Midlife Crisis, Trennung

Hallo zusammen,

ich weiß das dieses Thema oft behandelt wurde, aber wenn man selber betroffen ist und fragt, was soll ich tun, ich brauchen einen Rat, dann ist einem persönlich eher geholfen. Deshalb verzeiht, wenn ich dies erneut vom Euch erbete.

Wie ihr aus meinem Nick erkennt, bin ich (43) Vater von fünf Kindern im Alter von 13,12,9,4,4.
Meine Frau (40) habe ich vor 25 Jahren kennen und lieben gelernt. In den damaligen zwei Jahren haben wir alle höhen und tiefen durchlebt und ein Grund der Trennung war damals die Bundeswehr (Versetzung).
Vor zehn Jahren hat sie mich wieder angesprochen. Ich war da 13 Jahre Single und hatte mich damit begnügt. Sie war in ihrer Ehe (2 Kinder) tot unglücklich und wollte mich zurück. Nach vielen Briefen und Telefonaten willigte ich ein, verliebt war ich ja eh noch. Ich adoptierte die zwei Kinder, es kam ein eigenes, Hochzeit, Neubau und die Zwillinge.
Dann hatte sie vor 4 Jahren eine Mid Life Crisis. Es wurde alles auf den Prüfstand gestellt. Sie begann sich neue Ziele zu setzen, wie Gesundheit, Beruf, mehr Geld. Die Kinder und ich waren nicht mehr ihr Mittelpunkt. Beruflich habe ich sie unterstützt, habe mich weiterhin mit ihr um Kinder, Hausausbau gekümmert und ihr bis heute weiterhin kleine Aufmerksamkeiten, Komplimente usw gemacht. Aber es kam nicht mehr viel zurück. Ich konnte mit dem Rauchen nicht aufhören und achtete auch weiterhin nicht auf meine Gesundheit (110 Kilo). Mit anderen Worten was vorher nicht so schlimm war wurde nun ein Problem, ich zog einfach nicht mit. Ich begann auch im Bett zu versagen, bis dann in diesem Jahr garnichts mehr lief. Ihr Bedürfniss nach körperlichem Begehren wurde immer grösser, meins nach Liebe, Zuneigung und Gefühl auch. Vor 10 Tagen eröffnete sie mir und den Kindern, das sie sich neu verliebt habe und eine intime Beziehung zu einem Mann 500 Kilometer entfernt aufgenommen habe.
Ich bin Haus intern umgezogen, da eine zusätzliche Miete nicht tragbar ist. Wir reden weiterhin miteinander, streiten nicht, Essen gemeinsam usw. Morgen gehe ich erstmal alleine zu einer Familienberatung um dies und die Eßstörung meiner ältesten zu besprechen. Ich bedränge sie nicht, zeige Verständnis für die MidLife Crisis (Nicht für ihren Betrug), streite nicht, sagte ihr einmal, das ich liebe. Wir wissen, wir haben beide Fehler gemacht, nur wissen wir beide nicht wie es weiter gehen soll. Eben ist sie für drei Tage zu ihm gefahren.
Zur Not könnten wir es uns leisten, das ich ein paar Monate doch ausziehe.
Bis dahin, ich hoffe emotionslos, die Fakten.
Nun meine oben angedeutete Frage? Was könnt ihr mir raten.
Ich versuche so viele Meinungen wie möglich zu bekommen um nichts verkehrt zu machen. Weder für eine eventuelle gemeinsame Zukunft, noch für meine Kinder und auch für mich ganz persönlich nicht.

Gruß
Papa4Five

Wie ihr aus meinem Nick erkennt, bin ich (43) Vater von fünf Kindern im Alter von 13,12,9,4,4.
Vor 10 Tagen

eröffnete sie mir und den Kindern, das sie sich neu verliebt
habe und eine intime Beziehung zu einem Mann 500 Kilometer
entfernt aufgenommen habe.

