Mit Quietschente durch den Kartoffelbrei

Hallo,

schon nicht verhungern. Du sagst, dass bei
ungesundem Essverhalten eingegriffen werden
muss,

Das unterstellst Du mir. Ich habe niemals so etwas gesagt und es spiegelt auch in keinster Weise meine Meinung.
Unter ungesundem Essverhalten meinte ich im Moment, wenn Krankheitsbedingt etwas ansteht. Ich habe meinem Kind niemals etwas aufgezwungen obwohl es „ein schlechter Esser“ war. Ich finde, dass das auch richtig war.

Ich finde es schwierig, aus der Entfernung zu beurteilen, ob
das Kind ein gesundes Essverhalten an den Tag legt. Wir haben

Egal wie irgendjemand auch ein Essverhalten beurteilt: m.E. kann man das auch anders machen, als mit Entenbreispielerei. Sorry, das kann ich absolut nicht nachvollziehen. So krank könnte ein Kind gar nicht sein, als dass ich das als gut empfände. Es gibt garantiert sinnvollere und schönere Wege.

Und ansonsten… ein gesunder Mensch verhungert nicht vor vollen Tellern

Grüße

Sarah

Hallo Eckard,

ja, essen, ich habe den Fehler nicht mehr korrigieren können.
Ist es nicht so, dass auch wir nicht immer Hunger haben und es einfach stehen lassen?

Gruss
H.

Liebe Ann,

meine Tochter muss Hunger haben, wenn sie seit Tagen kaum etwas isst. Dann entscheide eben ich, damit sie etwas isst.
Es geht mir auch nicht so um´s Essen, sondern mehr um die Art und Weise wie man Kindern etwas zeigen kann. Speziell meine ich die spielerische Art. Mit dieser Art kann man Menschen bewegen. Mit Humor bspw. kannst Du heutzutage Menschen wirklich wesentlich eher erreichen, als mit Bierernst. So auch bei Kindern, Humor und Phantasie ist gefragt, so erreichst Du Kinder, meiner Meinung nach.

Gruß
H.

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hallo mann,

Es geht mir auch nicht so um´s Essen, sondern mehr um die Art
und Weise wie man Kindern etwas zeigen kann.

mir auch.

gruß
ann

Die Quietschente hat Ihren Zweck erfüllt, nämlich das Kind an neue Nahrungsmittel heranzuführen. Das war der Hauptgrund meiner Aktion. Es geht darum dem Kind spielerisch das Essen nahe zu bringen. So merkt sich ein Kind etwas wesentlich besser und wird den Kartoffelbrei wesentlich eher akzeptieren.

Gruss
H.

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Hallo,

beobachte mal Tiere, vor allem junge Tiere. Spielerisch lernen sie am besten und am schnellsten. Welche negativen Auswirkungen soll eine spielerische Art nach sich ziehen? Keine, garantiert. Aber ein MUSS an Essen, wird Menschen produzieren, die später Probleme mit dem Essen haben, ganz sicher.

Gruss
H.

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Hi,

schon nicht verhungern. Du sagst, dass bei
ungesundem Essverhalten eingegriffen werden
muss,

Das unterstellst Du mir. Ich habe niemals so etwas gesagt und
es spiegelt auch in keinster Weise meine Meinung.

Auf meine Frage „wie definierst du gesund?“ kam von dir die Antwort:

„n diesem Zusammenhang - gesundes Essverhalten.“

Das bedeutet, dass Anns Spruch deiner Meinung nach für krankes Essverhalten nicht gilt (also das mit dem nicht verhungern).

Unter ungesundem Essverhalten meinte ich im Moment, wenn
Krankheitsbedingt etwas ansteht. Ich habe meinem Kind niemals
etwas aufgezwungen obwohl es „ein schlechter Esser“ war. Ich
finde, dass das auch richtig war.

Was ist aber, wenn wie im Beispiel mit meinem Bruder aus dem normalen (gesunden?) Essverhalten des Kindes (mein Bruder wurde nicht zum Essen überreden oder so, er konnte immer mitessen, wenn er wollte) gesundheitliche Probleme erwachsen? Muss man da nicht eingreifen? Ich meine damit freilich nicht das Aufzwingen oder Quietscheentchen, aber völlig freien Lauf lassen sollte man dem auch nicht.

So krank
könnte ein Kind gar nicht sein, als dass ich das als gut
empfände.

