Min.-polynom und Diagonalisierbarkeit

Hallo!

Ich sitze gerade über der Prüfungsvorbereitung zur Linearen Algebra I+II. Ein Satz besagt dort, dass eine Matrix A genau dann diagonalisierbar ist, wenn ihr Minimalpolynom in Linearfaktoren zerfällt. Ist ja auch logisch, weil dann die maximale (Jordan-) Kästchengröße gleich 1 ist und damit hat man nur noch Elemente (nämlich die Eigenwerte) in der Hauptdiagonalen.

Nur mein Problem: Warum ist das so? Der Blick in den Beweis hat mir auch nicht wirklich weiter geholfen. Es gibt noch einen Zugang über den Homomorphiesatz, gepaart mit dem Dimensionssatz - wird dabei auch verwendet, dass der Vektorraum die direkte Summe aus den Kernen der (paarweise verschiedenen) Linearfaktoren des Minimalpolynoms ist?

Ich bitte um Erleuchtung (auch per Mail), brüte da schon seit drei Tagen drüber…

Gruß und Vorabdank,
sannah

Hi!
hab meine vordiploms-prüfung darüber und über algebra vorgestern mit 1,7 bestanden. zwar n bisschen unzufrieden aber ich hoffe, ich kann dir helfen :o)
ich gehe mal direkt über das charakteristische polynom. wenn das in linearfaktoren zerfällt und (!) die algebraische vielfachheit der nullstellen gleich der geometrischen ist, genau dann ist die matrix diagonalisierbar. heißt dann also, dass dein letzter invarianter faktor der smithform deiner charkteristischen matrix grade gleich dem charkteristischen polynom gleich dem minimalpolynom ist. damit wäre deine letzte frage hoffentlich auch geklärt. ist die dimension des eigenraums zu einem eigenwert gleich der vielfachheit des eigenwerts als nullstelle deines char. polynoms, so ist die matrix diagonalisierbar. du brauchst dann nur die eigenvektoren als sp.-vektoren der matrix P zu setzen. war die zu diagonalisierende matrix A, dann hast du P^-1AP=D, wobei D deine diagonalmatrix ist.
kommt das mit den dimensionen nicht hin, so ist sie trotzdem noch trigonalisierbar. dafür müsstest du in deinem P allerdings die spaltenvektoren zu einer basis ergänzen, da du ja nicht genügend hast (eben weil die summe der dimensionen deiner eigenräume nicht gleich n ist (bei A vom format (n x n)).

ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt und dir ist ein bisschen geholfen.
viel erfolg
gruß,
christina

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Danke, aber nicht das, was ich wollte…
Hallo Christina!

Da zeigt sich wieder einmal das Problem, dass an unterschiedlichen Unis unterschiedlicher Stoff gelehrt wird. So hat in meinem Fall der Professor ein Buch geschrieben, das in der Vorlesung vorgetragen und dieser Inhalt ist auch Zentrum der Prüfung. (Bin übrigens kein Dipl.-Math., sondern LAG.)

ich gehe mal direkt über das charakteristische polynom. wenn
das in linearfaktoren zerfällt und (!) die algebraische
vielfachheit der nullstellen gleich der geometrischen ist,
genau dann ist die matrix diagonalisierbar.

Ja eben, nur das char. Polynom zu betrachten reicht ja nicht für die Diagonalisierbarkeit. Deshalb in dem Buch der (einzige) Zugang über das Minimalpolynom.

heißt dann also,
dass dein letzter invarianter faktor der smithform deiner
charkteristischen matrix grade gleich dem charkteristischen
polynom gleich dem minimalpolynom ist. damit wäre deine letzte
frage hoffentlich auch geklärt.

Eben nicht. Smith sagt mir gar nichts. (Und will ich jetzt auch gar nicht wissen, das würde mich nur wuschig machen.)

ist die dimension des
eigenraums zu einem eigenwert gleich der vielfachheit des
eigenwerts als nullstelle deines char. polynoms, so ist die
matrix diagonalisierbar.

