE richtig einzustellen. Zum Beispiel die umfangreichen Möglichkeiten in der Feineinstellung der Internetoptionen. Das bringen noch nicht einmal die PC-Magazine erschöpfend. Jeder weiß ein bißchen was, keiner alles. Da ist Deine Marktlücke!

[…]

Schauen wir mal, was Microsoft noch so für uns bereit hält :smile:
Irgendwann kommt der Tag, an dem auch Du die Schnauze voll
hast :wink:)
[Offenbarung des Malte, 10,1-2]

Oder ich kenne irgendwann die Produkte besser, als ihre Hersteller …

[…]
IMAP lohnt sich nur, wenn Du viel Speicherplatz zur Verfügung
hast.

Auf dem Mailserver.

Dann alerdings hat es den Vorteil, daß Du Deinen Mailtraffic
reduzierst, ein quasi kostenloses Backup auf dem Server
bekommst, Deine Mails von überall auf der Welt bearbeiten
kannst und völlig unabhängig vom verwendeten Client oder
Betriebssystem bist. Über IMAPS das ganze dann noch
verschlüsselt und authentifiziert und fertig.

Also Du meinst die Mails bleiben generell nur auf dem Mailserver? Und werden nur online bearbeitet?

Ich finde das sehr angenehm, weil bei mir eben genau Client
und Betriebssystem variieren und ich sowohl von der Uni aus
als auch aus der Firma oder wenn ich bei meiner Freundin bin
vollen Zugriff auf meine Mails habe.

Ok, jeder wie er’s braucht. Mag für Dich praktisch sein. Ich bearbeite meine Mails eigentlich bislang lieber offline. Nur die Vorsortierung mache ich online, weil ich mir den Müll ja nicht erst in die Bude holen muß, um ihn dann wieder zu entsorgen. Und wenn’s mal schnell gehen muß, schreibe ich auch schon mal online. Aber ich will meine Daten bei mir haben, nicht im Netz. Mails werden bei mir auch wie Briefe und Faxe, also als allgemeiner Schriftverkehr registriert und einzeln digital abgelegt. Lediglich bestimmte Mails (Newsletter, Forenbenachrichtigungen, Empfangsbestätigungen, Unzustellbarkeitsmeldungen, eBay-Tagesmeldungen usw.) werden einfach nur im Outlook aufbewahrt. Sogar diese Postings hier schreibe ich offline, weil das dauert ja Stunden, in denen ich eigentlich keine neuen Daten anfordere.
Allerdings mußte ich bislang auch für meine Online-Zeit bezahlen. Demnächst wird es das Datenvolumen sein. Da ich aber kaum sauge, denke ich, daß sich das sehr in Grenzen halten wird.
Die neuen Mails kann ich auch von jedem Ort der Welt bearbeiten, wenn ich nur ins Netz kann. Das reicht mir eigentlich. Zumal ich mich in den letzten und nächsten Jahren eh’ kaum weit von Hause entfernen kann.

[…]

Ja, web.de macht das seit einer Weile, allerdings in der
FreeMail Variante auf 12MB und 500 Mails max. beschränkt, was
imho nicht reicht, um komplett umzusteigen :wink: Mein Postfach
ist jedenfalls gerade 600 MB groß.

Ja, mir würde das auch nicht reichen, zumal ja das Volumen ständig anwächst. Allein mein ausgefiltertes Volumen liegt schon ständig bei ca. 100-125 Mails, weil ich sie 30 Tage aufbewahre.

[…]

DSL ist super :smile: Deine Bedenken (die btw. durch das
mangelhafte Rechte-Konzept von Windows bedingt sind :wink:) sind
berechtigt. Ich mache das so, daß mein Modem (hab kein ISDN)
defaultmäßig ausgeschaltet ist. Zum faxen knippse ich es halt
an. In Deinem Fall wird das nicht möglich sein, also bleibt
Dir nur „Kabel raus“ - was aber je nach Verwendung ein
vertretbarer Aufwand sein sollte.

„Kabel raus“ hieße aber auch DSL weg, weil das geht doch über’s selbe Kabel (Fritz!Card DSL SL). Aber ich kann an der Telefonanlage analoge Telefone anschließen, vielleicht kann ich da auch mein gutes altes externes 56k-Modem anschließen? Und dann den ISDN-Kanal der Fritz! abstellen? Na mal sehen, ich werde schon noch rausfinden, was praktikabel ist. Noch habe ich es nicht.

Nur
diejenigen, die sowieso schon innerlich auf der Suche nach
einem „Besseren eMail-Client mit rattenscharfen Features“
sind. Das ist aber, glaube ich, nicht Deine Zielgruppe.

Nun, eigentlich sind genau die meine Zielgruppe. Die, die noch
nicht wissen, daß sie was anderes suchen, kann ich nur
anstupsen - mehr wäre eine Sysiphusarbeit, die ich mir nicht
wirklich aufbürden will (meistens). Wer sich helfen lassen
will, dem ist nicht zu helfen.

Ich nehme an, Du meinst „wer sich nicht helfen lassen will“ …

Wer hier ein Posting liest, will weiter lesen – hier! Da ist
der Klick auf „Weiter“ das gerade noch akzeptierte Maß an
Eigenleistung.

Diesbzgl. bemerke ich an mir eine gewisse Gleichgültigkeit,
die sich einstellt. Irgendwann ist es mir egal, ob sich ein
User selbst ins Verderben stürzt - er wird wiederkommen, wenn
er sich das erste Mal die Finger verbrannt hat.
Manche Erfahrungen muss man machen,

Das ist sicherlich ein gesundes Maß an Selbstschutz. Außerdem letztlich auch pädagogisch effektiver. Du kannst einem kleinen Kind so oft erzählen wie Du willst, daß es sich die Finger in der Tür klemmen wird. Erst wenn das passiert ist, wird der Schmerz das Kind lehren. Du hättest Dir die Warnungen sparen können. Einmal gewarnt reicht völlig. Da paßt dann auch wieder:

[…]

Da sagt man „Siehst Du, das
nächste Mal hörst Du besser oder probierst mal
Brain®.“ und gut ist’s. Der soll sich doch von
jemand anders helfen lassen.

Das wird von einigen hier schon als jener „aggressive Ton“
aufgefasst. Das nur nebenbei.

Ich denke da kommt es dann auf die Formulierung an. Eine zurückhaltende und wohlwollende Haltung bewirkt hier mehr Nachdenken, als ein krasses „Ätsch, Du Depp!“.

Oder Du bist ein hilfsbereiter, netter Mensch, der jedem aus
der Patsche zu helfen versucht, wie es auch der christliche
Gedanke ist, dann vergiß’, daß Du ihn zuvor gewarnt hast. Aber
versäume nicht weiter zu warnen, denn das ist Deine Aufgabe.

Ich helfe gern und nahezu unermüdlich denen, die es nicht
besser wissen, und die mir ein Grundmaß an Respekt und
Freundlichkeit entgegenbringen.

Das steht Dir auch zu. Wer mir unsympathisch kommt, dem antworte ich nicht, schließlich bin ich ja auch nicht persönlich gemeint. Außerdem braucht auch nicht jeder Text eine „Antwort“. Dazu sollte ich vielleicht mal erwähnen, auf diesem Board ist es erst der zweite Thread, an dem ich mitschreibe, auf anderen Boards habe ich mich schon häufiger verewigt.

Ich helfe nicht gerne denen, die mich etwas fragen und mir
dann bei der Antwort nicht zuhören.

Im Reallife kriege ich da auch regelmäßig die Krise und werde dann schon mal etwas unwirsch. Im Forum fällt mir das nicht unbedingt auf. Wenn jemand nicht antwortet, heißt das ja nicht, daß er es nicht gelesen hat. Ein „Danke [owT]“ kann man glaube ich nicht erwarten, obwohl es freundlicher wäre.

Ich will kein Danke, kein „Du bist der Grösste“ oder sonstwas.
Ich will, daß das Problem gelöst wird.

Das bekommst Du halt nur nicht unbedingt mit. Feedback ist im negativen Fall wesentlich wahrscheinlicher. Das scheint undankbar. Aber ich glaube, das liegt an einer allgemeinen Umgangsart in der Gesellschaft. Wenn jemand mit Firmen oder Behörden einen Schriftwechsel hat, dann endet der meistens mit dem letzten Schreiben der Institution, wenn es den gewünschten Effekt bringt. Kaum einer schreibt dann noch mal ein „Danke“ oder wenigstens eine Bestätigung der Erledigung. Das ist eigentlich eine Unart, aber wahrscheinlich den Institutionen eher recht, weil sie sonst noch mehr Papier zu bearbeiten hätten, das ja dann effektiv ohnehin nichts mehr bringt. Wenn sich einer nicht mehr rührt, wird von der Erledigung ausgegangen. Das hat natürlich auch den umgekehrten Effekt, daß man dran bleiben muß, wenn man etwas erreichen will.

Das funktioniert bloß nicht, wenn mir mein Gegenüber nicht
zuhört oder nicht mitdenkt, deshalb ist das dann vergeudete
Zeit, die ich an anderer Stelle hätte sinnvoller einsetzen
können. Und vergeudetet Zeit ärgert mich.

Naja, hier würde mich an Deiner Stelle mehr die geistige Mühe ärgern, daß ich mich damit quasi umsonst beschäftigt habe. Vergeudete Zeit ärgert mich nur im Zusammenhang mit den Medien. Und da bin ich richtig sauer!

[…]

Manchmal wäre das durchaus in meinem Sinne :wink:))

*bg*

[…]

Das ist ein Problem, bei dem ich meistens beide Seiten gut
verstehen kann - sowohl den ängstlichen User als auch den
„pampigen“ Antworter.

Ja, verstehen kann ich auch beide Seiten, aber meine Intention ist, die Effektivität zu verbessern. Und das setzt voraus, daß das Wissen der Amwenigstenwissenden am stärksten gefördert wird. Nicht, daß sich die Wissenden gegenseitig bestätgen. :smile:

[…]

Für diesen Fall habe ich in Bezug auf Firewalls bspw. zwei
Papers geschrieben, eines speziell über Personal Firewalls und
eines über Firewalls allgemein - beide imho mit wenig Mühe für
jeden lesbar, der ein Grundinteresse mitbringt. Wo sogar das
fehlt, müssen andere ran…

Hier habe ich eigentlich die Links zu Deinen .PDFs vermißt …
Wir schreiben hier ja keine PMs, sondern vor allem für die Leser.

[…] Ich halte es für unabdingbar, genau diese
Gegenfrage zu stellen:

„Wovor hast Du Angst?“

Um eben aus einem diffusen Unwohlsein ein Bewusstsein für
Risiken zu machen.

Machst Du aber nicht. Der arme Mensch kann sein Unwohlsein gar nicht beschreiben. Der kann nicht beschreiben, was er befürchtet, weil er eigentlich gar nicht weiß, was er befürchtet. Er hat irgendwo irgendwas gehört und weiß nur noch, was es bei ihm für ein Gefühl erzeugt hat. Mit der Frage, die so einfach scheint, beschämst Du ihn, verunsicherst ihn und schlägst ihn häufig in die Flucht.

Wie gesagt: Die Gruppe „Mach mich sicher, wie und warum ist
mir doch egal!“ ist nicht meine Zielgruppe.

Sollte sie aber sein, weil die sind einerseits die größere Gruppe, andererseits bergen sie das größere Gefahrenpotential.

Meine Zielgruppe ist „Erklär mir kurz und verständlich, was es
für Gefahren gibt und was ich tun muß, um mich davor
einigermaßen zu bewahren.“.

Das sind ja schon User, die gedanklich auf dem richtigen Weg sind. Die holen sich ihre Informationen eher auch wenn es Mühe kostet, als die erste Gruppe.

Es gibt von letzterer zuviele, als
daß ich mich um erstere kümmern wollte.

Die zweite Gruppe sind die, die sich sorgen, daß womöglich IHR Rechner Würmer verschickt. Die wollen das nicht, die empfinden schon ein gewisses Maß an Verantwortung für Ihre mögliche Beteiligung an dem Problem.
Aber die erste Gruppe weiß noch nicht einmal, daß es diese Möglichkeit geben könnte. Für die sind Viren, Würmer, Scripte, Firewalls usw. böhmische Dörfer, utopische Begriffe, von denen sie überhaupt keine Vorstellung haben. Das sind Menschen die kaum ihr Betriebssystem von ihrer Software unterscheiden können. Und diese Gruppe wurschtelt immer weiter und weiß gar nicht, was sie möglicherweise anrichtet.
In meiner Nachbarschaft wohnt eine dreiköpfige Schwulen-WG, alles Jungs zwischen 18 und 28, eigentlich keine dummen Menschen. Jeder hat einen Rechner, man geht über einen Router per DSL ins Netz. Die Chatten wie blöd, sind rund um die Uhr online, saugen in P2P-Netzwerken und surfen bei Anbietern schwuler Fotos usw. Irgendwann habe ich mal in einer Unterhaltung beiläufig das Wort „Firewall“ erwähnt. Alle drei fragten mich, was das sei. – !!! – Aber alle paar Wochen ist ein Freund von mir bei denen, weil wieder irgendein Rechner nicht mehr läuft …

[…]
[…gute Fragen…]

Schreib solch ein Paper. Du kannst das! :smile:

Wenn Du willst, schreib ich Dir vielleicht die Fragen, die Antworten möchte ich nicht formulieren. Zumal ich nicht ausreichend Ahnung habe, um alles korrekt zu beantworten. Ich bemühe mich generell nur zu posten, was ich weiß oder wenigstens zu wissen glaube bzw. was meine Überzeugung ist. Einfach abschreiben oder nachplappern ist nicht meine Art.

[- Datei und Druckerfreigabe bei Win98SE -]

[…] Da würde ich zur Sicherheit aber nochmal
im Win98-Brett nachfragen, vielleicht ist da jemand, der das
besser weiß als ich.

Mach ich, danke.

[- Ängstliche ONUs -]
So funktioniert das ganze Forum (naja, zumindest die Boards,
die ich lese), warum nicht auch dieses Board?

Hm, ich glaube, Du tust diesem Brett ein wenig Unrecht. Schau
Dir die aktuellen threads an, die laufen doch so ab, oder
nicht?

Ja, nur nicht die zum Thema „Schlangenöl“. Und dieses Thema ist das grundlegende. Die anderen Threads sind immer speziell zu einem singulären Problem, so wie dieser hier auch ursprünglich. Das wird auch gut bearbeitet, die „echten“ Experten sind da auch weniger gefordert und geben offensichtlich anderen auch mal die Chance zu antworten. Das ist schon gut so. Nur bei dem Basisthema der IT-Security („Schlangenöl“) schwätzen sich immer die Gemüter heiß. Jedenfalls soweit mein Eindruck.

Ein Problem hier ist, daß hier viele völlig unterschiedliche
Kenntnisstände aufeinandertreffen.

Das ist gut! So potenziert sich das Gesamtwissen schneller. Auch wenn’s in der Diskussion manchmal schwierig erscheint. Das ist wie mit Beton:
nur mit Sand und Kies wird es fest. Die verschieden großen Körner ergeben den Zusammenhalt. Gleich große Körner sind wie Wasser (siehe Pyramiden).

Die Zahl derer, die wirklich Profis in Sachen IT-Security
sind, ist gering, und die Ignoranz mancher User unendlich.

Mag sein. Manchmal muß man schon ein dickes Fell haben, klar. Aber man kann den Leuten auch etwas beibringen. Nur mit der Zeit und der größtmöglichen Geduld wird es besser. Du hast eine Haltung in der Art, der Problembeladene will etwas von Dir (die Lösung). Versuch es mal so zu sehen:
Er kommt zu Dir und gibt Dir die Chance einem Problembeladenen zu helfen sein System und damit ein Stück der Netcommunity zu verbessern. Du willst auch was von ihm!
Im Übrigen s.o.: „Wer mir unsympathisch kommt, dem antworte ich nicht …“

Das ist natürlich in allen Brettern mehr oder weniger so, aber
die Diskrepanz empfinde ich her als besonders hoch - „schlimmer“
ist es nur im Mietrechtsbrett, in dem GünterW fast
Einzelkämpfer ist und wir alle seine unbegrenzte Geduld und
Motivation viel zu wenig zu schätzen wissen.

IT-Security ist halt auch keine leichte Kost und viele beschäftigen sich nur damit, wenn sie ein Problem haben.

Darüber will ich mich gar nicht beklagen, das ist nunmal so,

Dadurch wird aber auch der einzelne Experte wertvoller. Hast Du kein Ego, das auch mal gestreichelt werden will?

aber das erklärt vielleicht, warum einem hier manchmal Geduld
und Verständnis schwer fallen. Besonders eben in den Fällen,
in denen der Fragesteller alles tut, um eine Antwort so schwer
wie möglich zu machen. Und DAS hat nix mit IT-Sicherheit zu
tun, sondern mit menschlichen Qualitäten.

Sicherlich gibt’s das auch, aber zurückziehen kannst Du Dich immer. Für’s Ärgern wirst Du nicht bezahlt. – Für alles andere allerdings auch nicht. :wink:)

[…]
„Arrangieren“ kann da im Zweifelsfall aber auch heißen, daß
ich sie ignoriere oder ihnen unfreundlich gegenüber stehe.

[…]

So geht das nicht. Wenn Du mit der IT an teuren Anlagen oder
mit der Implikation teurer oder lebensgefährlicher
Konsequenzen beschäftigt bist, brauchst Du einen
Befähigungsnachweis in Form eines Studiums oder
Berufsabschlusses. Aber allein für das Surfen und Chatten, das
eMailen und Downloaden? Das geht doch nicht.

Nun, aber diese Handlungen implizieren auch schon „teure“
Konsequenzen.

In der Einzelheit doch sehr begrenzt.

Sie implizieren nämlich das Risiko des Totalverlustes aller
persönlichen Daten,

Ihrer eigenen …

das massenhafte Verbreiten von Viren etc.,

Das ist wie mit dem Kieselstein, den ein Bergwanderer gedankenlos wegkickt und der dann eine Lawine auslöst, die ein Dorf verschüttet, sich ins Meer ergießt, einen Tsunami auslöst, der dann halb Japan vernichtet.

den Verlust von Privatsphäre usw. usf.

Dieses Risiko geht derjenige, der sich in die Öffentlichkeit begibt, immer freiwillig ein. Wer seine Haustüre nicht schließt, nimmt freiwillig in Kauf, das sich die Nachbarn über seinen Kühlschrank hermachen. Zumindest in der Anarchie.

[…]
für schmales Geld Rettungswagen fahren :wink:

Immerhin, die Johanniter fahren glaube ich nur ehrenamtlich.

[…]
Es gibt hier einen ganze Menge an Experten, die sich
bewundernswert für andere einsetzen, und das zumindest ohne
pekuniären Eigennutz. Das ist in einer geldfixierten
Gesellschaft viel wert.

Deshalb mag ich solche Einrichtungen auch. Und darum sollte man geeignetes Lob auch nicht vergessen.

[…]
Nun, ich bin gespannt, wie schlimm es noch werden muß, damit
mal wirklich was passiert - denk mal allein an die
Vorkommnisse in diesem Jahr bis jetzt: SQLslammer, MS Blaster,
jetzt Swen…

So etwas ist aber das einzige Mittel, um irgendwann auch die letzte Schlaftablette wach zu rütteln.

Dann noch TCPA,

Habe ich nicht mit bekommen, was ist das? Werde ich mal googeln.

kopiergeschützte CDs,

Das wäre ein separates Thema

die steigende Anzahl an nicht gepatchten IE-Lücken,

Damit kann ich noch gut leben. Man lernt die Bugs mit der Zeit immer besser kennen. Letztlich sollte das System so dicht sein, daß die ungepachten Versionen dennoch nicht erreicht werden. Wer weiß schon, welche neuen Bugs er sich mit dem Patch einfängt?

die Spionage-Funktionen in Windows XP…

Warum räumt MS nicht mit den Gerüchten auf? Das ist doch lächerlich.

Aber entweder muß es noch schlimmer kommen, oder die „Wende“
kommt schleichend. Wir werden es hoffentlich erleben!

Ein interessantes Lebensmotto

Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her [Unbekannt]

möchte ich ergänzen

Erst am Ende der Sackgasse zeigt sich der Ausweg

Daß traceroute zu claranet immer in einem Fehler auf einem deutschen Server (ich glaube sogar in Ffm) stecken bleibt, ist mir auch schon aufgefallen. Das ist schon seit Monaten – vielleicht schon immer – so. Sollte man darüber nun glücklich sein oder eher die Jungs auf das Problem aufmerksam machen? Immerhin hat es den zweifelhaften Vorteil, daß man auch kein traceroute zu mir (unter anderem) durchführen kann.

Wieder muß ich jedem, der bis hierhin gelesen hat, für Geduld und Ausdauer danken.

Gruß,
Kristian

PS: Deine Korrektur habe ich zu spät bemerkt und auch keinen wesentlichen Unterschied auf die Schnelle finden können

Hi,

eMail ist ein textbasiertes Kommunikationsmedium, gemacht für
plain text.

Ursprünglich schon.