Eben ist sie für drei Tage zu ihm gefahren.

hallo du aermster,
ich vermute sicher richtig,dass deine frau die 5 kinder NICHT fuer die 3 tage zu ihrem freund mitgenommen hat.sie weiss also,dass ihre chancen bei dem neuen rapide in den keller gehen wuerden,wenn sie mit ihrem nachwuchs da aufkreuzen wuerde!
ich bewundere dich fuer deine toleranz und verantwortung.
aber wieso denkst du ans ausziehen?

bleib im haus bei deinen kindern.

deine frau scheint etwas neben der spur zu sein und froent irgend einem nachholebedarf.

wichtiger ist wohl,dass die kids keinen schaden nehmen-aber den beiden grossen wuerde ich schon die wahrheit erzeahlen.
tu auch was fuer dich(110kg!)

mir hilft oft bei kritischen situationen der ausspruch: "es gibt viel schlimmeres im leben!

fg barbara

Guten Morgen,

ich vermute sicher richtig,dass deine frau die 5 kinder NICHT
fuer die 3 tage zu ihrem freund mitgenommen hat.

Das ist richtig.

sie weiss also,dass ihre chancen bei dem neuen rapide in den keller
gehen wuerden,wenn sie mit ihrem nachwuchs da aufkreuzen
wuerde!

Er weiß um die Kinder. Ich weiß aber nicht was er sich vorstellt.

aber wieso denkst du ans ausziehen?

Entweder ich bleibe und mache weiter wie bisher und hoffe sie will mich auf Grund meiner alten Vorzüge zurück, oder ich bleibe und distanziere mich, damit sie merkt wo ich ihr fehle (Was aber dann wohl kaum umsetzbar ist), oder ich ziehe aus, damit das noch deutlicher wird. Dann aber könnte sie das Gefühl bekommen im Stich gelassen worden zu sein, was zu meinem Nachteil gelangen würde.

bleib im haus bei deinen kindern.

Das ist bis heute morgen der Plan.

deine frau scheint etwas neben der spur zu sein und froent
irgend einem nachholebedarf.

Stimmt.

wichtiger ist wohl,dass die kids keinen schaden nehmen-aber
den beiden grossen wuerde ich schon die wahrheit erzeahlen.

Die drei großen wissen wissen Bescheid.

tu auch was fuer dich(110kg!)

Leicht gesagt. Bisher fühlte ich mich wohl so wie ich war.

mir hilft oft bei kritischen situationen der ausspruch: "es
gibt viel schlimmeres im leben!

Das ist auch wahr, obwohl so wie ich mich fühle es kaum schlimmer kommen kann.

LG
Papa4Five

hi

Das ist richtig.

sie weiss also,dass ihre chancen bei dem neuen rapide in den keller
gehen wuerden,wenn sie mit ihrem nachwuchs da aufkreuzen
wuerde!

Er weiß um die Kinder. Ich weiß aber nicht was er sich
vorstellt.

er steellt sich vor, dass er deine Frau ohne die Kinder bekommt

aber wieso denkst du ans ausziehen?

das frage ich mich nämlich auch …

Entweder ich bleibe und mache weiter wie bisher und hoffe sie
will mich auf Grund meiner alten Vorzüge zurück, oder ich
bleibe und distanziere mich, damit sie merkt wo ich ihr fehle
(Was aber dann wohl kaum umsetzbar ist), oder ich ziehe aus,
damit das noch deutlicher wird. Dann aber könnte sie das
Gefühl bekommen im Stich gelassen worden zu sein, was zu
meinem Nachteil gelangen würde.

…und die vierte und in meinen Augen beste Lösung :

SIE zieht aus und du bleibst … soll sie doch sehen wo sie bleibt - sie will weg, also soll sie auch gehen, und zwar komplett … also nichts mit : den Deppen für täglich daheim und den anderen fürs Bett

Den Kindern bleibt man als Eltern erhalten auch wenn man getrennt lebt

Das ist auch wahr, obwohl so wie ich mich fühle es kaum
schlimmer kommen kann.

doch es kann … schlimmer gehts immer

Halt die Ohren steif (ja ich weiss nicht sehr hilfreich)

H.

Auch Hi,

er steellt sich vor, dass er deine Frau ohne die Kinder
bekommt

Da wird sie aber nicht mit machen. Sie will auch die Kinder

aber wieso denkst du ans ausziehen?

das frage ich mich nämlich auch …

Entweder ich bleibe und mache weiter wie bisher und hoffe sie
will mich auf Grund meiner alten Vorzüge zurück, oder ich
bleibe und distanziere mich, damit sie merkt wo ich ihr fehle
(Was aber dann wohl kaum umsetzbar ist), oder ich ziehe aus,
damit das noch deutlicher wird. Dann aber könnte sie das
Gefühl bekommen im Stich gelassen worden zu sein, was zu
meinem Nachteil gelangen würde.