Das Kriterium kenne ich auch, aber das ist auch nicht das, was ich will. Es gibt da irgendeine Begründung, die mit dem Homomorphie- und dem Dimensionssatz arbeitet. Und genau diesen Zugang versuche ich seit mittlerweile drei Tagen zu finden… *grummel*

Aber dir trotzdem danke, ich behalte es im Hinterkopf (was da gerade schon so alles drin ist… *g*)

Gruß sannah

Da zeigt sich wieder einmal das Problem, dass an
unterschiedlichen Unis unterschiedlicher Stoff gelehrt wird.
So hat in meinem Fall der Professor ein Buch geschrieben, das
in der Vorlesung vorgetragen und dieser Inhalt ist auch
Zentrum der Prüfung. (Bin übrigens kein Dipl.-Math., sondern
LAG.)

aber der stoff ist nich unterschiedlich. entschuldige, aber das problem mit lehrämtlern: bloß icht mehr wissen als nötig.
was du meinst ist nicht das problem, sondern der vorteil.

Ja eben, nur das char. Polynom zu betrachten reicht ja nicht
für die Diagonalisierbarkeit. Deshalb in dem Buch der
(einzige) Zugang über das Minimalpolynom.

doch, doch. 1. reicht der zugang über das charkateristische, zweitens kommst du vom charakteristischen sofort aufs minimalpolynom. ein stückchen weiter gucken, dann versteht man auch solche zusammenhänge

Eben nicht. Smith sagt mir gar nichts. (Und will ich jetzt
auch gar nicht wissen, das würde mich nur wuschig machen.)

du kommst ohne smith so gut wie gar nicht zur jacobson bzw. zur jordan. aber egal, was solls…

Das Kriterium kenne ich auch, aber das ist auch nicht das, was
ich will. Es gibt da irgendeine Begründung, die mit dem
Homomorphie- und dem Dimensionssatz arbeitet. Und genau diesen
Zugang versuche ich seit mittlerweile drei Tagen zu finden…
*grummel*

so, und genau das habe ich grade eben erklärt. mit dimensionsformel. ich kanns dir nicht genau in den worten sagen, die du hören willst, also lässt du dir das am besten von jemandem an deiner uni erklären.
und nur nebenbei: so gehts nicht weit in mathe…

Aber dir trotzdem danke, ich behalte es im Hinterkopf (was da
gerade schon so alles drin ist… *g*)

Gruß sannah

trotzdem viel erfolg…

berichtigung
naja, zur jordan-form kommt man schon ohne smith. is bloß einfacher und verständlicher damit (wieso dann ähnlichkeit und so)…

hallo

also mal ehrlich ich bin auch ein diplom Kandidat (und die LinAG mach ich ja nochmal - mit der lettzten bin ich nicht zufieden (4) - und an interesse hats bei mir noch nie gemangelt - aber smith kenn ich nicht - wenn der zugang mit herrn schmidt - leichter ist dann erklär ihn mir mal den neues dazulernen kann man/frau immer wieder

martin|nitram

PS.: LinAG geht sogar ohne min-poly, ich hab von dem erst in der algebra gehört

dann mach ichs jetzt für dich :wink:
die smithform ist die diagonalform im euklidischen ring. hin kommt man mit umformungen von links und rechts über den euklidischen algorithmus. sie ist eindeutig bestimmt und wenn zwei matrizen die gleiche smithform haben sind sie äquivalent. sind nun die smithformen von zwei begleitmatrizen gleich, die begleitmatrizen also äquivalent, dann sind die matrizen ähnlich (siehe normalformen). und von diesem ansatz kommt man rasend einfach auf die normalformen, weil man dann frobenius, weierstraß, jacobson und jordan direkt hintereinander wegballern kann durch zerlegen der invarianten faktoren. so kommt man auch leichter zu seiner transformationsmatrix und vor allem ist es so auch wesentlich verständlich wieso was wie ist. bei näherem interesse erläutere ich es gern genau (professoren freun sich immer n loch ins bein, wenn man mehr weiß als man sollte :smiley:)

