einige Frauen die über 40 das 1. Kind bekommen haben.
Gibt glaub ich sogar welche da ist die Tante/Onkel jünger als Neffe/Nichte.
Ich war „erst“ 34 bei meinem Kind aber nicht die Älteste was Schwangerschaftsgymnastik, Krankenhaus, Rückbildung usw. angeht.
Hab für mich bemerkt: ich sah und sehe vieles lockerer, mach mir nicht soviele Gedanken, bin eher bereit mir Ratschläge bei anderen Müttern zu holen (hab mir eigentlich alles angehört und für mich rausgesucht was zu mir/uns passt)- hätte ich 15 Jahre früher garantiert alles nicht gemacht.
Das hat Vor- und Nachteile. Die Nachteile sehe ich am ehesten, wenn die Kurze mal in das Pupertätsalter kommt, da sich hier wahrscheinlich der Altersunterschied am meisten bemerkbar macht.
Auf der anderen Seite hält so ein Kind einen selbst jung und man merkt das vielleicht gar nicht so. Bisher ist sie knapp 5 und noch bemerken wir keinen Nachteil des Alters. So ein kleines Energiebündel schafft sicherlich auch jüngere Eltern…
Vorteile sehe ich darin, dass man sich mit der Erziehung leichter tut, als wenn man mit Anfang 20 selbst noch ein bißchen in der Entwicklung steckt, vielleicht lieber noch gerne selbst auf die Piste gehen möchte und sich doch einschränken muss.
Ansonsten kann Dir ein Kind sehr, sehr viel Freude bringen, aber meist auch viel Arbeit und Mühe.
Aber ich denke, Du solltest Dir wirklich sicher sein, dass Du ein Kind haben möchtest und das nicht nur Torschlusspanikgründe dahinter stecken.
Und wenn man denkt, irgendwas sei nicht optimal für das Kind,
so wäre ja die Alternative für dieses Kind, nie geboren zu
werden. Und ich glaube nicht, dass das wirklich besser ist.
glaubst Du wirklich, dass geboren werden unbeschadet der Umstände immer besser ist? Da habe ich erhebliche Zweifel dran, dass das Leben an sich so ein großer Glücksfall ist.
meine Mutter war fast 47, mein Vater fast 49 Jahre alt als ich geboren wurde. Meine Mutter war davon ausgegangen, daß sie bereits keine Kinder mehr bekommen könnte, als sie noch mal schwanger wurde. Habe als Kind mit meinen älteren Geschwistern rumgetobt, meine Eltern hatten dazu nicht mehr so viel Lust.
Bei älteren Eltern ist leider so, daß die Wahrscheinlichkeit leider höher, daß sie eben auch relativ betrachtet früher versterben werden. Meine Mutter starb plötzlich als ich 21 war. Ich hätte sie noch sehr gut bis über 30 hin gebrauchen können.
Natürlich weiß niemand, wie lange man leben wird, wenn man Kinder bekommt, aber ich würde an deiner Stelle mehr darauf achten, daß noch weitere Verwandte oder Freunde da sind, die für dein Kind „da sind“ (nicht wirklich als Mutterersatz…), aber als Ansprechpartner in ernsten Situationen und daß diese auch verläßlich sind, falls du früh sterben solltest.
Was ich übrigends nie kennengelernt habe, war eine schlecht gelaunte Mutter in der Midlifekrise so wie andere Töchter das bei ihren Müttern scheinbar erleben.
An sich ist es egal wie alt die Mutter ist, die Hauptsache ist, daß das Verhältnis zueinander gut ist. Sie selbst fand es auch besser erst ab 30 aufwärts Kinder bekommen zu haben, wohl weil sie da schon reifer war und vorher mehr Zeit für sich gehabt hat.
Hallo Petra,
da die Frage immer mal wieder auftaucht, zitiere ich mal sinngemäß einen Vorschreiber eines früheren Postings: „Es ist nie die rechte Zeit für Kinder, es ist immer die rechte Zeit für Kinder.“ (Ich glaube, der Urverfasser war Gandalf.)
Grundsätzlich sprechen immer Gründe dafür oder dagegen. Wichtig sind m. m. M. folgende Punkte: Übereinstimmender gemeinsamer Wille beider Partner. Will nur einer, ist es zwar generell machbar, aber wesentlich schwieriger. Die persönliche Einstellung und nicht zu vergessen der gesundheitliche Aspekt. Wenn auf diesen drei für mich wichtigen Grundaspekte „grünes Licht“ herrscht, dann los.
Vorteile bzw. Nachteile für oder wider gibt es für junge und ältere Eltern.
Mit Anfang/Mitte 20 kann man körperlich i. a. Bäume ausreissen und mit den Kindern auch körperlich anstrengende Aktionen unternehmen. Dafür haben meist die älteren ein ausgeglicheneres Nervenkostüm.
Jeder ist anders. Prüft Euch gemeinsam genau, aber macht keine Wissenschaft daraus. Und dann muß Euch das biologische Glück auch noch hold sein.
Viel Erfolg bei Eurer Entscheidung und Familienplanung wünscht LM
glaubst Du wirklich, dass geboren werden unbeschadet der Umstände immer besser ist?
Ich bin nicht von *immer* ausgegangen, sondern von *diesem Fall*, und da natürlich von dem Eindruck, den ich so habe.
Ich glaube allerdings, dass geboren werden imeistens besser ist als nicht geboren werden, jedenfalls hier so in Europa, und als Mensch natürlich, nicht als Nutztier oder sowas.