Glaub mir, wenn ein Kind wirklich schwer krank ist (z.B. Krebs), dann wird jegliches Verhalten der Eltern legitim, um es zum Essen zu bewegen, auch die Entchen. Ich kenne die Mutter eines solchen Kindes und glaube mir, sie hätte ALLES dafür getan, dass ihr Kind während der Strahlen- und Chemotherapien wenigstens etwas isst. Aber da kommen wir vom Thema ab.

Es gibt garantiert sinnvollere und schönere Wege.

Vielleicht nicht immer (siehe oben), aber im vorliegenden Fall stimme ich dir zu. Entchen durch den Brei zu ziehen trägt sicher nicht zu einem gesunden Verständnis der Nahrungsaufnahme bei einem gesunden Kind bei.

Gruß
Anja

Ja ja, so meinte ich das: ISST:smile:

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können wir uns nicht einfach darauf einigen …
… dass dann, wenn ungesundes essverhalten vermutet wird, ein ARZT zu rate zu ziehen ist und nicht mit zweifelhaften methoden versucht werden sollte, dem kind doch noch ein paar bissen reinzuquälen.

Essen ist Nahrungsaufnahme, und

sonst gar nichts.

wahrscheinlich leben wir deshalb ja alle so gesund und idealernährt.

gruß
ann

Na, schüttel Deinen Kopf ruhig (headbanging). Ich finde es in Ordnung und wesentlich besser als irgendwelche anderen Druckmittel. Wenn Dein Kind schon tagelang schlecht isst, dann ist nur noch wichtig, DAS DEIN KIND ETWAS ISST oder?

Gruss
H.

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Hallo,

beobachte mal Tiere, vor allem junge Tiere. Spielerisch lernen
sie am besten und am schnellsten.

was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich nehme an, deine Tochter weiß, man isst, muss das also nicht lernen. Welcher wertvolle Wissensgewinn soll also durch das Entchen entstehen?

Welche negativen
Auswirkungen soll eine spielerische Art nach sich ziehen?

Zum Beispiel könnte das Kind gegenüber dem Essen eine ungesunde Einstellung entwickeln. Essen ist Nahrungsaufnahme, wie hier schon geschrieben wurde. Wenn Kindern immer wieder beigebracht wird, Essen sei ein Spiel, kann das zu Essstörungen führen. Ob das nun Übergewicht ist (rate mal, warum McDonald’s so tolles Spielzeug dem Happy Meal beilegt: die Kinder entwickeln eine spielerische Einstellung zu den Burgern, essen mehr und öfter davon, was dann zu Übergewichtsproblemen führt) oder im Gegenteil Erkrankungen wie Bulimie und Anorexie. Dem Essen eine viel zu große Bedeutung beizumessen, es in den Vordergrund zu rücken, kann auch nach hinten losgehen.

Aber ein MUSS an Essen, wird Menschen
produzieren, die später Probleme mit dem Essen haben, ganz
sicher.

Genau. Deshalb schlägt dir hier ja auch niemand vor, das Kind zum Essen zu zwingen, sondern es einfach in Ruhe zu lassen. Falls du glaubst, das Essverhalten deines Kindes sei ungesund, konsultiere dazu den Kinderarzt. Ist dein Kind untergewichtig? Hat es Mangelerscheinungen? Gesundheitliche Probleme, die aus Essensmangel resultieren? Falls nicht, wozu musst du diesen Zirkus mit dem Entchen veranstalten?

Gruß
Anja

… dass dann, wenn ungesundes essverhalten
vermutet wird, ein ARZT
zu rate zu ziehen ist und nicht mit zweifelhaften methoden
versucht werden sollte, dem kind doch noch ein paar bissen
reinzuquälen.

Ja, Zustimmung.

Na, schüttel Deinen Kopf ruhig (headbanging). Ich finde es in
Ordnung und wesentlich besser als irgendwelche anderen
Druckmittel. Wenn Dein Kind schon tagelang schlecht isst, dann
ist nur noch wichtig, DAS DEIN KIND ETWAS ISST oder?

Hat hier irgendjemand von Druckmitteln gesprochen? Ist das wirklich die einzige Alternative zum Rumspielen? Mir fällt da noch eine ein: Das Kind so viel essen zu lassen, wie es will.
Ich verstehe immer noch nicht, warum du, wenn du ungesundes Verhalten vermutest, nicht den Arzt fragst. Das würde ich dann schon unter „unverantwortliches Handeln“ einordnen.

Dann sind wir uns einig, Frau:smile:

Gruß
H.