Aber heute ist die eMail tatsächlich der elektronische Brief,
der sie früher immer sein wollte.

Aber Briefe schrieb ich noch nie auf Notizzetteln, sondern auf
meinem Briefpapier, in meinem Design, mit meinem Logo und
Schriftformatierungen, wenn es angebracht erscheint. Zuweilen
auch mit echten Smileys und kleinen Bildern (je nach Thema).
Eben so, wie ich früher auf Papier geschrieben habe.
Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Spielereien, womöglich gar
um Leute wie Dich zu ärgern!

Du kannst leider nicht nur das Sinnvolle zulassen und die Spielereen und Ärgernisse aussperren - man muß entweder alles oder nichts nehmen, ich persönlich nehme lieber nichts davon - plain text bietet mir genügend Möglichkeiten zu strutkturieren oder hervorzuheben.
Zusätzlich lernt man dadurch noch, auf Worte und Formulierungen zu achten, und sich auf’s Wesentliche zu beschränken. Das ist effektiv.
Allerdings könnte ich mich mit einem Format anfreunden, welches bspw. die hier im Forum erlaubten Tags erlaubt, andere Spielereien jedoch nicht.

Durch jegliche Form von Dateianhängen wird jede
eMail aufgebläht, durch die Kodierung wird jede angehängte
Binärdatei um ca. ein Drittel größer als sie eigentlich ist.

Stimmt, ist aber meiner Meinung nach tolerierbar. Das ist
genauso, wie ein mehrseitiger Brief einen dickeren
Briefumschlag erfordert, als ein Notizzettel.

Nicht ganz - dadurch wird mir Traffic aufgezwungen, den ich evtl. gar nicht haben will. In meinem Fall Traffic zu meinem Server, den ich bezahlen muß(!), in anderen Fällen Minutenpreise für den Internetzugang.

Die „bessere“ Lösung für alle ist da FTP, welches ja auch _das_ File Transfer Protocol ist - wenn man ein File hochlädt (kostenlosen Webspace gibt’s ja zuhauf) und den Link verschickt, bleibt die Entscheidung beim Empfänger, ob und wann er das herunterlädt.
Aber das ist wohl „zu kompliziert“.

Das hat mit HTML nichts zu tun, gehört aber in diesen Kontext.
HTML in Mails halte ich schlicht für überflüssig und für
Bandbreitenverschwendung.

Analog wären dicke Briefe eine Verschwendung von
Post-Ressourcen.

Bei Postversand zahlt aber der Sender. Hier zahlt der Empfänger, so oder so.

Für den ONU sind HTML-Mails grundsätzlich erstmal gefährlich,

Wenn jemandem die Authentizität und Sicherheit
einer Mail egal ist, dann nützt es auch nichts, wenn ich ihm
nur Textmails schickte. Die Wurm-Mail würde er trotzdem
öffnen.

Naja, es gehört schon etwas mehr dazu, ein Attachment zu öffnen, als sich eine HTML-Mail anzusehen.

Mein Mailserver (deidzierter Server im Internet) hat dadurch
höheren Traffic.

Die Post hat auch durch die ganzen Directmailings (Flyer etc)
mehr Traffic und sie freut sich darüber.

Ja, mein Provider auch, der lässt sich das nämlich von mir bezahlen.

sowie „Wie bekomme ich stressfrei einen
Einstieg in FreeBSD?“

Wat isn ditte? „FreeBSD“? Der
B lut S ende D ienst war doch schon immer
frei??

Ein freies Unix-Derivat, „so ähnlich wie Linux“ (dafür werden mich die BSDler erschlagen), aber „besser“ als Linux (dafür werden mich die Linuxer erschlagen :wink:). http://www.freebsd.org/

Natürlich. Allerdings ist es nicht meine Art von IT-Secrity,
jeden Tag wieder 5 Usern erklären zu müssen, warum HTML-eMails
doof sind und das dann weggewischt zu sehen mit Sprüchen wie
„Aba da kann ich so schön mit bunten Farben und riesengroßen
Bildern und Animationen rumspielen!“.

Ich wollte Deine Argumente nicht „wegwischen“, ich hoffe, ich
konnte deutlich machen, daß ich mich schon damit auseinander
setzte.

Ja, DU. Ich meinte damit auch ausdrücklich nicht dich. Aber auf „die anderen Zigtausenden“ trifft das mitunter zu.

Es gibt ja so etwas wie einen
Verhaltenskodex für Internetforen und Mailinglisten, der wird
jedoch nur allzu häufig mit Füßen getreten,

Das finde ich hier aber schon noch sehr moderat. Der
allgemeine Umgangston und die Disziplin beim Posten ist schon
noch gutes Niveau. Da kenne ich viel Schlimmeres. Vor allem in
Newsgroups und das, obwohl (vielleicht auch weil) die mit
ihrer Nettiquette noch viel steifer umgehen.

In der Tat, aber ist der hier eher außergewöhnlich freundliche Ton ein Grund, Grundregeln der Höflichkeit zu ignorieren?

teils aus Unwissenheit (obwohl das Sachen sind, die imho
selbstverständlich sind),

Nur, wenn man Erfahrung im Umgang mit Foren hat. Heutzutage
sind die Pioniere im Rentenalter, und der Durchschnitt hat
vielleicht erst seit ein, zwei Jahren einen Rechner. Viele
sind Kids. Und wo man leicht mit einsteigen kann, wird beinahe
zwangsläufig die Kultur nicht so gepflegt.

Ja, leider. Allerdings beschränken sich diese Regeln doch gar nicht mal nur auf’s Internet. Du gehst ja auch nicht in den Supermarkt, schreist laut „Ich will was zu Essen!“ und beschwerst Dich dann, daß Dich ein Mitarbeiter fragt, was Du denn genau suchst, ob Du Diabetiker bist etc. pp. Und Du kämst auch nicht auf die Idee, zu einer KFZ-Werkstatt zu gehen und zum Meister zu sagen „Mein Auto steht zu Hause in der Garage und ist kaputt. Warum? Und wie kann ich das selber reparieren? Und bitte alles kostenlos! JETZT!“. Aber im Internet ist genau das die Haltung viel zu vieler User.

[…] Aber schweigen darf man doch auch mit ruhigem Gewissen, oder?

Du kennst den Begriff „Zustimmung durch Unterlassen“ oder auch
„Pflicht zur Hilfeleistung“? Wer schweigt, macht sich
mitschuldig.

Na komm’, man kann es auch übertreiben, oder? Deshalb mußt Du
jeden „Schlangenöl“-Benutzer von den Risiken und
Nebenwirkungen seines Tuns überzeugen?

In Grenzen, also nicht jeden und nicht immer - ja sicher. Siehe oben, manche muß man einfach machen lassen, aber ich denke, es wäre verantwortungslos, nicht zumindest darauf hinzuweisen.

Genau, und dieses Ideal ist es wert, daß man sich dafür
einsetzt. Und das bedeutet eben auch, nicht einfach die Klappe
zu halten.

Also Hilfeleistung in Form von Überzeugung zu Open Source
Software, weil es Deine Überzeugung ist?

Nicht nur Überzeugung, sondern auch knallharte Fakten sprechen dafür.

Aber wenn hier jemand postet, fragt er ja von sich aus,

Nur zuweilen fragt er etwas ganz anderes und wird dann erst
dahin geführt.

Ja - normal, oder?

denn ich weigere mich, eine stumpfe Antwortmaschine
zu sein.

Das will doch gar keiner.

Nun, nichts anderes ist man aber, wenn man lediglich diese Art Antwort zulässt. Ein Beispiel: Jemand schreibt „Gibt’s eigentlich Nadeldrucker mit USB-Anschluß?“. Nun gibt es mehrere korrekte Antworten:

a) „Ja.“
b) „Klar, für € 2000 und zwar hier: [beliebiger Link]“
c) „Natürlich. Wieviel Nadeln soll er denn haben, muß er Farbe können, was darf er max kosten, und wofür möchtest Du ihn einsetzen? Hast Du über Alternativen nachgedacht?“

Ich empfinde die ersten beiden Antworten als stumpf und nicht hilfreich, obwohl sie sicher richtig sind. Wenn ich jemandem wirklich helfen möchte, wären sie definitiv unter meinem Niveau - hinzu kommt, daß die Frage so schon unzureichend gestellt ist. Ich glaube, es ist nicht zuviel verlangt, wenn der Fragesteller sich genau diese Fragen vorher selbst beantwortet und sich entsprechend etwas mehr Mühe gibt.

Wenn jemand fragt „wie kann ich mein Outlook sicher
einsetzen?“ wird er sicherlich einige Hinweise zur
Konfiguration von Outlook bekommen, aber es ist imho eine
genauso wichtige und richtige Antwort, diesen Jemand zu
hinterfragen, ob er wirklich Outlook einsetzen MUSS und auf
Alternativen hinzuweisen.

Wenn beides stattfindet, ok.
Wenn nur Letzteres, dann eigentlich nicht, sondern es ist auch
eine Form der Ignoranz. Der hat ja gar keine Alternativen
wissen wollen.

Nun, bei den „kritischen Themen“ hier, vornehmlich Personal Firewalls, Browser und eMail-Clients, kann ich meist nur Letzteres leisten, weil ich mich der meist eingesetzten Software selbst nicht sonderlich gut auskenne. Das müssen dann eben andere übernehmen.

Letzteres wäre quasi die Behandlung
der Ursache, und nicht nur der Symptome.

*gg* MS ist auch eine Krankheit, allerdings heißt sie
dann ausgeschrieben „Multiple Sklerose“.

-) Da streiten sich die Geister…

Dazu eine andere Idee: Kennst Du die daemontools?

Habe ich von gehört, allerdings habe ich auf dem Hauptrechner
virtuelle Laufwerke von CloneCD™, Nero™ und VirtualCD™, das
müßte ja auch gehen.

Ja, wenn die komfortabel sind - klar.

Was mache ich mit der Windows™-CD-Kopie? Ich installiere
generell von der Festplatte, weils einfacher und schneller
geht und ich mir keinen Kopf um den CD-ROM-Treiber und das
Diskettenlaufwerk machen muß. Wenn ich die
zippe oder in Images verpacke, kann ich das Win-Setup nicht
mehr über DOS starten. Das muß ich aber können.

Die daemontools können das selbstverständlich auch via Kommandozeile:
http://www.daemon-tools.cc/portal/daemonhelp.php?hel…
CD-ROM-Treiber ist dafür jedoch vonnöten. Eine andere Möglichkeit wäre self-extracting ZIP-Files. Beides also nicht ganz, was Du suchst, aber vertretbarer Aufwand.

Wichtiger als die eingesetzte Software an sich ist es, sich
selbst und sein Verhalten zu hinterfragen.

Genau so isses. Und wie bringen wir das nun der Allgemeinheit
bei, ohne und gegen die Medien mit der ganzen Sorglos-Werbung?

Gute Frage. Indem wir ihnen genau das erzählen, wieder und wieder.

Wenn einer sagt
„Ich nutze den IE, denn ich weiß um seine Stärken und
Schwächen und habe mich dann dafür entschieden“, ist das doch
wunderbar. Dann bin ich da raus. Verständnislos, aber raus.

Warum? Auch der muß ja lernen, den iE richtig einzustellen.

Weil ich mich damit nicht auskenne und auch nicht auskennen will.
Dafür gibt es MCSEs und solche Leute :smile: Ich hab andere Fachgebiete.

Zum Beispiel die umfangreichen Möglichkeiten in der
Feineinstellung der Internetoptionen. Das bringen noch nicht
einmal die PC-Magazine erschöpfend. Jeder weiß ein bißchen
was, keiner alles. Da ist Deine Marktlücke!

Nein, meine ist woanders. :smile: Ich bin gut darin, ganzheitliche Security-Konzepte zu erstellen und umzusetzen. Ich bin gut darin, sichere Netzwerke zu designen. Das sind (u.a.) meine Baustellen.
Ich bin kein guter First-Level-Supporter.

Schauen wir mal, was Microsoft noch so für uns bereit hält :smile:
Irgendwann kommt der Tag, an dem auch Du die Schnauze voll
hast :wink:)
[Offenbarung des Malte, 10,1-2]

Oder ich kenne irgendwann die Produkte besser, als ihre
Hersteller …

Was hältst Du für wahrscheinlicher? :wink:

IMAP lohnt sich nur, wenn Du viel Speicherplatz zur Verfügung
hast.

Auf dem Mailserver.

Korrekt.

Dann alerdings hat es den Vorteil, daß Du Deinen Mailtraffic
reduzierst, ein quasi kostenloses Backup auf dem Server
bekommst, Deine Mails von überall auf der Welt bearbeiten
kannst und völlig unabhängig vom verwendeten Client oder
Betriebssystem bist. Über IMAPS das ganze dann noch
verschlüsselt und authentifiziert und fertig.

Also Du meinst die Mails bleiben generell nur auf dem
Mailserver? Und werden nur online bearbeitet?

Wenn Du das willst, ja. Ich mach das so, daß ich genau so arbeite und ein gezipptes Backup meiner Mailbox auf einer anderen Kiste hier zuhause ablege. Ich hab da noch ein paar Verbesserungen vor für die Zukunft, aber derzeit muß es so gehen.

Allerdings mußte ich bislang auch für meine Online-Zeit
bezahlen. Demnächst wird es das Datenvolumen sein. Da ich aber
kaum sauge, denke ich, daß sich das sehr in Grenzen halten
wird.

Ja, das ist natürlich eine andere Ausgangssituation - allerdings geht das alles auch mit IMAP natürlich, Du kannst also damit _auch_ wie mit POP3 arbeiten. Aber wie gesagt, eigentlich erst interessant, wenn die Freemailer das akzeptabel zur Verfügung stellen oder man sonst irgendwie die Möglichkeit hat, eine ausreichend große Mailbox zu bekommen.

DSL ist super :smile: Deine Bedenken (die btw. durch das
mangelhafte Rechte-Konzept von Windows bedingt sind :wink:) sind
berechtigt. Ich mache das so, daß mein Modem (hab kein ISDN)
defaultmäßig ausgeschaltet ist. Zum faxen knippse ich es halt
an. In Deinem Fall wird das nicht möglich sein, also bleibt
Dir nur „Kabel raus“ - was aber je nach Verwendung ein
vertretbarer Aufwand sein sollte.

„Kabel raus“ hieße aber auch DSL weg, weil das geht doch
über’s selbe Kabel (Fritz!Card DSL SL).

Das heisst, Du müsstest dann jedesmal unter den Tisch kriechen o.ä.? Dann ist das keine Lösung. Kabel dürften auch bei dieser Karte immer noch zwei abgehen, eins für DSL und eines für ISDN.

Aber ich kann an der
Telefonanlage analoge Telefone anschließen, vielleicht kann
ich da auch mein gutes altes externes 56k-Modem anschließen?
Und dann den ISDN-Kanal der Fritz! abstellen? Na mal sehen,
ich werde schon noch rausfinden, was praktikabel ist. Noch
habe ich es nicht.

Je nach Nutzung würde ich diese Lösung bevorzugen. Ich finde es sehr angenehme, in Reichweite ein Knöpfchen zu haben, welches das Modem Stromlos macht.

Ich nehme an, Du meinst „wer sich nicht helfen lassen
will“ …

Das ist eine meiner Korrekturen gewesen :wink:

Ich will kein Danke, kein „Du bist der Grösste“ oder sonstwas.
Ich will, daß das Problem gelöst wird.

Das bekommst Du halt nur nicht unbedingt mit. Feedback ist im
negativen Fall wesentlich wahrscheinlicher. Das scheint
undankbar. Aber ich glaube, das liegt an einer allgemeinen
Umgangsart in der Gesellschaft.

Klar, ich erwarte auch keine Dankespostings oder Sternchen oder sonstwas. Wenn sich jemand nicht mehr meldet, gehe ich davon aus, daß sich das entweder erledigt hat oder das ich sein Problem lösen konnte. Es reicht mir, wenn er „Endlich gelöst! Danke!“ _denkt_. Aber das wird jetzt philosophisch oder gar esoterisch :wink:

Mein bester Kunde ist der, der nie wieder kommt, weil alles funktioniert, wie eben auch mein bester Patient der war, den ich nie wieder gesehen habe.

Das funktioniert bloß nicht, wenn mir mein Gegenüber nicht
zuhört oder nicht mitdenkt, deshalb ist das dann vergeudete
Zeit, die ich an anderer Stelle hätte sinnvoller einsetzen
können. Und vergeudetet Zeit ärgert mich.

Naja, hier würde mich an Deiner Stelle mehr die geistige Mühe
ärgern, daß ich mich damit quasi umsonst beschäftigt habe.
Vergeudete Zeit ärgert mich nur im Zusammenhang mit den
Medien. Und da bin ich richtig sauer!

Zeit, Mühe, beides. Das meint dasselbe.

Für diesen Fall habe ich in Bezug auf Firewalls bspw. zwei
Papers geschrieben, eines speziell über Personal Firewalls und
eines über Firewalls allgemein - beide imho mit wenig Mühe für
jeden lesbar, der ein Grundinteresse mitbringt. Wo sogar das
fehlt, müssen andere ran…

Hier habe ich eigentlich die Links zu Deinen .PDFs vermißt …
Wir schreiben hier ja keine PMs, sondern vor allem für die
Leser.

Die liefere ich gerne nach:
http://www.docvalde.net/docs/firewalls.pdf
http://www.docvalde.net/docs/personal_firewalls.pdf

Meine Zielgruppe ist „Erklär mir kurz und verständlich, was es
für Gefahren gibt und was ich tun muß, um mich davor
einigermaßen zu bewahren.“.

Das sind ja schon User, die gedanklich auf dem richtigen Weg
sind. Die holen sich ihre Informationen eher auch wenn es Mühe
kostet, als die erste Gruppe.

Hm, ich denke nicht. Oder aber, daß es eben noch eine nicht zu verachtende Gruppe „dazwischen“ gibt. Für mich sind das charakterliche Qualitäten und keine technischen.

Schreib solch ein Paper. Du kannst das! :smile:

Wenn Du willst, schreib ich Dir vielleicht die Fragen, die
Antworten möchte ich nicht formulieren. Zumal ich nicht
ausreichend Ahnung habe, um alles korrekt zu beantworten.

Gern. Du könntest allerdings auch probieren, die Antworten selbst zu verfassen und sie dann zur Diskussion stellen. Mit ein wenig Hilfe vom MOD ginge das sogar hier.

Nur bei dem Basisthema der IT-Security
(„Schlangenöl“) schwätzen sich immer die Gemüter heiß.

Hm, es mag arrogant klingen, aber ich glaube, bei diesem Thema trennt sich ein wenig die Spreu vom Weizen, heisst, es zeigt sich mehr als bei „singulären Problemen“, wer wirklich ein Experte ist und wer nicht, weil es hier um grundlegendes Verständnis der Mechanismen geht, weil das auf eine höheren Abstraktionsniveau abläuft als die Frage „Wo stell ich im IE die Sicherheitsoptionen ein?“.

Du hast eine Haltung in der Art, der Problembeladene will etwas von
Dir (die Lösung).

Ganz genau. Mein Einsatz ist es, fundiert und umfassend zu antworten, sein Einsatz sollte es sein, bestmöglich zu fragen.

Das bedeutet mindestens(!):

  • Sorgfältige Formulierung und Rechtschreibung (ich beschwere mich _nicht_ über Fremdsprachler, Legastheniker oder Vertippsler!)
  • Schreiben, was er will
  • Schreiben, was er schon gemacht hat, um das zu erreichen
  • Schreiben, wo er nicht mehr weiterkommt.
  • Gruß- und Schlußformel wären nett.

Versuch es mal so zu sehen:
Er kommt zu Dir und gibt Dir die Chance einem Problembeladenen
zu helfen sein System und damit ein Stück der Netcommunity zu
verbessern. Du willst auch was von ihm!

*lächel* Nein. Aus einem einfachen Grund: Es gibt sie, die „guten“ Fragesteller. Genug davon. Bevor ich den „schlechten“ Fragestellern mit ihrem Problem helfe, helfe ich ihnen lieber, „gute“ Fragesteller zu werden.

Darüber will ich mich gar nicht beklagen, das ist nunmal so,

Dadurch wird aber auch der einzelne Experte wertvoller. Hast
Du kein Ego, das auch mal gestreichelt werden will?

Ich bemühe mich, es zu überwinden.
Schöne Worte sind leicht gesagt, und bedeuten mir nur wenig.
Taten warten!

Sicherlich gibt’s das auch, aber zurückziehen kannst Du Dich
immer. Für’s Ärgern wirst Du nicht bezahlt. – Für alles andere
allerdings auch nicht. :wink:)

Nun, trotz zu überwindendem Ego bleibe ich Mensch und manchmal muß der Ärger auch einfach raus. Ich arbeite daran :smile:

für schmales Geld Rettungswagen fahren :wink:

Immerhin, die Johanniter fahren glaube ich nur ehrenamtlich.

