Mein Sohn ist 8 Jahre alt. Mit seinem Vater war ich nicht verheiratet und wir haben auch nie zusammen gelebt. Er kennt seinen Vater aber. Aber er fragt mich manchmal, wieso das überhaupt sein Vater ist, weil wir doch nicht verheiratet sind/waren. Er weiß eben noch nicht, wo die Babys herkommen. Ich wollte ihn eigentlich auch so früh noch nicht aufklären, aber da er seinen Vater nicht sehr gut kennt (er sieht ihn nur 1 - 2 mal im Jahr) und die Beziehung zu ihm dementsprechend nicht sehr eng ist, und er außerdem noch nicht mal kapiert, warum ausgerechnet der nun sein Vater ist…frage ich mich in letzter Zeit, ob ich ihm das erklären soll. Ich weiß nicht, wie stark ihn die Frage beschäftigt. Was meint ihr dazu?
Hallo, Nelly,
mich stört eigentlich das „schon“ in Deiner Frage.
Und was bezeichnest Du als „aufklären“?
Unser Sohn hat ganz einfach immer schon von ganz klein an auf jede seiner Fragen eine altersgerechte Antwort oder Erklärung bekommen. Da war es dann gar nicht mehr nötig diese „Sache“ zum Thema zu machen, man hat über diese Dinge mit der gleichen Selbstverständlichkeit gesprochen wie über das Wetter oder was es zum Mittagessen gibt.
Meines Erachtens wird es höchste Zeit, dass Du mit dem Knaben ein Gespräch führst und seinen Fragen nicht ausweichst , sondern Dich ihnen stellst. Denn sonst tun es vielleicht ein wenig minder zartfühlend seine Alterskollegen.
Gruß
Eckard
Also zu der Antwort weiter unten kann man eigentlich nichts hinzufügen. Vielleicht nur soviel: Als unser zweites Kind unterwegs war, war unser Grosser gerade zwei und ein Keks und die Frage kam ähnlich auf wie bei dir. Nun von dem Akt der Zeugung haben wir nicht viel erzählt wohl aber wie das Baby in Mamas Bauch gekommen uns und was Papa mit dem ganzen zu tun hatte.
Je grösser der Bauch wurde, desto öfters hatten wir das Thema und ich glaube so nach und nach er es auch verstanden wie das mit Mama, Papa und seinem kleinen Bruder passiert ist. (einzig das er auch mal in dem Bauch war versteht er noch nicht wirklich aber da haben wir ja auch noch ein bisschen Zeit *fg*)
Natürlich kennt jeder sein eigenes Kind am Besten, nur mit 8 Jahren denke ich, sollte die Aufklärung bereits erfolgt sein.
Unser Sohn hatte sich mit 3 Jahren alles erfragt, und wir haben ihm immer genau soviel erklärt, wie er gefragt hat.
(Das war erstaunlich viel und sehr präzise!)
Geschadet hat es ihm sicher nicht, im Gegenteil. Sexualität bekommt m.E. nur dann einen anrüchigen Stellenwert, wenn nicht offen drüber geredet wird!
Wenn Du Probleme hast Deinem Sohn zu erklären, WIE er zustande gekommen ist, und WAS der Vater damit zu tun hatte, es gibt ein sehr kindlich-niedliches Aufklärungsbuch.
In „Peter, Ida und Minimum“ wird liebevoll und kindgerecht beschrieben, wie ein neues Leben entsteht.
Hat Dein kurzer noch nie ‚technische‘ Fragen gestellt und wenn ja, wie hast Du reagiert? Bist Du ausgewichen, weil es Dir unangenehm war oder hast Du gedacht: jetzt noch nicht!
Meiner Meinung nach ist es aber höchste Zeit, sonst klärt er sich selber auf (Bravo & Co oder Schulhof) und Du hast die Chance verpasst.
Unsere haben eine gesunde Neugier und fragen wenn sie was wissen wollen. Als eine Freundin schwanger war, kamen dazu natürlich Fragen, da war der eine 3 und der andere 5.
Die Fragen wurden altersgerecht (wie wir meinten) beantwortet und gut war es.
Jetzt können die beiden anderen erklären, daß Papa und Mama ein Kind machen, weil der Papa mit seinem Pipimann den Samen in die Mama steckt.