…und die vierte und in meinen Augen beste Lösung :

SIE zieht aus und du bleibst … soll sie doch sehen wo sie
bleibt - sie will weg, also soll sie auch gehen, und zwar
komplett … also nichts mit : den Deppen für täglich daheim
und den anderen fürs Bett

Ich lege ihr keinen Stein in den Weg. Will sie gehen, dann los.
Sie will aber nicht. Sie weiß überhaupt nicht wie es weiter gehen soll.
Vielleicht hat sie selber gemerkt oder merkt es gerade (hoffentlich bald) das das alles noch keine Lösung hat. Aber irgendwann muß ich für mich selber und dann für die Kinder entscheiden was werden wird. Nur habe ich momentan Angst das falsche zu tun. Daher hier mein Hilferuf. Mit Euch das alles mal besprechen.

Den Kindern bleibt man als Eltern erhalten auch wenn man
getrennt lebt

Danke, das hoffe ich auch.

Halt die Ohren steif (ja ich weiss nicht sehr hilfreich)

Doch ist es, jeder zuspruch ist es.

Gruß
Papa4Five

grüss dich,

da ist aber alles zusammengekommen nun wie mir scheint.

alserstes ist mir aufgefallen, du schreibst - deine frau steckt in der midlifecrises - aber irgendwie klingt es für mich auch so, als würdest du schon länger selbst auch in einer krise stecken und diese ignorieren.
des weiteren schreibst du von deiner essgestörten tochter - für mich ein indiz, dass in der familie noch andere dinge nicht so gut gelaufen sind.

eine lösung weiss ich natürlich auch nicht, ich würde aber auch zu einer beratung gehen - eine familientherapie beginnen - erstmal allein und vielleicht entwickelt es sich doch so, dass zumindest zur hilfe der kinder alle gemeinsam gehen damit ihr diese schwere zeit meistern könnt - egal wie es ausgeht.

wobei ich ja vermute, deine eine tochter wird eh eine eigene therapie machen um die ursachen für die essstörungen zu finden und angehen zu können. ich hoffe, ihr werdet beide aktiv eingebunden in den prozess um das problem eurer tochter. denn auch da muss sich ja meiner info nach auch in der familie etwas verändern (mal seeeehr allg. ausgedrückt).

was ich für das wichtigste halte ist - dass du dich mit dir befasst - du hast eine beschreibung abgegeben die mich nachdenklich stimmt was dich selbst betrifft. dass ihr da seid als paar wo ihr seid, liegt an euch beiden, das ist klar.
doch so oder so würde ich diese phase oder eben diese verlauf für mich selbst nutzen um erkenntnisse zu gewinnen über mich selbst und auch veränderungen bei mir zu entwickeln. - das alles kann eine beziehung retten, muss aber nicht. doch das wichtige daran ist - dir ginge es dann besser und das ist die hauptsache aus meiner sicht. - wichtig auch für die kinder z.b.

und so bist du mit deiner idee was du tun willst auf dem rechten weg wie ich finde. aber darüber hinaus dir ratschläge geben, das würde ich mir nicht zutrauen. vielleicht aber trennt ihr euch auf probe wenn denn und versucht euch immer mal wieder auseinanderzussetzen. und wenn ihr euch beide in der zeit nochmal verändert, findet sich evtl wieder eine neue basis oder aber du kommst an den punkt auf grund deiner veränderungen, wo auch du keine beziehung mehr mit ihr willst.
eines von beiden kommt meiner erfahrung immer dabei heraus (also bei einer therapie). aber was es auch sei - wenns soweit ist würdest du mit beiden gut zurecht kommen wenn nicht gar noch viel besser als nur gut.
heute sicher kaum vorstellbar für dich, aber so funktioniert das wirklich.
ohne hilfe von aussen aber wiederum gehts nicht meiner ansicht nach. da bleibt man wer man ist und damit bleiben alle anderen auch wie sie sind - und den punkt kennste ja, von da aus kann sich nichts verändern.