Keineswegs! Ich muß es wissen, ich war 4 1/2 Jahre bei dem Verein, ehrenamtlich bis auf mittlere Führungsebene. Je nach Kreisverband gibt’s da nur Hauptamtliche, Hauptamt/Ehrenamt gemischt oder nur Ehrenamt. Wobei sich die Bezahlung in diesem Beruf bei Haupt-/Ehrenamt kaum unterscheidet, könnte man meinen. ;-(

Es gibt hier einen ganze Menge an Experten, die sich
bewundernswert für andere einsetzen, und das zumindest ohne
pekuniären Eigennutz. Das ist in einer geldfixierten
Gesellschaft viel wert.

Deshalb mag ich solche Einrichtungen auch. Und darum sollte
man geeignetes Lob auch nicht vergessen.

Wenn man so will, ist DAS das Streicheln für mein Ego: Das sowas funktioniert.

Nun, ich bin gespannt, wie schlimm es noch werden muß, damit
mal wirklich was passiert - denk mal allein an die
Vorkommnisse in diesem Jahr bis jetzt: SQLslammer, MS Blaster,
jetzt Swen…

So etwas ist aber das einzige Mittel, um irgendwann auch die
letzte Schlaftablette wach zu rütteln.

Leider ja. Deshalb warte ich immer noch sehnsuchtsvoll auf den richtig großen Knall - den Virus, Wurm oder wasauchimmer, der schlecht gesicherte Firmen richtig Kohle kostet, der Zehntausenden Usern die Festplatte löscht - den SuperGAU sozusagen. Das reinigende Gewitter.
Ich selbst kann sowas leider nicht schreiben :wink:))

Dann noch TCPA,

Habe ich nicht mit bekommen, was ist das? Werde ich mal
googeln.

Damit _könnte_ (und wird) die Medienindustrie den User noch weiter in seinen Möglichkeiten, gekaufte Medien zu verwenden, einschränken und kontrollieren.

die steigende Anzahl an nicht gepatchten IE-Lücken,

Damit kann ich noch gut leben. Man lernt die Bugs mit der Zeit
immer besser kennen. Letztlich sollte das System so dicht
sein, daß die ungepachten Versionen dennoch nicht erreicht
werden. Wer weiß schon, welche neuen Bugs er sich mit dem
Patch einfängt?

Was ist besser: Eine sauber programmierte Software ohne Bugs oder zumindest mit schnellen Reaktionszeiten, oder eine schlechte, nicht patchbare Software, die ich mit anderen Mitteln schützen muß?

Daß traceroute zu claranet immer in einem Fehler auf
einem deutschen Server (ich glaube sogar in Ffm) stecken
bleibt, ist mir auch schon aufgefallen. Das ist schon seit
Monaten – vielleicht schon immer – so. Sollte man darüber nun
glücklich sein oder eher die Jungs auf das Problem aufmerksam
machen?

Hm, ich würde die Jungs darauf aufmerksam machen. Gut ist das nicht, und unter Garantie ein Konfigurationsfehler im Router - zumindest wenn es einer dieser Routing-Loops ist, in denen traceroute ab irgendeinem Punkt immer abwechselnd dieselben IPs anzeigt.

Gruß,

Malte.

->Wenn nicht dein Rechner, wer denn dann ?

Ein fremder, infizierter Rechner. Dieser Wurm (ich glaube,
Swen heisst er, oder?) verteilt sich eben nicht nur über
Mails, die nach einem M$-Update aussehen, sondern auch mit
welchen, die aussehen, als seien sie Fehlermeldungen anderer
Mailserver. Das behauptet zumindest NAI und entspricht auch
meinen Erfahrungen mit den Dingern:

"The virus contains its own SMTP engine to construct
outgoing messages.

soweit, so richtig. allerdings wuerde ich die idee, dass der wurm dann mail undeliverable bounces _ohne_ payload verschickt verneinen.

wenn ich (so zwischen 250 und 300 wurmmails mit attachment pro tag im filter) das richtig sehe, zieht der wurm sowohl To: als auch From: header aus den outlook addressbuechern befallener rechner und (anfangs zu meinem grossen leidwesen) aus dort abonnierten usenet newsgroups. wenn solche mails mit deiner addresse im From: header dann aus irgendwelchen gruenden bouncen, kriegst du die fehlermeldung zurueck…

joachim, der sich den luxus einer erreichbaren email im usenet leistet und in den letzten tagen einiges ueber mailfilter gelernt hat :wink:

Hallo Kristian

Wozu soll HTML in Emails gut sein?

Für den gleichen Zweck, für den es auch in Webseiten gut ist.

Email != Webseiten

Man muss berücksichtigen, dass da verschiedene Übertragungsprotokolle dahinterstehen. Bei Webseiten, die ja aus HTML-Code aufgebaut sind, ist es rein vom Protokoll HTTP durchaus vorgesehen, dass da Bilder, Schriftgrössen etc. übermittelt werden.

Bei Email ist das nicht so. Aus technischen Gründen kann man ausschliesslich ASCII-Text per Email übermitteln. Im Prinzip sogar nur 7bit ASCII, also noch nicht mal Umlaute. Die werden nämlich zuweilen im Header (wenn die Mail über einen Mailserver geht, der nur 7bit ASCII beherrscht) geschrottet und/oder im Body verstümmelt, wenn die Zeichencodierung im Header nicht angegeben ist.

Ok, reiner HTML-Code, also die Tags, sind noch blanker Text. Aber bei HTML-Mails werden in zu vielen Fällen irgendwelche ‚Briefpapiere‘ verwendet, sprich Grafiken eingebunden. Das sind dann GIF- oder JPG-Dateien, also Binärdateien. Die müssen zum Versenden via Email codiert werden, z.B. mit MIME/Base64. Dabei nimmt die Datenmenge um durchschnittlich 30% zu. Das meine ich mit Bandbreitenverschwendung.

Naja, ich würde sagen, das ist Geschmackssache.

Zu einem Teil auch. Aber ich versuche, meine Argumente gegen HTML auf technische Fakten zu beschränken.

Heute schreibe ich keine Briefe mehr auf dem Papier (außer an
meine Mutter), ich besitze gar keine Briefmarken mehr. Ich
schreibe nur noch Faxe und eMails. Und die kurzen Notizen per
SMS. Heutzutage werden sogar schon Geburtstagsgrüße per SMS
versandt …

Wenn Du früher Briefe geschrieben hast, was für Briefpapier hast Du dann hauptsächlich verwendet? Buntes? Mit Bildern drauf? Oder das schlichte weisse? Und wieviele Schriftarten, Schriftgrössen etc. hast Du in einem durchschnittlichen Brief verwendet?

In den allermeisten Fällen schreibt (oder schrieb) man Briefe auf weissem Papier in einer (Hand-)Schrift. Umgesetzt auf Email frage ich mich, wo da genau der Vorteil oder gar Bedarf an HTML ist?

Aber Briefe schrieb ich noch nie auf Notizzetteln, sondern auf
meinem Briefpapier, in meinem Design, mit meinem Logo und
Schriftformatierungen, wenn es angebracht erscheint. Zuweilen
auch mit echten Smileys und kleinen Bildern (je nach Thema).
Eben so,wie ich früher auf Papier geschrieben habe.

Wenn Du einen Brief auf Papier schreibst, dann kannst Du Dir sicher sein, dass er beim Empfänger genau so aussieht. Bei Emails ist das jedoch bei weitem nicht der Fall.

Wenn Du Dich mit HTML beschäftigst, ist Dir sicher bekannt, dass es mit verschiedenen Browsern sowie verschiedenen Plattformen mitunter eklatante Unterschiede gibt, wie das Ganze beim Besucher aussieht. Gutes Webdesign versucht, so weit wie möglich, sich anzupassen.

Bei Emails ist das allerdings völlig illusorisch. Erstens sind die Unterschiede, wie HTML-Inhalte dargestellt werden, noch viel unterschiedlicher als bei den Browsern, da in vielen Fällen jeder Hersteller seinem Mailprogramm eine eigene HTML-Engine verpasst. Hinzu kommt, dass der HTML-Code, den die verschiedenen Mailprogramme so von sich geben, mitunter extrem fehlerhaft ist. Füttere mal den HTML-Validator des W3-Consortiums mit Code einer beliebigen HTML-Mail und schau Dir das Resultat an… ich kann nur sagen ‚schauderhaft‘ ist noch geschmeichelt.

Um einen Text lesbar zu gestalten benötige ich keine Farben, keine Grafiken, keinen sonstigen Schnickschnack. Reiner Text reicht da völlig. Vernünftige Mailprogramme halten sich, ähnlich wie vernünftige Newsreader, an die Empfehlung, eine Zeile maximal ca. 70 Zeichen lang zu machen. So bleibt der Text auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar und man kann ihn sauber mit Absätzen strukturieren. Es gab oder gibt sogar Programme, die können gewisse Text-Auszeichnungen automatisch interpretieren und z.B. aus *Text* in der Darstellung ein Text machen. Alles mit reinem ASCII-Text.

Bei einem Brief, wenn er am Computer erstellt wird, wähle ich die Schriftart(en), die Schriftgrösse etc. Bei einer Email ist es einfacher, man überlässt es dem Empfänger, in welcher Schrift und Grösse er den Text lesen möchte. Mit Schriftformatierungen in HTML zwinge ich ihm dagegen etwas auf. Das finde ich unhöflich.

Wo war jetzt noch gleich ein wirklicher Vorteil von HTML in Emails? Ich kann leider immer noch keinen finden. Nur Nachteile…

CU
Peter

Moin Malte

[- HTML-Mails -]

Du kannst leider nicht nur das Sinnvolle zulassen und die
Spielereen und Ärgernisse aussperren - man muß entweder alles
oder nichts nehmen,

Moment! Ich sprach von dem, was ich sende. Und ich dachte Du auch. Beim Empfangen filtere ich doch sowieso und wenn ich jetzt keine HTML-Mails mehr senden würde, würde sich das kaum auf meine Empfangsmails auswirken. So eine große Vorbildfunktion habe ich nicht, außerdem sind die meisten in dieser Hinsicht völlig gedankenlos. Manche können nicht einmal den Text vollständig LESEN. Wahrscheinlich sollte ich eher versuchen in die Standards in Richtung Comic zu verlagern, als in die Richtung glatten Textes.

ich persönlich nehme lieber nichts davon -

Nur weil Du ab und zu mal eine bittere Nuß ausspuckst, verzichtest Du doch auch nicht generell für den Rest des Lebens auf Nüsse.

plain text bietet mir genügend Möglichkeiten zu strutkturieren
oder hervorzuheben.
Zusätzlich lernt man dadurch noch, auf Worte und
Formulierungen zu achten,

Du vielleicht, aber Du bist nicht beispielhaft für die Leserschaft im Allgemeinen und schon gar nicht für meine im Besonderen. Ich wünschte, man würde auf Worte, Satzzeichen und Formulierungen achten. Macht aber keiner, ich sag’ ja: manche erkennen noch nicht einmal den Text. Oder übersehen Attachments, wenn ich schon mal was mitschicke.
Ich habe seit Jahren PGP, aber nicht einen Empfänger, der es begreifen wollte damit zu arbeiten.

und sich auf’s Wesentliche zu
beschränken.

Wenn ich das für mich Wesentliche nicht überdeutlich darstelle, mindestens fünf mal wiederhole und zur Sicherheit noch nachfrage, ob’s denn verstanden wurde, würde ich nicht einmal mehr 10% meiner Botschaft bis ins Hirn des Empfängers transportieren können.

Das ist effektiv.

Ist es nicht. Wäre es vielleicht in Deiner Wunschvorstellung. Ein Beispiel:
Ich kaufe öfter bei eBay. Meine Lieferadresse ist die Anschrift meiner Frau, weil meine Kontaktadresse ist ein Postfach. Diese Lieferadresse ist bei eBay gespeichert und wird dem Verkäufer automatisch in der Auktionsende-Mail mitgeteilt. Sobald ich online überwiesen habe, sende ich sofort an den Verkäufer eine eBay-Systemnachricht, die sowieso noch einmal meine Lieferanschrift enthält. Hier kann ich 500 Zeichen Text anbringen, oder so. Die verwende ich, um dem Käufer mitzuteilen, daß das Geld unterwegs ist und daß er die Ware bitteschön an die Lieferanschrift Blablabla, „wie auch bei eBay gespeichert“ schicken möchte. In dieser Mail steht sie dann also sogar zweimal.
Trotzdem passiert es in ca. 10-20% der Transaktionen, daß der Verkäufer versucht, mir die Ware per Paketdienst ans Postfach(!!) zu schicken.
Wenn ich dann meckere, wo die Ware bleibt, ist man ganz entrüstet. Der Letzte wollte sogar nochmal Versandkosten berechnen, für die erneute Zusendung an die nun korrekte Adresse.
Diese Mails sind allesamt reine Textmails, weil von eBay generiert.
Bei meiner Reklamation schreibe ich in HTML, die eBay-Mails als Quote und die jeweiligen Lieferanschrift (3x!) fett und rot und noch einmal im neuen Text in doppelter Schriftgröße.

Manchmal denke ich, man müßte denen die Buchstaben mit dem Vorschlaghammer und Einschlagbuchstaben in die Stirn stanzen. Deswegen schreibt die „Zeitung die die Volkesmeinung bild-et“ in riesengroßen Lettern simplifizierte Halbsätze. Komplette Sätze würden sowieso nicht gelesen.

Allerdings könnte ich mich mit einem Format anfreunden,
welches bspw. die hier im Forum erlaubten Tags erlaubt, andere
Spielereien jedoch nicht.

Hier finde ich das auch toll und sicherlich ausreichend. Und wenn ich Dir diese Postings gemailt hätte, wäre ich vermutlich mit diesen Formatierungen hingekommen. Nur wären die nur in HTML möglich gewesen und dann hättest Du auch mein Briefpapier mit Logo bekommen. Ganz ohne Formatierung, hätte ich den glatten Text mit „*“ betonen müssen, was ich weniger schön gefunden hätte. Aber ich will ja auch Betonungen und Schwerpunkte 'rüberbringen.

[…]
Das ist genauso, wie ein mehrseitiger Brief einen dickeren
Briefumschlag erfordert, als ein Notizzettel.

Nicht ganz - dadurch wird mir Traffic aufgezwungen, den ich
evtl. gar nicht haben will.

Den kannst Du ja normalerweise filtern. Interessiert es IKEA® ob wir alle seine Kataloge haben wollen? Also schleppen wir sie „mühsam“ zum Mülleimer.

In meinem Fall Traffic zu meinem Server, den ich bezahlen muß(!),

Das ist allerdings eine ungünstige Lösung. Da solltest Du meines Erachtens darüber nachdenken, ob es nicht eine vernünftigere Lösung gibt.

in anderen Fällen Minutenpreise für den Internetzugang.

Das ist nun so verschwindend wenig. Ob ich nun alle Mails als Text oder alle Mails als HTML bekomme, macht im reinen Download vielleicht 20-30 Sekunden pro Tag aus. Eine Minute Zugang kostet 0,74 Cent — also das sind mir die HTMLs wert.

Die „bessere“ Lösung für alle ist da FTP, welches ja auch
_das_ File Transfer Protocol ist - wenn man ein File hochlädt
(kostenlosen Webspace gibt’s ja zuhauf) und den Link
verschickt, bleibt die Entscheidung beim Empfänger, ob und
wann er das herunterlädt.
Aber das ist wohl „zu kompliziert“.

Vielleicht ist da nur zu wenig drüber nachgedacht worden. Bislang bin ich auch noch nie auf diese Idee gekommen. Wenn sich das durchsetzen würde, müßte es nicht komplizierter sein. Im Moment ist’s nur kompliziert, weil man FTP recht selten benutzt, weil’s recht langsam ist und weil ich den Empfängern erst erklären müßte, wie sie an meine Mails kommen.

[…]

Bei Postversand zahlt aber der Sender. Hier zahlt der
Empfänger, so oder so.

Siehe oben.

Wenn jemandem die Authentizität und Sicherheit
einer Mail egal ist, dann nützt es auch nichts, wenn ich ihm
nur Textmails schickte. Die Wurm-Mail würde er trotzdem
öffnen.

Naja, es gehört schon etwas mehr dazu, ein Attachment zu
öffnen, als sich eine HTML-Mail anzusehen.

Wir wissen aber beide, daß vieles schon allein mit dem Öffnen der Mail ausgelöst werden kann, auch ohne Attachment.

[…]
In der Tat, aber ist der hier eher außergewöhnlich freundliche
Ton ein Grund, Grundregeln der Höflichkeit zu ignorieren?
[- Beispiele -]

Das stimmt natürlich, aber solchen Mitmenschen sollte man eben meiner Meinung nach nicht antworten.

[…]
Nicht nur Überzeugung, sondern auch knallharte Fakten sprechen
dafür.

Die aber oft von ganz subjektiven Gründen aufgewogen oder außer Kraft gesetzt werden.

Aber wenn hier jemand postet, fragt er ja von sich aus,

Nur zuweilen fragt er etwas ganz anderes und wird dann erst
dahin geführt.

Ja - normal, oder?

Nein, das ist nur in der Werbung normal, ansonsten ist es eigentlich ein faux pas. Denk mal an meinen Metapher „OPEL vs. FORD“. Das fände ich nicht witzig.

denn ich weigere mich, eine stumpfe Antwortmaschine
zu sein.

[- verschieden fundierte Antwortbeispiele -]
Wenn ich jemandem
wirklich helfen möchte, wären sie definitiv unter meinem
Niveau

Ich glaube ICH würde hier eher dazu tendieren eine Antwortmaschine zu sein. Deinen Idealismus habe ich nicht. Wieder ein Beispiel:
In den Telekommunikations-Boards gab es die Frage nach der Telefonnummern-Rückwärtssuche, dessen Beantwortung hier in diesem Forum seitens des Betreibers nicht gewünscht wird. Also habe ich darauf geantwortet „Darf ich hier nicht öffentlich sagen, frag mich per eMail“. Nun kommen also ab und zu Anfragen. Glaubst Du, ich beantworte die alle einzeln? Die wollen alle das Gleiche. Also habe ich eine schöne Infomail gebastelt und die kriegt jeder der fragt und wenn es mehrere am selben Tag sind, bekommen sie’s als Sammelmail. Ist doch easy.
Das ist ein bißchen, wie wenn hier jemand nur mit dem Link auf eine FAQ ohne weiteren Text antwortet. Wahrscheinlich sollte man in diesem Board die FAQs um diese Fragen erweitern. Nur würden sie dann wieder weniger gelesen …

[…]

Wenn jemand fragt „wie kann ich mein Outlook sicher
einsetzen?“ wird er sicherlich einige Hinweise zur
Konfiguration von Outlook bekommen, aber es ist imho eine
genauso wichtige und richtige Antwort, diesen Jemand zu
hinterfragen, ob er wirklich Outlook einsetzen MUSS und auf
Alternativen hinzuweisen.

Wenn beides stattfindet, ok.
Wenn nur Letzteres, dann eigentlich nicht, sondern es ist auch
eine Form der Ignoranz. Der hat ja gar keine Alternativen
wissen wollen.

Nun, bei den „kritischen Themen“ hier, vornehmlich Personal
Firewalls, Browser und eMail-Clients, kann ich meist nur
Letzteres leisten, weil ich mich der meist eingesetzten
Software selbst nicht sonderlich gut auskenne. Das müssen dann
eben andere übernehmen.

Dann würde ich aber wenigstens sagen „Dazu weiß ich nichts, aber muß es eigentlich sein?“ Und immer dran denken, es lesen noch andere, mit ähnlichen aber doch anderen Konfigurationen oder Gedanken dazu.
In diesem Thread hatte mich zum Beispiel oben Stefan gefragt und infolge dessen eine differenzierte Antwort bekommen:
„[…] Ich persönlich habe mit WLAN gar keine Erfahrung, schon alleine deswegen, weil ich der Funkerei nicht traue. […] Mit dem DSL-Router habe ich noch keine Erfahrung, weil den bekomme ich erst in Kürze. […]“
Und weil er nicht erwähnt hatte, welche Personal Firewall er betreibt:
„[…] Tja, ich weiß ja immer noch nicht, was Du für eine hast und selbst kenne ich nur ZA gut genug, um eigene Ratschläge erteilen zu können. […]“

[…]

*gg* MS ist auch eine Krankheit, allerdings heißt sie
dann ausgeschrieben „Multiple Sklerose“.

-) Da streiten sich die Geister…

Worin, ob Multiple Sklerose eine Krankheit ist? :wink:)

[…]

Was mache ich mit der Windows™-CD-Kopie? Ich installiere
generell von der Festplatte, weils einfacher und schneller
geht und ich mir keinen Kopf um den CD-ROM-Treiber und das
Diskettenlaufwerk machen muß. Wenn ich die
zippe oder in Images verpacke, kann ich das Win-Setup nicht
mehr über DOS starten. Das muß ich aber können.

Die daemontools können das selbstverständlich auch via
Kommandozeile:
http://www.daemon-tools.cc/portal/daemonhelp.php?hel…
CD-ROM-Treiber ist dafür jedoch vonnöten.

Dazu müßte das tool aber obendrein auch ohne Betriebssystem laufen, wie eine .COM, weil neu installieren tut man ja, wenn’s nicht mehr läuft, jedenfalls ist das ja der einzuplanende worst case.

Eine andere Möglichkeit wäre self-extracting ZIP-Files.