Das ganze geschah ohne Scham von keiner Seite und ich würde es immer wieder so machen, auch wenn meine Tante aus allen Wolken fiel, als der große ihr das alles erklärte (Kind, wie kannst Du dem kleinen nur so was erzählen).
auch ich denke, dass es höchste Zeit wird. Denn nichts ist schlimmer, als das Halbwissen, das sich manche Kids dann von Freunden und/oder Zeitschriften aneignen. Das sind dann häufig auch die, die dann recht früh ungewollt schwanger werden / ein Kind zeugen.
In dem Alter hast Du jetzt noch die Möglichkeit, mit einem relativ unvoreingenommen Jungen zu sprechen. Wenn Du länger wartest, meint er, eh schon alles zu wissen und will vielleicht nicht mehr mit Dir darüber sprechen.
Du wirst nicht glauben, welche haarsträubenden Vorstellungen mir in meiner Zeit als Jugendleiterin untergekommen sind:
Beim ersten Mal kann noch nix passieren.
Die Pille muss man nicht so regelmäßig nehmen, nur wenn man (in den nächsten Tagen oder besser noch am selben Tag) Sex haben will, sollte man sie kurz vorher einwerfen.
Spätestens mit 12!!! sollte man eigentlich das erste Mal Sex gehabt haben (ich frag mich immer noch, was der Sch* soll).
Das waren nur die häufigsten Probleme und Irrtümer, die ich dann versuchte, aus der Welt zu schaffen!! Die Liste ist aber beliebig erweiterbar.
Nur mit einem offenen Verhältnis und einer frühzeitigen Aufklärung kannst Du Deinen Sohn vor solchen Irrtümern bewahren!!!
Hallo nelly,
ich denke du soltest das bald nachholen. es ist nicht sehr schön wenn man als kind durch Zeitschriften etc. aufgeklärt werden muß und das Gefühl hat darüber nicht mit der Mutter reden zu können.Gerade heute wo soviele sexuelle Übergriffe auf Kinder geschehen sollten sie doch wissen was richtig und was falsch ist. was erlaubt ist und was nicht. Ich habe fast 10 jahre im Kindergarten gearbeitet und da waren die Kinder 3-6. Immer wenn jemand schwanger war wollten die Kinder wissen woher usw. Wir haben dann gemeinsam zum Beispiel das Buch: Peter, ida und minimum angesehen.Damit dein junge lernt immer offen mit seinen Fragen zu dir kommen zu können und nicht irgendwann ständig das Dr. Sommer Team der Bravo anschreiben zu müssen oder von anderen Kindern mit ihren „Erfahrungen“ überrannt zu werden, sei auch Du offen zu ihm.
Kinder denken mehr darüber nach als Erwachsenen oft meinen. Schon im Kindergarten machten sich kinder gedanken darüber das andere Kinder keinen vater hatten, und wir erklärten ihnen das jeder mensch einen Vater hat, nur das menschen sowie Mama und Papa streiten und sie dann nicht zusammen leben wollen und auch nicht heiraten. Dein sohn denkt bestimmt mehr nach als du denkst.
Sei offen zu ihm
Liebe Grüsse
Diana
überhaupt sein Vater ist, weil wir doch nicht verheiratet
sind/waren. Er weiß eben noch nicht, wo die Babys herkommen.
Kann er doch nicht, in dem ALter. Ich denke, er sollte das auch noch nicht erfahren.
Ich wollte ihn eigentlich auch so früh noch nicht aufklären,
Das ist ein lobenswerter Ansatz. Warum ihn mit solchen Dingen belasten? Er hat es nicht verdient.
Ich selbst bin erst mit 26 aufgeklärt worden. Nun ja, da war es nötig, meine Freundin war schwanger. Ich Döskopp hab das nicht kapiert, so daß ich ein Jahr danach schon wieder Vater geworden bin. Mittlerweile habe ich es verinnerlicht, ich küsse meine Frau nie wieder aufs Ohr, und alles ist wunderbar.
Im Ernst: wo ist das Problem? Wieso willst du deinem Sohn Wissen vorenthalten?
zum Glück habe ich meine Tochter mit 5 aufgeklärt, sie malte dann eine weile tolle Bilder von schwimmenden Spermien und Eizellen … *lacht* Das Buch „Peter Ida und Minimum“ das schon erwähnt wurde war sehr hilfreich. In dem Alter geht das alles nocht spielerisch.