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Hallo

Ich kann es mal über das Minimalpolynom versuchen. Also:
Ein Endomorphismus ist genau dann diagonalisierbar, wenn es eine Basis des Vektorraumes V gibt, die nur aus Eigenvektoren besteht, wenn also V die direkte Summe der Eigenräume ist.
Ist nun V die direkte Summe der Eigenräume, so sind diese gleichzeitig die Haupträume (habt Ihr die gemacht?). Da die Haupträume die Kerne der Linearfaktoren des Minimalpolynoms (mit Potenz) sind (mit eingesetztem Endomorphismus) und die Eigenräume die Kerne der Linearfaktoren mit Potenz eins, müssen alle Potenzen eins sein (Ist ein bischen blöd ausgedrückt, frag, wenn Du das nicht verstehst).
Andersrum:
Das Minimalpolynom hat nun also nur Einserpotenzen. Wenn wir unseren Eondomorphismus auf einen Hauptraum einschränken, ist das entsprechende Minimalpolynom zu dieser Einschränkung ein Teiler des Gesamtminimalpolynoms, also linear. Und damit ist nach Def. der Haupträume jeder Hauptraum ein Eigenraum und V somit direkte Summe der Eigenräume.

(professoren freun sich immer n loch ins bein, wenn man mehr
weiß als man sollte :smiley:)

wie viel soll man/frau denn wissen??

dann mach ichs jetzt für dich :wink:

bei näherem interesse erläutere ich es gern genau

ok brems dich ein bischen ein - ich bin jetzt im zweiten semester gewestet :wink: ergo kenn ich ein bischen LinAG I+II(die sitzen aber nicht so gut), analysis I+II, Algebra + Logik(jeweils MM);

so und jetzt was ich verstanden hab(oder zumindestens glaub ich das :-9

wir behandeln quadratische matrizen in R-Moduln, wobei R ein euklidischer Ring ist.
die smithform ist eine Diagonalform -

hat jede nxn-matrix eine Smithform?
wie komme ich auf die smithform(was heisst Euklid.Algorhythmus von links und rechts (- beispiel wäre nett)
was heisst zwei matrizen sind äquivalent?? - was ist da die Äquivalenzrelation
juhuu - ähnlich kenn ich

was versteht man/verstehst du unter begleitmatrizen ??

Jordan’sche NF kenn ich aber Weierstraß kenn ich nur mit Bolzano, Frobenius kenn ich auch nicht mit NF und jacobsen hab ich nur mal mit radikal gehört - bitte erklärs mir ;~{

danke - nein - DANKE(ein groß geschriebenes welches!)

martin|nitram (hoffnungsvoller student - der hoffnungslod der mathematik verfallen ist)

wie viel soll man/frau denn wissen??

so viel wie möglich :wink: nee, aber ohne scherz: manchmal peilt man die zusammenhänge nur richtig gut, wenn man über irgendwelche abgefahrenen wege geht. um die ecke gedacht quasi

ok brems dich ein bischen ein - ich bin jetzt im zweiten
semester gewestet :wink: ergo kenn ich ein bischen LinAG I+II(die
sitzen aber nicht so gut), analysis I+II, Algebra +
Logik(jeweils MM);

wui, algebra schon im 2. semester gehabt? nicht übel… das war bei uns schon n netter brocken, der ohne vorwissen in lina2 sicher recht schwer fiel…

so und jetzt was ich verstanden hab(oder zumindestens glaub
ich das :-9

wir behandeln quadratische matrizen in R-Moduln, wobei R ein
euklidischer Ring ist.
die smithform ist eine Diagonalform -

hat jede nxn-matrix eine Smithform?
wie komme ich auf die smithform(was heisst Euklid.Algorhythmus
von links und rechts (- beispiel wäre nett)