Aber paradox, weil ich ja dann wieder den Code herstelle, den ich eigentlich damit verschwinden lassen will.

Beides also nicht ganz, was Du suchst, aber vertretbarer Aufwand.

Sinnloser Aufwand in diesem Spezialfall. Na ich werde weiter nachdenken, irgendwann fällt mir etwas dazu ein.

[…]

Irgendwann kommt der Tag, an dem auch Du die Schnauze voll
hast :wink:)
[Offenbarung des Malte, 10,1-2]

Oder ich kenne irgendwann die Produkte besser, als ihre
Hersteller …

Was hältst Du für wahrscheinlicher? :wink:

Schwer zu sagen. Meine Meinung zu MS ist eine zwiespältige. Es gibt Produkte, wie Win98SE, Excel™, Outlook™, vielleicht Word™, Age of Empires™, die sogar meinen Respekt eher wachsen lassen. Jaja, sowas gibt es auch. Andererseits gibt es Produkte wie WinME, WinXP, den iE mit Outlook Express™ die natürlich auch gegenteiliges bewirken. Was mich an MS aufregt ist eigentlich etwas ganz anderes und das hat mit den Produkten nichts zu tun, sondern vielmehr mit dem Marketing. Das ist ja sowieso eine Branche, mit der ich etwas auf Kriegsfuß stehe: Werbung, Marketing und so weiter.
Nur die Methode von MS, halbfertige Produkte teuer auf den Markt zu bringen, auf des Kunden Nerven und Geldbeutel zu testen und weiter zu entwickeln, um ihm dann die Ergebnisse nocheinmal teuer zu verkaufen! Die Unverschämtheit der Beratungspreise im Telefonsupport! Und die Trägheit und Ignoranz gegenüber den Begehren der treuen und langjährigen Kundschaft! Sowie manche Produktpreise, sind einfach unerträglich und ich gönne ihnen jeden Kunden, den sie verlieren!

[…]

„Kabel raus“ hieße aber auch DSL weg, weil das geht doch
über’s selbe Kabel (Fritz!Card DSL SL).

Das heisst, Du müsstest dann jedesmal unter den Tisch kriechen
o.ä.? Dann ist das keine Lösung. Kabel dürften auch bei dieser
Karte immer noch zwei abgehen, eins für DSL und eines für
ISDN.

Also mein Fritzchen (es liegt ja schon hier rum) hat nur einen Anschluß, eine 8-poligen Texas-Buchse, mit der sie dann zum Splitter verbunden werden soll. Aber vielleicht geht da drüber auch nur DSL und gar kein ISDN zum PC. Dann wäre das alte Modem allerdings zwingend, weil ich sonst nicht mehr direkt faxen könnte.

[…]

Daß Du die Links zu Deinen .PDFs hinterlassen hast,

http://www.docvalde.net/docs/firewalls.pdf
http://www.docvalde.net/docs/personal_firewalls.pdf

finde ich echt gut. Ich kann sie nur empfehlen. Vielleicht solltest Du sie in eine Signatur aufnehmen. :smile:)

[…]

Wenn Du willst, schreib ich Dir vielleicht die Fragen, die
Antworten möchte ich nicht formulieren. Zumal ich nicht
ausreichend Ahnung habe, um alles korrekt zu beantworten.

Gern. Du könntest allerdings auch probieren, die Antworten
selbst zu verfassen und sie dann zur Diskussion stellen. Mit
ein wenig Hilfe vom MOD ginge das sogar hier.

Das würde zu einem zu hohen Durchlauf führen, denke ich. Da ja konzeptbedingt auf den Boards immer so 100 bis 150 Postings aktuell stehen, führte ein schnelles Ansteigen der Zahl neuer Postings zu einer kürzeren Lebenszeit der Postings, bevor sie im Archiv verschwinden. Na und Du weißt ja, je schneller Dein Text verschwindet, umso schneller mußt Du ihn wiederholen (und wenn es nur mit einem Link ist), weil wieder einer die gleiche Frage stellt. Dann liest ja bestimmt nicht jeder hier täglich, da wird vieles zu schnell durchrauschen.

Nur bei dem Basisthema der IT-Security
(„Schlangenöl“) schwätzen sich immer die Gemüter heiß.

Hm, es mag arrogant klingen, aber ich glaube, bei diesem Thema
trennt sich ein wenig die Spreu vom Weizen, heisst, es zeigt
sich mehr als bei „singulären Problemen“, wer wirklich ein
Experte ist und wer nicht, weil es hier um grundlegendes
Verständnis der Mechanismen geht, weil das auf eine höheren
Abstraktionsniveau abläuft als die Frage „Wo stell ich im IE
die Sicherheitsoptionen ein?“.

Das ist wohl wahr. Trotzdem wäre es eben hier lohnenswert, die Wenigwissenden mit ins Boot zu holen. Im Sinne des Großen, Ganzen.

[…]
Das bedeutet mindestens(!):

  • Sorgfältige Formulierung und Rechtschreibung (ich beschwere
    mich _nicht_ über Fremdsprachler, Legastheniker oder
    Vertippsler!)
  • Schreiben, was er will
  • Schreiben, was er schon gemacht hat, um das zu erreichen
  • Schreiben, wo er nicht mehr weiterkommt.
  • Gruß- und Schlußformel wären nett.

Warum steht so etwas eigentlich nicht auf der FrontPage aller einzelnen Boards? Vielleicht wird auch zu viel Selbstverständlichkeit verausgesetzt. Man sollte mal empirische Erhebungen anstellen, wer eine „Nettikette“ oder „Wie quote ich richtig“ WIRKLICH gelesen hat. Wäre bestimmt erschütternd.
Jedenfalls finde ich es immer erschütternd, wenn selbst User, die mir als Erfahrenere erscheinen, ihren Text vor eine gnadenlose Vollquote quetschen.

Versuch es mal so zu sehen:
Er kommt zu Dir und gibt Dir die Chance einem Problembeladenen
zu helfen sein System und damit ein Stück der Netcommunity zu
verbessern. Du willst auch was von ihm!

[…] Bevor ich den „schlechten“ Fragestellern mit ihrem Problem helfe,
helfe ich ihnen lieber, „gute“ Fragesteller zu werden.

Auch noch? Das sollten eigentlich die MODs tun, finde ich. Muß man erst warten bis das Board brennt?

[…]

Damit kann ich noch gut leben. Man lernt die Bugs mit der Zeit
immer besser kennen. Letztlich sollte das System so dicht
sein, daß die ungepachten Versionen dennoch nicht erreicht
werden. Wer weiß schon, welche neuen Bugs er sich mit dem
Patch einfängt?

Was ist besser: Eine sauber programmierte Software ohne Bugs
oder zumindest mit schnellen Reaktionszeiten, oder eine
schlechte, nicht patchbare Software, die ich mit anderen
Mitteln schützen muß?

Ja, das ist auch schon wieder so eine Grundsatzfrage.
Zunächst ist es wichtig, die Vorgänge soweit verstanden zu haben, daß man nicht jedem Taschendieb blind in die Arme läuft. Dann ist es wichtig, bewußt durch Verhalten und technische Maßnahmen das System so dicht zu machen, daß gerade noch all das, was wichtiger erscheint als noch mehr Sicherheit, funktioniert. Also ideal wäre, den Netzstecker zu ziehen, aber dann kann man gar keine Mails mehr bekommen.
» Wenn durch diese Maßnahmen das System dicht genug ist, ist es wurscht, was dahinter für eine Software läuft. «
Trotzdem erhöht natürlich eine in sich sichere Software die Gesamtsicherheit weiter. Aber da kommt dann irgendwo das Gegengewicht ins Spiel, daß ich nämlich mit jedem Patch auch wieder ein Risiko eingehe.
Mal angenommen der Nutzen eines Patches, das 5 Sicherheitslöcher abdeckt, bringt gleichzeitig 5 noch völlig unbekannte Bugs mit, die vielleicht – wenigstens zum Teil – auch sicherheitsrelevant sind.
Dann kommt wieder Brain ins Spiel: Die alten 5 Löcher kannte ich irgendwann und konnte mich darauf einstellen, den 5 neuen Bugs bin ich zunächst völlig hilflos ausgeliefert!
Und kaum habe ich nach ein paar Monaten die neue Lage einigermaßen gecheckt, kommt der nächste Patch …
Du glaubst gar nicht, wie froh ich heute bin, nicht auf XP umgestiegen zu sein, als mein Kumpel diesen Weg gegangen ist und mich dazu überreden wollte!
Übrigens dürfte theoretisch jede Software patchbar sein. Nur muß einer das Ding entwickeln.

Sind wir jetzt ein paar Zeilen kürzer geworden?

Gruß,
Kristian

HTML in Emails? Klar, danke …
Moin Peter,

[…]
Bei Email ist das nicht so. Aus technischen Gründen kann man
ausschliesslich ASCII-Text per Email übermitteln. Im Prinzip
sogar nur 7bit ASCII, also noch nicht mal Umlaute. Die werden
nämlich zuweilen im Header (wenn die Mail über einen
Mailserver geht, der nur 7bit ASCII beherrscht) geschrottet
und/oder im Body verstümmelt, wenn die Zeichencodierung im
Header nicht angegeben ist.

Hier mal ein Beispiel was im Header meiner Mails steht:
Content-Type: multipart/related;
type=„multipart/alternative“;
boundary="----=_NextPart_000_002D_01C38884.01489360"
Reply-To: =?Windows-1252?Q?Kristian_D._Steingr=FCber?=
From: =?Windows-1252?Q?Kristian_D._Steingr=FCber?=
To:
Bcc: =?Windows-1252?Q?Kristian_D._Steingr=FCber?=
Subject: =?Windows-1252?Q?Telefonnummern-R=FCckw=E4rtssuche?=
Date: Sun, 28 Sep 2003 07:10:19 +0200
Organization: =?Windows-1252?Q?STEINGR=DCBER_ENTERPRISES?=
MIME-Version: 1.0
X-Priority: 3
X-MSMail-Priority: Normal
X-Mailer: Microsoft Outlook Express 6.00.2600.0000
Disposition-Notification-To: =?Windows-1252?Q?Kristian_D._Steingr=FCber?=
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.00.2600.0000

Das müßte doch geeignet sein, um von kompetenten Programmen richtig interpretiert zu werden, oder?

Ok, reiner HTML-Code, also die Tags, sind noch blanker Text.
Aber bei HTML-Mails werden in zu vielen Fällen irgendwelche
‚Briefpapiere‘ verwendet, sprich Grafiken eingebunden. Das
sind dann GIF- oder JPG-Dateien, also Binärdateien. Die müssen
zum Versenden via Email codiert werden, z.B. mit MIME/Base64.
Dabei nimmt die Datenmenge um durchschnittlich 30% zu. Das
meine ich mit Bandbreitenverschwendung.

Hier müßte ich jetzt wieder mit der Postkapazität bei dicken Briefen statt Notizzetteln argumentieren. Für diese Bandbreitenver(sch)wendung werden die Systeme ja laufend weiter ausgebaut. Das ist ja der gewollte Fortschritt. Nicht zu vergleichen mit den durch böse Dateien verschwendeten Ressourcen, die bestimmt niemand will, außer den bösen Buben, die sie in Umlauf bringen.

Wenn Du früher Briefe geschrieben hast, was für Briefpapier
hast Du dann hauptsächlich verwendet? Buntes? Mit Bildern
drauf? Oder das schlichte weisse?

Goldgelbes, erst nach dem ich es mir leisten konnte mit Logo.

Und wieviele Schriftarten,

Eine ganz bestimmte und blaue Schriftfarbe, wenn ich entsprechende Farbbänder bekommen konnte.

Schriftgrössen etc. hast Du in einem durchschnittlichen Brief
verwendet?

Schriftgröße im Allgemeinen nur eine, allerdings schon unter Verwendung von „Fett“, „Kursiv“ und „Unterstrichen“. Zudem gelegentlich Sonderzeichen, die auf einem anderen Typenrad waren.

In den allermeisten Fällen schreibt (oder schrieb) man Briefe
auf weissem Papier in einer (Hand-)Schrift.

Als ich noch keine Schreibmaschine hatte (das muß Jahrhunderte her sein) und ansonsten nur in ganz seltenen Ausnahmefällen, wenn Schreibmaschine zu unpersönlich erschien (Glückwunschkarten, Liebesbriefe und so etwas).

Umgesetzt auf
Email frage ich mich, wo da genau der Vorteil oder gar Bedarf
an HTML ist?

Aufrechterhaltung des Standards bzw. Verbesserung auf eine Corporate Identity.

[…]
Wenn Du einen Brief auf Papier schreibst, dann kannst Du Dir
sicher sein, dass er beim Empfänger genau so aussieht. Bei
Emails ist das jedoch bei weitem nicht der Fall.

In den aller aller meisten Fällen schon, da die meisten Menschen Outlook Express™ oder Outlook™ verwenden, bzw. die Mails mit dem Online-Interface ihres Freemailers bearbeiten. In letzterem Fall ist mir mit GMX das erste mal bekannt geworden, daß ein Freemailer die Mails nicht zumindest optional per Default als HTML anzeigt.
Daß irgendwelche exotischen eMail-Clients sich nicht an den Standard halten, kann doch nicht mein Problem sein. Das ist dann das Problem des Empfängers, es ist seine Technik, die da nicht richtig funktioniert.

Wenn Du Dich mit HTML beschäftigst, ist Dir sicher bekannt,
dass es mit verschiedenen Browsern sowie verschiedenen
Plattformen mitunter eklatante Unterschiede gibt, wie das
Ganze beim Besucher aussieht. Gutes Webdesign versucht, so
weit wie möglich, sich anzupassen.

Ist mir bekannt: 80% iExplorer, 10% NetscapeNavigator™/Modzilla (ist glaube ich der gleiche Standard) und 10% der Rest. Also nehme ich doch beim Webdesign in erster Linie Rücksicht auf die 80%. Alles andere wäre doch paradox, beim besten Willen.

Bei Emails ist das allerdings völlig illusorisch. Erstens sind
die Unterschiede, wie HTML-Inhalte dargestellt werden, noch
viel unterschiedlicher als bei den Browsern, da in vielen
Fällen jeder Hersteller seinem Mailprogramm eine eigene
HTML-Engine verpasst. Hinzu kommt, dass der HTML-Code, den die
verschiedenen Mailprogramme so von sich geben, mitunter extrem
fehlerhaft ist. Füttere mal den HTML-Validator des
W3-Consortiums mit Code einer beliebigen HTML-Mail und schau
Dir das Resultat an… ich kann nur sagen ‚schauderhaft‘ ist
noch geschmeichelt.

Siehe oben „In den aller aller meisten Fällen schon …“

Um einen Text lesbar zu gestalten benötige ich keine Farben,
keine Grafiken, keinen sonstigen Schnickschnack. Reiner Text
reicht da völlig. Vernünftige Mailprogramme halten sich,
ähnlich wie vernünftige Newsreader, an die Empfehlung, eine
Zeile maximal ca. 70 Zeichen lang zu machen. So bleibt der
Text auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar und man kann
ihn sauber mit Absätzen strukturieren. Es gab oder gibt sogar
Programme, die können gewisse Text-Auszeichnungen automatisch
interpretieren und z.B. aus *Text* in der Darstellung ein
Text machen. Alles mit reinem ASCII-Text.

Um sich zu ernähren, muß das Essen auch nicht schmecken … ich gestehe Dir ja zu, daß Du lieber trockenen Reis magst, aber laß mir doch bitte mein opulentes Mahl.
Kleine Bildschirme gibt es kaum noch. Ich glaube die 19"-Schwelle ist schon über die 50%-Marke.
Freilich gibt es komfortablere Newsreader, Outlook Express™ kann das auch. Im Übrigen nehme ich an Newsgroups aus verschiedenen Gründen, die in der Regel alle mit der Freiheit zu tun haben, seit Jahren nicht mehr Teil.

Bei einem Brief, wenn er am Computer erstellt wird, wähle ich
die Schriftart(en), die Schriftgrösse etc. Bei einer Email ist
es einfacher, man überlässt es dem Empfänger, in welcher
Schrift und Grösse er den Text lesen möchte.

Mitnichten! Genau das möchte ich eigentlich nicht.

Mit Schriftformatierungen in HTML zwinge ich ihm dagegen etwas
auf. Das finde ich unhöflich.

Dann möchte ich mich schon jetzt für die Zukunft entschuldigen, falls ich Dir mal versehentlich eine HTML-Mail senden sollte. Ich möchte natürlich nicht unhöflich sein, und wenn ich von jemandem weiß, daß er nur Textmails möchte, sende ich ihm auch nur diese – sofern ich es mir noch merken kann. Bei meinen Adressbucheinträgen kann ich das optional angeben.
Wie ist das beim Papierbrief, findest Du das da nicht unhöfllich? Vielleicht sollte man Dir ein Tonband schicken: schreib Dir meinen Brief doch selber! ?-/

Wo war jetzt noch gleich ein wirklicher Vorteil von HTML in
Emails?

Ich finde die haben wir doch gut heraus gearbeitet.

Ich kann leider immer noch keinen finden. Nur
Nachteile…

Ja DU. Das liegt an Deiner Grundhaltung. Ich will es Dir ja auch gar nicht aufdrängen. Ich habe auch nichts dagegen, wenn Du mir reine Textmails schickst, bestenfalls finde ich es etwas langweilig. Was ich nur nicht mag, wenn jemand auf Groß- und Kleinschreibung und Absätze verzichtet. Das kann eine Qual für’s Auge werden.

Gruß,
Kristian

Man muß sein System schon längere Zeit kennen, um
ungewöhnliche Dinge zu entdecken. Deswegen kann jemand, der
gerade erst auf ein neues Betriebssystem gewechselt hat oder
ähnlich gravierende Software-Änderungen vorgenommen hat, in
den seltendsten Fällen sicher einschätzen, ob die beobachtete
Reaktion im System „normal“ oder „verdächtig“ ist.

Naja, so wild ist es ja auch nicht. Ich habe das Betriebsystem 1990 gewechselt, als ich vom Atari ST auf den Mac umgestiegen bin, und dann noch einmal vor zwei Jahren, als das neue Mac-Betriebssystem OSX herauskam. Windows habe ich privat nie benutzt - wahrscheinlich gehöre ich damit zu den ganz wenigen hier in Deutschland, die sehr konsequent gehandelt haben.

Wenn Du jetzt den Zugang knacken kannst (und es
gibt Leute die können das!), bist Du drin.

WLAN ist halt nicht so ganz sicher, das weiß ich auch. Ich mache mir diesen Umstand bei meinen Nachbarn oft zu Nutze :wink:

Genau da liegt die Gefahr. Die Grundhaltung des Users ist sein
größter Schutz, wenn sie korrekt ist.

Meine Grundhaltung ist allein dadurch geprägt, dass ich seit 13 Jahren Systemadministrator in Unix-Netzwerken bin, und, nachdem ich 1996 das erste mal „Gäste“ auf den Systemen hatte, extrem paranoid bin. Jedes Paket, dass meine Rechner erreicht, wird von mir erst einmal als feindlich eingestuft.

Tja, ich weiß ja immer noch nicht, was Du für eine hast und
selbst kenne ich nur ZA gut genug, um eigene Ratschläge
erteilen zu können.

Sie heißt „Little Snitch“ und läuft nur auf Macs mit OSX. ZA gibts für Macs nicht.

Also aktualisiere dann den Virenscanner, laß’
ihn eine Intensivsuche machen, schau Dir manuell die wichtigen
Systemordner und die Systemeinstellungen an, ob da alles so
aussieht, wie Du es erwarten würdest (das setzt natürlich
voraus, daß man da früher schon mal reingeguckt hat). Beim Mac
weiß ich nicht, wie das gestrickt ist, bei Win95-Win98SE sind
hier das %WinDir% und das %SystemDir% vorrangig relevant. Aber
es kann auch Ungewöhnliches im Ordner %WinDir%"\Downloaded
Program Files" geben oder sogar im Programm-Ordner.

Ich habe zur Zeit keinen Virenscanner, weil die Anzahl der für OSX erhältlichen Viren kleiner als eins ist. Also Null. Auf die Systemverzeichnisse habe ich selbst auf meinem Privatrechner gar keinen Zugriff (der Mac hat ein Unix-Betriebssystem).

Schaff’ Dir mal ein paar Grundprinzipien an, die Du dann bei
weiteren Entscheidungen konsequent zu Rate ziehen kannst.

Hab ich bereits gemacht. Eine ist beispielsweise die Wahl der eingesetzten Betriebssysteme (Linux auf den beigen Blechkisten und OSX auf dem schicken Laptop).

Laß’ jedes Risiko weg, für das Du für Dich keine schlüssige
Rechtfertigung hast. Also zum Beispiel Deine verschiedenen
Server, die Du Dir eingerichtet hast (s.o.).

Das war 1993 - 1994, als ich ausprobieren wollte, wie die Dinger funktionieren, und realisiert habe ich sie damals auf einer HP Apollo mit dem Betriebsystem HP/UX und auf einer Sun mit dem Betriebssystem SunOS4. Das Zeugs existiert nicht mehr, und zu Hause brauche ich nur einen Apache-Server, der von außen nicht erreichbar ist.

Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich schon eine Weile im geschäft bin und dass ich mich eigentlich ganz gut auskenne.

Wenn Du
kein Porno-Freak bist, treibe dich nicht auf solchen Seiten
'rum, die wollen Dich nur abzocken.

Wenn ich schon scharf auf Pornos bin, dann weiß ich nun wirklich, wo ich sie kostenlos bekomme, und einen Webbrowser brauche ich dazu auch nicht. Hat auch was mit Abzocken zu tun, aber nicht so wie du das gemeinst hast :wink: Weitere Auskünfte werde ich zu diesem Themenbereich aber nicht geben.

Na denne. Wenn ich schon zu doof dazu bin,

Nicht doof. Vielleicht unwissend, zumindest an dieser Stelle.

Oder so. Es fällt mir tatsächlich leichter, das Logfile meiner iptables-Firewall auf dem Linux-Gateway hier in der Company zu verstehen als die Ausgaben von Little Snitch (sieht so ähnlich aus wie ZA). Naja, mehr lesen wirds bringen.

Wir können ja nicht alle Diplom-Informatiker sein, nur um
unseren PC zu verstehen. Aber in Foren wie diesem kann man
ganz ganz viel lernen.

Möglicherweise auch von mir :wink:

Der DAU ist ja mehr ein sprichwörtlicher. Ich glaube nicht,
daß es WIRKLICH User gibt, die auf ihrer Tatsatur die
„AnyKey“-Taste suchen …

Doch. Die gibts. Ich habe selber schon fassungslos vor ihnen gestanden. Man nennt diese aber Super-DAU :wink:

Gruß,
Stefan

Hallo Kristian

Hier mal ein Beispiel was im Header meiner Mails steht:
(…)
MIME-Version: 1.0

Es fehlt die Angabe ‚Content-type‘. Etwa so:

Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset=„us-ascii“
Content-Transfer-Encoding: 7bit

Das wäre korrekt.

Aber es ist bekannt, dass Ausguck Exzess diverse etablierte Standards mit Füssen tritt.

Das müßte doch geeignet sein, um von kompetenten Programmen
richtig interpretiert zu werden, oder?

Ohne Content-type nicht unbedingt.

Dabei nimmt die Datenmenge um durchschnittlich 30% zu. Das
meine ich mit Bandbreitenverschwendung.

Hier müßte ich jetzt wieder mit der Postkapazität bei dicken
Briefen statt Notizzetteln argumentieren.

Das hinkt allerdings. Denn was Du per Snailmail versendest, bezahlst Du selber. Wenn Dein Brief grösser bzw. dicker ist, musst Du mehr Porto bezahlen. Bei Email ist die Sache umgekehrt. Wenn der Empfänger via Modem ins Netz geht, bezahlt er die Zeit, die er online ist. Ist eine Email grösser, dauert es länger zum Empfangen. Der Empfänger hat höhere Kosten. Bei einer einzelnen Mail mag das kaum messbar sein. Nur bekommt er ja vielfach nicht bloss eine Mail. Mit der Zeit ist das durchaus spürbar. Ebenso bei denen, die einen Volumentarif haben und durch solche unnötig aufgeblähten Emails die Volumengrenze überschreiten und dann mehr bezahlen müssen.

Schriftgröße im Allgemeinen nur eine, allerdings schon unter
Verwendung von „Fett“, „Kursiv“ und „Unterstrichen“. Zudem
gelegentlich Sonderzeichen, die auf einem anderen Typenrad
waren.

Für Fett, Kursiv und Unterstrichen braucht man kein HTML. Für Sonderzeichen auch nicht. Bei denen braucht man aber die richtige Zeichencodierung (Content-type) im Header.

Umgesetzt auf
Email frage ich mich, wo da genau der Vorteil oder gar Bedarf
an HTML ist?

Aufrechterhaltung des Standards bzw. Verbesserung auf eine
Corporate Identity.

Der Standard bei Email ist ‚Plaintext‘. Das hat sich nicht geändert.

In den aller aller meisten Fällen schon, da die meisten
Menschen Outlook Express™ oder Outlook™ verwenden, bzw. die
Mails mit dem Online-Interface ihres Freemailers bearbeiten.

Das berühmte Totschlagargument ‚in den meisten Fällen‘. Es ist IMHO ein Ausdruck von purem Egoismus, der in solchen Aussagen aufscheint.

In letzterem Fall ist mir mit GMX das erste mal bekannt
geworden, daß ein Freemailer die Mails nicht zumindest
optional per Default als HTML anzeigt.

Siehst Du, noch nichtmal bei den Webmail-Interfaces kannst Du sicher sein, dass es so angezeigt wird, wie Du es willst.

Daß irgendwelche exotischen eMail-Clients sich nicht an den
Standard halten, kann doch nicht mein Problem sein. Das ist
dann das Problem des Empfängers, es ist seine Technik,
die da nicht richtig funktioniert.

Du bist egoistisch. Wie leider viel zu viele Webmaster und ähnliche. Schade.

Ist mir bekannt: 80% iExplorer, 10%
NetscapeNavigator™/Modzilla (ist glaube ich der gleiche
Standard) und 10% der Rest.

Vom IE muss man noch einen Teil abziehen, da diverse Nutzer von Netscape und ähnlichem ihrem Browser wegen solch egoistischer Webmaster, die zwingend den IE voraussetzen, beigebracht haben, sich als IE zu tarnen. Allerdings ist in letzter Zeit zu beobachten, dass der Anteil von Netscape und Co. zunimmt.

Also nehme ich doch beim Webdesign
in erster Linie Rücksicht auf die 80%. Alles andere wäre doch
paradox, beim besten Willen.

Das ist wiederum egoistisches Denken. Im Internet ist das aber eigentlich fehl am Platz. Nehmen wir als Beispiel mal an, es gibt in Deutschland 5 Millionen Internet-Nutzer. 20% davon sind eine Million. Wenn Deine Webseite für eine Million Leute nicht oder nur eingeschränkt nutzbar ist, so vergraulst Du eine nicht zu verachtende Zahl potentieller Kunden. Durch deren Mundpropaganda verlierst Du womöglich noch mehr potentielle Kunden. Kannst Du Dir das wirklich leisten?

Kleine Bildschirme gibt es kaum noch. Ich glaube die
19"-Schwelle ist schon über die 50%-Marke.

Falsch. Es gibt immer noch eine nicht zu unterschätzende Zahl von Leuten, die mit 15"-Bildschirmen unterwegs sind. Gerade in Firmen. Zudem kannst Du selbst bei 19" nicht davon ausgehen, dass da auch alle fullscreen surfen. Speziell am Mac und unter Linux ist es viel üblicher, den Browser nur als Fenster zu nutzen. Hinzu kommen die Leute, die etwa bei einem 17"-Monitor nur 800x600 als Auflösung nutzen, weil ihnen sonst alles zu klein ist.

Freilich gibt es komfortablere Newsreader, Outlook Express™
kann das auch.

Ausguck Exzess ist aber aufgrund seiner Ignoranz der diversen Usenet-Standards nicht sehr beliebt.

Im Übrigen nehme ich an Newsgroups aus
verschiedenen Gründen, die in der Regel alle mit der Freiheit
zu tun haben, seit Jahren nicht mehr Teil.

Die Regeln, die im Usenet gelten, wurden von den Usenet-Teilnehmern gemeinsam erarbeitet. Ok, das war vor Jahren. Ein wesentlicher Punkt dieser Regeln ist etwa, dass man auf die Anderen Rücksicht nimmt. Man richtet sich grundsätzlich nach dem, der den langsamsten Zugang etc. hat. Denn wer im Usenet postet, wendet sich an eine Öffentlichkeit. Er möchte, dass sein Beitrag von möglichst vielen Leuten gelesen wird. Um bei einer Anfrage die Chance auf hilfreiche Antworten möglichst gross zu halten. Dass man da ggf. ein wenig die persönliche Freiheit zurückstellen muss, ist logisch. Das ist überall so, wo viele Menschen zusammenkommen und etwas gemeinsam tun. Du musst etwa beim Autofahren Deine Freiheit auch zurückstellen und an einer roten Ampel anhalten.

Bei einem Brief, wenn er am Computer erstellt wird, wähle ich
die Schriftart(en), die Schriftgrösse etc. Bei einer Email ist
es einfacher, man überlässt es dem Empfänger, in welcher
Schrift und Grösse er den Text lesen möchte.

Mitnichten! Genau das möchte ich eigentlich nicht.

Genau das ist eben egoistisch.

Wie ist das beim Papierbrief, findest Du das da nicht
unhöfllich? Vielleicht sollte man Dir ein Tonband schicken:
schreib Dir meinen Brief doch selber! ?-/

Beim Papierbrief ist die Grösse des Mediums (z.B. DIN-A4) vorgegeben. Wenn ich als Empfänger den Brief nicht lesen kann, nehme ich eine Lupe oder so. Bei einer Email ist jedoch das Medium nicht vorgegeben. Du weisst prinzipiell nicht, ob der Empfänger einen 14"-, 17"- oder gar 24"-Bildschirm hat. Du weisst auch nicht, in welcher Auflösung er den betreibt und welche Einstellungen bezüglich Schriftgrössen etc. er verwendet.

Was ich nur nicht mag, wenn jemand auf Groß-
und Kleinschreibung und Absätze verzichtet. Das kann eine Qual
für’s Auge werden.

Da stimme ich Dir zu.

Aber bei HTML kann ich wirklich keinen Vorteil erkennen. Ich finde es nach wie vor eine unnötige Plage.

CU
Peter

Moin Peter,

Hi, ich quatsch mal dazwischen,

Hier mal ein Beispiel was im Header meiner Mails steht:
[kaputter Header]
Das müßte doch geeignet sein, um von kompetenten Programmen
richtig interpretiert zu werden, oder?

Soso… Und Du legst den Masstab fest, was kompetente Programme sind? Was qualifiziert Dich dazu?

[Aufblaehung durch 7-Bit-Kodierung]

Hier müßte ich jetzt wieder mit der Postkapazität bei dicken
Briefen statt Notizzetteln argumentieren. Für diese
Bandbreitenver(sch)wendung werden die Systeme ja laufend
weiter ausgebaut. Das ist ja der gewollte Fortschritt.

Null-Argument. Email nutzt Du (auch) auf Kosten anderer/aller.

Wenn Du früher Briefe geschrieben hast, was für Briefpapier
hast Du dann hauptsächlich verwendet? Buntes? Mit Bildern
drauf? Oder das schlichte weisse?

Goldgelbes, erst nach dem ich es mir leisten konnte mit Logo.

Und wieviele Schriftarten,

Eine ganz bestimmte und blaue Schriftfarbe, wenn ich
entsprechende Farbbänder bekommen konnte.

Wie grausslich. (seine Technik,

die da nicht richtig funktioniert.

Noch mehr Bloedsinn, diesmal aber mit Arroganz. Warum willst Du anderen immer vorschreiben, wie sie ihre emails lesen? Und wenn ich auf /var/spool/mail/frank grep’e, was geht Dich das an?

Wenn Du Dich mit HTML beschäftigst, ist Dir sicher bekannt,
dass es mit verschiedenen Browsern sowie verschiedenen
Plattformen mitunter eklatante Unterschiede gibt, wie das
Ganze beim Besucher aussieht. Gutes Webdesign versucht, so
weit wie möglich, sich anzupassen.

Ist mir bekannt: 80% iExplorer, 10%
NetscapeNavigator™/Modzilla (ist glaube ich der gleiche
Standard) und 10% der Rest. Also nehme ich doch beim Webdesign
in erster Linie Rücksicht auf die 80%. Alles andere wäre doch
paradox, beim besten Willen.

Nullargument. Gutes webdesign ist plattformunabhaengig. Ein Negativbeispiel: http://steingrueber.de/ Ich hab fuenf Browser probiert, und nur in einem seh ich etwas, weil der Webmaster unbedingt ein zappelndes Logo haben musste.

Im Juni letzten Jahres gab es 1,284,303,705 Chinesen. Das ist etwa 1/5 der Weltbevoelkerung. Deshalb sprechen wir nur noch Chinesisch. Warum redest Du ueberhaupt noch Deutsch und damit die Sprache einer absoluten Minderheit?

Um einen Text lesbar zu gestalten benötige ich keine Farben,
keine Grafiken, keinen sonstigen Schnickschnack. Reiner Text
reicht da völlig. Vernünftige Mailprogramme halten sich,
ähnlich wie vernünftige Newsreader, an die Empfehlung, eine
Zeile maximal ca. 70 Zeichen lang zu machen. So bleibt der
Text auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar und man kann
ihn sauber mit Absätzen strukturieren. Es gab oder gibt sogar
Programme, die können gewisse Text-Auszeichnungen automatisch
interpretieren und z.B. aus *Text* in der Darstellung ein
Text machen. Alles mit reinem ASCII-Text.

Um sich zu ernähren, muß das Essen auch nicht schmecken … ich
gestehe Dir ja zu, daß Du lieber trockenen Reis magst, aber
laß mir doch bitte mein opulentes Mahl.

… und die Uebergewichtigkeit der Menschen nimmt auch immer mehr zu. Was hat das mit dem Thema zu tun?

Kleine Bildschirme gibt es kaum noch. Ich glaube die
19"-Schwelle ist schon über die 50%-Marke.

Ich bin froh ueber die 21" zu Hause, trotzdem nutze ich text-only-mail-clients: der kommt ueber eine ssh von einem anderen Rechner. Schon mal die graphische Ausgabe einer HTML engine per X11 durch das Internet geschickt?

Freilich gibt es komfortablere Newsreader, Outlook Express™
kann das auch.

IMHO gibt es kaum etwas schlechteres als OE.

Im Übrigen nehme ich an Newsgroups aus
verschiedenen Gründen, die in der Regel alle mit der Freiheit
zu tun haben, seit Jahren nicht mehr Teil.

„Der Mensch an sich ist unfrei. Er unterliegt den Regeln, die es ihm ermoeglichen, friedlich in der Gesellschaft mit anderen Menschen zu leben. Erst das Erkennen der Notwendigkeit dieser Regeln macht ihn frei.“ (irgendwo gelesen)

Bei einem Brief, wenn er am Computer erstellt wird, wähle ich
die Schriftart(en), die Schriftgrösse etc. Bei einer Email ist
es einfacher, man überlässt es dem Empfänger, in welcher
Schrift und Grösse er den Text lesen möchte.

Mitnichten! Genau das möchte ich eigentlich nicht.

Du willst mir vorschreiben, was ich moechte?

Mit Schriftformatierungen in HTML zwinge ich ihm dagegen etwas
auf. Das finde ich unhöflich.

BTW habt ihr beiden den Sinn von HTML verkannt: hypertext _markup_ language. Durch Auszeichnung bestimmter Textstellen mit Funktionen (Ueberschrift, Absatz, Aufzaehlung, Zitat, …) strukturiert man seinen Text. Wie die Zeichen mit einer bestimmten Funktion zu formatieren sind, gehoert zur Aufgabe der HTML engine des Empfaengers. Formatierungsangaben wie ‚kursiv, 12pt, Times Roman‘ haben in HTML nichts verloren (und werden auch zunehmend in CSS o. ae. ausgelagert).

Dann möchte ich mich schon jetzt für die Zukunft
entschuldigen, falls ich Dir mal versehentlich eine HTML-Mail
senden sollte. Ich möchte natürlich nicht unhöflich sein, und
wenn ich von jemandem weiß, daß er nur Textmails möchte, sende
ich ihm auch nur diese – sofern ich es mir noch merken kann.

Das kommt auch immer darauf an, wer mir was schreibt. Wenn jemand was von mir will, hat er sich gefaelligst an meine Spielregeln zu halten. Tut er’s nicht, muss er damit rechnen, dass seine mail geloescht wird. Kriege ich auf eine Anfrage von mir HTML geschickt, werde ich vielleicht freundlich darauf hinweisen. Laesst er es dann nicht, denke ich mir meinen Teil.

Wie ist das beim Papierbrief, findest Du das da nicht
unhöfllich?

Ja, besonders.

Vielleicht sollte man Dir ein Tonband schicken:
schreib Dir meinen Brief doch selber! ?-/

Warum nimmst Du es nicht auf und schickst es als MP3 im Anhang einer Mail? Oder hast Du gar eine digitale Video-Kamera?

Wo war jetzt noch gleich ein wirklicher Vorteil von HTML in
Emails?

Ich finde die haben wir doch gut heraus gearbeitet.

HTML hat Vorteile, wenn komplizierte und verschachtelte Gliederungen, Tabellen, mehrere Aufzaehlungsebenen usw. fuer einen Text verwendet werden, weil dies notwendig ist, um ebenso komplexe Sachverhalte darzustellen oder wenn es darum geht, in einem Text viele Querverweise unterzubringen (dafuer steht naemlich das H). Wer in „Briefpapier“ den Sinn von HTML sieht hat etwas grundlegendes missverstanden.

Was ich nur nicht mag, wenn jemand auf Groß-
und Kleinschreibung und Absätze verzichtet. Das kann eine Qual
für’s Auge werden.

Ay! Ein Treffer. Full ACK.

Abschliessend noch ein Satz aus der Netiquette: „Be conservative in what you send and moderate in what you receive.“

Just my 2cent (oder etwas mehr),
Gruss vom Frank.

Moin Du Frank,

Hi, ich quatsch mal dazwischen,

So soll es sein.

Hier mal ein Beispiel was im Header meiner Mails steht:
[kaputter Header]

So kaputt ist er nicht, ich kann ihn auch heute noch prima lesen und er funktioniert.

Das müßte doch geeignet sein, um von kompetenten Programmen
richtig interpretiert zu werden, oder?

Soso… Und Du legst den Masstab fest, was kompetente
Programme sind? Was qualifiziert Dich dazu?

Wie kommst Du auf diese Idee? Ich würde es so definieren: kompetente Programme sind welche, die möglichst universell arbeiten und vor allem weit verbreitet sind, weil wir leben ja hier in einm anarchischen System. Aber das ist keine Festlegung, sondern eine Meinung.

[Aufblaehung durch 7-Bit-Kodierung]

Hier müßte ich jetzt wieder mit der Postkapazität bei dicken
Briefen statt Notizzetteln argumentieren. Für diese
Bandbreitenver(sch)wendung werden die Systeme ja laufend
weiter ausgebaut. Das ist ja der gewollte Fortschritt.

Null-Argument. Email nutzt Du (auch) auf Kosten
anderer/aller.

Ach. Was hat Dich eigentlich mein Schriftverkehr in der letzten Woche gekostet? Wenn Du diese Kosten nachweisen kannst, erstatte ich sie Dir selbstverständlich umgehend.
@ ALL: Das ist eine Ausnahme!!

[- Mein Standard-Design -]
Wie grausslich. (seine Technik,

die da nicht richtig funktioniert.

Noch mehr Bloedsinn,

Du wirst mir immer sympathischer …

diesmal aber mit Arroganz.

Das stimmt in gewisser Weise. Aber ich bin nicht Jesus. Ich kann nicht alle Probleme aller tragen und schon gar nicht lösen.

Warum willst
Du anderen immer vorschreiben, wie sie ihre emails lesen?

Wie kommst Du darauf? Du willst mir vorschreiben, wie ich sie zu schreiben hätte, scheint mir.

Und wenn ich auf /var/spool/mail/frank
grep’e, was geht Dich das an?

Gar nichts, weil ich verstehe es nicht.

[…] Also nehme ich doch beim Webdesign
in erster Linie Rücksicht auf die 80%. Alles andere wäre doch
paradox, beim besten Willen.

Nullargument. Gutes webdesign ist plattformunabhaengig.

Wer sagt das? Wenn ich explizit eine gute Webseite sehe, bewerte ich sie subjektiv, danach, wie ich sie finde, mit dem in diesem Moment verwendeten Browser. Gutes Webdesign im Allgemeinen würde ich nur bei gewerblichen Webdesignern bewerten. Ich bin aber kein gewerblicher Webdesigner.

Ein Negativbeispiel:
http://steingrueber.de/

Vielen Dank. Ich bewerbe ich diese Seite nicht, Du warst also gar nicht eingeladen. Insofern habe ich Dich nicht um Deine Meinung gebeten.
Diese Seite ist nur ein Platzhalter, sie stellt nichts dar, außer meinem Logo, auf meinem Hintergrung. Ich stelle dies hier nicht zur Schau, sondern ich wollte diese blöde Fehlermeldung weg haben, die zuvor jahrelang zu sehen war.

Ich hab fuenf Browser probiert, und nur in einem seh ich
etwas, weil der Webmaster unbedingt ein zappelndes Logo haben
musste.

Auf meinem Browser siehts ok aus, und das reicht mir. Du kannst ja mal eine netzweite Abstimmung anleiern, wer weiß ob die wirklich Dir überwiegend zustimmen würde?
Ist aber auch wurscht. Wenn Dir meine Fresse nicht paßt, dann guck doch weg.

Im Juni letzten Jahres gab es 1,284,303,705 Chinesen. Das ist
etwa 1/5 der Weltbevoelkerung. Deshalb sprechen wir nur noch
Chinesisch. Warum redest Du ueberhaupt noch Deutsch und damit
die Sprache einer absoluten Minderheit?