Als ich dann nochmal schwanger wurde, als meine Tochter 7 war, wurde das alles ganz natürlich nochmal „aufgefrischt“.
Inzwischen ist sie fast 14. Vor einiger Zeit waren Berichte in den Medien über immer jüngere Mütter und daß die Kids heutzutage immer früher anfangen aber zero Wissen haben - erschreckt bin ich zu meiner Tochter um abzufragen was sie noch weiss … es war noch einiges vorhanden aber es bedurfte einer erneuten Auffrischung.
Fazit:
Es ist gut, Kinder frühzeitg aufzuklären. Aber es genügt nicht, einem 5 jährigen mal alles zu erklären und dann nie wieder darüber zu reden. Die Kids vergessen das ja auch wieder … allerdings sollte man darauf achten, die Kids bis spätestens 12 soweit zu haben daß sie Bescheid wissen, denn ab 13 oder so heisst es nur noch " *ächz Mama *rotwerd* ist ja gut ich weiß das alles" - egal ob sie es wissen oder nicht!
ich finde auch du solltest diese kindliche Neugier nutzen um Ihr darüber aufzuklären.
Später spricht sich’s schlechtder drüber. Und er will es ja jetzt wissen.
In unserer Gesellschaft gibt es einen großen Fehler: Kindern Wissen vorzuenthalten, obwohl sie lernen wollen. Und das alles nur weil man Angst hat es wäre keine schöne Kindheit… objektiv betrachtet ein Schwachsinn, da das lernen früher leichter fällt.
Gerade heute wo soviele sexuelle Übergriffe
auf Kinder geschehen sollten sie doch wissen was richtig und
was falsch ist.
Es ist nicht richtig, daß die Zahl der Übergriffe zunimmt oder zugenommen hat. Diese Zahlen sind seit Jahrzehnten konstant.
Was heute von früher unterscheidet sind die um Quoten kämpfenden Medien. Und diese Geschichten sind leider die besten Quotenbringer und kein Sender kann sich dem entziehen.
Zu Zeiten mit weniger Konkurenz wurde im Umgang mit Nachrichten noch ein gewissen Verantwortungsbewußtsein an den Tag gelegt das heute leider völlig zu fehlen scheint. Das Ergebnis sind Aussagen wie die oben und Eltern die ihre Kinder nicht mehr allein in den Wald lassen…(
bei meinen 3 Sprösslingen halte ich es so, daß sie auf JEDE Frage eine vernünftige Antwort bekommen. Egal worum es sich dabei handelt. Mein ältester Sohn ist jetzt gerade 9 Jahre alt geworden und weiß ganz genau wo die Babys herkommen. Der zweite Sohn wird demnächst 7 und ist diesbezüglich völlig ahnungslos… ihn interessiert es einfach noch nicht.
Es ist immer schwierig, den „richtigen“ Zeitpunkt abpassen zu wollen. Meiner Meinung nach ist der „richtige“ Augenblick gekommen, wenn die Kinder danach fragen. Allerdings sollte man nur auf die gestellte Frage antworten und keinen Vortrag über das menschliche Sexualleben halten, der Rest ergibt sich dann von allein.
Ich kann gar nicht glauben, dass es in unserem Land noch ein Kind geben soll, das mit 8 Jahren nicht aufgeklärt worden ist. Geht dein Mini nicht in die Schule? Wenn die Lehrer das Thema bis jetzt „verpennt“ haben, so doch sicher nicht seine Klassenkameraden. Ich gehe mal davon aus, ihr beide lebt nicht in einem Kloster:wink: Meiner Meinung nach, solltest du ihn dringend sehr bald aufklären. Wenn das Thema Sexualkunde bald in der Grundschule dran kommt und dein Kleiner verwundert von Bienchen und Blümchen oder dem Klapperstorch spricht, machst du ihn zum Gespött der ganzen Klasse. Nebenbei kann ich nur unterstützen, was hier auch schon als Argument gefallen ist. Die beste Prävention gegen Missbrauch ist eine gute Aufklärung!!! Wenn du selber Probleme damit hast, deinen Sohn aufzuklären, kann ja vielleicht der Opa, die Oma, der Lehrer … einspringen.