jepp, jede hat eine smithform. auf die smithform kommst du wie folgt:
ich nehme mal an, ihr hatte schon den euklidischen algorithmus zur bestimmung eines ggt oder einer bézout-identität? wenn nicht, muss ich noch ein klein wenig weiter ausholen. aber ich fang jetzt erstmal so an. du bringst eine matrix zunächst mit zeilenumformungen in zeilenstufenform, so dass die einträge über deinen eckeinträgen im vetretersystem des eineintrages liegen. heißt in diesem fall nix weiter, als dass sie kleiner sind als der eckeintrag. im euklidschen ring muss man ja bekanntlich besonders aufpassen bei den zeilenumformungen (wegen multiplikation mit einheiten), deswegen der euklidische algorithmus. hattet ihr division mit rest und endliche körper bzw. restringe schon?
jetzt hast du also deine zeilenstufenform, so das mit den vetretersystemen alles stimmt. jetzt kannst du von rechts die spaltenumformungen so machen, dass deine matrix diagonalform hat. das letzte wäre nur noch, dass du die diagonaleinträge (sagen wir mal diag(d1,…dn)) so ordnest, dass d(i) d(i+1) teilt. und das wäre dann deine smithform. (kannst im grunde aber auch durcheinander von rechts und von lins drangehen, das macht keinen unterschied.)
am beispiel (is jetzt natürlich blöd, latex lern ich erst im oktober und is hier ja eh ungünstig, aber ich versuchs mal): schreib am besten nochmal auf ein blatt papier mit, weil ichs hier eher nur formal machen kann. ne 2 x 2 wäre dann hier [a b][c d]. das erste dann die erste zeile, das zweite eben die zweite, okay?
also: [4 2] [6 7] ~ [4 2] [2 5] ~ [0 8] [2 5] ~ [0 8] [2 1] ~ [8 8] [0 1] ~ [8 0] [0 1] ~ [1 0] [0 8] = diag(1,8)
das letzte ist dann also meine smithform. und wenn ich die von einer charakteristischen matrix bestimme, dann kann ich da wahnsinnig viel schon dran sehen. dann ist mein letzter eintrag mein minimalpolynom und solche scherze. und da gibts dann nur noch superwenig, was mich zu den ganzen normalformen führt.
schließlich brauch man ja erstmal eine definition, was eine normalform überhaupt ist…

was heisst zwei matrizen sind äquivalent?? - was ist da die
Äquivalenzrelation
juhuu - ähnlich kenn ich

das is ja schonmal gut. du weißt ja, dass zwei matrizen A, B ähnlich sind, wenn gilt: B=PAP^(-1). und in lina1 hattest du ja sicher auch zeilenumformungen. für lösungsräume und so. das waren äquivalenzumformungen. deine matrizen A, B sind also äquivalent, wenn du P (produkt aus elementarmatrizen) und Q (produkt aus elementarmatrizen) derart hast, dass B=PAQ, du also die matrix A durch zeilen- und spaltenumformungen in B umformen kannst.
und das praktische an der smithform ist eben: sind die charakteristischen matrizen von A und B äquivalent (ist ja recht einfach zu berechnen. äquivalent sind sie, wenn sie die gleiche smithform haben), dann sind A und B ähnlich.

was versteht man/verstehst du unter begleitmatrizen ??

begleitmatrizen hat man immer von einem polynom. hast du z.b. ein polynom a(n)*x+…+a(0), dann ist deine begleitmatrix folgende:
eine n x n-matrix, die in der nebendiagonale einsen hat und die letzte spalte ist (von oben nach unten): [-a(0) … -a(n-1)]. hat auch nette eigenschaften. z.b.: hast du das charakteristische polynom einer matrix a, so ist deine begleitmatrix nullstelle bei einsetzung in das char. polynom.
aber begleitmatrizen braucht man doch auch für jacobson und jordan?

Jordan’sche NF kenn ich aber Weierstraß kenn ich nur mit
Bolzano, Frobenius kenn ich auch nicht mit NF und jacobsen hab
ich nur mal mit radikal gehört - bitte erklärs mir ;~{

wir sind über folgenden weg gegangen.