Ich habe keine Torschlußpanik. Ich mache schon immer was ich will. Wenn alle dagegen reden würden, und ich wollte es, würde ich es trotzdem tun.
Ich wollte einfach nur mal die Meinung anderer hören. Und evtl. Menschen die da Erfahrung haben, die auch spät ein Kind bekommen haben. Man muß ja nicht immer völlig verzweifelt sein um hier etwas zu erfragen Es gibt auch Leute die einfach nur eine Meinung wollen!!
Menschen die da Erfahrung haben, die auch spät ein Kind
bekommen haben.
Wie wärs mit Erfahrung von Kindern, die alte Eltern hatten?
Ist natürlich schwer, weil man keinen wirklichen Vergleich hat - was wäre gewesen (wer wäre ich?), wenn ich junge Eltern gehabt hätte?
So wie es war, wars jedenfalls nicht einfach: sehr autoritärer Vater, weiche Mutter, die immer versucht hat, auszugleichen, ein Schwingen zwischen Strenge und „mach mal, ich kann einfach nicht mehr“. In der Pubertät war es sehr schwer, weil mich halt 50 Jahre vom Vater und 40 von der Mutter trennten und da doch ganz verschiedene Ansichten aufeinanderprallten.
Heute als „mittlere Mutter“ (Kinder kamen mit 32 / 33) möchte ich die Pubertät meiner Kinder nicht später erleben. Mit 40 hätte ich die Energie für ein Baby und Kleinkinder sicher gehabt, aber ob ich mit Mitte 50 noch Teenager haben wollte, glaube ich eher nicht (aber das kann man nicht vermitteln, das konnte ich mir vor 10 Jahren auch nicht vorstellen).
Schlecht war für mich als „Kind“, dass meine Kinder keine „strapazierfähigen“ Großeltern hatten (im Gegensatz zu den Kindern meiner Schwestern), dass die letzte Oma starb als sie 8/9 waren, die Opas gar nicht mehr erlebt haben. Für mich bedeutete es auch, dass mir viele Erfahrungen mit meinen Eltern fehlen, die andere gehabt haben (als Kind, als Jugendliche, aber vor allen Dingen auch als Erwachsene). Wie jemand schrieb: es gibt keine Garantie, dass man bis ins hohe Erwachsenenalter Eltern hat, aber die Chancen, dass man bereits Mitte 20 „Vollwaise“ wird, sind nun mal größer. Für mich war es sehr schwer, als mein Vater starb als ich gerade 20 war - ich war ihm lange Zeit sehr böse, dass ich ihm nicht mehr zeigen konnte, dass ich einigermaßen in Ordnung geworden bin.
Aber: jetzt mal ganz ehrlich- wir können uns hier doch die Finger blutig schreiben, es wird dich nicht beeinflussen. Du liest das, denkst über das eine oder andere kurz nach, was in dein Konzept passt, wird dich bestätigen, das andere wirst du ignorieren.
Selbst wenn wir alle einer Meinung wären (was nicht geschehen konnte), hätte es dich nicht beeinflusst.
Also ich habe sehr junge Eltern, von daher ist das mit Oma und Opa gekärt. Und eien Uroma gibt es auch noch. Ich hatte allerdings mit den jungen Eltern viele Nachteile. Beie haben gearbeitet, weil nicht viel Geld da war und ich bin bei Oma groß geworden. Mit meinem Onkel der jetzt wie mein Bruder ist.Meine Eltern haben sich die Zeit genommen, wenn es sich einrichten lies. Aber ich hätte gerne Eltern gehabt die sich jeden Tag, immer und nicht nur am Wochenende, um mich gekümmert hätten. Deshalb finde ich es gut, wenn man erst regelt das man relativ gut um die Runden kommt und sich um sein Kind selbst kümmern kann. Und das kann ich jetzt. was soll ich mir ein Kind anschaffen, wenn ich keine Zeit habe.Ich will es halt besser machen. O.k. nicht besser, anderst. Sonst wird der Satz wieder verdreht, wenn das jemand liest. Manche drehen ja alles um. Finde ich übrigens nett, dass sich alle Gedanken um meine Elern machen!
Finde ich übrigens nett, dass sich alle
Gedanken um meine Elern machen!
?? Ich nicht.
Ich habe nur aus der Perspektive des Kindes geschrieben, dass keine bzw. nur kurze Zeit Großeltern hatte (ich z.B. habe meine nie kennengelernt).
Dein Satz bestätigt aber eines: du liest genau das raus, was du willst.
Natürlich ist das legitim.
Aber bei mir bringt das wenig Lust zum Antworten hervor.
Während dieses Threads oder kann sie den Namen wechseln je
nach Bedarf?
Verwirrt.
Je nach Bedarf. Es dauert allerdings ne Weile (1 Stunde?) bis das aktualisiert wurde.
Sie kann auch eMail Adresse (falls sie die überhaupt anzeigen lässt) und ihren Namen ändern. Wir sind nur noch durchs Anmeldedatum zu unterscheiden
Je nach Bedarf. Es dauert allerdings ne Weile (1 Stunde?) bis
das aktualisiert wurde.
Sie kann auch eMail Adresse (falls sie die überhaupt anzeigen
lässt) und ihren Namen ändern. Wir sind nur noch durchs
Anmeldedatum zu unterscheiden
Da hab ich was Entscheidendes verpasst oder nicht verstanden. Mmmhhh, …, und es verursacht grundsätzliche Überlegungen. Negative.