ansonsten kann ich nur hoffen ihr redet offen und dem alter angemessen mit den kindern, führt keine kriege auf kosten der kinder und du achtest vor allem darauf was dir gutut - nicht nur heute - auch nächste woche sollte es dir noch guttun - ob das ein auszug ist oder nicht, das musst du selbst abwägen und dabei möglichst ehrlich zu dir sein.
denn z.b nicht ausziehen obwohl es dir besser ginge wenn doch - aber zu glauben, bleibst du, wäre mehr zu retten - das sind z.b solche tricks mit denen man sich selbst nicht gerade treu ist (also als heute gut, morgen ungut im besten fall zu betrachten - ähnlich wie 3 stück torte - tut jetzt evtl gut, morgen nimmer:wink:

ich stelle mir deine emotionale sit. schrecklich vor, aber trost kann dir keiner geben, rettungstips gibts auch keine. das einzige was ich pers. als weg sehe ist deinen weg nun zu beschreiten und alles dafür zu tun was nötig ist. der beste „kampf“ den du führen kannst ist der um dich selbst. in ihm stecken meiner überzeugung nach die meisten chancen - richtig angegangen wird das nie ein kampf gegen windmühlen, was aber meistens der fall ist wenn man den weg nicht geht und dafür „nur“ um den anderen kämpft auf basis des alten selbst.

(irgendwie habe ich das gefühl, meine antwort ist alles andere als befriedigend)

liebe grüsse und ich wünsche dir sehr viel kraft auf deinem wege!!!

LG
nina

Hallo,

vielen lieben Dank für Deine sehr ausführliche Meinung.
Allein die tatsache das sich Menschen mit meinen Problemen beschäftigen tut meinem Ego gut. Heute morgen war ich bei einer Eheberatung wo ich mich auch anderdhalb Stunden unterhalten habe.

da ist aber alles zusammengekommen nun wie mir scheint.

Da hast Du mehr als recht. Zu meinen Emotionskarussel kommt noch, das ich zum Bauern eines Karnevalistischen Dreigestirns proglamiert wurde und durch die Presse die Gerichtsverhandlung über die Vergewaltigung meiner jetzt 99 jährigen Oma läuft.

  • aber irgendwie klingt es für
    mich auch so, als würdest du schon länger selbst auch in einer
    krise stecken und diese ignorieren.

Darüber muss ich ehrlich mal nachdenken. Klar sind meine intim Probleme auf das ausbleiben von Zärtlichkeiten, Zuneigung und Liebe zurück zuführen, aber ich weiß nicht ob ich in einer Krise stecke. Ich habe einfach weitergemacht wie gehabt, habe auf Änderungen meiner Frau gehofft. Dies war im nachherein ein Fehler, aber ob ich eine Krise habe muss ich mir mal genau durch den Kopf gehen lassen.

des weiteren schreibst du von deiner essgestörten tochter -
für mich ein indiz, dass in der familie noch andere dinge
nicht so gut gelaufen sind.

In der Zwischenzeit glaube ich, das dies ein Hilfeschrei nach mehr Aufmerksamkeit und Zuneigung zu meiner Frau ist. Gesagt hat sie ihr dies auch. Ausserdem verhält sie sich immer öfters den Geschwistern gegenüber wie eine Mutter, wie meine Frau. Sie kopiert ihr Verhalten.

doch so oder so würde ich diese phase oder eben diese verlauf
für mich selbst nutzen um erkenntnisse zu gewinnen über mich
selbst und auch veränderungen bei mir zu entwickeln. - das
alles kann eine beziehung retten, muss aber nicht. doch das
wichtige daran ist - dir ginge es dann besser und das ist die
hauptsache aus meiner sicht. - wichtig auch für die kinder
z.b.

Das ist auch ein Teil des gesamt Problems. Wir waren glücklich so wie alles war. Sie begann sich zu verändern und fordert nun das auch ich mich ändere. Alles was ich zum Glücklich sein brauche, wie jeder in einer Beziehung war weiterhin ihre Liebe. Ich brauchte keine Veränderung. Was ich sagen will ist, es ist noch schwer für mich zu verstehen, warum ich mich ändern soll. Konkret, z.B. Rauchen hat sie bisher toleriert, sie veränderte sich, nun ist es ihr ekelhaft. Hör ich damit auf, war das für sie und nicht für mich.
Geliebt hat sie mich aus vielen Gründen, nach ihrer „Mid Life Krisis“ traten diese in den Hintergrund und nur noch meine Makel waren wichtig. Ich bin eigentlich noch nicht bereit mich zu verändern, abzunehmen, rauchen aufhören, weniger Fernsehen, mehr Sport, gesünder Essen. Ich war bis auf die Gefühle die mir fehlten happy.
Wäre dies Teil meines Kampfes um sie wenn ich dies alles ändere?
Ich glaube dies wäre grund verkehrt. Oder wäre es doch ein Liebesbeweis?

ohne hilfe von aussen aber wiederum gehts nicht meiner ansicht
nach. da bleibt man wer man ist und damit bleiben alle anderen
auch wie sie sind - und den punkt kennste ja, von da aus kann
sich nichts verändern.