  1. smithform
  2. frobenius (oder auch erste kanonische form)
  3. weierstraß (2. kanonische form)
  4. jacobson
  5. jordan
    wobei du bei der smithform einfach die smithform deiner charakteristischen matrix von A berechnest. dann hast du deine diagonaleinträge. bei der frobenius nimmst du einfach die diagonaleinträge ungleich 1, welche ja alle polynome sind, und bildest zu ihnen die begleitmatrizen, die als format (quadratische matrizen) den grad deines jeweiligen polynoms haben (damit du am ende auch weider n x n hast). bei der weierstraß zerlegst du die einzelnen polynome jeweils ind elementarteiler mit vielfachheiten, machst ne liste geordnet nach grad etc. und erstellst mit denen wieder deine begleitmatrizen (bei linearen polynomen (x-a) hast du dann z.b. ne 1 x 1 matrix [a]), die kommen wieder in die diagonale. und bei der jacobaon schaust du nach den vielfachheiten deiner elementarteiler und teilst das dann wieder auf. naja, und jordan ist dann quasi die jacobson, wenn alles in lineare faktoren zerfällt, z.b. in C (komplex).
    hört sich jetzt alles furchtbar kompliziert an, aber wenn ichs dir so auf nem blatt papier zeigen könnte wär das absolut kein problem. bloß ein bisschen schwieriger das so auszudrücken. und im eneffekt saupraktisch, weil man dann genau weiß, wo die jacobson bzw. die jordan überhaupt herkommt und wieso dann das gilt, was gelten muss…

danke - nein - DANKE(ein groß geschriebenes welches!)

martin|nitram (hoffnungsvoller student - der hoffnungslod der
mathematik verfallen ist)

wuw, das nenn ich mal viel geschrieben :smile: ich hoffe es hilft und regt dazu an, sich damit zu beschäftigen. ist nämlich echt ziemlich spannend (das wär mit vor drei jahren auch nicht eingefallen, dass ich sowas mal sage…). und hoffnungslos der mathematik verfallen hört sich gut an!

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Hallo!

Ich kann es mal über das Minimalpolynom versuchen. Also:
Ein Endomorphismus ist genau dann diagonalisierbar, wenn es
eine Basis des Vektorraumes V gibt, die nur aus Eigenvektoren
besteht, wenn also V die direkte Summe der Eigenräume ist.

Ja, da gehe ich mit. Kommt mir bekannt vor.

Ist nun V die direkte Summe der Eigenräume, so sind diese
gleichzeitig die Haupträume (habt Ihr die gemacht?).

Nein, haben wir nicht. Aber so wie es weitergeht, komme ich auch wiederum mit. (Glaube ich jedenfalls, bin ja nur LA und die denken ja nicht gerne soweit - siehe anderer Zweig des Threads…)

Da die
Haupträume die Kerne der Linearfaktoren des Minimalpolynoms
(mit Potenz) sind (mit eingesetztem Endomorphismus) und die
Eigenräume die Kerne der Linearfaktoren mit Potenz eins,
müssen alle Potenzen eins sein (Ist ein bischen blöd
ausgedrückt, frag, wenn Du das nicht verstehst). (…)

Ob man es glauben will oder nicht - so ähnlich habe ich mir das gestern vorm Einschlafen auch gesponnen. Ich hätte es nur nie so ausdrücken können. Außerdem fehlen mir die Haupträume, aber um die kann ich nach meinem Verständnis auch mit meinem Verständnis „drumrumformulieren“.

Danke für deine vorurteilsfreie Hilfe.
sannah

Also, der Eigenraum ist der Kern von (E*a-A), dabei ist A die Matrix um die es geht, E die Einheitsmatrix und a der entsprechende Eigenwert. Der Hauptraum ist der Kern von (E*a-A)^m , dabei ist m die Vielfachheit von a als Nullstelle des Minimalpolynoms (nicht des charakteristischen!). Man nennt die Haupträume auch die verallgemeinerten Eigenräume.

