Mittagsschlaf 'Powernap'

Mahlzeit!

Ich höre immer wieder davon, dass ein Mittagsschlaf mit der Dauer von 15-30 Minuten sinnvoll ist. Mich interessiert, ob man in dieser kurzen Zeit wirklich einschläft oder ob es genau so effektiv ist, wenn man nur so rumdöst. Das ist ein Punkt, der mich immer wieder verwirrt. Beziehen sich die 15-30 min auf die Schlafzeit oder die Zeit, die man liegt (wenn auch nicht schlafend)?

Gruß

A
R
N
E

Hallo Arne,

also ich hab die Erfahrung gemacht, dass 30 Minuten schlafen echt erfrischend sein können. Aber dazu plane ich schon 45-60min ein, damit ich erstmal zum einschlafen komme… (also 30 Minuten reine Schlafzeit).
Bei mir klappt das aber nur, wenn ich wirklich müde und k.o. bin und selbst dann schlafe ich nicht immer richtig tief, sondern manchmal nur so, dass ich im Hintergrund meine Umgebung noch irgendwie warnehme. Trotzdem hilft es mir in solchen Situationen…

Zum Beispiel, wenn ich nen anstrengenden Tag auf Arbeit hatte, aber Abends noch was vor hab wo ich nicht abmatten will (Kino, …)

Am besten ausprobieren!

Grüße,
July

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Hallo Arne

Ich denke, das muss jeder für sich ausprobieren und herausfinden.

Im Büro kann ich kann mir, wenn ich nicht abends zu lange arbeiten will, nur ein Mini-Powernäppchen erlauben: Grosses Kissen auf den Schreitbisch, Arme und Kopf drauf legen, Handyalarm auf 15 Minuten stellen. Von diesen 15 Minuten brauche ich ein paar, um überhaupt wegzudösen, und nur wenige Minuten bin ich „ganz weg“ (jedoch auch nur oberflächlich). Das reicht mir aber, um für den Rest des Nachmittags wieder fit zu sein.

Zuhause lege ich mich hin und stelle den Küchenwecker auf 30-40 Minuten. Da sacke ich dann eine gute Viertelstunde oder länger komplett weg.

Gruss
Ursula

Hi Arne!

Ich bin völliger Laie auf diesem Gebiet, habe aber eine interessante Geschichte gelesen, die natürlich auch reine Anekdote sein kann:

Die Technik des „Power Nap“ geht angeblich auf Leonardo da Vinci zurück, der folgende Methode benutzt haben soll:

  • Kleinen Teller auf den Fußboden vors Bett stellen,
  • Notizblock und Stift auf den Nachttisch legen.
  • Auf die Seite legen und
  • Arm aus dem Bett halten.
  • Kaffelöffel in die Hand nehmen.

In dem Moment, in dem Du wirklich einschläfst, verlierst Du Deinen Kaffelöffel. Er fällt auf den Teller und Du wachst wieder auf. Die Inspiration, die Du in diesem Moment hast, schreibst Du in Dein Notizbuch.
Vielleicht bestaunen in ein paar Hundert Jahren die Menschen mal Deine Erfindungen? :wink:

Wenn diese Epsode stimmt, kann also beim Powerschlaf kein tiefes Schlafstadium erreicht werden. Dies deckt sich, glaube ich, auch mit den aktuellen Ansichte hierzu. Denn: schläft man zu lange und damit evtl. auch zu tief, so ist man hinterher u.U eher fertiger.

Gruß
Peter

Hallo Arne,
also ich bin auch nur ein laie, aber ich glaube ich habe eine Begründung: Wenn Du Dich länger als ein halbe oder dreiviertelstunde hinlegst stellt sich Dein Kreislauf auf eine längere Schlafzeit ein, Dein Kreislauf fährt gegelrecht herunter und das macht es dann schwierig beim Wiederaufstehen. Wenn Du Dich nicht so lange hinlegst, bleibt Dein Kreislauf fit aber Deine Nerven haben eine angenehme Pause bekommen und das ist dann das frische Gefühl. Ich finde es wichtig für Körper und Geist solche kleinen Pausen zu machen. Noch ein kleiner Tipp: Wenn man Tagsüber sich hinlegt die Augen abdecken, dass es dunkel ist!

Alles Gute, Bartagame

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