Die meisten Menschen sprechen englisch: auch Chinesen und auch ich (wenn’s sein muß). Warum sollte ich chinesisch sprechen? Das ist doch gaga. Ich spreche deutsch aus Gewohnheit.

[…]
… und die Uebergewichtigkeit der Menschen nimmt auch immer
mehr zu. Was hat das mit dem Thema zu tun?

Ich werte diese Frage mal rethorisch, Du wirst nicht ernsthaft die Pointe erklärt bekommen wollen, oder?
Du mußt es schon mir überlassen, wie ich meinen Text verfasse. Was darf ich eigentlich überhaupt noch? Du schreibst mir Format, Design und verwendete Software vor und jetzt auch noch den Inhalt?

[…]

Ich bin froh ueber die 21" zu Hause, trotzdem nutze ich
text-only-mail-clients: der kommt ueber eine ssh von einem
anderen Rechner. Schon mal die graphische Ausgabe einer HTML
engine per X11 durch das Internet geschickt?

Nö, muß ich das? Glückwunsch zu Deiner technischen Ausstattung und weiterhin viel Freude mit Deiner Software.

[…]

IMHO gibt es kaum etwas schlechteres als OE.

( ^^ - das ist eine persoenliche Meinung - ^^ )

[…]

„Der Mensch an sich ist unfrei. Er unterliegt den Regeln, die
es ihm ermoeglichen, friedlich in der Gesellschaft mit anderen
Menschen zu leben. Erst das Erkennen der Notwendigkeit dieser
Regeln macht ihn frei.“ (irgendwo gelesen)

Joh! Es gibt viele viele geregelte Bereiche, an denen wir freudig teilnehmen, besonders in Deutschland. Das Besondere am anarchischen System ist die Abwesenheit von Regeln. Deshalb finde ich das iNet toll. Trotz seiner Schattenseiten.

[…]

Du willst mir vorschreiben, was ich moechte?

Nein, ich will mir nur nicht vorschreiben lassen, wie ich mein Werk gestalte. Es wird einen Maler nicht stören, wenn Du beim Betrachten seines Bildes eine Sonnenbrille trägst und deswegen die Farben nicht richtig erkennst.
Jetzt frag mich bitte nicht wieder „Was hat das mit dem Thema zu tun?“.

[…]

BTW habt ihr beiden den Sinn von HTML verkannt: hypertext
_markup_ language. Durch Auszeichnung bestimmter Textstellen
mit Funktionen (Ueberschrift, Absatz, Aufzaehlung, Zitat, …)
strukturiert man seinen Text. Wie die Zeichen mit einer
bestimmten Funktion zu formatieren sind, gehoert zur Aufgabe
der HTML engine des Empfaengers. Formatierungsangaben wie
‚kursiv, 12pt, Times Roman‘ haben in HTML nichts verloren (und
werden auch zunehmend in CSS o. ae. ausgelagert).

Na es ist ja beruhigend, daß Du den Sinn erkannt hast. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, werden wir uns vertrauensvoll an Dich wenden, ok?

Dann möchte ich mich schon jetzt für die Zukunft
entschuldigen, falls ich Dir mal versehentlich eine HTML-Mail
senden sollte. Ich möchte natürlich nicht unhöflich sein, und
wenn ich von jemandem weiß, daß er nur Textmails möchte, sende
ich ihm auch nur diese – sofern ich es mir noch merken kann.

Das gilt übrigens auch für Dich, nur am Rande.

Das kommt auch immer darauf an, wer mir was schreibt. Wenn
jemand was von mir will, hat er sich gefaelligst an meine
Spielregeln zu halten.

Ah ja? Dann solltest Du zuvor an jeden, der Dir je begegnen könnte, schon mal vorsorglich Deine AGB verschicken …

Tut er’s nicht, muss er damit rechnen,
dass seine mail geloescht wird.

Ich dachte schon, dann wird er erschossen …

Kriege ich auf eine Anfrage
von mir HTML geschickt, werde ich vielleicht

Im Sinne von: „möglicherweise“?

freundlich darauf
hinweisen. Laesst er es dann nicht, denke ich mir meinen
Teil.

Als wenn Du das sonst nicht tätest.

Wie ist das beim Papierbrief, findest Du das da nicht
unhöfllich?

Ja, besonders.

Das habe ich auch noch nie gehört.

Vielleicht sollte man Dir ein Tonband schicken:
schreib Dir meinen Brief doch selber! ?-/

Warum nimmst Du es nicht auf und schickst es als MP3 im Anhang
einer Mail?

Hauptsache die leere Mail wäre nicht in HTML, gell?? Alles klar.

[…]
HTML hat Vorteile, wenn komplizierte und verschachtelte
Gliederungen, Tabellen, mehrere Aufzaehlungsebenen usw. fuer
einen Text verwendet werden, weil dies notwendig ist, um
ebenso komplexe Sachverhalte darzustellen oder wenn es darum
geht, in einem Text viele Querverweise unterzubringen (dafuer
steht naemlich das H). Wer in „Briefpapier“ den Sinn von HTML
sieht hat etwas grundlegendes missverstanden.

Das halte ich eben für eine Frage des Standpunktes.

Was ich nur nicht mag, wenn jemand auf Groß-
und Kleinschreibung und Absätze verzichtet. Das kann eine Qual
für’s Auge werden.

Ay! Ein Treffer. Full ACK.

Wow!

Abschliessend noch ein Satz aus der Netiquette: „Be
conservative in what you send and moderate in what you
receive.“

I am much more conservative and moderate than you!

Übrigens:
Hat Dir schon mal jemand erklärt, daß man zwischen den Worten ein (in Zahlen: 1) Leerzeichen freiläßt (auch wenn am Wort ein Satzzeichen hängt)? Was Du hier treibst ist Ressourcen-Verschwendung! Rechne das mal hoch, wenn das jeder täte! Was das kostet!!
Und:
Du brauchst hier den Adress-Tag nicht angeben, wenn Du inklusive „http://“ schreibst.

Just my 2cent (oder etwas mehr),

Dankeschön – soll ich jetzt meine Kontonummer angeben? Ach Quatsch, verrechne es mit den Kosten, die Dir durch meine Nutzung von HTML-Mails entstehen …

Gruss vom Frank.

Wie? Dem einen? Der sich so schön aufregt …

Gruß,
Kristian

PS: Nach Diktat „verreist“ – ich stehe erst im Laufe der nächsten Woche wieder zur Verfügung.

Moin Peter,

Hier mal ein Beispiel was im Header meiner Mails steht:
(…)
MIME-Version: 1.0

Es fehlt die Angabe ‚Content-type‘. Etwa so:

Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset=„us-ascii“
Content-Transfer-Encoding: 7bit

Wieso? Da steht doch „Content-Type: multipart/related;
type=„multipart/alternative“;“.

Aber es ist bekannt, dass Ausguck Exzess diverse etablierte
Standards mit Füssen tritt.

Wer setzt denn Standards? Im anarchischen System doch einfach die Mehrheit der User durch ihr Verhalten, oder? IBM ist durch die Käufer Standard geworden, nicht weil’s der Kaiser befohlen hat.

[…] Denn was Du per Snailmail versendest,
bezahlst Du selber. Wenn Dein Brief grösser bzw. dicker ist,
musst Du mehr Porto bezahlen. Bei Email ist die Sache
umgekehrt. Wenn der Empfänger via Modem ins Netz geht, bezahlt
er die Zeit, die er online ist. Ist eine Email grösser, dauert
es länger zum Empfangen. Der Empfänger hat höhere Kosten. Bei
einer einzelnen Mail mag das kaum messbar sein. Nur bekommt er
ja vielfach nicht bloss eine Mail. Mit der Zeit ist das
durchaus spürbar. Ebenso bei denen, die einen Volumentarif
haben und durch solche unnötig aufgeblähten Emails die
Volumengrenze überschreiten und dann mehr bezahlen müssen.

Nun, der Empfänger ist ja nicht gezwungen, meine eMails downzuloaden. Er kann sie ja ausfiltern. Das mache ich mit Mail-Eingängen, die mir nicht passen ja auch nicht anders.
Bei der Post muß ich Sendungen, die ich bezahlen soll, auch nicht annehmen.

[…]
Für Fett, Kursiv und Unterstrichen braucht man kein HTML. Für
Sonderzeichen auch nicht. Bei denen braucht man aber die
richtige Zeichencodierung (Content-type) im Header.

Also ich kann im Textformat keinerlei Formatierung anbringen und kann nur die ASCII-Zeichen innerhalb eines Zeichensatzes verwenden. Den kann ich zwar auswählen, das wirkt sich aber nur auf die Darstellung bei mir aus und wird als Information nicht mittransportiert.

[…]

Aufrechterhaltung des Standards bzw. Verbesserung auf eine
Corporate Identity.

Der Standard bei Email ist ‚Plaintext‘. Das hat sich nicht
geändert.

  1. Wer schreibt das vor? Wer verbietet den Fortschritt?
  2. Ich meinte meinen Standard, also den, wonach ich meine Briefe schreibe, unabhängig ob Hard- oder Softcopy.

[…]
Das berühmte Totschlagargument ‚in den meisten Fällen‘. Es ist
IMHO ein Ausdruck von purem Egoismus, der in solchen Aussagen
aufscheint.

Warum sollte ich jemanden totschlagen wollen? Weshalb ist das egoistisch? Weil ich nicht Deiner Meinung bin?

[…]
Siehst Du, noch nichtmal bei den Webmail-Interfaces kannst Du
sicher sein, dass es so angezeigt wird, wie Du es willst.

Ich will ja gar nicht „sicher sein“. Ich will nur daß mein „Werk“ so wird, wie ich es haben will. Wie es sich der Empfänger ansieht, ist im Prinzip seine Sache. Daß eine GMX-Freundin von mir bislang die Smileys nie gesehen hat, finde ich schade, aber ich werfe es ihr nicht vor. Ein etwas vermessenes Beispiel: Picasso wäre es doch sicher egal, ob Du beim Betrachten seiner Bilder eine Sonnenbrille trägst.

Daß irgendwelche exotischen eMail-Clients sich nicht an den
Standard halten, kann doch nicht mein Problem sein. Das ist
dann das Problem des Empfängers, es ist seine Technik,
die da nicht richtig funktioniert.

Du bist egoistisch. Wie leider viel zu viele Webmaster und
ähnliche. Schade.

Nein, ich habe mich damit abgefunden, es nicht jedem recht machen zu können.

[…]
Vom IE muss man noch einen Teil abziehen, da diverse Nutzer
von Netscape und ähnlichem ihrem Browser wegen solch
egoistischer Webmaster, die zwingend den IE voraussetzen,
beigebracht haben, sich als IE zu tarnen.
[…]

Das wäre ja paradox. Ich setze nichts voraus, jeder kann doch verwenden, was er möchte. Aber ich bitte auch!

[…]
Das ist wiederum egoistisches Denken. Im Internet ist das aber
eigentlich fehl am Platz. Nehmen wir als Beispiel mal an, es
gibt in Deutschland 5 Millionen Internet-Nutzer. 20% davon
sind eine Million. Wenn Deine Webseite für eine Million Leute
nicht oder nur eingeschränkt nutzbar ist, so vergraulst Du
eine nicht zu verachtende Zahl potentieller Kunden. Durch
deren Mundpropaganda verlierst Du womöglich noch mehr
potentielle Kunden. Kannst Du Dir das wirklich leisten?

Ja und da wäre es nun sinnvoller, die eine Million sauber zu bedienen und dafür vier Millionen zu vergraulem??

Kleine Bildschirme gibt es kaum noch. Ich glaube die
19"-Schwelle ist schon über die 50%-Marke.

Falsch.

Das werden wir beide nicht beweisen können, ist aber im Ergebnis auch glaube ich für das Thema nicht so relevant.

Es gibt immer noch eine nicht zu unterschätzende Zahl
von Leuten, die mit 15"-Bildschirmen unterwegs sind. Gerade in
Firmen. Zudem kannst Du selbst bei 19" nicht davon ausgehen,
dass da auch alle fullscreen surfen. Speziell am Mac und unter
Linux ist es viel üblicher, den Browser nur als Fenster zu
nutzen. Hinzu kommen die Leute, die etwa bei einem 17"-Monitor
nur 800x600 als Auflösung nutzen, weil ihnen sonst alles zu
klein ist.

Na und? Der HTML-Text passt die Zeilenlänge automatisch an, nur der Text aus den Txtmails ist statisch. Es kann sich doch jeder seine Ansicht so einstellen, wie er möchte und wie er es eben am besten erkennen kann.
Nur am Rande: ich öffne Mails im Fenster knapp halbe Bildschirmbreite, ganze Höhe und benutze eine Bildschirm-Auflösung von 1280x1024 Pixeln und dazu überwiegend Arial in einer Schriftgröße in der Regel von 10pt.

Ausguck Exzess ist aber aufgrund seiner Ignoranz der diversen
Usenet-Standards nicht sehr beliebt.

Kann schon sein. Inzwischen bin ich da schon zu lange raus, um Stellung nehmen zu können. Ich kann mich aber noch dunkel erinnern, daß damals schon einige speziell dafür separate Newsreader hatten.
Jedenfalls waren mir diese Usenet-Standards damals zu engstirnig gefaßt. Wohingegen ich in Foren wie diesem ganz gut klar komme, auch wenn jedes so seine eigenen Besonderheiten hat. Aber schließlich zwingt mich auch niemand irgendwo teilzunehmen, oder?
Manche Foren lese ich auch generell nur. Aus dem Usenet lese ich nur, was Google für mich findet und wenn ich mehr wissen will, schreibe ich die Autoren direkt an (fast nie). Da muß ich mich dann allerdings auch nicht an die Usenet-Standards halten.

[…]
Die Regeln, die im Usenet gelten, wurden von den
Usenet-Teilnehmern gemeinsam erarbeitet. Ok, das war vor
Jahren. Ein wesentlicher Punkt dieser Regeln ist etwa, dass
man auf die Anderen Rücksicht nimmt. Man richtet sich
grundsätzlich nach dem, der den langsamsten Zugang etc. hat.
Denn wer im Usenet postet, wendet sich an eine Öffentlichkeit.
Er möchte, dass sein Beitrag von möglichst vielen Leuten
gelesen wird. Um bei einer Anfrage die Chance auf hilfreiche
Antworten möglichst gross zu halten. Dass man da ggf. ein
wenig die persönliche Freiheit zurückstellen muss, ist
logisch. Das ist überall so, wo viele Menschen zusammenkommen
und etwas gemeinsam tun. Du musst etwa beim Autofahren Deine
Freiheit auch zurückstellen und an einer roten Ampel anhalten.

Na das ist doch in Ordnung! Ich kritisiere ja diese Regeln auch gar nicht. Aber wenn mir die roten Ampeln hier nicht passen, kann ich doch in der Wüste rumheizen, da gibt es keine.
Und wo gibt es die Vorschrift , daß ich keine HTML-Mails schreiben dürfte?

Bei einem Brief, wenn er am Computer erstellt wird, wähle ich
die Schriftart(en), die Schriftgrösse etc. Bei einer Email ist
es einfacher, man überlässt es dem Empfänger, in welcher
Schrift und Grösse er den Text lesen möchte.

Mitnichten! Genau das möchte ich eigentlich nicht.

Genau das ist eben egoistisch.

Tut mir leid, wenn Du das so siehst, ich halte es für das Recht des Urhebers auf freie Gestaltung.

[…]
Beim Papierbrief ist die Grösse des Mediums (z.B. DIN-A4)
vorgegeben. Wenn ich als Empfänger den Brief nicht lesen kann,
nehme ich eine Lupe oder so. Bei einer Email ist jedoch das
Medium nicht vorgegeben. Du weisst prinzipiell nicht, ob der
Empfänger einen 14"-, 17"- oder gar 24"-Bildschirm hat. Du
weisst auch nicht, in welcher Auflösung er den betreibt und
welche Einstellungen bezüglich Schriftgrössen etc. er
verwendet.

Nein, weiß ich nicht. Ich habe mich längst damit abgefunden, mich über Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, nicht zu grämen. Er kann es sich doch angucken, wie er will. Übrigens gibt’s bei Win auch eine Lupe, nur so nebenbei.

Was ich nur nicht mag, wenn jemand auf Groß-
und Kleinschreibung und Absätze verzichtet. Das kann eine Qual
für’s Auge werden.

Da stimme ich Dir zu.

Na, ich bin glücklich, wenigstens nicht ganz mit Dir uneins zu sein. Das läßt ja hoffen.

Aber bei HTML kann ich wirklich keinen Vorteil erkennen. Ich
finde es nach wie vor eine unnötige Plage.

Ist ja in Ordnung.

Gruß,
Kristian

PS: Nach Diktat „verreist“ – ich stehe erst im Laufe der nächsten Woche wieder zur Verfügung.

Moin Stefan,

Naja, so wild ist es ja auch nicht. Ich habe das Betriebsystem
1990 gewechselt, als ich vom Atari ST auf den Mac umgestiegen
bin, und dann noch einmal vor zwei Jahren, als das neue
Mac-Betriebssystem OSX herauskam.

Also gerade eben :wink:)

Windows habe ich privat nie
benutzt - wahrscheinlich gehöre ich damit zu den ganz wenigen
hier in Deutschland, die sehr konsequent gehandelt haben.

Du bist halt einen anderen Weg gegangen. Apple war früher so teuer und selten, daß ich erst davon erfuhr, als ich schon ein ganzes Stück auf dem Win-Weg war. Heute wirkt es reizvoll, aber vom Markt leider vernachlässig. Umsteigen ist für mich ein viel zu großer Schritt und ich bin auch nicht sooo unzufrieden mit Win.

[…]

WLAN ist halt nicht so ganz sicher, das weiß ich auch. Ich
mache mir diesen Umstand bei meinen Nachbarn oft zu Nutze :wink:

Ein Freund von mir wollte das auch: in die Nachbarwohnung ziehen und dann gemeinsam mit einem Anschluß Geld sparen. Ich bin lieber autark.

Genau da liegt die Gefahr. Die Grundhaltung des Users ist sein
größter Schutz, wenn sie korrekt ist.

Meine Grundhaltung ist allein dadurch geprägt, dass ich seit
13 Jahren Systemadministrator in Unix-Netzwerken bin, und,
nachdem ich 1996 das erste mal „Gäste“ auf den Systemen hatte,
extrem paranoid bin. Jedes Paket, dass meine Rechner erreicht,
wird von mir erst einmal als feindlich eingestuft.

Na das ist in diesem Sinne ja eine eher nützliche Haltung. Wie schlimm ist es, bist Du in Behandlung deswegen (ernsthafte Frage)?

[…]

Sie heißt „Little Snitch“ und läuft nur auf Macs mit OSX. ZA
gibts für Macs nicht.

Schade, da werde ich Dir wenig helfen können.

[…]

Ich habe zur Zeit keinen Virenscanner, weil die Anzahl der für
OSX erhältlichen Viren kleiner als eins ist. Also Null.

Ja, die Macs sollen ja von Natur aus so sicher sein. Aber nur, weil sie in der Minderheit sind. Jetzt freut sich die Mac-Gemeinde, daß durch die Win-Attacken das Interesse an Macs steigt. Damit steigt natürlich auch irgendwann das Interesse der Virenautoren an den Macs …

Auf
die Systemverzeichnisse habe ich selbst auf meinem
Privatrechner gar keinen Zugriff (der Mac hat ein
Unix-Betriebssystem).

Davon habe ich leider keine Ahnung.

Schaff’ Dir mal ein paar Grundprinzipien an, die Du dann bei
weiteren Entscheidungen konsequent zu Rate ziehen kannst.

Hab ich bereits gemacht. Eine ist beispielsweise die Wahl der
eingesetzten Betriebssysteme (Linux auf den beigen Blechkisten
und OSX auf dem schicken Laptop).

Gut!

Laß’ jedes Risiko weg, für das Du für Dich keine schlüssige
Rechtfertigung hast. Also zum Beispiel Deine verschiedenen
Server, die Du Dir eingerichtet hast (s.o.).

[…] Das Zeugs existiert nicht mehr,
und zu Hause brauche ich nur einen Apache-Server, der von
außen nicht erreichbar ist.

Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich schon eine Weile im
geschäft bin und dass ich mich eigentlich ganz gut auskenne.

Den Eindruck hatte ich auch, obgleich Dein Posting von Understatement geprägt war … :smile:)
Da wir aber auch für den geneigten Leser schreiben und für den Win-User, schreibe ich manches sehr ausführlich und obwohl ich weiß, daß es in diesem Fall DIR nichts nutzt.

[…] Es fällt mir tatsächlich leichter, das Logfile meiner
iptables-Firewall auf dem Linux-Gateway hier in der Company zu
verstehen als die Ausgaben von Little Snitch (sieht so ähnlich
aus wie ZA). Naja, mehr lesen wirds bringen.