Das habe ich gebonnen, vielleicht ist meine Frau gewillt mitzumachen. Dies wäre ein kleines Zeichen für mich, das sie mich noch nicht ganz abgeschossen hat.

ansonsten kann ich nur hoffen ihr redet offen und dem alter
angemessen mit den kindern, führt keine kriege auf kosten der
kinder

Versprochen, das mache ich.

und du achtest vor allem darauf was dir gutut - nicht
nur heute - auch nächste woche sollte es dir noch guttun -

Was mir guttun würde wäre faulenzen, den Stress der letzten Jahre, meines ganzen Lebens abbauen. Im Gegensatz dazu, werde ich aber geliebt und gelobt, stärkt man mir den Rücken, reisse ich Bäume aus.

(irgendwie habe ich das gefühl, meine antwort ist alles andere
als befriedigend)

Doch, aus den oben genannten Gründen war sie es.

Ich glaube ich werde erstmal wohnen bleiben, auch damit die Kinder nicht das Gefühle bekommen, erst geht die Mama immer weg (verläßt uns, wenn auch nur Tageweise) und nun noch der Papa.
Ausserdem kann ich es mir nicht leisten noch ne lange Miete zustemmen. Sechs Monate vielleicht aber kaum mehr.
Ich werde distanz zu meiner Frau legen müssen, sie nicht mehr so unterstützen. Abends ausgehen, mich mit Freunden treffen wäre ein Anfang. Ob ich quasi den Hausmeister mache weiß ich noch nicht, schliesslich gehört mir ja die hälfte, aber ausnutzen / benutzen lassen will ich mich nicht. Die richtige Distanz bekomme ich so aber nicht hin. Ach es ist so kompliziert.
Auch werde ich mal versuchen zu ergründen was ihre Pläne sind, will der andere etwa die Kinder mitübernehmen? Wohl kaum. Also was will er? Was will sie? Denkt sie mit mir zusammen schaffen wir die Erziehung und den Haushalt und den Spaß holt sie sich dort. Nicht mit mir. Also was wird werden? Jetzt denke ich wieder ich muß doch ausziehen.
Mensch bin ich verwirrt und fertig.

Für heute sag ich nochmals Danke
LG
Papa4Five

ich bewundere dich fuer deine toleranz und verantwortung.
aber wieso denkst du ans ausziehen?

bleib im haus bei deinen kindern.

Das finde ich auch, Barbara.
Es mag etwas materialstisch erscheinen, aber ich denke auch: Wenn er das Haus verlässt, ist die Gefahr groß, das Haus und die Kinder zu verlieren. Die Frau ist wahrscheinlich eh weg.
Das klingt prosaisch, ist aber eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Wer auszieht und die Trennung also mitvollzieht + akzeptiert, hat bei späteren Scheidungs- und Unterhalts- und Besuchs-Rechten oft schlechtere Kartem. Das sollten wir nicht vergessen.
Gruß,
Branden

hallo du - wegen der ausschweifungen meierseits habe ich dir nun gemailt was ich beantworten oder vertiefen wollte. fall nicht um, ist nicht wenig kritisch:wink:

LG
nina

Da wird sie aber nicht mit machen. Sie will auch die Kinder

Umso wichtiger ist, dass Du nicht ausziehst! (siehe oben)

Hallo Branden,

Wer auszieht und die Trennung also mitvollzieht +
akzeptiert, hat bei späteren Scheidungs- und Unterhalts- und
Besuchs-Rechten oft schlechtere Kartem. Das sollten wir nicht
vergessen.