Gerade kommt mir noch so ein Gedanke. Achtung!!! Wüste Spekulation!!! Liege bestimmt mal wieder vollkommen daneben und entschuldige miich deshalb jetzt schon mal:wink: Ich frage mich, ob es bei deinem „Problem“ wohl vorrangig tatsächlich um die „Aufklärung“ geht, oder vielleicht mehr um das Thema „Vater deines Sohnes“ - d.h. fällt es dir vielleicht auch noch zusätzlich schwer, ihm zu erklären, dass du mit einem Mann geschlafen und ein Kind von ihm bekommen hast, diesen aber nicht so sehr lieben konntest, dass ihr zusammen hättet leben wollen?
HAllo Fralli, hallo Nelly,
Falls der Hase hier begraben liegen sollte:
Gerade kommt mir noch so ein Gedanke. Achtung!!! Wüste
Spekulation!!! Liege bestimmt mal wieder vollkommen daneben
und entschuldige miich deshalb jetzt schon mal:wink: Ich frage
mich, ob es bei deinem „Problem“ wohl vorrangig tatsächlich um
die „Aufklärung“ geht, oder vielleicht mehr um das Thema
„Vater deines Sohnes“ - d.h. fällt es dir vielleicht auch noch
zusätzlich schwer, ihm zu erklären, dass du mit einem Mann
geschlafen und ein Kind von ihm bekommen hast, diesen aber
nicht so sehr lieben konntest, dass ihr zusammen hättet leben
wollen?
kann ich Schuetzenhilfe geben. Unsere Kinder sind adoptiert.
Da ist das Ganze dann noch etwas komplizierter. Nicht die
Aufklaerung, da gab es auch bei uns keinen Zeitpunkt, sondern
einfach ein Reinwachsen, Fragen beantworten, wie das von
anderen schon beschrieben und empfohlen wurde.
Unsere Erfahrungen sind aber auch mit den komplizierteren
Gegebenheiten sehr positiv. Manchmal zwar sehr hart, aber
Offenheit haben wir nie bereut. Unsere Jungs wissen zu
schaetzen, dass sie ehrliche Antworten bekommen.
Eine Anmerkung habe ich allerdings zu dem „Warten bis Fragen
kommen“. Ich glaube, da macht man es sich manchmal zu
einfach. Wir halten uns eher daran, Gespraechsoeffnungen
zu geben, d.h. wenn ein Thema z.B. im Fernsehen angeschnitten
wird (vielleicht wirklich ganz entfernt), dann faellt von mir
u.U. ein Kommentar, der das ganze personalisiert. Oft loest
das Diskussionen aus, in deren Verlauf auch Fragen kommen, die
sehr persoenlich sind, und die beantwortet werden. Kommt kein
Interesse von den Jungs, auch gut, sie haben halt dann im Moment
ganz andere Probleme. Aber ich finde, solche Gespraechsmoeg-
lichkeiten zu geben, also das Thema selber anschneiden und dann
auf Gegenreaktion zu warten, sehr wichtig. Es signalisiert den
Kindern, dass wir fuer Gespraeche offen sind, dass es kein
Tabuthema gibt.
Gerade heute wo soviele sexuelle Übergriffe
auf Kinder geschehen sollten sie doch wissen was richtig und
was falsch ist.
Streiche doch einfach das Wort „heute“ - der Satz an sich ist
doch nicht falsch, oder?
mir geht es nicht um die unbestritten notwendige Prävention. Was mich zunehmend stört ist die stark verschobene und unrealistische Wahrnehmung zu diesem thema in weiten Teilen der Bevölkerung.
Der böse Mann von der Straßenecke ist eine Schreckensvision die als große Gefahr für die Kinder erlebt wird. Diese Gefahr ist aber im Gegensatz zu anderen sehr gering und ihr ist relativ leicht zu begegnen ohne daß die Kinder eingesperrt werden müssen.
Sehr viel größer, aber im Einzelfall sehr unterschiedlich ist die Gefahr sexueller Übergriffe aus dem Familien-, Verwandten- oder Bekanntenkreis. Diese Gefahr wird aber oft ausgeblendet, weil die Täter einem dann ja nahestehen würden und diese Menschen dazu natürlich nicht in der Lage wären. Hier ist Aufklärung natürlich eine sehr erfolgreiche Präventionsmaßnahme.