ZA gibt die Ereignisse zeilenweise aus und trägt sie auch so ins Logfile ein. Das Logfile ist eine Textdatei und heißt „ZALog.txt“ eine Zeile sieht zum Beispiel so aus:
FWIN,2003/10/03,02:26:48 +2:00 GMT,62.135.55.198:0,62.134.80.74:0,ICMP (type:8/subtype:0)
oder
ACCESS,2003/10/03,06:16:18 +2:00 GMT,Babylon Translation Application was blocked from connecting to the Internet (195.182.110.132:smiley:NS).,N/A,N/A
oder
PE,2003/10/03,01:53:06 +2:00 GMT,WebTrap MFC Application,0.0.0.0:8431,N/A
Wenn die Einträge im Log von „Little Snitch“ (sofern es überhaupt eines macht) auch so aussehen (also zeilenweise und Kommatrennung im Textfile), könnte sie vielleicht VisualZone™ interpretieren. Das Progi läuft selbstständig und greift nur lesend zu. Die Spaltenanordnung ist wählbar, wie auch vieles andere.
Oder vielleicht kannst Du ein Script schreiben, daß das eine Log ins andere Format übersetzt?

Übrigens guck mal, da hat es im dritten Beispiel auch eine Adresse „0.0.0.0:8431“. Das erinnert an Deine „0.0.0.1“. „WebTrap“ ist ein Teil des Virenscanners, der aktuell aus dem Netz geladene Files scannt, die dann regulär in den „Temporary Internet Files“ landen.

Wir können ja nicht alle Diplom-Informatiker sein, nur um
unseren PC zu verstehen. Aber in Foren wie diesem kann man
ganz ganz viel lernen.

Möglicherweise auch von mir :wink:

Sicherlich!
Ich habe Dich auch schon oft gelesen, auch wenn ich keinen Mac besitze. :smile:)
Im Übrigen kann man von jedem etwas lernen, die Frage ist nur: was.

[…]

Gruß,
Kristian

PS: Nach Diktat „verreist“ – ich stehe erst im Laufe der nächsten Woche wieder zur Verfügung.

Moin Du Frank,

Morgen,

Das müßte doch geeignet sein, um von kompetenten Programmen
richtig interpretiert zu werden, oder?

Soso… Und Du legst den Masstab fest, was kompetente
Programme sind? Was qualifiziert Dich dazu?

Wie kommst Du auf diese Idee? Ich würde es so definieren:
kompetente Programme sind welche, die möglichst universell
arbeiten

In sofern hast Du recht: OE arbeitet universell mit Wuermern zusammen. Um wieder sachlich zu werden: hast Du eine Ahnung, wie universell text/plain ist?

und vor allem weit verbreitet sind,

Das kann durchaus im Widerspruch zu obengenannten stehen.

weil wir leben ja hier in einm anarchischen System.

Das ist Bloedsinn: wer hat nur damit angefangen, zu behaupten, das Internet waere ein anarchisches selbsregulierendes System.

Aber das ist keine Festlegung, sondern eine Meinung.

Es gibt einfach Regeln. Dazwischen ist kein Platz fuer Meinung, maximal fuer Diskussion ueber die Regeln, aber nicht ueber deren Umsetzung.

Email nutzt Du (auch) auf Kosten anderer/aller.

Ach. Was hat Dich eigentlich mein Schriftverkehr in der
letzten Woche gekostet?

Untere Abschaetzung: 1c pro Monat.

Wenn Du diese Kosten nachweisen kannst, erstatte ich sie Dir
selbstverständlich umgehend. @ ALL: Das ist eine Ausnahme!!

Genau das ist naemlich das Problem: Du kostest diesen Cent _jeden_ und buerdest Deine Eitelkeit der Allgemeinheit auf. Mich kosten 1000e Leute diesen 1c. 10EUR+ im Monat… hm, naja.

Warum musst Du mit den elektronischen Medien ploetzlich etwas
machen, was Du mit Papier und Fueller nicht gemacht hast?

Mache ich ja gar nicht, aber gerade das lastest Du mir doch an.

Wozu brauchst Du dann HTML in emails?

Es geht nicht im „Schönheit“, sondern um ein gutes
Aussehen im Sinne des Verfassers.

Es geht um Information. Investiere die Zeit, die Du fuer das Blendwerk brauchst, in den Inhalt.

[…]
Bloedsinn.

Wie nett!

Wenn Du nicht den quoting marder gemacht haettest… Das Argument fuer HTML, dass die meisten sowieso OE verwenden kann ich nur mit „Bloedsinn“ kommentieren. Die meisten Menschen koennen auch laufen. Deshalb brauchen wir keine behindertengerechten oeffentliche Aemter (ja, in der Methapher bin (auch) ich der Behinderte).

Daß irgendwelche exotischen eMail-Clients sich nicht an den
Standard halten, kann doch nicht mein Problem sein. Das ist
dann das Problem des Empfängers, es ist seine Technik,
die da nicht richtig funktioniert.

Noch mehr Bloedsinn,

Du wirst mir immer sympathischer …

Dito.

diesmal aber mit Arroganz.

Das stimmt in gewisser Weise. Aber ich bin nicht Jesus. Ich
kann nicht alle Probleme aller tragen und schon gar nicht
lösen.

Du koenntest aber versuchen, fuer moeglichst wenig Menschen ein Problem zu sein.

Warum willst Du anderen immer vorschreiben, wie sie ihre
emails lesen?

Wie kommst Du darauf? Du willst mir vorschreiben, wie ich sie
zu schreiben hätte, scheint mir.

Ich will, dass Du sie so schreibst, dass sie moeglichst viele Menschen lesen koennen und moeglichst wenig Menschen behindern.

Nullargument. Gutes webdesign ist plattformunabhaengig.

Wer sagt das?

Das W3 consortium?

Ein Negativbeispiel:
http://steingrueber.de/

Vielen Dank. Ich bewerbe ich diese Seite nicht, Du warst also
gar nicht eingeladen.

Entschuldige mal, Du stellst eine Seite in die Oeffentlichkeit, propagandierst sie in Deiner ViKa und sagst hinterher „Deine Meinung passt mir nicht, verpiss Dich!“

Insofern habe ich Dich nicht um Deine Meinung gebeten.

Und aeussern darf ich sie auch nicht mehr.

Ich hab fuenf Browser probiert, und nur in einem seh ich
etwas, weil der Webmaster unbedingt ein zappelndes Logo haben
musste.

Auf meinem Browser siehts ok aus, und das reicht mir.

Dein Anspruch ist sehr niedrig.

Du kannst ja mal eine netzweite Abstimmung anleiern, wer
weiß ob die wirklich Dir überwiegend zustimmen würde?

Meinungsumfragen fragen nach Meinungen (wer haette das gedacht). Es geht hier aber um technische Fakten: die Seite ist kaputt.

Wenn Dir meine Fresse nicht paßt, dann guck doch weg.

Das tue ich auch.

Im Juni letzten Jahres gab es 1,284,303,705 Chinesen. Das ist
etwa 1/5 der Weltbevoelkerung. Deshalb sprechen wir nur noch
Chinesisch. Warum redest Du ueberhaupt noch Deutsch und damit
die Sprache einer absoluten Minderheit?

Die meisten Menschen sprechen englisch […].

Dann sprich englisch. Du schliesst damit trotzdem alle aus, die kein es nicht koennen. (Nein, es gibt in der menschlichen Sprache eine Entsprechung fuer text/plain.)

… und die Uebergewichtigkeit der Menschen nimmt auch immer
mehr zu. Was hat das mit dem Thema zu tun?

Ich werte diese Frage mal rethorisch, Du wirst nicht ernsthaft
die Pointe erklärt bekommen wollen, oder?

Der Punkt war, dass ein ueppiges Mahl nicht unbedingt gut (fuer die Gesundheit) sein muss.

Was darf ich eigentlich überhaupt noch? Du schreibst mir
Format, Design und verwendete Software vor und jetzt auch noch
den Inhalt?

Das tue ich nicht. Es gibt aber viele Gruende, die gegen das von Dir verwendete Format oder die verwendete Software sprechen. Fakten! Ob Du Dich von diesen Fakten ueberzeugen laesst ist allerdings Dein Bier.

IMHO gibt es kaum etwas schlechteres als OE.

( ^^ - das ist eine persoenliche Meinung - ^^ )

Wie es IMHO durch das ‚IMHO‘ gut gekennzeichnet war[1]. Ich koennte auch noch ein paar Fakten liefern, die Dich aber wahrscheinlich sowieso nicht interessieren.

Es gibt viele viele geregelte Bereiche, an denen wir
freudig teilnehmen, besonders in Deutschland. Das Besondere am
anarchischen System ist die Abwesenheit von Regeln. Deshalb
finde ich das iNet toll. Trotz seiner Schattenseiten.

Ahrg! Das Internet ist kein anarchisches System. Eher im Gegentum.

Du willst mir vorschreiben, was ich moechte?

[Bild-Maler-Sonnenbrillen-Gleichnis]
Jetzt frag mich bitte nicht wieder „Was hat das mit dem Thema
zu tun?“.

Okay, ich frage nicht.

BTW [HTML == hypertext _markup_ language, nix Formatierung]

Na es ist ja beruhigend, daß Du den Sinn erkannt hast. Wenn
wir nicht mehr weiter wissen, werden wir uns vertrauensvoll an
Dich wenden, ok?

Nein, bitte nicht, ich hab davon keine Ahnung. Ich bilde mir nur ein, das Konzept verstanden zu haben, weil es da Parallelen zu LaTeX gibt.

Das kommt auch immer darauf an, wer mir was schreibt. Wenn
jemand was von mir will, hat er sich gefaelligst an meine
Spielregeln zu halten.

Ah ja? Dann solltest Du zuvor an jeden, der Dir je begegnen
könnte, schon mal vorsorglich Deine AGB verschicken …

Natuerlich werde ich ihn auf die Spielregeln hinweisen. Die zweite Chance sollte er dann aber nutzen.

Tut er’s nicht, muss er damit rechnen,
dass seine mail geloescht wird.

Ich dachte schon, dann wird er erschossen …

Eigentlich eine gute Idee… (Quatsch, aber gelegentlich neige ich dazu, zynisch zu sein.)

Kriege ich auf eine Anfrage
von mir HTML geschickt, werde ich vielleicht

Im Sinne von: „möglicherweise“?

Ja. Bei manchen Leuten kann ich abschaetzen, dass sie es sowieso nicht verstehen wuerden, und lebe mit dem Umstand, bei anderen verbieten mir Hoefflichkeit oder soziale Hierarchie solche Hinweise. In der ersten Gruppe waere ein Platz fuer Dich frei. Willst Du den einnehmen?

freundlich darauf hinweisen. Laesst er es dann nicht, denke
ich mir meinen Teil.

Als wenn Du das sonst nicht tätest.

Es faellt mir schwer, nicht zu denken. Meinungsbildung gehoert nun mal zur Freiheit aller.

Wie ist das beim Papierbrief, findest Du das da nicht
unhöfllich?

Ja, besonders.

Das habe ich auch noch nie gehört.

In emails: ja (traffic). Das Pferdebild hinter meiner Telephonrechnung wuerde mich auch sehr stoeren.

Vielleicht sollte man Dir ein Tonband schicken:
schreib Dir meinen Brief doch selber! ?-/

Warum nimmst Du es nicht auf und schickst es als MP3 im Anhang
einer Mail?

Hauptsache die leere Mail wäre nicht in HTML, gell??

Du hast es nicht verstanden: Audiodateien statt Text in emails sind die Steigerung von HTML.

Abschliessend noch ein Satz aus der Netiquette: „Be
conservative in what you send and moderate in what you
receive.“

I am much more conservative and moderate than you!

Moderat vielleicht, konservativ auf keinen Fall.

Übrigens:
Hat Dir schon mal jemand erklärt, daß man zwischen den Worten
ein (in Zahlen: 1) Leerzeichen freiläßt (auch wenn am Wort ein
Satzzeichen hängt)?

Dummfug. Das doppelte Leerzeichen kennzeichnet das Satzende. Wenn ich darauf verzichte, kann ich auch ganz auf Leerzeichen verzichten. WerbrauchtschondieKennzeichungvonWoertern.undueberhaupt,satzanfaengeundsubstantive,allesunnuetz.nddvklknntchchnchnldn. (http://www.dict.org/

Heyho,

[- HTML-Mails -]

Du kannst leider nicht nur das Sinnvolle zulassen und die
Spielereen und Ärgernisse aussperren - man muß entweder alles
oder nichts nehmen,

Moment! Ich sprach von dem, was ich sende. Und ich
dachte Du auch. Beim Empfangen filtere ich doch sowieso
und wenn ich jetzt keine HTML-Mails mehr senden würde, würde
sich das kaum auf meine Empfangsmails auswirken. So eine große
Vorbildfunktion habe ich nicht, außerdem sind die meisten in
dieser Hinsicht völlig gedankenlos. Manche können nicht einmal
den Text vollständig LESEN. Wahrscheinlich sollte ich eher
versuchen in die Standards in Richtung Comic zu verlagern, als
in die Richtung glatten Textes.

Ich denke, jeder hat da eine Vorbildfunktion. Jeder User, der im Senden auf Schnick-Schnack verzichtet, ist für viele andere einer, der ihren Empfang von Schnick-Schnack verringert. JEDER ist „Vorbild“.

ich persönlich nehme lieber nichts davon -

Nur weil Du ab und zu mal eine bittere Nuß ausspuckst,
verzichtest Du doch auch nicht generell für den Rest des
Lebens auf Nüsse.

Das Mengenverhältnis ist aber leider umgekehrt - viele bittere Nüsse, und hin und wieder mal eine süße darunter.

Frei nach Malte Luther King:

_"I have a dream that one day this community will rise up and live out the true meaning of its creed. We hold these truths to be self-evident that all users a safe.

I have a dream that one day on the tunnels and channels of the Internet the sons of former skriptkiddies and the sons of former DAUs will be able to chat together at the irc-channel of brotherhood.

I have a dream that one day even the Microsoft-users, a group sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and open-source.

I have a dream that my future children will one day surf in a community where they will not be judged by their amount of money in their purse but by the content of their speech and their operating system’s philosophy.

I have a dream today.

I have a dream that one day down in eMails, with its vicious HTML-content, with its code having worm and virii in it; that one day right there in eMails will again only be plain text with no attachments.

I have a dream today.

I have a dream that one day every user will be concious of the fair and safe use of the internet, and every pc system will be coded safe and free („free“ as in „free speech“, not „free“ as in „free beer“), the rough places will be made plains and the crooked places will be made straight and the glory of the GNU shall be revealed and all flesh shall see it together.

This is our hope. This is the faith that I will go back to Unix with. With this faith we will be able to hew out of the mountain of despair a stone of hope.

With this faith we will be able to transform the jangling discords of our nasty commercial world into a beautiful symphony of open source.

With this faith we will be able to work together, to chat together, to transfer files together, to surf the web together, to climb up for freedom together, knowing that we will be free one day from virii and crappy closed source and non-standard protocols and applications.

This will be the day when all of Steve Bellovin’s children in mind will be able to sing with new meaning „My internet 'tis of thee, sweet land of liberty, of thee I sing. Land where my father’s got hacked, land of Richard Stallman’s pride, from every ip address, let freedom ring!“

And if the internet is to be a great community, this must become true. So let freedom ring from the hosts with Mac OS X. Let freedom ring from the mighty hosts with FreeBSD.

Let freedom ring from the heightening computers with Linux.

Let freedom ring from the users who can decide, what their system may do and what it must not do.

Let freedom ring from the users who are free to decide which private information they want to submit and which not.

But not only that, let freedom ring from the users that laugh about poor attempts to spam or compromise them.

Let freedom ring from every computer at home and every computer at work."

And when this happens, when we let freedom ring, when we let it ring from every office and every home, from every intel CPU and every RISC CPU, we will be able to speed up that day when all of Dennis Ritchie’s children, hackers and users, coders and networkers, technicians and CEOs, will be able to join hands and sing in the words of the old spiritual, „Free at last, free at last. Thank IP Almighty, we are free at last.“_

plain text bietet mir genügend Möglichkeiten zu strutkturieren
oder hervorzuheben.
Zusätzlich lernt man dadurch noch, auf Worte und
Formulierungen zu achten,

Du vielleicht, aber Du bist nicht beispielhaft für die
Leserschaft im Allgemeinen und schon gar nicht für meine im
Besonderen. Ich wünschte, man würde auf Worte, Satzzeichen und
Formulierungen achten. Macht aber keiner, ich sag’ ja: manche
erkennen noch nicht einmal den Text. Oder übersehen
Attachments, wenn ich schon mal was mitschicke.
Ich habe seit Jahren PGP, aber nicht einen Empfänger, der es
begreifen wollte damit zu arbeiten.

Nun, zumindest im privaten Umfeld bin ich da recht gnadenlos.
Beruflich ist das nicht immer möglich.

und sich auf’s Wesentliche zu
beschränken.

Wenn ich das für mich Wesentliche nicht überdeutlich
darstelle, mindestens fünf mal wiederhole und zur Sicherheit
noch nachfrage, ob’s denn verstanden wurde, würde ich nicht
einmal mehr 10% meiner Botschaft bis ins Hirn des Empfängers
transportieren können.

s.o. - Wer des Lesens nicht mächtig ist, hat Pech gehabt. Ich denke, daß ich mich normalerweise erfolgreich bemühe, Dinge unmißverständlich auszudrücken. Ohne Fettdruck und Schriftgrößen.

Das ist effektiv.

Ist es nicht. Wäre es vielleicht in Deiner Wunschvorstellung.
[…eBay-Beispiel…]

Manchmal denke ich, man müßte denen die Buchstaben mit dem
Vorschlaghammer und Einschlagbuchstaben in die Stirn stanzen.
Deswegen schreibt die „Zeitung die die Volkesmeinung bild-et“
in riesengroßen Lettern simplifizierte Halbsätze. Komplette
Sätze würden sowieso nicht gelesen.

Ich halte es da mit Gelassenheit und Hartnäckigkeit. :smile:
Damit hatte ich bislang noch nie große Probleme.
Aber ich bin auch in der glücklichen Position, fast nie von solchen Leuten, wie Du sie beschreibst, abhängig zu sein. Zur Zeit zumindest.
Das mag sich ändern, wenn ich mich irgendwann beruflich mit Managern und Vertrieblern rumschlagen muß. Bis jetzt darf ich Techniker sein.

Allerdings könnte ich mich mit einem Format anfreunden,
welches bspw. die hier im Forum erlaubten Tags erlaubt, andere
Spielereien jedoch nicht.

Hier finde ich das auch toll und sicherlich ausreichend. Und
wenn ich Dir diese Postings gemailt hätte, wäre ich vermutlich
mit diesen Formatierungen hingekommen. Nur wären die nur in
HTML möglich gewesen und dann hättest Du auch mein Briefpapier
mit Logo bekommen. Ganz ohne Formatierung, hätte ich den
glatten Text mit „*“ betonen müssen, was ich weniger schön
gefunden hätte. Aber ich will ja auch Betonungen und
Schwerpunkte 'rüberbringen.

_Unterstriche_ reichen mir als Hervorhebung, oder auch

Leerzeilen,

um etwas besonders zu betonen. !!Ausrufungszeichen!! gehen auch ganz gut, oder

Accent Dach als Unterstreiochungsersatz.
^^^^^^^^^^^

Das ist genauso, wie ein mehrseitiger Brief einen dickeren
Briefumschlag erfordert, als ein Notizzettel.

Nicht ganz - dadurch wird mir Traffic aufgezwungen, den ich
evtl. gar nicht haben will.

Den kannst Du ja normalerweise filtern. Interessiert es
IKEA® ob wir alle seine Kataloge haben wollen? Also
schleppen wir sie „mühsam“ zum Mülleimer.

Nochmal: Hier zahlt IKEA das Porto, bei meinem eigenen eMail-Server zahle ich das Porto. Würde IKEA alles als „Empfänger zahlt Porto“ versenden, würdest Du das auch nicht so locker sehen.

In meinem Fall Traffic zu meinem Server, den ich bezahlen muß(!),

Das ist allerdings eine ungünstige Lösung. Da solltest Du
meines Erachtens darüber nachdenken, ob es nicht eine
vernünftigere Lösung gibt.

Gibt’s nicht, wenn ich meinen eigenen Server betreiben will, und das will ich und muß ich, um gewisse Features zu haben.

in anderen Fällen Minutenpreise für den Internetzugang.

Das ist nun so verschwindend wenig. Ob ich nun alle Mails als
Text oder alle Mails als HTML bekomme, macht im reinen
Download vielleicht 20-30 Sekunden pro Tag aus. Eine Minute
Zugang kostet 0,74 Cent — also das sind mir die HTMLs wert.

0.37 Cents/d * 365d/a = 135 €/Jahr

Dafür kann man ziemlich gut essen gehen.

Die „bessere“ Lösung für alle ist da FTP, welches ja auch
_das_ File Transfer Protocol ist - wenn man ein File hochlädt
(kostenlosen Webspace gibt’s ja zuhauf) und den Link
verschickt, bleibt die Entscheidung beim Empfänger, ob und
wann er das herunterlädt.
Aber das ist wohl „zu kompliziert“.