Dies ist auch ein Grund, warum ich mich an Euch wende. Ich laufe Gefahr nicht alles zu bedenken, mich in der Situation zu verlieren, Gefühl und Kopf nicht voneinander zu trennen, um erkennen zu können, was ist richtig. Ich denke das kann in so einer Situation keiner.
Den Aspekt den Du oben nennst war mir bisher unbekannt. Emotional sah ich mich fast im Recht auszuziehen, letztendlich hat sie die Trennung vollzogen. Aber das ich somit die Trennung mit voll ziehe, hatte ich nicht bedacht.

Deshalb nochmals meinen Dank,
ich hoffe es werden nochmehr Augen öffner dabei sein.

Gruß
Stolly

Auch Hallo Du,

bin doch umgefallen *ggg* aber im positiven Sinn.
Werde alles nochmals lesen und Dir dann antorten, wenn ich weiterhin darf.

Gruß
Stolly

Nochmals Hi,

Umso wichtiger ist, dass Du nicht ausziehst! (siehe oben)

Ich muß versuchen zuerkennen, was weiter zu tun ist. Ich muß es im Kopf entscheiden nicht im Herzen. Ich dürfte mich nicht von Eifersucht, Zorn usw blenden lassen. Der natürlichen Fluchtreaktion des Geistes und Körpers, wenn iregndwo etwas schlimmes passiert ist, darf ich nicht unterliegen.

Aber es ist sooooo schwer.

Gruß
Stolly

Aber es ist sooooo schwer.

Glaub ich Dir, Stolly.
Aber dafür hast Du ja uns hier. :wink:
Gruß,
Branden

Aber es ist sooooo schwer.

Glaub ich Dir, Stolly.
Aber dafür hast Du ja uns hier. :wink:

Du kannst Dir garnicht vorstellen wie Dankbar ich Dir und allen anderen dafür bin. Im Moment kann ich nicht genug davon bekommen. Auf Grund meiner bisherigen Art, würde ich nun sagen:" Wird es Euch zuviel, sagt es mir, ich höre dann auf.", aber nun sage ich macht bitte weiter, es tut mir gut, gebt mir beides, positives wie negatives.
Rüttelt mich auf, ich weiß ihr wollt mich nicht fertig machen, öffnet mir die Augen und stärkt weiterhin auch meinen Rücken.

Die Möglichkeit zu haben mich auszutauschen, jetzt und nicht erst in Monaten, wie bei meiner Therapie (die sind ausgebucht, suche daher neue Therapeuten), gibt mir Kraft, nicht einfach davon zu laufen, den Kopf in den Sand zu stecken, mich mit der Situation auseinanderzusetzen, mich damit beschäftigen, die Natürlichkeit der Entwicklung des Menschen begreifen, zu erkennen was in ihr vorgeht, was in mir, was mit uns, das warum und wieso, Erkennen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, was für mich gut ist, was für sie, was für alle, zu Lernen Kritik zu verstehen und damit umgehen, selber Kritik richtig zu äussern, Veränderungen verstehen, akzeptieren, sich selber analysieren, Forderungen stellen und die der anderen beachten, Verantwortungen sich selbst gegenüber, gegenüber ihr und den Kindern neu betrachten und nicht zuletzt Entscheidungen und Konsequenzen treffen. Ganz Emotionslos.
Gefühle treten in den Hintergrund, bleiben aber present und müssen daher doch beachtet werden, gegenseitig und für einander, der Gedanken Austausch darüber sollte nicht versiegen. Aber ohne Wut und Druck, ohne Forderungen, Sticheln, Andeutungen, Drohungen und Betteln, ohne Ab-, Anhängigkeit und großen Liebesbekundungen. Eigentlich den gesunden Menschenverstand benutzen.

Daher nochmals meinen ehrlichen, tiefen Dank an Dich und alle, die sich mit mir, uns (da mein Lernen hier, natürlich auch Auswirkungen auf alle hat), beschäftigen.

LG
Stolly

3 „Gefällt mir“

Hi Stolly,

Den Aspekt den Du oben nennst war mir bisher unbekannt.
Emotional sah ich mich fast im Recht auszuziehen, letztendlich
hat sie die Trennung vollzogen.

Wer die Trennung wünscht, zieht aus. Basta. Der andere will doch nicht weg, in Deinem Fall auch nicht die Trennung. Warum sollte „sie“ im warmen Nest sitzenbleiben dürfen?