Denn, hallo krizzy, das ist das Problem mit manchen (ich pauschalisiere nicht) Diplom-Studenten. Ihre Arroganz gegenüber Lehramtsstudenten, wenn sie mal ganz einfach deren Studiengang abgewerten. Ach ja, nicht nur den Studiengang, sondern auch die Studenten selbst - das wir neben der Fachwissenschaft (mind.) zweier Fächer noch die Fachdidaktik zweier Fächer und das erziehungswissenschaftliche Begleitstudium absolvieren, wird dabei gerne mal vergessen.

doch, doch. 1. reicht der zugang über das charkateristische,
zweitens kommst du vom charakteristischen sofort aufs
minimalpolynom. ein stückchen weiter gucken, dann versteht man
auch solche zusammenhänge

Eben nicht. Smith sagt mir gar nichts. (Und will ich jetzt
auch gar nicht wissen, das würde mich nur wuschig machen.)

du kommst ohne smith so gut wie gar nicht zur jacobson bzw.
zur jordan. aber egal, was solls…

Seltsam, dass der Professor im Buch zu Jordan kommt und dabei Smith nicht erwähnt… Und ich glaube, in den anderen Büchern verhält sich das ebenso. Wahrscheinlich sind das die falschen…

so, und genau das habe ich grade eben erklärt. mit
dimensionsformel. ich kanns dir nicht genau in den worten
sagen, die du hören willst, also lässt du dir das am besten
von jemandem an deiner uni erklären.

Verzeihe bitte, dass ich mich auf Deine Erklärung nicht ausreichend eingelassen habe. Du wusstest, welche Worte ich hören will?

und nur nebenbei: so gehts nicht weit in mathe…

Du wärst wahrscheinlich entsetzt darüber, wie weit ich schon gekommen bin.

Gruß sannah

So habe ich es noch einmal schriftlich - danke… *g*

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Problem durchschaut!
Ich danke den Erklärungsversuchenden.

Gruß sannah

och gottchen!
wenn ich nicht wissen würde wovon ich rede sähe das ja ganz anders aus. aber ich hab anfangs auch auf lehramt studiert. nur war mir die mathematik zu wertvoll, deshalb hab ich zu diplom gewechselt. es ist aber nunmal so, dass ein verschwindent geringer bruchteil der lehramtsstudenten bock hat auch nur ein fünkchen mehr zu machen als er muss. auch wenns logisch scheinen mag, dass man dann evtl. mal mehr versteht. aber der nutzen wird übersehen. merkt man dann später an den lehrern.
und ich vergesse nicht, was ihr nebenbei noch macht. aber das ist meiner meinung nach kinderkram. als erfahrungswert gesprochen. ihr habt vielleicht mehr stunden, aber alles nur angerissen.
merkt man ja auch wieder alles hierdran. ich habs genauso erklärt. nur hättest du selbst noch dazudenken müssen, was ich evtl meinen könnte. das is natürlich hart, wenn man nur streng nach skript geht…

du weißt vielleicht wie man ne jordan aufstellt. aber ich wette, du hast keine ahnung wieso man das macht.

ich weiß, dass du die worte hören willst, bei denen du nicht mehr zu arg assoziieren und weiterdenken musst.

nee, wahrscheinlich nicht. wenn du jetzt grade lina-prüfung machst… was ihr im gesamten studium an mathe hört hören wir im grundstudium… da kann man als lehrer nur hoffen, dass man später keinen hochbegabten schüler kriegt, nech?
naja, lehrer werden kann ich dann später immernoch…

Hallo krizzy!

Es hat schon seinen Zweck, dass das Studium auf Lehramt sich inhaltlich vom Diplomstudiengang unterscheidet, nicht wahr? Also bleibt jeder Schusten am besten bei seinen Leisten und alle sind zufrieden. Ja, ich gebe zu, mir kommt es auch nur äußerst selten darauf an, viel mehr zu machen als nötig. Doch welchen Nutzen hat für einen Lehrer ein riesiger Pool an Fachwissen, wenn man es für die Schüler nicht didaktisch sinnvoll reduzieren kann? Das geht dann ebenso in die Hose wie ein Lehrer, der sich im Studium für ein kluges Pferd gehalten hat, das nie höher springt, als es muss. Ich sage ja auch nicht, das ich mit dem Studium ausgelernt haben will.