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Hallo,

es geht doch gar nicht um das Essen, sondern generell an das Gewöhnen an neue Geschmäcker. Meine Tochter steht allem neuem kritisch gegenüber. Deshalb versuche ich neue Wege und Methoden. Ich persönlich habe festgestellt, daß Kinder am schnellsten mit Humor in spielerischer Art lernen. Auch Erwachsene Menschen lernen durchaus schneller und besser, wenn das Wissen auf anschauliche Art präsentiert wird. Kälte und Strenge verschrecken den Menschen, ob alt oder jung.

Gruss
H.

Hi

Darum ist ja auch der erste Rat von Arzt, Ernährungsberater oder Diät-Profi an Erwachsene mit gestörtem Essverhalten: Nur dann essen, wenn man Hunger hat.

Je nach Generation wächst man damit auf dass man entweder 3 mal oder 5 mal am Tag zu essen HAT.
Dass man gefälligt Mittags oder Abends „was warmes“ essen MUSS. Und dass ein warmes Frühstück der Teufel in Person und alle Engländer und Japaner pervers sind.

Die Menschen bekommen einfach das Pflichtgefühl eingtrichtert jetzt gefälligt etwas zu essen, obwohl sie keine Hunger haben, vielleicht nichtmal Appetit.

Das ist doch kein Wunder, wenn man als Kind schon dazu erzogen wird, dann zu essen, wenn es andere für richtig halten.

Nein, man sollte dann essen, wenn man Hunger hat, und das ist es auch, was man dem Kind beibringen sollte.

lg
Kate, deren Essenszeiten schon seit einigen Jahren von denen der Eltern abweichen, die aber weniger Probleme hat seit sie essen darf wann und was sie will (nämlich seit 18…)

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Na. also darauf antworte ich nun nicht mehr, liegt unter meiner Denkweise. Gehe Du ruhig zum Arzt, wenn Du meinst, ich bin der beste Arzt für meine Kinder.

Gruß
H.

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Einen größeren Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gehört!
Benehmen macht sich nicht am Essverhalten fest, sondern am Vorbild der Eltern. Wenn Eltern nicht mehr lieben können und auch genauso wenig spielerisch veranlagt sind, so werden „Bestien“ herangezogen, nicht aber durch das Spielen mit einer Quietschente!
Die Kinder werden durch das Vorbild der Eltern erzogen, nicht durch spielen! Und wenn die Eltern arschig drauf sind, so brauchen wir uns nicht wundern in welchem Zustand die Gesellschaft sich befindet. Wer das am Essen festmacht, hat nocht nicht begriffen, daß es an anderen Faktoren liegt!

Gruß
H.

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Mr Hombre, wie Du Ihn nennst ist gar nicht antiautoritär, darüber solltest Du erst einmal erklären, was denn antiautoritär sein soll.
Was ich denke, kannst Du nicht wissen, welcher Hochmut macht sich in Deiner Äusserung breit, wenn ich höre, wie Du Dich über andere Menschen erhebst, wenn Du niemals wissen kannst, was dieser Mensch denkt?

Gruß
H.

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Hallo,

es geht doch gar nicht um das Essen, sondern generell an das
Gewöhnen an neue Geschmäcker.

deine Tochter weiß aber nicht, worum es dir geht. Für sie ist es nun mal Spielen mit Essen, das im ungünstigsten Fall zu den von mir bereits beschriebenen Konsequenzen führen kann.

Meine Tochter steht allem neuem
kritisch gegenüber.

Das ist normal und geht den meisten Menschen genauso. Was ist daran schlimm?

Ich persönlich habe festgestellt, daß Kinder am
schnellsten mit Humor in spielerischer Art lernen. Auch
Erwachsene Menschen lernen durchaus schneller und besser, wenn
das Wissen auf anschauliche Art präsentiert wird.

Das ist schon alles richtig, trifft aber eben aufs Lernen und nicht aufs Essen zu. Warum MUSS deine Tochter neue Geschmäcker lernen? Warum überlässt du es nicht ihrer natürlichen Neugierde, irgendwann, wenn sie das SELBST will, neue Sachen zu probieren? Ich sehe hier kein Problem.

Kälte und
Strenge verschrecken den Menschen, ob alt oder jung.

In der Schule mochte ich so manchen strengen Lehrer viel mehr als die anti-autoritären. Und lernen konnte ich im ersten Fall auch besser und mehr.

Gruß
Anja