Gruß,

Anja

1 „Gefällt mir“

Hi Anja,

Den Aspekt den Du oben nennst war mir bisher unbekannt.
Emotional sah ich mich fast im Recht auszuziehen, letztendlich
hat sie die Trennung vollzogen.

Bezogen war dies auf den rechtlichen Aspekt. Würde ich unüberlegt, aus Gründen vielleicht der Eifersucht oder ähnliches, das Haus verlassen, war mir bisher nicht bewußt, das ich damit meine späteren Ansprüche gefährden könnte.

Wer die Trennung wünscht, zieht aus. Basta. Der andere will
doch nicht weg, in Deinem Fall auch nicht die Trennung. Warum
sollte „sie“ im warmen Nest sitzenbleiben dürfen?

Puh, ich glaube dies ist nicht so einfach. Ja, sie will im moment die Trennung, aber von mir und nicht von den Kindern bzw dem Haus. Bei fünf Kindern und dem großen Haus ist dies auch nicht gerade ein warmes Nest. Sie weiß, das genau dies auch ein Teil ihres Unglücklichseins ist. Sollte sie sich entscheiden auch diese Unannehmlichkeit hintersich zu lassen, ganz auf ihr eigenes Glück zu bauen, dann sollte sie gehen, ansonsten muß vorsichtig überlegt werden wie es weitergeht. Auch der Kinder wegen. Mit einem Schnellschuß ist im Moment keinem gedient.

Gruß
Papa4Five

Hallo

Deine Frage ist wirklich nicht ganz leicht zu beantworten, so vieles ist dabei zu bedenken und abzuwägen. Wenn es nur um Dich alleine ginge
wäre es etwas anderes.

Aber so sind mindestens acht (ja, der andere auch ! ) „im Spiel“…

Mit pauschalen Sprüchen ist Dir nicht gedient, dazu is die Situation einfach zu verzwickt.

Nach mehrmaligem Lesen Deines ersten Schreibens -und dem Versuch „zwischen den Zeilen“ zu lesen scheinst Du ein Mensch zu sein der nichts übers Knie bricht, immer alles richtig machen will und auf Harmonie bedacht ist.

Das ansammeln von Wissen und Information kann Dich aber nur eine Weile „über Wasser“ halten, wenn nicht irgendwann ein Ergebnis dabei herauskommt. Manchmal verunsichert es eher, wenn man noch mehr und immer mehr Möglichkeiten in Betracht zieht.

Mein Vorschlag, den Du nur als kleine Anregung sehen solltest - nicht als Lösung - nimm Dir einen oder zwei Tage Auszeit nur für Dich selbst.

Fahr an einen Ort, an dem Du nocht nicht gewesen bist - lebst Du auf dem Land? Dann fahr in eine Großstadt. Du lebst in der Großstadt? Dann gehts in die „Prärie“.

Bist Du dann dort, lausche in Dich hinein - und höre auf Deine „innere Stimme“ die Dir sagt, was richtig ist für Dich.

Dazu ist es nötig, dass Du den GEDANKENSTROM aufgibst, den Du seit langem mit Dir herumquälst - um von der endlosen Analyse zu Einsichtn zu kommen - von Einsichten zu Entscheidungen - von Entscheidungen zu Taten.

Mir selbst hat diese „Methode“ oft weitergeholfen. Es war die Erkenntnis, dass manches aus der Ferne klarer wird als aus der Nähe betrachtet.

Vielleicht magst Du es ja einfach mal ausprobieren - aber Erfolgsgarantie gibt es leider nicht.

Wünsche Dir herzlichst alles Gute…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

guten morgen,

du solltest dich natürlich mal mit einem anwalt besprechen wie eigentlich die rechtslage ist - so weisst du bescheid und kannst
dich entsprechend verhalten.

was einen neuen therapeuten betrifft, so kannst du es mal so versuchen - könnte evtl schnell klappen (je nach region):
kassenärtzliche vereinigung anrufen und sich mit der stelle verbinden lassen die für theras zuständig ist. dann kannst du dort angeben was du für einen suchst und auch in welchem gebiet -plz z.b.
dann gibt man dir einige adressen und tel-nr.
die haben aktuell gerade platz für einen neuen patienten - das ist ja wichtig, man will ja regelmässig hingehen können.
nat. würde ich das bei der tel. terminabsprache direkt nochmal erwähnen, aber so sopart man sich zumindest viele vergebliche anrufe, weil der thera eben gar niemanden aufnehmen kann.
wichtig aber - wenn du die namen bekommst dort zügig anzurufen, denn so ein platz ist ja fix wieder weg und sonst musste wieder von vorne anfangen und dir namen geben lassen.