Vielleicht ist da nur zu wenig drüber nachgedacht worden.
Bislang bin ich auch noch nie auf diese Idee gekommen. Wenn
sich das durchsetzen würde, müßte es nicht komplizierter sein.
Im Moment ist’s nur kompliziert, weil man FTP recht selten
benutzt, weil’s recht langsam ist und weil ich den Empfängern
erst erklären müßte, wie sie an meine Mails kommen.

Naja, FTP ist nicht langsamer als eMail oder http - es ist sogar schneller. Und schwer ist es nicht, den Zugriff darauf zu gewährleisten. Ein FTP-Link ist nicht anders als ein Link zu einer Datei im WWW. Es geht ja dabei auch nicht um den Text-Anteil einer Mail, sondern nur um Dateianhänge wie MP3s, große Bilder oder andere Dateien.

Wenn jemandem die Authentizität und Sicherheit
einer Mail egal ist, dann nützt es auch nichts, wenn ich ihm
nur Textmails schickte. Die Wurm-Mail würde er trotzdem
öffnen.

Naja, es gehört schon etwas mehr dazu, ein Attachment zu
öffnen, als sich eine HTML-Mail anzusehen.

Wir wissen aber beide, daß vieles schon allein mit dem Öffnen
der Mail ausgelöst werden kann, auch ohne Attachment.

Bei reinen Text-Mails kann durch das reine Öffnen _gar nichts_ Böses ausgelöst werden! Das ist ja das schöne daran.

[…]
In der Tat, aber ist der hier eher außergewöhnlich freundliche
Ton ein Grund, Grundregeln der Höflichkeit zu ignorieren?
[- Beispiele -]

Das stimmt natürlich, aber solchen Mitmenschen sollte man eben
meiner Meinung nach nicht antworten.

Das gelingt mir leider nicht immer :frowning:

[…]
Nicht nur Überzeugung, sondern auch knallharte Fakten sprechen
dafür.

Die aber oft von ganz subjektiven Gründen aufgewogen oder
außer Kraft gesetzt werden.

Das ist korrekt. Es gibt jedoch KO-Kriterien, das wissen bloß noch nicht alle :wink:)

Aber wenn hier jemand postet, fragt er ja von sich aus,

Nur zuweilen fragt er etwas ganz anderes und wird dann erst
dahin geführt.

Ja - normal, oder?

Nein, das ist nur in der Werbung normal, ansonsten ist es
eigentlich ein faux pas. Denk mal an meinen Metapher „OPEL vs.
FORD“. Das fände ich nicht witzig.

Ich denke eher, daß genau DAS die Aufgabe eines wirklichen Experten ist: Hinter einer vordergründigen Frage zu erkennen, was der Fragesteller _eigentlich_ will. Du hast schon recht, damit wird teilweise die Selbstbestimmung des Users ignoriert. Allerdings sehe ich dieses Recht auf Selbstbestimmung insofern eingeschränkt, als daß es imho höhere Werte gibt, nämlich die Sicherheit der Funktion des Netzes.
Außerdem zwinge ich ja niemandem was auf - ich nehme bloß _mein_ Recht in Anspruch, die Art und Weise meiner Antwort selbst zu bestimmen und mich nicht der Frage bzw. der Beschränktheit des Users zu unterwerfen.
Es steht ihm frei, mich zu ignorieren.

denn ich weigere mich, eine stumpfe Antwortmaschine
zu sein.

[- verschieden fundierte Antwortbeispiele -]
Wenn ich jemandem
wirklich helfen möchte, wären sie definitiv unter meinem
Niveau

Die
wollen alle das Gleiche. Also habe ich eine schöne Infomail
gebastelt und die kriegt jeder der fragt und wenn es mehrere
am selben Tag sind, bekommen sie’s als Sammelmail. Ist doch
easy.
Das ist ein bißchen, wie wenn hier jemand nur mit dem Link auf
eine FAQ ohne weiteren Text antwortet. Wahrscheinlich sollte
man in diesem Board die FAQs um diese Fragen erweitern. Nur
würden sie dann wieder weniger gelesen …

Nunja, das ist dann auch eine eindeutige Frage, auf die es eine eindeutige Antwort gibt. Nicht jede Frage ist so - es gibt eben auch sehr viele Fragen, die individuell beantwortet werden _müssen_.

Nun, bei den „kritischen Themen“ hier, vornehmlich Personal
Firewalls, Browser und eMail-Clients, kann ich meist nur
Letzteres leisten, weil ich mich der meist eingesetzten
Software selbst nicht sonderlich gut auskenne. Das müssen dann
eben andere übernehmen.

Dann würde ich aber wenigstens sagen „Dazu weiß ich nichts,
aber muß es eigentlich sein?“ Und immer dran denken, es lesen
noch andere, mit ähnlichen aber doch anderen Konfigurationen
oder Gedanken dazu.

Genau das schreib ich idR auch dazu :smile:

*gg* MS ist auch eine Krankheit, allerdings heißt sie
dann ausgeschrieben „Multiple Sklerose“.

-) Da streiten sich die Geister…

Worin, ob Multiple Sklerose eine Krankheit ist? :wink:)

Nein, darüber, ob Microsoft _keine_ ist…

Dazu müßte das tool aber obendrein auch ohne Betriebssystem
laufen, wie eine .COM, weil neu installieren tut man ja,
wenn’s nicht mehr läuft, jedenfalls ist das ja der
einzuplanende worst case.

Hm, so langsam verstehe ich, was Du tun willst - ich glaube, so _ganz_ ohne Kompromisse geht das nicht. (…unter Windows. Unter Unix geht sowas.(sic!))

„Kabel raus“ hieße aber auch DSL weg, weil das geht doch
über’s selbe Kabel (Fritz!Card DSL SL).

Das heisst, Du müsstest dann jedesmal unter den Tisch kriechen
o.ä.? Dann ist das keine Lösung. Kabel dürften auch bei dieser
Karte immer noch zwei abgehen, eins für DSL und eines für
ISDN.

Also mein Fritzchen (es liegt ja schon hier rum) hat nur einen
Anschluß, eine 8-poligen Texas-Buchse, mit der sie dann zum
Splitter verbunden werden soll. Aber vielleicht geht da drüber
auch nur DSL und gar kein ISDN zum PC.

Hab eben mal nachgesehen - die Fritz! Card DSL SL bietet tatsächlich _nur_ DSL und _kein_ ISDN.

Dann wäre das alte
Modem allerdings zwingend, weil ich sonst nicht mehr direkt
faxen könnte.

Korrekt.

Daß Du die Links zu Deinen .PDFs hinterlassen hast,

http://www.docvalde.net/docs/firewalls.pdf
http://www.docvalde.net/docs/personal_firewalls.pdf

finde ich echt gut. Ich kann sie nur empfehlen. Vielleicht
solltest Du sie in eine Signatur aufnehmen. :smile:)

Naja, das fände ich übertreben :smile: Eigenlob stinkt.
Ich bin nicht hier, um Eigenwerbung zu machen - diese PDFs sind ungefähr sowas wie Deine Standard-Mail zur Telefonnummernsuche.

Nur bei dem Basisthema der IT-Security
(„Schlangenöl“) schwätzen sich immer die Gemüter heiß.

Hm, es mag arrogant klingen, aber ich glaube, bei diesem Thema
trennt sich ein wenig die Spreu vom Weizen, heisst, es zeigt
sich mehr als bei „singulären Problemen“, wer wirklich ein
Experte ist und wer nicht, weil es hier um grundlegendes
Verständnis der Mechanismen geht, weil das auf eine höheren
Abstraktionsniveau abläuft als die Frage „Wo stell ich im IE
die Sicherheitsoptionen ein?“.

Das ist wohl wahr. Trotzdem wäre es eben hier lohnenswert, die
Wenigwissenden mit ins Boot zu holen. Im Sinne des Großen,
Ganzen.

Klar - aber wie gesagt, für jeden Gruppe von „Schülern“ gibt es auch die geeigneten „Lehrer“. Und im Sinne meiner persönlichen Weiterentwicklung strebe ich danach, mein Lehrniveau stetig zu erhöhen.
Ich will dahin, daß ich den Profis was beibringen kann.

Das bedeutet mindestens(!):

  • Sorgfältige Formulierung und Rechtschreibung (ich beschwere
    mich _nicht_ über Fremdsprachler, Legastheniker oder
    Vertippsler!)
  • Schreiben, was er will
  • Schreiben, was er schon gemacht hat, um das zu erreichen
  • Schreiben, wo er nicht mehr weiterkommt.
  • Gruß- und Schlußformel wären nett.

Warum steht so etwas eigentlich nicht auf der FrontPage aller
einzelnen Boards? Vielleicht wird auch zu viel
Selbstverständlichkeit verausgesetzt. Man sollte mal
empirische Erhebungen anstellen, wer eine „Nettikette“ oder
„Wie quote ich richtig“ WIRKLICH gelesen hat. Wäre bestimmt
erschütternd.
Jedenfalls finde ich es immer erschütternd, wenn selbst User,
die mir als Erfahrenere erscheinen, ihren Text vor eine
gnadenlose Vollquote quetschen.

Manchmal quetschen sie ihn sogar HINTER ein Full Quote… *grusel*
_DAS_ wäre schon eher was für eine Signatur. Ich überleg mir da mal was :smile:

Versuch es mal so zu sehen:
Er kommt zu Dir und gibt Dir die Chance einem Problembeladenen
zu helfen sein System und damit ein Stück der Netcommunity zu
verbessern. Du willst auch was von ihm!

[…] Bevor ich den „schlechten“ Fragestellern mit ihrem Problem helfe,
helfe ich ihnen lieber, „gute“ Fragesteller zu werden.

Auch noch? Das sollten eigentlich die MODs tun, finde ich. Muß
man erst warten bis das Board brennt?

Ich bin ja MOD :wink: Allerdings nicht in diesem Brett (zum Glück!).
Nein, da kann jeder was zu tun. Wie gesagt, diese Signatur-Geschichte ist ne gute Idee…

[…]

Damit kann ich noch gut leben. Man lernt die Bugs mit der Zeit
immer besser kennen. Letztlich sollte das System so dicht
sein, daß die ungepachten Versionen dennoch nicht erreicht
werden. Wer weiß schon, welche neuen Bugs er sich mit dem
Patch einfängt?

Was ist besser: Eine sauber programmierte Software ohne Bugs
oder zumindest mit schnellen Reaktionszeiten, oder eine
schlechte, nicht patchbare Software, die ich mit anderen
Mitteln schützen muß?

Mal angenommen der Nutzen eines Patches, das 5
Sicherheitslöcher abdeckt, bringt gleichzeitig 5 noch völlig
unbekannte Bugs mit, die vielleicht – wenigstens zum Teil –
auch sicherheitsrelevant sind.
Dann kommt wieder Brain ins Spiel: Die alten 5 Löcher kannte
ich irgendwann und konnte mich darauf einstellen, den 5 neuen
Bugs bin ich zunächst völlig hilflos ausgeliefert!

So etwas kommt bei Open Source Produkten erstaunlicherweise höchst selten vor…

Sind wir jetzt ein paar Zeilen kürzer geworden?

Ich glaub, ich hab wieder ein paar Zeilen drauf gelegt, aber die kannst Du getrost bei einer Antwort weglassen :wink:))

Gruß,

Malte.

Hallo Kristian

Aber es ist bekannt, dass Ausguck Exzess diverse etablierte
Standards mit Füssen tritt.

Wer setzt denn Standards?

Geh auf http://www.rfc-editor.org/ und informier Dich eigenhändig über die diversen Standards, die in den Request for Comment (kurz RFC) festgehalten wurden.

Im anarchischen System doch einfach
die Mehrheit der User durch ihr Verhalten, oder?

Nein, das ist das was M$ gern hätte. Wenn die Mehrheit Ausguck Exzess verwendet, wirds zum Standard. So einfach ist das aber eben nicht. IMHO zum Glück…

IBM ist durch
die Käufer Standard geworden, nicht weil’s der Kaiser befohlen
hat.

Die x86-Plattform, auch ‚IBM-kompatibel‘ genannt, hat sich u.a. deswegen zu einer Art Standard entwickelt, weil IBM die Spezifikationen offengelegt und andere Hersteller eingeladen hat, Computer auf dieser Basis zu bauen. Darum gibt es heute x86-Rechner von unzähligen Herstellern. Wenn einer pleite geht, ist das nicht so tragisch.

Apple oder Amiga hatten demgegenüber immer den Nachteil, dass es die Geräte nur von einem Hersteller gab. Apple hat zwar eine zeitlang ‚Clones‘ erlaubt, aber das hat irgendwie doch nicht ganz funktioniert. Warum weiss ich nicht, dazu kenne ich die Details zuwenig.

Nun, der Empfänger ist ja nicht gezwungen, meine eMails
downzuloaden. Er kann sie ja ausfiltern. Das mache ich mit
Mail-Eingängen, die mir nicht passen ja auch nicht anders.

Dazu muss er Dich aber zuerst kennen, also schonmal mit Dir in Kontakt gestanden haben. Ausserdem will er Dich vielleicht nicht filtern. Trotzdem wäre er froh, Du würdest auf diesen kostensteigernden Quatsch verzichten.

Bei der Post muß ich Sendungen, die ich bezahlen soll, auch
nicht annehmen.

Das ist etwas ganz anderes. Bei Email muss man schon manuell zuerst auf dem Server nachschauen und ggf. gewisse Mails dort löschen, um sie nicht zu empfangen. Wiederum bürdest Du dem Empfänger zusätzlichen Aufwand auf.

[…]
Für Fett, Kursiv und Unterstrichen braucht man kein HTML. Für
Sonderzeichen auch nicht. Bei denen braucht man aber die
richtige Zeichencodierung (Content-type) im Header.

Also ich kann im Textformat keinerlei Formatierung anbringen
und kann nur die ASCII-Zeichen innerhalb eines Zeichensatzes
verwenden. Den kann ich zwar auswählen, das wirkt sich aber
nur auf die Darstellung bei mir aus und wird als Information
nicht mittransportiert.

Wie gesagt, ein *fett* wird in einigen Fällen (ich gebe zu, ich weiss nicht, ob das in einem RFC o.ä. festgehalten ist) von Mail- oder Newsreadern als Fett dargestellt. Ansonsten merkt man an den Sternchen, dass da etwas hervorgehoben bzw. betont werden soll.

Wobei ich ehrlich gesagt bei hand- oder maschinengeschriebenen Briefen eigentlich äusserst selten fett, unterstrichen oder gar kursiv verwende…

Der Standard bei Email ist ‚Plaintext‘. Das hat sich nicht
geändert.

  1. Wer schreibt das vor? Wer verbietet den Fortschritt?

In den RFCs sind die Standards definiert. Fortschritt wird an und für sich nicht verboten. Nur stellt HTML in Emails per se keinen Fortschritt dar.

  1. Ich meinte meinen Standard, also den, wonach ich
    meine Briefe schreibe, unabhängig ob Hard- oder Softcopy.

Dein Standard? Und den zwingst Du anderen Leuten auf? Meckerst aber daran herum, wenn Dir jemand empfiehlt, das anders zu tun?

Warum sollte ich jemanden totschlagen wollen? Weshalb ist das
egoistisch? Weil ich nicht Deiner Meinung bin?

Weil ausser mir noch eine ganze Menge anderer Menschen der Meinung ist, dass HTML in Emails nichts verloren hat. Wie Du z.B. auf http://expita.com/nomime.html (englisch…) nachlesen kannst.

[…]
Ich will nur daß mein „Werk“ so wird, wie ich es haben will.

Aber genau das wird es eben nicht.

Wie es sich der Empfänger ansieht, ist im Prinzip seine Sache.

Das ist richtig. Es ist Sache des Empfängers, wie er sich etwas anschaut. Ob auf einem 24" TFT, auf einem PDA oder wie auch immer.

Nur erschwerst Du es dem Empfänger, es so anzusehen, wie er will, wenn Du HTML verwendest. Dieser Satz:

Plain text is how your messages should be formatted when sending
E-mail to mailing lists and Usenet newsgroups or to any other
recipient. Though this rule is not yet cast in „Netiquette“ stone,
it is a good policy to follow if you want quick and informative
responses to your questions

bringt das Ganze IMHO sehr gut auf den Punkt.

Daß eine
GMX-Freundin von mir bislang die Smileys nie gesehen hat,
finde ich schade, aber ich werfe es ihr nicht vor.

Du nimmst aber auch keine Rücksicht darauf.

Ein etwas
vermessenes Beispiel: Picasso wäre es doch sicher egal, ob Du
beim Betrachten seiner Bilder eine Sonnenbrille trägst.

Er weiss aber, dass sein Bild 40x90cm gross ist. Du weisst jedoch nicht, wie gross oder klein Dein Email beim Empfänger aussieht. Denn bei einem Bild ist das Ausgabemedium (die Leinwand) bekannt. Und die bleibt auch so. Du weisst dagegen nie, mit was für einem Ausgabemedium der Empfänger Deine Emails betrachtet.

Du bist egoistisch. Wie leider viel zu viele Webmaster und
ähnliche. Schade.

Nein, ich habe mich damit abgefunden, es nicht jedem recht
machen zu können.

Wenn Du den kleinsten gemeinsamen Nenner verwendest, machst Du es vielleicht nicht jedem recht. Aber Du vermeidest zumindest, einigen Leuten unnötige Mühe zu machen.

Plaintext hat prinzipbedingt die grösste Chance, relativ einheitlich dargestellt und immer lesbar zu sein. HTML hat das nicht.

Ja und da wäre es nun sinnvoller, die eine Million sauber zu
bedienen und dafür vier Millionen zu vergraulem??

Nein. Wenn Du die Webseite so gestaltest, dass weder die eine Million noch die restlichen 4 Millionen Probleme mit der Darstellung und Nutzung hat, würdest Du weniger (keine?) potentiellen Kunden vergraulen.

Jedenfalls waren mir diese Usenet-Standards damals zu
engstirnig gefaßt.

Wenn Du o.g. RFC-Editor mal etwas durchstöberst und die genannte URL bezüglich Abstellen von HTML gelesen hast, wirst Du merken, dass Deine Einstellung engstirnig ist.

Durch den Verzicht auf unnötige Spielereien haben alle einen Vorteil. Auch die mit langsamer Internet-Anbindung oder so. Und wenn die mit langsamer Anbindung keine Probleme haben, haben die mit der fetten Standleitung auch keine.

Manche Foren lese ich auch generell nur. Aus dem Usenet lese
ich nur, was Google für mich findet und wenn ich mehr wissen
will, schreibe ich die Autoren direkt an (fast nie). Da muß
ich mich dann allerdings auch nicht an die Usenet-Standards
halten.

Wenn Du jedoch einen solchen Autor anschreibst und der HTML-Mails ausfilterst, wird Deine Anfrage u.U. gar nie gelesen. Du reduzierst dadurch selber die Chance auf hilfreiche Antworten.

Vielleicht solltest Du auch mal http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html durchlesen.

Na das ist doch in Ordnung! Ich kritisiere ja diese Regeln
auch gar nicht. Aber wenn mir die roten Ampeln hier nicht
passen, kann ich doch in der Wüste rumheizen, da gibt es
keine.

Wenn Du in der Wüste rumheizt, wo keine anderen Menschen betroffen sind, kannst Du das tun. Wenn Du aber Emails verschickst, sind automatisch andere Menschen betroffen. Somit nix von wegen Wüste…

Und wo gibt es die Vorschrift , daß ich keine HTML-Mails
schreiben dürfte?

Leider gibt es keine solche. Nur wirst Du in Newsgroups sehr schnell Selbstgespräche führen, wenn Du dort HTML postest.

Tut mir leid, wenn Du das so siehst, ich halte es für das
Recht des Urhebers auf freie Gestaltung.

Dafür ist Email aber nicht geeignet. Email ist ein Informationsmedium. Das Wesentliche ist die Information.

PS: Nach Diktat „verreist“ – ich stehe erst im Laufe der
nächsten Woche wieder zur Verfügung.

Schönen (Kurz-)Urlaub.

CU
Peter

joachim, der sich den luxus einer erreichbaren email im usenet
leistet und in den letzten tagen einiges ueber mailfilter
gelernt hat :wink:

Ich Idiot hatte vergessen, vor dem Urlaub das Mailquota zu deaktivieren.

Nicht lustig.

Sebastian

Bequemlichkeit,
Unwissenheit oder

Wahrscheinlich.

Bewiesen :smile:

Jepp.

Man muß halt seine Neugier beherrschen können
und löschen, was nicht sicher „koscher“ erscheint.
Fertig.

Wenn der nächste Virus nicht nur bekannte Mailadressen und Namen sondern auch Subjects recycelt, wird die „Freude“ an diesem Konzept groß…

Warum soll ich einen eMail-Client einsetzen, bei dem ich mich
solchen Gefahren überhaupt aussetze, wenn ich die Möglichkeit
habe, kostenlos einen eMail-Client zu bekommen, bei dem diese
Gefahren nicht bestehen und der zudem noch weitere,
rattenscharfe Features mitbringt?

Gute Frage. http://www.gnus.org kent darauf keine Antwort, hat aber superb viele scharfe Ratten im Angebot…

Sebastian