Hallo Caroline,
das beste bei einer Ernährungsumstellung ist, sich gleichzeitig auch zu aktivieren (Steigerung des Energieverbauchs, der Mensch ist nicht nur sapiens, sondern vor allem auch: ein homo mobiliensis, ein Beweger!).
Außerdem: Die Bedeutung der Nährstoffe ist wichtig. (komplexe) Kohlenhydrate sind eigentlich die Basis einer gesunden und aktivierenden Ernährung. Natürlich gehört auch Eiweiß dazu, und bis zu einem Viertel sollte auch pro Tag der Anteil von Fett (am besten mit hohem ungesättigtem Anteil) sein, also auch einschließlich des bereits in üblichen Nahrungsmitteln enthaltenen (zum Beispiel im Joghurt) Fetts.
Eine zentrale Aufgabe im modernen Eßmanagement kommt außer der Bewegung auch die schmackhafte, würzige Zubereitung. Gewürze steigern letztendlich das Sättigungsgefühl
Im modernen Eßmanagement steht im Gegensatz zu den vergangenen drei Jahrzehnten nicht mehr die Reduzierung der Kalorienaufnahme im Zentrum, sondern die Steigerung des Energieverbauchs.
Was Empfehlungen zu hungern bringen, zeigt die Entwicklung der Jahrzehnte: Der Anteil Übergewichtiger hat sich mehr als verdoppelt.
Die beste Empfehlung bleibt zusammengefaßt: würzig, kohlenhydratreich (etwa Kartoffeln und frisches Obst/Gemüse/Salat) („Kohlenhydrate sind keine Briketts. Aber wie Kohle sind es natürlich(e) Energieträger“), eiweißhaltig und fettarm bei regelmäßiger Aktivierung.
Quellstoffe sind sehr positiv, aber nicht um einen leeren Magen zu „narren“, sondern um einfach eine regelmäßige Darmbewegung während des allgemein bewegungsarmen Arbeitstages zu gewährleisten; ein erst im vergangenen Jahr in Deutschland zum freien Verkauf in Reformhäusern zugelassen worden sind: Flohsamenschalen (Psyllium, siehe auch im Internet: http://www.diet-aachen.de/cgi_detail.asp?item=72), die sich einfach mit etwa Saft einnehmen lassen (vielleicht unkomplizierter als Weizenkleie oder Leinsamen) und zusätzlich mit cholesterinsenkendem Effekt (bin nicht in der Flohsamenschalen-produzierenden Industrie beschäftigt ;-> ).
Und: Irgendwie gehören kleine Inseln zur seelischen Ausgeglichenheit dazu. Das kann Musik sein, ein heißes (Achtung bei Herzkreislaufvorerkrankungen!) Bad mit entspannenden ätherischen Ölen (spannende Geruchswelten machen weniger anfällig für die interessanten Gerüche um einen herum bratender Schnellspeisen), etc.
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Einschub zum Süßstoff: Süße Taschenspielertricks
Süßstoff kann eine sinnvolle Ergänzung in der gesunden Ernährung sein. Voraussetzung ist allerdings, dass diese faktisch kalorienfreie Süße nicht statt Kohlenhydrate aufgenommen wird.
Was der Körper für seine Funktion am Tag benötigt, muss er schon bekommen. Süßstoff ist vor allem ein Geschmackskorrektiv
für Getränke oder Speisen. Nicht jeder mag etwa Kaffee
wegen seines Geschmacks, sondern trinkt ihn aufgrund seiner anregenden Wirkung. Solche geschmacklichen Korrekturen enthalten keine zusätzlichen Kalorien. Manchmal kann ein Löffel Honig im Kaffee oder Tee jedoch zusätzlich einen belebenden Effekt haben.
Was passiert, wenn der Körper mit Süßstoff genarrt wird? Der gesamte Energieumsatz wird heruntergefahren, der Kalorienverbrauch sinkt. Außerdem nimmt die Leistungsfähigkeit ab, denn es fehlt Energie. Irgendwann kommt es zum „Aquaplaning des Stoffwechsels“, es entsteht Heißhunger mit abschließender Attacke auf den eigenen Kühlschrank. Ergebnis: Statt
Körpergewicht abzunehmen ist sicher einiges dazugekommen. Die Natur lässt sich eben nicht billig austricksen.
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Fettresorbtionshemmer sind nur auf ärztliche Verordnung zu nehmen (Verschreibungspflicht) und vor allem: nur im Zusammenhang mit einer ärztlichen (Abnehm-) Therapie! Gleiches gilt auch für andere Arzneimittel - generell. Tabletten oder Pillen eignen sich in bestimmten „hartnäckigen“ Fällen; im Klartext: etwa bei der Konstalltion 150 kg bei etwa 1,70 m Körpergröße (BMI = ~ 50). Und das auch nur zusätzlich zur eigentlichen Ernährungsumstellung und körperlichen Aktivierung, nicht statt.
Wenn Du noch mehr Infos brauchst, dann maile mir, habe vor kurzem dazu eine kleine Zusammenstellung gemacht, die als PDF im Netz downgeloaded werden kann und natürlich auch als Printversion zur Verfügung steht (Adressen kommen per E-Mail). Da geht es gerade um den Einstieg in die Umstellung sowohl in der Ernährung als auch in der Bewegung (= modernes Eßmanagement).
Mit besten Grüssen
Heiko Laufenberg
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Basilikum Muskatnuss Curry
Bohnenkraut Nelken Ketchup
Cayennepfeffer Paprika (süß/scharf) Kräutersalz
Chilischoten Petersilie Pesto
Dill Pfeffer (weiß/schwarz/rot) Senf
Estragon Rosmarin Sojasauce
Ingwer Safran Tabasco (rot/grün)
Kapern Schnittlauch Worchestersauce
Knoblauch Thymian
Brunnen-/Gartenkresse Vanille
Kümmel Zimt
Liebstöckl Zitronenmelisse
Lorbeer (Frühlings-)Zwiebeln
Meerrettich
und:
Balsamessig Gemüsebrühe Speisejodsalz
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