Und das man das „Nebenbei“ nur angerissen bekommt, ist auch ein Punkt, den ich bemängele. Aber machen muss man ihn trotzdem. Und gut machen will man ihn darüber hinaus auch noch.

Und dass ich gerade meine Zwischenprüfung in Lin. Algebra mache, schließt ja nicht aus, dass ich trotzdem schon Hauptsstudiumsscheine gesammelt habe (übrigens trotz achtwöchiger Krankheit mitten im letzten Semester).

Jordan stellt man auf, um eine Matrix auf eine möglichst einfache Form zu bringen. Es gibt bestimmt noch viel relevantere Gründe, doch (um Deine Meinung zu bestätigen) das will ich jetzt gar nicht wissen. Wenn ich es mal wissen will, schlage ich nach und dann (stell Dir vor) beiße ich mich dadurch. Denn das der Weg des geringsten Widerstandes nicht immer der beste ist, weiß ich sehr wohl.

Gruß sannah

sicher, sicher… (o.w.)

ein bischen off topic - bezüglich sannah
Also zuerstmal danke noch für die erklärung dafür gibts den ‚*‘
verstanden hab ich ja noch nicht viel aber - das ändert sich bald :smile: hoff ich

nochnpaarmal lesen

was ich sehr unkorrekt find ist das verhalten sannah gegenüber - sie ist LA-kandidatin - das heißt ihre motivation und aufgabe ist eine andere als unsere (das ist doch legitim, wenn nicht stimmtmit dir etwas nicht)

ausserdem finde ich das sehr lobenswert, dass sie sich in einem forum erkundigt; weiters tanzt du mit einem stoff an der - wenn man keinen hardcore professor gehabt hat - kopfschmerzen bereitet (ich spreche von R-Moduln mir R ein euklid. Ring) - bei mir hast du gefragt ob ich teile davon gelernt hab, bei sannah hingegen die kaum viel weiter sein kann als ich (sie lernt für linAG I+II!) setzt du das alles voraus - ist dir das bewusst???wenn ja überlegs dir nochmal

und wenn du gut bist - dann erklär ihr das nächste mal die dinge so dass man/frau sie leicht versteht - eben der frage entsprechend; wenn du willst verweise auf hintergründe und abtrakte konstruktionen - ich und andere interessierte werden sie lesen und du kannst dir sicher sein ich werd wieder genauer nachfragen :smile:

SO UND JETZT GEH ICH ESSEN -mahlzeit

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ich habs im ersten post genauso erklärt wie sie es gebraucht hätte. über dimensionssatz etc… absolut vorurteilsfrei und leicht verständlich, wenn man sich grade mit genau dem ding auseinandersetzt. aber ich finde, grade wenn man in so nem forum fragt sollte man imstande sein selbstständig einen transfer zu den formulierungen der eigenen vorlesung herzustellen.
schau das erste post auf die frage nochmal durch. hab alles eingebaut, was nur einzubauen geht. manchmal muss man nach dem zusammenhang gehen. wenns um polyome und nullstellen geht heißen die nullstellen auch bei einigen leuten „wurzeln“. verwirrend, aber wenn man sich drauf einlässt, dann merkt mans. und ich hab mir bei meiner ersten antwort sehr viel mühe gegeben und fand es dann natürlich auch respektlos, wenn jemand das dann sofort abtut, nur weils nicht haargenau die antworten sind. genau das merk ich immer wieder. war ja früher auch so, kenn das ja. aber das is ne falsche einstellung. und ich kann als ex-LA sehr wohl darüber urteilen.

guten hunger!
und ich freu mich über mehr fragen von dir :smile:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]