Ich weiß nicht wie die Wahrnehmung von Diana-Maus zu diesem Thema ist aber die Verwendung des Wörtchens „heute“ ließ mich eine Haltung vermuten die ich leider immer wieder beobachten muß: die eigenen Kinder dürfen sich nicht mehr frei bewegen weil wieder mal mit riesem Getöse nach verschwundenen Kindern gesucht wird. Den Kindern wird dabei eine Angst vor der Umwelt eingepflanzt, die nicht mit der Realität in Einklang steht. Und ihnen werden wunderbare Spiel- und Entwicklungsmöglichkeiten vorenthalten.
Hallo Stefan,
das tut mir leid dass du das so verstanden hast.
Ich bin absolut nicht der Meinung das Kindern Angst gemacht werden soll. Das habe ich leider viel zu oft in meiner Arbeit erlebt. Auch sollen sich Kinder noch in den Wald, zur Schule kurz gesagt ohne Angst auf die Straße wagen. Es sind auch nicht die schwarzen Männer im Wald sondern leider meist Familienangehörige die sexuelle Übergriffe auf Kinder verüben.
Ich habe die Erfahrung gemacht das das wichtigste ein selbstbewußtes Kind ist, denn zu 90% vergreifen sich Täter an verängstigten Kindern. Leider. Aber ich wollte Nina ja nicht dahingehend abschrecken sondern ich wollte ihr nur damit sagen dass ich es wichtig finde das ein Kind aufgeklärt wird (nicht eingeschüchtert) und zwar so dass es weiß dass kein Familienmitglied, Bekannter, Freund etc. es berührt und ihm dann noch weiß macht dass das in einer Familie ok ist usw.
Sondern dass der Junge ein starkes Selbstbewußtsein hat und ganz genau weiß dass das falsch ist und auch darüber mit der Mutter spricht.
Ich weiß dass das immer so leicht gesagt ist. Aber wie gesagt trifft es meist in der Familie zu und leider immer die unwissenden Kinder.
Außerdem ging es mir darum dass ein Kind von 8 Jahren ruhig aufgeklärt sein kann und vor allem in punkto warum der Vater nicht bei ihnen wohnt.
Gruß an Stefan
Diana
dann sind wir uns ja einig. Ich finde es halt schlimm, wenn Kinder unter falschem Sicherheitsdenken leiden müssen auf der anderen Seite aber reale Gefahren ignoriert werden.
Wie leicht doch durch ein einzelnes Wort Mißverständnisse entstehen…)
Schönes Wochenende
Gruß Stefan
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Danke für eure Antworten…
…schade, dass ich von einigen gleich wieder angegriffen wurde. Aber das ist man ja in diesem Forum gewöhnt. Leider bin ich von meinen Eltern nie aufgeklärt worden und wusste daher nicht, dass 8 Jahre schon „soo spät“ ist. Ich bin aber keinen Fragen ausgewichten, wie manche mich hier verdächtigt haben, sondern mein Sohn hat mich noch nichts konkretes gefragt, außer eben, warum „er“ nun sein Vater ist. Darum bin ich auch nicht auf die Idee gekommen, dass ich ihn mit 3 Jahren schon hätte aufklären müssen.
Ich habe mir jetzt das Buch „Peter, Ida und Minimum“ bei Amazon bestellt und werde mich dann mal ans Werk machen. Und ihr braucht jetzt nicht weiter auf mir herumzuhacken, wegen meiner Ausdrucksweise oder sonstwas. Mir fällt das Ganze nicht leicht, bei uns zu Hause war Sex ein Tabuthema, vielleicht kein Wunder, wenn man bedenkt, aus welcher Generation meine Eltern sind, meine Mutter ist 75 und mein Vater wäre, wenn er noch leben würde, 94 Jahre alt.
Und ja, das Thema, dass ich mit dem Vater nicht verheiratet war, macht die Sache auch nicht gerade leichter. Aber ich werde das arme Kind jetzt aufklären, ihr braucht euch also keine weiteren Sorgen zu machen.
Danke jedenfalls für alle netten, verständnisvollen Antworten!