LG
nina

Guten Morgen,

Aber so sind mindestens acht (ja, der andere auch ! ) „im
Spiel“…

Ich weiß, was mich aber verwirrt ist, das meine Frau sagt, das auch sie nicht wissen, wie es weitergehen soll. Ich glaube sie stellt sich vor das er ihr neuer ist, nur für sich, nicht für die Kinder. Die werden den einfach irgendwann schon akzeptieren, kennenlernen. Also Mama und Papa bleiben den Kindern erhalten, nur das sie einfach jetzt noch nen Freund hat. Punkt, ganz einfach also. Ist es aber nicht, denkt er vielleicht auch wie sie? Und was ist mit der räumlichen Distanz zwischen denen? Köln - München, nur alle zwei Besuch. Das wird meine Frau auch nicht zufrieden stellen. Die Zeit wird es zeigen.

Manchmal verunsichert es eher,
wenn man noch mehr und immer mehr Möglichkeiten in Betracht
zieht.

Ich habe erkannt das es nicht viele Möglichkeiten gibt. Nun bin ich auf dem Weg der Erkenntniss des wieso´s und warum´s, um auch für mich zu entscheiden was in der Zukunft werden soll.

Mein Vorschlag, den Du nur als kleine Anregung sehen solltest

  • nicht als Lösung - nimm Dir einen oder zwei Tage Auszeit nur
    für Dich selbst.

Fahr an einen Ort, an dem Du nocht nicht gewesen bist - lebst
Du auf dem Land? Dann fahr in eine Großstadt. Du lebst in der
Großstadt? Dann gehts in die „Prärie“.

Bist Du dann dort, lausche in Dich hinein - und höre auf Deine
„innere Stimme“ die Dir sagt, was richtig ist für Dich.

Dazu ist es nötig, dass Du den GEDANKENSTROM aufgibst, den Du
seit langem mit Dir herumquälst - um von der endlosen Analyse
zu Einsichtn zu kommen - von Einsichten zu Entscheidungen -
von Entscheidungen zu Taten.

Mir selbst hat diese „Methode“ oft weitergeholfen. Es war die
Erkenntnis, dass manches aus der Ferne klarer wird als aus der
Nähe betrachtet.

Vielleicht magst Du es ja einfach mal ausprobieren - aber
Erfolgsgarantie gibt es leider nicht.

Das werde ich machen wenn irgendwann die Entscheidung des Endgültigen Auszuges ansteht. Weil dies nochmals ein riesen Schritt wird, werde ich mir vorher ein Auszeit nehmen. Mein Auszug bedeutet dann, das die Kinder in ein kleiners Objekt umziehen müssten, keine Einzelzimmer mehr, neue Freunde usw. Ausserdem wäre es für mich innerlich auch eine endgültige Trennung. Im Moment hat sie sich von mir getrennt ich mich aber nicht von ihr. Desweiteren würden wir einen wunderschönes, riesen Wohnobjekt (1.000 qm, Holzhaus, Fachwerkhaus, ausgebauter Schuppen, Solar, Hühnerstall, Regenwassernutzung, Schwimmteich (im Bau), Gründächer usw) aufgeben. Ok, wenn es dadurch mir oder den Kindern besser geht, dann muß man das machen, aber im Moment noch nicht.

Im Moment habe ich Nachts und auf der Arbeit genügend Zeit für mich selber, um in mich hineinzufühlen. Ich wohne vorne im Fachwerkhaus, welches zwar durch einen Anbau mit dem Holzhaus verbunden ist, aber dennoch könnte ich dort Distanz legen, anfangen mein Ding zu machen. Demnächst werde ich auch dort ein extra Badezimmer und Mini Küche einbauen und bin so noch unabhängiger. Die Kinder können frei pendeln und ich habe einen extra Haus-Eingang. Ob dann auch das gemeinsame Essen oder meine Wäsche waschen flach fallen weiß ich noch nicht. Die Wäsche möchte ich wohl dann selber machen, Essen, der Kinder wegen, glaub ich noch nicht.

Wünsche Dir herzlichst alles Gute…

Danke, das ist lieb

LG
Stolly